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HiFi Sound mit 300€ überhaupt möglich über PC?

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MilesSmiles
Neuling
#1 erstellt: 05. Jun 2007, 14:37
Hallo,



Bin neu hier und möchte eigentlich nich der 100ste sein der sowas fragt, hab aber bis jetzt in anderen Threads noch keine eindeutige Antwort auf meine Frage gelesen.

Aaaalso, ich hatte bis heute vor, mir für mein Notebook ein paar aktive Studiomonitore zu besorgen (Preisklasse bis 300€) um darüber Musik zu hören (Also keine Filme, kein Zocken/ höre vor allem Jazz, Neue Musik, manchmal auch Pop).

Der freundliche Verkäufer im HiFi Geschäft erklärte mir dann aber, dass sich über die Nahfeldmonitore wohl ganz gut
mischen lässt, aber zum Musik hören eignen die sich wohl nicht wirklich, der Sound sei einfach "zu dünn".

Also hab ich hier im Forum gestöbert und festgestellt, dass für mein Budget meistens mehrkomponentige Systeme (externe Soundkarte, Verstärker, Boxen ????) empfohlen werden, die aber, weil billig, auch nicht so toll klingen.

Soll ich jetzt mit 300€ zu Saturn und mir dort ne stinknormale anlage kaufen, oder lohnt sich so ein Sytem mehr? Welches würdet ihr mir empehlen?



Schönen Gruß, und bitte ein wenig Geduld, da ich keinerlei Plan von der Materie habe.

Daniel
born2drive
Inventar
#2 erstellt: 05. Jun 2007, 14:42
Hä???
Nahfeldmonitore sind doch fürs abhören von Musik gfemacht... !?!

Ich pers. habe die Behringer MS40 (kosten nur die hälfte deines Budgets) und ich würde behaupten, sie stecken in Sachen Musik die meisten mini/mikro und wie sie alle heissen Anlagen in die TAsche...
a'ndY
Inventar
#3 erstellt: 05. Jun 2007, 15:24

MilesSmiles schrieb:

Der freundliche Verkäufer im HiFi Geschäft erklärte mir dann aber, dass sich über die Nahfeldmonitore wohl ganz gut
mischen lässt, aber zum Musik hören eignen die sich wohl nicht wirklich, der Sound sei einfach "zu dünn".


Eins vorwerg: Ich habe noch nie Monitore gehört! Allerdings habe ich bis jetzt überall gelesen, dass sie kühl und analytisch klingen. Also absolut klangneutral, eben perfekt zum Abmischen, nicht für eine mitreissende Wiedergabe.

Kann man denke ich ganz gut mit Heimkino vs. teure Stereo Standboxen vergleichen. Das Heimkino Set nimmts meistens nicht ganz so genau mit der extremen Feinzeichnung minimaler Details, macht dafür ne Menge Spaß. Teure (!) Standboxen dagegen decken meist jeden Fehler beim Mastern schonungslos auf, und offenbaren jedes kleinste Detail.

Aber wie gesagt, ist nur das was ich bis jetzt so gelesen haben, gehört habe ich weder teure Standboxen, noch Monitore.
gr1zzly
Inventar
#4 erstellt: 05. Jun 2007, 16:26
Hi, es gibt jetzt mehrere Möglichkeiten:

a) ein vollaktives 2.1 System: das Teufel Motiv 2
b) eine Kompaktanlage ala Yamaha Pianocraft CRX-E410 (ca. 340 EUR)
c) einen gebrauchten Stereoverstärker und 2 StandLS (LS=Lautsprecher). Die günstigsten mir bekannten StandLS sind die Heco Victa 500, 230 EUR/Paar). Andere würden das Budget schon wieder sprengen (Paarpreise): Canton LE170 (300€), LE190 (400€) Heco Victa 700 (360€).
Falls kein Platz für StandLS da ist, kann man auch 2 größere RegalLS nehmen, allerdings kostet da das Paar auch schon meist über 300 EUR (neu)
d) AktivMonitore, zB Tascam VL-X5 (fast 30 cm tief!) + kleines Mischpult/bzw LS-Regler, nicht das dir das Trommelfell platzt, wenn die Windows Lautstärkeregelung mal auf 100% springt Diese Aktivmonitore können nämlich erstaunlich laut.

Ich persönlich würde zu Lösung c) greifen, wenn ich den Platz für StandLS hätte.
Damit stellt sich nämlich auch schon die Frage: Wie groß darfs denn werden?
Wenn es schön klein sein soll, dann bleibt eigentlich nur Variante a)
Variante b) und d) nehmen sich platz-technisch nicht viel, nur das du halt bei b) die Verstärkereinheit noch irgendwo unterbringen musst.

Bei allen Varianten brauchst du aber noch eine brauchbare Soundkarte (falls du nicht schon eine hast), da alle analog mit dem PC verbunden werden.
MilesSmiles
Neuling
#5 erstellt: 06. Jun 2007, 08:34
Hallo und vielen Dank schon mal für euer Feedback.


Gr1zzly, ich habe noch gar nicht so sehr darüber nachgedacht, aber jetzt wo du es ansprichst, ich werde in meinem Studentenzimmer ziemlich wenig Platz haben.

Also hab ich mir schon mal das Teufel System näher angeschaut. Rein optisch machts ja was her

Wegen der Soundkarte muss ich wohl ausprobieren, hoffe das MacBook hat ne gute; sonst hol ich mir ne externe vom Musicstore.

Also nochmals schönen Dank für die Antworten,

Gruß, Daniel
Poison_Nuke
Inventar
#6 erstellt: 06. Jun 2007, 11:43
es ist völliger SCHWACHSINN, dass Nahfeldmonitore "dünn" klingen, oder nicht "mitreißen".

sie sind so gesehen ganz normale Lautsprecher, die einen eingebauten verstärker haben. Und meistens ist es so, dass sie die Musik halt einfach "richtig" wiedergeben, ohne viel zu verändern. Klingen tut das normalerweise auch nicht dünn, sondern einfach so, wie die Musik halt klingt.

bei 300€ passen die Fostex PM0.5 MKII perfekt. Diese kosten 299€. Diese nutze ich selbst auch an meinem Laptop. Erstens sehen sie durch die schwarze Klavierlack Lackierung sehr schön aus, und zweitens haben sie eine leichte Kickbassbetonung und eine kleine "Badewanne" um 1kHz (welche häufig als "gut klingend" ausgelegt wird).
Diese Monitore sind IMHO perfekt geeignet, um einfach nur Musik zu hören, im Nahfeld unter 1,5m wohlgemerkt


PS: zuhause in meinem Heimkino nutze ich ebenfalls aktive Nahfeldmonitore, welche laut Testberichten sogar extrem neutral sind. Dennoch klingt es alles andere als dünn oder so. Es gibt hier im Forum sehr viel Mitglieder, die mittlerweile auf Nahfeldmonitore umgestiegen sind, da sie merkten, dass diese zum Musikhören sogar teilweise besser geeignet sind, wie normale HiFi Lautsprecher


[Beitrag von Poison_Nuke am 06. Jun 2007, 11:45 bearbeitet]
chilman
Inventar
#7 erstellt: 06. Jun 2007, 13:27
das macbook hat nen digitalen ausgang, den solltest du nutzen, weil der analoge teil bestimmt nicht so extrem super ist.
die studiomonitore müssten einen spdif eingang haben, würden also eig. ideal passen.
gr1zzly
Inventar
#8 erstellt: 06. Jun 2007, 13:32
Nein, die wenigsten Studiomonitore haben einen spdif-eingang, die Fostex PM0.5 auf jeden Fall nicht.
djmuzi
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 06. Jun 2007, 13:34
Ich würde die Alesis Monitor I MK II im gleichen Shopempfehlen.
Früher wurden mal die großen Brüder Monitor II in der Stereoplay getestet und die haben sehr gut abgeschnitten, gibts aber leider nicht mehr Eine passive Variante gibt es auch noch
chilman
Inventar
#10 erstellt: 06. Jun 2007, 13:37

Nein, die wenigsten Studiomonitore haben einen spdif-eingang, die Fostex PM0.5 auf jeden Fall nicht.

achso..oh, sry..
dann wäre es vll. empfehlenswert über eine zusätzliceh externe soundkarte oder einen d/a wandler nachzudenken, wobei ich jetzt nicht genau weiss wie gut die analoge karte des macbooks ist...
Poison_Nuke
Inventar
#11 erstellt: 06. Jun 2007, 14:17
also die analogen Ausgänge reichen normalerweise bei weitem aus. Es sind wirklich extrem geringfügige Unterschiede, die man dann durch bessere Soundkarten erreichen kann.

Es würde also für den Anfang mehr als locker ausreichen, wenn die Fostex oder Alesis (beide sind ja gleiche Liga und beide sind sehr gut) über ein Adapterkabel von 3,5mm Stereoklinke auf 2x 6,3mm Monoklinke angesteuert werden, wodurch dann der analoge Ausgang des Notebooks genutzt werden würde. Weil die Qualität von Lautsprechern dieser Preisklasse würde bei weitem nicht dem Aufwand gerecht werdne, wenn man da noch eine bessere Soundkarte oder dergleichen sich beschaffen würde
a'ndY
Inventar
#12 erstellt: 06. Jun 2007, 14:44

Poison_Nuke schrieb:
es ist völliger SCHWACHSINN, dass Nahfeldmonitore "dünn" klingen, oder nicht "mitreißen".


Warum schreist du so herum, hat doch keiner was getan...

Und Monitore sind sicher weniger mitreißend als B&Ws (die sind nämlich gesoundet)

Und Monitore sind sicher weniger mitreißend als gesoundete Boxen (zb: B&W teilweise).
Gelscht
Gelöscht
#13 erstellt: 06. Jun 2007, 17:14
für nahfeldmonitore bedarf es aber noch einer analogen lautstärkeregelungseinheit, das geht so ab 50€ los.
Poison_Nuke
Inventar
#14 erstellt: 06. Jun 2007, 18:40

Bonehunter22 schrieb:

Poison_Nuke schrieb:
es ist völliger SCHWACHSINN, dass Nahfeldmonitore "dünn" klingen, oder nicht "mitreißen".


Warum schreist du so herum, hat doch keiner was getan...


weil hier gleich von Anfang an pauschalisiert wurde, ohne auch nur den Hauch einer Chance zu lassen für aktive Monitore. Das meiste sind völlig unbegründete Vorurteile, da einfach das Wissen und die Erfahrung fehlt. Und hätte ich nur ganz kleinlaut geschrieben, nunja, dann hätte es wohl die hälfte nicht für voll genommen usw

PS: ob Musik mitreißend ist oder nicht, wird nur zu einem Hauch vom Lautsprecher bestimmt. Da spielen ganz andere Faktoren wesentlich stärker rein
dies betrifft vorallem im starken Umfang die Akustik (was auch die Lautsprecherposition und Hörposition einschließt) aber auch noch einige andere Dinge.

In der richtigen Umgebung wird ein guter Monitor mit Sicherheit mehr "mitreißen", als ein gesoundeter Lautsprecher
weil irgendwann kann es auch mal dazu kommen, dass das gesoundete sogar gar nicht mehr gefällt, man wird ihm sozusagen überdrüssig


@ ernie c
????
welcher Laptop hat denn bitteschön keine integrierte Lautstärkeregelung? Die meisten haben doch sogar nen kleines Drehrädel an der Seite irgendwo. Und die digitale Lautstärkeeinstellung in Windows ist sowieso mehr als nur ausreichend (jeder analogen Regelung weit überlegen sogar).

Des Weiteren würde ein einfacher analoger Poti nur wenige Euros kosten, also ab 2€ aufwärts im Selbstbau, auch fertig nicht deutlich mehr
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