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Mischpult Selbstbau

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Autor
Beitrag
Scheff
Neuling
#1 erstellt: 24. Okt 2005, 23:21
Hallo,

mache grad an der Uni ein Projekt "Elektronik" und wir sollen selbst Projekte vorschlagen, und da ich auch in ner Band spiele hab ich vorgeschlagen ein Mischpult (mit evtl. Aufnahmefunktion) zu bauen. Problem: meine Ahnung auf dem Gebiet geht gegen Null. Habe zwar alle Grundlagen der Elektronik in Theorie in Vorlesungen gehört (OPVs, Filterentwurf, A/D, D/A-Wandler, Digitalelektronik), aber von Praxis hab ich null Plan da ich sowas noch nie gemacht habe.

Wie geht man an sowas in der Regel ran, d.h. wie kommt man vom Entwurf zur Realisierung? Kennt Ihr ein paar gute Links? Ich hab ja auch schon einiges im Netz gefunden, aber mit fertigen Schaltplänen kann ich wenig anfangen. Blockschaltbilder oder sowas wären erstmal gut. Ansonsten sind wir eigentlich ein Team (8 Leute), wo man die Arbeit aufteilen kann und sowas auch in einem halben Jahr bauen kann - aber wenn man sowat noch nie gemacht hat? Das Problem is auch noch dass ich Wirtschaftsingenieur bin, also kein E-Techniker der sowas gern mal in der Freizeit bastelt. Deswegen wären praktische Grundlagen mal nich schlecht!

Also das Projekt soll auf keinen Fall hohen Ansprüchen genügen oder qualitativ hochwertig sein, aber einfach das man sowas mal gemacht hat ... Filter entwerfen und dimensionieren, Signale Verstörken und die ganze Kacke, am besten noch Analog in Digital umwandel etc.

HELFT MIR bitte1
tiki
Inventar
#2 erstellt: 24. Okt 2005, 23:33

Das Problem is auch noch dass ich Wirtschaftsingenieur bin,

aber von Praxis hab ich null Plan da ich sowas noch nie gemacht habe.

Signale Verstörken und die ganze Kacke

Sorry, konnt' nicht anders, aufgrund eigener Erfahrungen mit obigen Problemträgern.

Eher komplexere Blockschaltbilder findest Du in den Bedienungsanleitungen von z.B. den Behringer Mischpulten (www.behringer.de), garantiert auch bei anderen. Anhand derer kannst Du erstmal entscheiden, welche Baugruppen Ihr realisieren wollt.
Gruß, Timo
Scheff
Neuling
#3 erstellt: 24. Okt 2005, 23:45
Ok werd mal schauen ...

Jaja, ich weiß dass wir Problemträger sind Ich hab auch nicht vor Euch später im Beruf in die Quere zu kommen, da werden wir uns mehr auf das wirtschaftliche konzentrieren, aber im Studium müssen wir halt schonmal ein paar technische Fächer machen, wozu auch solche Projekte gehören, wo der Lerneffekt ja auch groß ist, keine Frage. Nur leider haben wir im Grundstudium nicht so viel background mitgekriegt dass wir es später etwas schwerer haben, aber keine Angst ich werd mich reinarbeiten. Mir fehlt da eben ein bissl was, geb ich ja zu.

Und wie komm ich dann vom Blockschaltbild eine Stufe feiner? In Module aufsplitten, an Subteams verteilen, alles ausarbeiten und dann hoffen dass die Schnittstellen passen?!

Keine Sorge, da sind auch Leute mit Verstand in der Gruppe - also richtige E-Techniker! Ich hoffe ich kann was bei lernen!
zucker
Moderator
#4 erstellt: 25. Okt 2005, 08:56
Hallo,

häng Dich doch einfach hier an.

Den behandelnden Arzt findest Du hier .

Häng Dich halt einfach an seinen täglichen Visitengang und Du wirst geholfen.

viele Grüße


[Beitrag von zucker am 25. Okt 2005, 09:29 bearbeitet]
richi44
Inventar
#5 erstellt: 25. Okt 2005, 09:50
Hallo,
ganz einfach ist die Sache nicht, aber wem sag ich das
Die prinzipielle Vorgehensweise ist wie an Weihnachten: Wunschzettel, oder etwas weniger salopp: Pflichtenheft erstellen.

Du könntest beispielsweise annehmen, Deine Band habe 4 Mitglieder, die alle singen müssten. Dann hättest Du 4 Mikrofonkanäle. Und dann hättest Du weiter 3 elektronische Instrumente (Keyboard, Gitarre usw.) Und das Ganze soll einmal für die Zuhörer abgemischt werden, einmal soll eine Mischung für Aufnahme gemacht werden und jeder der Musiker möchte seinen eigenen Mix am Ohr. Und dann soll noch gefiltert und verhallt und was weiss der Geier mit dem Signal angestellt werden.

Dann müsste man sich entscheiden, wie die ganze Geschichte umzusetzen sei. Man kann beispielsweise von Studiogeräte-Herstellern Mikrofonverstärker beziehen (je nach Fabrikat bis 4 Verstärker auf einer Eurokarte 10x16cm). Und auf diese Weise könnte man die ganze Geschichte zusammenschustern, ohne selbst eine Schaltung zu bauen. Und die Effektgeräte könnte man ebenfalls integrieren. Es gäbe dann aber einen unförmigen Kasten, da unterschiedliche Fabrikate ein unterschiedliches Design besitzen...

Oder man schraubt die Ansprüche aufs Minimum, sodass das Teil erstens bezahlbar bleibt (was in der obigen Aufzählung nicht der Fall ist), zweitens eigene Löt- und Mechanikerarbeit geleistet wird und drittens eigene Ideen (oder jene anderer Leute) einfliessen können.

Du musst Dir also mal überlegen, wo das "Ende der Stange" ist und was Du erreichen willst, ob es ein einfaches, funktionsfähiges Teil sein soll oder ob es nur auf dem Papier funktionieren muss. Du musst den Preisrahmen festlegen und sagen, wo die Schwerpunkte liegen sollen.
Wenn das geklärt ist, kann man den Rahmen mit Elektronik und Arbeit füllen.
Scheff
Neuling
#6 erstellt: 25. Okt 2005, 10:47
Hey,

danke erstmal Jungs! Und was son Mischpult können muss weiß ick auch ungefähr (MIC-Eingänge, Line-Ins usw.), habe selbst 2 Stück zu Hause.

Aber mit ner fertigen Platine mit 4 Mikrofonverstärkern ist es leider nich getan - wir sollen ja die Schaltung selbst entwerfen und dann aus Einzelkomponenten zusammenbauen. Also muss ich mir schon überlegen welche OPVs ic hbrauche und wie ich die extern beschalte etc., also wie ich die ganze Kacke auslege.

Ich hab ja auch schon ne Menge online gefunden, aber dat startet meist schon relativ komplex. So komplex wollen wir nich gleich am Anfang werden da wir ja wie gesagt am Urschleim anfangen.

Aber ich werde erstmal n Blockschaltbild machen und überlegen was das Ding alles können soll, und wenn ich nich weiterweiß hoffe ich auf Mitarbeit, soll ja nene Teamprojekt werden.

Aber soll ja nur ein Vorschlag sein, vielleicht sind die anderen unmusikalisch und wir bauen irgendnen Teil womit amn EPROMS auslesen kann oder so
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