Line out nachrüsten

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Max_F.
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Jan 2011, 22:05
Hallo,
der erste Versuch war wohl etwas lang. Ich versuche es noch mal mit anderer Überschrift und mit Schaltplan. Vielleicht kann mir ja doch noch jemand sagen, wo ich den Fehler suchen muss…
Also: Ich möchte an einem einfachen Radio einen Line Ausgang nachrüsten, um eine Endstufe anschließen zu können. So ist das Radio verkabelt:

001

An + und – hängt im Originalzustand ein kleiner Lautsprecher, ich habe diesen abgeklemmt und dort die Endstufe angeschlossen (linken und rechten Kanal zusammen) Leider brummt es im Betrieb, was gerade bei niedriger Lautstärke sehr störend ist.
Kann mir jemand sagen, ob das so grundsätzlich funktionieren sollte, woran das Brummen liegen könnte, oder was ich anders machen kann?
Vielen Dank!
Gruß
Max

Hier noch die Pinbelegung des TDA 2822M:
1: Output 1
2: Supply Voltage
3: Output 2
4: Ground
5: Input – (2)
6: Input + (2)
7: Input + (1)
8: Input – (1)


[Beitrag von Max_F. am 22. Jan 2011, 22:32 bearbeitet]
Hmeck
Inventar
#2 erstellt: 23. Jan 2011, 10:45
Hallo Max F,

Handelt es sich um ein Mono-Radio? Wenn an den beiden Ausgängen nur 1 LS hing, kommt der Verdacht auf, daß es sich um eine Mono-Brücke handelt. Dann darfst Du nur einen der Ausgänge auf deinen Verstärker geben.

Grüße, Hmeck
uweda
Stammgast
#3 erstellt: 23. Jan 2011, 11:26
moin !!!

der tda 2822m ( kleine endstufe ) ist bei dir als brücke beschaltet .
( verdacht bestätigt )
das monosignal liegt an pin 7 an .
der tda 2822m ist eigentlich n kleinleistungs doppel opamp .
der kann im stereo wie im brückenbetrib arbeiten --> datenblatt ??!!??

es reicht wenn du einen ausgang des tda2822m
( gegen gnd ) anzapst .
ach ja ....
häng an den ausgang des tda nen kondensator / elko dran.
10 .... 100µ/25v um eventuell vorhandene gleichspannung weg zu bekommen .....


mfg
Max_F.
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 23. Jan 2011, 12:43
Moin,
vielen Dank für Eure Antworten! Richtig, es handelt sich um eine Mono Brücke.
@Uwe: Im Datenblatt ist der Kondensator vor C101 und R101 geschaltet (A).
Wenn möglich, würde ich ihn gerne dahinter schalten (B). Spielt das eine Rolle?

001

Außerdem ist bei der Reihenschaltung aus R101 und C101 je nach dem ob Stereo oder Brückenbetrieb entweder der Widerstand oben oder der Kondensator oben.
Welche der vier Möglichkeiten (A, B, C, D) sollte ich wählen?
Vielen Dank!
Gruß
Max
uweda
Stammgast
#5 erstellt: 23. Jan 2011, 13:59
moin !!!!

das boucherot glied kommt immer!!! direkt an den ausgang --> gnd .
auf keinen fall erst nach dem auskoppel elko.

also (b)oder (d) beides geht .

das datenblatt hat nen fehler .
für stereo ist das boucherot glied falsch eingezeichnet !

mfg
Hmeck
Inventar
#6 erstellt: 23. Jan 2011, 14:03
Im Prinzip Worscht, nimm die mit dem geringsten Umbau-Aufwand, und das dürften B) oder D) sein. Auf jeden Fall hinter der Ausg. Elko nochmal ca. 100 K oder so gegen Masse, damit der Ausgang DC-mäßig auf Grnd gezogen wird.

--------------- na da war jemand schneller - gleiche Empfehlung, andere Begründung. Das Boucherot Glied soll Schwingneigung bedämpfen, das tut es vor oder hinter dem Elko genauso gut.


[Beitrag von Hmeck am 23. Jan 2011, 14:07 bearbeitet]
Max_F.
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 23. Jan 2011, 21:05
Hallo,
ich habe es jetzt soweit umgebaut, aber leider brummt es immer noch.

Allerdings hatte ich die Möglichkeit, mir das Ausgangssignal auf dem Oszilloskope anzuschauen:
Auch bei ganz runter gedrehter Lautstärke ein wunderschöner Sinus mit genau 100Hz und 134mV.

Ich denke, dafür muss wohl das Netzteil verantwortlich sein. Die Gleichrichtung erfolgt durch vier Dioden, dahinter ein 2200uF Kondensator und direkt am TDA 2802M noch mal ein 470uF.
Kann ich da irgendetwas verbessern, oder sollte ich ein anderes, externes Netzteil verbauen?

Gruß
Max
uweda
Stammgast
#8 erstellt: 24. Jan 2011, 05:59
moin !!!

du könntest nen spannungsregler 78xx oder lm317 einbauen .
die eingangsspannung muß aber 2,5 ... 3 v höher als die ausgangsspannung des reglers sein .
schau mal nach ob die elkos noch ok sind .

mfg
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