3 Ohm Lautsprecher an 4 Ohm Endstufe

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John44
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 15. Jul 2012, 18:27
Hallo Forum,
da ihr mir beim letzten mal schon sehr geholfen habt, wende ich mich diesmal mit einer anderen Frage an euch.

Ich habe eine Alpine PDX 5 Endstufe mit 4x 4 Ohm Ausgängen und 75 Watt RMS Leistung. Jetzt möchte ich ein Frontsystem Gladen Zero165 darüber laufen lassen. Das hat an 3 Ohm 100 Watt RMS.

Kann ich das zusammen kombinieren oder geht mir eines der beiden Komponente dabei kaputt? Durch Überlastung oder so...?
Würdet ihr lieber ein 2 Ohm System darüber laufen lassen? bzw. geht so etwas?

Vielen Dank schon einmal für eure Hilfe.
janwoecht
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 15. Jul 2012, 19:25
Geht ohne jedes Problem.

Die Endstufe ist pro Kanal bis 2 Ohm belastbar.
zuckerbaecker
Inventar
#3 erstellt: 16. Jul 2012, 06:01

Würdet ihr lieber ein 2 Ohm System darüber laufen lassen?


Wenn Du schon Sorge bei 3 Ohm hast,
wäre ja 2 Ohm ja noch schlimmer.

Die Ohm stellen den elektrischen Widerstand dar,
mit dem der Verstärker belastet wird.

Ist dieser Widerstand groß, fliesst wenig Strom - also auch wenig Leistung aus dem Verstärker
Ist dieser Widerstand klein, fliesst viel Strom - also auch viel Leistung aus dem Verstärker
Wird er ZU klein, fliesst soviel Strom, das die Stufe überhitzt und schlimmstenfalls durchbrennt.

Aus dem Grunde geben viele Hersteller auch unterschiedliche Leistung, bei unterschiedlichem Widerstand an.

Allerdings hat die Alpine ein geregeltes Netzteil, hier bleibt die Leistung bei niedrigem Widerstand gleich.


75 watts RMS x 4 + 300 watts RMS x 1 at 4 or 2 ohms
Benedictus
Inventar
#4 erstellt: 16. Jul 2012, 06:02
[quote="zuckerbaecker"]
Wird er ZU klein, fliesst soviel Strom, das die Stufe überhitzt und schlimmstenfalls durchbrennt.
[/quote]

das nennt man dann Kurzschluss


[Beitrag von Benedictus am 16. Jul 2012, 07:59 bearbeitet]
John44
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 16. Jul 2012, 07:51
Ah ok, verstehe. Dann sind 3 Ohm immer noch besser wie 2 Ohm für die Endstufe trotz geregeltem Netzteil.
Das die Lautsprecher stärker sind wie die Endstufe, kommt die Endstufe aber nicht immer in ihren Grenzbereich oder?
zuckerbaecker
Inventar
#6 erstellt: 16. Jul 2012, 08:18

Das die Lautsprecher stärker sind wie die Endstufe, kommt die Endstufe aber nicht immer in ihren Grenzbereich oder?


DAS vergißt am besten ganz schnell wieder

Lautsprecher haben KEINE Leistung, die sind net "stark" oder "schwach"

Die Wattangabe ist lediglich der THEORETISCHE Wert der Belastbarkeit.
Sie sagt quasi NULL aus.
Weder etwas über die Qualität,
noch die klanglichen Fähigkeiten
und schon garnix über die Lautstärke.
John44
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 16. Jul 2012, 08:34
Ok, schon vergessen
demzufolge sind die Lautsprecher immer so wie die tatsächliche Leistung der Endstufe?
und diese Leistung der Endstufe ist immer gleich und kann nicht überdreht werden da der Hersteller sie abgesichert hat?
Benedictus
Inventar
#8 erstellt: 16. Jul 2012, 08:42
Auch nicht.

>demzufolge sind die Lautsprecher immer so wie die tatsächliche Leistung der Endstufe?

Hä? Die Belastbarkeit der Lautsprecher ist der theoretische Wert, den sie aushalten können (wobei das von vielen Nebenfaktoren abhängt und halt sehr theoretisch ist)

>und diese Leistung der Endstufe ist immer gleich und kann nicht überdreht werden da der Hersteller sie abgesichert hat?

Die abgegebene Leistung hängt von der eingestellten Lautstärke ab. Die angegebene Maximal-Leistung ist nicht das, was sie egal wie abgeben kann, sondern das, was sie noch sauber abgeben kann.


[Beitrag von Benedictus am 16. Jul 2012, 09:11 bearbeitet]
zuckerbaecker
Inventar
#9 erstellt: 16. Jul 2012, 08:55

demzufolge sind die Lautsprecher immer so wie die tatsächliche Leistung der Endstufe?


Die Lautsprecher setzten DIE Leistung um, die sie von der Endstufe bekommen.
Unabhängig von ihrer Belastbarkeit.
Welche Lautstärke dabei erreicht wird, hängt von ihrem Kennschalldruck ab.

Info dazu:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-42-11.html



und diese Leistung der Endstufe ist immer gleich und kann nicht überdreht werden


Doch, sie kann überdreht werden
und zwar mit dem Gainregler an der Stufe.
Mit ihm stellst Du das Verhältniss zwischen Vorverstärkersignal und Endstufe ein,
wenn hier Fehler gemacht werden geht die Endstufe ins Clipping:

http://www.hifi-regl...584e1f6ea6b6df4ca33c


Hier hab ich mal was dazu geschrieben:

http://www.hifi-foru...ead=19150&postID=2#2


[Beitrag von zuckerbaecker am 16. Jul 2012, 08:56 bearbeitet]
John44
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 16. Jul 2012, 09:42
Ah ok, habe verstanden. Dann wenn die Endstufe in den Grenzbereich kommt hört es sich sowieso nicht mehr Sauber an vom Klangbild und man macht automatisch leiser bis die Akustik wieder stimmt
zuckerbaecker
Inventar
#11 erstellt: 16. Jul 2012, 14:39
Eigentlich stellt man eine Anlage SO ein,
das selbst bei voller Lautstärke keine Gefahr besteht im Clippingbereich zu landen.
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