Abstehende Ohren - im Vorteil bei Stereo?

+A -A
Autor
Beitrag
m4xz
Inventar
#1 erstellt: 20. Jul 2008, 08:38
Hallo!

Weiß nicht ob dieses Thema schonmal hier behandelt wurde, habe auf die schnelle keinen Thread finden können, deswegen wollte ich gerne einen zum Thema abstehende Ohren aufmachen

Da mir langweilig war, dachte ich sitze ich mich in ein brauchbares Stereodreick und verändere mal den Winkel meiner etwas abstehenden Ohren

Das Ergebnis war irgendwie interessant, bin zu dem Schluss gekommen dass es sich mit abstehenden Ohren deutlich "besser" hört.

Als ich meine Ohren direkt an den Kopf gedrückt hatte (wie es ja auch beim Menschen vorkommen kann ;)) hatte ich den Eindruck mehr Reflexionsschall als Direktschall wahrzunehmen, der Klang war zwar etwas räumlicher aber deutlich unausgewogener.
Die Auflösung der Höhen ging etwas zurück, aber dennoch wurden sie intensiver wahrgenommen, zudem hatte ich das Gefühl der Anschluss Mitten zu den Höhen weist ein "Loch" auf, so als würde ein Teil abgehen.

Mit abgewinkelten oder wie ich das nenne zu den Boxen hin gerichtete Ohren klingt es für mich definitiv besser und direkter!

Natürlich mag der Raum und die Reflexionen hier eine bedeutende Rolle spielen, aber probierts mal aus (falls ihr es noch nicht habt).

Seit heute sehe ich meine Ohren aus einer ganz anderen Perspektive, klangfördernd


[Beitrag von m4xz am 20. Jul 2008, 08:40 bearbeitet]
LiK-Reloaded
Inventar
#2 erstellt: 20. Jul 2008, 09:06
Kann man mit einem Überbiss dann auch besser schmecken?

Natürlich verändert sich der Klang, wenn man die Ohren bewegt. Aber ist anders auch besser? Richtiger klingt es letztendlich doch so, wie man zu hören gewohnt ist. So wie die Ohren angewachsen sind und man ständig hört.
m4xz
Inventar
#3 erstellt: 20. Jul 2008, 09:09
Klar ist alles eine Gewohnheitssache, aber irgednwie scheint es "richtiger" zu klingen wenn die Ohren direkt (er) zu den Boxen zeigen

Dass jeder Mensch anders hört ist mir schon bewusst

Edit:
Natürlich kann man mit einem Überbiss nicht besser schmecken, höchstens besser abbeißen (oder auch nicht)


[Beitrag von m4xz am 20. Jul 2008, 09:10 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 20. Jul 2008, 09:14
Moin,

klar hört man mit angewinkelten Ohrmuscheln (nach vorne) besser.

Die Trichterwirkung der Ohrmuschel wird ja grösser.
(daher auch die Angewohnheit, dass man die Hand hinter das Ohr hält, um besser zu hören)

Die durch Verfärbungen des "Horns" (Trichters) entstehende Tonänderung wird vom Gehirn innerhalb kürzester Zeit ausgeglichen.

Das Hören nach hinten wird schlechter, der Unterschied, also die Wahrnehmung "vorne-hinten" wird stärker.

Also ab zum Schönheitschirurgen und die Ohren "ablegen" lassen.

Gruss, Jens


[Beitrag von rorenoren am 20. Jul 2008, 09:22 bearbeitet]
LiK-Reloaded
Inventar
#5 erstellt: 20. Jul 2008, 09:20
Ja

Ich halte es jedenfalls für weit sinnvoller, einen praxisgerechten Hörabstand zu haben und dass Deine Boxen auf Deine Ohren zeigen, als dass Deine Ohren zu den Boxen verdreht werden um die Höhen anzuheben. Vielleicht mal an der Aufstellung feilen..?!

Ich seh auch, Du hast so ein Mehrkanal-Dings. Was sagen Deine Ohren denn zu den Rears bei der Gymnastik?
lumi1
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 20. Jul 2008, 09:22
Moin!

Solche Ohren-Tests habe ich schon in fühester Jugend vollzogen; und logisch, klappt man die Muscheln nach vorne, klingt es anders,auch bei mir, wie von m4xz beschrieben.

Ihr werdet lachen:
In den "guten alten Zeiten" haben manche LS-Entwickler dies sogar berücksichtigt; als LS auch noch mit richtigem Hören, also Ohrenarbeit entwickelt wurden, und nicht nur, wie heute, fast bei allen Consumer-Modellen, nur per PC.

Letztendlich wurden hochwertige LS dann so abgestimmt, daß sie durch geringfügige Positionsanderung diesen Effekt kompensieren konnten, für die "gängigsten" Ohrmuscheln.
Mein Großvater z.B. hatte extreme Segelohren, und war Hifi-besessen wie ich; er steckte mich übrigens mit dem Hobby an.
Seine LS waren natürlich immer auf seinen "Hot-Spot" ausgerichtet; setzte ich mich an seinen Hörplatz, kamen mir oft der Hoch-u.Mitteltonbereich zu "schwach" vor.
Erst recht bei LS mit komplett normalen Konustreibern, und auch HT-Bändchen.


Das alles hatte mir zumindest mal ein befreundeter LS-Entwickler vor etlichen Jahren auch erzählt und bestätigt.

Auf jeden Fall wäre hier ein guter Tuning-Punkt!
Nein, kein Witz!
Bevor man Unsummen in sinnloses Voodoo-Zubehör steckt, sollte es mal "Ohrmuschelstützen" geben, für den gängigen Mensch ohne "Dumbo-Ohren"..

Das hätte mindestens so viel Potential zur positiven Klangänderung, wie die Positionierung und Raum-abstimmende Maßnahmen.
Und ist physikalisch-faktisch gar absolut ohne Zweifel beweisbar.

MfG.
m4xz
Inventar
#7 erstellt: 20. Jul 2008, 09:32
@ Loch im Kopf:

Eine bessere Aufstellung ist nicht möglich, und da meine Ohren ja eh die richtige Winkelung haben, muss ich nicht weiter verrücken
Habe zwar keine richtigen Segelohren, aber doch deutlich abstehend

Ansonsten sehe ich das wie Lumi es bereits gesagt hat.

Hier wäre meiner Meinung nach sehr viel zu erreichen, wenn man seine Ohren etwas "anpasst".
Bringt sicher um Welten mehr als Geld für utopische Steckerleisten, Netzkabel, Klangschalen usw. usw. auszugeben...

Leider hat alles Vor-und Nachteile, bei Surround werden wohl anliegende "Ogawaschel" im Vorteil sein...
Bonsai-P.
Stammgast
#8 erstellt: 20. Jul 2008, 21:36
Hi

auch ich habe schon vor langer Zeit mit dem Anwinkeln der Ohren experimentiert.

Klar scheint man alles besser zu hören. Details oder auch im Stimmbereich.

Aber es klang auch immer ungewohnt verfärbt und unnatürlich.

Grüße
Peter
cr
Moderator
#9 erstellt: 20. Jul 2008, 21:52
Ich finde auch, daß zB Hunde mit Hängeohren stark benachteilgt sind
Wenn man die Hand hinter das Ohr legt (indem man die Ohrmuschel vergrößert) gewinnt man auch 1 oder 2 dB an Lautheit (empirische Messungen zum genauen Wert sind mir leider nicht bekannt)
wopper_uk
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 21. Jul 2008, 13:20

m4xz schrieb:

Habe zwar keine richtigen Segelohren, aber doch deutlich abstehend


Oh man! Ich Depp habe mir in der Jugend die grossen, abstehenden Watscheln anlegen lassen!
Hätte ich im zarten Alter von 9 Jahren doch schon an meine Zukunft gedacht, dann wäre ich euch allen, natürlich nur akustisch, Lichtjahre voraus.
So ein Mist!
Ob ich das rückgängig machen lassen kann? Ich mein, ich habe die Ohren ja noch…
Ob das die Kasse zahlt?

Grübelnde Grüsse

Uwe
m4xz
Inventar
#11 erstellt: 21. Jul 2008, 16:56
Naja Hören ist ja subjektiv, also wenn dus gewohnt bist...würd ic nichts ändern

Dennoch haben abstehende Ohren Vorteile, zumindest objektiv betrachtet
cyberhawk
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 21. Jul 2008, 22:16
Die Idee hatte ich auch schon mal, spezielle Ohraufsetzer,
als neuestes High-End Produkt, um dem Klang seiner Anlage
das i-Tüpfelchen zu verpassen. Bestimmte Muschelformen für
bestimmte Klangfärbungen.

Aber ich glaube, man kann hier nicht wirklich von besser
sprechen, wenn man eng anliegende Ohren hat, dann ist man
auch bei einem Live-Auftritt gewohnt alles durch solche Ohren
zu hören. Wenn man dann zu Hause "direkter" hört, wird es ja
nur eine Veränderung sein, und anders als Live ist für mich
dasselbe wie schlechter, oder mache ich da einen Denkfehler?
rorenoren
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 22. Jul 2008, 04:24
Moin,

naja, bei HiFi kommt die Musik in der Regel hauptsächlich von vorne.

Das unterscheidet sie schon mal vom Livekonzert, wo es stärkere Hallanteile von hinten und den Seiten gibt.
(je nach Ort)

Auch das Publikum in dem man steht ist ja meist um einen herum.

Dafür gibt´s dann Surround.

Da ist es dann wieder richtig, da ist es egal.

Bei Stereo von vorn ist zumindest der Richtungseindruck und je nach Anlage/LS der Raumeindruck "anders anders" als beim Livekonzert.

Die Verfärbungen bleiben natürlich etwa die gleichen, wobei sich diese auch nach der Schallrichtung unterscheiden dürften.

Gruss, Jens
lumi1
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 22. Jul 2008, 05:39
Moin!

Alles hat zwei, bzw. noch mehr Seiten!
ei
Als (Heim)Kinofreak wie ich z.B. sind anliegende Ohren von Vorteil!
Sonst gehen einem beim Surround mit Segelohren zuviele Informationen der Rears verloren!


Meine Frau hatte als Kind übrigens auch etwas abstehende Wascheln, wurde auch korrigiert.
Heute ärgere ich sie immer damit; wenn sie nicht "brav" ist, und meckert, weil´s zu laut wird bei mir, dann "drohe" ich ihr damit, ihre Ohren über Nacht wieder "aufzuklappen".

Hihihi.....

MfG.
Albus
Inventar
#15 erstellt: 22. Jul 2008, 08:02
Morgen,

... hätt' ich gern in der Weise, dass zugleich mit der Fokussierung eine Angleichung der Sensibilität der Ohren geschieht, endend in einem Gewinn an Prägnanz und Farben. Ja, wenn ich es ganz genau hören+wissen will, dann höre ich mit parabolisch ausgestellten Ohrmuscheln (nur allein sitzend, klar).

Freundlich
Albus
funzelaction
Stammgast
#16 erstellt: 22. Jul 2008, 09:07
Hallo!

Man wird anders hören, aber ob dies auch mit besser im Sinne von Wohlklang ist kann wieder nur jeder für sich entscheiden.

Bei vielen Hunderassen besteht ja die Möglichkeit die Lauscher aufzustellen und zu drehen. Dies wird auch zu einem besseren detailreicherem hören führen.

@cyberhawk
Mit etwas Voodoomarkting ein durchaus denkbarer Artikel.

funzel
rorenoren
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 22. Jul 2008, 16:03
Moin,

die Ohrmuscheln dienen als Trichter.

Je grösser dieser Trichter bei hornähnlicher Form ist, desto lauter wird der Schall im Ohr ankommen.

Nur ist das wie bei Hornlautsprechern, die Empfindlichkeit ist stark richtungsorientiert.

Das heisst, mit flach anliegenden Ohren hört man in alle Richtungen etwa gleichgut, mit Vorteil für Schall von vorn.

Mit stark angewinkelten, abstehenden Ohren hört man vorne deutlich besser, hinten aber deutlich schlechter.


Daher ist es bei Hunden so, dass die Ohrendrehung die Richtungsempfindlichkeit kompensiert.

Es wird in jede Richtung ein Trichter mit der grösstmöglichen Wirkung(Verstärkung) gedreht.

Also hat es in jedem Fall Vor- und Nachteile.

Entweder vorn sehr gut, hinten schlecht, oder vorn gut, hinten mittelmässig.

Irgendwie so, oder?

Oder drehbar...

Gruss, Jens
m4xz
Inventar
#18 erstellt: 22. Jul 2008, 16:25
Also für reine Stereohöhrer ein Vorteil

Jetzt weiß ich auch warum ich meine Rears immer so laut drehen muss, bis ich sie mal höre
mi201
Stammgast
#19 erstellt: 22. Jul 2008, 18:14
"Unglaubliche Szenen spielen sich hier ab"
m4xz
Inventar
#20 erstellt: 22. Jul 2008, 18:59
Nicht so unglaublich wie Dinge die man im Voodoo Bereich liest
mi201
Stammgast
#21 erstellt: 22. Jul 2008, 19:02
Yep
lumi1
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 22. Jul 2008, 19:09
Also ich denke, daß Thema ist tatsächlich ziemlich ausgefallen,aber, im Gegensatz zu den hirnlosen Voodoo-Spielchen, absolut nachvollziehbare faktische Tatsache!

Es ist sogar sehr interressant wie ich finde, und hat zudem absolut erlebbares zu bieten.

Leider werden solche Themen u.a. nicht in einschlägigen Flachpresse-Blättern angesprochen; hätten sie doch für jeden nachvollziehbaren Nutzen oder auch Nachteil.

Allerdings wäre halt auch mit Empfehlung für Vor- und Zurückklappen der Ohren sehr schwer Geld zu verdienen.


MfG.
mi201
Stammgast
#23 erstellt: 22. Jul 2008, 19:13
Der BND zahlt bestimmt gut, oder ?!
armindercherusker
Inventar
#24 erstellt: 23. Jul 2008, 06:02

mi201 schrieb:
"Unglaubliche Szenen spielen sich hier ab"

Nö - nur ganz normale und faktische Tatsachen

Dieses selbst auszutesten ist das Einfachste überhaupt - gewölbte Hände hinter die Ohrmuscheln und auf geht´s.

Und genau diese Tatsache der unterschiedlichen Ohren ( erstmal "hardwaremäßig" betrachtet )
führt zu den vielzitierten subjektiven Eindrücken.

Hinzu kommt dann natürlich noch das ( ebenso unterschiedliche ) Hörorgan an sich.

Ganz zu schweigen vom "Empfinden".


Aber der Eingang ist nunmal die Ohrmuschel.

Gruß
Holly80
Stammgast
#25 erstellt: 23. Jul 2008, 10:37
Tach zusammen,

also wenn man hier so mitliest könnte man meinen, der 01.04. wär erst kürzlich gewesen... ...aber hochinteressant zu so einem Thema die ganzen Meinungen zu hören. Ist ja nicht so, das ich keine Veränderung beim Musikhören wahrgenommen hätte

Gruß,
Holly
armindercherusker
Inventar
#26 erstellt: 23. Jul 2008, 11:11

Holly80 schrieb:
... könnte man meinen, der 01.04. wär erst kürzlich gewesen...

und der nächste kommt auch schon bald

Holly80 schrieb:
... Ist ja nicht so, das ich keine Veränderung beim Musikhören wahrgenommen hätte ...

und welche ?

Gruß
Holly80
Stammgast
#27 erstellt: 23. Jul 2008, 11:48

armindercherusker schrieb:
und welche ?

Schwer zu beschreiben, was ich auf jeden Fall gemerkt habe ist, dass Störgeräusche von der Seite oder von hinten nicht mehr so wirklich wahrgenommen wurden. Denke, dass die Hände hinter den Ohren da einfach als Schallabsorbierer funktioniert haben.

Ansonsten muss ich sagen, dass es mir leichter viel, die Musik mit all ihren Facetten zu hören, wobei das wohl weniger an der veränderten Position der Ohren, sondern mehr mit der durch die seltsame Situation doch recht stark gestiegenen Aufmerksamkeit zur Musik in Verbindung zu bringen ist.

Werde zukünftig trotzdem weiterhin mit normal angelegten Ohren hören. Zum einen kommt man sich ja schon etwas blöd dabei vor, zum Anderen werden die Arme irgendwann lahm

Gruß,
Holly
armindercherusker
Inventar
#28 erstellt: 23. Jul 2008, 12:01

Holly80 schrieb:
... Werde zukünftig trotzdem weiterhin mit normal angelegten Ohren hören. ...

ich auch

Was mir extrem auffällt :
Wie die Stereo-Bühne in sich zusammenfällt, wenn ich die Muscheln weiter nach vorne klappe.

Gruß
funzelaction
Stammgast
#29 erstellt: 23. Jul 2008, 13:06

armindercherusker schrieb:

Holly80 schrieb:
... Werde zukünftig trotzdem weiterhin mit normal angelegten Ohren hören. ...

ich auch

Was mir extrem auffällt :
Wie die Stereo-Bühne in sich zusammenfällt, wenn ich die Muscheln weiter nach vorne klappe.

Gruß


Ich auch!

Möchte nicht wissen was meine Holde von mir denkt, wenn ich jetzt noch mit Händen hinter den Ohren den perfekten Klang suche.

armindercherusker
Inventar
#30 erstellt: 23. Jul 2008, 13:12
Aber wenn das :

http://cgi.ebay.de/H...QQrdZ1QQcmdZViewItem

dazukommt, wird´s kritisch

wopper_uk
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 23. Jul 2008, 13:23

m4xz schrieb:
Also für reine Stereohöhrer ein Vorteil

Jetzt weiß ich auch warum ich meine Rears immer so laut drehen muss, bis ich sie mal höre :D


Moin, moin,

für das Problem erfand Russel E. Oakes aus Waukesha in Wisconsin die Ohrtrompete. Ich habe das Bild und den Artikel soeben auf Spiegel Online gefunden. (Das Bild stammt von Getty (Hoffentlich verklagt Bill Gates mich jetzt nicht))



Ich befrüchte allerdings, dass die "rears" sich mit diesem Zusatz in den Vordergrund spielen.

Beste Grüße
Uwe

Zum Artikel
funzelaction
Stammgast
#32 erstellt: 23. Jul 2008, 13:33
@armindercherusker
aber wenn beethoven auch solche hatte.

@wopper uk
wie unauffällig!
armindercherusker
Inventar
#33 erstellt: 23. Jul 2008, 13:41

funzelaction schrieb:
@armindercherusker
aber wenn beethoven auch solche hatte. ...

Wobei gerade das kein unbedeutender Ansatz ist.

Denn auch "mit ohne" gesundem Gehör kann man die Musik hören ... fühlen ... empfinden

Und selbst wenn man auch nur Bruchstücke hört - kann man Alles im Geiste harmonisch zusammenfügen

Gruß
funzelaction
Stammgast
#34 erstellt: 23. Jul 2008, 13:52
Genau, ganz nach Grönemeyer "Sie mag Musik nur wenn sie laut ist".

lumi1
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 23. Jul 2008, 14:07

Genau, ganz nach Grönemeyer "Sie mag Musik nur wenn sie laut ist".


Wenn´se bei mir im Kino gewesen wäre, und ich den "Sensurround" in Form des ADAM-Subs zusätzlich aktiviere,
hätte der Liedtext ganz neue Bedeutung für sie......

Mir legts dann jedesmal die Ohrmuscheln gaaanz nach hinten.

Evtl. würde Sie vor Schreck gar wieder richtig hören können...


Sorry, etwas makaber und auch dick aufgetragen, aber manchmal muß ich einfach so sein.


MfG.
aldi2106
Stammgast
#36 erstellt: 24. Jul 2008, 12:38
Lol, was für eine Diskussion. Aber IMHO eine Klasse Idee sich darüber Gedanken zu machen... mal was anderes.

Wer weiß, vielleicht werden demnächst in einer der einschlägigen "Fachzeitschriften" Hifi-Wattestäbchen, Ohr-Absorber, vollautomatische Ohrentmagnetisierer oder auch alternative Ohrmuscheln (zum Aufstecken ) getestet.

Im Ernst:
Die AUDIO hat mal gezeigt, dass jeder Mensch "anders" hört. Ich denke mir, dass man auch einen beispielsweise völlig dumpfen Höreindruck als normal und alles andere als falsch empfindet, wenn man so geboren wurde.
Wie erklärt man jemandem, der nie eine Farbe sehen konnte, dass sein Sehen falsch ist?? (die Matrix lässt grüßen )
Deshalb sind Klangbeschreibungen auch nicht vergleichbar. Um bei dem Beispiel zu bleiben: Was bringt es, wenn mir jemand die tollen Farben beschreibt, obwohl ich nur Kontraste sehe, andersherum er eine eingeschränkte Helligkeitswahrnehmung hat.

Das Gehirn kann uns ja so einiges vortäuschen und Empfindungen nachträglich "verbiegen", warum soll es sich nicht auch als DSP betätigen...
armindercherusker
Inventar
#37 erstellt: 24. Jul 2008, 12:53
Solche Themen kommen allerdings immer wieder mal in den verschiedenen Threads vor

http://www.hifi-foru...ad=8921&postID=32#32

Gruß
Jazzy
Inventar
#38 erstellt: 25. Jul 2008, 00:21
IMHO ein Pubertätsthema.Da hat man so allerlei "Experimente" veranstaltet.....Und ein Hinweis an den Threadersteller: die Rears sollen manchmal auch nur unterschwellig wirken extra laut stellen also Unsinn.


[Beitrag von Jazzy am 25. Jul 2008, 00:21 bearbeitet]
smitsch
Stammgast
#39 erstellt: 25. Jul 2008, 00:28
Es stimmt was hier gesagt wurde, alles gelesen hab ich nicht - füge noch hinzu: nach dem Trichter folgt der Gehörgang, der den empfangenen Schall zum Trommelfell führt. Der Hörapparat Ohr gibt es in vielfältigsten Formen, grössen und Winkeln und ensprechend individuell klingende "Mikrophone" mit unterschiedlichen Anordnungen, Richtwirkungen, Filtereffekten, resonanzen, empfindlichkeiten.

Der vergrösserte trichter - bringt zwar jedem mehr pegel - aber auch veränderungen im Frequenzgang, welche man erst als fremd empfindet.

Ohrvergrösserer "für besseres Verständnis"? Aber ehrlich; dann doch besser voodoo....oder auch who does?

ich für meine teil rate von der OP ab. Den kopf um 5° drehen ergibt bei mir schon Klangänderung. Mehr trichterwirkung = stärkere veränderung.

mein Wunschohr wären 2 Kugeln (druckgradienten)mit surroundoption. - leg dich bloss nicht auf's Ohr!

nun denn, bleibts bei den richtröhren, mein Brain-EQ ist gut trainiert und die datenbank an impulsantworten wächst stetig.
TonyFord
Stammgast
#40 erstellt: 26. Jul 2008, 13:11
Also ich hab abstehende Lauscher und ich kann definitiv bestätigen, dass man Stereo anders wahrnimmt, als jemand der anliegende Ohren hat.

Meine Erfahrung ist, dass oftmals der Bass von denjenigen weniger stark empfunden wird als ich es tue. Fast jede Hifianlage bei Bekannten, Freunden, etc. haben (für mein Empfinden) zu viel Bass und klingen zu dick unten rum.
Klar wenn ich meine Ohren herandrücke, so kann ich auch gut nachvollziehen wieso es so ist.

Als Weiteres hat es für mich den Nachteil, dass ich bei einem Rockkonzert ganz hinten Platz nehmen muss, damit der Pegel für mich ein noch erträgliches Maß hat. Würde ich ziemlich weit vorn stehen, würde ich vermutlich im Krankenhaus enden. Ergo dringen mehr Klangwellen in mein Ohr ein und so nehme ich Stereoklang "lauter" wahr als jemand der keine abstehenden Ohren hat.

Ob es eine bessere Wahrnehmung bedeutet, würde ich aber nicht behaupten wollen, denn...
Wahrnehmung ist nicht vom Gehör abhängig, denn das Gehör arbeitet viel präziser als wir wahrnehmen können.
Klar wenn weniger "Klang" in die Ohrmuschel gelangt, desto schwieriger wird es natürlich, diesen Klang auch wahrnehmen zu können und so sind abstehende Ohren sicherlich im Vorteil.

Meiner Meinung nach...
Die Wahrnehmung von jemanden mit anliegenden Ohren und abstehenden Ohren wird gar nicht so unterschiedlich sein, da sich der Wahrnehmungssinn nach den Gegebenheiten angepasst hat.
Jemand der stets abstehende Ohren hatte und diese anlegen lässt, der wird jedoch einen deutlichen "Verlust" wahrnehmen. Dieser "Verlust" wird aber wohl eher in der Gewohnheit begründet sein und mit der Zeit wohl verschwinden und sich die Wahrnehmung an den Umstand anpassen.

Unterstützen kann man die ganze Sache wie schon sehr gut erklärt hier, indem man Lautsprecher danach ausrichtet.
Dr.Naim
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 31. Jul 2008, 09:30

aldi2106 schrieb:
Lol, was für eine Diskussion. Aber IMHO eine Klasse Idee sich darüber Gedanken zu machen... mal was anderes.

Wer weiß, vielleicht werden demnächst in einer der einschlägigen "Fachzeitschriften" Hifi-Wattestäbchen, Ohr-Absorber, vollautomatische Ohrentmagnetisierer oder auch alternative Ohrmuscheln (zum Aufstecken ) getestet.

Im Ernst:
Die AUDIO hat mal gezeigt, dass jeder Mensch "anders" hört. Ich denke mir, dass man auch einen beispielsweise völlig dumpfen Höreindruck als normal und alles andere als falsch empfindet, wenn man so geboren wurde.
Wie erklärt man jemandem, der nie eine Farbe sehen konnte, dass sein Sehen falsch ist?? (die Matrix lässt grüßen )
Deshalb sind Klangbeschreibungen auch nicht vergleichbar. Um bei dem Beispiel zu bleiben: Was bringt es, wenn mir jemand die tollen Farben beschreibt, obwohl ich nur Kontraste sehe, andersherum er eine eingeschränkte Helligkeitswahrnehmung hat.

Das Gehirn kann uns ja so einiges vortäuschen und Empfindungen nachträglich "verbiegen", warum soll es sich nicht auch als DSP betätigen... :D


Hallo aldi2106,
das ist so nicht ganz richtig; zieh Dir mal Wicki Psychoakustik rein:

http://de.wikipedia.org/wiki/Psychoakkustik

Gruß Walter
aldi2106
Stammgast
#42 erstellt: 31. Jul 2008, 13:30
Naja, das war vielleicht etwas ungenau formuliert. Ich hätte wohl eher "subjektive Klangbeschreibungen" schreiben sollen. Was ich eigentlich damit meinte war folgendes:
Person A und Person B hören den gleichen Lautsprecher. Danach sagt Person A, dass sie den Hochton unangenehm schrill fände. Person B hingegen findet den Hochtonbereich detailliert und trotzdem angenehm. Beide haben natürlich nach ihrem Empfinden recht.
Wenn ich als Person C hinzukomme und mich nach diesem Lautsprecher erkundige (wie das hier im Forum sekündlich geschieht ), wem soll ich nun glauben ohne den Lautsprecher gehört zu haben??

Subjektive Klangbeschreibungen sind daher nicht vergleichbar. Klangbeschreibungen anhand von Messwerten oder der Befragung einer größeren Gruppe von Menschen (um einen Mittelwert zu erhalten) sind natürlich vergleichbar.

Die AUDIO hat da (wie ich schon schrieb) recht interessante Nachforschungen zu dem Thema angestellt. Unter anderem wurden Probanden Tonfolgen vorgespielt und es musste angegeben werden, ob die Tonhöhe gestiegen oder gefallen war. Dabei gab es tatsächlich Unterschiede (für den einen ist der Ton gestiegen für den anderen gefallen).
Es waren allerdings keine normalen Tonleitern, da wurden verschiedene Töne gemischt (so genau habe ich mich damit nicht beschäftigt...)
studio-kiel
Stammgast
#43 erstellt: 30. Jun 2016, 07:53

rorenoren (Beitrag #4) schrieb:
(daher auch die Angewohnheit, dass man die Hand hinter das Ohr hält, um besser zu hören). Gruss, Jens


Mein Raum schluckt irgendwie extrem viel Höhen und mir ist durch Zufall letztens auch aufgefallen, wie ich den echten Klang meiner Dalis genießen kann, als ich zur Entspannung die Arme hinterm Kopf verschränkt habe. Wenn man die Hände (in Wasserschöpfform) langsam Richtung Ohr bewegt, die Fingerspitzen hinters Ohr gleiten lässt und dann die Handflächen in Winkel und Position langsam rund ums Ohr wandern lässt, bis man den perfekten Klang erreicht hat - DANN ist echter Hörgenuss angesagt! ... Will mir in Kürze unbedingt eine Vorrichtung bauen (Hörbrille oder Hörstirnband), weil das für die Arme recht schnell sehr anstrengend wird Oder gibt es da vielleicht schon was auf dem Markt? ... Ohne Hände musste ich am Verstärker immer ordentlich Höhen dazumischen, um ein besseres, aber immer noch nicht gutes Hörerlebnis zu erreichen. Das fällt nun weg und die Dalis klingen gleich toll wie im Hörraum beim Fachhändler :-) P.S.: Ohrmuschel-Winkel verändern hat bei mir nicht den gleichen und in keinster Weise vergleichbaren positiven Effekt.
_Janine_
Inventar
#44 erstellt: 30. Jun 2016, 20:27
@studio-kiel
Der Fred ist 8 Acht Jahre alt.


[Beitrag von _Janine_ am 30. Jun 2016, 20:27 bearbeitet]
cr
Moderator
#45 erstellt: 30. Jun 2016, 20:35
Macht doch nichts.
Unsinnig ist es nur, wenn jemand eine konkrete Frage hatte oder Rat suchte, und eine Antwort nach 8 Jahren kommt, es sei denn, es handelt sich um ein nach wie vor bestehendes Problem von allg. Interesse.
Dadof3
Inventar
#46 erstellt: 30. Jun 2016, 22:44
Ich bin sogar wirklich dankbar dafür, dass jemand diese Perle aus dem Archiv hervor gekramt hat. Habe mich köstlich amüsiert.

Und ich habe sogar die Lösung für das Problem: http://www.klarhoerer.de
yahoohu
Inventar
#47 erstellt: 01. Jul 2016, 05:42
Jaja,
viele Hififans trauern, das ihre Eltern bei Ihnen die Segelohren operiert haben lassen.
Und was machen die armen Menschen bei denen ein Ohr normal ansteht, das andere aber nicht?
Hat Niki Lauda den "Klarhörer"?
Gehören Ex-Boxer durch den Blumenkohl-Effekt zu benachteiligten Hifi-Fans?
Ein ungeheuer wichtiger Thread......

Tja, Fragen über Fragen....
ParrotHH
Inventar
#48 erstellt: 01. Jul 2016, 10:15
Ehrlich gesagt ... : Ich wundere mich, dass das Thema so verlacht wird!

Wer das einmal selbst ausprobiert hat, und das ist ja nicht wirklich schwierig, der muss zugestehen, dass der Effekt anders abgewinkelter Ohrmuscheln frappierend ist. Und es liegt ja auch auf der Hand, dass man dadurch das Verhältnis Direktschall zu den hinteren und seitlichen Reflexionen deutlich zugunsten des Direktschalls verschiebt. Es ist pure Physik!

Je nach Hörraum fällt z. B. bei mir die Stereobühne dadurch nicht zusammen, im Gegenteil entsteht sie dadurch überhaupt erst, und zwar dann in geradezu beeindruckender Weise. Angesichts der Optik und des Preises mancher raumakustischer Maßnahmen durchaus eine Idee, die man weiterverfolgen sollte!

Parrot
yahoohu
Inventar
#49 erstellt: 01. Jul 2016, 11:52
jau, man könnte das Thema in den DIY-Bereich verschieben
und "Klarhörer" aus ausrangierten Tupperschüsseln selber herstellen.

Gibt bestimmt genug Leute, die ein riesiges Tuppersortiment im Haushalt haben
thewas
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 02. Jul 2016, 09:50
Das Problem ist dass wir durch unsere individuelle Ohrgeometrie auch individuelle Frequenzgänge für jeden Schalleinfallswinkel haben auf denen wir uns seit der Geburt adaptiert haben und wenn man nur kurzfristig an der Ohrgeometrie was verändert dann stimmt unsere Adaption nicht mehr und es klingt alles eher unnatürlich. Wenn man den Diffusschallanteil reduzieren möchte kann man sich beim Musikhören eher einen dicken Absorber hinter seinem Hörplatz stellen.
ATC
Inventar
#51 erstellt: 03. Jul 2016, 10:20

studio-kiel (Beitrag #43) schrieb:
...........................


Es gibt eventuell etwas was dein "Problem" verkleinern könnte,
es gibt Zusatzhochtöner welche man auf den vorhandenen Lautsprechern platzieren kann,
nicht alle sind so teuer
http://www.hifi-regl...-100005332-sw-hg.php
allerdings auch nicht soo eklatant günstiger,
was den Sinn hier im Bezug auf die Z5 doch fraglich machen könnte, aber das Endergebnis zählt ja.

Andere Möglichkeit wäre es mit diversen DSPs von AV Receivern zu versuchen,
oder auch in Verbindung mit einem AVR und zwei weiteren Lautsprechern hinten hierdurch mehr Informationen in die Ohren zu bekommen.
Suche:

Anzeige

Aktuelle Aktion

Partner Widget schließen

  • beyerdynamic Logo
  • DALI Logo
  • SAMSUNG Logo
  • TCL Logo

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder828.941 ( Heute: 5 )
  • Neuestes Mitgliedfrieda707
  • Gesamtzahl an Themen1.386.428
  • Gesamtzahl an Beiträgen18.405.662