Eine simple Frage zur Türdämmung

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SoundClio
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 05. Dez 2012, 21:06
Nabend zusammen,

wie der Titel schon sagt, ich hab nur eine recht einfacher Frage zur Türdämmung.

Und zwar habe ich zwischen der Türinnenverkleidung und dem "Blech" eine Art Schaumstofffolie, das Problem was ich dabei jetzt habe, reiß ich das ganze Ding raus und ersetz ich dann dieses komplett durch Alubutyl ? Denn so wie es von außen scheint, sind dahinter kaum Verstrebungen oder änhliches, wie es z.b. bei anderen Türen der Fall war die ich in Videos oder Erfahrungsberichten gesehen habe. Ich gehe zwar selber davon aus, das ich die Folie rausholen muss, aber bin mir halt nich ganz sicher. Ich hoffe mir wird der Beitrag jetzt nich übel genommen ! :)2012-04-06 18.49.57

Danke für eure Antworten !

Anbei hab ich mal ein Foto von der Tür, es handelt sich dabei um einen Clio 3 Phase 1.
rZn
Inventar
#2 erstellt: 05. Dez 2012, 21:08
Wenn du das Butyl ordentlich verlegst, und zwei Lagen oder mehr drüber machst, sollte das reichen, glaube ich, ich hatte da halt mehr Verstrebungen. Das Zeug ist stabil wie sonst noch was, wenn das mal fest und richtig angedrückt wird.
SoundClio
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 05. Dez 2012, 21:24
Okay dann warte ich jetzt nur noch bis es draußen was wärmer wird und dann leg ich los

Weil unsicher bin ich dadurch geworden, das bei dem Ausbauen der Türverkleidung mir Wasser in den Lautsprecherschächten entgegen kam und dann wollte ich bis jetzt das Risiko noch nicht eingehen und dann auch noch das Folienzeugs da raus reißen.
SeppSpieler
Inventar
#4 erstellt: 05. Dez 2012, 21:39
Nimm aber kein so billig Wabbel Alubytül.
Für solche Fälle gibt es zB Variotex Evo 1.6.
DJ991
Inventar
#5 erstellt: 05. Dez 2012, 23:02
Man kann auch mit Lochblechen, nem Bohrer & ner Nietenzange sowie Zinkspray oder Klarlack arbeiten,

dann wird die Sache natürlich wesentlich stabiler, dazu dann noch Evo 1.3 eventuell doppellagig verklebt.

Hab bei mir die Öffnungen so verschlossen & von beiden Seiten ne Lage Evo drüber, das ist fast fester als das restliche Innenblech

mfg DJ
'Alex'
Moderator
#6 erstellt: 05. Dez 2012, 23:27
Versteift euch mal nicht so auf das teure Material!
Das bedeutend größere Budget nur für Dämmmaterial muss sich im Gesamtbudget erstmal rechtfertigen/lohnen!
Ich habe mittlerweile viel mit verschiedenen Materialien gearbeitet und werde selbst nur in sehr speziellen Fällen zu irgendwelchem "Spezielmaterial" greifen!
Wer sich damit beschäftigt kann in der Praxis kaum zu einem anderen Ergebnis kommen.
Wenn man nun wirklich viel Geld investieren möchte und wenig aufs Geld achtet kann man natürlich auch beim Thema Dämmung für auch physikalisch optimale Voraussetzungen sorgen.

Gruß Alex


[Beitrag von 'Alex' am 05. Dez 2012, 23:30 bearbeitet]
SoundClio
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 06. Dez 2012, 16:58
Danke für die vielen Antworten !

Ich habe mich jetzt mal ein wenig umgeschaut und wollte es vielleicht wie folgt angehen:

Das eigentliche "Blech" mit diesem Alubutyl dämmen -> http://www.dsaudio.d...utyl-EVOTEC-1-6.html
(wenn nötig auch zweilagig)


Zwischen Innenverkleidung und Tür wollte ich das Dämmvlies von Jehnert pappen und die Verkleidung würde ich dann noch mit exvibrations von Brax zuspachteln.

Zudem wollte ich dann auch noch die Lautsprecheraufnahmen mit ein wenig GFK verstärken, da die immoment nur mit zwei Schrauben und einem Haltering in den vorhanden Löchern verschraubt sind.

Ist das so empflehnswert oder sollte ich da irgendwas anders machen, bzw. vielleicht noch zusätzlich einbauen ? Denn ich hab gelesen das man häufig die Türen mehrschichtig dämmt und weiß nicht ob es dann so gemeint ist, wie ich es jetzt versuchen möchte.

Danke nochmal an alle und noch einen schönen 6. Dezember !

PS: Hier mal noch die verbauten Komponeten:

HU: Pioneer DEH 6400BT
FS: Eton POW 130 an einer Axton C502
HS: Standard
Sub: Eton EC 10 800 an einer ESX Signum SX 2000D
to-bra
Gesperrt
#8 erstellt: 06. Dez 2012, 17:15

'Alex' schrieb:
Versteift euch mal nicht so auf das teure Material!
Das bedeutend größere Budget nur für Dämmmaterial muss sich im Gesamtbudget erstmal rechtfertigen/lohnen!
Ich habe mittlerweile viel mit verschiedenen Materialien gearbeitet und werde selbst nur in sehr speziellen Fällen zu irgendwelchem "Spezielmaterial" greifen!
Wer sich damit beschäftigt kann in der Praxis kaum zu einem anderen Ergebnis kommen.
Gruß Alex


Dem muss ich mich anschließen, das gute Material habe ich lediglich in den Türen und Kofferraum verarbeitet wobei auch das kein variotex o.ä. war sondern nur halb so teuer aber es hält bombig, ist fest genug und letztendlich bringt euch das beste butyl nichts, wenn ihr es nicht fest genug mit dem blech verbindet.

Vor einigen wochen habe ich nen Golf 3 Komplett mit 300mm Alukaschiertem Bitumenband ausm Baumarkt verklebt. das Anrollern ging etwas härter zu aber nach etwas erwärmen beider Materialien war auch das kein Problem mehr und das Ergebnis kann sich sehen bzw. hören lassen, ich dachte nicht, dass es so bombig geht und mit 60Euro war das ganze Auto weitestgehend beschwert, teilweise zwar doppellagig aber bei unter 10Euro/m² war das auch egal. Diese Dämmung so billig zu halten war allerdings Wunsch des Besitzers, der kaum interesse an Dämmung hatte sondern einfach nur "Viel Bass" wollte. Aber wer das Geld über hat, darf es gerne in Variotex o.ä. stecken
DJ991
Inventar
#9 erstellt: 06. Dez 2012, 18:53
Wenn dann würde ich wirklich eher mit Evo 1.3 arbeiten als mit dem 1.6er.

Da kriegst du 2,5 m² 1.3 für 80 € & 0,95 m² Evo 1.6 für 99, ist ne Milchbubenrechnung.

mfg DJ
Neruassa
Inventar
#10 erstellt: 06. Dez 2012, 19:11
Da hat wohl jemand das Dämmvideo von ARS24 gesehen.

Wenn du ordentlich sein willst, machs wie folgt:

Statt dem Evo 1.6 kaufst du 2,5m² Evo 1.3 (82€).

Statt Brax Dämmpaste kaufst du lieber Dämmpaste von Variotex.
Undzwar hast du da die Möglichkeit zwischen Variotex B14 (24€) oder Variotex Silitec (34€). Das sind jeweils 3kg und reichen für Türverkleidung (hauptsächlich) und die Reste machst du auf das Variotex 1.3 wo früher die Löcher im Innenblech waren.
Ist viel billiger und besser. Habe das Silitec selbst verwendet.

Dämmmatten von Jennart brauchst du nicht, wenn du sie unbedingt willst, kleb sie später auf die Dämmpaste auf der Türverkleidung.

WP_000634
20121013_135427

Die Lautsprecheradapter kannst du auch einfach aus Holz nachbauen, kostet 5€ im Zuschnitt.
WP_000557
WP_000569


[Beitrag von Neruassa am 06. Dez 2012, 19:13 bearbeitet]
SoundClio
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 07. Dez 2012, 16:29
Ganz genau @ Neruassa

Gut also langsam merk ich das die Meinungen auseinander gehen, zwischen Evo 1.3 bzw. 1.6, normalem oder nicht ganz zu teurem Aluburtyl und der einfachen Variante, wie es to-bra beschrieben hat.

Und das Silitec wird dem Exvibrations nun auf jeden Fall vorgezogen, danke dafür Neruassa !

Ob ich dann auch noch anfange mit dem Dämmvlies zu hantieren, entscheide ich dann denk ich mal kurz fristig, die Welt kostet das Zeugs ja auch nich, ich mein eine 60x100er Matte gabs für 15 €...

Einziges Problem was ich jetzt noch habe, wie bekomme ich die Lautsprecher vernünftig in die Tür

Bis jetzt hab ich es so gelöst, das ich die Adapdert Ringe (die lagen den Etons übringes bei) auf einen selbst gebauten Plexiglasring gelegt habe und in diesen dann noch zwei Löcher gemacht habe. Anschließend ist das ganze mit zwei langen Schrauben durch die vorhandenen Schraublöcher (Foto) der Standardlautsprecher mit ner Mutter gesichert.

Hintergrund dieser Aktion und nicht gleich einem Aufbau von Doorboards ist einfach, das ich alles gerne wieder zurück bauen wollte, wenn ich den Wagen verkaufen, so das man nichts davon sieht, was mal drin gesteckt hat... Kann ich das ganze also vielleicht noch ein wenig anders machen, ohne gleich Doorboards zu basteln ?

Ein Foto von meinem jetztigen Aufbau stell ich heute Abend oder wenn ichs heute nich mehr schaffe, dann morgen Mittag ein.

Allen ein schönes Wochenende ! 2012-04-05 10.59.40
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