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Frage zur Konfektionierung des IsoTek EVO3 SEQUEL Netzkabel?+A -A |
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Vollmilchfettarm
Ist häufiger hier |
#1
erstellt: 17. Jan 2026, 12:21
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Hallo, ich möchte gerne die Netzkabel meiner Aktivlautsprecher ersetzen. Auf das IsoTek EVO3 SEQUEL Netzkabel ist nun meine Wahl gefallen. Nun die Frage zur Konfektionierung. Das Kabel weist drei isolierte Adern auf. Braun/Schwarz für Phase, Blau für Neutralleiter, Grün-Gelb für Schutzleiter Zudem werden alle drei isolierte Adern mit einer Abschirmung aus Kupfer „eingewickelt“. Wenn alle drei Adern am Netzstecker angeschraubt werden, wird diese Abschirmung mit dem Schutzleiter vercrimpt? Gruß und Dank im Voraus! |
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fplgoe
Inventar |
#2
erstellt: 17. Jan 2026, 19:58
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Wozu genau brauchst Du dieses HighTech Kabel? Erwartest Du jetzt besseren Klang aus Deinen Aktivlautsprechern, weil Du ihm eine *ähem* vermeintlich verbesserte Stromversorgung spendierst? Mal abgesehen davon, dass von dem dreiadrigen Kabel sehr, sehr wahrscheinlich nur zwei verwendet werden. Aber egal... |
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Vollmilchfettarm
Ist häufiger hier |
#3
erstellt: 17. Jan 2026, 20:26
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Mir wurde von klein auf beigebracht, dass man keine Fragen mit einer Gegenfrage beantwortet. Ist das hier auf hifi-forum.de anders? Warum kann man sich nicht auf die eigentliche Frage konzentrieren? Was ist so schwer daran, wenn man nichts zur Lösung beitragen kann, einfach nichts zu schreiben? Ich ärgere mich immer maßlos, wenn ich auf der Suche zur Lösung eines Problems auf Threads stoße, die zum größten Teil aus sinnfreien Antworten bestehen. Das ist sinnlose Verschwendung von Lebenszeit. Für mich, der auf eine Lösung hofft. Für dich, der mit seiner Zeit nichts anzufangen weiß. [Beitrag von Vollmilchfettarm am 17. Jan 2026, 20:30 bearbeitet] |
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fplgoe
Inventar |
#4
erstellt: 17. Jan 2026, 20:48
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Ich habe nur versucht, einen sinnvollen Gedanken anzustoßen, ich sehe schon, das ist weder gewünscht noch erfolgreich. Du hast aber völlig recht, ich kann meine Zeit sinnvoller nutzen, als Deine sinnlosen Investitionen zu verhindern. [Beitrag von fplgoe am 17. Jan 2026, 20:48 bearbeitet] |
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B-Bear
Stammgast |
#5
erstellt: 17. Jan 2026, 22:20
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Sinnfreie Fragen ergeben auch sinnfreie Antworten. |
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Nick_Nickel
Inventar |
#6
erstellt: 17. Jan 2026, 23:24
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Die Abschirmung mit am Schutzleiter anschließen. Das Kabel kostet 119 Euro pro Meter. Schau mal bei Die Nadel rein da gibt es günstigere alternativen. [Beitrag von Nick_Nickel am 17. Jan 2026, 23:35 bearbeitet] |
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Vollmilchfettarm
Ist häufiger hier |
#7
erstellt: 18. Jan 2026, 09:46
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Danke! An beiden Enden? Oder nur auf einer Seite des Kabels/Steckers? Wenn ja, welche Seite? |
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Al1969
Inventar |
#8
erstellt: 18. Jan 2026, 10:20
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Man legt den Schirm auf der Steckdosenseite auf PE - auf der Geräteseite nicht. Die Schirmung kann je nach Verlegungs- und somit Eintrahlungsort schon Sinn machen - der Erwerb eines "hochwertigen" Kabels ist aus technischer Sicht eher nicht begründbar. Optische Gründe sind etwas anderes. Bis zur Steckdose laufen meist zig Meter normaler Installationsdraht zu € 20.- für die 100m Rolle. |
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Vollmilchfettarm
Ist häufiger hier |
#9
erstellt: 18. Jan 2026, 10:29
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Ja diese Information habe ich auch zigfach über Google gefunden. Hier wird es sogar recht gut erklärt: https://diyaudioprojects.com/Power/diyMains/Allerdings habe ich auch ein PDF von Groneberg zur Hand, in der eine bebilderte Anleitung zum konfektionieren des „Quattro-Reference“ beide Seiten erwähnt werden. https://www.groneberg.com/wp-content/uploads/2018/05/QR-Netzk.pdfDas irritiert etwas. Daher die Frage was richtig und was falsch? [Beitrag von Vollmilchfettarm am 18. Jan 2026, 11:28 bearbeitet] |
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fplgoe
Inventar |
#10
erstellt: 18. Jan 2026, 10:43
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Auch wenn ich mich ja nicht mehr einmischen soll, aber die Seite zu den Lautsprechern ist belanglos, denn die Erde wird von einem Schutzklasse II Gerät nicht verwendet. |
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Nick_Nickel
Inventar |
#11
erstellt: 18. Jan 2026, 11:31
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Nur am Schutzkontakt-Stecker. Am Kaltgerätestecker würde es auch nichts bringen weil bei den meisten Geräten der mittlere Pin für den Schutzleiter fehlt. |
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Al1969
Inventar |
#12
erstellt: 18. Jan 2026, 12:01
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Habe in den 90ern auch mit dem Lapp Ölflex, die damals der heisse Scheiß waren, meine Kabel selbst konfektioniert. Da auch an den edelsten Teilen keine reproduzierbaren Unterschiede feststellbar waren, sprachen nur zwei Gründe dafür. Erstens hatte man Netzkabel in der korrekten Länge und zweitens war die Optik schöner, was allerdings im Auge des Betrachters lag. Heute, mit Schaltnetzteilen in der Nähe, Bluetooth- und WLan-Infrastruktur kann eine Schirmung unter Umständen gegen Einstreuungen helfen. |
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fplgoe
Inventar |
#13
erstellt: 18. Jan 2026, 12:10
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Die geschirmten Lapp Ölflex sind auch heute noch die edelste Klasse, wir verwenden sie -aus EMV Gründen- für die Motorenleitung an unseren Förderbändern. Nicht ganz billig, aber gut geschirmt und unglaublich robust. |
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Uwe_Mettmann
Inventar |
#14
erstellt: 18. Jan 2026, 13:34
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Wir sind hier nicht Audio-Voodoo-Universum, sondern im realen Universum, indem die Naturgesetze noch gelten, daher, wenn sich um ein Netzkabel für ein Schutzklasse I Gerät handelt, wird der Schirm auf beiden Seiten angeschlossen. Ein einseitig aufgelegter Schirm wirkt nur gegen elektrische Felder aber nicht gegen magnetische Felder. Magnetische Felder sind doch aber im relevanten Frequenzbereich die, die kritischer sind. Folgendes passt zwar nicht ganz, zeigt aber, dass der beidseitig Schirmanschluss besser gegenüber magnetische Felder wirkt: ![]() Ob geschirmte Netzkabel in häuslicher Umgebung überhaupt notwendig sind, ist natürlich eine andere Frage. Gruß Uwe |
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fplgoe
Inventar |
#15
erstellt: 18. Jan 2026, 15:22
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Dass die Zeichnungen aber in diesem Fall alle nicht passen, weißt Du auch, oder? Die Abschirmung geht an keinem Punkt (außer vielleicht am Ringerder des Hauses) an den Nulleiter und auch kein PE auf Seiten der Last, nur die Verbindung Schirm-PE-Leitung. In der Zeichnung gehst Du immer von einem gemeinsamen Massepotenzial aus. Die Schirmung geht aber nur um den ebenfalls durch den Schirm verlaufenden PE und ist lediglich beidseitig am PE kontaktiert. Sorry, aber mein künstlerisches Talent hält sich in Grenzen. ![]() ![]() Da ist die beidseitige Anschlussweise nicht gerade kriegsentscheidend wichtig. Mal abgesehen davon, dass Gleichtakt Einstreuungen (z.B. von den schon irgendwo genannten Schaltnetzteilen) eher von einem geschickt platzierten Ferrit blockiert werden. Es sei denn, sie streuen schon irgendwo auf den 100 m Kabel im Haus vor der geschirmten Netzleitung direkt in die Einzeladern unsymmetrisch ein, dann muss man die Einzeladern per Ferrit blockieren. Ein Schirm ist da aber auch nicht die wichtigste Hilfe. Nur deshalb habe ich ja auch geschluckt, als es um die Investition eines 350€-Kabels ging. Aber natürlich schadet das Kabel nicht, immer zu, der Verkäufer freut sich. [Beitrag von fplgoe am 18. Jan 2026, 15:26 bearbeitet] |
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Al1969
Inventar |
#16
erstellt: 18. Jan 2026, 15:41
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...und der Finanzminister, der mit fast siebzig Euro mitschneidet. |
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Max
Stammgast |
#17
erstellt: 18. Jan 2026, 16:02
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Unabhängig davon ob so ein lustiges Kabel technisch notwendig ist und wer hier was verdient, sollte die Konfektionierung denjenigen überlassen werden, die in Arbeiten mit Netzspannung ausgebildet sind. Sprich machen lassen oder fertig konfektioniert kaufen. Für den ambitionierten HighEnder finden sich noch genügend Alternativbereiche, die ein gefahrloses Austoben zulassen. Gruß vom Küchentisch Max |
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Uwe_Mettmann
Inventar |
#18
erstellt: 18. Jan 2026, 16:06
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Ja, dass hättest du auch gewusst, wenn du meinen Beitrag auch richtig gelesen hättest:
Auch, wenn es nicht ganz passt, zeigt es doch grundsätzlich, dass ein beidseitig angeschlossener Schirm besser gegen magnetische Felder wirkt als ein einseitig angeschlossener.
Das ist ja auch ein Netzkabel für ein Schutzklasse II Gerät (PE ist nicht am Gerät angeschlossen) und da kannst du den Schirm (normalerweise) überhaupt nicht an der Geräteseite anschließen. Deshalb habe ich auch geschrieben:
Daher habe ich ja auch geschrieben:
Du schreibst von Gleichtaktstörungen und einem geschickt platzierten Ferrit auf dem Netzkabel. Welchen Ferrit empfiehlst du denn, dass der auch vernünftig im Frequenzbereich der Netzstörungen wirkt? Im Übrigen gibt es von Schlöder fertig konfektionierte Netzkabel, da haben die Adern eine Ferritbeschichtung und im Schukostecker ist ein Filter. Diese Netzkabel sind aber nichts für die Audiobegeisterten, denn diese Netzkabel sehen nach nichts aus. Gruß Uwe |
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trilos
Inventar |
#19
erstellt: 18. Jan 2026, 16:17
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Werter Uwe, da täuschst du dich: Das EUPEN EMC/COM ist ein TOP-Kabel, das ich hier schon seit vielen Jahren bei den Geräten verwende, wo man ein 08/15-Netzkabel durch solch ein EMC/COM ersetzen kann. Das schlichte Schwarz finde ich optisch sehr gut, die Ferritbeschichtung kann von Vorteil sein - für mich passt das. Auch das Lapp Ölflex hatte ich früher mal, das war mir aber rein optisch zu "silbrig". Bei den meisten meiner HiFi-Geräte (Vorstufen, Endstufen, DA-Wandler, analoge Aktivweichen, etc. von WBE Audio) ist das "fest angewachsene" Standard-Netzkabel des Herstellers dran. In ausreichendem Querschnitt und in der nötigen Länge. Das gibt es auch nur so. Für Netzkabelvergleiche lässt WBE Audio keinen Raum - und der Inhaber erläuterte mir, dass er damit Diskussionen über evtl. besser klingende Netzkabel unterbinden möchte. Er sagt klar und nachvollziehbar: Wenn der Querschnitt passt, ist das so richtig. Anderes klänge dann an der Stelle auch nicht anders. Nicht jeder High-Ender sucht klangliche Unterschiede bei Netzkabeln.... So long, Alexander |
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Uwe_Mettmann
Inventar |
#20
erstellt: 18. Jan 2026, 16:25
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Hallo Alexander, wo bitte täusche ich mich? Das von mir empfohlene ist doch ein EMC/COM-Kabel.
Das Schlöder Kabel ist nicht schwarz sondern grau, sieht halt nach nix aus. Gruß Uwe |
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trilos
Inventar |
#21
erstellt: 18. Jan 2026, 16:43
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Werter Uwe, mit diesem Satz täuschst du dich: "Diese Netzkabel sind aber nichts für die Audiobegeisterten, denn diese Netzkabel sehen nach nichts aus." Das besagte EUPEN ist doch etwas für uns Audiobegeisterten - das wollte ich mit meinem Post zuvor klarstellen.... |
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fplgoe
Inventar |
#22
erstellt: 18. Jan 2026, 16:43
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Ich wollte auch nur darauf hinweisen, dass da keines von (mehr oder weniger) passt, denn Du hattest ja Deine beiden Favoriten (Pro und Contra) markiert.
Und auch, wenn der Schirm auf der Verbraucherseite an den PE_Leiter zurück zum Stecker geklemmt ist, reicht das doch gerade an Deine bemängelte Anschlussweise (Vergleich 'f' und 'g') nicht heran. Nur das wollte ich damit sagen.
Aber genau darum geht es doch hier?
Dafür müsste man ja erst mal wissen, um was für Störungen es hier geht. Da wäre dann bei akuter Störung ein Spektrumanalyser hilfreich. Aber das war jetzt nicht der Kern meines Einwands. Schirme sind da einfach relativ sinnlos, das ist doch die Krux. [Beitrag von fplgoe am 18. Jan 2026, 16:58 bearbeitet] |
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Uwe_Mettmann
Inventar |
#23
erstellt: 18. Jan 2026, 16:48
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Wo täusche ich mich da, denn das Schlöder Kabel sieht nach nichts aus. Es ging mir in dem Satz nicht um das EUPEN-Kabel. Gruß Uwe |
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trilos
Inventar |
#24
erstellt: 18. Jan 2026, 16:57
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Du täuschst dich in der Annahme, ein "nach nichts aussehendes Kabel" sei nichts für Audiobegeisterte. Doch, sehr wohl kann ein schlicht oder "nach nichts" aussehendes Kabel (oder auch Gerät) etwas für Audiobegeisterte sein! Optik ist doch nicht alles - im Gegenteil. Wirkliche Audiobegeisterte blicken zuerst auf die Klangqualität und Funktionalität, die Preis-Leistung, und am Schluss eventuell auch auf die Optik... |
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Uwe_Mettmann
Inventar |
#25
erstellt: 18. Jan 2026, 17:19
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Es gibt natürlich auch Audiobegeisterte, die achten auf das technisch sinnvolle und wenn die z.B. Probleme mit Störungen haben, ist so ein Kabel sinnvoll, daher habe ich es auch genannt. Gruß Uwe |
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Uwe_Mettmann
Inventar |
#26
erstellt: 18. Jan 2026, 17:24
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Nein, die Markierungen waren schon im Bild. Sorry, ich habe (dieses Mal) vergessen das zu erwähnen.
Schutzklasse II? Diskutieren wir hier etwas, was sich gar nicht umsetzen lässt? Ein Schutzklasse II Gerät hat nicht die Möglichkeit den Schutzleiter geräteseitig anzuschließen. Macht man dies durch irgendwelches Rumgebastel, fängt man sich eventuell ganz andere Problem ein (z.B. Brummschleifen, hörbare Knackstörungen usw.). Davon ist also dringendst abzuraten. Der TE hat auch nicht von Schutzklasse II Geräten geredet, sondern meint mit Sicherheit Schutzklasse I Geräte.
Du hast doch empfohlen einen Ferrit auf das Netzkabel zu packen und hast selbst die Art der Störung beschrieben: > „Mal abgesehen davon, dass Gleichtakt Einstreuungen (z.B. von den schon irgendwo genannten Schaltnetzteilen) eher von einem geschickt platzierten Ferrit blockiert werden.“ < Welche Ferrite hast du da im Auge, die gegen die doch niedrigen Störfrequenzen von Schaltnetzteilen wirken? Hast du eine Empfehlung eines Typs. Gruß Uwe [Beitrag von Uwe_Mettmann am 18. Jan 2026, 17:24 bearbeitet] |
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fplgoe
Inventar |
#27
erstellt: 18. Jan 2026, 17:33
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Sage ich doch. Trotzdem präferierst Du die beidseitige Schirm/PE Anschlussweise.
Er redet von Aktivboxen. Da ist eine SK I wohl sehr unwahrscheinlich.
Sagte ich auch bereits, es gingt nicht um eine konkrete Empfehlung, sondern das Prinzip Schirm vs. Ferrit. |
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Uwe_Mettmann
Inventar |
#28
erstellt: 18. Jan 2026, 18:21
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Es gibt sehr häufig Aktivlautsprecher Schutzklasse I. Wenn die vom TE Schutzklasse II wären, würde er nicht fragen, ob der Schirm einseitig oder beidseitig angeschlossen werden soll. Jedenfalls gehe ich davon aus. Egal, dann schreibe ich das ganz klar: @Vollmilchfettarm,
Du hast geschrieben: >„Mal abgesehen davon, dass Gleichtakt Einstreuungen (z.B. von den schon irgendwo genannten Schaltnetzteilen) eher von einem geschickt platzierten Ferrit blockiert werden.“< Da aber Ferrite kaum im Frequenzbereich wirken, die von Schaltnetzeile abgeben werden, ist somit deine Aussage „nahezu“ falsch, außer du willst jetzt auf den 1 maximal 2 dB rumreiten, die ein Ferrite vielleicht doch bringen könnte. Bringen tut es vielleicht was, wenn man das Netzkabel mit Ferriten zupflastert, du hast aber von „einem“ Ferrit geschrieben. Ich habe nach dem Ferrittyp gefragt, weil es vielleicht widererwarten einen gibt, der auch in diesem Frequenzbereich effektiv wirkt. Ist wohl aber nicht der Fall. Gruß Uwe |
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fplgoe
Inventar |
#29
erstellt: 18. Jan 2026, 19:45
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In welchem Frequenzbereich denn? Es gibt ja nicht den Frequenzbereich, in dem ein Schaltnetzteil arbeitet. Das reicht von wenigen Kilohertz bis weit in den zweistelligen, teilweise deutlich dreistelligen kHz-Frequenzbereich. Und eigentlich sind nicht mal die Arbeitsfrequenzen selbst das Problem, sondern die sog. Harmonischen Frequenzen, Oberwellen, die oft ein Vielfaches der Grundschwingungen bilden. Ist Dir das klar? Also nochmal, es ging mir ums Grundprinzip, nicht den einen Ferrit, der das Allheilmittel für alle Einstreuungen darstellt. Deshalb gibt es da keine konkrete Empfehlung, ohne akute Probleme. Und das der TE ja auch nichts von Problemen geschrieben hat, ist das wahrscheinlich nur ein Upgrade-Thema ohne direkten Anlass. Und da das jetzt hier immer mehr OT wird, würde ich vorschlagen, das jetzt nicht weiter totzudiskutieren, denn es kommen dabei wohl kaum noch konstruktive Ergebnisse raus.Und warten wir mal ab, ob sich der TE noch meldet und wenn, ob er den Unterschied der Schutzklassen wirklich kennt und deshalb bewusst das Kabel gewählt hat. [Beitrag von fplgoe am 18. Jan 2026, 19:49 bearbeitet] |
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Uwe_Mettmann
Inventar |
#30
erstellt: 18. Jan 2026, 20:24
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Mit OT hast du doch angefangen, wurdest bereits von TE ermahnt. Es ist schon auffällig, dass die, die mit OT anfangen, dann andere auffordern, damit aufzuhören.
Genau, hauptsächlich kHz-Bereich, Oberwellen relevant bis 1 MHz-Bereich und danach schwächen die Oberwellen ab. Im Frequenzbereich bis 1 MHz wirken aber Ferrite kaum.
Genau, insbesondere von dir angesprochene Einstrahlung oder Einkopplung durch Schaltnetzteile in Netzleitungen (Netzkabel Thema dieses Threads) ist ein Ferrit nicht nur kein Allheilmittel, sondern er bringt nahezu gar nichts. Daher wunderte mich es halt, warum du den Ferrit überhaupt ins Gespräch gebracht hast und habe halt nachgefragt. Gruß Uwe |
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fplgoe
Inventar |
#31
erstellt: 19. Jan 2026, 04:29
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Ich habe nur nebenbei Ferrite erwähnt, aber hochgezogen an dem Thema und immer wieder in diese Richtung nachgebohrt hat wer? Ich habe mehrfach erwähnt, dass es nur um die Alternative geht, Du hast es immer wieder aufgegriffen und nach konkreten Empfehlungen gefragt. Schieb jetzt nicht mir den OT-Schuh zu. |
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Uwe_Mettmann
Inventar |
#32
erstellt: 19. Jan 2026, 08:03
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Wenn du meinst, dass der Ferrit OT ist, darfst du ihn halt nicht ins Gespräch bringen. Wenn du es dennoch machst, ist doch logisch, dass auch Fragen dazu kommen können. Den OT-Schuh hast du wesentlich eher gestartet und wurdest schon in Beitrag #3 dafür vom TE kritisiert. Gruß Uwe [Beitrag von Uwe_Mettmann am 19. Jan 2026, 08:05 bearbeitet] |
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Al1969
Inventar |
#33
erstellt: 19. Jan 2026, 08:36
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......schnarch! Back to topic? |
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flexiJazzfan
Inventar |
#34
erstellt: 19. Jan 2026, 12:00
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Ich dachte, dass die Fachleute hier allgemein keine Ratschläge an Amateure geben, die im Netzstrombereich mal was „optimieren“ wollen?! Was die konkrete Situation angeht, stelle ich mir vor, wie ein Elektrobastler die Schirmung von drei Adern zusammendröselt und auf sinnvolle Weise in zwei Steckern mit dem Schutzleiter verbindet – und dabei die Zugentlastung richtig montiert. Ich persönlich rate ab! Gruß Rainer |
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Uwe_Mettmann
Inventar |
#35
erstellt: 19. Jan 2026, 12:39
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![]() ![]() ---------------------------
Nun gut. Konfektionierung Kaltgerätekabel Schirmanbindung Der Schirm ist zweiseitig anzuschließen. Nur ein zweiseitig angeschlossener Schirm wirkt gegen magnetische Felder. Grund: Das magnetische Feld induziert am Schirm eine Spannung. Ist eine geschlossene Stromschleife vorhanden, ergibt sich ein Strom über den Schirm, der wiederum ein Magnetfeld erzeugt, welches dem eigentlichen Magnetfeld entgegengerichtet ist und dieses innerhalb des Schirms teilweise aufhebt. Daher wirkt ein zweiseitig aufgelegter Schirm gegen magnetische Störungen und ein einseitig aufgelegter nicht (da keine Stromschleifen, kein Strom, kein Gegenmagnetfeld). Nun, verwendet man das Kaltgerätekabel an einem Gerät Schutzklasse II (schutzisoliert) mi Kaltgeräteanschluss ohne PE-Stift, so ist es egal, ob der Schirm beidseitig oder nur am Schukostecker angeschlossen ist. Es schadet also nicht, wenn der Schirm beidseitig angeschlossen ist und es hat den Vorteile, wenn das Kaltgerätekabel später mal für ein Gerät Schutzklasse I (mit Schutzleiterverbindung) verwendet wird. Kabelkonfektionierung Dazu kann ich nicht viel sagen, da ich selbst keine Kabel konfektioniere. Ich halte es wie Rainer für kritisch, wenn das ein Laie durchführt. Da es aber trotzdem gemacht wird, schreibe ich drei Dinge auf die man unbedingt achten muss.
Das sich das anschließend ein Fachmann anschaut, ist ein MUSS, da gibt es kein Wenn und Aber.. Wenn man nach Hilfe fragt, wie ein Kabel zu konfektionieren ist, ist es immer eine gute Idee, Fotos des Kabels und der verwendeten Steckverbinder zu posten. So können auch Leser helfen, die die Steckverbinder und das Kabel nicht kennen. Gruß Uwe |
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flexiJazzfan
Inventar |
#36
erstellt: 19. Jan 2026, 14:04
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Das EVO 3 wird doch fertig "audiophil" konfektioniert verkauft! Wenns schön aussehen soll, würde ich dieses vorziehen. Anders als ich dachte, hat es auch nur eine einzelne äußere Geflechtabschirmung mit einer zusätzlichen (metallisierten ?) Polyesterfolie und keine einzeln abgeschirmten Adern. Gruß Rainer |
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Vollmilchfettarm
Ist häufiger hier |
#37
erstellt: 19. Jan 2026, 14:34
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Ich hoffe doch, dass in deinem Fall mindestens ein Gesellenbrief im Fachbereich vorliegt. Ansonsten bin ich oder auch andere nicht weniger Amateur wie du. Apropos „zusammenbröselt“. Das ist jetzt (für mich) keine Raketentechnik. Du kannst dich ja gerne mal bei mir melden, wenn ich einen 8-Zylinder auseinandernehme und zusammensetze. Dagegen sind die drei Strippen mit Abschirmung Pillepalle. Bei meiner Frage ging es mir Explizit um den Anschluss der Abschirmung, da unterschiedliche Aussagen vorlagen. Daher die Nachfrage. Das sich das Thema wieder in alle Richtungen bewegt geht nicht auf meinen Deckel. Ich habe versucht gleich am Anfang da eine gewisse Dynamik rauszunehmen. Aber einige sehen hier wieder mehr und müssen mit anderen wetteifern, wer nun mehr von der Sache versteht. Selbst jetzt bin ich immer noch verwirrt. Ich habe am Wochenende den Hersteller Groneberg und Isotek angeschrieben. Hier bekomme ich von Groneberg die Bestätigung, dass beide Enden der Abschirmung vercrimpt werden. Und Isotek teilt mir mit, dass nur eine Seite der Abschirmung vercrimpt wird.. Von Schutzklasse kein Wort. |
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Uwe_Mettmann
Inventar |
#38
erstellt: 19. Jan 2026, 15:18
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@Vollmilchfettarm Wie schon gefragt wurde, haben deine Aktivlautsprecher eine Schutzleiterverbindung oder nicht, oder andere gefragt, wie sieht der Kaltgeräteanschluss deiner Aktivlautsprecher aus, so: Kaltgeräteeinbaustecker C14…oder so: Kaltgeräteeinbaustecker C18?Im ersten Fall wäre das Gerät dann Schutzklasse I (mit Schutzeiterverbindung durch den mittleren Pin) und im zweiten Fall Schutzklasse II (schutzisoliert). In jedem Fall ist der beidseitige Anschluss des Schirms vorzuziehen, denn bei Schutzklasse I Geräten hat der beidseitige Anschluss des Schirms die oben genannten Vorteile und bei Schutzklasse II Geräten ist es eigentlich egal. Wenn du Firmen fragst, welches die bessere Schirmanbindung bei Kaltgerätekabeln ist, so frage bitte Firmen, die z.B. Messgeräte herstellen. Diese Hersteller kennen das Optimum und nutzen es, wenn nötig. Hersteller von Audiokabel haben ein großes Problem, denn die technisch optimalen Lösungen (egal für welche Kabelverbindung) gibt es bereits für wenig Geld und daher müssen sie unübliche Lösungen präsentieren und natürlich irgendwelche technischen Erklärungen (er)finden um diese anzupreisen. Technisch sind das nicht selten die schlechteren Lösungen. Aber nun gut, ich habe gestern noch einen Auszug einer Beschreibung von Siemens gefunden, in der auch der beidseitige Schirmanschluss favorisiert wird: Klick michVielleicht reicht dir das ja für deine Entscheidung aus. Mehr kann ich dir zum Thema nicht erzählen. In aller Regel ist für Audiogeräte eine geschirmte Netzleitung nicht notwendig und so betrachtet, ist es kein Weltuntergang, wenn du den Schirm nur einseitig auflegst, falls sich das zweiseitige Anschließen nicht oder nur sehr schwer konfektionieren lässt. Gruß Uwe |
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Vollmilchfettarm
Ist häufiger hier |
#39
erstellt: 19. Jan 2026, 15:44
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Hallo Uwe, es handelt sich um den C14. |
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Uwe_Mettmann
Inventar |
#40
erstellt: 19. Jan 2026, 16:04
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Also wie von mir vermutet Schutzklasse I. Was mir noch eingefallen ist, ein geschirmtes Netzkabel von Audiogeräten zum Schutz vor HF-Einstrahlungen, ist wie oben erwähnt, meist nicht notwendig. Andersherum kann eine Schirmung von dem Netzkabel sehr wohl sinnvoll sein, nämlich, wenn eine NF-Leitung parallel des Netzkabel verläuft, damit die Netzstörungen nicht in die NF-Leitung einkoppeln. Gruß Uwe |
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