Hörst Du schon oder misst Du noch – der Accuphase DG-58

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jororupp
Inventar
#1 erstellt: 27. Nov 2015, 12:23
Hörst Du schon oder misst Du noch – der Accuphase DG-58

Summary (für die Eiligen unter Euch)

Ich habe den DG-58 eine Woche in meinem Wohnraum und mit meiner Anlage getestet. Die Randbedingungen für den Test bzw. Betrieb wurden (mangels Zeit) nicht optimiert, teilweise musste ich improvisieren. Ich konnte auch nicht alle Möglichkeiten des Gerätes im Detail testen. Insbesondere fehlte mir die Fernbedienung, um vom Hörplatz aus vergleichend umzuschalten und HS-Link-Kabel für den Test einer digitalen Verbindung zum CDP.

Die Wiedergabe gewinnt mit dem DG-58 in den Bereichen Räumlichkeit, Präzision und Transparenz, abhängig vom Musikmaterial mal mehr, mal weniger. Akustische Asymmetrien des Raumes werden kompensiert, die Basswiedergabe ist stark verbessert. Alles mit der Einschränkung: nur am Hörplatz.

Wenn man bereit ist, für die Optimierung der Raumakustik einiges Geld zu investieren, ist der DG-58 (oder seine Vorgänger) eine Alternative zu Absorbern und Co. Dazu erlaubt er, wenn gewünscht, individuelle Veränderungen oder Anpassungen des Klangbildes über die Equalizerfunktion.

Hier die Langfassung :

Einleitung

Neben den vielen verschiedenen Verstärkern und CDP bietet Accuphase ein paar besondere Geräte, die man nicht so häufig sieht, geschweige denn dass man sie einmal in Aktion erleben kann. Dazu zählt sicher der DG-58 Digital Voicing Equalizer, der derzeit zum Preis von 12.800 € in der Liste steht.

Nachdem bei meinem Händler eine Accuphase-Vorführung beendet war, konnte ich mir das Gerät von PIA aus der Vorführung kurzfristig ausleihen und es daheim isntallieren und testen..

Das Motiv

Wer hier im Forum häufig unterwegs ist findet in vielen Posts gebetsmühlenartig den Hinweis, dass ein guter Klang einer Anlage nur unter Berücksichtigung der Aufstellung der Boxen und der Raumakustik möglich ist. Wer einen separaten Hörraum zur Verfügung hat, hat bei der Optimierung uneingeschränkte Möglichkeiten und kann sich in jeder Hinsicht "austoben"
.
Mein Hörraum ist gleichzeitig unser Wohnzimmer, wie wahrscheinlich bei vielen Freunden hier im Forum, d.h. alle größeren Veränderungen unterliegen dem WAF….

Aus diesem Grund kommen irgendwelche Absorber, Segel o.ä. im WZ bei uns nicht in Frage. Ein zusätzliches Gerät in der Anlage bereitet weniger Probleme.

Nachdem ich außerdem gelernt habe, dass man für eine fachmännische raumakustische Beratung, Messung des Raumes und Ausstattung mit Absorbern und Co. auch leicht höhere 4-stellige Beträge ausgeben kann, wollte ich wissen:

- was ergibt die Messung meiner Raumakustik
- was kann der DG-58 verbessern
- wie hört sich meine Anlage mit der Optimierung an.

Der Raum

Rechteckig, 9 m x 4 m, Teppichboden, Holzbalkendecke, glatte Wände, zwei Terassentüren a 4 qm links der Anlage, CD-Regale, Kaminofen und Kaminschacht rechts davon; Ledermöbel (3-Sitzer mit Hörplatz, 2-Sitzer links zwischen Terassentüren, Einsitzer in der Raummitte), WZ-Tisch, Essplatz mit Tisch und vier Stühlen, zwei Vitrinenschränke.

Die Boxen (B&W 802 D2) stehen ca. 1,30 m vor der Rückwand mit der Anlage frei im Raum, Der Abstand vom Hörplatz zu den Boxen beträgt etwa 4,5 m.

Akustisch kritisch erscheint aus meiner Sicht, dass die Wände seitlich zu den Boxen unterschiedlich sind. Dazu ist der seitliche Abstand der LS zur Terassentür (links) bzw. zu einer Regalwand mit CDs (rechts) unterschiedlich. Außerdem ragt rechts auch noch ein Kamin knapp 30 cm in den Raum.

Der DG-58 – Äußerlichkeiten (weitere Details sind im Prospekt verfügbar)

Das Gerät ist etwas höher (161 mm) als z.B. mein CDP (151 mm), wiegt 14,3 kg, die Seitenwangen sind in Holzdekor. Das große Display (Touchscreen, abschaltbar) dient zur Bedienung und Anzeige der Messergebnisse, der dafür notwendige Stift steckt in der Front rechts davon und kommt auf Fingerdruck heraus.

An der Front befindet sich auch die Buchse für das beigefügte Mess-Mikrofon inkl. 5 m Kabel. An der Rückseite befindet sich, neben den ganzen Aus- und Eingängen, ein USB-Anschluss, um z.B. Screenshots des Displays auf einem USB-Stick abzuspeichern.

Die Bedienungsanleitung auf Deutsch umfasst knapp 80 Seiten und ist gut verständlich. Dabei hätte ich mir an einigen Stellen noch mehr Erläuterungen zu verschiedenen Anwendungsfällen und Referenzkurven gewünscht.

Das Set-up

Nach dem Auspacken habe ich mir erst einmal die Bedienungsanleitung ausführlich angesehen. Die erste Frage war, wie binde ich das Gerät überhaupt in meine Anlage ein?

Accuphase empfiehlt, den DG-58 analog zwischen Vorverstärker und Endstufe einzubinden, was ich entsprechend gemacht habe. Als Quelle diente mein CDP, Auralic Aries (über den DAC des CDP), Schallplatte und TV-Ton, alles über Cinch-Kabel am VV angeschlossen.

Weitere Anschlussmöglichkeiten sind möglich (z.B. digital über HS-Link) und werden in der Anleitung erläutert, wurden aber von mir nicht ausprobiert.

Die Lektüre der Bedienungsanleitung zeigt sehr schnell: man kann seeehr viel Zeit mit dem DG-58 verbringen, messen, einstellen und hören, optimieren und alles wieder von vorne.

Grundlegende Funktionen

Der DG-58 bietet

- eine Voicing Funktion zur Messung der Raumakustik und einer darauf basierenden Kompensation am Hörplatz. Er bietet dafür drei Modi an: „linear“, „smooth“ und „custom“.
- eine Equalizer-Funktion zur individuellen Anpassung des Klangbildes.
- er erlaubt weiterhin die Ermittlung der individuellen Lautsprechercharakteristik und deren Berücksichtigung bei der Korrektur.

Alle Messungen können nach linkem und rechtem Kanal getrennt oder in der Summe durchgeführt werden. Dazu wird das beigefügte Messmikrofon am Hörplatz installiert. Bei mir haben leider die 5m Kabel nicht ausgereicht, so dass ich nur etwa 1 m vor meinem Hörplatz messen konnte. Damit war dann auch die Optimierung für meinen regulären Hörplatz nicht möglich. So habe ich dann beim Probehören versucht, in etwa die Position des Messmikros einzunehmen, was unbequem und damit suboptimal war.

Nach Wahl eines der 30 Speicherplätze wird ein Testsignal erzeugt und zunächst in der Lautstärke kalibriert, danach erfolgt die eigentliche Messung. Diese kann automatisch über das gesamte Frequenzband erfolgen oder manuell über die einzelnen Kanäle des DG-58, getrennt für Links und Rechts oder in der Summe.

Dabei kann man sehr schön sehen, bei welchen Frequenzen es im Raum zu Überhöhungen bzw. Senken kommt und kann diese automatisch korrigieren lassen oder manuell um +/- 12 db variieren. Am Schluss erhält man u.a. eine Referenzkurve für den Raum.

Die Messergebnisse werden alle im Speicher abgelegt. Mit der Fernbedienung kann man vom Hörplatz aus die unterschiedlichen Einstellungen aus dem Speicher abrufen und so direkt vergleichen. Leider stand sie mir nicht zur Verfügung und ich musste jedes Mal zum Gerät gehen und manuell umschalten.

Ergebnis

Der DG-58 hat mich beeindruckt. Stimmen sind mit ihm klarer, die Ortung verschiedener Klangereignisse ist präziser, der Bass ist harmonischer das Klangbild ist ausbalanciert.

Bei Linearisierung des Frequenzgangs hat mir das Klangbild weniger gut gefallen als in der „smooth“ Version, die mir am besten gefallen hat. Überraschend war für mich, dass der DG-58 bei mir den Bass angehoben hat, besonders auf dem linken Kanal. Diese Unausgewogenheit hatte ich bisher selbst so noch nicht wahrgenommen.

Mit der Custom-Einstellung muss man sich sicher länger auseinandersetzen und mehr probieren. Auch die Erstellung von verschiedenen Klangprofilen mit der Equalizerfunktion bedarf einiger Sorgfalt und Zeit. Leider fehlte mir diese hierfür.

Ich würde den klanglichen "Gewinn" bei meinen Tests so auf etwa 10% schätzen, ich habe das Teil aber sicher bei Weitem nicht ausgereizt und, wie gesagt, es einfach nur in mein bestehendes Set-up eingeschleift.

Besser wäre es, mit Hilfe des DG-58 (oder einem anderen Messverfahren) zunächst die Lautsprecher an verschiedenen Positionen im Raum auszumessen und diese Messungen zu vergleichen. M.E. sollte man dann den Standort auswählen, bei dem die wenigsten Extrema bei Überhöhungen und Senken am Hörplatz gemessen werden. Dann kann man dem DG-58 das Feintuning überlassen.

Fazit

Wie gesagt, der DG-58 ist m.E. ein tolles Gerät, ist aber in der Bedienung und Anwendung nicht trivial. Aber für den Moment hat er mir gezeigt, wie sich mein WZ akustisch präsentiert und was er zur Verbesserung beitragen kann. Das war schon bei diesem recht einfachen Test und in kurzer Zeit sehr deutlich hörbar.

Bei ernsthaftem Einsatz des DG-58 muss man einfach viele Stunden für Messungen und Optimierungen kalkulieren, die einen vom wesentlichen abhalten: dem Musik hören.

Natürlich muss man sich auch immer vor Augen halten: Die Optimierung bezieht sich immer nur auf den Hörplatz.

Gruß

Jörg


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[Beitrag von jororupp am 27. Nov 2015, 19:03 bearbeitet]
Eminenz
Inventar
#2 erstellt: 27. Nov 2015, 12:41
Hallo Jörg,

danke für deinen Bericht (hab die lange Fassung gelesen).

Dass ein DSP in der Kette wirklich klangliche Verbesserungen erzielen kann, ist ja bekannt. Das mit dem Wohnzimmer und den damit verbundenen beschränkten Möglichkeiten des Akustik-Tunings ist tatsächlich ein weit verbreitetes "Problem", habe ich zuhause auch.

Spannend wären für deinen Test Messungen vorher/nachher, um mal sehen zu können, wie effizient der Accu arbeitet. Für mich wäre interessant, wie sich so eine sau-teure Accuphase Lösung gegen eine günstige DSP Lösung (z.B. AVR + Endstufen) schlagen würde.
jororupp
Inventar
#3 erstellt: 27. Nov 2015, 12:53
@Eminenz,

im Prinzip ist der vorher/nachher Vergleich per Fernbedienung leicht realisierbar. Man schaltet die Korrektur des DG-58 an oder wieder ab. Leider hatte ich die FB nicht zur Verfügung.

Hinsichtlich anderer DSP-Lösungen: natürlich haben auch andere Väter hübsche Töchter, es muss von der Technik sicher nicht zwingend ein Accuphase sein.

Da kommen dann eher solche Fragen wie eine einheitliche Optik der Geräte u.a.zum Tragen. Dazu dann natürlich auch noch diese proprietären Faktoren wie die Accuphase HS-Link Verbindungen.

Gruß

Jörg
shovelxl
Inventar
#4 erstellt: 27. Nov 2015, 14:39
Hey Jörg
Tolle Ausführung, vielen Dank!!!!!
Wegen des abartigen Preises stelle ich mir allerdings die Frage, was machen die 28er, 38er & Co schlechter oder sind das bezahlbare Alternativen?
Diese bekommt man zwischen 2.000 und 4.000€, somit bezahlbar.
DIY sicher auch ausreichend.
Ich denke mir, um einen 58er voll auszuschöpfen bedarf es einen Toningebnieur mit entsprechendem Equipment und Erfahrung.
Ab und an kitzelt es mich doch, mal einen DG28 zu schießen und zu testen.
Meine Befürchtung ist immer nur die KlangVERÄNDERUNG, statt KlangVERBESSERUNG.
Deine Ausführung hilft schon mal in soweit als dass jemand sagt, es ist, wenn auch marginal, eine Besserung sofort festzustellen und je mehr man in die Tiefe geht wird das Ergebniss auch merklich besser.
Stellt sich nur die Frage, wie kann ich das Teil einschleifen?
Weder C-280 noch P-360 haben die Möglichkeit der digitalen Einspeisung, lediglich der DP-65V wäre da in der Lage.
Dann würde aber wieder TV und Phono nicht davon partifizieren.
Hier bin ich für Tips sicher offen.
Vor allem wird ein Stellplatz frei, ich brauche durch die teilaktiven Avantgarde ja den P-400 nicht mehr, die Lücke muss nun doch irgendwie gefüllt werden?
Gruß
Guido
Anro1
Inventar
#5 erstellt: 27. Nov 2015, 15:04
Hallo Jörg, hallo Guido

hatte mir den DG28 in 2004 gebraucht gekauft, damals für 2500Eu mit OVP & Zubehör.
Verkäufer war einen Firma die kommerzielle Raumakustik Decken, Trennwände für Büros,
aber auch Wohnräume hergestellt & Installiert hat.
Habe dann meine LSP Aufstellung / Installation im gegeben raumakustischen Fall
optimiert, und dann den DG 28 relativ schnell (wenige Monate) wieder zum nahezu
selben Preis verkauft.

Jetzt zum Kern warum der schnelle Verkauf.
Der DG28 war von der DSP Performance und dem Preisleistungverhältnis schon in 2004
hoffnungslos den Profi Audio Geräten unterlegen und IMHO von der Bedienung und Funktion veraltet.

Die Einmess & EQ Funktionen waren soweit OK, aber im Betrieb mit dem DG28 war die Anlage
auffallend musikalisch gebremst. Der DG 28 is IMHO eine wirkliche Dynamikbremse, (Egal ob Digital oder Analog) eingeschleift. Der durch den EQ erzeugte Klang war mir auch zu fad, flächig, einfach langweilig.

Denke das ist der Grund warum man den DG 28 heute auch im Bereich 1500Eu angeboten bekommt.
Die Nachfolgemodelle habe ich nicht ausprobiert, zur Performance/Qualität von diesen
kann ich nichts sagen.

Wenn ich heute sagen wir mal 2000-3000Eu für einen DSP Controller ausgeben kann, dann
nur Profi Audio Equipment. z.b. Lab , Dolby Lake, Xilica, DBX, BBS, Neuman Fir Controll etc.
Ich gehe gerade mit einem Lab LM24 schwanger, aber diese Geräte werden nahezu nie gebraucht angeboten.
Grüsse Ernst


[Beitrag von Anro1 am 27. Nov 2015, 15:04 bearbeitet]
shovelxl
Inventar
#6 erstellt: 27. Nov 2015, 15:55
Hallo Ernst
Super, danke für die Erfahrung.
Brauchen wir noch einen mit dem 38er und 48er...
jororupp
Inventar
#7 erstellt: 27. Nov 2015, 17:29
@shovelxl,


Stellt sich nur die Frage, wie kann ich das Teil einschleifen?


Wie im Bericht geschildert einfach analog zwischen Vorverstärker und Endstufe, nicht digital.

Man mag dann kritisieren, dass das Signal dann doppelt gewandelt wird - erst im DAC, dann im DG -
das habe ich aber nicht als problematisch empfunden.

Gruß

Jörg
ATC
Inventar
#8 erstellt: 27. Nov 2015, 18:33

jororupp (Beitrag #1) schrieb:

Besser wäre es, mit Hilfe des DG-58 (oder einem anderen Messverfahren) zunächst die Lautsprecher an verschiedenen Positionen im Raum auszumessen und diese Messungen zu vergleichen. M.E. sollte man dann den Standort auswählen, bei dem die wenigsten Extrema bei Überhöhungen und Senken am Hörplatz gemessen werden. Dann kann man dem DG-58 das Feintuning überlassen.


Moin,

toller Bericht,

den besten Standort kann man allerdings schon deutlich günstiger finden Mikros gibts ja schon gute für 50€.

Zu dem Zitat oben sag ich mal Jain.....
Überhöhungen sind bei weitem nicht so schlimm wie Auslöschungen,
würde also die Position mit den wenigsten Auslöschungen suchen.
Zudem achte ich nicht nur auf den Frequenzgang, sondern erhöre auch wie es mit Räumlichkeit und Tiefenstaffelung sowie Ortungsschärfe aussieht,
das sieht man nämlich nicht so einfach ...

Gruß
Nick11
Inventar
#9 erstellt: 29. Nov 2015, 10:17
Dass so ein Gerät den Klang im Raum aufwerten kann, steht für mich außer Frage.

Kann jemand sagen, mit welcher Technik der DG-58 konkret arbeitet, d.h. wieviele Filter pro Kanal, welche Art von Filtern usw.? In den letzten Jahren ist ja nun endlich auch in der Stereowelt eine gewisse Auswahl von Standalone-Geräten erschienen, die sehr mächtig sind (Lyngdorf, Minidsp Dirac) oder über eine reine Raumkorrektur noch deutlich hinausgehen (Audiovolver, Abacus Preamp 14 Cleanvolver).
ATC
Inventar
#10 erstellt: 29. Nov 2015, 10:31
Moin,

da kann ich leider nicht weiterhelfen.

Da es das Gerät ja schon fast 20 Jahre gibt,
würde ich persönlich vermuten das es mittlerweile...Besseres gibt.

Arcam bringt übrigens jüngst auch ein Stereogerät (sowie AVRs) mit integriertem Dirac auf den Markt,
vllt interessiert das ja.
Nick11
Inventar
#11 erstellt: 29. Nov 2015, 10:56
Vor fast 20 Jahren - das war dann wohl der DG-28 von ca. 1997. War damals in irgendeiner Stereo getestet und arbeitete, wenn ich mich recht erinnere, wie ein grafischer EQ mit 30 leider festen EQ-Frequenzen. Aus heutiger Sicht also recht primitiv, da gebe ich dir vollkommen recht. Aber meine Erinnerung zu den techn. Details kann auch trügen.
EDIT: lt. Accuphase.com hatte der DG-28 64 Filter pro Kanal im Abstand von 1/6 Oktaven. Also doppelt so viele wie ich vermutete.

Der DG-58 dürfte aber deutlich jüngeren Datums sein. Daher meine Frage, wie er arbeitet.

Vom kommenden Arcam 250 hatte ich auch schon gehört, der hat allerdings (oder immerhin) 2 Endstufen drin.

Ich persönlich finde den Abacus mit dem mächtigsten Werkzeug, was ich kenne - Acourate - für gerade mal 1.600 € extrem interessant. Und wem das alles zu kompliziert ist: Dr. Brüggemann himself macht auch Telefonsupport und Hausbesuche.


[Beitrag von Nick11 am 29. Nov 2015, 11:05 bearbeitet]
jororupp
Inventar
#12 erstellt: 29. Nov 2015, 11:10
Hallo Nick,

hier ist ein Link zum Prospekt für den DG-58, der jetzt etwa seit einem Jahr als Nachfolger des DG-48 auf dem Markt ist. Da findest Du weitere Details.

Prospekt DG-58

Gruß

Jörg
shovelxl
Inventar
#13 erstellt: 29. Nov 2015, 15:39
Nick
Hast Du eine Infoquelle zu dem Abacus?
Anro1
Inventar
#14 erstellt: 29. Nov 2015, 15:58
Hier zu finden:
Acourate SW
shovelxl
Inventar
#15 erstellt: 29. Nov 2015, 16:22
TOP, danke Arno.
Verstehe ich das jetzt richtig, es handelt sich um eine Software und/oder einer Voratufe mit eben dieser integrierten?
Beim lesen habe ich eher die Bedenken bekommen, dass dies für einen Analogi ohne Erfahrung mit Computern oder aufwendigen Messystemen sicher schwierig ist, dieses System gewinnbringend zu nutzen oder verstehe ich das falsch?
Auch erschließt sich mir nicht die Möglichkeit, dieses in keine Kette zu integrieren.
Meine Accuphase C-280 würde ich nicht missen wollen.
shovelxl
Inventar
#16 erstellt: 29. Nov 2015, 16:26
Nächstes Problem, welches ich sehe: Messung über Computer, dieser steht eine Etage höher, keine Chance, diesen im Wohnzimmer zu installieren.
Gehen wir dann mal davon aus, ich würde diese Messungen vollziehen, wie wende ich dann was an, um das Ergebniss gewinnbringend in meine Anlage zu bekommen?
Ein DG wird eingeschleift, das ist ja noch nachvollziehbar...
Anro1
Inventar
#17 erstellt: 29. Nov 2015, 16:37
Es gibt verschiedenen Acourate Lösungen
von den dedizierten HW Lösungen wie schon beschreiben z.B. auch Vorverstärker mit
eingebautem Convolver, AcourateCleaner ..... z.B. Abacus Preamp 14 etc.

Oder eben als SW Lösung für den PC oder wenn ich´s richtig verstehe auch Mac, mit
entsprechenden InterfaceSoundkarten, oder USB/Firewire/Ethernet Sound Systemen.

Für den Betrieb mit einem C280 würde ich eine "einschleifbare" Lösung bevorzugen,
wie z.B. zu testen ob das was bringt, für wenig Geld einen Behringer Ultra Curve Pro oder ähnliches.
shovelxl
Inventar
#18 erstellt: 29. Nov 2015, 16:56
Werde mal noch versuchen was über das Thema zu lesen.
Die Frage ist und bleibt ja individuell, wo es etwas nützt.
Ich meine, den Beringer hat ein Kumpel im System.
Interviewe da noch mal ausgiebig.
Nick11
Inventar
#19 erstellt: 29. Nov 2015, 18:55
Hi,
der Abacus von Audiovero bietet sehr sehr viel (gut ausgestatteter Vorverstärker, DAC, Streamer, Acourate Convolver) und ist fürs gebotene extrem günstig finde ich. Und was Acourate dann noch so alles an Feinheiten bietet - Wahnsinn. Scheint sich nur nicht so richtig rumzusprechen....
Aber eigentlich geht's hier um Accuphase, daher verweise ich auf den eigenen Thread im Forum: Abacus Preamp 14 CleanVolver
ATC
Inventar
#20 erstellt: 29. Nov 2015, 19:05
Acourate ist sicher super,
nur eben alles andere als Plug +play,
das wohl am Schwierigsten zu implementierende was es auf dem Markt gibt?

Das schreckt Viele ab (mich eingeschlossen).
Nick11
Inventar
#21 erstellt: 29. Nov 2015, 19:44
Ja, Acourate geht noch viel tiefer, aber man muss ja nicht alles nutzen. Dafür hat man eine absolute Superlösung und kann seine Anlage ohne Aufpreis immer weiter ausreizen (wenn man mag).

Ansonsten gilt, was ich schon schrieb: "Herr Acourate" = Uli Brüggemann wohnt zum Glück in Deutschland und kommt auch vorbei (oder durchs Telefon). Das kostet zwar extra, aber man bekommt immerhin eine Einrichtung von Entwickler - sicher besser als was so mancher Händler nach einer Schulung so zustande bringt - selbst bei einfacheren Lösungen sind Fehler ja nicht ausgeschlossen. Und gemessen an anderen Lösungen ist der Preis von Abacus Preamp + Einrichtung immer noch im Rahmen.
Eminenz
Inventar
#22 erstellt: 30. Nov 2015, 12:16

Nick11 (Beitrag #11) schrieb:
Ich persönlich finde den Abacus mit dem mächtigsten Werkzeug, was ich kenne - Acourate - für gerade mal 1.600 € extrem interessant. Und wem das alles zu kompliziert ist: Dr. Brüggemann himself macht auch Telefonsupport und Hausbesuche. :)


Wobei Acourate wirklich nicht einfach ist. Aber wenn man sich das einmal einrichten lässt von Herrn Brüggemann und dann nichts mehr ändert, geht das.

Ansonsten fand ich Dirac Live sehr ordentlich.
Nick11
Inventar
#23 erstellt: 30. Nov 2015, 18:52
Ja, Dirac ist schon fein.

Ich fragte mich nur, was Accuphase so im Vergleich zu Acourate oder Dirac tut.
Eminenz
Inventar
#24 erstellt: 03. Dez 2015, 17:01
Ich hab zumind. in meinem Hörraum mit Audyssey XT32 ein vergleichbares Ergebnis zustande gebracht wie mit Dirac. Allerdings bietet das XT32 ohne Pro halt keine großen manuellen Möglichkeiten.
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