warnung: Alpair10 ist kein subwoofer

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Henkjan
Stammgast
#1 erstellt: 01. Aug 2011, 12:46
Im offizielle Markaudio forum auf diyaudio.com hat Mark Fenlon eine Warnung geschrieben das die Alpair10 nicht mit zu großen Hub zu spielen.

Die Warnung gilt für alle Breitbänder, aber weil die Alpair10 so richtig gut Bass wiedergibt ist das Risiko hier etwas großer.

Also: wenn dein Alpair10 so viel hub macht als in die video, DREH DAS VOLUME AM VERSTÄRKER KLEINER. Außer Beschädigungen wie in das Foto zu sehen ist, gibt es auch mehr Verzerrungen und doppler.


A short post to remind you all that the Alpair 10.2 is not a woofer. I recently received 2 reports (including a video) showing Alpair 10's under high loads.

Please take a look at this Youtube link:
http://www.youtube.com/watch?v=hFrtPY2bQJc

In this Youtube video, the drivers are clearly being overdriven. The risk of cone edge deformation is very high. If you're playing your Alpair's like those in this Youtube video, TURN THE VOLUME DOWN. Apart from the physical damage to the drivers, the quality of the musical output will be poor. Distortion and doppler effects will be audible.

Please remember guys, ALL full-rangers are low load drivers, especially those with ultra high efficiencies. Efficient box designs can deliver good quality musical bass without having to murder the drivers.


Alpair10.2 met beschadiging
Giustolisi
Inventar
#2 erstellt: 01. Aug 2011, 13:54
Der Alpair 10.2 ist mit +/- 8,5 mm linearem Hub angegeben. Das muss er aushalten, sonst ists ein Garantiefall.
Granuba
Inventar
#3 erstellt: 01. Aug 2011, 16:16
Hi,


Giustolisi schrieb:
Der Alpair 10.2 ist mit +/- 8,5 mm linearem Hub angegeben. Das muss er aushalten, sonst ists ein Garantiefall.


das kann er auch und innerhalb seiner Spezifikation passiert da auch nüscht. Selbst getestet. Nur verleitet die Möglichkeit von noch mehr (rein mechanisch möglichem!) Hub, auch mal laut(!) zu hören und wer sich dann wundert, daß bei knappen 1-1,5cm Auslenkung auch die Membran mal Schaden nimmt...

Harry
P.W.K._Fan
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 01. Aug 2011, 17:02
Das ist mir mit meinen Markaudios auch schon passiert.

Das letzte Chassis sah danach so aus http://imageshack.us/photo/my-images/51/img0607zn.jpg/

Was die Stabilität angeht, gibt es bedeutend besseres. Bei meinen unzähligen Pappbreitbändern ist mir das noch nie untergekommen. Selbst einen billigen FRS8 kann ich knüppeln bis die Spule glüht ohne dass das Chassis einen mechanischen Schaden nimmt.
Giustolisi
Inventar
#5 erstellt: 01. Aug 2011, 17:15
Ich kenn das so, dass eher die Schwingspule anschlägt, also dass die Membran einknickt. Der Alpair hat aber eine Unterhangschwingspule, gut möglich dass die nicht anschlägt bis die Membran im Eimer ist.
Granuba
Inventar
#6 erstellt: 01. Aug 2011, 17:31
Hi,


Was die Stabilität angeht, gibt es bedeutend besseres.


jau, im Subwooferbereich. Vorerst die Vermutung: Das Chassis wurde anstandslos getauscht? Wie viel Hub hast du drauf gegeben?
Das Problem bei Breitbänder aus Metall ist das Gewicht. Eine Aluplatte(*) im 0,xmm-Bereich bekomme ich im Gegensatz zur Alufolie nicht zerknittert. Daraus baut man dann eine Subwoofermembran, die durchaus was wiegen darf. (*)Das man selbst solche Chassis "wellig" prügeln kann, ist übrigens bei entsprechenden Hüben/der passenden Leistungszufuhr auch möglich. Selbst oder gerade(!) bei Qualitätschassis, die dementsprechend elektrisch UND mechanisch belastbar sind.
Bei einem Breitbänder wirds dann schwierig: Zu schwer darf die Membran nicht sein und ebenso sollte die Membran auch nicht zu hart sein. Ein schwieriger Kompromiss... Wie gesagt: Betreibt man den Mark Audio INNERHALB seiner Spezifikationen, passiert da gar nüscht. Wie bei jedem anderen Chassis auch.

Harry
moby_dick
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 01. Aug 2011, 17:41
Richtig. Auch den Visaton Al 170 kann man knicken, wenn übertrieben wird. Der schlägt nicht an, aber die Sicke ist etwas "kurz".
blue_planet
Inventar
#8 erstellt: 01. Aug 2011, 17:46
Hi...
nach meiner Meinung (plus eigener Erfahrung) geht der Alpair 10 nicht so einfach kaputt.

Wir haben unter 1 % Rückläufer, die alle ausgetauscht wurden.

Etwa 5 Stück (!!!!) habe ich zurückbekommen, die ich nicht ausgetauscht habe.
Da waren eindeutig Spuren von "brachialer Gewalt" über Stunden zu sehen.

Ansonsten gibt es den Austausch zum reduzierten Preis.
@ PKW Fan: einschicken...

Bei einem BB 3.01 habe ich schon den Phase Plug heiß bekommen...
Das ist aber kein Argument. Alpair 10 ist ein filigranes Chassis nicht geigten für Pegelorgien...

Cheers,
Nick
Cloocino
Neuling
#9 erstellt: 09. Okt 2011, 22:56
Hallo allerseits!

Also der Alpair 10 ist klanglich wahrscheinlich einer der besten BB überhaupt. Man muss meiner Meinung nach schon zu (preislichen) Kalibern wie Seas Exotic greifen, um besseres zu finden... ABER er ist auch wirklich empfindlich wie eine Mimose bei Luftzug!!

Ich habe bereits zwei gekillt: Nr. 1 (ein 10.1er) bei einer Hörsession in einem Tonstudio bei einem Vergleich des AP 10 in einer TQWT mit einer Tuby mit Alpair 7, einem Tannoy Studio-Stand-Monster und Yamaha Nahfeld-Monitoren. Dabei wurde sicher laut gespielt, aber nicht exzessiv, sagen wir mal so um die 85 db/m, dass müsste er eigentlich aushalten.

Nr. 2 (ein AP 10.2) fiel den Auslenkungen verursacht durch die Subsonic-Effekte eines Subchassis Plattenspieler, bereits bei Zimmerlautstärke zum Opfer.

Fazit: bei allem phantastischen Klang, wenn man während des Musikhörens von LP nicht mehr durchs Wohnzimmer gehen kann, ohne dabei befürchten zu müssen, dass man seine LS killt, darf die Praxistauglichkeit des Gerätes doch angezweifelt werden...

Beste Grüße, Erich

PS: Interessant ist auch zu erwähnen, dass dem AP7 in der Tuby das alles nichts anhaben konnte. (Bild 1 zeigt beide noch bei mir zuhause, Bild 2 ist im Studio, 3 un 4 zeigen die Kompaktbox)


Alpair 10.1 vorher

Alpair 10.1 nachher

Alpair 10.2 in Kompaktbox

Alpair 10.2 in Kompaktbox


[Beitrag von Cloocino am 09. Okt 2011, 23:07 bearbeitet]
Spatz
Inventar
#10 erstellt: 10. Okt 2011, 00:21
Wer sagt denn eigentlich, dass die Dinger kaputt schlechter klingen?
P.W.K._Fan
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 10. Okt 2011, 00:42
Den Thread habe ich ja ganz vergessen

@Murray, Das Chassis habe ich damals nicht eingeschickt, da das Chassis wohl durch mein Verschulden kaputt gegangen ist.

Dennoch werde ich Chassis von dieser Firma nicht mehr verwenden, da mir diese Chassis einfach zu "divenhaft" sind was die Robustheit angeht. Da habe ich mit anderen Breitbändern bessere Erfahrungen gemacht
Cloocino
Neuling
#12 erstellt: 10. Okt 2011, 10:59

Spatz schrieb:
Wer sagt denn eigentlich, dass die Dinger kaputt schlechter klingen?

So seltsam das klingt, so unberechtigt it es nicht! Meine Erfahrung: also der in den Standlautsprechern (dargestellt in den beiden obern Abbildungen) spielen schon merklich verzerrt (gefühlter Klirrfaktor ca. 2700%), aber die Kopaktboxen...also wenn ich ehrlich bin, wirklich viel (wenn überhaupt) Unterschied ist nicht zu bemerken...

Vielleicht war's meine Schuld, vielleicht auch nicht, so oder so sind die Dinger seeehhhr "divenhaft".

...aber es ist halt verdammt schwierig klanglich Gleichwertiges zu ähnlichem Preis zu finden! Gibt es da Vorschläge euererseits?
plutperaucht
Stammgast
#13 erstellt: 10. Okt 2011, 11:44

Da habe ich mit anderen Breitbändern bessere Erfahrungen gemacht



...aber es ist halt verdammt schwierig klanglich Gleichwertiges zu ähnlichem Preis zu finden! Gibt es da Vorschläge euererseits?


Exakt....mal nicht so enigmös, meine Herren
Töner auf den Tisch und Namen in leuchtenden Lettern an die Wand !


Gruß und Blues
enoelle
Stammgast
#14 erstellt: 10. Okt 2011, 21:23

Cloocino schrieb:

Nr. 2 (ein AP 10.2) fiel den Auslenkungen verursacht durch die Subsonic-Effekte eines Subchassis Plattenspieler, bereits bei Zimmerlautstärke zum Opfer.

Fazit: bei allem phantastischen Klang, wenn man während des Musikhörens von LP nicht mehr durchs Wohnzimmer gehen kann, ohne dabei befürchten zu müssen, dass man seine LS killt, darf die Praxistauglichkeit des Gerätes doch angezweifelt werden...


Moin.

Also ich würde den Defekt hier nicht den Chassis in die Schuhe schieben wollen, sondern mal über die korrekte Abstimmung und Aufstellung des verwendeten Setups nachdenken.

Mit Plattenspielern, die nicht korrekt stehen, System-Arm-Kombis, die nicht zusammenpassen und Phonovorstufen ohne Subsonic-Filter kriegt man bei genügendem Pegel jedes Chassis überlastet.

Gruß
Eric
Cloocino
Neuling
#15 erstellt: 12. Okt 2011, 03:05
Hallo Eric!

Also das kann's nicht sein, aber das können Sie mangels detaillierter Information nicht wissen: Also der Plattenspieler ist ein Linn LP12 mit Ittok und linn Adikt. Da passt absolut alles zusammen. Besser gehts nicht. Er steht auf einem ikea-Tischchen wo er hingehört, korrekter geht's auch nicht. Ich habe ihn seit 1987 und er spielte im Laufe seiner (meiner) Karriere schon zusammen mit Canton irgendwas, Mission 737, Heybrok HB1, Tannoy Jupiter, Linn Kaber und B&W CDM 7 NT. Verstärker waren es nicht ganz so viele seither, aber auch immerhin ein Akai AMU 5, Musical Fidelity A1, Linn Majik I und aktuell einem Musical Fidelity A5. Das ist alles High-Endigst und hat noch nie irgend was der obigen gekillt. Eines aber haben die Verstärker gemeinsam – sie haben alle KEIN Subsonic Filter. Den hat nämlich kein High-End-Amp. Aus gutem Grund:

Ich habe einmal externe Subsonic-Filter probiert (solche die man zwischen Plattenspieler und Verstärker schaltet). Ja, die großen Auslenkungen waren weg, aber das Klang-Ergebnis war katastrophal! Das Klangbild brach völlig in sich zusammen, war stumpf und leblos, es fehlte an Detailzeichnung und Räumlichkeit. Klang einfach wie eine besch... Kompaktanlage vom Aldi. Also SSF kannst vergessen.

LG, Erich
Cloocino
Neuling
#16 erstellt: 12. Okt 2011, 03:07
Was mir eher als Lösung vorschwebt um auf die geliebten Alpairs nicht verzichten zu müssen, ihre Vorteile zu genießen aber sie vor zu viel Hub zu schützen, ist ein F.A.S.T. System.

Aber da werfen sich die nächsten Fragen auf: Welcher Woofer wäre passend zu AP 10? Welche Übergangsfrequen? usw, usw...

Erich
dommii_old
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 12. Okt 2011, 08:21

Cloocino schrieb:
Ich habe einmal externe Subsonic-Filter probiert (solche die man zwischen Plattenspieler und Verstärker schaltet). Ja, die großen Auslenkungen waren weg, aber das Klang-Ergebnis war katastrophal! Das Klangbild brach völlig in sich zusammen, war stumpf und leblos, es fehlte an Detailzeichnung und Räumlichkeit. Klang einfach wie eine besch... Kompaktanlage vom Aldi. Also SSF kannst vergessen


Tut mir leid dir das sagen zu müssen, aber entweder hast du einen total besch... SSF genutzt, was ich mir bei deiner Anlage nicht vorstellen kann, oder du bist der Autosuggestion erlegen. Ein guter SSF, den man schon für ~5 € selber bauen kann, klaut weder Detailzeichnung noch Räumlichkeit, einen Plattenspieler (ohne drauf einzugehen wieso die Teile fast ausgestorben sind, die Gründe sollten bekannt sein) ohne Subsonic zu betreiben ist allerdings grober Unfug...
sonicfurby
Stammgast
#18 erstellt: 12. Okt 2011, 09:33
Plattenspieler ausgestorben? Naja, wie man es nimmt. Das gemeine Volk mag mit MP3 zufrieden sein. Ein grosser Rest lauscht weiter den Pladden

Was den Alpair und Tiefton angeht:

Mit einem Mops kann man nun mal kein Windhundrennen gewinnen. Wer das nicht begreift, dem ist nicht zu helfen
dommii_old
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 12. Okt 2011, 09:44
Ich wusste das ich hier auf hellhörige, wenn auch ungläubige Ohren stoße, aber da ja dein Nick schon verrät das du auf Sonic stehst ist ein Subsonicfilter natürlich nicht das richtige für dich.

Wer nicht begreift, das ein Plattenspieler ein absolut veraltetes Gerät ist, dessen spezifischen Klang man heute mit einem (mal wieder Selbstbau) ~5€ EQ emulieren kann, nur ohne den Charme des Plattenauflegens und das "schöne" Rauschen und Knistern, und dann noch die systembedingten für nachfolgende Komponenten potenziell gefährlichen Nachteile nicht ausschaltet...

sonicfurby schrieb:
[...] dem ist nicht zu helfen :D


[Beitrag von dommii_old am 12. Okt 2011, 09:46 bearbeitet]
Der_RiPol_-_Axel
Stammgast
#20 erstellt: 12. Okt 2011, 10:26
Hallo Zusammen,
===============
da möchte ich mich - als alter MA-10 Fan - auch mal kurz einmischen.

Bei mir beschallen diese Teile meinen Arbeitsplatz, allerdings
nicht mit brachialen Pegeln, und das machen die sehr schön.
In der Kombination mit meinen RiPolen werden diese unterhalb
von 100Hz aktiv getrennt und können dann auch seeehr laut.

Die 'filigrane Ausführung' kann ich auch bestätigen, das ist
aber kein Mangel sondern die sehr weiche Aufhängung sowie die
dünne Metallmembran sind der präzisen Wiedergabe geschuldet.
Dafür kann der MA vieles, was die Pappen so nicht zu leisten
vermögen, das ist aber ein anderes Thema.

Subsonische Effekte wie Platten-Rumpeln, aufgrund verwellter
LP's (die solls auch heute noch geben) haben nirgendwo etwas
verloren. Ein guter Subsonic Filter sollte - gerade bei sehr
hochwertigen Plattendrehern Pflicht sein. Das ist aber mit 5,-€
kaum zu erreichen.
enoelle
Stammgast
#21 erstellt: 12. Okt 2011, 12:27

Der_RiPol_-_Axel schrieb:
Ein guter Subsonic Filter sollte - gerade bei sehr
hochwertigen Plattendrehern Pflicht sein.


So ist es. Und wenn der Linn beim Umhergehen wie betrunken torkelt ist die Aufstellung, also das Setup, nicht in Ordnung.

Dann gehört er auf eine solide Wandhalterung.
Und nicht auf das Voodooikeatischchen...

Gruß
Eric
dommii_old
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 12. Okt 2011, 17:02
5€ waren vllt etwas tief gegriffen, aber ein paar OPs und ein paar passive Bauelemente stehen mit realistischen 10-20€ in keinem Verhältniss zu manchem HiEnd-Voodoo. Die Stromversorgung wird vom Vorverstärker abgezweigt, ansonsten nochmal 10€ oben drauf für ein absolut voodoofreies Steckernetzteil...
Cloocino
Neuling
#23 erstellt: 12. Okt 2011, 21:45
Ich versuchte das hier:
http://www.ebay.at/i...81261#ht_1966wt_1141
Klangergebins: Brüllwürfel. Oder zumindest "Musik aus dem Trichter". Jedenfalls zum Kotzen. Wer's nicht glaubt, ist herzlich eingeladen sich bei mir davon zu überzeugen.

Aber anstatt hier die alleinselig machende Wahrheit zu verkünden und über andere Meinungen mit der Dampfwalze drüberzufahren könnte man erklären, warum
a) KEIN einziger High-End Verstärker einen Subsonicfilter für Plattenspieler hat, wenn das denn so unerlässlich und für den Klang nebensächlich ist?
b) warum plötzlich nahezu alle Neuerscheinungen auch wieder auf LP herausgebracht werden und man LPs seit neuestem sogar bei Amazon bekommt, wenn denn das kein Mensch kauft und nur Scheiße ist.

Ich meine, niemand muss sich einen Plattenspieler kaufen, keiner muss LP hören. Ich würde das auch nie jemandem einreden. Aber Millionen Interessierte hier kategorisch als gehörlose Voll... zu bezeichnen, obwohl sehr, sehr viele Menschen (auch angesehenste Fachleute, Musiker etc.) da anderer Meinung sind, ist ein bisschen anmaßend.

LG, Erich


[Beitrag von Cloocino am 12. Okt 2011, 21:55 bearbeitet]
dommii_old
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 12. Okt 2011, 22:08
Die Nachteile eines Plattenspielers sind bekannt und werden ausschließlich von Liebhabern tolleriert, who cares? Einen Plattenspieler ohne Rumpelfilter zu betreiben ist allerdings grober Unfug, auf Grund dieses Nutzungsfehlers einen Treiber als schlecht zu bezeichnen ist dann einfach nurnoch

Viele HiEnder glauben auch an Kabelklang, da verursacht ein SSF gleich kreischende Zehennägel...

Definiere dann noch Fachleute, Stereo oä gehören IMHO nicht dazu, und man kann sich ernsthaft unterhalten.


[Beitrag von dommii_old am 12. Okt 2011, 22:10 bearbeitet]
Cloocino
Neuling
#25 erstellt: 12. Okt 2011, 22:15
[quote]Und wenn der Linn beim Umhergehen wie betrunken torkelt ist die Aufstellung, also das Setup, nicht in Ordnung. Dann gehört er auf eine solide Wandhalterung. Und nicht auf das Voodooikeatischchen...Gruß Eric[/quote]
Ich würde es sehr schätzen, wenn die Diskussion mit etwas weniger polemischer Plattitüde und mit mehr sachlicher Argumentation fortgesetzt wird.
oder glauben Sie wirklich, dass ich nach 30 Jahren ernsthafter Beschäftigung mit HiFi und nach einem Torens TD 160, Heybrook TT1 und nunmehr 22 jahren LP 12, nicht weiß wann das Setup in Ordnung ist und wann nicht?

Weiters hätte ich dann gerne eine sachliche Erklärung (wirklich!) warum dies 25 Jahre lang, mit 4 vers. Amps (siehe obiges Posting) 6 vers. Lautsprechern(siehe auch obiges Posting) absolut nichts ausgemacht hat?

Und - um von diesem niemand etwas nützenden Glaubenskrieg weg und endlich wieder zum Thema "Empfindlichkeit des AP 10" zurückzukehren - as mir die brennendeste Frage wäre: Warum verabschiedet sich der AP 10.1 im Tonstudio (von CD - siehe Bilder oben), wenn bei dieser Hörsession ein einfacher Nahfeldmonitor wie der Yamaha NS-10, der mit wesentlich weniger Belastbarkeit angegeben ist (NS-10: 25/35 W; AP 10 35/70 Watt) nicht dien geringsten Schaden nimmt, bei gleicher Lautstärke aber der 10er einknickt?

Das würde ich nämlich gerne in Zukunft vermeiden.
Dazu wäre mir z. B. eine F.A.S.T. Diskussion mit/für den Alpair 10 wesentlich sympathischer, als diese polemischen Glaubensstatements.

LG, Erich


[Beitrag von Cloocino am 12. Okt 2011, 22:26 bearbeitet]
Cloocino
Neuling
#26 erstellt: 12. Okt 2011, 22:24

dommii schrieb:
Die Nachteile eines Plattenspielers sind bekannt und werden ausschließlich von Liebhabern tolleriert, who cares? Einen Plattenspieler ohne Rumpelfilter zu betreiben ist allerdings grober Unfug, auf Grund dieses Nutzungsfehlers einen Treiber als schlecht zu bezeichnen ist dann einfach nurnoch

Viele HiEnder glauben auch an Kabelklang, da verursacht ein SSF gleich kreischende Zehennägel...

Definiere dann noch Fachleute, Stereo oä gehören IMHO nicht dazu, und man kann sich ernsthaft unterhalten. ;)

Aha...Dominic hat die Weisheit mit dem Löffel zu sich genommen, wer anderer Meinung ist, ist ein , Fragen werden einfach nicht beantwortet und der Begriff "Fachleute" wird dadurch definiert, dass sie entweder deiner Meinung sind, oder eben keine Fachleute. Super.
Sorry, das ist ein Diskussion-Niveau, da steige ich aus.

LG, Erich


[Beitrag von Cloocino am 12. Okt 2011, 22:25 bearbeitet]
Hendrik_B.
Inventar
#27 erstellt: 12. Okt 2011, 22:34

Die Nachteile eines Plattenspielers sind bekannt und werden ausschließlich von Liebhabern tolleriert, who cares?


Nun die Vorteile aber auch

Ich nutze meinen Dual ohne "Rumpelfilter", dafür haben sind meine Boxen teilaktiv und haben nen Subsonicfilter den ich beliebig einstellen kann.

Es geht aber auch ohne, man muss halt n bisschen aufpassen.
ton-feile
Inventar
#28 erstellt: 12. Okt 2011, 22:44
Hallo Erich,

Wo es viele User gibt, gibt es auch viele Meinungen.
Das liegt in der Natur der Sache!

Es gibt also keinen Grund aus zusteigen, wenn die Meinungen zweier User 'mal nicht vereinbar zu sein scheinen.

Gruß
Rainer
dommii_old
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 13. Okt 2011, 08:54
Die Antworten auf deine Fragen steckten in meinem Posting(Stichwort Liebhaber und Zehennägel), aber mich würde viel eher interessieren was (@Hendrik) mit den Vorteilen gemeint ist, ich bin nunmal ein Gegner von veralterer Technologie der Eigenschaften angedichtet werden, welche einfach nicht existent sind. Das gehört aber eigentlich nichtmehr hier rein...

Ein Subsonic macht übrigens genau das gleiche wie ein Rumpelfilter, deshalb verstehe ich den Sinn dieser Aussage nicht wirklich.


Cloocino schrieb:
Weiters hätte ich dann gerne eine sachliche Erklärung (wirklich!) warum dies 25 Jahre lang, mit 4 vers. Amps (siehe obiges Posting) 6 vers. Lautsprechern(siehe auch obiges Posting) absolut nichts ausgemacht hat?

Und - um von diesem niemand etwas nützenden Glaubenskrieg weg und endlich wieder zum Thema "Empfindlichkeit des AP 10" zurückzukehren - as mir die brennendeste Frage wäre: Warum verabschiedet sich der AP 10.1 im Tonstudio (von CD - siehe Bilder oben), wenn bei dieser Hörsession ein einfacher Nahfeldmonitor wie der Yamaha NS-10, der mit wesentlich weniger Belastbarkeit angegeben ist (NS-10: 25/35 W; AP 10 35/70 Watt) nicht dien geringsten Schaden nimmt, bei gleicher Lautstärke aber der 10er einknickt


Lege an einen Hochtöner ~200Hz mit voller Verstärkeramplitude an und du hast ein ungefähres Gefühl davon wie sich der AP gefühlt haben muss. Treiber sollte man immer nur innerhalb deren Spezifikation betreiben. Dabei zählen nicht nur Herstellerangaben sondern auch gesunder Menschenverstand, nur weil ein Produkt als Breitbänder mit xWatt gekennzeichnet ist heißt das nicht das man ihn mit dieser Leistung mit vollem Spektrum belasten darf, erstrecht nicht an einem Plattenspieler ohne Rumpelfilter aka Subsonic.

Und nein, ich hab die Weißheit nicht mit Löffeln gefressen, aber ich kann einen werbefinanzierten Geschäftsmann alias "seriöser Redaktör einer HiFi-Zeitschrift" von einem Menschen mit fundiertem Wissen, welcher dieses auch weitergibt, unterscheiden. Ich frage mich bei manchen Artikeln nämlich wirklich ob die sich das selber glauben, aber das sind alles andere Themen die hier eigentlich nichts zu suchen haben...


[Beitrag von dommii_old am 13. Okt 2011, 08:55 bearbeitet]
sonicfurby
Stammgast
#30 erstellt: 15. Okt 2011, 18:31
**ich bin nunmal ein Gegner von veralterer Technologie der Eigenschaften angedichtet werden, welche einfach nicht existent sind.

Komprimierung und Co sind auch *neu* aber *scheisse* Ein Gegner der alten Technologie zu sein, kann auch bedeuten, das man zu kurzsichtig ist zu begreifen, das die veraltete Technologie der Baustein ist, auf deren Schultern wir heute stehen (auf den Schultern von Giganten um ein bekanntes Zitat heranzuziehen).

Stimmungsvollerer Musikgenuss ist bei den Platten gegeben. Bei der Mp3 von der Squeezebox... nicht mehr so. De Platte auspacken, Staub weg, den Teller losradeln lassen, auflegen, das hat alles Stil und Flair, wie ein guter Rotwein. In der *alles gleich und jetzt haben- Google- Generation* ist das freilich weder *in* noch denkbar. Manchmal mangelts auch an intellektueller Kapazitaet, das zu begreifen... was nur eine allgemeine Aussage sein soll und nicht auf Personen gemuenzt ist...

Ahja sagt jemand, der keinen Plattenspieler hat (ich habe keinen und auch keine Platten!!). Die Musikfreunde, die einen haben, habe ich nach einem gewissen Lernprozess zu verstehen gelernt

Das ein Rumpelfilter sein sollte, da gibts aber keinen Dissenz, das nur nebenbei.


[Beitrag von sonicfurby am 15. Okt 2011, 18:32 bearbeitet]
Hendrik_B.
Inventar
#31 erstellt: 16. Okt 2011, 16:52
Moin Dommii

Ja deine Meinung zu Plattenspielern ist ja recht drastisch, aber witzigerweise hab ich da heut auh grad mit nem Kumpel drüber geschnackt, der deine Meinung vertritt.

In erster Linie hast du (habt ihr) ja Recht. Im Grunde ist ein Plattenspieler ein überholtes, recht schnell verschleißendes, die Medien zerstörendes Medium. Mal so ganz überspitzt und provokativ gesagt.

Allerdings hat er auch vorteile. Mein Hauptaugenmerk liegt auf der absolut hervorragenden Dynamik, mit der Platten aufgenommen werden, bzw. worden sind. Es gibt wirklich viel richtig gute Musik die in ihrer Art so nur auf Platte existieren kann und wird.
Wenn man ein CD Master erstellt muss im "Downgesampled" werden, bei der Platte kommts so drauf.
Natürlich kann man versuchen alte Platten auf USB und solche Ferkeleien. Halte ich nix von, es geht immer was verloren.

Wie sonicfurby schon erwähnt hat, gehört auch das richtige zelebrieren der Musik dazu.

Ich verwende ebenso CDs, SACDs, Streaminglösungen ala AirPlay, aber manchmal freue ich mich sehr über die Platten. Vor allem wenn ich Aufnahmen habe, die einmal als Datei/CD Vorliegen und dann als Platte. Dieser Vergleich der Dynamik, der Klang ich finde das zum Teil schon sehr beeindruckend, denn Platte klingt keinesfalls schlechter und muss nicht immer knistern, verzerren oder jaulen wie man sich das als außenstehender manchmal so vorstellt.

dommii_old
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 16. Okt 2011, 20:11
Zum Thema veraltete Technologie, es würde sich heutzutage auch keiner eine Kutsche anstatt einem Auto kaufen, die hält dann eher für Hochzeiten her. Genau so ist es mit Plattenspielern, sie haben einen gewissen Charm, und den darf jeder ausleben wie es ihm beliebt. Sie haben aber de Fakto keine Vorteile gegenüber CD-Playern, egal was irgendein Schwurbler ohne drüber nachzudenken irgendwann mal in die Welt gesetzt hat.

Der Punkt Downsampling ist da ein Paradebeispiel:
-entweder werden die ganz feinen Spitzen direkt beim ersten mal Abspielen abgerissen (dann war die punktuelle Belastung der Nadel größer als die Festigkeit der Schallplatte)
-oder die Nadel springt dank kleinem Huckel hoch und kommt nicht schnell genug zurück (Massenträgheit)

Das sind physikalisch einhundertprozentig nachvollziehbare und in unser technisches Weltbild wie in Stein gemeißelte Effekte, da gibt es nicht zu rütteln.

Jetzt aber Schluss mit dem Offtopic, ich habe kein Problem mit der Zelebrierung von Audio, egal wie... Wo ich ein Problem mit habe ist die Resistenz gegen Rumpelfilter auf Grund derer man sich dann wundert wenn außerhalb der Spezifikation betriebene Treiber ans Limit geraten und dann eben jene Treiber dafür vertäufelt werden, oder im Beispiel der Kutsche gesprochen:
Jeder, der mit einer Kutsche über eine kratzempfindliche Hochglanzoberfläche fahren möchte(Betrieb außerhalb der Spezifikation) soll sich gefälligst Gummis um die Stahlfelgen spannen oder nachher nicht die Oberfläche anprangern...


[Beitrag von dommii_old am 16. Okt 2011, 20:14 bearbeitet]
Roderik81
Inventar
#33 erstellt: 17. Okt 2011, 16:03
Hallo,


Cloocino schrieb:

Weiters hätte ich dann gerne eine sachliche Erklärung (wirklich!) warum dies 25 Jahre lang, mit 4 vers. Amps (siehe obiges Posting) 6 vers. Lautsprechern(siehe auch obiges Posting) absolut nichts ausgemacht hat?


Da gibt es einige Dinge die Den Hub begrenzen:
- Progressive aufhängung.
- Geringe Anriebslinearität.
- Gehäuseform. (geschlossen, GHP)
- Elektrische Filter.

Die ersten beiden Punkte würden dem Alpair Klanglich schaden, wenn sie anderst währen.
Gegen die 2ten beiden hast du dich bei deiner TQWT dagegen entscheiden - und damit wohl dafür gesorgt, das zwar nicht die elektrische Belastbarkeit, wohl aber die mechanische Belastbarkeit überschritten wurde.

Deshalb

Cloocino schrieb:
[...] verabschiedet sich der AP 10.1 im Tonstudio (von CD - siehe Bilder oben), wenn bei dieser Hörsession ein einfacher Nahfeldmonitor wie der Yamaha NS-10, der mit wesentlich weniger Belastbarkeit angegeben ist (NS-10: 25/35 W; AP 10 35/70 Watt) nicht dien geringsten Schaden nimmt, bei gleicher Lautstärke aber der 10er einknickt?


Das ist doch nicht soo schwer zu verstehen?
Den Hub zeigt dir eigenlich jedes Simulationsprogramm an -> Plane deine Gehäuse gemäß deiner Anfordrunge und du vermeidest zukünftig Schäden.

LG,
Roderik


[Beitrag von Roderik81 am 17. Okt 2011, 16:15 bearbeitet]
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