Diffusorkegel 12 " Selbstbau Hilfe

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stafn
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 15. Sep 2014, 13:45
Guten Tag liebes Forum
Ich suche nach einer Möglichkeit einen Diffusorkegel zu bauen bzw. zu kaufen.
Mein Mobiles System ist :
Beyma 12GA50 12 GA 50 (bisher ohne Saugkreis. Erschlagt mich ruhig )
+
Monacor SP-250P sp250p (Bassreflex)
über Autoendstufe und Autobatterie
das Ganze hab ich mir auf ein Lastenfahrrad gebaut (bzw. will die Gehäuse nochmal komplett neu bauen)

Da ich die Höhen des Beymas extrem nervig finde, bin ich irgendwann mal auf die idee gekommen mir einen Diffusorkegel an den 12 ga 50 zu bauen.
(Habe mal gehört das die höhen beim verwenden eines Diffusorkegels abfallen)
Die Frage ist macht das Sinn ? Kenne mich nicht sehr mit Diffusorkegeln aus.
Bisher habe ich keinen Diffusorkegel in dieser Größe gefunden.
Meine Idee war so einen Diffusorkegel Pyramidenkegel in irgendeiner Art und Weise nachzuahmen.
eventuell so Trichter aus dem Baumarkt in günstiger und mit 45 grad schräge (falls Ich Glück habe).
Oder Eventuell aus Gips selber Gießen (wie auch immer :D).
Habe Leider keine Drechselbank oder sonstiges zur Verfügung.
Der Frequenzbereich von 10000 - 20000 Hz ist bei mir eher zu vernachlässigen. (Kommt in ferner zukunft vlt noch nen ringradiator mit diffusorkegel oben drauf)
Macht meine Idee Sinn ? Was würdet ihr tun?
Bin offen für Vorschläge.
Gruß Stefan


[Beitrag von stafn am 15. Sep 2014, 13:47 bearbeitet]
Big_Määääc
Inventar
#2 erstellt: 15. Sep 2014, 14:07
für GitarrenLautsprecher gab es sowas sogar mal zu kaufen.
war aber glaube ich ne Halbkugel.

aber so könnte man es es halt auch machen.
StyroporKugeln oder Halbkugeln verschiedener Größen besorgt,
und die auf nen Phaseplug vor die Membran gesetzt.

Und mit Größe der Kugel und Abstand zur Membran kann dann probieren bis es passt.

Die Lowther-fans bedienen sich sogar an Glasflaschen
mußt mal googeln !
stafn
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 15. Sep 2014, 14:40
Danke für die schnelle Antwort !!!
Ist Styropor wirklich als Material tauglich ?
Ich wusste gar nicht das eine Kugel als Diffusor möglich ist. Ich dachte 90 grad öffnungswinkel wäre gut, so dass der schall auf einen 45 grad winkel treffen würde.
Danke für die schnelle Hilfe !
jhohm
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 15. Sep 2014, 15:45
Moin,
Timmi hat in er letzten HH - so ca 10 bis 15 Hefte ago - Untersuchungen angestellt, es MUß!!! ZWINGEND!!! ein Kegel sein, und zwar mit einer Schräge, die im Winkel von 45° ansteigt. Es war der Artikel zu ersten "Metrornom"
Und eine Glatte Oberfläche sollte der Kegel auch haben, damit auch die Hohen Frequenzen noch anständig reflektiert werden können.

Gruß Jörn


[Beitrag von jhohm am 15. Sep 2014, 15:47 bearbeitet]
jogi59
Inventar
#5 erstellt: 15. Sep 2014, 15:52

Big_Määääc (Beitrag #2) schrieb:
für GitarrenLautsprecher gab es sowas sogar mal zu kaufen.

Gibt es immer noch
http://www.lean-business.co.uk/eshop/tayden-sonic-diffuser-for-12-guitar-speakers-p-508.html
JulesVerne
Inventar
#6 erstellt: 15. Sep 2014, 17:17

Und eine Glatte Oberfläche sollte der Kegel auch haben, damit auch die Hohen Frequenzen noch anständig reflektiert werden können.

Also in diesem Fall nicht, die Höhen sollen ja reduziert werden.
Wie wäre es denn das aus Holz Dreiecken selber zu bauen?
Bzw was auch oft hilft, bei Ikea stöbern, evtl findet sich eine passende Holz schale o. ä.
Big_Määääc
Inventar
#7 erstellt: 15. Sep 2014, 20:14
vor 10 oder so Jahren gab es mal nen Rundstrahler Bausatz von Mivoc mit Halbkugel Diffusoren,
also da hat es dem Timmi noch gefallen
SRAM
Inventar
#8 erstellt: 15. Sep 2014, 21:15

Moin,
Timmi hat in er letzten HH - so ca 10 bis 15 Hefte ago - Untersuchungen angestellt, es MUß!!! ZWINGEND!!! ein Kegel sein, und zwar mit einer Schräge, die im Winkel von 45° ansteigt. Es war der Artikel zu ersten "Metrornom"


Blödsinn: eine Kugel hat sogar den Vorteil einer breiteren Streuung. Ein Rotationsparabolid wäre noch besser.......




Und eine Glatte Oberfläche sollte der Kegel auch haben, damit auch die Hohen Frequenzen noch anständig reflektiert werden können.


Quark: alles kleiner 1/4 Wellenlänge KANN sich physikalisch garnicht bemerkbar machen. Und jetzt rechnen wir mal die Wellenlänge bei 16 oder 20 kHz aus...........


SRAM
bizarre
Inventar
#9 erstellt: 15. Sep 2014, 21:17
Zur Ausgangsfrage : macht ein Diffusor Sinn, um das zu beantworten, müsste man erst mal wissen, wie deine Anlage genau aussieht...

Wenn man den Beyma solo anschaut, kommt man an einem Sperrkreis nicht vorbei..

Wenn schon Diffusorkegel, dann muss der die Mitten/Höhen stark dämpfen.. Ich würds mit Basotect probieren...
jhohm
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 16. Sep 2014, 04:45

SRAM (Beitrag #8) schrieb:

Moin,
Timmi hat in er letzten HH - so ca 10 bis 15 Hefte ago - Untersuchungen angestellt, es MUß!!! ZWINGEND!!! ein Kegel sein, und zwar mit einer Schräge, die im Winkel von 45° ansteigt. Es war der Artikel zu ersten "Metrornom"


Blödsinn: eine Kugel hat sogar den Vorteil einer breiteren Streuung. Ein Rotationsparabolid wäre noch besser.......




Und eine Glatte Oberfläche sollte der Kegel auch haben, damit auch die Hohen Frequenzen noch anständig reflektiert werden können.


Quark: alles kleiner 1/4 Wellenlänge KANN sich physikalisch garnicht bemerkbar machen. Und jetzt rechnen wir mal die Wellenlänge bei 16 oder 20 kHz aus...........


SRAM



Gut, DU sagst blödsinn, Timmi hat anhand von Messungen gezeigt, dass es KEIN Blödsinn ist.

Ich will mich da nicht streiten, ich habe die Messungen hier im Heft vor mir liegen, es ist KEIN!! Blödsinn, was Timmi schreibt!!!

Wemm Diem Styropur einzelne Kugeln mit einem Durchmesser von 5mm ausbrechen beim bearbeiten, dann entspricht das einer Wellenlänge von 1cm,
das sind zwar 33kHz, ok, da hast Du recht, nur das es dann scheiise aussieht

Gruß Jörn
Big_Määääc
Inventar
#11 erstellt: 16. Sep 2014, 06:08
Messungen gibts auch hier >>>klick

nur das Halbkugel fehlt
stafn
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 16. Sep 2014, 11:56
Hi!
ich hab folgendes bei mir im keller gefunden:
Edelstahlkugel
Meine Kugel hat allerdings einen größeren Durchmesser als der Beyma nach Augenmaß so 35 cm ca.(gibts es da Probleme ?).
Vielleicht probier ich es damit erstmal Probeweise bevor ich mir was neues kaufe.
Eine glatte oberfläche ist auf jedenfall gegeben, kann aber auch bedämpft werden

Nun noch eine Frage. Bisher hatte ich vor den Beyma (BB) vom Monacor (Sub) bei ca 100 hz zu trennen, da der bass unter 100 HZ nicht ortbar ist.
Werden frequenzen bis runter zu 100 HZ gut verteilt (die Edelstahlkugel ist nicht sehr massiv)?

Habe übrigens folgenden Link gefunden:
Kugel Abstrahlcharakteristik
Allerdings verstehe ich da nicht (welcher der Ausgangsfrequenzgang ohne Kugel sein soll) Und hier wird geschrieben das erst ab 500 hz eine gute verteilung Möglich ist.
Hier ne Skizze Rundstrahl Box

Nun war meine Überlegung nen 2. Monacor einzusetzen (hab ich auch noch im Keller) und dann ein geschlossenes Subsystem (geht nur bis 70 hz )zu realisieren. Würd mich aber nerven, da ich mehr auf tieferen Bass stehe, 50 HZ sind bei mir Minimum. (Deep House + DnB)
Dann hätte ich zudem eine Abstrahlung in zumindest 2 Richtungen + höheren Wirkungsgrad. Das ganze würde ich dann bei 500 Hz trennen, somit würd ich aber die schönen eigenschaften des Beymas im Grundtonbereich verlieren.



Was würdet ihr sagen?
Danke schonmal im vorraus!
Gruss Stefan
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