Messsoftware / LS entwickeln

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Jogi42
Inventar
#1 erstellt: 24. Apr 2005, 17:55
Hallo zusammen,
wie die meiste ja wissen, habe ich schon einige Projekte hinter mir (Bausätze) und möchte mich etwas weiter entwickeln. Habe diverse Simulationsprogramme, die ich so teilweise behersche. Wenn ich also LS selber entwickeln will, dann brauche ich doch auch eine Messeinheit. Habe mir den Audiotester lizensiert und das Messmikro aus Klang und Ton gebaut. Habe dann heute meinen PC im Wohnzimmer aufgebaut und mit dem Verstärker verbnden.
1. Habe einen ganz schönen Brumm auf den Boxen.
2. Das Programm ist ja sehr toll in der Hilfe beschrieben, wie ich was und wo verstellen kann. Aber so ein vorgehen, sprich "Learning bei Doing" fehlt mir.
Hab ja auch Töne herausbekomen, was nehme ich aber den nun:
Dirac, MLS, Sinus usw.. Habe immer gedacht, da höre ich einen Ton, der tief anfängt und hoch endet. Da kommen aber immer nur Impulse und es macht Tss, Tss usw.
So ein Diagramm bekam ich heraus:

Ich denke mit den 2 Überhöhungen, wäre meine Pascal bestimmt kein guter LS, oder?
Hat den da keiner eine Anleitung oder ein Tutorial. Hier im Forum gibt es doch bestimmt viele Eigenentwickler, die mit diesen Programmen arbeiten.
Wie macht ihr es beim Entwickeln von Lautsprechern.
Kann man den solch eine Anwendung auf dem Laptop machen, oder sind die Soundkarten zu schlecht.
In meinem PC spielt eine Terratec Aureon Universe 7.1.
Jogi42
Inventar
#2 erstellt: 24. Apr 2005, 20:02
Hallo ihr,
nur Mut zur Antwort. Oder wie konstruiert ihr eure Boxen. Wenn ihr mir hier gute Stof liefert und ich mich reingearbeitet habe, werde ich auch alles zusammenfassen, so dass jeder sich das anlernen kann.
Oder hat hier keiner erfahrung mit Messsoftware.
(Schreibt man doch mit 3xs, oder?)
lens2310
Inventar
#3 erstellt: 24. Apr 2005, 20:10
Hmmm, hast du die Lautsprecher linear betrieben ?
Der Anstieg unter 40 Hz ist merkwürdig .
Der Rest sieht ja ganz gut aus.
Die beiden Spitzen könnten Raumresonanzen sein.
Jogi42
Inventar
#4 erstellt: 24. Apr 2005, 20:17
Genau, um so was beantworten zu können, müsste ich das Messen und die Software mehr verstehen und dazu bräuchte ich ene Anleitung. Gibts da gute Literatur dazu?
UglyUdo
Inventar
#5 erstellt: 24. Apr 2005, 20:53
Ich bin mir nicht so sicher was Du da gemessen hast, könnte ebenso der Freuenzgang Deiner Soundkarte sein.
Zudem läßt die vertikale Spreizung auch wenig Rückschlüsse zu, sieht fast aus wie 'ne Visatonmessung

So wie es aussieht, hast Du Deinen Raum gemessen, bzw. den Lautsprecher in Deinem Raum ( soll ja auch nicht ganz unwichtig sein ). Zum Interpretieren und Vergleichen mit anderen Freq.gängen sind "Freifeldmessungen" nötig, das Programm blendet den Raum aus.
Beispiel:
Meßabstand 1m
Entfernung/Schallgeschwindigkeit 1/344 = 2.9ms
Je nach Entfernung des LS von begrenzenden Wänden, Böden, Schränken kommt die 1. Reflexion nach vielleicht 4.5 -6ms, was auch in der Impulsantwort als erneute Rumzackerei sichtbar sein sollte.
Also sollte das Zeitfenster zwischen diesen beiden Zeiten gesetzt werden. Dann fängt auch der Wasserfall an Sinn zu machen.
Unterhalb von 300, 400Hz bekommt mann so gar nix oder Blödsinn ( sh. Dein Diagramm ) und da ich keine Turnhalle mit Gabelstapler habe und meine Kabel nicht bis auf den Balkon reichen, Messe ich halt tiefe Freuenzen im Nahfeld ( 3 - 25cm )
Leider weiß ich nicht wie man das bei Audiotester macht, ich habe es nur mal kurz überflogen und verworfen, da mein Soundchip ausser bei MLS nur Blödsinn macht. DLSA mißt mit eigener Hardware.
Wichtig ist auch noch die Kompensation des Micros ( wird bei Dir nicht gehen, da selbstgebaut ), noch wichtiger ist das der Mixer neutral eingestellt ist, hier sind gerne die Bässe PC-typisch ein wenig angehoben.
Ich nehme MLS, da am unempfindlichsten gegen Störgeräuse.


Zum Brummen:
Sollte eine Brumschleife sein und macht die Messung unbrauchbar, liegt evtl. an den meist schlechten Connectoren der Soundkarte.

Tips:
- Geh nicht über Micro sondern über Line in die Karte, die Microeingänge sind i.d.R. viel schlechter.
- Bei Nahfeldmessungen das Micro leicht schräg anwinkeln, es kommt sonst zu einem Staudruck ( oder sind das Refexionen? ) am Micro. Messfehler sollte es durch die anwinkelung nicht geben, da tiefe Töne sich ja kugelförmig ausbreiten.

So, mehr fällt mir jetzt nicht ein, außerdem kommt sowieso gleich der Walter und verlinkt D'Appolito's Mess-Buch.


[Beitrag von UglyUdo am 24. Apr 2005, 21:05 bearbeitet]
UglyUdo
Inventar
#6 erstellt: 24. Apr 2005, 20:57
WAAAAAALTEER !!


PS: Ich habe Onboard Sound SB128 PCI, was ich gehört habe ist das Onboard Chips gerne Probleme bereiten.






Ok, W.F. nacht bestimmt Brotzeit, ich mach das mal...



[Beitrag von UglyUdo am 24. Apr 2005, 21:08 bearbeitet]
W.F.
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 25. Apr 2005, 09:06

..außerdem kommt sowieso gleich der Walter und verlinkt D'Appolito's Mess-Buch.


Es gibt noch ein Leben außerhalb des Forums / des Lautsprecherbaus - da bin ich doch glatt auf dem Sofa gelegen und habe mir infantiles SciFi (Angriff der Klonkrieger ) aus dem TV reingezogen.



Mit highfidelem Gruß
W.F.
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