Boxenvolumen, Unterschied von 30 Liter was stimmt nun?

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Dayworker
Stammgast
#1 erstellt: 23. Jun 2005, 02:03
Hallo,

Habe hier noch ein paar Bässe liegen die ich in ein Gehäuse bauen möchte. Nun erstmal die Frage welches Gehäuse ist am besten, spielt am saubersten aber auch mit dem meisten Druck. Habe mal die TSP bei Strassacker eingegeben dann komme ich auf 70,8 Liter Bassreflex. Bei Monacor geben sie 100 Liter an. Bei CAAD4_1 komme ich auf 101.1 Liter Bassreflex. Was stimmt jetzt? 70 oder 100 Liter? ist das Bassreflexgehäuse zu empfehlen? oder ein anderes? Hier mal ein paar Daten zum Bass:

Monarch SP-400HT, 100mm Flachdrahtschwingspule, Glasfieber Membran usw.
Impedanz: 8 Ohm
1 W/1 m : 98 dB
fs: 21 hz
Vas: 410 l
Qms: 6,55
Qes: 0,25
Qts: 0,24
Re : 6,4 Ohm
Sd : 855 cm²
Le : 1,6 mH
Rms : 1,7
Mms : 85 g
B*l : 16,9 Tm

Steht dabei für ein Leistungsstarkes PA(ist aber eher weich aufgehängt) System oder Hifi.

Wäre über jede Hilfe dankbar.
sakly
Inventar
#2 erstellt: 23. Jun 2005, 07:21
Ich würde die 100-Liter-Variante vorziehen, da die Güte bei 70 Liter schon recht hoch wird und man davon ausgehen kann, dass das ganze bei BR dann etwas unpräzise wird.
markusred
Inventar
#3 erstellt: 23. Jun 2005, 15:55
am besten (?) -> Auslegungssache
am saubersten -> geschlossen
am saubersten bei bassreflex -> je größer desto 'sauberer', aber die Kurve fällt weiter (flacher) ab.
Im Zweifel lieber die größere Variante wählen, wenn Du keinen Bumsbass möchtest.

Bei wandnaher Aufstellung reicht vielleicht der Druck der geschlossenen Ausführung. Gestalte die Bassreflexöffnung verschließbar, dann kannst Du die Basswiedergabe nach Geschmack einstellen.
Dayworker
Stammgast
#4 erstellt: 23. Jun 2005, 15:56
aber wieso kommt dann bei Strassacker 70 Liter raus? werde dann aber wohl die 100 Liter nehmen oder kann ich die auch in diese sogenannten ARLS bauen ? was müsste ich dann änderen? jemand erfahrung damit? wenn nicht gibts 100 Liter Bassrflex. Oder könnte ich sie auch in ein Horn bauen?
Thorsten-Fischer
Stammgast
#5 erstellt: 24. Jun 2005, 00:45
Hallo Dayworker,
Nun Strassacker verkauft nur das was sich verkaufen läst, und 100 Liter sind schlechter zu verkaufen als 70. Da die Frauen nun meist sehr gewichtige Entscheidungsträger beim kauf solcher dinge sind ist das doch leicht zu verstehen. Zumal es Abstimmungssache ist. Er kann sowohl als auch. Dein Raum ist in erster sicht das entscheidende was bei dir den geignetteren klang (Sound) ergibt. Geh weg von der Vorstellung das irgendein LS existiert der optimal ist. Geschlossen sind mit dem Dinosaurier 65 bis (35 Hz drin Aktiv entzerrt). Die dafür notwendigen Volumen beginnen ab 45 Liter bis ca. 100. für BR sind Minimum 70 Liter notwendig, tiefer abgestimmt bis 120 l. Liter. Problem, die teile haben Serienstreuungen von 10 % und mehr (also TSP Messen/Messen lassen). Aktiv solltest du kein Billig Modul benutzen. Ein möglichst hohen Dämpfungsfaktor sollte es haben 400 und >, sowie regelbare Bassanhebung. Bei großen BR 90 l. und > werden auch die Rohrlängen nicht mehr handlich, schon deshalb ist eine etwas höhere Abstimmung in kleineren Gehäusen so 80 – 90 l. bei BR zu wählen, Geschlossen 50 – 70 l. immer Aktiv. Bei größer BR werden auch Ausschwingverhalten und Auslenkinstabilitäten größer was sich klanglich unsauber auswirkt.
Impulskompensationsanordnung sollte in deine Überlegung durchaus platz finden, die Membran ist nicht besonders Stabil und x-max unterer durchschnitt. Ansonsten ist der Tipp von markusred; Wandnah, BR mit Verschlussmöglichkeit sehr gut, aber nicht größer 70 l. pro Chassis oder du nimmst Größe in kauf und verkleinerst dann von innen mit SCHWEREM ZEUGS.
Gruß
capacitor
sakly
Inventar
#6 erstellt: 24. Jun 2005, 08:54

capacitor schrieb:
Bei großen BR 90 l. und > werden auch die Rohrlängen nicht mehr handlich, schon deshalb ist eine etwas höhere Abstimmung in kleineren Gehäusen so 80 – 90 l. bei BR zu wählen, Geschlossen 50 – 70 l. immer Aktiv.


Kleine Korrektur/Anmerkung:
Die Rohrlängen werden in größeren Gehäusen für die gleiche Abstimmung kürzer. Will man tiefer abstimmen, ist das meist ohne Probleme machbar, weil das Gehäuse groß genug ist.
Das Problem ergibt sich nur bei kleinen Gehäusen, denn je kleiner das Gehäuse, desto länger das Rohr bei gleicher Tuningfrequenz.
Dayworker
Stammgast
#7 erstellt: 24. Jun 2005, 15:54
Danke euch schonmal, sehr aufschlussreich. Betreiben wollte ich es aktiv mit jeweils 225 Watt rms pro Kanal(8Ohm) an ner alte Cerwin Vega Endstufe. Die hat nen DF von >200 hoffe doch das reicht?! woher hast du denn von den Angaben her gesehen das die Membran nicht so stabil ist? taugen die Chassis denn nichts? laut dem Monacor Katalog von 1999 waren es die besten(und teuersten) im ganzen Katalog.
Dayworker
Stammgast
#8 erstellt: 24. Jun 2005, 16:02
oder meint ihr die hier sind besser?

Diameter size in inches 15
Diameter size in centimeters 38.1
Z - Nominal Impedance in Ohms 4
Fs = Free air resonance frequesncy in Hz 39.8
Qts = Total Q Factor of driver 0.3525
Vas = Equivalent acoustic volume in cubic feet 6.3
Vas = Equivalent acoustic volume in liters 130.4
Xmax = peak linear displacement of cone in inches 0.2
Xmax = peak linear displacement of cone in mm 5.08
Pe = Max power in watts 825
Ref = Driver's SPL 1W at 1m in dB 96.9
SPL = The half-space ref Efficiency 96.9
Voice Coil Diameter in inches 2.5
Mounting Depth in inches 6.5
Sd = Piston Area in sq m 0.076
BL = T*M Flux Density, Length Product 16.73
no = The half-space ref effciency 0.0217
Cms = Mechanical suspen Compliance 158.944
Mms = Mech mass of cone & free air load 100.399
Qms = Mechanical Q factor of driver 8.314
Qes = Electrical Q factor of driver 0.3681
Revc = DC Voice coil resistance in Ohms 4.1
Zmax = imped At top of resonance curve in Ohms 96.653
Fo = Free air resonance frequency in Hz 39.841
Magnet weight (oz) 180
Magnet weight (kg) 6.3297
Frequency response range tested from 20-2000 Hz 20-4000


die habe ich auch noch hier.
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