Schmaler Standlautsprecher

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usul
Inventar
#1 erstellt: 28. Jul 2005, 11:24
Meine Jordans im Heimkino sind ja klasse, fürs Wohnzimmer brauche ich jetzt auch noch ein paar schmale Standlautsprecher. Querschnitt maximal 17x17cm (wenn es geht auch kleiner). Höhe kann schon 1,10m werden, das ist eher unkritisch.
Eigentlich möchte ich jetzt mal ein 2-Wege-System bauen (muss einfach mal etwas neues probieren).

Ich denke, ein 14er Tiefmitteltöner ist das grösste, was geht.
Davon könnte man aber auch 2 Stück einsetzen.
Magnetisch geschirmt wäre nicht schlecht (notfalls muss ich das selbst machen).
Wenn die Lautsprecher auch optisch etwas hermachen, wäre das ein klarer Vorteil (das Auge hört bei mir mit).
Der Seas MT14 sieht ziemlich nett aus. Dummerweise hat der eine blöde Form, ob ich das richtig gefräst bekomme ist mir noch nicht klar Kreisrund wäre also von Vorteil, ist aber nicht Pflicht.

Es muss kein fertiger Bausatz sein, einfach 2 Chassis, die einigermassen zueinander passen reichen eigentlich, die Frequenzweiche kann ich dann mal selbst bauen...

Irgendwelche Vorschläge?
schmieda
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 28. Jul 2005, 11:32
die Needle ist recht schmal...
usul
Inventar
#3 erstellt: 28. Jul 2005, 11:38

schmieda schrieb:
die Needle ist recht schmal... ;)

Ich möchte KEINEN Breitbänder einsetzen und ausserdem etwas mehr Pegelreserve haben.
das_n
Inventar
#4 erstellt: 28. Jul 2005, 11:43
http://www.lautsprechershop.de/hifi/gruenanlage.htm
http://www.lautsprechershop.de/hifi/ct197.htm

die 17x17 schränken die auswahl doch recht stark ein, die meissten boxen sind dann so etwa 25 tief...
selector24
Inventar
#5 erstellt: 28. Jul 2005, 12:02
Hallo,

vielleicht lässt sich mit dem Tangband W69-1042 was machen, den kann man durch die ovale Bauform recht schmal verbauen.

lg

Wolfgang
das_n
Inventar
#6 erstellt: 28. Jul 2005, 12:09

selector24 schrieb:
Hallo,

vielleicht lässt sich mit dem Tangband W69-1042 was machen, den kann man durch die ovale Bauform recht schmal verbauen.

lg

Wolfgang



ja, das lässt sich, allerdings nich in 17*17

CT-217--klick!
Christoph_Gebhard
Inventar
#7 erstellt: 28. Jul 2005, 12:43
Hi Usul,

wie teuer darf es denn werden?

Ein 13er ist praktisch das einzige was in Frage kommt.

Preiswert, gut und geschirmt fällt mir spontan der W130S von Visaton oder der TPC 152 von Gradient ein. Etwas teurer der Vifa 13 WNS 125/8.
Falls du nachträglich schirmen möchtest wird die Auswahl natürlich größer.

Dann wäre da noch die Frage (wenn du zwei Tieftöner einsetzen möchtest), ob du D´Appo-Konzept oder lieber 2,5 Wege bauen möchtest.

Für ein D´Appo-Aufbau würde ich auf jeden Fall zu einer Neodym-Pille greifen, um die Chassis möglichst nahe zusammen zu bringen. Leider besitzen die Neos (fast) alle relativ schwache Antriebe und meistens viel Ferrofluid, um den Gesamt-Q durch Erhöhen des Qms in vertretbare Größen zu schieben und ein Aufschaukeln bei der Reso zu vermeiden.
Einzige Ausnahme ist da wohl der Scan-Speak, der natürlich sehr teuer ist und deswegen wohl kaum zum Visaton oder Gradient passen dürfte.
Wenn du allerdings in höheren Preisregionen fündig werden UND D´Appo bauen willst, kenne ich kaum Alternativen.

Als Lox-Budget-Tip bei den Neodym-Pillen fällt mir der Nova-Car-Hifi-Hochtöner ein, den Bolandi gerne empfiehlt.

Wenn du ein 2,5 Wege-Konzept bauen möchtest, könnte ich mir als Hochtöner den XT200 von Vifa vorstellen, den es auch geschirmt gibt, und der sich wirklich durch herausragende Messwerte hervortut. Er ist für deutlich unter 50 Euro schon bei E-Bay gesichtet worden aber auch bei dem Händler meines Vertrauens.

Gruß, Christoph
Kwesi
Stammgast
#8 erstellt: 28. Jul 2005, 12:51
Hallo usul!

Wenn die Weichenentwicklung kein Problem ist, schau dir mal folgende TMTs an:

Omnes Audio MW5.01 für 19€/Stk., mein Preis/Leistungstipp
Passender HT: Monacor DT-99 (ab 13€/Stk.)

Dayton RS125 oder RS150, für 30 bzw. 40€/Stk., anscheinend verdammt gut fürs Geld.
Passender HT: Seas NoFerro12 (ab 29€/Stk.)

Seas W151AL, ab 65€/Stk., die Highend-Empfehlung, sehr schöne Optik.
Passender HT: Vifa XT200 (ab 45€/Stk.)

Zur Grünanlage: Die TMTs sind für den Preis sehr gut, ich würde allerdings einen besseren Hochtöner nehmen und unterhalb 2kHz trennen, da die W4 ab dort üblen Klirr machen.

Grüsse
Kwesi


[Beitrag von Kwesi am 28. Jul 2005, 12:53 bearbeitet]
Kwesi
Stammgast
#9 erstellt: 28. Jul 2005, 13:02
Hallo!

@Thanner: mir fallen spontan 2 zumindest den Messwerten nach sehr gute Neodym-HTs ein:

Peerless NDT-53
Monacor DT-284

Falls nicht die Möglichkeit besteht, die D´Appolito-Bedingungen (Geringer Chassisabstand, niedrige Trennfrequenz) zumindest grob einzuhalten, rate ich davon ab.
Ich würde bei Einsatz recht kleiner TMTs, die vom Rundstrahl- und Übertragungsverhalten auch bis 3kHz einsetzbar sind lieber zugunsten einer guten Hochtonauflösung auf einen 20er HT oder eine kleine Folie zurückreifen und 2,5 Wege bauen.

Grüsse
Kwesi
usul
Inventar
#10 erstellt: 28. Jul 2005, 13:15

selector24 schrieb:
vielleicht lässt sich mit dem Tangband W69-1042 was machen, den kann man durch die ovale Bauform recht schmal verbauen.

Ui nein, den finde ich wirklich abgrundtief hässlich. Egal, wie gut der klingen mag ...


Kwesi schrieb:
Seas W151AL, ab 65€/Stk., die Highend-Empfehlung, sehr schöne Optik.
Passender HT: Vifa XT200 (ab 45€/Stk.)

Die klingt interessant. Da käme ich mit 8l Bassreflex auf 52Hz (-3db).


Kwesi schrieb:
Dayton RS125 oder RS150, für 30 bzw. 40€/Stk., anscheinend verdammt gut fürs Geld.
Passender HT: Seas NoFerro12 (ab 29€/Stk.)

Zum Dayton habe ich nirgends TSP gefunden. Hast du eine Quelle?


Thanner schrieb:
wie teuer darf es denn werden?

bis 150 Euro pro Box für die Chassis. Wenn es weniger wird, ist es auch nicht schlimm ;-)


das_n schrieb:
http://www.lautsprechershop.de/hifi/gruenanlage.htm

habe ich mal in die engere Auswahl gezogen. Vermutlich dann mit einem anderen Hochtöner.


Thanner schrieb:
Dann wäre da noch die Frage (wenn du zwei Tieftöner einsetzen möchtest), ob du D´Appo-Konzept oder lieber 2,5 Wege bauen möchtest.

Da bin ich im Moment noch offen für alles.
Christoph_Gebhard
Inventar
#11 erstellt: 28. Jul 2005, 14:10
Hi Usul,

ok, das wird jetzt konkreter.
Von der Grünanlage würde ich aber aus drei Gründen abraten:
1) wenig individuell, mit einem anderen Hochtöner evtl.
2) ein 13er bewegt schon einiges mehr an Luft, da verschenkt man mit den 10er zuviel der im Plichtenheft stehenden Maximalgröße
3) ich habe sie in Gelsenkirchen gehört und obwohl sie im Mittelhochton einige der wenigen tonal korrekten Boxen auf der Messe war, ist sie mir durch eine deutliche Längsresonanz im Grundtonbereich aufgefallen (was man auch in den KT-Messungen erkennen kann, worüber aber in dem Artikel kein Wort verloren wird ). Unglücklicherweise wurde von dem Vorführer auch noch eine tiefe Frauenstimme aufgelegt, die diesen Fehler gnadenlos aufzeigte.

Ich würde dir auch zu 2,5 Wege raten. Als Hochtöner bleiben also der NoFerro 12 (den ich auch sehr schätze) und der XT200.
Der XT200 läuft breitbandiger und hat einen etwas erhöhten K2-Klirr (der aber auch von Vorteil sein kann), der NoFerro bündelt oben rum weniger und ist billiger.
Beide schwingen sehr sauber aus, laufen sehr glatt, glänzen durch K3-Abwesenheit und ausreichend dimensionierte Antriebe. Deine Entscheidung....

Bleibt also noch der Tieftöner.
Bei einer Hartmembran wäre es sinnvoll, den durch die Mebranreso entstehenden K3-Klirr aus dem Übetragungsbereich rauszuhalten (Gruß an Hermes ), wo dann eine tiefe Trennung von Nöten wäre. Zum Seas- und Dayton-Alu würde ich also eher den XT200 empfehlen.
Die anderen vorgeschlagenen Tieftöner dürften etwas universeller sein...ich blätter mal etwas in den Zeitschriften.

Gruß, Christoph
Christoph_Gebhard
Inventar
#12 erstellt: 28. Jul 2005, 14:20

usul schrieb:

Zum Dayton habe ich nirgends TSP gefunden. Hast du eine Quelle?


http://www.boxen-baustelle.de/de/dept_23.html
Christoph_Gebhard
Inventar
#13 erstellt: 28. Jul 2005, 14:39
Hi,

ich habe mir mal die Messwerte des Dayton und des Omnes Audio in HH3/05 angeguckt:
Beide bieten in 10 Liter etwa einen f3 von 45Hz und sind ausreichend langhubig.
Der Omnes Audio klirr aber doch sehr viel und schwingt etwas unsauber aus, ich würde ihn nur bei absoluten Low-Budget-Anwendungen empfehlen.
Der Dayton gefällt mir da schon besser. Er hat zwar auch um 1500Hz etwas mit dem Ausschwingen zu kämpfen und seine mechanischen Verluste liegen (wie bei dem Seas) etwas höher, dafür klirrt er aber weniger und ist etwas lauter. Außerdem macht er ja auch optisch etwas her, was fürn Usul ja auch en Argument ist.
Die Klirrspitze liegt übrigens bei 3kHz, eine Trennung bei oder knapp über 2kHz wäre also vertretbar.

Grundsätzlich fühle ich mich aber eher zu europäischen Treibern hingezogen...

Gruß, Christoph
Kwesi
Stammgast
#14 erstellt: 28. Jul 2005, 15:12
Hallo!

TSPs vom Dayton RS150 aus der HH 03/05, meiner Meinung nach genauer als die von Partsexpress, da der Timmi die Chassis 24h einschwingen lässt:

Re 6,0 Ohm
Le 0,24 mH
Fs 35 Hz
Qms 1,3
Qes 0,33
Qts 0,26
Sd 78 qcm
Vas 28 l
Cms 3,2 mm/N
Mms 6,5 g
Rms 1,1 kg/s
B*l 5,1 N/A

Das mit den Europäischen Treibern ist aus ideeller Sicht wohl war, der Seas kommt aus Norwegen. Auch die KE-Serie von Monacor (werden die in Deutschland hergestellet?!?) ist empfehlenswert, sind aber optisch nicht jedermanns Fall. Der von Thanner bereits erwähnte Gradient TPC152 ist ein Peerless-OEM-Produkt, also aus Dänemark, der HDS134 sicherlich auch noch zu erwähnen.

Fällt mir noch der Visaton AL130 ein, der Laut Messung kaum Klirr macht und sehr großen linearen Hub bietet. Gesehen ab 68€.

Wenns etwas teurer sein darf der 13er Eton Hexacone (ab 100€), gerade vom Udo in der aktuellen K+T mit hauseigenem 19er-HT werwastelt.

Die Produkte von Excel, Scanspeak, Thiel usw. halte ich für gut, aber völlig überteuert. Beim Preis des Eton hört der Spass für mich auf.

@Thanner: Den XT200 würde ich nicht unter 3kHz trennen, da dort der K2 VIEL zu hoch ist (2,5kHz bei hoher Filterodnung im "Notfall" noch vertretbar). Der NoFerro ist, zumidest nach alter K+T-Messung, etwas Tiefer einsetzbar (ab 2,5kHz 12dB/Oct). Ich beziehe mich dabei aber nur auf Klirrmessungen in den Fachzeitschriften, falls du in der Praxis andere Erfahrungen gemacht hast, hab ich nix gesagt!

Grüsse
Kwesi
usul
Inventar
#15 erstellt: 28. Jul 2005, 15:16
Der Dayton gefällt mir auch recht gut.
Aber wenn ich mir den Frequenzgang anschaue, muss man den spätestens bei 2kHz recht steil trennen, vielleicht besser früher und flacher, denn bei 4kHz kommt eine ziemlich böse Resonanzstelle.
Vom Vifa XT200 habe ich keinen Frequenzgang gefunden. Wie tief kann man den trennen?

Wenn das passt, wäre die Kombi Dayton/Vifa recht interessant.
usul
Inventar
#16 erstellt: 28. Jul 2005, 15:32

Kwesi schrieb:
@Thanner: Den XT200 würde ich nicht unter 3kHz trennen, da dort der K2 VIEL zu hoch ist (2,5kHz bei hoher Filterodnung im "Notfall" noch vertretbar). Der NoFerro ist, zumidest nach alter K+T-Messung, etwas Tiefer einsetzbar (ab 2,5kHz 12dB/Oct). Ich beziehe mich dabei aber nur auf Klirrmessungen in den Fachzeitschriften, falls du in der Praxis andere Erfahrungen gemacht hast, hab ich nix gesagt!

Hmm, das wäre ein Problem in Verbindung mit dem Dayton
usul
Inventar
#17 erstellt: 28. Jul 2005, 15:39
So, also weiter auf derSuche nach einen Hochtöner, den man recht weit unten trennen kann.
Da bin ich noch auf den "Omnes Audio MT 2.01", den Dayton auch unter eigenen Namen vertreibt. Preislich doch recht günstig für ein Bändchen. Dummerweise habe ich wieder keine Ahnung, wie der im unteren Frequenzbereich aussieht.
Den MT 2.02 empfiehlt Omnes bei spätestens 2.5kHz zu trennen, das wäre wohl schon etwas weit oben. Wie sieht es mit dem MT 2.01 aus?
UglyUdo
Inventar
#18 erstellt: 28. Jul 2005, 16:09

Grundsätzlich fühle ich mich aber eher zu europäischen Treibern hingezogen...

Ich ja auch, schon allein aus Lokalpatriotismus ( kein Scheiß! )
Totzdem darf ich den TB W5-610S anführen.
http://www.tb-speaker.com/detail/1208_03/w5-610s.htm
- um die 40€/Stk
- geschirmt
- schmal
- schöner verarbeitet wie die meisten anderen TB's, zwischen Verklebungsrand der Sicke + dem Korbrand ist ein Filzring eingelegt - sehr wertig
- praxisgerechte Parameter, angemessene Volumina,sprich im BR so um die 50Hz f3, bei 2 Stk sind wohnzimmergerechte 100dB und zerquetschte drin. Geschlossen vebaut wird's eng, dann ist eine Wand als Unerstützung notwendig, besser noch ein Sub.

Nachteile:
- Senke bei 1 kHz, die ich persönlich für kein Drama halte
- Bei höherer Trennung muß dem Bereich ab 4kHz ein wenig mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.
- nur begrenzte Stückzahlen verfügbar. ( Mir wurscht, ich habe mir noch mal welche auf die Seite legen lassen )

Ist über den Fröhlichen Walter zu beziehen
http://www.speaker-online.de/ oder - sollten alle Stricke reißen - direkt bei BPA, wobei ein Hinweis auf das Forum vielleicht hilft.


PS:
- Der TB W69-1024 ist übrigens nicht häßlich aber ein reiner Sub-TT
- Die Daytons sind wirklich hochinteressant
- Mit den NoFerros kann man fast nix falsch machen


[Beitrag von UglyUdo am 28. Jul 2005, 16:10 bearbeitet]
Kwesi
Stammgast
#19 erstellt: 28. Jul 2005, 17:29
Hallo usul!

Laut HH-Messung hat der Dayton eine kleine Klirrspitze bei genau 3 kHz von noch unter 1% bei 90dB. Membranreso bei 5kHz. Nach K+T liegt der Klirr des NoFerro12 bei 2kHz noch unter 0,4% (85dB) (XT200 über 2% !), sodass eine Trennung bei etwa 2,5kHz mit Filtern ab 2. Ordnung ein gutes Resultat verspricht, zumal der maximale Schalldruck durch den kleinen TMT ja auch arg begrenzt ist. Bei etlichen Konstrukten der Fachzeitschriften werden 17er TMTs mit k3-Spitzen um 2kHz deutlich darüber getrennt (siehe neuer Mivoc TMT), da ist diese Kombi auf sehr sicherer Seite.

Ich halte es für eine gute Kombination (immerhin ein Halbeuropäer), aber Thanner soll nochmal was dazu sagen, falls er Praxiserfahrung mit dem NoFerro 12 hat...

Grüsse
Kwesi
Christoph_Gebhard
Inventar
#20 erstellt: 28. Jul 2005, 17:55
Hi,

nein, meine Empfehlung den XT200 für tiefere Trennungen einzusetzten bezog sich auf seine niedrigere Reso und die tiefere untere Grenzfrequenz.
Den Klirr habe ich vernachlässigt, gerade weil es sich um den angenehmen K2 handelt. Ich muss euch aber Recht geben, dass der Klirr im Übergang zum Mitteltöner möglichst konstant verlaufen sollte.
Allerdings weiß man nie, wie sich der 13er in dem engen Gehäuse verhält (siehe meine Messungen zu PaMo). Vermutlich wird er eh mit Gehäuseresonanzen und vermutlich auch erhöhten Klirrwerten zu kämpfen haben.
Der NoFerro erscheint unter diesem Aspekt wahrscheinlich die bessere Wahl zu sein, trotzdem würde ich den NoFerro auf Grund der Resonanzfrequenz und der Membranfläche nicht tiefer als 2,5kHz einsetzten, ob der XT200 allerdings tiefer kann, ist genauso fraglich...

Gruß, Christoph


[Beitrag von Christoph_Gebhard am 28. Jul 2005, 18:17 bearbeitet]
dupree
Stammgast
#21 erstellt: 28. Jul 2005, 19:49
Von Vifa gibt es noch den DX25TG05-04. In ausländischen Foren wird das Teil für besser als die XT200/300er Serie befunden.

Natürlich gibt es den aber wieder nicht bei uns. Allerdings habe ich mal bei ebäh einen powerseller gefragt, der den ohne Probleme besorgen kann.

Verwendungsbeispiele, wenn auch nicht in einer Standbox

http://home1.stofanet.dk/troels.gravesen/

http://www2.hififorum.nu/artiklar/hfls1/del2/part2.html

http://www2.hififorum.nu/artiklar/hfls1/artikel.html

Die beiden letzten Links sind in swedisch oder norwegisch oder was weiß ich. Aber man versteht auch so, worum es geht. Das ist jedenfalls ein Forumsbox, die bestimmt 40 oder 50 mal nachgebaut wurde (sowas werden wir leider nie hinbekommen)

Grüße

Thorsten
usul
Inventar
#22 erstellt: 28. Jul 2005, 21:29
@dupree: Hui, Sachen aus noch weiterem Ausland wird dann wirklich kompliziert. Ich muss das Zeug schon von Deutschland in die Schweiz importieren, da hab ich dann schon gerne einen Händler, der mir alle Sachen zusammen liefert, sonst ist am Ende Porto + Verzollungsgebühren höher als der Spass wert ist.

Aber nochmal die Frage zum Bändchen: Spricht etwas dagegen, ein - zugegebenermassen sehr günstiges - Bändchen als Hochtöner in Kombination mit dem Dayton TMT einzusetzen?

Gibt es irgendwo Messwerte (Frequenzgang, Klirr) zu den NoFerros?


[Beitrag von usul am 28. Jul 2005, 22:46 bearbeitet]
Christoph_Gebhard
Inventar
#23 erstellt: 28. Jul 2005, 23:12
Hi zusammen,

der Vifa ist mir auch schon aufgefallen, wieso nicht...
Der Wolfgang von Speaker Heaven kann den bestimmt auch besorgen.

Messwert zu dem NoFerro findest du in HH 3/01, Frequenzgang praktisch linear von 1200Hz bis 22kHz (+/-1,5dB), Klirr sehr niedrig und linear, K2 unterhalb 2,5kHz ansteigend, K3 erst unterhalb 1200Hz.

Zum Magnetostaten: Habe selber so ein Ding im Keller liegen, leider noch nicht verbaut, bin aber ehrlich gesagt skeptisch, ob er dem Vifa und dem Seas das Wasser reichen kann.
Er reagiert sehr empfindlich auf äußere Einflüsse (z.B. wie fest die Schrauben angezogen sind, die Folie verzieht sich leicht) und hat vermutlich auch deswegen eine nicht so gute Serienkonstanz (meiner misst sich doch schon etwas anders, die diversen Varianten sehen bei den Tests alle mehr oder weniger unterschiedlich aus...).
Was für das Teil spricht: Unzählige "High-End"-Magnetostaten zum mehrfachen Preis benutzen praktisch das gleiche Modul, nur andere Frontplatten (und Selektionsstufen??)
Viele loben bei Magnetostaten zwar die Detailauflösung, beschweren sich aber über die fehlende Harmonie zum Mitteltöner. Bolandi meinte mal zu mir, dass Mitteltöner mit hohem K2-Klirr ganz gut mit den Magnetostaten harmonieren, vielleicht solltest du dich dann danach etwas umgucken...
Also für den Preis ist es natürlich ein Versuch wert und das Ergebnis dürfte nicht wenige interessieren (mich auch )

Gruß, Christoph

P.S. Bin ab morgen 10 Tage im Urlaub, werde mich also bis dann voraussichtlich aus der Diskussion heraushalten. Wünsche eucht viel Glück beim weiteren Verlauf


[Beitrag von Christoph_Gebhard am 28. Jul 2005, 23:13 bearbeitet]
usul
Inventar
#24 erstellt: 05. Aug 2005, 16:00
Ok, vermutlich wird es jetzt ein Seas Noferro 800 oder 900 und der Dayton RS150.
Bin gerade an ein paar Gehäuseentwürfen - demnächst mehr...
Caisa
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 12. Okt 2005, 14:17
Hi, ich möchte den Thread gerne nochmal aufwärmen, da ich gerade überlege den Seas W151 Al mit einem Vifa Xt 200 zu kombinieren. Als Alternative könnte ich mir auch noch den
Vifa PLW 11 125 / 8 vorstellen.

In was für einem geschlossenen Gehäuse spielt der Seas/Vifa am besten? Tiefbass ist nicht gefordert!

Welche Trennung würdet ihr empfehlen um die Resonanzen der Alumembran und den Klirr des HT im Rahmen zu halten?

Müssen die Chassis noch von der Lautstärke angepasst werden? Ich denke das passt so oder?

Freu mich natürlich immer über eure Hilfe!

Gruß Caisa


[Beitrag von Caisa am 12. Okt 2005, 14:45 bearbeitet]
timo_bau
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 12. Okt 2005, 15:50
Vifa Kolibri aus Hobby HiFi 3/05
Kolibri aus Hobby HiFi 3/2005
Die Daten des Kolibri:
- Maße (HxBxT): 27 x 16 x 27 cm
- Impedanz: 8 Ohm
- Empfindlichkeit (2,83V, 1m): 83 dB
- Frequenzbereich (-8dB): 45 - 40000 Hz
- Übernahmefrequenz: 2,3 kHz
- Prinzip: Bassreflexbox
Nach dem hervorragenden Ergebnis des Vifa XT 200 im Hochtönertest von Hobby HiFi und auch K+T, ist die Verwendung des XT 200 sehr naheliegend. Dazu passt in einer kleinen Regalbox der Vifa PLW 11 125/8 hervorragend.

Klangbeschreibung von Hobby HiFi 3/2005:
... "Wie nicht anders zu erwarten zeigten die filigranen Lautsprecher schnell ihre Spezialisierung auf kleine Besetzungen, auf Kammerorchester, Jazztrio und die eher leisen Töne der Popmusik. Mit Werken à la Carmina Burana und anderem großorchestralen Aufgebot kann man sie überfordern.

Vivaldis Vier Jahreszeiten, gespielt von den Sonatori De La Gioiosa Marca (ein Ausschnitt ist auf der Manger-Hörtest-CD zu finden) sind ein hervorragendes Beispiel für das phantastische Auflösungsvermögen der Kolibri, wenn sie nicht überstrapaziert wird. Klangnuancen fächert sie fabelhaft auf, und winzige Details arbeitet sie mit einer selten erlebten Akribie heraus. Sie führt mit entwaffnender Klarheit aus, dass dies eine der besten Vivaldi-Einspielungen aller Zeiten ist. Interessanter Weise vergisst man mit Kolibri die Zeit. Selbst routinierte Hörtester lassen das antrainierte Wechseln der Silberscheiben im Minutentakt und ertappen sich dabei, wie sie einfach nur Musik genießen. Denn das ist mit der größte Vorzug dieser zierlichen Lautsprecher: Sie strengen nicht an, sie zelebrieren Musik mit entwaffnender Selbstverständlichkeit. Sie stellen das musikalische Geschehen ganz in den Raum, mit viel Luft zwischen den Klangquellen, ohne dabei das große Ganze aus den Augen zu lassen.


Copy Paste aus www.lautsprechershop.de
Gruß Timo
Caisa
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 12. Okt 2005, 15:56
Hi Timo, wieso wusste ich, dass du als erster antworten würdest...

Musst ja nen spitzen Eindruck von mir haben.
Kann man auch einfach das Gehäuse geschlossen bauen und dann die gleiche Weiche verwenden?

Gruß Caisa
timo_bau
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 13. Okt 2005, 07:33
Hallo Stephan,

Ja das geht, die Messungen waren bei der HH veröffentlicht, war das einzige Heft das ich mir dieses Jahr gekauft habe.

Ich denke dass die Kolibri eine sehr feine kleine Box ist, hab sie leider noch nicht hören können. Den XT300 kenne ich ja sehr gut, wenn der XT200 noch besser geht als sein großer Bruder kann man schon sagen dass das Teil sehr gut geworden ist.

Auf die Klangbeschreibung gebe ich nichts, man sollte sich diese schon selbst anhören um sich selbst ein Bild davon zu machen.

In CB ist natürlich das Problem dass das Böxchen im Tiefton wohl nicht mehr viel abgeben wird, d.h. ein Sub im 8 oder 10 Zoll Format wird wohl gut dazu passen.

Gruß Timo
Caisa
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 13. Okt 2005, 08:13
Hi Timo, ich wollte die Kolibri geschlossen mal als Alternative zum BB/Seas hören und dann entscheiden was mir besser gefällt. Meinst du wenn ich die Kolibri geschlossen baue, dass das mit den Alcones hinhaut. Trennung bei 150Hz?
Alternativ bin ich am überlegen einen Vorschlag nachzubauen mit Vifa XT200 und Peerless HDS 134. Aber auch geschlossen. Bin mir nur nicht sicher ob das in beiden Fällen dann mit der 150Hz Trennung geht oder ob ich dann einen Einbruch im FG habe.

Gruß Stephan
timo_bau
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 13. Okt 2005, 08:25
erste Frage alcone und Kolibri, nein nur mit submodul, also aktiv.

Das problem ist der unterschiedliche Kennschalldruck, wenn du aktiv die Lautstärke und die Phase regelst bekommst du keine Probleme.

Die Kolibri wird der Kombination von mir sehr ähnlich sein, nur für das doppelte Geld, der Hochton wird etwas präsenter sein, der Mittelton wird von BB besser wiedergegeben, also Stimmen.
Allerdings möchte ich nicht zu viel hier schreiben, ich kenne die Kolibri nur vom hörensagen. deshalb mach dir selbst ein Bild.

Gruß Timo
Caisa
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 13. Okt 2005, 08:33
Siehe Mail....

Danke erstmal!
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