Geheimtip Tangband W3-817?

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allgemeinheit2
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 26. Jul 2004, 08:07
... wird ja in der aktuellen HH so angepriesen (und in K+T gerade als Bauvorschlag benutzt).
Der Frequenzgang ist schon linear, aber die Verzerrungen scheinen mir doch recht ausgeprägt - siehe auch K+T.

Also, wenn der W3-817 ein Geheimtip ist,
was ist dann der FR10 von Visaton (vor allem in der 4 Ohm-Variante mit "brauchbarem" Qtc), der dazu noch "nur" gut die Hälfte kostet?
0408SUSI
Gesperrt
#2 erstellt: 26. Jul 2004, 08:21
Ich habe beide in 3 Liter gehört; nur mal so "im Vorbeigehen" und ohne jede Filterung. Kurz und rein subjektiv: Der FRS 8 ist ein lecker Lautsprecherchen, aber der TangBand schlägt ihn um Längen. Der klingt mindestens 4 mal so teuer als das, was der Visaton kostet...
allgemeinheit2
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 26. Jul 2004, 09:13
Noja, Klang ist halt immer so eine Sache...
Verzerrungen können ja auch gefallen - vielleicht auch, weil ein LS dadurch lauter "klingt".

Aber den technischen Daten alleine nach würd' ich den FR10-4 vorziehen.
Hab vor, den in ein 5,6L-BR-Gehäuse zu verbasteln.

Die Sprachwiedergabe von Breitbändern gefällt mir irgendwie... Quasi als "Top" (gleiche Grundabmessungen) für meine Nuberts, falls man mal Fernsehen gucken will...

Da bin ich 'mal gespannt, wie der Klangunterschied ausfällt (in Relation zum Preisunterschied)
Dingsbums
Stammgast
#4 erstellt: 27. Jul 2004, 11:33
Ich weiss nicht, was alle an dem FRS8 finden. Der hat nur die falsche Farbe. Der sollte weiss sein, dann könnte man ihn als Joghurtbecher entsorgen- so klingt er zumindest. Ich hab in meiner Needle den TB W3-817 eingebaut und nicht bereut. 19 € ist ein mehr als fairer Preis für den Breitbänder und die Optik ist super. Die Belastbarkeit ist allerdings ein Knackpunkt- aber das wird sich noch lösen lassen. Als Sahnehäubchen passt der TB genau in die Bohrung des FRS8- also kann jeder für rund 40€ den direkten Vergleichstest selber starten.
kyote
Inventar
#5 erstellt: 27. Jul 2004, 11:41
Wer spricht denn vom FRS8?
Die meisten meinen den FR10!


[Beitrag von kyote am 27. Jul 2004, 11:42 bearbeitet]
Dingsbums
Stammgast
#6 erstellt: 27. Jul 2004, 12:56
[/q1]Wer spricht denn vom FRS8?
Die meisten meinen den FR10![q1]

Wo DU recht hast....
Ist da sooo ein Unterschied? Ich finde beide nicht so toll Um nicht zu sagen enttäuschend. Von den hässlichen Ohren ganz zu schweigen Ist ja ganz nett, was im Visaton Forum versucht wird, um die zu verstecken...
Egal ob Buschhorn, Needle & Co. Die haben was besseres verdient- meine subj. Meinung- und eine günstige Alternative zu Fostex 83/87 ist der Tangband W3-817.

[q1]Also, wenn der W3-817 ein Geheimtip ist,
was ist dann der FR10 von Visaton (vor allem in der 4 Ohm-Variante mit "brauchbarem" Qtc), der dazu noch "nur" gut die Hälfte kostet?[/q1]

billig!
hässlich?
allgemeinheit2
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 27. Jul 2004, 14:35
Spotthäßlich, mit Sicherheit.

Schlechter Klang?
In Anbetracht der Tatsache, dass ich keine zu großen Erwartungen an so ein Breitbändelchen stellen würde
- ein "echter" 16Hz-16Khz Breitbänder würde sicherlich jede Menge hörbare Intermodulationsverzerrungen *) erzeugen und zum Hochtonbereich hin bündeln -
kann ich auch nicht zu sehr enttäuscht werden.

*) Intermodulationsverzerrungen dürften doch im "Original" kaum auftreten, oder bewegt sich der Querflötenspieler im Rhytmus des Paukenfelles?
Dingsbums
Stammgast
#8 erstellt: 27. Jul 2004, 19:35

In Anbetracht der Tatsache, dass ich keine zu großen Erwartungen an so ein Breitbändelchen stellen würde


Warum nicht? Gut- man spart sich einiges an enttäuschenden "Hörerlebnissen" bezüglich Buschhorn & Co. Ich hege jedenfalls die Hoffnung, dass sich der TB besser bewährt.
Vielleicht muss man das Thema Breitbänder eher wie dereinst Triangel anpacken (gibt´s die Firma noch?) und dem Breitbänder mehr Membranfläche und einen Superhochtöner beiseite stellen. Vielleicht waren meine Erwahrtungen in das Leistungsvermögen eines "Plastikquäkers" mit Gehäuseunterstützung zu hoch gesteckt.
hermes
Inventar
#9 erstellt: 28. Jul 2004, 10:23
Hallo zusammen,

ich hab auch den Artikel in der Hobby Hifi über Breitbänder gelesen und würde einfach mal gern den Tangband verbauen, kost ja fast nix.

Der Punkt ist, ich finde so ein kleiner Lautsprecher gehört aus optischen Gründen auch in ein kleines Gehäuse. Aber wenn ich ihn in ein 1-Liter-Gehäuse (geschlossen) verbau hab ich laut Lsp-CAD zwischen 150 Hz und 300 Hz eine Überhöhung von 1-4 db!
Was haltet ihr davon, sollt mans dann lieber ganz lassen oder ist das vielleicht ganz gut weil er dann "tiefer" klingt? Bass fehlt ja eh.

In was für ein Gehäuse würdet ihr in stecken?

Gruß
Too_Hot
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 28. Jul 2004, 11:29
bin zur zeuit am ueberlegen ob ich vieleicht den grossen bruder nehmen soll "657sc"

a macht mehr laut ^^
b sieht bisl besser aus
c alumembran und sieht erwachsender aus...

was meint ihr?
antonio
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 11. Sep 2004, 10:39
Hallo,

bin nach dem Lesen der hobbyhifi über diesen Thread gestolpert...

Hat den jetzt schon jemand die Tangband Chassis 871 und 657 in der Needle oder ähnliches (TQWT) verbaut ? Höreindruck und Empfehlungen ? (sorry, habe jetzt nicht das ganze Forum durchforstet)

Bin gerade dabei meine alten FRS8 aus dem Buschhorn I in die Needle "umzuziehen". Und habe hier noch ne Voigt-Pipe rumstehen, die geradezu darauf wartet loszulegen. Dachte hierbei den W4-657 einzusetzen; die Werte passen in etwa mit den von Radio Shack 40-1354a.

gruss

antonio
Dingsbums
Stammgast
#12 erstellt: 12. Sep 2004, 10:01
Ich hatte erst den FRS8 in der Needle und jetzt den TB W3871. Die Lochung passt recht gut
Ich würde sagen- kein Vergleich. Für den doppelten Preis (allerdings nur 10€) bekommst den wesentlich besseren Lautsprecher. Ich konnte den FRS8 auch nach einer Woche nicht anhören. Mit den TB klingts richtig gut.
Zwischen meinen grossen Lautsprechern klingt die Needle aber wie sie ist- m.M. SEHR schlank! Wir reden ja auch von einem 3" Lautsprecher
Mich würde der W3 in deinem Buschhorn interessieren. Wie gesagt- die Lochung ist fast identisch.
antonio
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 12. Sep 2004, 10:53
Hi,

danke füe die Info. Den Hörtest mit dem Buschhorn kann ich ja mal anstellen, wobei ich die alte Version MK(1) verwende. Soll nach Aussagen hier im Forum wohl nicht so berauschend sein.

Nun ja, das Teil steht ja "nur" bei mir im Büro... und da wird eh seltener Musik gehört. Allerdings habe ich keine Möglichkeit diesen wandnah aufzustellen, deshalb kam mir die Idee die Needle zu bauen.

das mit dem testen wird wohl erst in Oktober machbar sein, da ich auch die W4 657 mitbestellen will. Nach dem Urlaub ist die Kasse immer gut knapp

gruss
Cantare
Stammgast
#14 erstellt: 12. Sep 2004, 10:55
Hallo Antonio!

Der W4-657SC wurde als Tieftöner ausgelegt, den Bassbereich macht er hervorragend.
Für einen Breitbänder ist der Amplitudengang zu wellig, die Berg- und Talfahrt oberhalb 5kHz verbietet es. Ok, er sieht hübsch aus und liegt schwer in der Hand...
Mit etwas Hörerfahrung sollte man es eigentlich sofort merken.
Die Papier-Version im gleichen Korb ist als Breitbänder wesentlich besser geeignet, um ernsthaft Musik zu hören.

Grüsse

Andreas


[Beitrag von Cantare am 12. Sep 2004, 10:56 bearbeitet]
antonio
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 12. Sep 2004, 17:27
Hallo,

welches Kürzel/Kennzeichnung hat denn wohl die Papierversion und wer vertreibt diese ?

gruss
Dingsbums
Stammgast
#16 erstellt: 12. Sep 2004, 17:53

Den Hörtest mit dem Buschhorn kann ich ja mal anstellen, wobei ich die alte Version MK(1) verwende. Soll nach Aussagen hier im Forum wohl nicht so berauschend sein.

Na ja- was man im Forum halt so alles sagt....
Wenn Du damit zufrieden bist, dann ist es doch ok

Wie Cantare schon sagte- der W3-871 ist kleiner, aber besser als Breitbandlautsprecher besser.
Für den W4 xyz bietet sich eine 2-Wege Konstruktion an, wobei ich dann eher mit dem Coax (ich glaub W5...) von Tangband liebäugel

Linx:
http://www.blueplanetacoustic.com/ wie auch
http://www.tangband.de/
http://www.spectrumaudio.de/
antonio
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 12. Sep 2004, 18:22
Also, die W3 871 kommen schon in Buschhorn oder der Needle. Hörtest entscheidet...

Ich habe hier eine TQWT á la R. Brines, wobei dort ein Fostex 167 und/oder RadioShak eingesetzt wurde. Das eine ist mir zu teuer, das andere kriege ich hier nicht (zumindestens nicht einfach so).

Von den Werten passt die W4 657 wunderbar, wobei 2wege ja auch nicht schlimm wäre

Mich würde schon das Kürzel des Chassis mit "Papiermembran" interessieren. Die Händler kenne ich, trotzdem danke. Die http://www.boxen-baustelle.de fehlt noch (ups, ist das jetzt Werbung ?)
Cantare
Stammgast
#18 erstellt: 12. Sep 2004, 19:14
Hallo Antonio,

der Thorsten ist eine gute Adresse.
Er gibt sich viel Mühe mit Exoten und legt nicht nur Wert auf Kommerz-Ware und das schnelle Geld. Sein Angebot ist sehr breit gefächert und er probiert Vieles aus.

Der 10cm Breitbänder mit Papiermembran heisst W4-655 SA.
Die Metallmembran-Version macht oberhalb 1,5kHz etwas zu viel Klirr und kann bei kritischen Aufnahmen unter Umständen nerven (siehe Messungen Hobby HiFi).
Der Veravox3 zum Beispiel macht trotz 40% weniger Membranfläche und nur ein Drittel des linearen Hubes bedeutend weniger Klirr(Klangverfälschungen).
Ich persönlich versuche immer möglichst viel aus einem Chassis herauszukitzeln, der Preis ist und die "Marke" sind sekundär. Wenn es für die Aufgabe nicht geeignet ist, dann muss halt ein anderes her. Der W4-657SC ist ein guter Tieftöner.
Ein 1,5 Wege System wäre auch nicht dumm. Der W4-657SC arbeitet bis in den unteren Mittelton (füllt den Bass- und Grundtonpegel auf), und der W4-655SA läuft dann mit etwas Glück ohne Sperrkreis.

Grüsse

Andreas


[Beitrag von Cantare am 12. Sep 2004, 19:15 bearbeitet]
Lotion
Inventar
#19 erstellt: 13. Sep 2004, 17:45
Hallo zusammen,

habe den W3-871 in ein Gehäuse von John's Audiopage eingebaut und bin sehr begeistert. Er hat ein recht neutrales Wiedergabeverhalten und eine angenehme Räumlichkeit. Besonders Stimmen wirken wohl dosiert. Allerdings mag er keine hohen Pegel, nun ja, bei 3 Zoll!
Er benötigt auf jeden Fall einen guten Subwoofer, dann kann man ihn so richtig genießen, auch im Heimkinoeinsatz bei moderaten Lautstärken.

Aus o.a. Gründen würde mich stark der W5-938 interessieren. Ich hörte, dass es ihn mit und ohne integrierte Weiche gibt. Die eingebaute muß wohl recht übel sein.

Kann jemand etwas dazu sagen (Klang, Weiche etc.)?

Gruss,
Lotion
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