Sind die Dinger brauchbar?

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Arnop
Stammgast
#1 erstellt: 04. Feb 2006, 23:18
Hallo

hatte schon vor längerem mal nen Thread dazu, find ihn jetzt aber nicht wieder. Ich habe jetzt mal eine neue TSP-Messung durchgeführt und wollte mal hören, was die Experten dazu sagen.

Es geht um diese Woofer:
http://forum.electro...ESC_by1_bz0_bs0.html

Die Dinger haben mich nix gekostet, ich will nur ein bischen Spaß damit haben. Da ich noch nie nen Lautsprecher konstruiert habe, dachte ich mir, dies wäre ein gutes Übungsobjekt.

Zu den Werten muß ich sagen, das ich Frequenzen und Spannungen mit dem Oszi gemessen habe, professionelles Equipment hab ich nich. Die Werte könnten daher ein bischen abweichen.
Auch das Gewicht konnte ich nur auf 1g genau bestimmen(wobei 1g die letzte Digitalstelle der Waage war ). Außerdem
habe ich für die erste Messung Magneteten als Gewichte benutzt, die ich jeweils paarweise oben und unten an den
inneren Rand der Membran gesetzt habe.

Asonsten möchte ich noch bemerken, das die Treiber ziemlich hart gefedert sind, die Visaton W170 s meiner CT 200 sind wesentlich weicher.

Hier die Werte:

Membran = 165mm (inkl. 50% Sicke)

Re = 3,5 Ohm

Fs = 42,6 Hz

Z bei FS = 21 Ohm

Fu (bei Z= 8,57 Ohm) = 32,8 Hz

Fo (bei Z= 8,57 Ohm) = 54,3 Hz

Fs mit 47g (8 Magneten) = 29,9 Hz

FS mit 34g = 32 Hz
(Klumpen Blei, mittig auf dem Dom befestigt)
-------------------------------------------------------
Messung mit 47g Magneten, BassCADe 3.2.4 macht daraus:

Qts = 0,809

Qms = 4,853

Qes = 0,971

Vas = 19,7 l

SPL = 83,9 dB/1W1m

Membranfläche = 213,8 cm²

Bandbreitenprodukt EBP = 43,9

Membranmasse Mms = 45,6 g

el. Kapazität Cmes = 863,5 µF

Wandlerkonstante Bxl = 6,58 N/A

Wirkungsgrad = 0,15 %

mech. Nachgiebigkeit Cmes = 0,306 mm/N

mech. Verluste Rms = 2,52 kg/s

------------------------------------------------------
Messung mit 34g Blei:

Qts 0,809
Qes 0,971
Qms 4,849
Vas 20,5L
SPL 84,0dB/1W1m
EBP 43,9
Cmes 1036,48µF
Bxl 6,45 N/A
Wirkungsgrad 0,16%
Cms 0,32mm/N
Mms 43,95g
Rms 2,43Kg/s



Sind die Dinger brauchbar für nen kleinen Sub? BassCADe sagt, die Dinger sind nicht BR tauglich, sie stammen aber aus ebensolchen Konstruktionen (Chinesisches Schrottheimkino).
Thorsten-Fischer
Stammgast
#2 erstellt: 04. Feb 2006, 23:45
Hallo Arnop,
mal davon ausgehend das die MESSUNG mit NICHT liegendem Chassis und FEST verbundenem Gewicht erstellt wurde sind die TSP NICHTS für BR !PUNKT!
Geschlossen ab 30 l. netto mit einer Einbaugüte Qtc um 1,2 und einer -3 dB Fc bei ca. 50 Hz. Klanglich sicher nicht tief aber Dick und unpräzise. 50 l. netto nicht viel besser. Ab 100 l. wird’s dann erträglich 200 l. sollte reichen und wenn du zwei hast dann Compound so halbiert sich das benötigte Volumen und mit 100 l. kommst du dann schon hin. Gut ??? Musst du selbst entscheiden.
Wenn du einen URPS willst dann 15 l. netto geschlossen und 10 – 20 stück davon, Scherz!
30 l. mit Hochpasskondensator 700-900 µF
Gruß
capacitor
Arnop
Stammgast
#3 erstellt: 05. Feb 2006, 15:10
Moin

BassCADe behauptet auch, die wären nix für BR.
Aber sie waren vorher in einem Chinesischen Heimkino verbaut
und rate mal - richtig, in einer kleinen BR-Kiste!

Meine Messung war sicherlich nicht sonderlich präzise, könnte auch mal ein Herz oder ein g Gewicht mehr oder weniger gewesen sein... Aber im Groben müßte das schon hinkommen.

30-50l war jetzt auch mein Gedanke. Lt. BassCADe sollte das einigermaßen gehen.


Kann man anhand der Daten was über die Qualität der Chassis sagen?

Oder würdet ihr auf den ersten Blick sagen, kann nicht angehen, die Messung muß falsch sein?

Gibt's noch mehr Meinungen?


mfg

Arno
Thorsten-Fischer
Stammgast
#4 erstellt: 05. Feb 2006, 15:23
Hallo Arno,
Wenn du nicht Präzise Misst kann man auch keine solche aussage treffen. Und die Kiste in der DAS eingebaut war beschriebst du doch als schlecht (wenn ich mich recht erinnere). Zwei Gehäuse 30 und 50 l. GESCHLOSSEN aus Rohspan und dann Probieren, kostet ja nicht die Welt.
Gruß
capacitor
Robert_K._
Inventar
#5 erstellt: 05. Feb 2006, 16:54
Hallo,

Ich denke deine TSP-Messung war ganz gut.
Je nachdem wie, womit usw. man misst, misst man eh Mist.
Ich würde das Chassis trotzdem noch einmal messen mit der gleichen Methode. Nur solltest du es zuvor einwobbeln und wenigstens ein paar Stunden an ein niederfrequentes Sinussignal hängen.
Die Messungen der HobbyHifi werden im abgekühltem Zustand gemacht.
Meiner Meinung macht das keinen Sinn für die Gehäusekonstruktion, da der Lautsprecher schließlich im Betrieb "klingen" soll.

Grüße

Robert
Arnop
Stammgast
#6 erstellt: 06. Feb 2006, 01:33
@capacitor:

Ok. Werds mal probieren.

@Robert:

Die waren nicht neu, hatte sie aber trotzdem vorher nochmal eine Nacht mit 25Hz durchgeschwabbelt.
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