Erfahrungen mit Subwoofern

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Vercetti
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Jun 2004, 17:53
Fürs Musikhören empfehlen die meisten gute Standlautsprecher. Was habt ihr für negative Erfahrungen mit euren Subs beim Musik hören gemacht?
Dröhnen die Bässe wirklich schon bei leicht gehobener Lautstärke durch Decken und Wände?
raw
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 20. Jun 2004, 18:07
Hi

Ich habe mal einen Subwoofer zum testen bei mir da gehabt. Naja... am nächsten Tag wurde er wieder zurückgegeben... Es hat gedröhnt unter aller Sau.

EIN Sub ist eher schädlich. Zwei, vier oder acht Subwoofer sind dagegen schon besser; in einigen Fällen atemberaubend.
peter63
Stammgast
#3 erstellt: 20. Jun 2004, 18:15
Hallo Verceti,

das Dröhnen ist nicht das Problem. Das würde sich sogar besser und leichter lösen lassen als mit Standlautsprechern, da man flexibel bei der Aufstellung wäre.

Flexible Aufstellung bringt aber das nächste Problem mit sich. Viel schwieriger und wichtiger ist die Anbindung der LS und des Subs, damit die Musik auch als Ganzes beim Hörer ankommt. Defizite machen sich in doppelt Bass, nachhinken, Klangbrei und ähnlichem, bemerkbar. Da wäre nun wieder der bessere Platz, so nah wie möglich an den LS und noch möglichst auf jeder Seite ein Sub.

Und wie so oft im Leben, wie Du siehst, brauchen ausgerechnet beide Problemchen ihre eigenen, und meist nicht miteinander vereinbare, Aufstellplätze.
Hier hilft nur ausprobieren, einmal kann eine Lösung mit StandLS die bessere sein, oder die Sub/Sat Lösung, oder auch keine von beiden.
Leisehöhrer
Inventar
#4 erstellt: 20. Jun 2004, 21:11
Hallo,

ich habe Kompaktboxen + Subwoofer. Leider nur in einem 12 m/2 Raum. Meiner Meinung nach ist es sehr schwierig damit guten Klang zu bekommen. Die Raumakustik halte ich aber letzendlich für das Wichtigste. Sie alleine entscheidet ob so ein System gut funktionieren kann. Die Quallität und ob der Subwoofer zu den Boxen passt ist natürlich genauso wichtig. Aber auch ein Topp System braucht eine gute Akustik. Warum das Zusammenspiel des Subwoofers zu den Boxen so schwierig ist kann ich theoretisch noch nicht eindeutig sagen. Ich vermute aber das es auch mit der Filtersteilheit zu tun hat. Und damit das der Subwoofer dafür vorgesehen ist das er weiter weg von den Boxen stehen kann.
Dazu kommt noch das sie so tief kommen das im Raum ein Druckkammereffekt entsteht wenn er nicht gross genug ist das sich die tiefen Frequenzen in ihrer ganzen Länge darin ausbreiten können.
Es gibt aber auch immer wiederpositive Berichte von Subwooferbesitzern.

Gruss

leisehörer
Padde
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 20. Jun 2004, 23:36
Hallo,

alle Subwoofer haben ihre Vor- und Nachteile. Sicherlich ist es so, dass ab einer bestimmten Preisklasse die Vorteile überwiegen, was aber nicht heißt, dass die Nachteile gänzlich verschwinden.
Relativ gute Erfahrung konnte ich bei mittiger Aufstellung zw. den Boxen machen. Rechts oder links neben einem der Hauptlautsprechern fand ich alles andere als überzeugend, da man ständig das Gefühl hatte, auf der anderen Seite würde etwas verloren gehen, was mich letztlich dazu bewegt hat, die Kiste (REL Strata III) nach einem Jahr wieder zu verkaufen. Vermissen tue ich bis heute nichts, außer vielleicht die Bühne, die der Subwoofer "in den Raum geworfen" hat. Das Musikmaterial wirkt durch die Erweiterung der unteren Grenzfrequenz einfach potenter, obwohl manche Instrumente eigentlich garnicht mehr hergeben dürften. Gleichzeitig profitiert der Mittelton vom Subwoofer ungeheuer. Stimmen wirken zeitweise sehr authentisch, was wiederum mit der Ankopplung nach unten zu tun hat. Gedröhnt hats bei mir aber nie, es sei denn, der Sub war zu laut eingestellt und/oder der Raum zu klein.
PUH123
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 21. Jun 2004, 08:16
Es kommt wohl auf zwei Dinge an: Die Raumakustik/Aufstellung und die Musik. Ich habe einen großen Raum (ca. 40qm + doppelte Schiebetür mit nochmal 20qm dahinter, glatten Fußboden und wenig Möbel. Da geht der Bass einfach irgendwo verloren, obwohl ich mit den ALR Jordan XL ziemlich Bassstarke LS habe.

Also habe ich mir einen Sub dazugeholt (Kenwood). Ich bin noch nicht 100%ig zufrieden, aber immerhin 90%ig.

Hier mal 2 Beispiele:

1. Neuere CD, Rock oder Metal, satte Bässe, gute Produktion. Hier muss der Sub nur minimal im Tiefbassbereich unterstützen. Man hört ihn nicht raus, aber wenn er weg ist fehlt was. Klanglich rundet der Sub nur die LS etwas ab, der Sound wird "wärmer".

2. Eine CD, die etwas schwach auf der Brust ist: Hier möchte man etwas stärker unterstützen, d.h. ich würde dann die Cut-Frequenz anheben (dadurch kann man den Sub aber lokalisieren) und den Sub etwas lauter machen. Wenn man die Anlage gut kennt, hört man den Sub dann raus.

Eine Lösung kann sein, die Bäse über die LS etwas anzuheben und den Sub so weiter zurückzudrehen.
Eine perfekte Lösung gibt es halt nie.
Vercetti
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 24. Jun 2004, 12:54
Wegen der Raumgröße: haltet ihr einen AW-440 mit zwei nuBox 310 von Nubert für zu gewaltig für einen 14qm großen Raum?
Würdet ihr deshalb eher zu 2 nuBox 380 + ABL tendieren?
raw
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 24. Jun 2004, 14:02

Wegen der Raumgröße: haltet ihr einen AW-440 mit zwei nuBox 310 von Nubert für zu gewaltig für einen 14qm großen Raum?
Würdet ihr deshalb eher zu 2 nuBox 380 + ABL tendieren?


Nö... solange es nicht dröhnt, kannst du ne nuLine120 reinstellen! Es kommt halt doch immer auf die Raumakustik an!

Wenn der Raum nur schwach bedämpft ist, dann würde ich dir empfehlen vermehrt zu dämpfen oder nur die 310er nehmen.
Leisehöhrer
Inventar
#9 erstellt: 24. Jun 2004, 16:40
Hallo Vercetti,

sage bitte wie die genauen Masse (LxBxH) des Raumes sind.
Wenn Du auch was zu den Wänden, Fussboden, Decke (Materialien) und Möblierung sagst kann ich die Raumakustik besser einschätzen. Ist dann natürlich nur eine grobe Schätzung aus der Ferne. Die Proportionen
von den Raummassen zueinander sind sehr aussagefähig.

Gruss

leisehörer
Vercetti
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 11. Jul 2004, 14:13
Beim Musik hören sitze ich meistens auf dem Stuhl vor dem Bett. Ich höre fast alles außer Schlager und Volksmusik.
Mein Bodenbelag ist Teppich, der Raum ist ca. 2m hoch (Dachausbau).
Die Wände sind glaube ich aus so einer Art Gips, zumindest sind sie aus einem leichteren Material als Stein weil es halt ein Dachbodenausbau ist. Der Boden unter dem Teppich ist aus Holz und mit Gipsplatten abgedämpft. An den Wänden hängen ein Paar Bilder und an der Wand bei meinem Bett eine Farne die ca. 150 mal 90 cm groß ist.

Mein Zimmer ist ein Winkelbau

Zu den Wandlängen: (alle Werte ungefähr)
Die Fensterwand ist 3.80m
Die Wand an der die Anlage steht 4.80m
Die Wand mit der Tür ist 2.00m
Die Wand mit Schrank und Regal ist 2.40m
Und die Wand an der das Bettende steht und an der der Winkel ins Zimmer geht ist 1.80m lang.
raw
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 11. Jul 2004, 17:23
Hi

Wenn du jetzt Musik hörst, hast du dann Dröhnprobleme oder schwingen die Wände/Boden mit?
Freaky
Neuling
#12 erstellt: 13. Jul 2004, 19:00
Hi,
ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Dröhnen bei Musik und das Mitschwingen von Möbeln etc. auch vom
Subwoofer abhängt. Ich hatte die ganze Zeit einen Canton AS 30 an meiner Anlage hängen, jetzt habe ich mir
einen B&W ASW 650 gegönnt. Der Unterschied ist einfach unglaublich. Der Canton war bei Musik zu unsauber, bei DVD
war er OK. Deswegen habe ich ihn bei Musik immer abgeschaltet. Der Bass kommt bei meinem B&W-Sub sehr sauber, sei es bei Musik oder DVD. Und meine Möbel schwingen fast überhaupt nicht mehr mit. Kommt vielleicht daher, dass der Bass
viel sauberer und kontrollierter ist. Natürlich ist er auch aus einer anderen Preisklasse.
Klirrfaktor
Stammgast
#13 erstellt: 13. Jul 2004, 19:09
Ich habe eine Sunfire und vorher einen Yamaha und noch einen Phonar und Infinity. Ich hatte immer ein wenig das Problem, da wo ich normaler weise Musik höre, fast keinen Bass hatte. Da ich nicht viele Möglichkeiten hatte,
um den Subwoofer aufzustelle, blieb meistens nur die Ecke übrig....ja ich weiss ein Subi gehört nicht in die Ecke!
Doch diese Kisten machten schon Bass, nur nicht dort wo ich sitzte.
Bis mir mal mein Händler den Sunfire zum testen mit gab.
Ohne grossen Wert auf den richtigen Standort zu achten, hörte ich schon schnell, dass der passende Subwoofer für mich war. Als ich dann noch im Manual las, dass der beste Platz für den Subwoofer die Ecke war, wurde ich stutzig.
WAS Ecke hmmmm, schnell die 30 kg. in die Ecke gestellt und
zwar genau in 45° damit beide Wände mit der aktiven und passiven Mebrane angestrahlt werden.
Ich denke es hatte was mit dem Bauart der anderen Subwoofer (Bassreflex) zu tun, denn jetzt stimme schon sehr viel zum perfekten Bass. Vorausgesetzt er wird richtig eingestellt. Kein dröhnen oder sonst was in diese Richtung und der geht tief, sehr tief in den Frequnzkeller hinunter, mein lieber Mann
Das einzige was zu memängeln gibt ist, dass das ganze Gehäuse wackelt je nach Musik oder Film mit sehr tiefen Tönen.
Ich hab das mit Spikes und Unterlagsscheiben, die ich am Boden festgeklebt habe einiger massen in den Griff bekommen
und der Subwoofer ist dadurch noch präziser geworden, als er sonst schon war.
Ich denke der neue mit EQ könnte der Problemlöser für viele
die zu wenig oder nicht am richtigen Ort ein Bassproblem haben, hätte ich noch keinen.....aber jetzt ist zuerst eine neue Vorstufe und CD-Player dran.

Gruss
Rolf
Rollei
Moderator
#14 erstellt: 14. Jul 2004, 05:22

Das einzige was zu memängeln gibt ist, dass das ganze Gehäuse wackelt je nach Musik oder Film mit sehr tiefen Tönen.
Ich hab das mit Spikes und Unterlagsscheiben, die ich am Boden festgeklebt habe einiger massen in den Griff bekommen
und der Subwoofer ist dadurch noch präziser geworden, als er sonst schon war.
Ich denke der neue mit EQ könnte der Problemlöser für viele
die zu wenig oder nicht am richtigen Ort ein Bassproblem haben, hätte ich noch keinen.....aber jetzt ist zuerst eine neue Vorstufe und CD-Player dran.

Gruss
Rolf



Hi,

kleiner Tip am Rande. Gehe in ein Geschäft für Grabsteine - lasse Dir eine nicht zu Dicke Platte aus Granit in dem Grundflächenmaß des Subs machen. Da drunter machst Du dir kleine Filsunterleger und legst das ganze auf den Sub. Fertig ist das Problem. Ist bei vielen "kleinen", "zu leichten" Subs ein Problem.

Rollei
Vercetti
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 16. Jul 2004, 15:04
an raw:
Die Wände und der Boden fibrieren bei etw. höheren Lautstärken und voll aufgedrehtem Bassregler, Dröhngeräusche habe ich aber nicht. Der Bass ist auch erst bei wirklich starker Lautstärke im Raum unter meinem Zimmer wahrzunehmen. (In den Nebenräumen schon eher )
Klirrfaktor
Stammgast
#16 erstellt: 16. Jul 2004, 15:47
Hallo Rollei,

das habe ich mir auch schon überlegt, dass habe sogar schon
mal gesehen, war auch ein Sunfire! Die Dinger sind aber auch wirklich schwer zu "Zähmen" aber bei 2.7kW, wenn wundert's?

Gruss
Marlowe_
Inventar
#17 erstellt: 16. Jul 2004, 17:14

Hier muss der Sub nur minimal im Tiefbassbereich unterstützen. Man hört ihn nicht raus, aber wenn er weg ist fehlt was. Klanglich rundet der Sub nur die LS etwas ab, der Sound wird "wärmer".


Genau das ist es, was ein Sub bei Musik m.E. tun sollte und was bei mir ein B&W ASW600 zusammen mit einen Paar 603S3 macht. Es bedurfte etwas Gefummel am Sub und am AV-R und ein wenig Gerücke des Sub, aber seitdem klingt es wie gewünscht..... Und, wie ich finde, besser als die von mir (allerdings nur im HiFi-Studio) probe-gehörte Alternative mit zwei größeren Front-LS... im konkreten Fall einem Paar B&W 604S3, die deutlich aufdringlicher spielten.

Gruß, Dirk
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