TransAudio D5PRO Clone Dartzeel NHB-108

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derfalk
Inventar
#1 erstellt: 24. Dez 2025, 17:40
So weiter geht es mit einem anderen Dartzeel NHB-108 Nachbau

Willkommen TransAudio D5PRO






Specs:
AP-Testparameter (6 Ohm Lasttestdaten pro Kanal)

Leistung: 150 W/8 Ohm, 300 W/4 Ohm, 600 W/2 Ohm
Gültiger Ausgangswert: 35,1 Vrms
Kanalverstärkung: 21,4 Mal 26,6 dB
SNR: 126,4 dB
Dynamikbereich: 126,4 dB
THD-Verzerrung: 0,00086 %
THD+N-Verteilung: 0,005 %
Frequenzgangbandbreite: ±0,050 dB
Eingangsempfindlichkeit: 1,66 V
Eingangsimpedanz: 22K
Statischer Stromverbrauch: 120 V
Gehäusegröße: 430 x 330 x 130 mm

Erste Änderung: anderer OP


EDIT: Boah ich krieg hier nochmal ein Affen mit den Bildern einfügen


[Beitrag von derfalk am 24. Dez 2025, 17:58 bearbeitet]
derfalk
Inventar
#2 erstellt: 25. Dez 2025, 10:17
Moin, also verbaut ist der LF353 der seine Arbeit so ganz gut bewältigt.
Datasheet:
https://www.ti.com/lit/ds/symlink/lf353.pdf

Ausgetauscht habe ich nun gegen den BURR-BROWN/BB/TI DIP-8 OPA2134PA
Datasheet:
https://www.ti.com/lit/ds/symlink/opa2134.pdf

Unterschiede die wir gehört haben bis jetzt:
Der OPA2134PA ist etwas "schneller" und obenrum filigraner als der LF353, also etwas präzisier würden mein Kollege und ich im Blind-Test sagen.

Nun bin ich etwas angefixt und werde noch den LM4562 gegen testen wollen
Datasheet:
https://www.ti.com/lit/ds/symlink/lm4562.pdf


Grunddaten / Top‑Level‑Vergleich durch Perplexity / KI



LM4562
Sehr niedrige Verzerrungen (THD+N 0,00003%) und sehr niedrige Rauschdichte machen ihn für High‑End‑Line‑Stages, I/V‑Stufen und Preamps attraktiv.


Hohe Open‑Loop‑Verstärkung, 55‑MHz‑GBW und ±20‑V/µs‑Slew‑Rate verlangen saubere Abblockung und gutmütige Last; dann ist er klanglich extrem neutral und detailreich.


OPA2134PA
Speziell als Audio‑JFET‑OpAmp entwickelt, mit sehr hohem Eingangswiderstand, niedrigem Biasstrom und deutlich niedrigeren Verzerrungen als klassische Typen wie LF353.


In Messungen liegt er bei Verzerrung über LM4562/NE5532, gilt aber in der Praxis als „entspannt“ und unkritisch; viele setzen ihn z.B. in Phono‑Eingangsstufen, oft in Kombination mit LM4562 in späteren Stufen.


LF353
Älterer Dual‑BiFET/JFET‑OpAmp mit 4‑MHz‑GBW, 13–16‑V/µs‑Slew‑Rate und deutlich höherer Rauschdichte (≈16 nV/√Hz), ursprünglich als schneller, günstiger Universal‑Amp gedacht.


Für heutige HiFi‑Ansprüche wird er meist als „ok, aber klar schwächer“ eingestuft; moderne Audio‑OpAmps wie OPA2134 oder LM4562 zeigen niedrigere Verzerrungen und besseres Rauschen in denselben Tests.


Praxis / Drop‑In‑Tauglichkeit
LF353 ↔ OPA2134PA: Beide Dual‑JFET mit Standard‑Pinout und ähnlichem Versorgungsbereich; in typischen Audio‑Filtern/Eingängen meist problemlos tauschbar, solange Bias‑Ströme keine Rolle spielen.


LF353/OPA2134 ↔ LM4562: Pin‑kompatibel, aber LM4562 als schneller Bipolar‑Typ reagiert empfindlicher auf Layout, Abblockung und kapazitive Lasten; bei sauberer Versorgung und ggf. kleinem Serienwiderstand im Ausgang funktioniert er sehr gut.


[Beitrag von derfalk am 25. Dez 2025, 10:28 bearbeitet]
der_Lauscher
Inventar
#3 erstellt: 26. Dez 2025, 18:13

derfalk (Beitrag #2) schrieb:
Der OPA2134PA ist etwas "schneller" und obenrum filigraner als der LF353, also etwas präzisier würden mein Kollege und ich im Blind-Test sagen.

du experementierst ja ganz schön rum
Ich bin auch ein Freund von extrem "schnellen" Verstärkern, so "lahme" Hunde kommen mir dabei nie ins Haus Jedoch entscheiden die OP der Vorstufen nur einen kleinen Teil der "Schnelligkeit" bei einer Endstufe, sondern mehr die Leistungstransistoren. Ich habe hier u.a. auch einen Vorverstärker, der extrem schnell ist, würde ich daran eine weich klingende Endstufe dran hängen, wäre trotzem Alles langsam. Erst geeignete Endstufen, in meinem Fall 2 Mono's, bringen den gewünschten Erfolg.

An welchen Lautsprechern betreibst du deinen DartZeel ?

Ich hätte da noch eine Alternative, ebenfalls Class A/B, schön kräftig und schnell, sogar aus Deutschland und "bezahlbar" (im Vergleich zu deinen Clonen, wenn du Porto und Zoll auch mit einrechnechst), ich meine einen Iotvx PA40. Den solltest du dir ggf. auch mal genauer anschauen/hören
derfalk
Inventar
#4 erstellt: 27. Dez 2025, 15:11
Cool danke, lese mich mal rein

Wie in meiner Sig steht: Visaton VOX 200 MHT
derfalk
Inventar
#5 erstellt: 28. Dez 2025, 10:06
Also ich denke der IOTAVX PA40 nach Einlesen nicht meins wäre, da er zu analytisch für mich sein wird

Hatte die RMB-1565 vorher dran, ist recht analytisch, IcePOWER (B&O) Class-D Teil. Drückt gut aber macht halt nicht die Bühne und präzision wie der jetztige (Dartzeel-Clone). Auch die Topping B200 hatte ich zwischenzeitlich am Start, die waren sehr gut, aber das WOW fehlte, das kam dann mit den Clone hier. Ich denke ich habe Grundsätzlich MEINE Endstufe hier gefunden, aber hier und da kann man ja immer noch Feilen


[Beitrag von derfalk am 28. Dez 2025, 10:09 bearbeitet]
derfalk
Inventar
#6 erstellt: 28. Jan 2026, 05:36
Moin, also nun nach ein paar längeren Tagen habe ich den LM4562 ausgiebig testen:

Die Bühne ist recht nah und hat gefühlt die Flucht eines Dreiecks. Also spitz und in den Raum weit hinein. Echt interessant.
Die Klangfarbe ist eher Röhre: angenehm,gemütlich, weicher, etwas diffus.

Ich bleibe erstmal beim BURR-BROWN/BB/TI DIP-8 OPA2134PA

Nächstes ändern/optimieren/testen:

Folienkondensatoren an den Elkos mit 100nF oder 470nF 10%
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