Vergleich meiner Amps...

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front
Inventar
#1 erstellt: 06. Okt 2004, 12:29
So,
nach etlichen Threads in verschiedenen Bereichen (LS und Stereo vor allem) der Sorte "alles klingt gleich", "LS sind vielfach Fehlkonstruktionen", "Kabel klingen", und ebenfalls in die andere Richtung bis hin zu dem Klang der Netzleiste usw... habe ich mir dann doch überlegt einen ausführlichen Hör und Vergleichstag einzulegen.

Habe mich vor allem mit den Amps beschäfftigt weil die IMO rel. in der Mitte liegen.

Die Wahrscheinlichkeit das sie "klingen" ist grösser als bei "Netzleisten" und geringer als bei LS (bei denen ja der Klang nicht zur Debatte steht sondern eher ob es sich um sog. Fehlkonstruktionen handelt.

Besitze einen Yamaha ax 890 (600 Euro ca. damals), einen Marantz AV 7200 Surroundreceiver (1000 Euro ca,) und einen Musical Fidelity a 308 (3.400 Euro).

Habe das ganze an meinen Jm Lab 927 Beryllium getestet und komme bei Amps DEFINITIF zu dem Ergebnis das dort Unterschiede deutlich werden.

Diese äussern sich in Form von kontrollierterem Bass, mehr Räumlichkeit, besserer Auflösung und anderer Klangcharakteristik im Allgemeinen (verzichte auf schwer zu vermittelnde Umschreibungen wie "weich", "hart" oder "spitz").

Da kann mir erzählen wer will was er will, es gibt Unterschiede und wenn ein sog. Wissenschaftsfreak mir da noch so viele Daten unter die Nase reibt.

Muss allerdings zugeben das ich bei Kabeln und Netzleisten doch eher Opfer meines Wunschdenkens bin.

Dort war es mir nicht mehr möglich "blind" Unterschiede zu hören.
Jedoch an dieser Stelle "das Auge hört mit" und wenn ich ein Hobby habe soll es klingen aber auch Aussehen und da machen schöne dicke Kabel und ne fette Netzleiste einfach was her so das ich nicht darauf verzichten möchte.

Es fährt ja auch keiner nen perfekt erhaltenen Mustang mit Schrömmelfelgen :-)

So, wollte ich nur mal loswerden,
Gruss,
front


[Beitrag von front am 06. Okt 2004, 12:31 bearbeitet]
OneStone
Stammgast
#2 erstellt: 06. Okt 2004, 12:50
kommt ganz auf die schaltung an...
front
Inventar
#3 erstellt: 06. Okt 2004, 12:57
Wie meinen ?
-scope-
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 06. Okt 2004, 13:45
Hallo,


Habe das ganze an meinen Jm Lab 927 Beryllium getestet und komme bei Amps DEFINITIF zu dem Ergebnis das dort Unterschiede deutlich werden.


Du hast einen DSP Receiver, einen preiswert-Vollverstärker, und einen weitereen Vollverstärker? mit angebl. 6x höherem Anschaffungspreis "verglichen"...

Was soll uns das jetzt genau "sagen" ?
front
Inventar
#5 erstellt: 06. Okt 2004, 14:09
Eigentlich soll es euch gar nichts sagen. Ich bin einfach nur nach diesen diversen "alle Amps klingen gleich", etc... Beiträgen etwas "selbstskeptisch" geworden und habe mir überlegt "für mich" die ganze Geschichte "nochmal" zu überprüfen.

Den Yamaha habe ich damals geholt als mich Hi-Fi noch nicht so sehr interessierte. Gebe ihn nicht ab weil er zur Hälfte geschenkt wurde und somit einen emotionalen Wert für mich hat.
Für sein Geld ist er davon ab IMO auch nicht schlecht gewesen.
Einen A/V Receiver braucht es nunmal zum Filme schauen und den Musical habe ich mir dann geholt als das HiFi Fieber übergeschlagen ist und ich bereit war solche Summen auszugeben.

Natürlich habe ich ihn mir auch damals angehört (wobei er mich mindestens genauso sehr im Punkto Optik und Verarbeitung überzeugt, welche IMO beide eine entscheidende Rolle spielen, bei diesen Geldsumme zumindest).

Nach lesen unzähliger Beiträge mit angeblich unwiderlegbarer wissenschaftlicher Begründungen das ein 500 Euro Amp nicht schlechter als ein x mal teurerer klingen kann habe ich dann irgendwann nochmal leise Zweifel bekommen und es einfach mit den in meinen 4 Wänden stehenden Amps erneut getestet.

Das wollte ich einfach los werden, mehr nicht...


[Beitrag von front am 07. Okt 2004, 09:46 bearbeitet]
0408SUSI
Gesperrt
#6 erstellt: 06. Okt 2004, 14:46
Kannst du mal ein paar dieser "unzähligen Beiträge" verlinken?
front
Inventar
#7 erstellt: 06. Okt 2004, 15:25
Da gibts genügend, musst nur mal die Suchfunktion bemühen. Vor allem im VOODOO liesst man da zum Teil ganz abenteuerliches, aber auch sonst...
0408SUSI
Gesperrt
#8 erstellt: 06. Okt 2004, 16:04
Ja, schon richtig. In VOODOO liest man - und nicht nur zum Teil - ganz abenteuerliches. Nein, sowas meine ich nicht. Ich möchte bitte einen Beitrag sehen, in dem jemand, der etwas davon versteht, behauptet, das alle Amps gleich klingen. Zumindest möchte ich lesen, wo geschrieben steht, das ein € 500,- Amp nicht anders klingen KANN als ein Xmal teurerer.
RealHendrik
Inventar
#9 erstellt: 06. Okt 2004, 16:32

Da kann mir erzählen wer will was er will, es gibt Unterschiede und wenn ein sog. Wissenschaftsfreak mir da noch so viele Daten unter die Nase reibt.


Ich denke, niemand wird ernsthaft behaupten wollen, dass alle Verstärker gleich klingen - genauso wenig wie übrigens CD-Spieler oder anderes "Gerät".

Anhand von technischen Daten lassen sich allenfalls ungefähre - ich betone: ungefähre - Schlüsse auf bestimmte Klangeigenschaften ziehen.

Gruss,

Hendrik
-scope-
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 06. Okt 2004, 17:46
Hallo,


Nach lesen unzähliger Beiträge mit angeblich unwiderlegbarer wissenschaftlicher Begründungen das ein 500 Euro Amp nicht schlechter als ein x mal teurerer klingen kann


Das hat nicht nur mit dem Anschaffungspreis , sondern eher mit der Schaltungstechnik zu tun.

Ich kann einen J.L.Hiraga zweiffellos von einer Spektral unterscheiden. Das wird nahezu jeder schaffen, der sich ein wenig mit Musik beschäftigt.

Und obwohl der Hiraga aus nur etwa 10 oder 12 Bauteilen zusammengeschustert wird, gilt er "in der Szene" als einer der wohlklingensten (wohlklirrensten) Verstärker.

Hier kommt (wie so oft) schlagartig das subjektive Empfinden ins Spiel...Von besser oder schlechter kann wiedermal keine Rede sein


[Beitrag von -scope- am 06. Okt 2004, 17:50 bearbeitet]
front
Inventar
#11 erstellt: 07. Okt 2004, 09:38
Naja, das mag stimmen, dennoch äussert sich Qualität meist durch höheren Preis. Auch wenn die kosten in der Herstellung nicht notwendig höher sind wird Niemand etwas das hohe Qualität besitzt und mithin einen hohen Martwert, dieses Produkt unter Wert verkaufen.
Zu behaupten das Qualität und Preis mithin nicht unmittelbar miteinander verknüpft sind, ist sowohl bei HiFi als auch bei fast allen anderen Dingen des Lebens unfug.
Sonst würde die These ein 500 Euro Amp könne locker mit einem x mal teurerem mithalten auch stimmen, nicht wahr.

Was ich zugeben muss, ich weiss nicht ob mein Musical aus rein klanglicher Sicht es schafft seinen Aufpreis zu rechtfertigen, das muss Jeder für sich ausmachen, eine Frage der Geld/Gegenwertrelation.
Jedoch spielen da noch andere Dinge mit rein, IMO hat er mit unter die beste Optik am Markt und in Sachen Verarbeitung kommt auch nicht viel besseres, zudem ist ein Grossteil der NuVista Technik in seine Entwicklung eingeflossen, alles Dinge die mich beeinflussen und die für mich enorm wichtig sind, nach wie vor mein Standpunkt, DAS AUGE HÖRT MIT.

Aber zu behaupten es gäbe 1. keine Unterschiede und 2. diese hätten keinerlei Bezug zum Marktpreis ist IMO schlichtweg falsch.

Gruss,
front
-scope-
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 07. Okt 2004, 13:09
Hallo,


Qualität und Preis mithin nicht unmittelbar miteinander verknüpft sind, ist sowohl bei HiFi als auch bei fast allen anderen Dingen des Lebens unfug.


Wobei Qualität und "Klang" wieder zwei Welten sind. Die Qualität ist anscheinend vielen Leuten völlig egal, wenn denn der Klang "subjektiv" in´s Konzept passt.

Ich zähle mich (im Rahmen meiner Möglichkeiten) nicht dazu.



Aber zu behaupten es gäbe 1. keine Unterschiede und 2. diese hätten keinerlei Bezug zum Marktpreis ist IMO schlichtweg falsch.


Was meinst du jetzt ? "Klang", oder Qualität in Bezug auf Haptik,Materialien usw???

In Bezug auf den "Klang" gibt es viele Leute, die dort mit dem Kaufpreis keine unmittelbare Verbindung sehen. In Bezug auf die Verarbeitung und das "Material" gibt es sie imo sehrwohl....Diese ansicht habe ich ja auch iimmer schon vertreten.
front
Inventar
#13 erstellt: 07. Okt 2004, 13:55
Wie bereits gesagt, ich hätte nie so viel Geld für einen Amp ausgegeben nur weil er besser klingt (besser ist sicherlich auch Frage des Geschmaks).
Er hat mich in den Punkten Optik (für mich gibt es wahrlich "kaum" einen schöneren) und Verarbeitung (auch da geht es IMO nicht viel besser) überzeugt und eben kanglich ebenfalls.

Das Qualität die Summe der Dinge ist die ein Objekt ausmacht dürfte klar sein, wobei bessere Materialien in manchen Fällen sicherlich automatisch auch zu klangsteigerung beitragen können.

Ob ein Aufpreis für den rein klanglichen Zuwachs gerechtfertigt ist sei dahingestellt, ich höre einen Unterschied, ja, aber er alleine rechtfertigt keine 3.000 Euro Aufpreis zu dem Yamaha.
Wenn ich ihn anschaue und anfasse habe ich aber etwas das mich rundum glücklich macht und die SUmme aus klanglichem Zugewinn und diesen Dingen rechtfertigen den Preis sicherlich.

Aber auch rein "klanglich" hebt er sich von bis 1.000 Euro Amps ab.

Es ist wie mit einer Levinson, sicherlich klingt sie geil, aber der Rest ist einfach der Umstand eine Levinson haben zu wollen um ihrer und seiner selbst willen...

Gruss,
front
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