Kopfhörer an Fernseher anschließen ?

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ernie1905
Neuling
#1 erstellt: 22. Mrz 2011, 23:11
Hallo,

ich bin am verzweifeln.
Schwiegervater hört nicht sehr gut.
Er würde gerne Fernsehen über einen Kopfhörer aber so, dass Mutti auch noch den Ton des Fernsehers hört.

Ich habe dne Kopfhörer versucht über die Audio ausgänge anzuschließen.
Ergebnis kein Ton.
Dann über Scart
Ergbnis kein Ton.
Bin dann an die Scartbuchse vom Sat-Reciever.
Da bekomme ich zwar ein Ton aber es rauscht doch stark.

Hat jemand ein Tipp für mich ?
cosmopragma
Inventar
#2 erstellt: 23. Mrz 2011, 04:46
Grundsätzlich liegt das Signal zwar an den Audioausgängen (ich nehme mal an damit meinst Du Cinch/RCA, das sind zwei runde Buchsen mit Metallhülse aussen und Loch in der Mitte, meist rot und weiss markiert) und auch an Scartausgängen an, sind aber zum direkten Betrieb von Kopfhörern technisch sehr schlecht geeignet, selbst wenn Du einen Adapter hättest.
Die Kopfhörerklinke produziert ausserdem beim rein/rausstecken für Sekundenbruchteile einen Kurzschluss, und deshalb müssen Verstärker für Kopfhörer kurzschlussfest sein.Ist vielleicht besser, mit dem ahnungsarmen herumexperimentieren mal zu pausieren, bevor am Ende noch was kaputt ist.

Ich nehme mal an, dass Du in deinem Bekanntenkreis keinen versierten Techniker hast, denn dann hättest Du ja nicht so herumdilletiert.Also fällt die Lösung, die Lautsprecherabschaltung bei Köpfhörerbetrieb auszubauen, weg, denn einen Fernsehtechniker kommerziell dafür zu bezahlen wäre viel zu teuer.

Welchen Kopfhörer hat dein Schwiegervater eigentlich da?

Gibt es eine Stereoanlage oder vergleichbares dort?
Wenn ja könnte man einfach den Fernseher mit der Anlage verbinden und den Kopfhörer dort einstöpseln.
Alternativ bräuchte es einen Kopfhörerverstärker.Wenn man keine gehobenen Ansprüche an die Qualität hat muss das nicht so teuer sein.


[Beitrag von cosmopragma am 23. Mrz 2011, 06:47 bearbeitet]
meltie
Inventar
#3 erstellt: 23. Mrz 2011, 10:25
Du solltest wirklich versuchen, auf Deinen Schwiegervater hinzuwirken, dass er sich ein Hörgerät verschreiben lässt.
joewez
Stammgast
#4 erstellt: 23. Mrz 2011, 13:49
Hallo,

wenn der Schwiegervater so schwerhörig ist und trotzdem kein Hörgerät will, würde ich in dem Fall doch zu nem günstigen Funkhörer raten.
Hat bei meinem alten Herrn auch wunderbar geklappt, da man da sicherlich nicht die allgemeinen Qualitätsansprüche hier aus dem Forum anwenden muss.

LG Jens
peacounter
Inventar
#5 erstellt: 23. Mrz 2011, 16:20
wie schon so oft gesagt:

wer schlecht sieht, kriegt ne brille.
wer schlecht hört, kriegt hörgeräte.
so einfach ist das.
schließlich hört dein schwiegervater ja auch sonst schlecht und nicht nur beim fernsehen.

und übrigens ist es ganz und garnicht gesund, einfach nur das signal lauter zu machen (was ja über den kopfhörer erreicht wird), sondern das signal muß entsprechend seinem hörverlust aufbereitet werden (frequenz-, pegel- und dynamikbezogen).
dann hört er wieder den fernseher, kann sich mit seiner frau über das gesehene unterhalten und ruiniert sich sein resthörvermögen nicht (und das würde er mit dem kopfhörer tun).

hörverlust macht einsam!!!
wenn man nicht mehr aktiv an gesprächen teilnehmen kann, zieht man sich geistig zurück und verarmt sowohl sozial als auch intellektuell!
und das ist keine hypothese, sondern eine x-fach nachgewiesene tatsache.

also tu ihm was gutes und empfehle ihm einen besuch beim hörgeräteakustiker!

P
joewez
Stammgast
#6 erstellt: 23. Mrz 2011, 16:45
Hallo peacounter,

vom Prinzip gebe ich dir sehr gerne Recht, was die Sache mit dem Hörgerät anbelangt.
Aber scheinbar ist das gar nicht so einfach, einen guten Hörgeräteakustiker zu finden. Was meinen Vater angeht, er hatte 2 recht teure Geräte, hat aber zum Fernsehgucken, den Kopfhörer vorgezogen.
Wenn ich mir das bei uns dann auch noch im Sommer anhöre,
wenn die Herrschaften im Nachbargebäude auf dem Balkon sitzen (ist ein Heim für betreutes Wohnen) und man ein lustiges Pfeifkonzert von schlecht sitzenden oder eingestellten Hörgeräten mitbekommt, dann scheint das zumindest bei uns im Bereich Plön nicht so viele Fachleute zu geben.

LG Jens
peacounter
Inventar
#7 erstellt: 24. Mrz 2011, 15:06
altenheime etc haben meistens ne sehr schlechte akustiker-betreuung.
die kunden sollten sich alle paar wochen (vorzugsweise beim batterie-kauf) im hörgerätegeschäft blicken lassen, um bei der passform und der akustischen anpassung des gerätes auf dem laufenden zu bleiben.
und wenn man sein gerät nicht richtig einsetzt, bzw. es verdreckt ist, dann bringt es auch nix mehr bzw. es pfeift halt.
da das personal im pflegeheim meist keine ahnung von den geräten hat, bleiben die bewohner diesbezüglich oft auf der strecke. das kriegt man nur in den griff, wenn sich angehörige selber schlau machen und drum kümmern.

aber dass dein schwiegervater nicht mit seinen geräten zurechtkommt, liegt evtl. am mangelnden durchhaltewillen.
bis man sich an sein erstes gerät gewöhnt hat, vergeht bei vielen leuten schon mal ein jahr und während dieser zeit heißt es durchhalten und ca. alle 2 wochen zum nachjustieren bzw. optimieren der programmierung.
aber es lohnt sich!
mein vater hatte sich mit anfang sechzig schon recht weit zurückgezogen aus dem geselligen leben.
bei gesprächen hat er nur die hälfte mitbekommen, wenn ein paar leute zusammensaßen und ins theater oder auf konzerte zu gehen, war ihm auch mehr und mehr zu mühselig ("ich versteh ja eh nix...")
jetzt ist er in der ersten hälfte der siebziger, spielt wieder in einer band, geht ständig auf konzerte, spielt selbst in einer laiengruppe theater und sein hobby (sportfliegerei) ist für ihn immer noch eine der größten freuden überhaupt! und da muß er schließlich den sprechfunk (schlechte qualität, zerhakt und englisch) verstehen!

soll heißen:
ruhig hartnäckig sein! es lohnt sich fast immer und der akustiker ist oft garnicht so schlecht, wie man als laie denkt! der kann nicht zaubern und niemandem die gewöhnungsphase abnehmen!

vor allem ist eben das durchhalten wichtig .
und die geräte tragen! nicht nur 2 stunden am tag, sondern IMMER. nach dem aufstehen einsetzen und vorm zubettgehen rausnehmen! auch, wenn's garnix zu hören gibt! nur so wird aus dem fremdkörper ein teil des menschen!!!


grüße,

P
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