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Zweiter Hifiman Sundara defekt

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Soundwise
Inventar
#51 erstellt: 08. Jun 2018, 19:35
Ich hatte genau die gleichen Gedanken. Von den Messungen her sieht der Hörer vollkommen unkritisch aus. Auch der Wirkungsgrad von 94db ist relativ durchschnittlich.
Das zusammen soll dazu führen, dass plötzlich eine Endstufe kein Ausgangssignal mehr liefert ? Häh ?
Möglicherweise gibt es in nächster Zeit in der Causa noch überraschende Erkenntnisse.
burki111
Inventar
#52 erstellt: 08. Jun 2018, 20:00
Ich bin immer noch der Meinung, dass es eher ein rein physikalisches Steckerproblem sein kann...
Huo
Inventar
#53 erstellt: 14. Jun 2018, 09:08
Dieses Problem, das der Sundara anscheinend hat, erinnert stark an den Fostex T50RP. Tyll schrieb dazu:


The bad news is that Fostex did not change the locking jack on the left ear piece. This jack is reliably unreliable. I would say fully half of all T50RPs I've had here in the lab have displayed some sort of intermittent connection while in use. Sometimes it cuts in and out and a simple twist of the connector will clear it up. But often it will persist as an intermittent connection, cutting in and out seemingly at will or, amazingly, randomly lowering the volume in one ear. (How can it even do that!?) This is a well documented problem in the enthusiast community, and frankly I'm quite disappointed Fostex didn't address it in the product refresh.


Ich kenne das auch und hab zuerst gedacht der Treiber sei defekt. Plötzlich wurde es auf einer Seite leiser und dann war der Sound tot. Jede kleine Bewegung kann reichen um ihn "wiederzubeleben", z.B. wenn man den Verstärker wechselt. Manchmal mehr, manchmal weniger. Damals hätte ich fast an Burn-In geglaubt...

Wenn ein Treiber stirbt, klingt das übrigens genauso. Aber anscheinend macht da ein Kontakt Probleme. Wenn man den Fostex umlötet, ist das Problem angeblich weg.


[Beitrag von Huo am 14. Jun 2018, 09:09 bearbeitet]
Schlappen.
Inventar
#54 erstellt: 14. Jun 2018, 09:31
Beim Fostex reicht es, wenn man etwas Kontakt-Spray auf Stecker und Buchse sprüht, dann ist dieser "Wackelkontakt" weg.
Der Sundara scheint aber ein anderes Problem zu haben.
ZeeeM
Inventar
#55 erstellt: 14. Jun 2018, 09:33
Klinkenstecker, besonders wenn sie nur vernickelt sind und meist mit Grabbeltischqualität, sind da zickig.
1neoLneoL
Neuling
#56 erstellt: 15. Jun 2018, 08:54
Ich habe mir den Thread gerade einmal durchgelesen und finde die Thematik wirklich interessant. Hoffentlich erfahren wir, woran es letztendlich liegt.


Ich habe ebenfalls einen Sundara und es hat drei Anläufe gebraucht, bis ich ein funktionierendes Exemplar erhalten habe. Der erste Sundara ging nach etwa drei Wochen nicht mehr, während das Austauschgerät (direkt aus Asien) von Beginn an einen Defekt aufwies. Das Fehlerbild war in beiden Fällen identisch. Der linke Treiber wurde schlagartig leise und klang dumpf.

Betrieben wird der KH an einem Violectric V181, der nicht gerade durch mangelnde Leistung auffällt. An einem G103S von Lakepeople konnte der Fehler reproduziert werden.

Der aktuelle Hifiman spielt aber seit 5 Wochen problemlos an der gleichen Kette. Ein Verstärkerproblem kann damit doch eigentlich ausgeschlossen werden ?
YetUK
Neuling
#57 erstellt: 15. Jun 2018, 10:06
Violectric/Lake People scheint häufiger bei diesen 'Unverträglichkeiten' genannt zu werden. Aber ich habe selbst einen G 109 und der läuft mit allen Hörern völlig problemlos. Bei meinem Probehören mit dem Sundara hatte ich übrigens auch mit einem Objective o2 die gleichen Probleme. Das ist schade, denn Sundara und Ananda klingen für mich richtig stark. Aber ich hätte nun Schiss, einen zu kaufen. Ich hoffe, das klärt sich bald!
Cubist
Ist häufiger hier
#59 erstellt: 15. Jun 2018, 11:55

1neoLneoL (Beitrag #56) schrieb:
Ich habe mir den Thread gerade einmal durchgelesen und finde die Thematik wirklich interessant. Hoffentlich erfahren wir, woran es letztendlich liegt.


Wenn man die Äußerungen des Vertriebs liest, bezweifle ich, dass wir eine Antwort diesseits der elektrotechnischen Esoterik kriegen werden Am Ende wird es vermutlich einfach mangelhafte Qualitätssicherung sein. Was erstaunlich ist, denn wenn ich mir ansehe, welche exzellente Qualität ich inzwischen aus China erhalten kann, dann muss Hifiman sehr lange gesucht haben, um einen Fertiger mit derartigen Ausfällen zu finden. Oder die Marge ist einfach nur gigantisch Ich jedenfalls habe das Thema Sundara erstmal abgehakt, 500 EUR für mögliche Lötfehler, Verstärkerlotto oder was auch immer, die sind mir einfach zu viel. Vielleicht sind die Chargen in ein oder zwei Jahren durchgetauscht und auf dem Gebrauchtmarkt tauchen die Hörer auf, die okay sind ... .
n8w
Stammgast
#60 erstellt: 15. Jun 2018, 12:07
Hatte den Link von diesem Thread noch meinen KH-Händler zugestellt, ist ja einer der grössten CH-Händler für Hifi-Mannen! Ebenso bin ich ja am Ananda dran.. hier seine Antwort an mich:

also beim Sundara hatten wir bisher keinen einzigen Ausfall. Auch unser Demo hat an keinem unserer Verstärker (und da stehen doch einige rum) bisher Probleme gemacht. Ich habe den Beitragsbaum gelesen, kann aus meiner Erfahrung aber bisher nichts in diese Richtung bestätigen.

Wenn Kopfhörer in dieser Grössenordnung wie im Forum beschrieben wird ausfallen dann ziehe ich den Stecker lieber früher als später. Rückläufe in dieser Grössenordnung wären über jeder Toleranzgrenze.
ZeeeM
Inventar
#61 erstellt: 15. Jun 2018, 15:55

1neoLneoL (Beitrag #56) schrieb:

Der aktuelle Hifiman spielt aber seit 5 Wochen problemlos an der gleichen Kette. Ein Verstärkerproblem kann damit doch eigentlich ausgeschlossen werden ?


Wenn es keine Kontaktprobleme sind, dann kann man sich vorstellen das ein Amp einen DC Offset generiert und die Membran am Magneten adhäsiv kleben bleibt.
YetUK
Neuling
#62 erstellt: 15. Jun 2018, 18:02
Evtl begünstigt durch die neuen, noch dünneren Folien!?
ZeeeM
Inventar
#63 erstellt: 15. Jun 2018, 20:37
Bei E-Staten erhöht man die Polarisationsspannung und kann sich aber größere Abstände leisten, so bei Stax und der Pro-Serie.
Bei Magneten kann man nicht mal eben verdoppeln. Für Neodymmagnete muss man den Luftspalt kleiner und enger machen, bei Orthos, wenn man aus der Magnetgeometrie nichts mehr rausholen kann, die Abstände.
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