25 Jahre alter DT880S vers. neuen DT880?

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Vitrus
Stammgast
#1 erstellt: 16. Jun 2006, 21:09
Hallo Kopfhörergemeinde,

ich habe meinen ca. 25 Jahre alten Beyerdynamic DT 880S, nach Jahren mal wieder rausgekramt. Leider hat sich dieser fast aufgelöst. Die Ohrpolster zerbröseln und das Kopfband ist gerissen.
Egal, mit Krümeln an den Ohren kann man trotzdem damit noch Musik hören.
Will aber einen neuen. Dachte, nachdem ich ich hier einige Zeit mitgelesen habe, natürlich wieder an den aktuellen DT 880, jetzt ohne "S". Scheint ja immer noch ein bezahlbarer "universal" KH zu sein.
Wie ist der alte 880S mit dem neuen zu vergleichen? Hat jemand die Unterschiede noch im Ohr?
Auch wenn ich in einem Ballungsgebiet wohne, sind die echten Hifi-Händler zum Gegehören ausgestorben. Der nächste ist ein Blödmarkt, da geht es nicht.
Ansonsten würde ich einfach neue Polster bei Beyer bestellen und das Band irgendwie zusammennähen.

Grüße

Eric


[Beitrag von Vitrus am 16. Jun 2006, 21:10 bearbeitet]
Silent117
Inventar
#2 erstellt: 17. Jun 2006, 12:20
in 25 jahren hat sich auch im KH segment sehr viel getan , gib dir nen ruck und kauf dir den neuen , er wird dich nicht enttäuschen , allerdings weiss ich nicht ob er die gleiche abstimmung als der Dt880s hat...
siegfried.it
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 17. Jun 2006, 17:57
der alte dt880s klingt transparenter und schneller
der neue dt880 eher dumpfer und bassiger
allerdings ist das gehaeuse des dt880 bequemer
-resu-
Inventar
#4 erstellt: 17. Jun 2006, 18:55

siegfried.it schrieb:
der alte dt880s klingt transparenter und schneller
der neue dt880 eher dumpfer und bassiger
allerdings ist das gehaeuse des dt880 bequemer


DT-880 und dumpf? Das passt nicht ... so finde ich. "Dumpf" hört man eher in Zusammenhang mit HD-650...

But so what?
Bestell dir bei thomann.de den neuen 880 und hör ihn die an. Wenn´s nix für dich ist --> ab zurück!

Frank

P.S. Wenn´s ein neuer Beyer wird und du den auch oft/öfters nutzt, könntest du dir auch überlegen einen KHV anzuschaffen - damit schöpft man das volle Potential aus
Frank1970
Stammgast
#5 erstellt: 17. Jun 2006, 20:11
@Eric "Vitrus": Besonders spannend fände ich, wenn du deinem alten KH trotzdem neue Polster gönnst und uns dann mal von deinen Erfahrungen berichtest, wie sich die beiden KH im Klang unterscheiden!
Vitrus
Stammgast
#6 erstellt: 18. Jun 2006, 21:19
Danke, für die Antworten. Hab mir schon fast gedacht, dass zwischen dem alten und dem neuen kein so gewaltiger Unterschied vorhanden sein wird.
Trotzdem werde ich mir den neuen DT880 holen. Natürlich kann ich dann meine Hörunterschiede hier mal posten. Der alte funktioniert ja noch, man muss nur die Ohrposterkrümel danach aus den Ohren pulen.

Ach ja KHV. Habe ich hier auch schon oft gehört. Dachte bis jetzt, braucht man nur bei Stax, ähnliches oder wenn kein Anschluss am Verstärker/Quelle ist.
Ich werde den KH an einen AVM A2 anschließen. Kann mir kaum vorstellen, dass der KH-Ausgang bei dem Verstärker eine Billiglösung ist. An der reinen Lautstärke liegt es nicht. Der alte 880S ist bei 250 Ohm, eher lauter als die normale Zimmerlautstärke über die Lautsprecher.
Oder habe ich die Sache mit dem KHV komplett falsch verstanden?

Grüße

Eric
Silent117
Inventar
#7 erstellt: 19. Jun 2006, 07:36
@vitrus

stell es dir so vor als würdest du einen ferrari anstatt mit super plus mit "normalem" benzin tanken. Er wird fahren , evtl sogar schnell. Allerdings wird er durch ein fehlen der leistung , viel seiner eigenschaften verlieren:
-spritzigkeit
-kleines bisschen gas , viel wirkung
-beschleunigungsverhalten

usw...

So ähnlich ist das mit KHV. Der Kh wird laut , er klingt in Ordnung nur er wird nicht am Limit betrieben , d.h. man kann nochmal mehr erwarten...

hoffe der vergleich hilft... Wie gesagt auf normalem bezin fährt der ferrari auch 200 nur eben nich so toll ^^
siegfried.it
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 20. Jun 2006, 01:08

-resu- schrieb:
DT-880 und dumpf?

dumpfer als der alte dt880s
nicht allgemein dumpf


[Beitrag von siegfried.it am 20. Jun 2006, 01:09 bearbeitet]
Gitarrenhighender
Stammgast
#9 erstellt: 10. Jul 2008, 08:30

Vitrus schrieb:
Hallo Kopfhörergemeinde,

ich habe meinen ca. 25 Jahre alten Beyerdynamic DT 880S, nach Jahren mal wieder rausgekramt. Leider hat sich dieser fast aufgelöst. Die Ohrpolster zerbröseln und das Kopfband ist gerissen.
Egal, mit Krümeln an den Ohren kann man trotzdem damit noch Musik hören.
Will aber einen neuen. Dachte, nachdem ich ich hier einige Zeit mitgelesen habe, natürlich wieder an den aktuellen DT 880, jetzt ohne "S". Scheint ja immer noch ein bezahlbarer "universal" KH zu sein.
Wie ist der alte 880S mit dem neuen zu vergleichen? Hat jemand die Unterschiede noch im Ohr?
Auch wenn ich in einem Ballungsgebiet wohne, sind die echten Hifi-Händler zum Gegehören ausgestorben. Der nächste ist ein Blödmarkt, da geht es nicht.
Ansonsten würde ich einfach neue Polster bei Beyer bestellen und das Band irgendwie zusammennähen.

Grüße

Eric


Hallo Eric.

Dein Posting liegt zwei Jahre her, ich möchte trotzdem was dazu schreiben. Ich besaß früher einen DT880, der war sehr bequem zu tragen und klang auch sehr transparent. Bis ich den Tipp eines befreundeten Toningenieurs bekam, doch mal den DT880S anzutesten. Das war damals um 1990 nicht schwer, denn dieses Modell war noch überall erhältlich. WOW! Eine Offenbarung, ein Sound, so transparent und klar wie bei einem elektrostatischen Lautsprecher. Gleichermaßen gut für Klassik, audiophilen Jazz wie harte Rockscheiben. Angeblich wurde er (im Gegensatz zum normalen DT880) seinerzeit in Richtung Diffusfeldentzerrung konzipiert. Nur ist er leider etwas tiefbassschwach, was aber nicht zuletzt aufgrund der halboffenen Bauweise wenig verwundert. Dieses kleine Manko wiegt jedoch nicht viel im Vergleich zu dem ansonsten überragenden Gesamteindruck!

Dieser KH kann es IMO in vielen Teildisziplinen mit weitaus teureren Produkten (Grado, Stax usw.) locker aufnehmen und übertrifft sie darin sogar teilweise. Ich wollte jedenfalls nie mehr einen anderen KH haben. Als ich dann in einem Elektromarkt einen DT880S als Vorführmodell für 99 DM entdeckte, habe ich ihn mir sofort dazugekauft und inzwischen einen dritten bei Ebay, denn der erste erlitt leider einen irreparablen Schaden.

Auf der Musikmesse in Frankfurt, wo ich jedes Jahr aus beruflichen Gründen bin, habe ich bei Beyerdynamic natürlich auch den aktuellen DT880 getestet. Mein Fazit: außer dem Namen hat er nicht viel mit dem Urvater gemein. Das Bauprinzip ist jetzt geschlossen, der Anpressdruck auf die Ohren ungleich höher. Der Tragekomfort ist trotzdem als gut zu bezeichnen. Das Klangbild aber ist für meine Begriffe schrill und aggressiv, flach und einfach unangenehm. Diesen Eindruck erhielt ich auch bei einem weiteren Test in leiserer Hörumgebung. Schade, der Neue kommt für mich keinesfalls in Frage. Ich suche mir lieber wieder einen alten DT880S

Beste Grüße aus dem Schwarzwald

Christoph


[Beitrag von Gitarrenhighender am 10. Jul 2008, 08:43 bearbeitet]
m00hk00h
Inventar
#10 erstellt: 10. Jul 2008, 09:25

Gitarrenhighender schrieb:
Auf der Musikmesse in Frankfurt, wo ich jedes Jahr aus beruflichen Gründen bin...


...dann sollten wir uns nächstes Jahr mal dort treffen.


Gitarrenhighender schrieb:
Mein Fazit: außer dem Namen hat er nicht viel mit dem Urvater gemein. Das Bauprinzip ist jetzt geschlossen, der Anpressdruck auf die Ohren ungleich höher. Der Tragekomfort ist trotzdem als gut zu bezeichnen. Das Klangbild aber ist für meine Begriffe schrill und aggressiv, flach und einfach unangenehm. Diesen Eindruck erhielt ich auch bei einem weiteren Test in leiserer Hörumgebung. Schade, der Neue kommt für mich keinesfalls in Frage. Ich suche mir lieber wieder einen alten DT880S


Also erstmal ist der "Urvater" des DT880 der DT880, ohne S, die Version mit S war eine Studioversion.
Und ich glaube, du hast dich im Hörer vertan, denn der DT880 ist nach wie vor halboffen und drückt kaum auf die Ohren.
...was du beschreibst könnte man für eine Beschreibung des DT660 halten!

m00h
Rhabarberohr
Inventar
#11 erstellt: 30. Jan 2009, 00:47

Gitarrenhighender schrieb:

Vitrus schrieb:
Hallo Kopfhörergemeinde,

ich habe meinen ca. 25 Jahre alten Beyerdynamic DT 880S, nach Jahren mal wieder rausgekramt. Leider hat sich dieser fast aufgelöst. Die Ohrpolster zerbröseln und das Kopfband ist gerissen.
Egal, mit Krümeln an den Ohren kann man trotzdem damit noch Musik hören.
Will aber einen neuen. Dachte, nachdem ich ich hier einige Zeit mitgelesen habe, natürlich wieder an den aktuellen DT 880, jetzt ohne "S". Scheint ja immer noch ein bezahlbarer "universal" KH zu sein.
Wie ist der alte 880S mit dem neuen zu vergleichen? Hat jemand die Unterschiede noch im Ohr?
Auch wenn ich in einem Ballungsgebiet wohne, sind die echten Hifi-Händler zum Gegehören ausgestorben. Der nächste ist ein Blödmarkt, da geht es nicht.
Ansonsten würde ich einfach neue Polster bei Beyer bestellen und das Band irgendwie zusammennähen.

Grüße

Eric


Hallo Eric.

Dein Posting liegt zwei Jahre her, ich möchte trotzdem was dazu schreiben. Ich besaß früher einen DT880, der war sehr bequem zu tragen und klang auch sehr transparent. Bis ich den Tipp eines befreundeten Toningenieurs bekam, doch mal den DT880S anzutesten. Das war damals um 1990 nicht schwer, denn dieses Modell war noch überall erhältlich. WOW! Eine Offenbarung, ein Sound, so transparent und klar wie bei einem elektrostatischen Lautsprecher. Gleichermaßen gut für Klassik, audiophilen Jazz wie harte Rockscheiben. Angeblich wurde er (im Gegensatz zum normalen DT880) seinerzeit in Richtung Diffusfeldentzerrung konzipiert. Nur ist er leider etwas tiefbassschwach, was aber nicht zuletzt aufgrund der halboffenen Bauweise wenig verwundert. Dieses kleine Manko wiegt jedoch nicht viel im Vergleich zu dem ansonsten überragenden Gesamteindruck!

Dieser KH kann es IMO in vielen Teildisziplinen mit weitaus teureren Produkten (Grado, Stax usw.) locker aufnehmen und übertrifft sie darin sogar teilweise. Ich wollte jedenfalls nie mehr einen anderen KH haben. Als ich dann in einem Elektromarkt einen DT880S als Vorführmodell für 99 DM entdeckte, habe ich ihn mir sofort dazugekauft und inzwischen einen dritten bei Ebay, denn der erste erlitt leider einen irreparablen Schaden.

Auf der Musikmesse in Frankfurt, wo ich jedes Jahr aus beruflichen Gründen bin, habe ich bei Beyerdynamic natürlich auch den aktuellen DT880 getestet. Mein Fazit: außer dem Namen hat er nicht viel mit dem Urvater gemein. Das Bauprinzip ist jetzt geschlossen, der Anpressdruck auf die Ohren ungleich höher. Der Tragekomfort ist trotzdem als gut zu bezeichnen. Das Klangbild aber ist für meine Begriffe schrill und aggressiv, flach und einfach unangenehm. Diesen Eindruck erhielt ich auch bei einem weiteren Test in leiserer Hörumgebung. Schade, der Neue kommt für mich keinesfalls in Frage. Ich suche mir lieber wieder einen alten DT880S

Beste Grüße aus dem Schwarzwald

Christoph



... mit nem halben Jahr verzug
Habe mir Mitte der 80ziger des letzten Jahrtausends auch den DT 880S vom Mund abgespart (279,00 DM) und schon damals keine einzige DM bereut
Der Tragekomfort, bei Kopfhörern imho ein sehr wichtiges Kriterium, ist bisher ungeschlagen
Nennandruckkraft beim 880S 1,5 N (!!!) und beim aktuellem Modell 880 3,5 N
Ein Prost auf die alten Zeiten ...

Gruß aus'm Pott, Thorsten


[Beitrag von Rhabarberohr am 30. Jan 2009, 01:00 bearbeitet]
m00hk00h
Inventar
#12 erstellt: 30. Jan 2009, 09:57
Deine Quellen möchte ich nicht haben:


beyerdynamic schrieb:
Nennandrückkraft nach IEC 60268-7:2,8 N


Und das ist wahrlich nicht sehr viel, sondern IMHO genau richtig. Schlimmer finde ich, dass der DT880 deutlich an Gewicht gewonnen hat, über die Jahre.

m00h
Rhabarberohr
Inventar
#13 erstellt: 30. Jan 2009, 10:45
... Also meine Quelle ist die HP von Beyerdynamic und bezieht sich auf das aktuelle Modell "DT 880 PRO"!!!
Und hier sind als Nennandrückkraft 3,5 Newton angegeben!!!

Ob nun gemäß "m00h" 2,8 Newton - egal ob beim DT800, DT880S oder DT 880PRO - genau richtig sind oder nicht liegt vll an der Kopfform

Mein DT 880S hat auf alle Fälle lediglich nur 1,5 Newton und ich kann mit ihm durchs WZ hoppsen, ohne das er seinen sicheren Sitz verliert

Ob jetzt die nahezu verdoppelte Andruckkraft von 2,8 N von mir als angenehmer empfunden würde, wage ich zu bezweifeln

Randnotiz:
Offenbar hat sie bei der Modellpflege nicht nur die auf den Kopf einwirkende Kraft "Newton" geändert, sondern auch die Rechtschreibung: Aus "Andruckkraft" wurde "Andrückkraft". Hat wohl mit der Osterweiterung zu tun ...
vaxxen
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 19. Feb 2011, 19:16
Bin zwar jetzt auch etwas spät dran, hoffe es ist trotzdem hilfreich. Habe auf Initiative meines Sohnes meinen 25 Jahre alten 880S wieder tragbar gemacht, d.h. Ohrmuscheln und Trageband bestellt und montiert. War erstmal grundsätzlich sehr erfreut, dass Beyer seine alten Kunden unterstützt. Beim Abmontieren der alten plattgedrückten Restmuscheln kam uns orangefarbenes Schaumstoffmehl entgegen - na ja, einfach abgesaugt.
Die erste Hörprobe war ernüchternd: Verhangen und dumpf basslastig. Auch der Anpreßdruck ist ziemlich hoch. Da ist mein Anfang 2000 preiswert (49 Eur) als Schnäppchen erworbener Philips SBC HP910 schon einiges transparenter und auch angenehmer zu tragen. Wenn ich den 880S aber mit reduziertem Bass und mit Höhenanhebung höre, klingt er wieder richtig gut. - Auf jeden Fall viel zu schade zum Wegwerfen.
NoXter
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 19. Feb 2011, 19:25
Ist so eine Sache mit den uralten DT880. Originalpolster bekommt man keine mehr und Beyerdynamic verkauft passende moderne und vllt sind es doch die falschen. Welche Bezeichnung haben die Polster denn?
m00hk00h
Inventar
#16 erstellt: 19. Feb 2011, 19:30
Vermute auch, dass du falsche Polster hast.

m00h
Intraaural
Inventar
#17 erstellt: 20. Feb 2011, 00:08

vaxxen schrieb:

Die erste Hörprobe war ernüchternd: Verhangen und dumpf basslastig. [...] Wenn ich den 880S aber mit reduziertem Bass und mit Höhenanhebung höre, klingt er wieder richtig gut.

Bevor man eine endgültige Aussage trifft, sollte man klären, um welches Modell es sich genau handelt.

Ich kenne von damals (80er Jahre) nur den DT880 und den DT880 Studio, einen DT 880S habe ich damals nicht bewußt wahrgenommen.

Den DT880 Studio habe ich genau so in Erinnerung wie du deinen DT880S beschreibst. Der wäre dann nicht kaputt, sondern der klingt wirklich so. Zwar technisch sehr gut, aber mit einer Grundabstimmung, die dir überhaupt nicht liegt. (Mir auch nicht). Auf heutige In-Ears übertragen würde ich den DT880 Studio in der Klangsignatur (Grundabstimmung) einem Westone UM2 gleichsetzen und den DT880 mit einem UE triple.fi 10 ohne Tiefbass.

Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaube der DT 880 Studio war mit goldfarbenen Stegen an der Außenabdeckung, der DT880 war mit silbernen/grauen Stegen. Der Rest der Hörer war natürlich in schwarz.
Rhabarberohr
Inventar
#18 erstellt: 27. Mrz 2011, 21:05

Intraaural schrieb:
[...]Ich kenne von damals (80er Jahre) nur den DT880 und den DT880 Studio, einen DT 880S habe ich damals nicht bewußt wahrgenommen.[...]

Das " S " beim 880S steht für Studio - ist also der gleiche KH !!!
pitjepör
Neuling
#19 erstellt: 15. Mrz 2014, 00:07
Kommt spät,weil ich mich erst jetzt registriert habe.... Auch Ich besitze noch den offenen Kopfhörer von Beyerd. dt 880 s (Studio) ca. 25 Jahre alt. Habe mir kürzlich den geschlossenen Kopfhörer denon 2000 gekauft für ca. 350 Euro.Habe natürlich gleich beide einem persönlichen Test unterzogen.Da Ich meinen alten Kophörer von Beyer lannge nicht mehr in Benutzung hatte,war Ich natürlich auf das Ergebnis gespannt.Und siehe da.Der 25 Jahre alte Kopfhörer ist immer noch erste Sahne. Vorteile: Angehmer Tragekomfort, Sehr transparenter und luftiger Klang....einfach klasse. Der Denon 2000 hingegen geschlossen, basslatiger,höheres Gewicht trotzdem auch gut zu tragen. Fazit: Trotz auflösender Ohrenpolster ist der Beyer immer noch erste Garnitur und ich möchte ihn nicht missen.Hoffe der eine oder andere User antwortet.
forum24
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 21. Sep 2014, 10:34
....
Der DT 880 Premium mit 600Ohm sollte meiner Annahme, besser, oder zumindest gleich dem 880 Studio von 1987 klingen.
Vielleicht hat hier jemand diese Vergleichsmöglichkeit.




.....
jickmagger
Stammgast
#21 erstellt: 15. Feb 2015, 21:32
Hallo zusammen,

mein erster Post hier im Forum.
Ich habe schon einiges mitgelesen und beteilige mich an dieser Stelle gerne.
Ich muß immer noch schmunzeln wenn ich an den Kauf meines DT880S denke.
In Essen 1990 war´s. Ich hatte mich da auf den Sennheiser 560 eingeschossen und
plötzlich stand ein älterer Herr neben mir und sagte: "Nehm´ se den da. Der ist um Klassen besser!".
Dann war er weg.
Ich hab ihn genommen und höre ihn heute noch! Vor einiger Zeit mit neuen Polstern und Innenschaumstoff versehen tut er sorgsam seinen Dienst.
Und der Klang ist immer noch so begeisternd und ausgewogen wie damals auch. Kein Zeichen von Altersschwäche.
Ich sehe einfach keinen Grund einen neuen zu kaufen.
Ja, - und einen alten HD424, der Gelbe, habe ich immer noch. Aber nur zum Angucken ehrlich gesagt.

Gruß Udo
milio
Inventar
#22 erstellt: 15. Feb 2015, 22:24
Hallo jickmagger, willkommen im Forum.
Aber gleich mal ein Tip: sag bloss nicht, dass Du mit einem 25 Jahre alten Kopfhörer immer noch zufrieden bist und Dir keinen Grund für den Kauf eines Neuen vorstellen kannst - das geht hier gaaaarrr nicht!
Zufrieden sein ist der sicherste Weg ins soziale Aus, also jedenfalls hier. Über was willst Du denn dann schreiben, keine Vergleichstests, keine eingebildeten Verbesserungen durch Kabeltausch, möglicherweise hast Du einen Player, der noch nicht einmal eine neue Firmware braucht?
Letztlich bleibt Dir dann nur eine Möglichkeit:
Schreib' im "Stammtisch der Kopfhörerfreunde" über Butter oder äussere Dich abfällig über das Paarungsverhalten von Kakapos.

Ah, ja, eine Variante wäre noch, Hinweise auf schräge Musik im "Was hört ihr gerade" Thread zu hinterlassen - egal was Du dort schreibst, irgendeiner wird es immer gut finden, der Rest schweigt freundlich.

Schönen Abend.
jickmagger
Stammgast
#23 erstellt: 16. Feb 2015, 09:21
Whhooaah....
soviel Gegenwind beim ersten Post....egal
Hi Milio,
nein ich bin nicht in die Spardose gefallen oder so,
beim Kopfhörer ist es so das ich nur keinen Grund sehe ihn zu tauschen
weil schlussendlich der Sound entscheidet (wenn denn die Technik funktioniert!),
und das ist immer noch hervorragend.
ansonsten habe ich in den letzten Monaten einiges im Hifi Geschäft meines Vertrauens
an Geld gelassen.
Spaß hat am meisten der Kauf der Denon Kombi DCD und PMA 1510 gemacht.

Gruß Udo
xutl
Inventar
#24 erstellt: 16. Feb 2015, 09:33

jickmagger (Beitrag #23) schrieb:
Whhooaah....
soviel Gegenwind beim ersten Post....egal
Hi Milio,

Hast Du den hier

übersehen?

Milio meint das ironisch......

Da Du neu hier bist, kannst Du noch nicht wissen, daß der WAHRE HaiEnder immer auf der Suche nach dem nächsten Unzufriedenheitspunkt ist.
jickmagger
Stammgast
#25 erstellt: 16. Feb 2015, 10:43
Hi Xutl,

schon ok! Hab den selber vergessen!
jaja..aber der nächste Unzufriedenheitspunkt ist denn auch schon in Arbeit.
Ein altes TAsystem von Grado sucht einen Nachfolger. Steht im Phono Forum.
Du hast Recht...man wird, und sollte,- nie fertig werden.

Gruß Udo
milio
Inventar
#26 erstellt: 16. Feb 2015, 20:22
Hallo Jickmagger, da habe ich mir ja ganz umsonst Sorgen um Dich gemacht.
Modest
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 23. Dez 2015, 20:24
Gerade habe ich nach meinem DT880 Studio gegoogelt und bin auf diesen Faden gestoßen. Ich vermute mal, dass jigmagger im gleichen Laden gekauft hat. . Ich bin nach wie vor glücklich mit dem Gerät. Bis auf ein geflicktes Kopfband ist er noch fit wie am ersten Tag. Habe als Schüler stundenlang Probe gehört und war dann auf den 880 eingeschossen. Bis Herr Pawlak mir den 880 S in die Hand drückte. Boah! 279 Mark waren viel Geld für einen Schüler. Habe es nie bereut.

Munter!

Axel


[Beitrag von Modest am 23. Dez 2015, 20:25 bearbeitet]
Tommy_Angel
Inventar
#28 erstellt: 29. Jun 2017, 12:03
Hab das grad hier entdeckt. Was ist eigentlich ein DT 880 M. Den habe ich vor etwa 25 Jahren geschenkt bekommen und im Vergleich zum Sennheiser 800 und 800 S hat er sich wacker geschlagen.
Modest
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 27. Mrz 2018, 09:27
Ich hole das Thema nochmal hoch.

Also: Die Pro-Versionen sind für das Studio als Abhörmedium konzipiert und haben deshalt einen höhren Anpressdruck als die heute erhältlichen "Edition"-Modelle für den Hausgebrauch. Die M-Modelle wurden wohl als "Monitor"-Version ebenfalls für das professionelle Musikstudio zum Abmischen abgestimmt.

Ich habe nach wie vor meinen 880 Studio und bin von ihm überzeugt. Nun meine Frage: Welche Impedanz hat der? Wenn ich nun einen zweiten neuen kaufen möchte, müsste ich zwischen 250 und 600 Ohm wählen. Ich höre nur über den Kopfhörerausgang des Verstärkers.

Munter!

Axel
Blechdackel
Inventar
#30 erstellt: 27. Mrz 2018, 17:25
Hier bitte schön aus dem 84er Prospekt:

http://wegavision.py...reokopfhoerer/04.jpg

Eine 600 Ohm Version kann je nach Ausgangsimpedanz des Kopfhöreranschlusses eine gute Idee sein.
Meine Kopfhörerausgänge(Verstärker Fine Arts by Grundig R 1, Telefunken RA 200 und Dual CV 121-1) kommen mit den beiden 600 Ohm Impedanz-Hörern in meiner Sammlung, einen etwas früheren DT 990 Pro und einen AKG K 240 Sextett, locker zurecht.

Heiko


[Beitrag von Blechdackel am 27. Mrz 2018, 17:29 bearbeitet]
John22
Inventar
#31 erstellt: 27. Mrz 2018, 20:19
Ich fand den Beyerdynamic DT 880S für seine Zeit einen sehr guten Hörer. Ich hatte damals zwei Stück davon. Angeschlossen an Revox-Geräte wie B750, B760 und B285.
LinearesKlangbild
Neuling
#32 erstellt: 11. Jan 2020, 23:38
Hallo,
na, da habe ich meinen DT880S ja richtig günstig in Berlin in einem kleinen "Schreibtisch-und-viele-Kisten-Laden" bekommen - für 170DM. Pawlak in Essen ist aber schon ein richtig guter Laden, der hat mich auch erfolgreich vor Bose-Boxen bewahrt... ;-)

Zur Ersatzteillage: die meisten Verschleißteile sind immer noch bei Beyerdynamic zu bekommen.
- Ohrpolster EDT770S, Vorsicht: habe auch die EDT770VB probiert (weil Velour), die klingen dumpfer
- Kopfband gibt es auch noch, ebenso das Anschlusskabel.

Die neuen Schaumstoffscheiben habe ich nicht montiert. Meine Version vom DT880S hat noch Filzeinlagen mit einem Loch in der Mitte. Das habe ich mal besser so gelassen...
HFmurphy
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 12. Jun 2021, 10:54
Hallo, DT880S-Käufer und Pawlak-Stammkunde #4 im Thread :)

jickmagger (Beitrag #21) schrieb:
In Essen 1990 war´s.

Ebenfalls zu jener Zeit, vielleicht 1 oder 2 Jahre füher ...


Modest (Beitrag #27) schrieb:
Habe als Schüler stundenlang Probe gehört und war dann auf den 880 eingeschossen. Bis Herr Pawlak mir den 880 S in die Hand drückte.

Dito, bei mir exakt dasselbe!! (Sennheiser war auch noch in der engeren Wahl)
War ehrlich kurz am überlegen, ob ich gerade einen alten Post von mir lese :>

Boah! 279 Mark waren viel Geld für einen Schüler.

Abgesehen vom abweichenden Usernamen habe ich aber, ebenfalls als Schüler, auch "nur" um die 230 DM bezahlen müssen ;)
Damals konnte man tatsächlich noch handeln ... ganz ohne Internet als externem Preisdruckmittel. Verstärker, Tuner, Boxen und einen der ersten bezahlbaren CD-Player (Philips CD472, der mit der Unterlippe) ebenfalls dort gekauft zu haben hat wahrscheinlich auch geholfen.


LinearesKlangbild (Beitrag #32) schrieb:
Pawlak in Essen [...] hat mich auch erfolgreich vor Bose-Boxen bewahrt... ;-)

Nochmal dito! :D

Bekomme langsam das Gefühl, dass beyerdynamic die Hälfte seiner DT880S über diesen Laden vertrieben hat ...

Vitrus (Beitrag #1) schrieb:
Auch wenn ich in einem Ballungsgebiet wohne, sind die echten Hifi-Händler zum Gegehören ausgestorben.

... und das wahrscheinlich aus diesem Grunde, jedenfalls war es für mich ausschlaggebend dort zu kaufen. Teils auch deshalb habe ich danach nie wieder einen teureren Kopfhörer erworben - außer einen unkaputtbaren K171 MK II für Bummbumm-Musik und für DJ-Einsätze, u.a. aus Sympathie für den netten Herrn von AKG auf der IFA der das Teil von morgens bis Abends zur Demonstration dessen mit Karacho auf den Messehallenboden gefeuert hat - ohne jegliche akustische oder optische Einbußen, sehr überzeugend :)

Beide leben immer noch und funktionieren wie am ersten Tag. Meinen DT880S habe ich nach der vielfach genannten Frischzellenkur dann allerdings eingemottet, als sich bereits abzeichnete wie alles vergelichbare entweder schlechter oder teurer wurde. Vielleicht ist er im Wert seither eher noch gestiegen.

Interessant jedoch, wie die Meinungen über die Bassfähigkeiten dieses Kopfhörers auseinandergehen ...

siegfried.it (Beitrag #3) schrieb:
der alte dt880s klingt transparenter und schneller

Gitarrenhighender (Beitrag #9) schrieb:
WOW! Eine Offenbarung, ein Sound, so transparent und klar [...] Dieser KH kann es IMO in vielen Teildisziplinen mit weitaus teureren Produkten (Grado, Stax usw.) locker aufnehmen und übertrifft sie darin sogar teilweise.

Neben diesen Punkten über die wohl Einigkeit herrscht war für mich letztlich kaufentscheidend, dass der DT880S für einen halboffenen KH einen ordentlichen Bass zu bieten hat. Bauartbedingt nicht allzu mächtig, aber dennoch beeindruckend kräftig und sauber.
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