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DT880 vs. DT880 (Edition '05)

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m00hk00h
Inventar
#1 erstellt: 19. Sep 2006, 13:18
Also gestern war der Tagd er Tage, der Vergleich alt gegen nei stand an.

Und um das Ergebnis mal vorweg zu nehmen, es war ein unfairer Kampf 1. gegen 2. Klasse mit eindeutigem Sieger.

Und das ist mein alter DT880. Der machte einfach alles (wirklich!) ein Stück besser als der neue.
Uns drängte sich aber sehr schnell die Vermutung auf, dass es bei meinem einfach der Einspielzustand ist. Mein DT880 könnte mitlerweile die 1000 Stunden-Schallmauer durchbrochen haben, was natürlich zu den nichtmal 50 der neuen Edition sowas von kein Vergleich ist.

Aber ich will euch trotzdem nicht vorenthalten, was wir erlebt haben.
Fangen wir mit dem Tragekomfort an:
Mein alter hat hier die Nase vorn. Weniger Anpressdruck und ein wenig weniger Gewicht zusammen mit den weichgetragenen Polstern waren eben doch ein Stück bequemer als der neue. Dieser ist aber in keinster Weide unbequem, im Gegenteil. Außerdem werden sich der Anpressdruck und die Polster mit der Zeit auch so entwickeln, wie bei meinem.

Was fällt klanglich auf? Beim einfachen hören fällt sofort auf: beide klingen nach DT880 (welch Überraschung...) und nicht wirklich unterschiedlich.
Aber als wir angefangen kritisch und akribisch alle möglichen Parameter im A/B-Vergleich zu vergleichen, wurde der neue ziemlich klar deklassiert.
Im direkten Vergleich hatte der neue einfach kaum Bassvolumen. Tief abgestimmte Trommeln, Kontrabässe haben auf meinem einfach viel mehr Fülle gehabt. Nicht zu viel, gerade richtig, um ein schönes Bild zu erzeugen. Gleichzeitig schien der neue irgendwie im Mittelton zu kratzen, Stimmen kamen mit meinem eifach weicher, wärmer und "einladender" rüber. Dazu kommt, dass der neue im Hochton einfach ein kleines bisschen übertreibt. Schnippen mit den Fingern, Rasseln und Kastagnetten und so sowas stoßen aus dem Klangbild. Die Rasseln bei einigen Jazzstücken drängten sich beim neuen so weit in den Hörvordergrund, dass man das Gefühl hatte, sie würden den Takt angeben. Wenn man dann jedoch meinen aufsetzte war sofort klar, dass das Takttreibende Instrument der Bass ist. Ebenso Gitarren. Diese haben auf dem neuen DT880 einen sehr harten Anschlag und klingen irgendwie ganz leicht metallisch, während der alte DT880 eine schöne Mischung aus Härte und Wärme in Gitarren bringt.
Metallene Schlaginstrumente wie etwa eine Triangel können einen beim neuen ziemlich ins Gehirn bohren, beim alten schallt es einfach nur glasklar.

Unterschiede im Raum und in er Bühne waren auch hörbar, deutlich wurden sie erst nach dem Einschalten des Crossfeed-Filters.
Der alte DT880 macht einen größeren Raum und fokusiert die einzelnen Instrumente sauberer. Das ist sogar bei absolut unaudiophilen CDs wie z.B. von SOAD zu hören. Die Instrumente stehen felsenfest und selbstverständlich im Hörraum, der neue war nicht so klar umrissen.

Der Einzige Punkt, wo es keinen wirklichen Sieger gab, ist die "schnelligkeit". Sowohl im Bassbereich als auch im Hochton nehmen sie sich da nicht viel.

Das Ergebnis hat mich im ersten Moment ziemlich erschüttert, hätte ich doch den neuen besser eingeschätzt.

Vermutung 1 ist, wie bereits oben beschrieben, dass meiner einfach so viel besser eingespielt ist. Man sagt zwar bds gern nach, dass sie sich nicht einspielen, vielleicht dauert es nur viel, viel länger als bei anderen (und 1000 Stunden verursachen ganz bestimmt bei jedem Hörer ein "einspielen").
Der neue DT880 läuft jedenfalls seit gersten im Dauerbetrieb und in 300-400 Stunden schauen wir noch mal, wie es dann aussieht.

Vermutung 2:
Rein aus Interesse, ob die Vermutung stimmen könnte, haben wir den neuen mal an den 150 Ohm-Ausgang meines DCP gehängt und haben nach Gehör die Lautstärken angeglichen.
Siehe da, der neue hatte auf einmal Bass und weniger agressieve Höhen und es fiel schon viel schwerer, die beiden klangmäßig auseinanderzuhalten.
Daher halten wir beide es für nicht ausgeschlossen, dass der neue DT880 einfach eine andere Dämpfung hat, die für den 120 Ohm-Standard ausgelegt ist und daher an 120 Ohm erst klingt, wie er soll. Dazu kommt, dass es weitere Indizien gibt, die genau dafür sprechen: So ist der A1 KHV von bd auch mit 120 Ohm-Ausgang bestückt, was ja an sich sinnlos wäre, wenn die beyers fpr 0 Ohm entwickelt bzw. optimiert worden wären.
Ich habe bereits mit einem Mitarbeiter von bd Kontakt aufgenommen, der mir da laut Norbert weiterhelfen kann. Das Ergebnis werde ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Nichtsdesto Trotz, der neue DT880 ist ein toller KH und die hier genannten Unterschiede sind eher klein und nur im A/B Vergleich wirklich hörbar (dann aber ohne größere Anstrengungen). Wem der neue optisch gefäll und das auch den Mehrwert wert ist, kann ruhigen Gewissens zuschlagen.
Als CDP kam mein neuer Yamaha CDX-596, als Amp mein Aria und als Musik hauptsächlich alles von der Chesky Ultimate Demonstrtion Disk, mit einem kleinen Schwerpunkt auf Titel 11 (Ana Caram - Correnteza), da er sich in Gänze als sehr geeignet herausgestellt hat.

(Danke auch noch mal an Reiner an dieser Stelle! Danke schön!)

Wie schon gesagt, ich halte euch auf dem Laufenden.

m00h
Childerich
Stammgast
#2 erstellt: 19. Sep 2006, 13:29
toller Bericht, danke dafür.

Eigentlich sollen doch die Beyerdynamic nicht so "einspielbar" sein, wie andere KH. Da bin ich mal auf Deine Langzeiteinschätzung gespannt, ob Bass und Bühne sich noch machen.
In dem Bericht über den 990 (2oo5) steht ja auch, dass die alte Version besser klingen soll. Vielleicht liegts ja am gewöhnungsbedürftigen Design (Das Auge hört mit )
Musikaddicted
Inventar
#3 erstellt: 19. Sep 2006, 13:33

Childerich schrieb:
Vielleicht liegts ja am gewöhnungsbedürftigen Design (Das Auge hört mit )

m00h gefällt der neue aber eigentlich sehr gut...

Ich finds auch sehr spannend. WIrklich praktisch wäre jetzt eine meier-audio KHV mit parallelem 0Ohm und 120Ohm Anschluss.
Die alte x31er Serie war ja soweit ich weiß auch für 120 entwickelt und klang daran hörbar besser.


[Beitrag von Musikaddicted am 19. Sep 2006, 13:34 bearbeitet]
McMusic
Inventar
#4 erstellt: 19. Sep 2006, 13:42

Musikaddicted schrieb:
WIrklich praktisch wäre jetzt eine meier-audio KHV mit parallelem 0Ohm und 120Ohm Anschluss.


Da könnte ich mit dienen. Mein HA-2 hat einen 0 Ohm und einen 120 Ohm Ausgang. Aber ich hab die 880er halt nicht...
Musikaddicted
Inventar
#5 erstellt: 19. Sep 2006, 13:44
Ganz einfach: Du kommst nach Berlin. Dann kann ich RS1 und vor allem PS1 auch mal ausführlich hören und alle sind glücklich! Bitte, bitte, bitte!
Peer
Inventar
#6 erstellt: 19. Sep 2006, 13:58
Überraschendes Ergebnis!

Aber mit 1k Einspielstunden...
McMusic
Inventar
#7 erstellt: 19. Sep 2006, 14:06

Musikaddicted schrieb:
Ganz einfach: Du kommst nach Berlin. Dann kann ich RS1 und vor allem PS1 auch mal ausführlich hören und alle sind glücklich! Bitte, bitte, bitte! ;)


Mal sehen, könnte in der Tat gut sein, dass ich bald nach Berlin ziehe...
Dann würde ich auch gerne mal m00hs KH-Sammlung durchprobieren
Musikaddicted
Inventar
#8 erstellt: 19. Sep 2006, 14:09
nice...

3 A900LTDs vereint Das müssen wir photographisch festhalten - damit bekommen wir nen head-fi crazy-award
hAbI_rAbI
Inventar
#9 erstellt: 19. Sep 2006, 14:30
Was für Ausgänge haben denn die meisten KHV? Die meisten haben ja nur einen Ausgang.
McMusic
Inventar
#10 erstellt: 19. Sep 2006, 14:33

hAbI_rAbI schrieb:
Was für Ausgänge haben denn die meisten KHV? Die meisten haben ja nur einen Ausgang.


0 Ohm ist denke ich Standard heute bei den meisten Klinken. Obwohl 120 Ohm DIN ist.
Musikaddicted
Inventar
#11 erstellt: 19. Sep 2006, 15:59
Ich denke die 0Ohm etablieren sich gerade als Standard. Die "Großen" haben inzwischen alle 0Ohm, aber bei den vielen kleinen Schmieden weiß man nicht immer was für eine Schaltung sie verwenden.
hAbI_rAbI
Inventar
#12 erstellt: 19. Sep 2006, 16:02
Das ist aber ganz schön blöd wenn die KH noch für 120 Ohm ausgelegt sind. Naja die meisten top KH sind wahrscheinlich schon für 0 Ohm ausgelegt.
m00hk00h
Inventar
#13 erstellt: 19. Sep 2006, 17:12

hAbI_rAbI schrieb:
Das ist aber ganz schön blöd wenn die KH noch für 120 Ohm ausgelegt sind. Naja die meisten top KH sind wahrscheinlich schon für 0 Ohm ausgelegt.


Die Senns sind's zumindest, was die bds angeht, warte ich auf eine Antwort.

Bei AKG weiß ich's auch nicht, lässt sich aber sicher herausbekommen.

m00h
Vul_Kuolun
Inventar
#14 erstellt: 19. Sep 2006, 22:28
Die Ausgangswiderstandsgeschichte ist mal richtig interessant.

Ich weiß nicht, ob es schlau von den Herstellern wäre (bzw. würde mich der Gedanke dahinter interessieren) die KH´s für 0 Ohm auszulegen; schliesslich würde das bedeuten, krass am Konsumenten vorbeizuentwickeln; wenn 10-20% der 600/650/880/701-User einen dezidierten Kopfhöreramp verwenden, wärs denke ich schon viel. Der Rest läuft doch höchstwahrscheinlich an Receiver-Klinken, oder täusche ich mich?

Andererseits würde eine Auslegung auf 0 Ohm ja bedeuten, daß der Freak mit Amp die schlankere Abbildung bekommt, die er wohl eher sucht als der 0815 Klinken-user (dems vielleicht tendenziell eher aufs "whooomp" ankommt). Vielleicht doch nicht so doof.

Seltsam finde ich aber, daß anscheinend kaum ein Hersteller (keiner?) Angaben dazu in der Bedienungsanleitung macht.


[Beitrag von Vul_Kuolun am 19. Sep 2006, 22:29 bearbeitet]
Musikaddicted
Inventar
#15 erstellt: 19. Sep 2006, 22:53

Vul_Kuolun schrieb:
Seltsam finde ich aber, daß anscheinend kaum ein Hersteller (keiner?) Angaben dazu in der Bedienungsanleitung macht.

Naja die wollen halt, dass alle Leute die KHs ohne Vorbehalt kaufen. Auf Nachfrage erfährt man ja dann doch manchmal wofür die KHs ausgelegt sind.
Vul_Kuolun
Inventar
#16 erstellt: 19. Sep 2006, 23:46

Naja die wollen halt, dass alle Leute die KHs ohne Vorbehalt kaufen. Auf Nachfrage erfährt man ja dann doch manchmal wofür die KHs ausgelegt sind.


Das leuchtet allerdings ein. Bin jedenfalls gespannt auf die Auskunft von Beyer.
cramwit
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 22. Sep 2006, 11:40
Ein ganz kurzes Statement meinerseits:

Ich habe zwar "nur" den neuen (2005er) Beyerdynamic DT 880, habe aber nach einer Woche (24/7) Einspielzeit wirklich Unterschiede (zum Vorteil des KH) gehört.


[Beitrag von cramwit am 22. Sep 2006, 15:46 bearbeitet]
Peer
Inventar
#18 erstellt: 22. Sep 2006, 15:05
Kannst du den Unterschied beschreiben? Wie verändern sich Bässe, Mitten und Höhen?


[Beitrag von Peer am 22. Sep 2006, 15:37 bearbeitet]
cramwit
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 22. Sep 2006, 15:24
Ich empfinde den KH jetzt im Gesamtklang angenehmer, der Bass hat im Volumen zugenommen, Höhen sind nicht so überspitzt und Gitarren sind nicht mehr so metallisch.

Ich habe mit Absicht die Worte von M00hk00h benutzt (ich hoffe, Du verzeihst mir dieses), um damit die Unterschiede zum "Out-Of-The-Box-State" klar heraus zu stellen. Auch wenn oft behauptet wird, der Beyedynamic bräuchte nicht (so lang) wie andere KH eingespielt werden, bei mir hat es etwas gebracht.


Gruss, Marc


[Beitrag von cramwit am 22. Sep 2006, 15:43 bearbeitet]
Peer
Inventar
#20 erstellt: 22. Sep 2006, 15:37
Danke
m00hk00h
Inventar
#21 erstellt: 22. Sep 2006, 18:06
Die Antwort vom "beyermensch" (das ist nicht abwertend gemeint) ist da.

Er meint, dass die Ausgangsimpedanz auf beyerdynamics einen kaum hörbaren einfluss hat (also ob 0 oder 120 ohm).

Die 120 ohm wurden als Standard festgelegt, weil daran wohl sowohl hoch- also auch niederohmige Hörer ohne große Problene in etwa gleicher Lautstärke laufen (bei gleuchem Schalldruck). Ich zitiere hier mal die Passage:


Der Hauptgrund einer Ausgangsimpedanz von 120 Ohm (wie auch bei unserem Kopfhörerverstärker A 1) liegt darin, dass man beim Anschluss von Kopfhörern mit unterschiedlichen Impedanzen in etwa die gleiche Lautstärke erzielen möchte.

Bei niederohmigen Kopfhörern ist der Spannungsabfall über den 120-Ohm-Widerständen relativ groß (die Kopfhörerspannung also dementsprechend niedrig), aber der Strom entsprechend hoch. Hochohmige Kopfhörer bekommen nahezu die volle Verstärkerspannung, aber ziehen einen niedrigeren Strom. Die Leistung als Produkt aus Spannung und Strom bleibt in etwa konstant, wenn man 120 Ohm als Ausgangsimpedanz wählt.


Das ist zwar interessant zu wissen, beantwortet aber die Ausgangsfrage nicht. Werde da noch ein mal freundlich nachhaken.

m00h
Peer
Inventar
#22 erstellt: 22. Sep 2006, 19:28
Also baut Beyer für 120 Ohm....
m00hk00h
Inventar
#23 erstellt: 22. Sep 2006, 19:40

p32r schrieb:
Also baut Beyer für 120 Ohm....


Wurde ja so leider nicht explizit beantwortet.
Vermutlich ist es so, aber ich hake noch mal nach.

m00h
Peer
Inventar
#24 erstellt: 22. Sep 2006, 19:42
oha, am Ende sollte ein Fragezeichen stehen, kA wieso ich da drei Punkte hingemacht habe.
Sag unbedingt Bescheid, wenn du eine Antwort vorliegen hast
stage_bottle
Inventar
#25 erstellt: 23. Sep 2006, 13:31
Hi,

ich habe mir auch mal die Mühe gemacht die alte mit der neuen Version zu vergleichen. Gehört wurde am LakePeople G93 (hat zwei Klingenausgängen, direkte A/B-Vergleiche waren also problemlos möglich)

Was m00h schon erwähnt hat ist, dass die neue Version etwas fester sitzt. Gefällt mir persönlich besser aber das ist Geschmackssache...

Ansonsten bin ich der Ansicht, dass die neue Version alles besser macht. Der Bass ist meiner Meinung nach besser (differenzierter), die Höhen sind nicht ganz so scharf wie bei der alten Version (ohne das dabei Details verloren gehen). Die Bühne bei der neuen Version ist besser. Die Ortbarkeit der einzelnen Instrumente ist deutlich besser...

Getestet habe ich das mit meinem alten DT-880 und einer uneingespielten neuen Version. Getestet habe ich nach 0 Stunden Einspielzeit für die neue Version, nach 24 Std., 48 Std. und nach 72 Stunden. Nach den ersten 24 Stunden konnte ich eine kleine Verbesserung im Bass bei der neuen Version feststellen, danach habe ich keine nennenswerten Veränderungen mehr feststellen können...

Tja, m00h, da musste ich dir doch in fast allen Punkten wiedersprechen Vielleicht hamoniert der LakePeople besser mit dem Beyer???

Gruß
stage_bottle
Musikaddicted
Inventar
#26 erstellt: 23. Sep 2006, 13:40
Könnte ja sein, dass der Lake People 120Ohm an der Klinke hat. Das könnte den Unterschied erklären, da der Aria 0Ohm hat.
audiophilanthrop
Inventar
#27 erstellt: 23. Sep 2006, 19:40

Musikaddicted schrieb:
Könnte ja sein, dass der Lake People 120Ohm an der Klinke hat. Das könnte den Unterschied erklären, da der Aria 0Ohm hat.

Wenn ich mal die gemessenen Impedanzwerte für den aktuellen DT880 (250 Ohm Nenn, 320 max) nebst den 120 Ohm auf mein Maple-Worksheet loslasse, komme ich auf 'ne Abweichung von gerade mal 1,0 dB im Baßbereich. Das hört man womöglich nicht mal im direkten Vergleich.

BTW, das mit der Lautstärke stimmt wohl tatsächlich. Rechne das mal kurz nach...
Musikaddicted
Inventar
#28 erstellt: 23. Sep 2006, 19:54
Ich hab schonmal den HD650 an 120 Ohm und an 0Ohm (gleicher Verstärker) gehört und da war ein Unterschied - definitiv.
audiophilanthrop
Inventar
#29 erstellt: 23. Sep 2006, 21:29
Beim HD650 müßten es 1,5 dB sein, das sollte man im direkten Vergleich hören können. Wobei ich natürlich nicht garantieren kann, daß mein Modell vollständig ist, aber vor allem weiß ich die Auflösung des Gehörs auch nicht so genau (hatte ~1 dB minimal im Hinterkopf) - mancher meint ja, daß für A/B-Vergleiche zweier Quellen die Lautstärke auf 0,1 dB genau übereinstimmen müsse.

Das mit dem "mal kurz nachrechnen" hat natürlich etwas länger gedauert - im Endeffekt ist der Schnittpunkt der Graphen für die über dem Ausgangswiderstand aufgetragene Leistung an (a) minimaler und (b) maximaler Lastimpedanz gefragt, oder besser gesagt der Ausgangswiderstand eben dort. Optimal ist damit:

  • bei 16 bis 600 Ohm: ~98 Ohm
  • bei 16 bis 300 Ohm: ~69 Ohm
  • bei 32 bis 300 Ohm: ~98 Ohm
  • bei 32 bis 600 Ohm: ~139 Ohm
  • bei 16 bis 2000 Ohm: ~179 Ohm

Ob dort auch die mittlere quadratische Abweichung der Leistung am kleinsten ist, kann ich so nicht sagen, ich hoffe es einfach mal.


[Beitrag von audiophilanthrop am 23. Sep 2006, 21:30 bearbeitet]
Peer
Inventar
#30 erstellt: 23. Sep 2006, 21:43
Oha, interessante Tabelle!

Hast du dazu auch eine schnell-Formel oder sowas parat?
Red_Ring_Rico
Stammgast
#31 erstellt: 24. Sep 2006, 01:41

Musikaddicted schrieb:
Könnte ja sein, dass der Lake People 120Ohm an der Klinke hat. Das könnte den Unterschied erklären, da der Aria 0Ohm hat.


Vielleicht
SRVBlues
Inventar
#32 erstellt: 24. Sep 2006, 16:42
Der unterschied von 0Ohm und 120Ohm ist deutlich hörbar. Der Sound wird dunkler.
Warum der neue DT880 an einem 120Ohm Ausgang besser als der alter sein soll und am 0Ohm umgekehrt erschließt sich mir nicht.

Chris
m00hk00h
Inventar
#33 erstellt: 24. Sep 2006, 17:52

SRVBlues schrieb:
Der unterschied von 0Ohm und 120Ohm ist deutlich hörbar. Der Sound wird dunkler.


Richtig, kann ich bestätigen.


SRVBlues schrieb:
Warum der neue DT880 an einem 120Ohm Ausgang besser als der alter sein soll und am 0Ohm umgekehrt erschließt sich mir nicht.


Es erschließt sich dir nicht, weil es nicht so ist.
Hat ja auch niemand behauptet.

m00h
SRVBlues
Inventar
#34 erstellt: 24. Sep 2006, 23:43

stage_bottle schrieb:

Tja, m00h, da musste ich dir doch in fast allen Punkten wiedersprechen Vielleicht hamoniert der LakePeople besser mit dem Beyer???


Musikaddicted schrieb:
Könnte ja sein, dass der Lake People 120Ohm an der Klinke hat. Das könnte den Unterschied erklären, da der Aria 0Ohm hat.


Ich habe es so verstanden, dass stage_bottle alt gegen neu getestet hat, und im Gegensat zu Dir den neuen besser findet. Warum das so sein soll wurde dann mit dem LakePeople und im weiteren Verlauf mit einem evtl. 120Ohm Ausgang begründet, oder nicht

Aber jeder liest was anderes.

Chris


[Beitrag von SRVBlues am 24. Sep 2006, 23:45 bearbeitet]
Musikaddicted
Inventar
#35 erstellt: 25. Sep 2006, 09:04
Eine Möglichkeit: Der neue DT880 wurde für 120Ohm getunt: Demnach klingt er an den möglichen 120Ohm vom LakePeople besser.
Der alte 880 war eher für 0Ohm ausgelegt und klang daher an den 0Ohm des Aria besser.
Ich glaub ja eigentlich selbst nicht dran, aber es könnte so sein.
bluescreen05
Stammgast
#36 erstellt: 11. Nov 2006, 14:58
So, ich wiederbelebe den Thread jetzt wegen einer Frage; und zwar überlege ich, ob ich den "alten" DT880 oder den "neuen" (=2005er Edition) kaufen soll. Nach dem Vergleich hier ja eher den alten. Nun ist ja AFAIK bei dem aktuell erhältlichen alten auch die Impedanz von 600 auf 250 gesenkt worden, genau wie beim 2005er Modell. Hat das jetzt was mit dem Erscheinen des 2005er Modells zu tun gehabt oder war das schon vorher so?

Worauf ich hinaus will: Wenn ich einen "alten" (= non-2005er) DT880 bei thomann.de bestelle, habe ich dann (vom Einspielen mal abgesehen) denselben DT880 wie m00hk00h oder wurde an dem in der Zwischenzeit noch etwas verändert?
Peer
Inventar
#37 erstellt: 11. Nov 2006, 15:19
Total Hacke welchen du nimmst. Nehmen sich klanglich nicht viel, der Thomann DT ist genial!
bluescreen05
Stammgast
#38 erstellt: 11. Nov 2006, 15:31
Na, das nenne ich mal eine Antwort
Dann werde ich zum DT880 "thomann Edition" greifen, dazu dann noch ein KHV und ich werde mich hoffentlich freuen und hier im Forum davon berichten können.
Peer
Inventar
#39 erstellt: 11. Nov 2006, 15:37

bluescreen05 schrieb:
Na, das nenne ich mal eine Antwort
Dann werde ich zum DT880 "thomann Edition" greifen, dazu dann noch ein KHV und ich werde mich hoffentlich freuen und hier im Forum davon berichten können.

Was für ein KHV? Für den DT880 kann ich dir unseren klick B-Tech empfehlen.
bluescreen05
Stammgast
#40 erstellt: 11. Nov 2006, 15:46
Das mit dem KHV ist so eine Sache, evtl. wollte ich bei Gelegenheit nochmal einen Thread dazu aufmachen.

Durch m00hk00h kam ich erst auf den DT880, er empfohl mir hier einen PenguinAmp dazu (momentan höre ich mit MP3-Player, daher wahrscheinlich die Empfehlung eines portablen KHV):
http://www.hifi-foru...ad=3386&postID=24#24


Nur leider weiß ich nicht, welche Version die richtige für mich ist, es gibt
Basic
Deluxe
und
Deluxe Pro

Evtl. ist ja ein ganz anderer KHV sogar besser geeignet?

Mit dem MP3-Player höre ich momentan eh mehr zu Hause (und mit den DT880 werde ich wohl weniger in der Gegend herumlaufen, weil einfach wenig portabel IMHO).
Außerdem soll bald der PC auch mit guter Soundkarte etc. kopfhörertechnisch erschlossen werden.

Von daher könnte es von mir aus auch ein "stationärer" KHV sein.
In relativ naher Zukunft soll dann auch eine komplette Anlage folgen, erst CD-Player (=> KH), später dann auch Boxen.

Den b-tech hatte ich übrigens schon gesehen, leider kann ich nicht löten.


[Beitrag von bluescreen05 am 11. Nov 2006, 15:48 bearbeitet]
SRVBlues
Inventar
#41 erstellt: 11. Nov 2006, 15:55

bluescreen05 schrieb:

Den b-tech hatte ich übrigens schon gesehen, leider kann ich nicht löten.

Dann schau mal hier

Chris
bluescreen05
Stammgast
#42 erstellt: 11. Nov 2006, 16:10
Ah danke!

Ohne jetzt die 20 Seiten des zugehörigen Threads lesen zu wollen erbitte ich mir eine kurze Antwort:

Das Ding rockt nach dem Umbau dann wirklich?
(Wäre dann ja sicherlich ein super Preis-/Leistungs-Verhältnis)


[Beitrag von bluescreen05 am 11. Nov 2006, 16:11 bearbeitet]
Peer
Inventar
#43 erstellt: 11. Nov 2006, 16:12

bluescreen05 schrieb:

Das Ding rockt nach dem Umbau dann wirklich?
(Wäre dann ja sicherlich ein super Preis-/Leistungs-Verhältnis)

JA!
bluescreen05
Stammgast
#44 erstellt: 11. Nov 2006, 16:16
Na dann werde ich wohl bald eine E-Mail an "Btech@gmx.de" schicken

Edit:
Mail ist raus


[Beitrag von bluescreen05 am 11. Nov 2006, 16:23 bearbeitet]
m00hk00h
Inventar
#45 erstellt: 11. Nov 2006, 19:59
Schön, wenn man so schnell helfen kann.

Ein neuer Vergleich mit dem Eingespielten DT880 Edition 05 und meinem DT880 ist bereit sgeplant, ABER meine freie Zeit ist wirklich sehr, sehr knapp bemessen.

Aber er kommt.

m00h
bluescreen05
Stammgast
#46 erstellt: 11. Nov 2006, 20:07
Hi m00h,

vielen Dank auch für deine Hilfe!
Sobald Verstärker und KH einsatzbereit sind werde ich hoffentlich begeistert davon berichten können


[Beitrag von bluescreen05 am 11. Nov 2006, 20:08 bearbeitet]
m00hk00h
Inventar
#47 erstellt: 10. Mrz 2007, 00:27
Der lange versprochene und nun endlich erfolgende erneute Hörtest mit dem mitlerweile eingespielten 2005er DT880 findet gerade statt.

m00h
rhymesgalore
Inventar
#48 erstellt: 10. Mrz 2007, 00:30
Und, schon erst Erkenntnisse?

Hab nämlich gerade selber den neuen DT880 im Testparcour, aber gegen den HD650
Steril
Stammgast
#49 erstellt: 13. Mrz 2007, 01:38
Au interessant, ich habe auch den HD 650 und mir gerade den Dt 880 Ed.2005 estellt. Da nur einer bleiben kann, werde ich auch intensiv testen...
Wiesenlooser
Stammgast
#50 erstellt: 13. Mrz 2007, 14:15
So jungs ich hab mal ne Frage:

Ich hab vor mir einen Kopfhörer zu kaufen und auch genug Geld zur Seite gelegt.

Ich such nen netten Allrounder, da ich so ziemlich alles höre von Hip Hop bis hin zu Klassik (außer Heavy Metal). Bass ist nicht sooo wichtig, aber da sein sollte er schon.

Hauptsächlich soll er am MP3 Player verwendet werden, bin aber auf der Suche nach einem portablen KHV (Tipps an dieser Stelle erwünscht).

Jetzt die ultimative Frage: Ist der DT 880 für mich geeignet?

der_noob
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 15. Mrz 2007, 22:56
Hip-Hop geht gar nicht! Die Stärke des DT 880 liegt beim Bass klar bei der Qualität und nicht bei der Quantität ! Und wenn es einmal gehen sollte, dann wäre mir das keine 200€ wert ... denke da bekommt man bei anderen KHs DEUTLICH mehr fürs Geld. Aber Allrounder-Qualitäten hat er schon: Höre viel Rock, Metal der langsameren Gangart und Klassik damit an. Radio hören damit is auch drin.


[Beitrag von der_noob am 15. Mrz 2007, 22:58 bearbeitet]
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