Immense Klangunterschiede zwischen DT880 2005 und DT880 2003 festgestellt

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HevyDevy
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 14. Feb 2007, 13:50
Hallo,

ich hatte immer angenommen, bei den Editionen 2003 und 2005 des DT880 gäbe es nur äußere Unterschiede, aber da habe ich jetzt eine andere Erfahrung gemacht, die ich euch hier einmal mitteilen möchte.

Und zwar hatte ich mir vor gut einer Woche bei Thomann den DT880-Thomann-Edition gekauft (also die Edition 2003). Dabei handelte es sich um ein Ausstellungsstück, das dementsprechend von 180eur auf 150eur heruntergesetzt worden war.
So weit so gut.
Da dieser KH allerdings einen unangenehmen Geruch verbreitet und auch die Ohrpolster etwas unangenehm kratzen, wollte ich also den Kopfhörer wieder zurückschicken. Derweil habe ich mir auf Ebay einen DT880 der Edition 2005 zugelegt, der erst 2 Wochen in Gebrauch war. Heute ist er dann schließlich bei mir angekomen. Da ich den Thomann-KH noch nicht zurückgeschickt hatte, konnte ich also gleich einmal beide Hörer gegenhören, und was mußte ich feststellen? Der DT880 2003 ist dem 2005er in eigentlich allen Belangen überlegen.
Diese Klangunterschiede sind mir aufgefallen (gehört habe ich Metal und Prog-Rock): der Klang ist zuallererst einmal beim 2003er satter und klarer konturiert; der Hörer fächert außerdem die Töne präziser auf und verleiht ihnen mehr Volumen als der 2005er. Demenstprechend fällt auch der Bass kräftiger und mit mehr räumlichem Nachdruck aus. Und was mich jetzt völlig vor den Kopf gestoßen hat: insgesamt klingt der 2003er deutlich tiefer als der 2005er, und das sage ich nicht als Klangspezialist, der schon Hunderte von Kopfhörern durchgehört und sein Gehör damit geschult hat, sondern als ein auf dem KH-Gebiet ziemlicher Laie.

Die einzige Erklärung, die ich für diese gewaltigen Unterschiede habe, ist, daß der 2003er vermutlich schon mehrere Hunderte Stunden eingespielt ist und der erst 2 Wochen alte 2005er eben noch eine Weile braucht, bis es zum Durchbruch bei ihm kommt.

Jetzt möchte ich hier mal die Spezialisten und Erfahreneren fragen, ob diese Theorie die Unterschiede erklärt oder ob vllt sogar die Edition 2005 wirklich einfach schlechter klingt als die Edition 2003 (was von den bloßen Daten her ja eigentlich nicht sein kann).

Grüße,
Hevy


[Beitrag von HevyDevy am 14. Feb 2007, 13:57 bearbeitet]
ghettoblaster
Schaut ab und zu mal vorbei
#2 erstellt: 14. Feb 2007, 14:04
Hey Hevi,
darf ich mich an Deinen Thread dranhängen, weil mich genau diese Beobachtung wurmt: Neu klingt das meiste nix, kaum ist das Zeug ordentlich eingespielt, klingt es gleich viel besser. Habe das soeben wieder bei meinem KH und dem KH-Verstärker erfahren. Und jetzt will ich einfach mal wissen: Warum?
ich weiß, Klangverbesserung durch Einspielzeit ist längst eine HighEnder-Weisheit. Aber eben nur, dass es so ist. Und angeblich lassen manche Hersteller ihre Bauteile voraltern, bevor sie die verbauen. Doch es muss da ja auch eine technische Erklärung geben

Meine Frage wäre ohnehin mal gewesen, ob die KHs zum Probehören beim Thomann eingespielt sind. Wollte da nämlich auch mal hin und mich durchhören. Scheint ja Deinem Bericht nach der Fall zu sein. Thx
HevyDevy
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 14. Feb 2007, 14:18
Servus ghettoblaster,

der technische Hintergrund bei dem Phänomen eingespielte KH würde mich auch sehr interessieren.


Meine Frage wäre ohnehin mal gewesen, ob die KHs zum Probehören beim Thomann eingespielt sind. Wollte da nämlich auch mal hin und mich durchhören. Scheint ja Deinem Bericht nach der Fall zu sein. Thx

Ich war bei Thomann noch nicht vor Ort, sondern habe dort lediglich online gekauft. In diesem Fall halt ein Ausstellungsstück des DT880 Edition 2003. Bei diesem kann ich dir jedenfalls fest versichern, daß das Teil schon etliche Monate eingespielt gewesen sein muß, so wie das müffelt. Demnach gehe ich davon aus, daß sich bei Thomann zum Probehören generell solche Ausstellungsstücke befinden, die auch dementsprechend eingehört sind.

Jetzt aber noch eine kleine Offtopic-Frage, wie man am sinnvollsten eigentlich die Ohrpolster von KH reinigen kann. Bei dem Thomann-Ausstellungsstück kratzen die vermutlich deshalb so, weil die einfach schon sehr häufig von jedermann in Gebrauch waren und dringend eine Desinfektion bräuchten. Das hoffe ich jedenfalls, daß damit dieses bescheuerte Kratzproblem aufgehoben wäre. Denn es ist schon schade, wenn man Hörer zu Hause hat, die einen förmlich zum Abtauchen einladen, man aber von Ohrpolstern immer wieder aus dem vertieften Hörgenuß herausgerissen wird.


[Beitrag von HevyDevy am 14. Feb 2007, 14:20 bearbeitet]
NoXter
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 14. Feb 2007, 14:46
Kaufe dir doch ganz einfach Ersatz-Polster. Bietet Beyerdynamic doch an.
Mad_Cow
Stammgast
#5 erstellt: 14. Feb 2007, 15:00


[Beitrag von Mad_Cow am 14. Feb 2007, 15:02 bearbeitet]
NoXter
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 14. Feb 2007, 15:06
Ich denke er braucht wohl eher diese hier:

flauschige Ohrpolster
Mad_Cow
Stammgast
#7 erstellt: 14. Feb 2007, 15:10
Die hatte ich zuerst verlinkt, dann aber festgestellt, dass sie vielleicht doch nicht passen.


für DT990/ DT990 Pro/ DT880M/ DT811/ DT911/ DT931/ DT531


Mein Link:

für Kopfhörer DT550/880/880S


Kann sein, dass die anderen auch passen.


[Beitrag von Mad_Cow am 14. Feb 2007, 15:11 bearbeitet]
m00hk00h
Inventar
#8 erstellt: 14. Feb 2007, 15:11
Deckt sich mit meiner Beobachtung. Mein viele hundert Stunden gelaufener 2003er klang runder, weicher und "stimmiger" als der "out of the box" 2005er.

Habe aber mitlerweile noch nicht wieder vergleichen können, ich kann den Typ ja mal anrufen und das nach meinem Umzug mal in Angriff nehmen...

m00h
stage_bottle
Inventar
#9 erstellt: 14. Feb 2007, 15:15
Ich habe die beiden Versionen auch vergleichen können. Bei mir war die 2005er Version klar besser als die 2003er.

Zu dem Vergleich gibts hier auch im Forum nen Thread. Einfach mal suchen...

Gruß
stage_bottle
HevyDevy
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 14. Feb 2007, 17:22

Mad_Cow schrieb:
Link zu Thomann

Danke erst einmal für den Link. Aber 15eur? Leck mich am ARsch.
Wie funktioniert da die Montage genau, weiß das jemand? Weil ich bei dem Kopfhörer keine Schrauben oder Verschlüsse entdecken kann, um die Ohrpolster zu entfernen.

@Mooh: hast du den Sound auch als allgemein tiefer beim 2003er wahrgenommen?
m00hk00h
Inventar
#11 erstellt: 14. Feb 2007, 17:39
Die Polster werden einfach abgezogen.
Draufziehen ist ungleich schwieriger.

Du kannst sie per Handwäche im Waschbecken mit warmen Wasser und feinwaschmittel waschen, geht prima. Mach ich auch regelmäßig.

Ich fand den alten einfach musikalischer...

m00h
Mad_Cow
Stammgast
#12 erstellt: 14. Feb 2007, 17:55

HevyDevy schrieb:
Danke erst einmal für den Link. Aber 15eur? Leck mich am ARsch.


Nein danke.
HevyDevy
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 14. Feb 2007, 19:01

Mad_Cow schrieb:

HevyDevy schrieb:
Danke erst einmal für den Link. Aber 15eur? Leck mich am ARsch.


Nein danke. :Y

Also nicht du... sondern die Ohrpolster natürlich (aber das weißt du ja auch^^)



Die Polster werden einfach abgezogen.
Draufziehen ist ungleich schwieriger.

Ach, jetzt sehe ich es. Stimmt mooh, die kann ich von außen abziehen. Aber du hast recht: wieder draufkriegen dürfte ne Harakiri-Aktion werden.

Mal was anderes, Mooh:
http://www.thomann.d...3472a20033cef6cd3e34
Die Abbildung schaut eher danach aus, daß diese Polster irgendwie eingedreht werden müssen. Das bedeutet dann wohl auch, daß diese wohl nicht mit dem DT880 kompatibel sein dürften. Damit ist diese Frage auch beantwortet.

Dann käme bei Thomann als Polsterersatz tatsächlich nur das hier in Frage: http://www.thomann.de/de/beyerdynamic_ohrmuschelsatz.htm
Gibts doch nicht, daß Thomann da keine normalen Schaumpolster zum DT880 anbietet.

Oder waschen, wie du sagst. Womit eigentlich: normaler Seife? Wobei ich das erst machen werde, wenn sicher ist, daß ich den Kopfhörer auch behalten werde.
Habe mich nämlich gerade noch einmal mit dem ehemaligen Besitzer des DT880 2005 ausgetauscht, und der sagte mir, daß er den erst ein paar Stunden in Betrieb hatte.
Dann ist klar, daß ein Vergleich zwischen 2003 und 2005 noch zu früh kommt.

Ich werde den 2005er die nächsten Tage ordentlich einheizen, versprochen, und dann gibt es hier einen Bericht von mir.

In der Zwischenzeit werde ich einmal nach dem Thread suchen, den stage_bottle erwähnt hat.


[Beitrag von HevyDevy am 14. Feb 2007, 19:05 bearbeitet]
stage_bottle
Inventar
#14 erstellt: 14. Feb 2007, 19:19

HevyDevy schrieb:
In der Zwischenzeit werde ich einmal nach dem Thread suchen, den stage_bottle erwähnt hat.


Da!

Ich habe mich irgendwo auf der 2. Seite des Threads zu dem Thema ausgelassen...

Gruß
stage_bottle
HevyDevy
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 14. Feb 2007, 19:55

stage_bottle schrieb:

HevyDevy schrieb:
In der Zwischenzeit werde ich einmal nach dem Thread suchen, den stage_bottle erwähnt hat.


Da!

Ich habe mich irgendwo auf der 2. Seite des Threads zu dem Thema ausgelassen...

Gruß
stage_bottle

Danke dir, hatte ihn auch gerade schon aufgeschlagen.
Habe ihn mir auch durchgelesen. Im Prinzip beschreibt Mooh fast das Gleiche wie ich, aber man muß hier an dieser Stelle einmal klar sagen, daß seine Beschreibung von meiner dennoch wieder total verschieden ist. Er spricht nämlich von MINIMALEN Unterschieden, ich von SEHR DEUTLICH WAHRNEHMBAREN. Zudem habe ich mir sagen lassen, daß Mooh Elfenöhrlein hat (oder so was Ähnliches :P), die bei ihm also zur Anwendung kamen, um die feinen Unterschiede überhaupt wahrnehmen zu können. Ich bin lediglich grün hinter den Ohren, habe aber dennoch deutliche Unterschiede ausgemacht.

Daher kann ich mir erst recht nicht erklären, wieso zwischen beiden Modellen bei mir (höre in Kombination mit einem gepimpten B-Tech) so große Klangunterschiede aufmachen.
Was zuallererst ganz deutlich wahrnehmbar ist: der Sound des alten DT ist deutlich dunkler als beim neuen. Und damit meine ich schon deutlich (es sei denn, ich hätte jetzt auch Elfenöhrlein 8)).

Dazu schreibt jemand in dem von dir erwähnten THread:
"Der unterschied von 0Ohm und 120Ohm ist deutlich hörbar. Der Sound wird dunkler."

Ob es etwas mit dem Widerstand zu tun haben soll?

Und dann kommen genau die Beobachtungen hinzu, die Mooh auch so beschrieben hat (nur daß er von minimalen Unterschieden spricht, ich von deutlich wahrnehmbaren):

1. "Im direkten Vergleich hatte der neue einfach kaum Bassvolumen. Tief abgestimmte Trommeln, Kontrabässe haben auf meinem einfach viel mehr Fülle gehabt." - kann ich so vollstens bestätigen. Das Bassvolumen ist deutlich höher, hält aber für meinen Geschmack das perfekte Maß, ohne auf Kosten von Mitten und HÖhen zu gehen.

2. "Gleichzeitig schien der neue irgendwie im Mittelton zu kratzen, Stimmen kamen mit meinem eifach weicher, wärmer und "einladender" rüber." - schwer zu sagen, wie ich das empfinde. Ich würde es so zusammenfassen: der Gesang ist höher beim neuen, weil der alte einfach dunkler klingt. Deswegen muß der Gesang aber nicht automatisch beim neuen wärmer sein (höher nicht gleich wärmer). Dennoch sehe ich in einigen Stücken von der Tonlage beim neuen sogar ein paar VOrteile, was den Gesang anbelangt. Dennoch gilt auch bei mir, was mooh geschrieben hat: beim alten wirkt der Gesang voluminöser, die Mitten sind viel klarer konturiert, man kann einzelne Töne besser und genauer orten, insgesamt werden Töne auch besser aufgefächert, so daß man ein besseres Klangerlebnis hat, während sich beim neuen alles mehr Richtung "Brei" entwickelt. Une der neue kratzt und beißt mir zu sehr, von der glasklaren Wiedergabe des alten fehlt da jegliche Spur.

3. "Fangen wir mit dem Tragekomfort an:
Mein alter hat hier die Nase vorn. Weniger Anpressdruck und ein wenig weniger Gewicht zusammen mit den weichgetragenen Polstern waren eben doch ein Stück bequemer als der neue."
- das kann ich so unterstreichen, nehme das ganz genauso wahr. Die ERGONOMISCHEN Eigenschaften des alten Modells sind einfach besser, er liegt - zumindest bei meinem Schmalzkopf - natürlicher an, was zu einem besseren Tragekomfort führt. Der Anpressdruck ist geringer und eigentlich perfekt dosiert. Er muß gar nicht anpressen, da er schon so gut auf dem Ohr liegt. Leider kratzen die Polster, wie ich schon oben erwähnte, da es sich halt um ein Ausstellungsstück handelt, das dementsprechend von vielen Menschen gebraucht worden ist. Ich nenn's mal den Güllefaktor; dafür kann aber ja das Modell nichts, ist klar.

Aber wie bei mooh so gilt auch bei meinem Vergleich ganz klar:
4. "Uns drängte sich aber sehr schnell die Vermutung auf, dass es bei meinem einfach der Einspielzustand ist. Mein DT880 könnte mitlerweile die 1000 Stunden-Schallmauer durchbrochen haben, was natürlich zu den nichtmal 50 der neuen Edition sowas von kein Vergleich ist." -

bei mir könnte es noch krasser sein. Mein Neuer dürfte vielleicht - wenns hoch kommt - 10h eingespielt sein. Der alte ist ein Ausstellungsstück. Dazu habe ich keine Angaben, wie lange er schon im Betrieb gewesen ist, aber das könnte sogar die von Mooh genannten 1000h noch toppen. Wer weiß das schon.

Deswegen lasse ich den neuen jetzt auch mal fast ununterbrochen die nächsten 4 Tage laufen, damit er wenigstens so auf die 70, 80h kommt. Ob das allerdings reicht, steht wieder auf einem ganz anderen Blatt geschrieben.

Scheinbar trägt aber der KHV einen entscheidenden Anteil bei der Frage nach dem Hörerlebnis, wie der Bericht von stage_bottle ja zeigt. Er empfand das genau umgekehrt, was ja wirklich auf seinen KHV zurückzuführen sein müßte. Anders kann cih es mir auch nicht erklären außer natürlich noch mit dem individuellen Hörvermögen, das ist klar. Jeder hört anders, das sollte man bei dem Gespräch hier nicht vergessen, und niemand hört deswegen "richtiger".


[Beitrag von HevyDevy am 14. Feb 2007, 19:58 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#16 erstellt: 14. Feb 2007, 20:37

Mad_Cow schrieb:
Die hatte ich zuerst verlinkt, dann aber festgestellt, dass sie vielleicht doch nicht passen.


für DT990/ DT990 Pro/ DT880M/ DT811/ DT911/ DT931/ DT531


Mein Link:

für Kopfhörer DT550/880/880S


Kann sein, dass die anderen auch passen.

Die Kunstlederpolster sind für die wirklich alten DT880er aus den 80ern, das 2003er Modell hat schon die flauschige Variante.

Übrigens, wer 15€ für Beyer-Ohrpolster viel findet, der sollte sich mal die Preise für Sennheiser-Polster reinziehen...
m00hk00h
Inventar
#17 erstellt: 14. Feb 2007, 21:31
Ich weiß nicht, woran du den DT880 betreibst. Vielleicht fallen die Unterschiede zwischen den Modellen noch krasser auf, wenn sie beide an einer hohen Ausgangsimpedanz hängen. Vielleicht verträgt der eine das besser als der andere. Bei mir hingen ja beide an 0Ohm...

Und für die Polster geb ich dir einen Tipp zum Aufziehen:
Krempel diese komische Weichplastikleiste an Polster einfach um, dann hälst du das Polster auf den Hörer (gut festhalten!) und klappst die Leiste wieder zurück.

Klappt vielleicht beim ersten mal, aber selbst wenn es beim 3. mal klappt, hat man noch Zeit gespart im Vergleich zum "drauffriemeln".

Zum Waschen nimmst du einfach handwaschgeeignetes Feinwaschmitte, so für Satin und Seide und so. Geht super!

Und Sennheiser Polster sind für unter 30€ nicht zu bekommen, bzw.

m00h
Nattydraddy
Inventar
#18 erstellt: 14. Feb 2007, 23:12
Inzwischen wird auch ein Vergleich zwischen dem DT 880 Pro und dem DT 880 2005-Edition wieder richtig interessant, weil es den DT 880 Pro wieder bei vielen Shops a la Thomann, musik-schmidt und musik-service gibt.

Dafür gibt es die DT 880 in der Thomann Edition nicht mehr.

Anscheinend hat Beyerdynamic noch mal eine neue Fuhre produziert. Verglichen mit den Sennheiser HD 650 oder dem AKG 701 sind ist der DT 880 Pro mit einem UVP von 269,- und einen Real-Preis von 219,- Euros auch richtig preiswert.

Interessieren würde mich auch ob der 90,- Euro höhere Preis des DT 770 pro gegenüber dem DT 990 pro auch in der teureren Herstellung und verwendetem Material begründet ist. Oder ob der DT 990 Pro mit seiner gesoundeten Wiedergabe keine Käufer in der höheren Preisklasse findet und deshalb so günstig angeboten wird.
HevyDevy
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 14. Feb 2007, 23:25

Ich weiß nicht, woran du den DT880 betreibst.

An einem gepimpten B-Tech.
HevyDevy
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 15. Feb 2007, 17:52
So, jetzt, 20h später, entwickelt sich der 2005er deutlich Richtung 2003er. Sie klingen jetzt sehr, sehr ähnlich. Der grobe Unterschied zwischen beiden liegt darin, daß der 2005er dezenter klingt, als hätte er nen Schutzfilm übergezogen bekommen.
Ansonsten wird es jetzt zunehmend schwieriger für mich, Unterschiede festzustellen, zumal es auch blöd ist, ein und dieselbe Passage immer wieder schnell zurückspulen zu müssen und den Kopfhörer zu wechseln. Ein echter DIREKT-Vergleich ist das ja auch nicht, aber wie will man es sonst machen?


[Beitrag von HevyDevy am 15. Feb 2007, 18:00 bearbeitet]
Nickchen66
Inventar
#21 erstellt: 15. Feb 2007, 18:34
Da ich ja hauptsächlich Electronica höre, kommen meine 880er einigermaßen selten zum Einsatz. Dieser Thread hat mich jetzt dazu bewogen, sie trotzdem am jeweils ungenutzten Amp laut mitdudeln zu lassen (Meine Frau schimpft )

Bisher war ich eher der Meinung Beyer spielen sich nicht sonderlich ein, aber man lernt ja nie aus.
Nattydraddy
Inventar
#22 erstellt: 16. Feb 2007, 11:16
@Nickchen66:
Mich wundert, dass du deinen DT 880 so gar nicht für elektronische Musik verwendest, sondern nur für "Standard"-Musik.

Bisher habe ich nur in Planung, einen DT 880 zu kaufen, aber je nach Art der elek. Musik, die ich höre, nehme ich dafür gerne die Kopfhörer von mir, die dem DT 880 am ähnlichisten sind.

So etwas wie ein DT 770 würde mir bei elektronischer Musik Depressionen bereiten und ein Kopfhörer mit viel Kickbass wäre zu heavy für mich, wenn die Musik selbst schon viel Kick-Drum hat.

Nun kenne ich den Grado-Sound nicht. Aber was macht ihn so geeignet für elek. Musik? Vermittelt er ein Gefühl von analoger Härte, während ein DT 880 eher steril und kalt bei elek. Musik klingt?
Nickchen66
Inventar
#23 erstellt: 16. Feb 2007, 12:49
DT880 und Elektronik: Ich nehme den DT880 durchaus für elektronische Musik, aber halt nur für Minimalistisches mit wenig Spuren, viel Luft und Stille zwischen den Noten - z.B. ruhige Sachen von Autechre.
Wenn es aber geringfügig hektischer und "voller" zugeht, empfinde ich ihn als zu hektisch und ...ja, zu kalt. Die Kampfklasse Fila Brazillia, Squarepusher oder Underworld wird (finde ich) vom DT880 einfach unpassend weil (unten rum) unvollständig dargestellt. Das ist ein bißchen wie Kotelett, Bohnen, Sauce - aber keine Kartoffeln oder Klöße.

Ich erhebe indes keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Ich kenne jemanden, der Goa Trance mit einem K401 hört und selbst das manchmal zu bassig findet.

DT770: Ein mittlerweile fast ungenutzter KH. Wenn es nicht so unlukrativ wäre, würde ich ihn vermutlich versilbern.

Grado & Elektronik: Keine Ahnung, ich hab' ja nur den "gezähmten" MS1. Der ist für das meiste absolut großartig. Fast so detailliert wie der 880er, die Neutralität etwas weniger streng (leicht angehobener Kickbass) - sobald Rhytmus mit in die Musik kommt, geht so dermaßen die Post ab...
sai-bot
Inventar
#24 erstellt: 16. Feb 2007, 13:46
Squarepusher! Guter Musikgeschmack Den höre ich dann in der Tat auch ausschließlich mit dem A900 - nixe K701... aber das ist doch etwas sehr OT
Nickchen66
Inventar
#25 erstellt: 16. Feb 2007, 14:09
Ja, "Best of Sting" muß nicht sein...
Nickchen66
Inventar
#26 erstellt: 20. Mrz 2007, 21:37
Aufgrund dieses Threads hatte ich ja trotz anfänglicher Midfi-Skepsis meinen bisher wenig bewegten 880er nochmal einer ~500 Stunden Einspielprozedur unterzogen. Habe beschlossen, daß er jetzt fertig eingespielt ist und ihn wieder aus dem Keller geholt.

Wirklich ein anderer KH jetzt . Fand ihn vorher außerhalb seines "Reviers" ein bißchen dünn, besonders bei Electronica klang das wirklich albern manchmal. Augenblicklich läuft gerade LTJ Bukem, und ich bin ziemlich angetan. Natürlich immer noch nicht so ein Druck wie MS1 oder DT531, aber ganz achtbar. Schließlich wird man zum Ausgleich mit anderen Qualitäten verwöhnt.

Aber zum Leisehören taugt er nach wie vor nicht. Einmal Spezialist - immer Spezialist...
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