Grado SR 60 vs. SR 80 (lang!)

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rrrock
Stammgast
#1 erstellt: 04. Jan 2005, 01:53
Liebes Forum,

ich hatte in den vergangenen Tagen beide genannten Modelle bei mir zu Hause und kann es mir nicht verkneifen, meine Eindrücke loszuwerden, denn die haben mich überrascht.

Der Fairness halber muss ich vorausschicken, dass der SR 60 etwa seit Weihnachten ständig in Betrieb ist und somit einen Vorsprung vor dem - uneingespielten - SR 80 hatte, den ich ein wenig auszugleichen versucht habe.

Gehört habe ich sie mit einem NAD 562 in Verbindung mit einem Crystal Audio Research KHV Mk I. Zum Einsatz kamen beim bewussten Vergleich Van Morrison "What's wrong with this Picture", Steely Dan "Everything must go", King's X "Please Come Home...Mr. Bulbous" und schließlich John Pattitucci "Now" - eine zugegebenermaßen recht subjektive Auswahl...

Rein optisch unterscheiden sich beide KH nur durch die unterschiedlichen Ohrpolster, lt. Hersteller soll die Zuleitung beim SR 80 zudem etwas besser sein. Der SR 60 hat weiche, komplett auf den Ohren liegende Polster, die nach wenigen Minuten kuschelig warme Ohren verursachen, der SR 80 hat harte Ohrschalen, die um die Ohren aufliegen. Leider drückt dabei die ungepolsterte Membranfläche auf die Ohrmuschel, was mir persönlich ungetrübten Hörgenuss regelmäßig nach 30-45 Minuten vermiest hat.

So, wie die KH aus der Verpackung kommen, unterscheiden sie sich klanglich wie Tag und Nacht: Dunkel und wuchtig der SR 60, hell und brillant der SR 80. So hell, dass es zuweilen schon etwas weh tut. Der SR 60 ist hingegen so weich, dass er fast schon etwas träge im - wirklich abgrundtiefen - Bass wirkt. Der SR 80 erschien hingegen bassärmer, dafür aber straffer und schneller - und seine Räumlichkeit ist viel größer. Einspielen über 24 Stunden milderte die negativen Extreme deutlich.

Nun das Überraschende: nachdem ich - spaßeshalber - die SR 60 Ohrpolster auf den SR 80 gezogen hatte, ließen sie sich kaum noch unterscheiden: auf einmal war auch der SR 80 tief, weich und warm, die brillanten, krispen Höhen waren viel milder geworden. Gleiches gilt andersherum: mit den SR 80 Ohrschalen wurde der SR 60 plötzlich viel brillanter und räumlicher, der Bass wirkte schneller und straffer. Besucher, denen ich die beiden Hörer mit weichen Polstern aufsetzte, konnten keinen Unterschied feststellen. Ich selber meinte nach intesivem Hören einen Hauch mehr Brillanz und Räumlichkeit beim SR 80 heraushören zu können - ob sich das in einem Blindstest bestätigen würde, möchte ich bezweifeln.

Ich kann es eigentlich kaum glauben, aber die beiden KH scheinen sich vor allem hinsichtlich des Tragekomforts zu unterscheiden und da liegt der SR 60, zumindest bei der Physiognomie meiner Ohren, klar vorne. Will man mehr Brillanz, Straffheit im Bass und Räumlichkeit, so kann man die SR 80 Ohrschalen für ca. 20 EUR nachbestellen.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Würde mich schon interessieren - beinahe zweifele ich an meinem Gehör... Oder liegt es an der unterschiedlichen Einspielzeit? Kann das so viel ausmachen, d.h. einen SR 60 in die Bereiche eines ungespielten SR 80 heben? Ich mag es fast nicht glauben.

Viele Grüße,
Adrian


[Beitrag von rrrock am 04. Jan 2005, 01:56 bearbeitet]
Music*Lover
Neuling
#2 erstellt: 11. Jan 2005, 13:49
Hi rrrock,

sehr schöner Vergleich der beidem KH. Habe selber den SR80 seit etwa 1,5 Jahren und bin mit dem Klang absolut zufrieden. Würde aber sagen, dass die burn-in Phase doch einige Wochen in Anspruch genommen hat.
Da ich auch die gleichen Probleme mit dem Tragekomfort habe, wollte ich mal fragen, wo es die Ohrpolster zu kaufen gibt.

Gruß
Hardy
cosmopragma
Inventar
#3 erstellt: 11. Jan 2005, 16:13
Willkommen im Wunderland des Grado-Tuning durch verschiedene Pads.
Grados klingen mit den verschiedenen Pads sowohl was tonale Balance als auch was die Darstellung der Bühne betrifft stark unterschiedlich.
Die hier vorliegenden sind die Soft pads( Comfies) und die Bowls.
Die Bowls sind auch bei allen anderen Modellen heute serienmässig.Ach ja, es gibt zwei Sorten Bowls, ich habe durch Zufall beide, eine Variante ist geschlitzt und die andere ungeschlitzt und der Trichter ist etwa einen mm tiefer.
Dann gibt es noch die flat pads, welche serienmässig mit den alten Modellen wie HP-1000 ausgeliefert wurden.
Die flats sind von Grado nicht mehr erhältlich, ein amerikanischer Händler lässt sie aber in Kleinserie wieder herstellen (teuer, look here --> http://www.toddthevinyljunkie.com/products/product.php?id=167).
Die flat pads stehen (nicht zu unrecht) in dem Ruf, die tonale Balance wunderbar zu optimieren, allerdings unter Veränderung der Bühne.
Die Comfies der 60er gefallen mir tonal gar nicht, muffeln rum.
Mit den 225ern an einer Zweitanlage benutze ich fast ausschliesslich flat pads, mit die besten Kopfhörer für alles was rockt, nicht so brauchbar für Klassik wegen der eingeschränkten Bühne.
Für Klassik und eher akustischen Jazz benutze ich meist den RS-1 mit Bowls, nehme aber gelegentlich mit nem EQ (Sakrileg ! ) 1 bis 3 dB in den Höhen raus.
Flats sieht der RS-1 in letzter Zeit eher selten, manchmal allerdings mit Rock-Musik.
Ein Preis/Leistungstip sind dann noch die Senn Pads.
Billig und leicht erhältlich, es sind die Schaumstoffpolster des Sennheiser HD 414, in die einfach ein Loch geschnitten wird, macht 5 Euro.
Sehen ziemlich gelb aus, deshalb hat man sie in den USA auch zeitweilig in schwarz gefärbt kaufen können.
Ich finde den Anblick am schwarzen SR 225 eigentlich schön beknackt, am hölzernen RS-1 allerdings........
Wie auch immer, die Senn Pads sind sehr bequem, was man weder von den Bowls noch den Flats behaupten kann.
Klanglich geht es einen ordentlichen Schritt in Richtung flat pads, etwas weniger klar, aber kein so schlimmes Gemuffele wie mit den Comfies.
cosmopragma
Inventar
#4 erstellt: 11. Jan 2005, 16:20
Mancher denkt jetzt wohl, was dieser Unsinn mit den Pads soll, aber ihr könnt einfach einen Test machen.
Die meisten werden die heutigen Bowls haben.Einfach umdrehen, draufstülpen, anhören.Das nennt sich "reversed bowls", ist zwar nicht der Weisheit letzter Schluss, vermittelt aber einen Eindruck wovon ich hier eigentlich rede.


[Beitrag von cosmopragma am 11. Jan 2005, 16:21 bearbeitet]
rrrock
Stammgast
#5 erstellt: 11. Jan 2005, 22:42

Music*Lover schrieb:
Da ich auch die gleichen Probleme mit dem Tragekomfort habe, wollte ich mal fragen, wo es die Ohrpolster zu kaufen gibt.


Hallo Hardy,

eigentlich müsste sie jeder Grado-Händler über den Vetrieb bestellen können. Vorrätig sind sie in der Regel z.B. bei PhonoPhono.

Viele Grüße,
Adrian
rrrock
Stammgast
#6 erstellt: 11. Jan 2005, 22:48

cosmopragma schrieb:
Willkommen im Wunderland des Grado-Tuning durch verschiedene Pads.


Hi cosmogragma,

besten Dank für deine Erläuterungen und Ergänzungen. Leider habe ich keine richtige Vorstellung davon, wie die Flat-Pads aussehen - hast Du zufällig irgend wo ein Bild? Die Sennheiser-Pads werde ich mal testen; mir sind die Comfort-Pads bei manchen Aufnahmen tendenziell auch etwas zu weich im Klang. Die Bowls kann ich einfach nicht tragen, zumal mir die Höhen - wie dir ja teilweise wohl auch - echt des Guten ein wenig zu viel waren. Vielleicht sind die Sennheiser für mich ja der goldenen Mittelweg.

Viele Grüße,
Adrian
cosmopragma
Inventar
#7 erstellt: 17. Jan 2005, 22:05

Leider habe ich keine richtige Vorstellung davon, wie die Flat-Pads aussehen - hast Du zufällig irgend wo ein Bild?
Hier findest du Bilder ---> http://www.exhardware.com/reviews.php?Id=135
rrrock
Stammgast
#8 erstellt: 18. Jan 2005, 00:04
Besten Dank!

Gruß,
Adrian
audiophysic_er
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 13. Jun 2015, 20:36
Der Thread ist zwar schon etwas älter, aber heute habe ich auch zum ersten Mal Kopfhörer im Vergleich gehört.

Bose (Modell weiß ich nicht mehr, aber 250 Euro)
Bowers & Wilkins P5 für 299 Euro
Grado Sr60e für 99 Euro
Grade RS-2E für 549 Euro

Was soll ich sagen? Ich als Laie? Gehört würde über ein iPad, über den McIntosch Music Player.

Der Bose und B&W waren echt gut. Aber eigentlich für ab und zu Musik zu hören viel zu teuer.

Der Grado klang viel besser und ich schätzte 400 Euro, weil der Klang absolut besser war. Ich wusste nicht, dass es der günstigste Kopfhörer war. Reiner, klarer, schöner. Und angenehmer auf den Ohren war es auch, vom Komfort her.

Danach wurden mir die teuren Grado gegeben. Die klangen extrem rein und noch klarer und noch besser. Wow, was für ein Sound. Danach tauschte der Verkäufer mir die Ohrpolster des RS-2e gegen die vom Sr60e.

Mit den besseren Ohrpolstern verbessert sich tatsächlich auch der Sound. Echt verrückt, wieviel man für wenig Geld "pimpen" kann!

Übrigens hatten beide Grade das deutlich bessere, dickere und robustere Kabel. Mit Hülle am iPhone ist es aber eng ....

Trotzdem, Bose und B&W mögen gut sein, aber viiiieeeel zu überteuer.

Mehr Klang für´s Geld gibt es bei Grado.

Der SR-60e wird demnächst mein Eigen sein :-)
ZeeeM
Inventar
#10 erstellt: 13. Jun 2015, 20:49
Ich sehe das anders. Grado bedient die Freunde der Detailhörer die sich an feinen Details erfreuen, auch wenn die Darstellung mit den realen akustischen Gegebenheiten nix zu tun hat. Das muß man mögen.
Den SR325e habe ich wieder zurückgeschickt.
Unter dem Strich hat der Alessandro MS1i, den ich hier noch habe die angenehmere Darstellung.
zuyvox
Inventar
#11 erstellt: 17. Jun 2015, 20:27
Also ich habe auch kürzlich die Modelle Grado SR60, SR80 und SR125 gehört.
Alle mit den gleichen Ohrpolstern. Und ich fand die Unterschiede extrem gering bis gar nicht hörbar. Gehört habe ich mit einer AllinOne Anlage im 4000 Euro Bereich.

Da hat der SR60 aber ganz klar die Nase vorn. Also die Preisdifferenz von gut 80 Euro zum SR125 halte ich für nicht gerechtfertigt.

Einen echten Unterschied habe ich dann beim RS2e gehört. Der konnte alles was die SR Modelle konnten, nur eben viel besser. Tiefer, räumlicher, klarer. Einfach perfekt. Nur mit 550 Euro auch ne ganz andere Liga.

Ein Direkter Vergleich mit den Sennheiser Modellen HD600 und HD650 lies diese gegen den Grado echt alt aussehen.

Naja und die Optik der Grados ist halt so ne Sache... komme mir immer vor wie ein Alliierter bei den Nürnberger Prozessen, wenn ich so ein Grado auf dem Kopf habe.
ZeeeM
Inventar
#12 erstellt: 17. Jun 2015, 20:38
Den MS1i den ich habe, der ist nicht ganz so höhenfreudig und wenn man eher sehr helle Hörer hört, dann klingen andere matt und Detailarm. Mein Aha in der Hinsicht haben mir Aufahmen von mir bekannten akustischen Begebenheiten geliefert. Das sind Chor und Orgelaufnamen, Geräusche wie Regen und Straßengeräusche, oder Stimmen von Freunden.
Der vermeintlich zu dunkle Hörer klingt da für mich näher ran.
Wie vieleicht schon erwähnt, das bringt nix, wenn man andere Erwartungen hat. Akustisch richtig kann ziemlich ernüchternd sein.
audiophysic_er
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 17. Jun 2015, 20:39
Ich bekam bei dem SR60e das schönste Ergebnis, wenn die offenen Ohrpolster drauf waren.

Dadurch das der Schaumstoff fehlt, klingt es direkter und reiner, auch ein bißchen räumlicher. Allees Dinge, die mir auch bei dem teuren Modell aufgefallen sind. Nur das diese noch sauberer klingen.

Alles in allem, ein sagenhafter Klang. Sogar am iPad und iPhone ist alles gut. Man kann da nichts schlecht reden. Zumal tragbar und hat Komfort :-)


Ich habe mir übrigens den SR80e bestellt, weil man oft liest das er noch etwas kräftiger im Bass spielen soll.

Bin echt gespannt und freue mich total :-)

Ich mag das Design. Ich finde es schon ein bißchen besonders, ein bißchen Retro-Look. Aber eigentlich sehen die Grado´s einfach nur nach echtem Kopfhörer aus.

Geschmäcker sind verschieden. Manche tragen rote beats oder weiße Bose, ganz cool ... :-D
zuyvox
Inventar
#14 erstellt: 18. Jun 2015, 08:32
Ich mag das Design auch. Der Verkäufer sagte, dass Grado eben Wert auf die Qualität legt, und dass das altertümliche Design eben dem Klang geschuldet ist.

Bei mir waren es übrigens die Ohraufliegenden Schaumstoffposter. Da ich sehr große Ohren habe, wäre das ein Grund, die Dinger nicht zu kaufen. Aber vielleicht kann ich die SR Modelle ja nochmal mit den offenen Polstern hören. Das wäre mir dann auch die 150 Euro Wert.


[Beitrag von zuyvox am 19. Jun 2015, 00:14 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#15 erstellt: 18. Jun 2015, 08:45
Die Ohraufliegenden Polster



z.B. zweite von Rechts, die auf auf den 325e drauf sind, sind relativ hart.
Das Alles nur dem Klang und nur dem Klang geschuldet ist, das wird dir notfalls jeder Hersteller erzählen. Das die Kabel noch dicker geworden sind, hat natürlich auch nur mit dem Klang zu tun und der Robustheit. Andere Hersteller haben das nicht nötig und Zug- und reissfeste Kabel kann man auch anders Herstellen. Das Gewicht des Kabels ist im Verhältnis zum Kopfhörergewicht eher problematisch.

Recht ausgewogen kommt der 225i mit G-Cushion rüber.
http://www.innerfidelity.com/images/GradoSR225iGPads.pdf
spawnsen
Inventar
#16 erstellt: 18. Jun 2015, 09:10
Die Kabel gehören imho zu den größeren Schachstellen von Grado. Die Kabel sind nicht wechselbar, recht „störrisch“ und unflexibel, dazu dick (unnötig viel Gummi bzw. Isolation) und schwer. Das „Look and Feel“ finde ich nun auch nicht überragend. Der Schaumstoff der Pads ist eine Frage des Geschmacks. Mir zum Beispiel oft lieber als "schwitziges" Pleather, erst recht bei On-Ear-Konstruktionen.


Ich mag das Deighn auch. Der Verkäufer sagte, dass Grado eben Wert auf die Qualität legt, und dass das altertümliche Design eben dem Klang geschuldet ist.

Auf der Website von Grado stand mal so ungefär, "sahen schon immer so aus, werden immer so aussehen" (ergänzt um ein bisschen Marketing-Bla). Naja, muss man mögen. Optisch finde ich das Design auch nicht schlecht, in Sachen Langlebigkeit ist mir die Konstruktion suspekt, wiewohl sie objektiv betrachtet wahrscheinlich nicht groß schlechter sein als andere sein wird, die ebenfalls ihre SChwachstellen haben.


[Beitrag von spawnsen am 18. Jun 2015, 09:12 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#17 erstellt: 18. Jun 2015, 09:24
Stax Lambdas sind auch geklebt und sehen windig aus, halten aber Jahrzehnte.
Grado wäre kein Grado mehr, wenn sie nicht so wären, wie sie sind.
audiophysic_er
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 18. Jun 2015, 13:09
Weiß jemand der Experten, wie lange die Einspielzeit dauert?
ZeeeM
Inventar
#19 erstellt: 18. Jun 2015, 13:24
Solange bis es passt. Technisch nachweisen lässt sich da nix relevantes.
Dadurch das beim Tragen die Polster etwas an Spannkraft verlierren ändert sich deren akustische Eigenschaften und der Abstand Ohr-Treiber. Das sind nicht gerade winzige Unterschiede.
Kopfhörermebranen selber bestehen meist aus ein oder mehreren Schichten Mylar, die dann ggfs. noch bedampft werden. Eines haben aber Kopfhörermembranen aus Kunstoff gemeinsam: Sie sollen sehr temperaturbeständig sein, sehr zugfest und feuchtigkeitsfest.
Mylar ist schon lange Trägermaterial von Tonbändern, wenn man mal ein vergleichsweise populäres Einsatzgebiet nimmt
Da darf sich nichts Einspielen.

Mein Tipp ist, wenn man nicht gerade ein dutzenden oder mehr Hörer sein eigen nennt oder nennen will, dann erstmal ohne weiteren Vergleich eine Woche intensiv hören. Wenn man dann immer noch zufrieden ist, dann behalten und nicht zwangsweise weitervergleichen.

spawnsen
Inventar
#20 erstellt: 18. Jun 2015, 13:27
Nun, kontroverses Thema. Allgemein sind sich die meisten User in diesem Forum einig, dass eine Einspielzeit letztlich nicht notwendig ist, da Klangveränderungen messtechnisch nur bedingt belegt werden können und weil die (imho korrekte) Annahme zugrunde gelegt wird, dass wahrgenommene Klangveränderungen von subjektiver Natur sind und durch Gewöhnungseffekte des Gehörs an die neue Signatur des Kopfhörers zu erklären sind.


[Beitrag von spawnsen am 18. Jun 2015, 13:28 bearbeitet]
holzohr33
Stammgast
#21 erstellt: 18. Jun 2015, 16:25
ich mag meine Grados ja gerne, aber das Kable ist schon unpraktisch fuer den taeglichen Gebrauch. Gut ist das dicke Kable aber wenn man Nagetiere hat. Bei meinenem PS500 hatte eine Ratte am Kabel genagt, aber da der Gummischlauch drumherum SOOOO dick ist waren die eigentlichen Kabel nicht beschaedigt ...
Beste Gruesse

martin


[Beitrag von holzohr33 am 18. Jun 2015, 16:26 bearbeitet]
AG1M
Inventar
#22 erstellt: 18. Jun 2015, 16:44
Das Kabel ist so gesehen kein Problem, kann man ja gegen was gescheites tauschen lassen. Ist es auch imho definitiv Wert.

900x900px-LL-3118b265_Zwischenablage02

Alternativ wäre auch mit Buchsen zum steckbaren Kabeln möglich gewesen, da aber die Länge persönlich optimal ist reicht das auch so aus.
audiophysic_er
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 13. Aug 2015, 20:20
Und immer noch seeeeeeehr zufrieden mit dem SR80e :-)

Meine Anlage kann er nicht toppen, aber macht echt Spaß!
spawnsen
Inventar
#24 erstellt: 13. Aug 2015, 21:44
Hatte bis vor kurzem den Grado RS2e hier. Wollte ihn unbedingt behalten, doch die Höhen und die Sibilanten zwangen mich regelmäßig, ihn abzusetzen. Dann setze ich den HE-500 hier auf und alles war gut. Daher ging er dann doch zurück.

Dir aber weiterhin viel Spaß - die Grados haben schon was! Für mich passen die Alessandros aber besser, oder der PS 500, der ist eher neutral und im Hochton für Grado-Verhältnisse recht moderat.
cola
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 30. Apr 2016, 13:50
Aktueller Tipp für gute Ersatzpolster mit Öffnung für GRADO :



http://www.amazon.de...i_detailpage_o01_s00

iParaAiluRy Neue Ersatzohrpolster Ohrpolster-Kissen für Grado SR80 SR60 SR125 SR225 SR325 325i


Haben bei meinem GRADO SR-80 die normalen geschlossenen Polster ersetzt - und der Klang ist hörbar besser als vorher. Und das für unter 10 € ... eine lohneswerte Sache.


[Beitrag von cola am 01. Mai 2016, 11:18 bearbeitet]
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