NUN isser getestet, der -->Rs1 am -->CMOY___was hört man wirklich?

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Igel60
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 21. Okt 2007, 10:00
hallo hiFi/HiEnd-fans,

nochmals danke für alle, die mir vorab tips gegeben haben, und hilfreiche unterstützung, das zeichnet das Forum hier aus !!!
hier nun ein kleiner testbericht:

angeschlossen sind:
uralt-peoneer-cd-edelplayer PD72
daran rotel rc03 vorstufe
daran CMOY von marc
daran RS1 Grado
kabel: Burmester III (chinch)

Wenn ich punkte vergeben würde, dann etwa so:
Punke von 0-60++
RS1 direkt am Kh-ausgang des rotel = 53
RS1 über Cmoy = 57
erläuterung:
der kh-ausgang der rotel ist hochwertig, aber wohl in der preisklasse (klar, irgendwie) nicht hi-endig, d.h. er bringt nicht rüber was im gerät "drinn ist".
der cmoy von marc (um den handelt es sich) ist sehr hochpegelig und "obenrum" ggf. kritisch: d.h. wenn über pre-out
des rotel eingespeist, durfte ich mit meinen accus nicht allzu hoch aufdrehen, sonst ging er in die verzerrung! was jedoch wohl an nicht absolut 100%iger ladung der accus liegen könnte...
insgesamt spielt der cmoy aber sehr klar und bringt "alles" was drin ist auch raus--> also klar und direkt.
nun höre ich dinge heraus, die ich vorher nicht so hörte!!
insgesamt also klanggewinn gegenüber des kh-ausgangs der vorstufe.
Gesamteindruck beider komponenten im gesamten:
"sehr feine aufzeichnung der instrumente"
"klar und hell" ohne überspitzt zu sein, eher "rein"
"tiefbass sanft und real, kein dröhnen oder wummern"
"hohe räumlichkeit und tiefenstaffelung"
"insgesamt homogenes, feines klangbild, ein hörerlebnis und längerhörgenuss" so, oder so ähnlich würd ich's formulieren.

nun bin ich kein professioneller tester, dennoch maße ich mir an ein recht feines gehör zu haben (wenn ich auf dinge aufmerksam mache, die ich höre und mein nachtester dies beachtet, hört er das meist auch heraus)
[seit ca 25 jahren vergleiche ich gel. als priv.testhörer aus freude und meine unterschiede recht deutlich hören zu können]
es mag nun welche geben, die es freut was ich hier ausgibig beschreibe und denen es eine hilfe sein kann bei der auswahl der richtigen kh oder KHV's -
es mag natürlich auch meinungsverschiedenheiten geben, die es auch geben darf [stichwort: "wie neutral hätten sie es denn gerne", oder "was ist ihr gespühr für nahe-am-orginal?"] obwohl ich nun keine diskusion über "was-hört-mann-und-was-nicht" vom zaun brechen möchte, ist es eben so:
manche hören vieleicht feinere unterschiede, die andere nur wahrnehmen, wenn sie darauf aufmerksam gemacht werden, andere nehmen sie gar nicht war.
abschließend: mein uralter dt880 hat ausgedient, nimmt aber noch immer ehrenplatz neben dem grado, als "historischer kopfhörer mit refferenz" ein, viele jahre hat er mich hocherfreut mit seinem klang und tiefbass, und war schon ein klangerlebnis der obereren klasse, dem grado geb ich aber noch paar punkte dazu.
wie auch immer, der rs1 und der cmoy sind für MICH erste wahl! obwohl ich glaube, das es da oben noch etwas gibt,
etwa den stax für über xxxx euro..., der wohl noch deutlich draufsetzt, kommt man mit dem getesteten duo wohl recht weit oben an. bleibt nur noch die frage der besten accus

micha

||über geschmäcker kann-, sollte man aber nicht streiten||
Vul_Kuolun
Inventar
#2 erstellt: 21. Okt 2007, 14:11
Hi!

Also, es freut mich sehr, daß der KHV Dir gefällt. Ich wünsche viel Spass damit.

Zur Klarstellung sei aber folgendes angemerkt:

Dein "Cmoy" ist ein weit aufgebohrter CMoy; eigentlich ist es ein CMoy mit nachgeschalteter A/B-Endstufe mit BC 237/337 Transistoren. Also durchaus eine nicht unwesentliche Weiterentwicklung. Ausserdem läuft er mit 18 Volt statt mit 9 Volt beim originalen Cmoy.

Zum anderen sind die Verzerrungen zunächst mal unabhängig vom Eingangssignal. Die meisten Amps fangen an zu verzerren, wenn die Akkuspannung unter einen krtitischen Wert absinkt. Wenige OPA's machen in dem Fall ganz zu, so z.B. der LM 4562.
Das plötzliche Einsetzen der Verzerrungen ist also nur ein eindeutiges Zeichen, die Akkus zu laden/Battereien zu wechseln.
Akkus haben von vorneherein in der Regel eine etwas geringere Spannung als Batterien, so daß ein angegammelter Akku schon zum Problem werden könnte.

Ich hab Akkus von Conrad benutzt; da kann man das Etikett sauber abziehen, und hat dann schön schwarze Akkus; nicht ganz unwichtig imho, weil man sie ja bei diesem Gehäuse immer sieht.

Wenn Du allerdings mit neuen Batterien das gleiche Problem immer noch hast, kanns auch sein daß der Verstärkungsfaktor des Amps für Deinen Hörer zu gering ist. Das kann man aber durch simples Austauschen von 2 Widerständen lösen.
Wie weit kannst Du denn den Lautstärkeregler aufdrehen, bis Verzerrungen einsetzen? Wie laut ist dann der Hörer?


[Beitrag von Vul_Kuolun am 21. Okt 2007, 14:30 bearbeitet]
Igel60
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 21. Okt 2007, 23:09
also normal drehe ich beim pre amp den regler bis ungefähr 10-11 Uhr, dann isses gut konzertsaalmäßit.
beim getunten cmoy ist dort bereits verzerrung, aaaber wie gesagt --> sind wohl die accus (obwohl brandneu!)
jedenfalls bringt der cmoy deutlich mehr autputt als der vorverstärkerausgang des 03er rotel...

meine frage also nach-wie vor: welche accus (die man auch rel. leicht kriegt) sind besser als meine varta mit 200maH
von denen ich gleich skeptisch war (waren im bauhaus teuer!)
da nur 200mah...
und mit 8 std laden isset nich getan...die brauchen mehr bis das lichtchen ausgeht an der ladestation (obwohl nagelneu!!)

jedenfalls ist wohl dein KHV erste sahne, denk ich mal, obwohl letzte tests das bestätigen müssten mit BESTEN accus

grüße
micha
Igel60
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 21. Okt 2007, 23:21
übrigens hab ich die (ja nagelneuen) accus nun ca 18 std geladen bis bei beiden das lichterl ausging...
nun konnte ich kaum verzerrungen wahrnehmen, es sei denn ich dreht richig auf....
was da nun genau verzerrte kann ich so schnell nicht sagen bei 3 CD's...ggf. ist dein cmoy so gut, das er das darstellt, was eigentlich nicht hörber sein sollte....

---> dann wäre er superspitzenklasseüberflieger....

denke ich werde die nächsten tage noch ausgibigere tests machen und dann berichten was ich wie getestet habe ...
der threed ist ja neu, da kann ich wohl noch 1-2 tage antworten, bis mir jemand den galgen reicht

jetzt schon sagen kann ich jedenfalls, das der (getunte) cmoy deutlich mehr output bringt und damit das ganze klarer und deulicher rausbringt als der pre-amp ausgang des 03er von rotel, der ja auch nicht nur mittelklasse ist...
-> liegt wohl an höherem ausgangspegel+(evtl) besseren teilen innendrinn


micha
Class_B
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 22. Okt 2007, 06:46
Neue Akkus haben noch nicht ihre volle Kapazität!!!
Mindestens drei mal laden und wieder entladen!!!

Gruß
Thomas
Igel60
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 22. Okt 2007, 10:08
ohh, ahhsoo...

vielen dank erstmal


grüße
micha
Vul_Kuolun
Inventar
#7 erstellt: 22. Okt 2007, 11:43

was da nun genau verzerrte kann ich so schnell nicht sagen bei 3 CD's...ggf. ist dein cmoy so gut, das er das darstellt, was eigentlich nicht hörber sein sollte


Wenns nur bei manchen CD's verzerrt, scheidet der Amp als Ursache aus. Es kann gut sein, daß Du z.B. die Verzerrungen hörst, die durch zuviel Kompression auf heutigen CD's gern auftreten.

Wenn die Akkus sauber geladen sind, scheiden die als Ursache aus, auch wenn sie noch nicht ihre volle Kapazität haben.

Nimm irgend ne ältere Klassik-CD oder Dire Straits oder sowas zum testen.
Mit welchen Aufnahmen hörst Du denn Verzerrungen?

Bei mir hat er jedenfalls nicht gezerrt. Im Gegenteil, das Teil hat durch die Transen am Ausgang und die erhöhte Betriebsspannung Reserven, von denen ein normaler CMoy/ normale KH-Klinke träumt.

Es kann halt folgendes sein: Der Rotel hat einen relativ kräftigen Output. Wenn jetzt der Verstärkungsfaktor des KHV zu gering ist, kannst Du irgendwann den Pegel durch Erhöhung des Eingangspegels am KHV (also durch weiteres aufdrehen des Lautstärkereglers) nicht weiter steigern, weil der Eingang übersteuert. Dann macht mans einfach so, das man den KHV so einstellt daß er von vorneherein das Eingangssignal in einem größeren Verhältnis verstärkt. Dann muss man den Preamp nicht soweit aufdrehen, und übersteuert den Eingang nicht.
Sollte das er Fall sein, mach ich Dir entweder die Einstellung, oder Du tauschst die Widerstände selbst. Ich helf Dir natürlich.
Daran glaube ich allerdings nicht wirklich; dann müsste der Grado einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad als mein DT 880 haben. Weißt Du denn zufällig den Wirkungsgrad?


[Beitrag von Vul_Kuolun am 22. Okt 2007, 11:44 bearbeitet]
Igel60
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 22. Okt 2007, 20:56
danke!!

nein den wirkungsgrad kenn ich nicht, aber es erstaunt mich immer wieder deine kompetenz, zumindest hört sich alles plausibel an, was du so schreibst!

das mit den dire straits ist interessant, die sind bei mir vorne mit bei den favoriten, die ich zuerst hörte
brothers in arm und love over gold, die live hab ich noch nicht getestet, aber burmester refference cd und von biber records, die haben auch excellente aufnahmen.

wie auch immer: es klingt immer besser je öfter ich die accus lade [is ja witzig[
um mir ein faires urteil zu erlauben muss ich noch besser testen, aber es sieht seeeeeehhhhr gut aus tendentiell!

was mich weiter erstaunt ist gemeinsamkeiten, wie dire straits, dt880 (bayerdynamik) - der inzwischen nur noch auf einer seite tönt, aber er hat den ehrenplatz für immer verdient und rotel ...ist wirklich interessant, neben der sucht nach hi-end....

aus o.g. gründen kann ich leider keine fairen tests mit dem dt880 mehr durchführen.

insgesamt: nachdem die verzerrungen weniger werden, denk ich mal alles in allem sind's lediglich die accus.

übrigens, danke das du mir beim ggf. austausch der elkos (?)
hmmm was auch immer - helfen würdest!



nun zum geschäftlichen: die nächsten tage werd ich noch bisserl was überweisen, denn dein khv isses wert!! (hab grad bisserl stress, daher kann sichs noch ziehen)
und deine arbeit sollte gut entlohnt werden, meine ich - sie ist hervorragend, wie es scheint (und sieht auch noch toll aus

grüße micha
Igel60
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 22. Okt 2007, 21:00
ach ja, bei pink floyd dark side of the moon wünsch ich mir noch mehr becken, die bei der alten aufnahme doch sehr in den hintergrund gerutscht sind...(die sind nun auch drann mit testen...die tage...
klar - was weg ist ist weg, doch grad da sollte mein neues gespann noch was bringen, ....hmmmm.....die tage mehr
Igel60
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 23. Okt 2007, 20:28
also, nun nochmal mit dire straits brother in arms getestet:

es liegt nicht am Ra1-CMOY-Clone von marc, der klingt wirklich gut und bringt - sag ich mal aus der hüfte -
um +3 Punkte gegenüber der 03er rotel-Kh-ausgangsstufe

er ist richtig gut und bringt deutlich mehr:
klarer, deutlicher, mehr einfach

möglicherweise liegen die verzerrungen, die nun nur noch bei hohen pegeln auftreten am kh selbst, der evtl (auch von mir?) zu hoch betrieben wurden....oder noch immer an den accus...

wie auch immer, der cmoy bringt, wenn ich nicht sehr hoch anfahre, deutlich mehr sound--> man hört dinge, die man so noch nie hörte!

grüße
micha
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