Welche Lieder hört ihr für einen Kopfhörer Test?

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trinytus
Inventar
#1 erstellt: 05. Aug 2009, 09:14
Hi Leute

Ich will meinen NuForce NE-7M reviewen. Sein gegenspieler soll der AL UHP336 sein. Evtl noch dazu meinen Denon AH-P 372.

Jetzt zu meiner Frage.

Welche Lieder nutzt ihr um die Unterschiede von Kopfhörern gut raushören zu können?

Es wäre mir und sicherlich auch anderen Leuten eine Hilfe, wenn ihr eure Testlieder preisgebt.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Gruß
Tob8i
Inventar
#2 erstellt: 05. Aug 2009, 11:42
Du musst natürlich Musik hören, die du gut kennst. Vor allem bei der du weißt, wie sie abgemischt ist. Also mit viel Bass oder doch eher neutral oder wieder ganz anders.
m00hk00h
Moderator
#3 erstellt: 05. Aug 2009, 12:37
Wird dir nichts bringen, wenn wir dir unsere Testlieder zur Verfügung stellen, die du gar nicht kennst.

Hör einfach ganz normal deine bekannte Musik.

m00h
trinytus
Inventar
#4 erstellt: 05. Aug 2009, 12:50
Ok. Dann hat sich diese Frage ja erledigt.

Dachte nur, dass jeder mit einheitlichen Testliedern die Ergebnisse besser nachvollziehen könnte.

Ggruß
Nattydraddy
Inventar
#5 erstellt: 05. Aug 2009, 13:14
Es gibt ja von diversen Plattenlabels "Referenzdisks", die man nutzen kann. Wir hatten dazu vor bald 2 Jahren auch mal einen Fred zu, um uns auf eine zu einigen. Aber auch "Referenz" ist nocht standarisiert. Ich nutzte die Chesky Ultimate Referenzdisk, wie sie auch von Richter Di gerne genommen wird. Einer von uns (zum Open Hai-End-Forum:-) gegangene fand die wiederum zu hallig.

Die meisten Leute werden vorallem mit der Musik auf der CD nochts anzufangen wissen (Jazz, Klassik etc). Insofern gibt es nicht die algemein genutzten Lieder, "um die Unterschiede von Kopfhörern gut raushören"
eddie78
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 05. Aug 2009, 15:53
Ich versuche da einfach nur mir bekannte Stücke in guter Qualität zu hören - und einen relativ repräsentativen Genrequerschnitt zu bekommen.
RichterDi
Inventar
#7 erstellt: 07. Aug 2009, 22:48
Neben der schon erwähnten Chesky Ultimate Demonstration Disc nutze ich eigentlich immer auch die Manger Schallwandler Test CD (bei beiden CDs wirklich sämtliche Stücke und am Besten auch in einem Rutsch durchgehört), die DALI Test CD, den Song Four wild horses von einer CD der High End Gesellschaft, die Youngblood Brass Band CD center:level:roar weil Blech extrem schwierig richtig wiederzugeben ist, Kirchenmusik mit viel Orgel und Chor, menschliche Stimme, Violinen Konzert, auch Geigen sind ein wunderbar sensitives Instrument für Klangverfälschungen. Und zusätzlich dann Querbeet.

Wichtig ist m.E. dass man alle CDs auf sehr vielen verschiedenen Anlagen (Lautsprecher und Kopfhörer) gehört hat. Besonders wichtig ist dabei IMHO auch, dass man nach den Sternen greift und die Musik auf Anlagen hört, die man sich selbst nie leisten kann, nur dann versteht man allmählich was auf den Aufnahmen wirklich drauf ist und was von der einen oder anderen Anlage unterschlagen wird.
ZeeeM
Inventar
#8 erstellt: 08. Aug 2009, 06:21

RichterDi schrieb:
Wichtig ist m.E. dass man alle CDs auf sehr vielen verschiedenen Anlagen (Lautsprecher und Kopfhörer) gehört hat. Besonders wichtig ist dabei IMHO auch, dass man nach den Sternen greift und die Musik auf Anlagen hört, die man sich selbst nie leisten kann, nur dann versteht man allmählich was auf den Aufnahmen wirklich drauf ist und was von der einen oder anderen Anlage unterschlagen wird.


Was noch wichtiger ist, Aufnahmen anzuhören, die man selbst live gehört hat und zwar keine Aufnahmen, die über eine PA liefen. Ich habe hier von einem hiesigen Jazzesemble und von einem Orgelkonzert in einer Kirche so eine Aufnahme.
Auch interessant sind aufgenommene Alltagsgeräusche.
Eine Aufnahme von einem belebten Marktplatz ist auch sehr brauchbar. Bekannte Stimmen sollte man auch ins Kalkül ziehen.
RichterDi
Inventar
#9 erstellt: 08. Aug 2009, 07:44

cmmarburg schrieb:

RichterDi schrieb:
Wichtig ist m.E. dass man alle CDs auf sehr vielen verschiedenen Anlagen (Lautsprecher und Kopfhörer) gehört hat. Besonders wichtig ist dabei IMHO auch, dass man nach den Sternen greift und die Musik auf Anlagen hört, die man sich selbst nie leisten kann, nur dann versteht man allmählich was auf den Aufnahmen wirklich drauf ist und was von der einen oder anderen Anlage unterschlagen wird.


Was noch wichtiger ist, Aufnahmen anzuhören, die man selbst live gehört hat und zwar keine Aufnahmen, die über eine PA liefen. Ich habe hier von einem hiesigen Jazzesemble und von einem Orgelkonzert in einer Kirche so eine Aufnahme.
Auch interessant sind aufgenommene Alltagsgeräusche.
Eine Aufnahme von einem belebten Marktplatz ist auch sehr brauchbar. Bekannte Stimmen sollte man auch ins Kalkül ziehen.

Sehr guter Vorschlag!
eddie78
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 08. Aug 2009, 11:37
Ich nehme immer noch die Demodisc von einer lieben Freundin, wo ich auch die Aufnahmebedingungen aus dem Studio kenne und die ich in- und auswendig kenne.

Viele Anlagen und "unleistbare" halte ich für entbehrlich. Die extrem teuren sind nunmal oft "schöngesoundet" und helfen daher bei der Beurteilung nicht wirklich (jedenfalls mir nicht).

Zur Beurteilung spielen für mich dann eher die technischen Aspekte eine Rolle - AUflösung, Räumlichkeit, etc. - und eine grobe Neutralität.

Ob dann die Abstimmung zu den eigenen Präferenzen passt, steht dann ja wieder auf einem anderen Blatt.
zuglufttier
Inventar
#11 erstellt: 09. Aug 2009, 14:44
Ich nehme einfach Lieder, die ich sehr gut kenne. Alles andere macht für mich keinen Sinn

Wenn ich die dann schon mit über 10 Kopfhörern und ähnlich vielen Lautsprechern gehört habe, dann weiß ich recht gut worauf es ankommt.

Auch ne schlechte Aufnahme kann gut für so einen Test herangezogen werden. Für mich taugt ein Lautsprecher nichts, wenn er auch nur mit einer guten Aufnahme annehmbar klingt. Ne 100 Euro Box von Magnat oder so klingt damit auch gut...
ZeeeM
Inventar
#12 erstellt: 09. Aug 2009, 21:20

zuglufttier schrieb:
Ich nehme einfach Lieder, die ich sehr gut kenne. Alles andere macht für mich keinen Sinn


Da hast du in gewisserweise Recht.
Was nutzt eine 100% exakte Wiedergabe, wenn diese nicht gefällt.
bearmann
Inventar
#13 erstellt: 10. Aug 2009, 11:00
Ich halts da ähnlich, wie unser zuglufttier. Wenn ich was teste, höre ich erstmal meine Lieblingslieder und achte zum einen drauf, dass es so klingt, wie ichs mag. Zum andren aber auch darauf, ob sich das gewohnte (euphorische) Gefühl bei den Liedern einstellt - wenn das nicht kommt, macht der Hörer/DAC/KHV/whatever irgendwas falsch.

Man sollte aber nicht ausschließlich nur mit sehr guten Aufnahmen abhören, sondern auch bewusst mal "schwierige" oder "schlechtere" Aufnahmen nehmen. Gerade den Faktor "aus Scheiße Gold machen", darf man mMn bei KHs nicht unterschätzen. Was bringt einem ein 1k€ Hörer, wenn er jeden kleinen Fehler der Produktion unnachgiebig in den Mittelpunkt stellt und dadurch 50% der Musik keinen Spaß mehr macht?!

Das wäre so mein Vorgehen...

Grüße.
bearmann


[Beitrag von bearmann am 10. Aug 2009, 11:01 bearbeitet]
eddie78
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 10. Aug 2009, 11:48
Bei KH will ich auch hören können, wenn eine Aufnahme schlecht ist.
ANsonsten höre ich sie eher auf meinen Lautsprechern, die mehr verzeihen.
DIrekt auf den Ohren soll es für mcih auch entsprechend akkurat sein.
GenauZuHörer
Stammgast
#15 erstellt: 15. Aug 2009, 07:15

titansausage schrieb:

Welche Lieder nutzt ihr um die Unterschiede von Kopfhörern gut raushören zu können?


"Seine Frau" von Anne Haigis von der CD "Lass mich fallen wie Schnee". Da passiert was ganz komisches, das ich mir nicht so ganz erklären kann. Je besser die Anlage (bzw. der Kopfhörer), desto genauer hört man die Bassgitarre raus, die leicht rechts von der Mitte positioniert ist.

Mit einer billig-Anlage hört man fast gar nicht, daß sie da ist. Mit dem Stax (als Beispiel) hört man sie relativ laut und glasklar und kann auf den Zentimeter sagen, wo sie positioniert ist. Das Stück klingt dadurch ganz anders.
furvus
Inventar
#16 erstellt: 18. Aug 2009, 15:04
Also ich setze beim Test-Hören auch meißt auf Lieblingslieder, die ich bis zur Vergasung gehört habe. Heute Yulong vs. Cantate mit DT880Pro...

Radiohead - Morning Bell, Karma Police
Portishead - Roads
Mono - sabbath
Bright Eyes - Gold Mine Gutted
Thom York - Analyse
DePedro - La Memoria
The Notwist - Consequence
Joss Stone - Security
Wilco - Impossible Germany
Johnny Cash - If You Could Read My Mind
Firefox AK - Winterrose

Das war die Playlist...

Besten Gruß vom Chris
trinytus
Inventar
#17 erstellt: 18. Aug 2009, 22:50
Leute!!!

Danke für die Beiträge, die bis heute eingegangen sind. Finde es echt toll, dass schon einige ihre Meinung zum Thema abgegeben haben. Weiter so. Wird bestimmt eine wirklich gute Sammlung von Tipps.

Gute Nacht
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