Neue Vorstufenroehren klingen dumpf

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cmb
Neuling
#1 erstellt: 17. Mai 2007, 09:59
Morgen allerseits,

Wollte meinen wohlklingenden TAC34 noch eins drauf setzen und habe ihm neue russische vorstufenroehren gestiftet. Was eine grosse enttaueschung musste ich da erleben. Unanhoerbar dumpf und basslasstig kling es. Ich muss sagen , dass ich auch nichts weiter eingestellt habe (krinr ahnung von ruhestrom etc). Es klangt furchtbar - nach 3 stunden habe ich es nicht mehr ausgehalten und dann die china boller wieder eingeschoben und kann wieder entspannt musik hoeren.

Bin doch recht enttaeuscht da ich so oft gelesen habe das russiche roehren nochmals besser waeren. Haette ich sie vieleicht noch laenger einspielen sollen??

Die chiesischen EL34 hatte ich damals mit den original Svetlana (aus dem original Werk) ausgetauscht und das war ein positives ergebnis. Nun habe ich auch noch neue Svetlana's aus dem "neuem Werk". Traue mich schon gar nicht mehr auszuprobieren.

LG
Claude
Dynacophil
Gesperrt
#2 erstellt: 17. Mai 2007, 10:16
Moin
Danke für diesen schönen, präzisen Erlebnisbericht, vor interessanten Details nur so strotzend
was für für Möhren gegen was für Möhren getauscht?




Ich hab heute früh russisches Mett statt Marmelade aufs Brot geschmiert, irgendwie schmeckte das nur muffig und doof. Das hat mich so genervt, das ich das Mett abgekratzt hab, und Marmelade drauf getan hab. Jetzt ist wieder alles gut.



[Beitrag von Dynacophil am 17. Mai 2007, 10:22 bearbeitet]
Sehrlauthörer
Stammgast
#3 erstellt: 17. Mai 2007, 17:47

cmb schrieb:
Morgen allerseits,

Wollte meinen wohlklingenden TAC34 noch eins drauf setzen und habe ihm neue russische vorstufenroehren gestiftet. Was eine grosse enttaueschung musste ich da erleben. Unanhoerbar dumpf und basslasstig kling es. Ich muss sagen , dass ich auch nichts weiter eingestellt habe (krinr ahnung von ruhestrom etc). Es klangt furchtbar - nach 3 stunden habe ich es nicht mehr ausgehalten und dann die china boller wieder eingeschoben und kann wieder entspannt musik hoeren.

Bin doch recht enttaeuscht da ich so oft gelesen habe das russiche roehren nochmals besser waeren. Haette ich sie vieleicht noch laenger einspielen sollen??

Die chiesischen EL34 hatte ich damals mit den original Svetlana (aus dem original Werk) ausgetauscht und das war ein positives ergebnis. Nun habe ich auch noch neue Svetlana's aus dem "neuem Werk". Traue mich schon gar nicht mehr auszuprobieren.

LG
Claude


Hey Claude,

kommt mir irgendwie bekannt vor, lies mal DAS HIER.

Also Klirr täuscht manchmal Höhen und Luftigkeit vor wo eigentlich gar keine sind.Im Prinzip kann man das auch ganz fresch und dreist als "chinesisches Sounding" bezeichnen um die technischen Unzulänglichkeiten zu kaschieren.

Gruß.

Michael
cmb
Neuling
#4 erstellt: 18. Mai 2007, 09:55
"Faszinierend" Mr. Spock,
Danke fuer den, ich muss es gestehen, recht amuesanten Beitrag. Aber komm, du hast doch bestimmt auch kompetenten Rat auf Lager. Also ich verrat mal ein paar mehr Details und versuche meine Fragen offener zu gestalten.

Die chinesiche Marmelade war also schon auf dem Brot. 4 kleine Glaeser 6N3. Ich habe mir bei einem bekannten Mett-Lieferanten Jan Wuesten, equivalenten russichen Mett 6N3p-e long life liefern lassen. Diese dann wie gesagt aufs Brot geschmiert. Nun kann ich nicht sagen, dass dies nur etwas muffig und bloed schmeckte sondern es wahr so ein krasser unterschied schier ungeniessbar. Es stand nur noch weicher wabbeliger brummiger Bass im Raum und sonst gar nichts, das ich mehrmals ueberprueft habe ob mein Sub ausgeschaltet war. Ich muss sagen, dass ich ansich mit meinem Menu soweit schon ganz zufrieden war, an dem pfeile ich ja auch seit jahren rum. So zufrieden, dass ich seit wohl 2 Jahren nichts mehr dran veraendert habe und einfach mal das i-tuepfelschen draufsetzen wollte.

Menu:
CD532i NAD / TAC 34 mit chinesicher Marmelade und Svetlana EL34 / 5 Piega LP P4XL MK2 oder sowas...+ Sub3/ MIT Kabel /HMS - Stromkabel + Steckdose / 3 Plattenspieler Sony, Thorens, Denon / NAD PP2 / DENON MC301 odes so.. / Samsung DVD-SACD+DVD Audio(Bargain schlechthin)/ Yamaha DSP800 oder so ... Jedes Teil habe ich wohl mindestens mit 10 anderen verglichen und probegehoert, also ich koennte dieses Forum mit rein subjektiven Erfahrungsberichten schon so richtig einmuellen...

Meine Frage waeren nun dahin gehend:

- Habe ich generell die falsche Wurst genommen?
- Hat es einen Sinn meine Ohren weiter zu quaelen in der Hoffnung dass sich die Wurst noch etwas abhaengt und schlussendlich doch sehr lecker schmeckt? Oder ist Hopfen und Malz verloren?
- Haette ich am Brot etwas umstellen sollen? Da ich nur rot von schwarz unterscheiden kann befuerchte ich, dass es dann in einem schwarzem Toastbrot endet, wenn nicht gar in einem BarbeQ...

Vielen Dank ;-)


Lieber Sehrlauthoerer,

das meine so schoeeeeeen klingenden china Vorstufenroehren sounden, kann schon sein (die EL34 habe ich ja wie gesagt schon ausgetauscht gegen russichen soud). Mein Gott solange es mir gefaellt :-)
Dass die schoenen hoehen und die luftigkeit nur klirr sind, daran moechte ich mich eigentlich nicht so anfreunden :-( aber ich werde mal beim hoeren darauf achten. Falls es so waere : Vive le Klirr!

Danke
Claude
sidolf
Inventar
#5 erstellt: 18. Mai 2007, 10:34

cmb schrieb:

Bin doch recht enttaeuscht da ich so oft gelesen habe das russiche roehren nochmals besser waeren. Haette ich sie vieleicht noch laenger einspielen sollen??

LG
Claude


Hallo Claude,

ich hatte mir für meinen Selbstbau-VV (SRPP) ein Quardett 12AU7/ECC82 von EH bestellt. Nach dem Tausch der EH gegen die zuvor verwendeten ECC82JJ musste ich eine dramatische Klangverschlechterung feststellen. Klirr, dumpferer Klang und unterschiedliche Kanalpegel! Sofort wieder die JJ rein.

Was war die Ursache?

Vor 2 Wochen kaufte ich mir dann einen Röhrentester Precision 910. Als ich damit die 4 Stck. EH ECC82 durchgemessen hatte, war die Ursache klar:

Nur eine der 4 Röhren hatte Messdaten die eine ECC82 haben sollte! 2 Stck. hatten Daten die eher zu einer ECC83 passten und die dritte Röhre lag vollkommen daneben!

Auch die beiden Systeme in den EH Röhren liefern total unterschiedliche Daten. Z.B. 1 System 92%, das andere 60% auf einer Scala von 1 -100%.

Jetzt war großes Messen in meinem Röhrenfundus angesagt. Durchwegs gut schneiden fast alle Röhren von JJ ab. Ebenso gut bis sehr gut sind alte (neue) NOS-Röhren. Gut sind auch Endstufenröhren von EH, nicht aber die Vorstufenröhren (ich habe hier ECC82 und ECC81) von EH.

Um für eine SRPP-Stufe paarige Röhren zu selktieren, ist die Hilfe eines Röhrentesters fast unumgänglich!

Vielleicht hast Du ja auch solche Ausreißer erwischt!?

Liebe Grüße


[Beitrag von sidolf am 18. Mai 2007, 10:37 bearbeitet]
Quästor
Stammgast
#6 erstellt: 18. Mai 2007, 11:07
Hallo Claude,

die russischen 6N3P-E haben eine seeehr lange Einspielzeit. Der von Dir beschriebene Klangeindruck ist durchaus normal.
Ähnliches konnte bereits beim DIY-Phono von Audiosix beobachtet werden. Die Röhren brauchen ca. 150h bis sie anfangen aufzublühen, danach brauchen sie keinen Vergleich mit hochpreisigen Röhren zu fürchten.

Grüße
Martin
Dynacophil
Gesperrt
#7 erstellt: 18. Mai 2007, 12:17
ich hasse lange Zitate...

wie schon jemand anderes mutmasste:
Entweder sind die als Ersatz verbauten Röhren kein drop-in Äquivalent zu den Chinesen, oder die chinesischen 6N3 sind so "schlecht" dass die Chinesen ihre Schaltung an die miesen Röhren angepasst haben, was "gute" russische 6N3p-e abstinken lässt, oder die 6N3p-e sind im Po, was wenn beide sich gleich verhalte bei dem Lieferanten eher unwahrscheinlich sein sollte...

zumindest wird hier: tdsl.duncanamps.com

die 6n3 OHNE direkte austauschtypen geführt, währen die
http://tdsl.duncanamps.com/show.php?des=6N3PE* eine ganze Reihe substitutes hat, nur nicht die 6n3 angeführt wird...







cmb schrieb:
"Faszinierend" Mr. Spock,
Danke fuer den, ich muss es gestehen, recht amuesanten Beitrag. Aber komm, du hast doch bestimmt auch kompetenten Rat auf Lager. Also ich verrat mal ein paar mehr Details und versuche meine Fragen offener zu gestalten.

Die chinesiche Marmelade war also schon auf dem Brot. 4 kleine Glaeser 6N3. Ich habe mir bei einem bekannten Mett-Lieferanten Jan Wuesten, equivalenten russichen Mett 6N3p-e long life liefern lassen. Diese dann wie gesagt aufs Brot geschmiert. Nun kann ich nicht sagen, dass dies nur etwas muffig und bloed schmeckte sondern es wahr so ein krasser unterschied schier ungeniessbar. Es stand nur noch weicher wabbeliger brummiger Bass im Raum und sonst gar nichts, das ich mehrmals ueberprueft habe ob mein Sub ausgeschaltet war. Ich muss sagen, dass ich ansich mit meinem Menu soweit schon ganz zufrieden war, an dem pfeile ich ja auch seit jahren rum. So zufrieden, dass ich seit wohl 2 Jahren nichts mehr dran veraendert habe und einfach mal das i-tuepfelschen draufsetzen wollte.

Menu:
CD532i NAD / TAC 34 mit chinesicher Marmelade und Svetlana EL34 / 5 Piega LP P4XL MK2 oder sowas...+ Sub3/ MIT Kabel /HMS - Stromkabel + Steckdose / 3 Plattenspieler Sony, Thorens, Denon / NAD PP2 / DENON MC301 odes so.. / Samsung DVD-SACD+DVD Audio(Bargain schlechthin)/ Yamaha DSP800 oder so ... Jedes Teil habe ich wohl mindestens mit 10 anderen verglichen und probegehoert, also ich koennte dieses Forum mit rein subjektiven Erfahrungsberichten schon so richtig einmuellen...

Meine Frage waeren nun dahin gehend:

- Habe ich generell die falsche Wurst genommen?
- Hat es einen Sinn meine Ohren weiter zu quaelen in der Hoffnung dass sich die Wurst noch etwas abhaengt und schlussendlich doch sehr lecker schmeckt? Oder ist Hopfen und Malz verloren?
- Haette ich am Brot etwas umstellen sollen? Da ich nur rot von schwarz unterscheiden kann befuerchte ich, dass es dann in einem schwarzem Toastbrot endet, wenn nicht gar in einem BarbeQ...

Vielen Dank ;-)


Lieber Sehrlauthoerer,

das meine so schoeeeeeen klingenden china Vorstufenroehren sounden, kann schon sein (die EL34 habe ich ja wie gesagt schon ausgetauscht gegen russichen soud). Mein Gott solange es mir gefaellt :-)
Dass die schoenen hoehen und die luftigkeit nur klirr sind, daran moechte ich mich eigentlich nicht so anfreunden :-( aber ich werde mal beim hoeren darauf achten. Falls es so waere : Vive le Klirr!

Danke
Claude
cmb
Neuling
#8 erstellt: 18. Mai 2007, 15:16
Hmmmm... Erst mal ein dickes Dank an Alle.

Wegen der Aequivalenz habe ich mich gleich mal an Herrn Jan Wuesten per mail gewandt. Da muss ich einfach auch mal lobend sagen, dass man dort immer postwended eine Antwort bekommt. Da mich die lateinischen und kyrillischen Abkuerzungen immer recht konfus machen, musste ich da noch anrufen und auch telefonisch gibts es dort so gleich professionnellen Rat. Vielen Dank Herr Wuesten; Also auf gut deutsch die 6n3p-e soll passen!! So far so gut...

Ich denke mal ich werde sie mal einige Stunde einbrennen ... um zu sehen ob, es besserung gibt. Wenn nicht habe ich guenstige russiche 6n3p-e abzugeben oder zu tauschen???:-)

FRAGE Muss ich das mit Musik machen? oder reicht es wenn ich 150 Std den Verstaerker einfach still anlasse???

Das mit dem Messgeraet klingt verlockend aber ich glaube ich bin da doch etwas ueberfordert.

Besten Dank nochmals an alle
Gruss Claude
Dynacophil
Gesperrt
#9 erstellt: 18. Mai 2007, 15:24

Quästor schrieb:
Hallo Claude,

die russischen 6N3P-E haben eine seeehr lange Einspielzeit. Der von Dir beschriebene Klangeindruck ist durchaus normal.
Ähnliches konnte bereits beim DIY-Phono von Audiosix beobachtet werden. Die Röhren brauchen ca. 150h bis sie anfangen aufzublühen, danach brauchen sie keinen Vergleich mit hochpreisigen Röhren zu fürchten.

Grüße
Martin


sind dann tatsächlich solchen gravierenden Unterschiede zu bemerken? ich hatte bisher nur nuancen... wenn überhaupt zu bemerken. Am heftigsten die EH El34 Endröhren... die klangen Neu ok, nach 30 Stunden wurden die immer schwummriger im Bass... was deutlich vernehmbar und nicht ne Nuance war
cmb
Neuling
#10 erstellt: 18. Mai 2007, 18:13
Hi Dynacophil -

Ja es hat jetzt nichts mit klagen auf hohem niveau wirklich nichts zu tun - An meiner Anlage klingen diese Dinger soweit Grottenschlecht. Dass du erst erschrickst, die Lautsprecher haetten sich gerade verabschiedet. Dann konnte ich erst nicht glauben dass mein Sub tatsaechlich ausgeschaltet war. Es ist auch fuer nicht- puristen oder nicht-high ender vollig unertraeglich. Nichts als Wummmern. Wie auf einer schlechten Plastick-Anlage Bass auf / Trebble runter oder so...

Ich kann an sich mir auch nicht vorstellen, dass sich dies nach 150 std tatsaechlich soweit verbessert. Ich weiss auch nicht, ob ich mir das antun will :-) Aber vieleicht versuch ich es mal.

Hast du eine Ahnung ob einbrennen auch ohne input geht? Sprich ohne Musik? oder ganz leise??? :-)

Nochmals vielen Dank!
rorenoren
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 18. Mai 2007, 18:34
Moin cmb,

da die Trioden im A- Betrieb laufen, kannst du sie auch ohne Musiksignal "einbrennen*".

(wobei das "Einbrennen" wohl auch ohne grösseren Ruhestrom in AB oder B Schaltung ohne Signal gehen müsste, die Katode glüht sowieso)

Ob das Einbrennen an sich etwas positives bewirkt, wenn so krasse Unterschiede da sind, mag bezweifelt werden.

Der Versuch schadet aber nicht.

Gruss, Jens


*damit wird wohl das "Konditionieren" der Katode gemeint sein.
Durch die Wärme sollen sich angeblich noch vorhandene Gasreste aus dem Katodenmaterial verflüchtigen.
Dynacophil
Gesperrt
#12 erstellt: 18. Mai 2007, 19:04
Hi

mach es halt - ertrag den Sound... und berichte. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen und auch nicht erklären das eine Vorstufenröhre in nicht "eingebranntem" Zustand nicht zumindest annähern das bringen sollte was sie aufgrund ihrer Spezifikation bringen soll. Dass sich Röhren verändern weiss ich aber aus Scheisse wird kein Gold.

Ich hab nur 7199er Pre-Röhren, und habe da alte Möhren, NOS RCAs und neue Sovtek durch. Alle hörten sich im Rahmen des erträglichen an. Die neuen auch Sofort. Die Sovtek werde ich aber nur im absoluten Notfall wieder einsetzen, sie sind Dreck im Vergleich zu RCA, aber so wie du es beschreibst bei deinen lange nicht.




cmb schrieb:
Hi Dynacophil -

Ja es hat jetzt nichts mit klagen auf hohem niveau wirklich nichts zu tun - An meiner Anlage klingen diese Dinger soweit Grottenschlecht. Dass du erst erschrickst, die Lautsprecher haetten sich gerade verabschiedet. Dann konnte ich erst nicht glauben dass mein Sub tatsaechlich ausgeschaltet war. Es ist auch fuer nicht- puristen oder nicht-high ender vollig unertraeglich. Nichts als Wummmern. Wie auf einer schlechten Plastick-Anlage Bass auf / Trebble runter oder so...

Ich kann an sich mir auch nicht vorstellen, dass sich dies nach 150 std tatsaechlich soweit verbessert. Ich weiss auch nicht, ob ich mir das antun will :-) Aber vieleicht versuch ich es mal.

Hast du eine Ahnung ob einbrennen auch ohne input geht? Sprich ohne Musik? oder ganz leise??? :-)

Nochmals vielen Dank!
Dynacophil
Gesperrt
#13 erstellt: 19. Mai 2007, 00:00
Ha
hab in England gerade Power-Beam-Tetroden entdeckt... die, die als Siemens-EL34 mit Zipfelchen auf dem Markt waren, von NIS Jugoslavien, NOS Ware... 4 Stück 24Pfund, wenn ich die Auktion richtig verstehe...
Die wollt ich schon lang mal reinstecken
rorenoren
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 19. Mai 2007, 00:32
Moin,

etwas off Toppits,

schon mal EL84 Beam Power Röhren gehört?

Gibt´s tatsächlich von Lorenz!

Klingen wie Valvo (egal welche). (also OK)

Telefunken-, Russen- und DDR- Röhren klingen anders, auch untereinander. (aber alle gut)
(für mich)

Gruss, Jens


@ Helge:

gibt es Unterschiede zwischen NIS und EI?
Ich dachte die wären Eins. (wie ein EI dem anderen gleicht)
(mit EI Vorverstärkerröhren war ich nicht zufrieden. (ECC83/ECC82)
Furchtbar mikrofonisch die ECC83, mit hell aufleuchtendem Heizfaden eines Systems die ECC82) (je 2 Stück gehabt, je eine OK, eine schlecht)
Dynacophil
Gesperrt
#15 erstellt: 19. Mai 2007, 00:37
Nee, Nis/Ei... dasselbe

hab sie grad gekauft... nachdem ich dieselben Röhren mit Siemens-brand zwischen 80 und 140€ das Quad weggehen sah (die letzten heut abend...) dacht ich mir 30 Pfund inkl. Porto ist ok... sind noch 30 Quads zu haben...
RoA
Inventar
#16 erstellt: 19. Mai 2007, 11:22

sidolf schrieb:
Vor 2 Wochen kaufte ich mir dann einen Röhrentester Precision 910. Als ich damit die 4 Stck. EH ECC82 durchgemessen hatte, war die Ursache klar:

Nur eine der 4 Röhren hatte Messdaten die eine ECC82 haben sollte! 2 Stck. hatten Daten die eher zu einer ECC83 passten und die dritte Röhre lag vollkommen daneben!

Auch die beiden Systeme in den EH Röhren liefern total unterschiedliche Daten. Z.B. 1 System 92%, das andere 60% auf einer Scala von 1 -100%.


Da hat Dir wohl jemand "ausselektierte" Exemplare angedreht, das ist mir auch schon passiert. Es lohnt sich, ein paar Euro mehr zu bezahlen und dafür "gepaarte" Röhren zu bekommen.


die russischen 6N3P-E haben eine seeehr lange Einspielzeit. Der von Dir beschriebene Klangeindruck ist durchaus normal. Die Röhren brauchen ca. 150h bis sie anfangen aufzublühen,


Selbst Endröhren sind meist schon nach 1-2 Stunden Betrieb stabil. Warum sollten Vorröhren dann 150 Stunden brauchen? Wenn der Amp mit den neuen Röhren selbst nach 10 Stunden nicht klingt, dann wird sich daran 140 Stunden später nichts geändert haben.


Dynacophil schrieb:
Entweder sind die als Ersatz verbauten Röhren kein drop-in Äquivalent zu den Chinesen, oder die chinesischen 6N3 sind so "schlecht" dass die Chinesen ihre Schaltung an die miesen Röhren angepasst haben, was "gute" russische 6N3p-e abstinken lässt, oder die 6N3p-e sind im Po, was wenn beide sich gleich verhalte bei dem Lieferanten eher unwahrscheinlich sein sollte...


Würde ich in genau der Reihenfolge auch so sehen.
hargi
Stammgast
#17 erstellt: 20. Mai 2007, 11:34

RoA schrieb:



die russischen 6N3P-E haben eine seeehr lange Einspielzeit. Der von Dir beschriebene Klangeindruck ist durchaus normal. Die Röhren brauchen ca. 150h bis sie anfangen aufzublühen,


Selbst Endröhren sind meist schon nach 1-2 Stunden Betrieb stabil. Warum sollten Vorröhren dann 150 Stunden brauchen? Wenn der Amp mit den neuen Röhren selbst nach 10 Stunden nicht klingt, dann wird sich daran 140 Stunden später nichts geändert haben.


Das sehe ich genauso. Nach 150 Stunden haben sich lediglich die Ohren oder die Toleranzzentrale im Gehirn endlich "eingespielt".

Trotzdem kann man so einen Käse immer wieder auf Seiten von kommerziellen Anbietern in der berühmten Bucht lesen. Das ist für mich ein Argument, die Finger von deren Artikeln zu lassen.

Grüße
Harald
DUKE_OF_TUBES
Inventar
#18 erstellt: 20. Mai 2007, 13:46
gehört zwar nicht hierhin aber ein fettes klick wert. http://cgi.ebay.de/w...0117743756&rd=1&rd=1
so viel geld für zwei vorstufenröhren
ich fall vom hocker
rorenoren
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 20. Mai 2007, 14:03
Hallo,

zumal die den E88CC verdammt ähnlich sehen!

Da lässt sich bestimmt fix was fälschen.
Für das Geld lohnt es ja.
(Verbrechen lohnt sich nicht, kommt drauf an, Zitat frei nach "Onkel Hotte")
Mir wären die Röhren das Geld nicht wert.
Zusätzlich das Risiko, etwas gefälschtes zu erwerben....

Neee!

Sooo gut können die Röhren auch nicht sein.

Als Sammlerstücke zur Wertanlage ist es möglicherweise lohnend.

Aber da kaufe ich doch lieber auf dem Flohmarkt ein altes Radio, nehme die "Old Old Stock" Röhren heraus, stecke chinesische Russen aus Jugoslawien rein und verkaufe es wieder. (mmit Gewinn am besten)

Gruss, Jens
DUKE_OF_TUBES
Inventar
#20 erstellt: 20. Mai 2007, 15:42

Mir wären die Röhren das Geld nicht wert.

das sehe ich genauso.
ich weiß auch nicht warum die leute da so ausflippen,nur weil da telefunken draufsteht...
das die produktion früher besser war ist klar , aber so utopische preise zur zeit bei der bucht.wahnsinn!
hatte letztens bei der bucht ein paar RS 241 angeboten,gingen nach japan für eine menge kohle.der käufer wollte sich daraus einen eintakt verstärker bauen.dann hat er mir eine liste gemailt,welche röhren er noch für seine verstärker sucht.mich traf der schlag was der suchte ,alles röhren die man eigentlich in einer vitrine stellen sollte. hätte viel zu viel angst die jeden tag für musik hören zugebrauchen.einige betagte röhren sind dafür echt zu schade.

Sooo gut können die Röhren auch nicht sein.



das denke ich ebenfals
gruss
boris
cmb
Neuling
#21 erstellt: 21. Mai 2007, 11:10
DRRRRROOOOOOOOEEEEEEEEEHHHHHHHNNNNNNNNNNNNNNNNNN....
Guten Morgen,
Also ich bin schon mal am einbrennen... + 20 std oder so.
Ich habe die 6n3p-e eingesteckt und auch noch die EL34 Svetlana "original aus dem alten Werk" gegen die neuen Svetlanas mit dem S ausgetauscht. Damit kamm doch irgendwie mehr "straeffe" in den Bass, der aber imner noch viel zu gegenwertig ist, aber nicht mehr ganz so krass. Mein Trommelfell ist schon ganz ausgeleiert und ich kann auch in den letzten std keine nenneswerten Verbesserung berichten. Werde sie jetzt einfach mal ohne musik einbrennen lassen und dann abends mal rein(r)hoeren.

Liebe gruesse
Claude
Dynacophil
Gesperrt
#22 erstellt: 21. Mai 2007, 17:04
Mir ist grad die dritte von 4 ecc88 (National electronics Brand, made in USSR) in Folge ausgestigen. die erste hat gefiffen, die 2te etwas später jetzt wieder ein der letzten 2.. ätzend. mit den 30 Jahre alten Valvo hab ich solche Mikrophonie Probleme nicht. Jetzt hat der Pre 4 Philips Miniwatt drin, mal sehn was die taugen.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 21. Mai 2007, 18:45
Hallo Helge,

ich habe mal mit PCC88 herumprobiert. (gegen CCa / E88CC)
Trotz der eigenlich nötigen Heizspannung vo 7 anstatt 6,3V funktionieren und klingen sie gut.

Mikrofonieprobleme sind bei Spanngitterröhren in dieser Form eh selten.

Ich bin dann aber auf ECC83 zurückgekommen.

Wo es nicht auf den Innenwiderstand ankommt und die Verstärkung durch Gegenkopplung sowieso etwas vermindert wird, passen sie ohne Schaltungsänderung, abgesehen von der Heizungsbeschaltung.(Pin4+5 gegen Pin9 für 6,3V)

Die 83er sind für mich feiner und angenehmer im Klang.
Aber schlecht sind die 88er (ECC und PCC) beileibe nicht.


Selbst die PCC189 ist bei geringen Eingangspegeln recht gut brauchbar, trotz Regelkennlinie, und pinkompatibel zur E88CC.
Heizspannung 7,5V, geht aber prima mit 6,3V und kostet 1 Euro beiPollin (Haltron).
Also zum Ausprobieren interessant.
ECC85 passt ebenfalls, klingt aber eher hell und rauscht stark (bei mir).


Gruss, Jens
Dynacophil
Gesperrt
#24 erstellt: 21. Mai 2007, 19:01
Hi

Die Miniwatt sind PCC88. 2 die Vorstufe und 2 im Phono-Pre.
Die brauchen 7v? wie wirken sich -0,7v tatsächlich aus, durch den "kälteren" Betrieb?

Ich hab hier noch 3 Shuguang Ecc83 liegen, eine von 4 war glaub ich bei kauf schon im eimer...

aber ist es nicht seltsam das genau die 4 USSR ECC88 sich eine nach der anderen mit Sing, Pfeif und Klirr verabschiedet haben? nach etwa 2 Jahren Betrieb alle innerhalb von sagen wir 3 Monaten...


[Beitrag von Dynacophil am 21. Mai 2007, 19:01 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 21. Mai 2007, 19:23
Ich habe bisher bei Russenröhren nur die manchmal grossen Toleranzen bemerkt.

Defekt war noch keine. (Div ECC83/12AX7, ECC81, ECC82, Ein Paar EL84, 2 St. 6AS7G, 2 EL34, 2x 6SN7, 2x &Sl7 )
Unter verschiedenen markennamen sind auch die Toleranzen unterschiedlich.
Vielleicht gibt es solche Unterschiede auch in der allgemeinen Qualität.


PCC88 sind wie alle P- Röhren für Reihenschaltung vorgesehen. (Fernseher ohne Netztrafo)

Die Röhren haben alle einen Strom von 300mA für die Heizung, der sich bei entsprechender Spannung über alles einstellt.

Die Spannungen der einzelnen Röhren weichen also je nach Leistungsaufname stark ab. (z.B. PL509 ca 45V)

Daher sind die 7V als Ergebnis der 300mA zu sehen.

Die Spannungsangabe ist also eher inoffiziell.
300mA sind der Wert, auf den es ankommt.

Insgesamt sind Kleinsignalröhren, die zumeist deutlich unterhalb ihrer Leistungsgrenze betrieben werden nicht so empfindlich, wie Endröhren.

Theoretisch kann bei Unterspannung die Katode ungleichmässig beheizt sein.

Dann fliesst der Hauptstrom über die heisseren Stellen.
(Inselbildung heisst das, glaube ich)

Diese verschleissen dann natürlich schneller, da die wirksame Oberfläche der Katode dadurch kleiner ist und entsprechend mehr Strom pro Quadratmilimeter (oder so) fliesst.

In den Röhrenbüchern sind etwa 7% Toleranz zulässig. (E- Röhren,Spannung)

Das dürfte bei den P Röhren ähnlich sein.

6,3V liegen also nur knapp ausserhalb der Toleranz und dürften unter den geschilderten Umständen keinen Schaden anrichten.

Ich betreibe (allerdings selten) eine Endstufe mit PL82 (300mA/ 16,5V) mit nur 12V.

Selbst das geht.

Für die Lebensdauer ist dieser Fall aber sicher schon bedeutsam.

Also:

Keine Sorge mit den PCC Röhren, das geht.

Gruss, Jens
DUKE_OF_TUBES
Inventar
#26 erstellt: 04. Jun 2007, 01:45
damit die vorstufen auch gut klingen.....
http://cgi.ebay.de/R...QQrdZ1QQcmdZViewItem
und es klingelt gut in der kasse des verkäufers!....
röhrenkondome,naja so halb....
mir ist schon so schlecht das ich gar nicht mehr kann!!!!!
und erst der lack für die stifte der röhren sockel des verkäufers.........................(siehe andere artikel des vk) da kann der klang doch nur besser werden!
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