Röhrenausgangsstufe für CD

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uweskw
Stammgast
#1 erstellt: 15. Mai 2007, 08:04
Hallo,

habe mir überlegt eine Röhrenausgangsstufe direkt an den Wandler meines CD-Players anzuschliesen.
Hat jemand Tips oder Erfahrung damit gemacht?
Gibt es emfehlenswerte Bausätze oder Fertigteile?

Greez

Uwe
Hörbert
Inventar
#2 erstellt: 15. Mai 2007, 08:46
Hallo!

Passende Module für´s Netzteil und die passende Hochpegenstufe bekommst du z.B. hier: http://www.thel-audioworld.de/module/Module.htm Ob dir der Platz im CDP dafür ausreicht mußt du selbst herausfinden. Daß das ganze Technisch gesehen wenig sinnvoll ist wirst du selbst wissen. Also viel Erfolg.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 15. Mai 2007, 08:49 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 15. Mai 2007, 11:18
Hallo Uwe,

es gibt im Netz einige Schaltungen für Röhrenausgangsstufen. (torsten loesch?)
Leider finde ich die Pläne bei mir auf dem Rechner nicht mehr.

Eine andere Möglichkeit, als hinter dem DA Wandler anzusetzen, wäre die Röhrenstufe einfach dem normalen Ausgang nachzuschalten.

Dann sind die analogen Filter, die du ggfs. ebenfalls nachbauen müsstest schon abgehakt.

So lässt sich mit wenigen Bauteilen und einer ECC82 eine kleine Ausgangsstufe bauen.

Die Betriebsspannung muss 100V kaum übersteigen, wenn alle niederohmig ausgelegt ist.

Werte kann ich dir nicht nennen, aber ich habe davon schon einige gebaut. (alle unterschiedlich)

Die Klangänderung war unterschiedlich stark.

In einen billigen Philips war es der absolute Reinfall.

Die Stufe in einem (ebenfalls billigen) Yamaha war schön.

In meinem Philips CD473 ist eine solche Stufe auch verbaut und klingt ganz nett. (kann umschalten)
Mit Röhre ist er etwas frischer und kräftiger, hat aber minimal weniger Bass.

In meinem Kenwood DP3020 holt die Röhrenstufe das Geschehen ganz weit nach vorne.

Der Sänger z.B. der sonst zwischen oder gar hinter den LS steht, ist plötzlich vor den LS zu orten.
Auch hier etwas mehr Frische im Klangbild. (daher wohl auch die Räumlichkeit)

Also eine ganz grobe Richtung ohne Gewähr:

ECC82,
Anodenwiderstand 47kOhm,
Katodenwiderstand 4,7kOhm (nicht überbrückt),
Gitterableitwiderstand 1Mohm,
Auskoppel C je nach Eingangsimpedanz der Vorstufe zwischen 100nF und 2,2µF (kein Elko)
Hinter dem Auskoppel C noch etwa 100kOhm gegen Masse legen.
Betriebsspannung ca 100V.
(evtl. zum Schutz des CD- Players einen 200V/ 100nF Kondensator vor das Gitter legen)

Wichtig:
Bei folgenden Transistorstufen unbedingt erst nach dem Aufwärmen der Röhren einschalten!
Sonst kann die Endstufe abschalten oder zerstört werden.
Eine Verzögerungsschaltung von ca 20-60 Sekunden, die den Ausgang gegen Masse kurzschliesst ist bei endgültigem Einbau sinnvoll.


Direkt nach dem DA Wandler wird es meist schwieriger.

Das Ganze macht nur Sinn, wenn du mit Röhren schon gebastelt hast!

Gruss, Jens
uweskw
Stammgast
#4 erstellt: 15. Mai 2007, 13:58
Hi Jens

danke für die tollen Infos

habe ein Pärchen Spendor BC1 Aktiv (Eigangswiderstand 20 kohm) über ein 10 kohm poti direkt an ne Playstation angeschlossen. Kabellänge nach Poti: 3 Meter. Da die Ausgangsstufe der PS wirklich nix dolles ist dachte ich man könne hier deutliche Verbesserungen erzielen.
Bin jetzt darüber gestolpert:
http://www.audio-com...lity/x10v3/x10v3.htm

oder doch selber was bauen?
Was meinst Du?

Greez
Uwe
rorenoren
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 15. Mai 2007, 16:55
Hallo Uwe,

10kOhm sind eine recht harte Nuss für eine Röhrenstufe.

Da würde ich an deiner Stelle lieber eine "richtige" Vorstufe bauen.

Eine einfache und (für meinen Geschmack) gut klingende Vorstufe ist einer Schaltung von Raphael (nicht der aus dem Forum) nachempfunden. (geklaut)

Der Plan war mal in der Klang und Ton abgebildet.

Die Schaltung ist sehr einfach aufgebaut und durch den Katodenfolger relativ niederohmig.

Da der Ausgangswiderstand der Playstation auch nicht gerade niedrig sein dürfte, könnte zunächst ein hochohmigeres Poti etwas bringen. (47 kOhm,log)

So wird die Ausgangsstufe nicht so stark belastet.

Das Poti (eigentlich 100kOhm,log) kannst du dann später für die evtl. Vorstufe verwenden.

Ich halte nicht viel von der Playstation, aber an den Monitoren kann sie tatsächlich Vorteile gegenüber anderen Playern bringen.

Bei der Kabellänge dürfte es noch keine Probleme geben.

Es gibt noch eine Schaltung in SRPP Technik, die gefällt mir aber nicht so.
(Räumlickeit und Bassbereich)

Hast du schon mal einen alten Philips CD Player ausprobiert? (CD104 -304)

Nur so gefragt, wenn die Playstation für dich das Gelbe ist, ist es auch OK.


Zu dem Link:

Bestimmt gut, aber bestimmt auch teuer.

Der Selbstbau kostet einen Bruchteil dessen.

(Trafo ca 20 Euro, Röhre ca 10 Euro Kleinteile inkl Poti 4o Euro, Gehäuse x2 ca 30 Euro)
Zwei Gehäuse deshalb, weil ein externes Netzteil problemärmer ist.

Weiteres per PM.


Gruss, Jens
CarstenO
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 18. Mai 2007, 21:51
Hi,

ich glaube, Deinen Umbau bekommst Du hier:

http://www.avs-oymann.de/preise.htm

Gruß, Carsten
kallix
Stammgast
#7 erstellt: 19. Mai 2007, 23:17
oymann
ist schon ein tip ! ich hatte meinen marantz sa 7001 dort u.a. mit dem röhrenausgang modifizieren lassen. ich nutze ihn allerdings nur bei klassik - das finde ich immernoch genial an diesem umbau - man hat 2 ausgänge ! dazu benötigt man aber beim verstärker einen weiteren freien eingang. nicht billig ( wer will schon "billig"), aber gut.
gruss
kalli
Amperlite
Inventar
#8 erstellt: 20. Mai 2007, 21:50

uweskw schrieb:
Da die Ausgangsstufe der PS wirklich nix dolles ist dachte ich man könne hier deutliche Verbesserungen erzielen.

Wozu die PS?
Was soll die neue Stufe am Analogsignal verändern/verbessern? Wie soll sie das tun können?
rorenoren
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 20. Mai 2007, 22:14
Hallo,

der Ansatz war ja ursprünglich, die Ausgangsstufe zu umgehen und direkt vom DA Wandler abzuzweigen.

Die Playstation gefällt mir auch nicht, aber zum Basteln und Experimentieren lässt sie schon etwas Raum.

Und wenn sie Uwe nun einmal gefällt.

Warum nicht?

Nur Unmengen von Geld (ab50 Euro) auszugeben, würde ich auch nicht gutheissen.

Aber meine Meinung gehört nur mir.

Eine Röhrenausgangsstufe, die der eigentlichen Ausgangsstufe folgt verbessert sicher nichts.

Verändern kann sie schon etwas.
(hebt zumindest den Pegel etwas an)

Wenn das dann den Geschmack trifft ist es doch OK.

Die Abzocke rund um die Playstation finde ich allerdings furchtbar.

Der Selbstbau ist da schon eine gute Lösung.

Die Ausgangsstufe, oder besser wie zuletzt besprochen der Vorverstärker, können ja auch anderen CD- Playern zugute kommen (oder ihnen schaden )

Gruss, Jens
uweskw
Stammgast
#10 erstellt: 21. Mai 2007, 07:31
Hi,

bitte keine Pro/Contra PS Diskussion.
nen echten High-End Player hab ich noch nicht gehabt, aber einiges in der Klasse bis 1500€. Und mir persönlich gefällt die PS am besten.

Da ich meine aktiven Spendor BC1 ohne zusätzliche Vorstufe anschliesen will und evtl. den Bass durch nen guten Sub aufwerten, brauche ich eine stabilere Ausgangsstufe. Diese wird dann direkt an den Wandlerchip der PS angeschlossen. Also unter Umgehung der eingebauten Ausgangsstufe.

@Jens
Ich möchte wahlweise die BC1(Eingangsimpedanz 20kOhm) oder meine K+H O96 (4,7kOhm)ansteuern können. Da die K+H deutlich leiser ist sollte die Ausgangsstufe auch etwas(6-12 dB) verstärken. Funkt das mit der Schaltung die du mir gemailt hast?

Greez

Uwe
rorenoren
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 21. Mai 2007, 18:29
Hallo Uwe,

die Schaltung, die ich gemalt habe ist eine richtige Röhrenvorstufe. (kompletter Vorverstärker)

Der Eingang ist regelbar.
Die Ausgangsspannung kann je nach Eingangspegel und Betriebsspannung gute 30 Volt pp mit hohem Abschlusswiderstand sein.

Durch veränderung der Gegenkopplung lässt sich eine höhere Verstärkung erzielen.

An den 4,7 kOhm der K&H dürfte noch genug übrig bleiben zur Ansteuerung.

Wie´s Klingt weiss ich da allerdings nicht.

Der Ausgangswiderstand von Röhrenstufen ist immer recht hoch.

Durch die Katodenfolgerstufe ist er hier aber für Röhrenverhältnisse recht niedrig.

Die Transistorendstufen, die ich habe/ hatte konnte der VV problemlos bis zum Clippen aussteuern.

Bei 4,7kOhm weiss ich nicht, ob es dazu reicht.

Ausprobieren!

Bei Raphael ist zu einer Eingangsempfindlichkeit von 200mV ein Ausgangspegel von 0 dB angegeben.

Der Ausgangswiderstand der Schaltung lässt sich berechnen, aber dazu bin ich zu blöd. (wirklich)

Bei Röhrenverstärkern (VV) ist es noch möglich, die Ausgangsimpedanz mittels Übertrager oder leistungsstarker Röhre zu verringern.

Das ist aber bedeutend aufwändiger und teurer.

Klanglich evtl. auch schwieriger zu handhaben.

Der von mir gemalte VV ist ein ideales Einsteigerobjekt. (war meines!)

Der Klang ist sehr schön.

Eine SRPP (andere Schaltungsart) Vorstufe gefällt mir klanglich nicht so gut.


Gruss, Jens
stoehni1961
Neuling
#12 erstellt: 27. Mai 2007, 11:18
Hallo Uwe , habe diese Ausgangsstufe von steinmusic und bin sehr zufrieden damit . Ist der Grundstein für eine Vorstufe und kann erweitert werden . Als Ausgangsstufe sehr klein und findet im CD Spieler Platz.
Grüße Sstoehni1961

http://www.steinmusic.de
info@steinmusic.de <info@steinmusic.de>
uweskw
Stammgast
#13 erstellt: 27. Mai 2007, 11:26
Hi Sstoehni,

habe den Link vervolgt. Klingt sehr interessant. Was bedeuted "Verstärkung 0,95" wird das Signal schwächer?

Greez

Uwe
rorenoren
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 27. Mai 2007, 11:29
-scope-
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 27. Mai 2007, 11:35

Und mir persönlich gefällt die PS am besten


Na...immerhin PERFEKT und unangreifbar formuliert.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 27. Mai 2007, 11:45
Hallo Uwe,

0,95 ist weniger als 1, also auch schwächer.
Bevor du den Stein- Kram für viel Geld kaufst, würde ich lieber einen kompletten Selbstbau wagen.

Das ist absolut simpel und kostet viel weniger.

nochmal zu Stein:

Über einen Regler an der Rückseite kann die Intensität der Wirkung der Umgebung angepasst werden. Zum genauen Wirkprinzip möchten wir uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht weiter äußern. Natürlich haben wir dazu umfangreiche Arbeitshypothesen, möchten aber nicht an unseren Ideen gemessen werden sondern an unseren Ergebnissen.

(bezieht sich auf den "Steinmusic Ambient Harmonizer")

Die Verstärker mögen ja vielleicht nicht mal schlecht sein, aber das Anbieten solcher Dinge disqualifiziert einen Händler oder noch schlimmer Hersteller für mich.

Es gibt andere seriöse Hersteller und Händler, die Röhrenverstärker und Ausgangsstufe anbieten.
(z.B.Gerhard Haas von Experience scheint zumindest keine Klangwässerchen zu verkaufen)

Es bleibt jedem selbst überlassen wem er sein Geld anvertraut, aber Anbieter wie Stein oder Last (der mit den "tools") werden von mir boykottiert. (zumal sie nichts für mich interssantes bieten)

Ich würde von einem Obsthändler, der verfaultes Obst als "frisch" verkauft, auch kein wirklich frisches Obst kaufen.
Da gehe ich lieber zu dem, bei dem alles wirklich frisch ist.

Ist natürlich alles deine Entscheidung.


Gruss, Jens
uweskw
Stammgast
#17 erstellt: 27. Mai 2007, 11:50
Hi Jens

sieht wirklich etwas zwielichtig aus...

vor dem selberbauen hab ich aber einen heiden Respekt, weis nicht ob ich das wirklich hinkriege.

Greez

Uwe
-scope-
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 27. Mai 2007, 11:53
Hallo,

ich vermute mal, dass die Produkte von Steinmusic nicht die techisch versierten Zielgruppen anspricht, sondern dass es dort -mehr- um den Vertrieb von Emotionen geht?!

Wer nach dem Kauf irgendeines "Dingsda" also Freude empfindet (die oft erwähnte Gänsehaut, oder gar süße Tränen beim Hören), der bekam für sein Geld genau das, was er wollte....
Ganz egal, was es wirklich war

Und mit der PS ist es ebenso.


[Beitrag von -scope- am 27. Mai 2007, 11:55 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 27. Mai 2007, 11:55
Noch etwas:

Der Stein- "Tube Out" scheint nach den Angaben ein reiner Katodenfolger zu sein.
Also die zweite Stufe des Raphael Preamps.
Daher keine Verstärkung, sondern eine Abschwächung. (dürfte aber nicht auffallen)

So ein Ding lässt sich auch supersimpel selbstbauen.
(habe ich als Puffer für Tape Out in meinem Röhrenpre)

Je Kanal vier Widerstände, 2 Kondensatoren, ein Röhrensystem, plus Netzteil, fertig!

Gruss, Jens

Ach so, ich will dich nicht dazu drängen, unbedingt meinen Vorschlag zu bauen.
Er sollte nur als Anregung dienen.
Sicher gibt es andere vielversprechende Schaltungen.
Diese ist aber eben gut. (und einfach dazu)
rorenoren
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 27. Mai 2007, 12:06
Hallo, bin immer etwas zu langsam....

Mit dem Selbstbau ist es wohl kaum schwieriger als das "Steinzeug" zusammenzupfriemeln. (ist für den "modularen VV" gedacht, der entsprechende Steckfassungen hat)

Da musst du das Netzteil (das einzig "gefährliche" auch dranbasteln. (und Buchsen)

Die dreieinhalb Bauteile zusammelöten schaffst du, wenn du ein wenig löten kannst.

Ich stelle hier gerne mal eine Art Bauanleitung ein.
(ohne Garantie)

Du wirst sehen, dass mit einfachsten Mitteln ein sehr schön klingendes Gerät zu bauen ist.
Ein Verstärker mit OP Amp ist nicht leichter zu bauen.

Mit einer Betriebsspannung von etwa 60V läuft der Verstärker schon recht gut.

Da ist dann auch nichts gefährliches dran.
Durch ein anderes Netzteil oder Spannungsverdopplung kannst du, wenn du etwas mehr Vertrauen hast, nachrüsten.

Wie gesagt, wenn du es dir nicht zutraust, bleibt dir nur der Fertigkauf.

Hier würde ich aber seriöser anmutende Händler oder Hersteller bevorzugen.

Etwas zu liefern, das die Leute wollen befreit nicht von der Wahrheit.

Ich verkaufe auch keine Drogen, selbst wenn die Leute die verlangen.

So sehe ich das. (bin wohl zu ehrlich, schnief)

Evtl. hat hier im Forum ja jemand Lust, dir etwas zu bauen.


Gruss, Jens


[Beitrag von rorenoren am 27. Mai 2007, 14:54 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 27. Mai 2007, 15:58
Hier mal so auf die Schnelle gemalt die Schaltung des kompletten Katodenfolgers mit Netzteil.

Der 1M Ohm Widerstand am Eingang ist nur zur Sicherheit da, damit sich der Kondensator entladen bzw aufladen kann, auch ohne Eingang. (am Ausgang dasselbe)

Die Masse der Heizung wird mit der Signlmasse direkt am letzten Elko verbunden.

Die Heizung wird an Pin 4 und 5 angeschlossen.

Die Röhre ist eine ECC82.

Die nicht bezeichneten Kondensatoren im Katodenfolger können zwischen 0,47µF und 4,7µF haben. (Folie, min. 300V)

Im Netzteil wird die Ausgangsspannung wesentlich vom Trafo bestimmt.
Der sollte ca. 50 (min. bis 270V (max.) Wechselspannung für Ub, und ca. Edit: 14V min. für Heizung, etwa 1A (real ca. 300mA plus Stabiverluste)

Der Stabi ist ein 12V Positivregler. (7812)
Die Diode in der Masseleitung macht aus den meist 11,9V des Stabi 12,6V.


Die Verstärkung ist in jedem Falle unter 1. (aber nicht hörbar leiser!)


Hier der Katodenfolger:




Der Kondensator am Ausgang kann auch direkt an die Katode gelegt werden. (der 1K Widerstand bleibt aber)
Wie sich das technisch auswirkt weiss ich nicht, einen Unterschied höre ich nicht.

Hier das Netzteil:



Ist doch einfach, oder?

Leider verstärkt das Teil eben nicht.

Dafür ist der andere Vorschlag richtig.

Gruss, Jens


[Beitrag von rorenoren am 28. Mai 2007, 06:56 bearbeitet]
uweskw
Stammgast
#22 erstellt: 04. Jun 2007, 16:48
Hi Jens,

jetzt wirds ernst.
Erst nochmal danke für die Mühe.

Habe die Eingangsempindlichkeit meiner Spendor so angepasst, daß ich keine weitere Vorverstärkung brauche, reicht gerade so.
Deshalb wäre der Katodenfolger für mich interesant.
dazu noch einige Fragen.

Verträgt er ein Poti zur Lautstärkeregelung? (Werte?)
Welcher Röhrentyp bringt den besten Klang?
Netzteil selber bauen oder kann man das auch kaufen?
Bringt Akkuversorgung der Signalführenden Teile etwas?

Hoffentlich hast Du Zeit und Muße dich um meine "Problemchen" zu kümmern.

Greez

Uwe
rorenoren
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 04. Jun 2007, 18:36
Hallo Uwe,

hab´ dir eine PM geschickt.

Den weiteren Fortgang des "Projektes" können wir ja hier weiter zeigen, wenn es OK ist, hier etwas DIY mit einzubauen.


Gruss, Jens
spännemacher
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 12. Jun 2007, 14:41
hallo ich schreibe hier das erste mal.
ich möchte nur mal was zu stein music sagen sicher seine sachen sind umstritten aber die wenigsten aus dem forum
haben sein sachen mal wirklich ausprobiert.ich selbst bin auch sehr kritisch aber es gibt sachen die funktionieren
auch wenn es schwer zu erklären ist.zb maestro lack das ist ein höllenzeug bei mein breitbändern hat es auf anhib funktioniert. als ich mir den lack holte konnte ich mir
einen harmonizer für einige tage ausleihen.
der efekt war folgender ich hörte music und meine freundin(sie hat mit hifi gar nichts am kopf)nach einerhalben std.habe ich das gerät abgeschaltet und in ein anderes zimmer gebracht ,5minuten später hat mein freundin gefragt ob die anlage kaputt sei ("irgendie fehlt ne menge")
und das ist auch bei anderen so gewesen
ich kann nur jeden empfhelen mal bei steinmusic anzurufen
und sich mal direkt mit herr stein zu unterhalten.er nimmt sich wirklich zeit dafür.
stoehni1961
Neuling
#25 erstellt: 13. Jun 2007, 08:44
8) [spoiler]Also mit Steinmusic Produkte gibt es sicherlich wie bei anderen Herstellern auch vor und nachteile .
die Röhrenvorstufe klingt an meiner Kette angenehmer und wärmer. Mit dem Lack habe ich eine billigere Variante gefunden . Visaton Hartlack 2mal aufgetragen und fertig.
15,00 €.
Die erweiterte Vorstufe die ich noch habe , mit Potie-Motor ist sehr genau im Kanal und braucht aber eine Endstufe mit hoher Ausgangsspannung . Die Röhren 5702 sind vom Preis ein Witz. Bekommt man über Ebay USA für 15 US $ das paar . TFK nicht so oft , sind aber besser als die RCA.
Grüße stoehni
DesisfeiHiFi
Stammgast
#26 erstellt: 26. Feb 2009, 20:30
Hallo Freunde,

werde mal diesen alten Fred hier ausgraben
Ich möchte so eine Röhrenausgangsstufe gern mal probieren, bin aber zögerlich mit der Anschaffung.
Bei meinen Recherchen habe ich das
http://www.jogis-roehrenbude.de/Verstaerker/CD-Filter.htm
gefunden, vielleicht könnte ja mal einer der Fachleute was dazu sagen.

Kann mir das Teil jemand bauen? (Angebote bitte per PM und Preisvorstellung)

[Edit] Zur Not würde es reichen, wenn mir jemand das aufzeichnen könnte was man wie zusammenlötet (Bin Schaltplan-Legastheniker). Gern auch gegen Berechnung.[/Edit]

Habe so eine Anfrage mal im Suche-Forum gepostet, ging leider in die Hose.

Viele Grüße,
Christian


[Beitrag von DesisfeiHiFi am 26. Feb 2009, 20:34 bearbeitet]
DesisfeiHiFi
Stammgast
#27 erstellt: 04. Mrz 2009, 21:56
Ok, werde es im Suchen-Forum posten.

Viele Grüße,
Christian
D1675
Inventar
#28 erstellt: 08. Mrz 2009, 02:00
Hallo,

ich muss den Thread jetzt auch noch mal ausgraben.

Hat irgendjemand eine Ahnung wie man die Röhrenausgangsstufe direkt nach dem D/A Wandler einbaut, also die OP-Amp Ausgangsstufe umgeht?

Gibt es CD-Player wo man die Stelle leicht findet?

Gruss,
Michael
selbstbauen
Inventar
#29 erstellt: 13. Mrz 2009, 00:41
Nach meiner Kenntnis gibt es nur eine überschaubare Anzahl von DA-Wandlern, zum Beispiel den TDA 1541 von Philips, den PCM56 (oder 63,67, 69, 1700) von Burr Brown, den AD 1862 (1865) von Analogue Devices.

Am besten geht man von dem Ausgang in der Schaltung zum ersten größeren Chip. In den entsprechenden Unterlagen muss man die beiden Pole finden, die den rechten und linken Kanal ergeben. Dort die Verbindung zum ersten Kondensator unterbrechen - auch daran kann man manchmal den analogen Ausgang erkennen.

Diesen Ausgang muss man mit einem Kondensator von etwa 10 yF entkoppeln.

Man braucht eine Test-CD mit einem Testsignal mit maximalem Pegel - daran kann man die Ausgangsspannung erkennen.

Bei meinem war der Pegel etwa 1 Volt bei 1.000 Hz.

Die Röhrenausgangsstufe muss dann einen Verstärkungsfaktor von 2 aufweisen, um die übliche Ausgangsspannung für Vorverstärker zu erreichen.

Bei diesen Werten neigen die üblichen ECC 83 zum Übersteuern. Also eher die Schaltung mit der E88CC oder noch besser mit der C3g - meine beste Lösung.
D1675
Inventar
#30 erstellt: 13. Mrz 2009, 00:48
Danke für die Antwort!
Es muss machbar sein, da man ja auch den "ZAP Filter" in jeden CD-Player einbauen kann.
Das ist auch nur eine normale Ausgangsstufe.
Auf der Homepage vom Hersteller gibt es auch Anleitungen für ein paar D/A Wandler.


selbstbauen schrieb:
Diesen Ausgang muss man mit einem Kondensator von etwa 10 yF entkoppeln.

Was meinst du damit genau?

Gruss,
Michael
selbstbauen
Inventar
#31 erstellt: 13. Mrz 2009, 01:03
Hinter dem DA-Wandler folgt immer ein Koppelkondensator. Üblicherweise ein SMD-Typ, also ein kleiner Kondensator für gedruckte Schaltungen. Der ist eine Schwachstelle. Daher gegen einen guten austauschen. Es sind geringe Spannungen, es genügt daher ein 50V-Typ.
_ES_
Administrator
#32 erstellt: 13. Mrz 2009, 01:06

Hinter dem DA-Wandler folgt immer ein Koppelkondensator


Das halte ich für ein Gerücht..
selbstbauen
Inventar
#33 erstellt: 13. Mrz 2009, 01:10
Meinetwegen. Aber beim Anschluss einer Röhrenstufe muss hinter dem Wandler immer ein Koppelkondensator sein.
_ES_
Administrator
#34 erstellt: 13. Mrz 2009, 01:12
Warum ?

Und warum wegen einer Röhrenstufe ?


Das kommt immer auf dem DAC an, was er an seinem Ausgang bietet..
selbstbauen
Inventar
#35 erstellt: 13. Mrz 2009, 01:53
Weil man nie ausschließen kann, dass am Gitter nicht doch mal eine Spannung anliegt - und die kann dann höher sein, als es der Chip am Ausgang verträgt.
DesisfeiHiFi
Stammgast
#36 erstellt: 13. Mrz 2009, 09:45

D1675 schrieb:
Danke für die Antwort!
Es muss machbar sein, da man ja auch den "ZAP Filter" in jeden CD-Player einbauen kann.
Das ist auch nur eine normale Ausgangsstufe.
Auf der Homepage vom Hersteller gibt es auch Anleitungen für ein paar D/A Wandler.


selbstbauen schrieb:
Diesen Ausgang muss man mit einem Kondensator von etwa 10 yF entkoppeln.

Was meinst du damit genau?

Gruss,
Michael


Hi Michael,

kannst Du die links der Hersteller posten?

Vielen Dank ,
Christian
D1675
Inventar
#37 erstellt: 13. Mrz 2009, 16:25

selbstbauen schrieb:
Hinter dem DA-Wandler folgt immer ein Koppelkondensator. Üblicherweise ein SMD-Typ, also ein kleiner Kondensator für gedruckte Schaltungen. Der ist eine Schwachstelle. Daher gegen einen guten austauschen. Es sind geringe Spannungen, es genügt daher ein 50V-Typ.

Es geht also um einen Folienkondensator der in Reihe geschalten ist? Zumindest bei Röhrenschaltungen üblich.


DesisfeiHiFi schrieb:
kannst Du die links der Hersteller posten?

Schau dich mal hier um.

Gruss,
Michael
D1675
Inventar
#38 erstellt: 14. Mrz 2009, 13:31
Ich finde meinen D/A Wandler nicht!!!

Hier sind Bilder.

Gruss,
Michael
DesisfeiHiFi
Stammgast
#39 erstellt: 15. Mrz 2009, 13:25
Meint Ihr, dass dieses Teil was sein könnte?
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=320341518676&viewitem=&salenotsupported

Viele Grüße,
Christian
D1675
Inventar
#40 erstellt: 15. Mrz 2009, 13:34
Würde ich nicht kaufen, es wäre mir zu riskant in China einzukaufen.
Soetwas kann man doch recht leicht selbst bauen.

@Christian
Welchen CD-Player hast du eigentlich?

Gruss,
Michael
DesisfeiHiFi
Stammgast
#41 erstellt: 15. Mrz 2009, 14:22

D1675 schrieb:
Würde ich nicht kaufen, es wäre mir zu riskant in China einzukaufen.
Soetwas kann man doch recht leicht selbst bauen.

@Christian
Welchen CD-Player hast du eigentlich?

Gruss,
Michael


Och, ich habe da keine Bedenken mit China.
Ich habe einen Marantz SA8400.
In meinen Vorverstärker möchte ich das gern mit einbauen, dann kann ich auch Satelliten-Radio damit klanglich verändern.
Selbst bauen kann ich leider nicht da ich "Schaltplan Legastheniker" bin und ich finde auch niemanden, der das für mich macht oder mir aufmalt, welchen pin ich wo dranlöten muss.
Da ich mir über die Wirkung des Teils nicht sicher bin, scheue ich mich, bei Oymann oder Stein 200 Euro dafür auszugeben.

Viele Grüße,
Christian
rorenoren
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 15. Mrz 2009, 14:30
Moin,

das Zeug das der "Jim" da anbietet sieht doch nicht mal schlecht aus.

Das Risiko ist natürlich immer gross, aber der hat schon einige hundert Bewertungen und sollte wohl zuverlässig sein.

Kann sein, dass noch Zoll und Mehrwertsteuer auf den Preis mit aufgerechnet werden müssen.

Dann bist du bei gut 100 Euro.

Einen Trafo musst du noch zusätzlich kaufen.
(ca. ab 15 Euro, Ringkern ist sinnvoll)

Die Schaltung muss mindestens eine Spannungsverdoppler, wenn nicht Verfielfacherschaltung haben.
(onboard)

Mit 12V läuft sowas sonst nicht.

Ob das zuverlässig und störungsfrei funktioniert, weiss ich nicht.

Die 200 Ohm Ausgangswiderstand erscheinen mir bei einem reinen Röhrenverstärker zu niedrig angesetzt.

Es könnten eher so an die 1000 Ohm sein.
(was aber auch kein Problem darstellt)

Die Röhren dürften ECC88 oder E88CC sein.
(chinesische?)

Wenn´s in Deutschland nichts vergleichbares um 100 bis 150 Euro gibt, könnte das durchaus eine Alternative sein.

Ob´s klingt, wirdt du erst beurteilen können, wenn du es eingebaut hast.
(und alles funktioniert)

Gruss, Jens
D1675
Inventar
#43 erstellt: 15. Mrz 2009, 14:33

DesisfeiHiFi schrieb:

Och, ich habe da keine Bedenken mit China.

Ich dachte nur das es nicht einfach ist, dass die Ware durch den Zoll kommt.

Was du also suchst ist keine Ausgangsstufe, sondern ein Röhren-Buffer, den man zwischen Quelle und Vorverstäker einbaut.
Da gibt es doch viele in der Bucht.

Dein Vorverstärker sieht super aus. Ich glaube ich muss meine Frontplatte auch mal bei Schaeffer machen lassen.

Gruss,
Michael
DesisfeiHiFi
Stammgast
#44 erstellt: 15. Mrz 2009, 14:57
Ja, Röhrenbuffer suche ich dann wohl, sorry.
Zoll sollte kein Problem sein und wenn wird es sicher nicht so tragisch.
Jens, danke für Dein fachmännisches Urteil :prost.
Die in meinem Post #26 zitierte Schaltung sollte auch sehr reizvoll sein, da "Jogi" ja auch eine Instanz in Sachen Röhren sein soll.
Ich will das einfach mal ausbrobieren, aber der Weg dort hin scheint steinig zu sein.

Viele Grüße,
Christian
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