Z-Dioden in Reihe und Poti Frage

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ikarus75
Stammgast
erstellt: 04. Feb 2012, 14:24
Ich habe in einem anodennetzteil 3 Z Dioden lt. Schaltplan zu verbauen (2x13er und dann eine 51er je 1,3w) in reihe!

wenn ich die Dioden einzeln mit dem multimesser messe, zeigt das MM für jede ca. 0,63v bei der diodenprüfung an. wenn ich die 2 13er in reihe löte zeigt das multimeter im diodenprüf,modus 0 an...ist das normal? wenn ich die dioden einzeln messe kommen immer ca. 0,63v raus...sobald ich 2 13er zusammenschließe ist es 0...ist das normal??? bin ein elektrotechnisches dummerl aber da stimmt doch was nicht oder??

Bildschirmfoto 2012-02-04 um 12.23.35
ikarus75
Stammgast
erstellt: 04. Feb 2012, 14:26
noch ein frage hinterher.....

das 500k poti hat 3 beinchen....wie muss ich das richtig einlöten? der mittelabgriff geht zw. r4 und c6 und die 2 anderen beinchen liegen zw. r2 und 3 bzw. masse?
ikarus75
Stammgast
erstellt: 04. Feb 2012, 14:46
so sieht das jetzt mal neu zusammengelötet aus ....ich hab bewusst viel platz gelassen da ich da noch nicht so geübt darin bin! kann das so funktionieren?? (Schaltplan oben)

bei versuchen 1-2 flog jedesmal die Sicherung (0,2A) raus.....

netzteil


[Beitrag von ikarus75 am 04. Feb 2012, 14:59 bearbeitet]
richi44
Inventar
erstellt: 04. Feb 2012, 16:57
Ich frag mich zuerst mal, was das Ganze werden soll.
Du hast eine Trafospannung unter Nennlast (so wird sie üblicherweise angegeben) von 36V. Das ergibt bei der Gleichrichtung das 1.414 fache, also rund 51V. Macht am zweiten Elko, der ja über die volle Speisung hängt (unter Nennlast und ohne Überspannung) 102V. Damit ist der Elko schon mal bis zur zulässigen Grenze ausgelastet. Ohne Last kann die Trafospannung durchaus 5V höher sein, sodass dann letztlich 116V am Elko vorhanden sind, was er nicht goutiert!

Dann hast Du eine Primärsicherung von 0,5A, entsprechend 115VA, sekundär aber nur 0,2A entsprechend 7.2VA
Dann ist da ein MOSFET ohne Kühlung? Und letztlich zwei Widerstände ohne nachfolgende Kondensatoren?

Wenn ich da von 70V pro Kanal lese, so gehe ich irgendwie von einer Endstufe aus. Nur, was hast Du mit den 70V im Sinn?
Um sagen zu können, ob das Ganze irgendwie funktionieren kann müsste man wssen, was es werden soll....
ikarus75
Stammgast
erstellt: 04. Feb 2012, 21:49
so...alles zerlegt und nochmal aufgebaut....und jetzt wird's lustig:

hatte das poti im verdacht, da wenn ich es einbaue die sicherung fliegt.

nun ist aber so , das wenn ich einschalte OHNE Sicherung ich am Netzteil 70v (nach den 5,6ohm widerständen) ca. 70v messen kann??? wenn ich die masse der netzteilschaltung mit dem Gehäuse verbinde, dann springt die messung am Multimeter hin und her...

kurzschluss ?? aber wie und woher?? am trafo steht rt-ge 30v ...diese habe ich verwendet...die anderen 2 hängen lose rum (gn-bl)

wenn ich ohne Sicherung einschalte messe ich knapp 70v an beiden Ausgängen obwohl keine Sicherung verbaut ist!!??

die gelbe Leitung ist dzt. OHNE Sicherung am Netzteil zw. c3 und c2 angeschlossen, die rote ist auch am netzteil angeschlossen. masse ist dzt. nicht am gehäuse verbunden

so messe ich 70V. wenn ich die masse anhänge dann springt der wert hin und her ... keine messung möglich.... ???!!

muss ich einen der anderen drähte vom tarfo nehmen???

mann,mann ich seh den wald vor lauter bäumen nicht mehr?!?! HEEELP!
Ingor
Inventar
erstellt: 05. Feb 2012, 14:33
Du solltest dir zumindest die Grundlagen der Elektrik aneignen. Natürlich fließen keine 800 mA. Ohne Belastung kein Stromfluss. Die Sicherung ließe auch nur 200 mA zu. Alle Spannungen haben immer einen Bezugspunkt. Normalerweise Masse oder Null. Wenn du zwischen Messpunkten misst, die über einen Trafo getrennt sind oder zwischen Punkten mit Gleichspannung und solchen mit Wechselspannung wird das Messgerät alles mögliche anzeigen, aber eine Interpretation ist sinnlos. Wenn du die Sicherung heraus nimmst, deinen Bezugspunkt aber so wählst, dass du die Sicherung überbrückst mit deinem Messgerät, kannst du viele sinnlose Messungen machen.

Um vorwärts zu kommen musst du erst mal sicherstellen, dass kein Kurzschluss vorliegt. Dafür kann das kleine Poti nicht verantwortlich sein, denn selbst wenn es falsch eingebaut würde flösse kein sehr hoher Strom. Überprüfe generell die Polung der Zenerdioden. Minus-Ring an den positiven Teil der Schaltung und die Polung der Kondensatoren. Vor allem prüfe mal das Bauteil mit den drei Beinen den FET. Wenn der defekt ist, oder falsch herum eingebaut ist, kann es zum Kurzschluss kommen.
ikarus75
Stammgast
erstellt: 05. Feb 2012, 16:48
jup....ingor du hast schon Recht.....aber es wird besser! ;.) Man(n) lernt nie aus

So...habs nun neu und konzentriert aufgebaut, den IF720 getauscht und das Poti mal weggelassen. Zur Probe ne 630er Sicherung verbaut...läuft!!

Jetzt mess ich an den beiden Ausgängen jeweils 86V....nun kann ich mich mit dem Poti spielen....denn lt. Schaltplan sollen ca. 60-70V eingestellt werden!
ikarus75
Stammgast
erstellt: 05. Feb 2012, 18:27
so...ich dummerl ;-o hab das netzteil am laufen...scheitere jetzt aber am poti.... 3 beinchen hat es....gegen masse läuft ein 10k widerstand (wurde mir geraten weil das poti ev. zu schwach ist von der leistung)...nun hab ich alle Varianten durch und es gelingt mir nicht und nicht die Spannung über das poti runterzuregeln...

ist der widerstand gegen masse zu groß? ich hab jetzt den schleifer mit einem der kontakte zusammengeschlossen...das andere beinchen geht gegen masse....

wo ist der fehler??
richi44
Inventar
erstellt: 05. Feb 2012, 20:02
Hast Du am Ausgang auch irgend eine Last dran oder arbeitet der FET einfach in die blaue Luft?
ikarus75
Stammgast
erstellt: 05. Feb 2012, 20:04
Dzt. in die blaue Luft.....aber ich hab noch einen Hinweis über einen Fehler in der Schaltung bekommen (Masserverbindung falsch gelegt) ... den muss ich mal beheben und noch mal messen...!
ikarus75
Stammgast
erstellt: 05. Feb 2012, 20:37
So weiterhin kein Problem....aber gleich die nächste dumme Frage:

Sollte da jetzt nicht DC messbar sein an beiden Ausgängen? Ich mess nämlich AC 80V ..... ??
Ingor
Inventar
erstellt: 05. Feb 2012, 22:02
Der Messbereich AC spricht auch auf DC an umgekehrt nicht. Ich verstehe dein Problem mit dem Poti nicht. Der Mittelkontakt ist der Schleifer also der Anschluss mit dem "Pfeil" und die äußeren sind eben die beiden anderen Kontakte. Die sind prinzipiell gleich, beim Vertauschen ändert sich nur der Drehsinn des Potis.Ohne Belastung kannst du nichts vernünftiges Messen, also keine Kontakte in der blauen Luft hängen lassen.
ikarus75
Stammgast
erstellt: 05. Feb 2012, 22:13
so..es pfeift jetzt! hatte zuvor falsch gemessen (mea culpa) poti rein und nun lässt sich alles auf 70V einstellen wie ich es brauche. nun geht's endlich weiter!

nächster Knackpunkt könnte das alps poti werden...

6 Beinchen je 3 in 2 reihen... in/out/masse ist eine reihe oder? welches ist die masse? welches in ? gibt's da ein spezielle ansicht wie man die entspr. dann markieren kann?

kann man die masse zusammenschliessen (also die beiden massebeinchen zusammenlöten und mit einer Leitung zum Gehäuse fahren?
Ingor
Inventar
erstellt: 05. Feb 2012, 23:21
Eine Reihe für einen Kanal, und wieder Schleifer ist in der Mitte. Wenn du auf die Achse schaust, kommt Links die Masse und Rechts in, die Mitte ist out. Und natürlich kannst du die Masse verbinden.
ikarus75
Stammgast
erstellt: 10. Feb 2012, 00:18
Fast fertig....Sietenteile ölen und anschrauben, Trafohaube lackieren...das war dann das erste Röhrenprojekt! (mit Hürden aber grossen Lernfaktor)

IMG_1498
Ingor
Inventar
erstellt: 10. Feb 2012, 10:27
Sieht schon sehr ansprechend aus. Und wie "klingt" das Gerät?
ikarus75
Stammgast
erstellt: 20. Feb 2012, 00:15
Klang ist an Grado 225i Hammergeil!
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