Bierkastenanlage, die dritte!

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B-MoN
Stammgast
#1 erstellt: 12. Okt 2017, 00:52
Hallo liebe Mobile-Boxen-DIY-Community,

Nach längerer Inaktivität schreibe ich hier auch mal wieder was. Erst einmal vielen Dank für die vielen Inspirationen und Tipps, die man hier nach wie vor bekommt!

Ich habe in der Vergangenheit bereits zwei Musikanlagen im Bierkasten (oder auch kurz Bierkastenanlagen) gebaut. Die erste wurde 2011 an Vatertag zerstört, die zweite ist mittlerweile schon etwas betagt, technisch von vorgestern und klanglich absolut keine Ohrenweide (zwei BG17, Class A/B-Endstufe und Bleigelakkus). Daher plane ich seit einiger Zeit an einer "Neuauflage", obwohl ich wahrscheinlich in näherer Zeit nicht zum Bauen kommen werde.

Klangliche Präferenzen sind:
60% Lautstärke,
30% Klang,
10% Tiefgang.

Die Anlage soll für Festivals und sonstige Touren (Vatertag) herhalten und ausreichend laut sein, um nicht so leicht übertönt zu werden. Durchsetzungsvermögen (Pegel) steht hier an erster Stelle, der Klang muss nicht HiFi-Niveau haben, soll aber vor allem nicht unangenehm werden (den BG17-ohne-Sperrkreis-Sound bin ich sehr leid). Tiefbass ist mir nicht wichtig, hauptsache es klingt im Nutzbassbereich angemessen. Laufzeit von Donnerstags bis Sonntags, notfalls per externer Spannungsversorgung. Bei vollem Pegel muss der Tiefton nicht voll mitspielen (siehe weiter unten). Musikrichtungen: Querbeet.

Die Maße sind durch den Bierkasten auf 30cm*40cm*30cm beschränkt, der Kasten wird, wie bei den Vorgängern, innen "ausgeweidet" und dann mit Holz ausgekleidet, sodass man einen dichten (bis auf den BR-Kanal) Kasten hat.

Ich habe schon etwas geplant und berechnet, und mir vorläufig folgende Eckpunkte überlegt:

Akku: LiFePO4 8S 25,6V 10Ah (hab ich schon hier, würde ich gerne benutzen)

Verstärker: 2* TDA7498 (läuft mit den 29,2V Ladeschlussspannung des Akkus und sollte etwas Leistungsreserve haben).

Lautsprecher: 3-Wege-Kombination, ich habe hier einmal ein bisschen bei Monacor geschaut, weil die ganz gut dokumentiert aussehen, bin aber anderen Marken gegenüber keinesfalls abgeneigt.

Tieftöner: SP-8/150 PRO in ~ 18L BR, Tuningfrequenz ist noch offen
Mitteltöner: Entweder 1* SP-6/100PA oder 2* SP-4/60 PRO, hier bin ich noch unentschlossen.
Hochtöner: Entweder kleines Horn, z.B. HT-30 oder etwas in Richtung HT-958PA/SW. Gerne auch was anderes, das pegelfest und erschwinglich ist.

Das Budget ist sehr relativ, der Preis der oben angegeben Chassis kann aber als Referenzwert herhalten. Da der Akku schon vorhanden ist, die Verstärker und sonstige Elektronik erschwinglich sind und das Gehäuse auch nicht allzu teuer wird, liegt der Hauptfokus hier auf den Lautsprechern. Schmerzgrenze nur für LS wären so ca 200€.

Jeder Lautsprechertyp bekommt einen eigenen Verstärkerkanal, bei zwei identischen MTs werden diese parallel an einem Kanal betrieben.

Ein Bluetooth-FM-USB-SD-Modul aus China soll als Zuspielgerät eingebaut werden.

Trennung der Frequenzen soll ein Sure-DSP übernehmen, mit dem habe ich noch nicht experimentiert, würde das aber sehr gerne machen. Mit Features wie dynamischer Bassanhebung sollte es auch gut möglich sein, für Indoor-Geschichten ordentlichen Bass zu erhalten, ohne draußen auf Pegel verzichten zu müssen.

Unsicher bin ich mir auch noch bei der Anordnung der Lautsprecher. HT und MT sollen auf die Vorderseite, den TT bekomme ich dann da aber nicht mehr unter. Bleibt also für den TT nur Ober-oder Unterseite oder Links/Rechts. Den BR-Kanal würde ich nach vorne packen (neben HT/MT), spricht da was gegen? Der wäre dann ja nicht gegenüber des TTs.


Sorry für die Wall of Text. Ich habe mir schon viele Gedanken gemacht, möchte aber nicht nachher irgendeinen fatalen Denkfehler da drin haben. Deshalb wäre ich für etwaige Kritik und Ratschläge sehr dankbar!

Erfahrungen habe ich vor allem mit "Fun-Boxen", kein HiFi. Löten kann ich, in grundlegender Elektrotechnik bin ich auch fit, ein paar Schaltungen und nette Features habe ich mir schon überlegt.

Ich weiss, dass hier einige nicht viel vom Plastik-Bierkasten-Gehäuse halten und ich kann das auch sehr gut nachvollziehen. Ich habe mir aber eine Neuauflage meiner Bierkastenanlage schon öfter durch den Kopf gehen lassen und mir das ganze jetzt fest vorgenommen. Außerdem finde ich es spannend, herauszufinden, wieviel man aus der Gehäusegröße herausholen kann.

Vielen Dank für eure Zeit!
lifthrasil01
Stammgast
#2 erstellt: 07. Jun 2018, 14:59
Hey,

bin über deine Signatur/Internetseite aus meinem Thread hier gelandet.
Weiß nicht inwiefern das Projekt für dich noch interessant ist, aber ich hätte evtl. eine Idee für die Bierkastenanlage.

Wie wärs mit einem A&D Audio C 8025 P34 PA-Koax? Der sollte laut den Angaben von HTH Audio in deiner Bierkiste sicherlich bis 40-45hrz runterspielen und hat einen ordentlichen Wirkungsgrad.

Vor allem sparst du dir dann die komplette Geschichte mit der Weichenentwicklung.

Gruß
B-MoN
Stammgast
#3 erstellt: 07. Jun 2018, 15:08
Hey,

Erstmal danke für deine Antwort! Das Projekt ist erstmal auf Eis gelegt, irgendwie geht bei nem Bierkasten dann doch ziemlich viel Volumen drauf für Kasten + Holzverkleidung. Irgendwann wollte ich das aber schon mal wieder aufgreifen. Das Koax-Chassis sieht sehr interessant aus! Eine Weiche hätte ich aber sowieso nicht entwickelt, mit DSP ist das alles ein bisschen komfortabler
lifthrasil01
Stammgast
#4 erstellt: 07. Jun 2018, 15:31

Eine Weiche hätte ich aber sowieso nicht entwickelt, mit DSP ist das alles ein bisschen komfortabler


Mit ein paar Crossovers im DSP ist es halt wohl auch nicht getan. Da steckt man auch viel Arbeit rein bis der Frequenzgang einigermaßen passt.


Wie gesagt war nur so eine Idee im dem Koax. Ansich ist so eine Bierkastenanlage halt schon ein cooler Klassiker

Wollte damit selbst auch schon mal etwas mobiles bauen, bzw. mache ich eventuell noch. Um die 92db Wirkungsgrad und bis zu 45hrz Tiefgang in unter 20L und das bei einer sehr kleinen benötigten Schallwand (Bierkasten), klingt gerade für eine kompakte mobile Box wirklich verlockend Hier noch der Bauvorschlag von HTH


[Beitrag von lifthrasil01 am 07. Jun 2018, 15:48 bearbeitet]
B-MoN
Stammgast
#5 erstellt: 08. Jun 2018, 12:14
Gibt es denn irgendwo eine aktuelle Preisangabe für den Koax? Irgendwie finde ich da gerade nichts

Du hast recht, eine Bierkastenanlage ist schon ein ziemlicher Blickfang. Ich hatte auch geplant, davon mal eine Neuauflage zu machen, weil meine mittlerweile schon über 6 Jahre alte Bierkastenanlage sehr gut ankam und ich die auch wirklich früher überall dabei hatte. Nur technisch ist die halt total veraltet (Class A/B-Endstufe mit 2*8W, Bleigelakkus die über 5kg wiegen) und klanglich wahrlich kein Ohrenschmaus mehr (2* BG17 ohne Sperrkreis und sonstige Anpassungen, schepperndes Plexiglas).

Wo ich so darüber nachdenke, bekomme ich schon wieder mehr Lust sowas mal in aktueller und besser zu bauen...
Der Koax wäre dafür sicherlich ein Kandidat. Ich persönlich bin ja auch Fan von FAST- Systemen (Breitbänder und Subwoofer), da könnte man sicherlich mal recherchieren und berechnen, was da so ginge.
lifthrasil01
Stammgast
#6 erstellt: 08. Jun 2018, 12:23
Musst bei der Startseite mittig auf A&D Audio (Übersichtsliste mit Lieferstatus) AD Treiber.

Treiber 96€ +27€ Weiche


Wo ich so darüber nachdenke, bekomme ich schon wieder mehr Lust sowas mal in aktueller und besser zu bauen...


Bekomme auch gerade Bock drauf soetwas mal richtig geil aufzuziehen
FAST wäre natürlich auch eine Möglichkeit Nur mit dem begrenzten Platz ist das auch so eine Sache.. eventuell in jede richtung einen kleinen BB und oben raus ein 8-10" Bass Dann hat man auch rundum Sound
Peter.1997
Inventar
#7 erstellt: 08. Jun 2018, 14:41
Prinzipiell finde ich die Idee einer Bierkastenbox geil, aber leider wird das meist als BG20-Partybox umgesetzt, die dann eben nicht wirklich geil ist.

Vielleicht ist es eine Überlegung wert, eine Kid Rock etwas modifiziert zu bauen. Das Innenvolumen ist in etwa genau so groß, aber die Schallwand wird um 4cm breiter (15,4%, das ist schon nicht unwesentlich..).
Ich behaupte aber mal, dass sich trotzdem nicht viel am Klang ändern wird, auf keinen Fall in so einem Maße, dass es massiv schlechter wird.

Dazu einen DSP-Verstärker, Li-Ion-Akku mit 24V und man hat eine ziemlich geile Kiste: Guter Klang, ordentliuche Lautstärke, Bass, relativ geringes Gewicht..
Mit dem DSP kann man dann Spielereien wie eine lautstärkeabhängige Bassanhebung (also Loudness) realisieren, oder ganz simpel die Vorverstärkung auf sein Quellgerät anpassen, sodass das Maximum rausgeholt wird. Man muss sich halt mit dem Programm auseinandersetzen, manchmal zickt alles ein wenig rum, und wenn man irgendwelche Regler außen am Gehäuse haben will, muss man die vorhandenen (die, die auf dem Board angelötet sind), austauschen (also auslöten/ausreißen und neue ran).
Alternativ geht natürlich auch ein normales Verstärkerboard, die Akkus gibts auch in vielen Variationen von parallel und in Reihe, also mit verschiedenen Spannungen (so kann man evtl. auch einen stärkeren Verstärker auf 32+V-Basis verbauen).
B-MoN
Stammgast
#8 erstellt: 09. Jun 2018, 15:06
Von BG20-Box wollte ich mich bewusst distanzieren eine laute, aber schrecklich klingende Version einer Bierkastenanlage habe ich ja schon

Den Bausatz schaue ich mir mal an. DSP ist fest eingeplant. Ich habe noch einen 25,6V LiFePO4-Akku in 10Ah und in 25Ah (von einem gecancelten Projekt), davon würde ich gerne einen benutzen.

Wie seht ihr das mit Leerlaufstrom? Der unterscheidet sich ja bei einigen Verstärkerboards schon extrem.

Danke für eure Antworten!

Edit: Das Board sieht gut aus, hat jemand Erfahrungen mit der maximalen Spannung? Meine Akkus haben eine Ladespannung von 29,2V, das sind ja immerhin 5,2V mehr als die "maximalen" 24V.


[Beitrag von B-MoN am 09. Jun 2018, 16:02 bearbeitet]
Mechwerkandi
Inventar
#9 erstellt: 12. Jun 2018, 10:44
Warum die relativ aufwändige 3-Weg Konstruktion mit dem kleinen Tieftöner?
Peter.1997
Inventar
#10 erstellt: 12. Jun 2018, 16:16
Die Class D Verstärkerboards haben einen vernachlässigbar kleinen Ruhestrom, zweistelliger mA-Bereich; nicht zu vergleichen mit Auto-Endstufen, die im Leerlauf schon mal 2A saugen können.

Zur maximalen Spannung kann ich leider nichts sagen, hier müsstest du selbst mal beim Hobbyhifiladen, besser noch bei Sure/Wondom direkt, nachfragen. Der verbaute Chip (TPA3116) ist lt. Datenblatt bis max. 29V "freigegeben", ohne Infos würde ich es aber nicht drauf anlegen.
Im Zweifelsfall einen DC-DC-Converter vor den Verstärker hängen, der die Spannung auf ein etragbares Level begrenzt.
Leider gibt es keine stärkeren DSP-Verstärker, nächste Alternative wäre eben, einen größeren Verstärker zu nehmen und das Sure DSP als eigenes Board...wird komplizierter und teurer (Spannungswandler fürs DSP, ggf. Entstörfilter...)
Ich experimentiere aktuell selbst mit einem TDA7498E (von Amazon, rotes Board mit goldenem Kühlkörper und Lüfter) und dem DSP. Hatte bisher Störgeräusche: Ein Brummen habe ich durch eine sternförmige Masse eliminiert, ein Fiepen/Zwitschern ist aber geblieben.
Das gilt es zu eliminieren, bevor das als "serienreif" weiterempfohlen werden kann. Ich frage mich, ob ich der Einzige mit diesem Problem bin..
lifthrasil01
Stammgast
#11 erstellt: 12. Jun 2018, 16:34
Nein bist du nicht Bei mir hat es bisher fast immer gezischt, gefiept oder gerauscht, wenn irgendwelche Preamps in Kombination mit Stepups/Stepdowns eingesetzt wurden. Signal direkt am Amp hat eigentlich nie Probleme gemacht. Ich glaube das ist wirklich die Kunst am Selbstbau, das ganze ohne Nebengeräusche zum Laufen zu bringen und den Grenzbereich verzerrungsfrei auszureizen. Teilweise ist man aber auch machtlos.

Zum Thema Bierkistenanlage (Ideensammlung): Ich für mein Teil bin zwar normalerweise kein Fan davon, aber ich denke die "perfekte" Bierkistenanlage, sollte Rundumsound besitzen. Meistens stehen die Dinger ja irgendwo im Festivalcamp zwischen den Leuten auf engen Raum und da ist eine gerichtete Abstrahlung eigentlich immer problematisch. Dem direkt in Schusslinie bläst es die Ohren weg und der daneben oder dahinter möchte lauter drehen. Das Problem haben wir immer mit meiner BG20 Box und man hat auch oft nicht die Möglichkeit die Box weiter weg zu stellen, um den Bereich gleichmäßig zu beschallen. Gleiches bei Bollerwagentouren... hinter dem Wagen laut, vor dem Wagen zu leise

Meine Idee wäre wirklich in jede Richtung einen kleinen Breitbänder oder Koax einzubauen und oben einen potenten 20cm Bass, welcher recht hoch getrennt ist und von einer Sitzauflage abgedeckt wird. Quasi unsichtbar getarnt


[Beitrag von lifthrasil01 am 12. Jun 2018, 16:37 bearbeitet]
B-MoN
Stammgast
#12 erstellt: 12. Jun 2018, 23:19
Das mit dem Rundum-Sound klingt nach einer guten Idee. Was meint ihr, wie hoch man trennen darf, damit der Bass noch alle wiedergegebenen Töne ungerichtet abstrahlt?

Die ursprüngliche Dreiwegelösung war nur ein Gedankenspiel. Ein FAST/ Koaxe sind mir genauso lieb

Ok, dann frage ich da wohl mal an... Zur Not wird es halt ein 5S Li-Ion Akku, dann muss ich da wohl nochmal in was neues investieren. Störgeräusche habe ich schon bei einer anderen Anlage, macht keinen Spaß

Wie würdet ihr die Breitbänder dimensionieren? Ich hatte an FR10 vorne gedacht und zu den Seiten vielleicht FR7? Oder überall FR10/ FR7? Danke für eure Ideen!
Reference_100_Mk_II
Inventar
#13 erstellt: 12. Jun 2018, 23:47
In so ne Bierkiste passt ja kaum mehr als 8" rein wenn der auch noch ein wenig Volumen haben soll.
Maximal 10".
Da kannste locker bei 500Hz trennen.
Problematisch könnte dann nur der allgemeine Klang des Subs werden.

Richtige Subwoofer sollen ja gar nicht so hoch spielen. Sie wurden nicht dafür entwickelt.
TMTs hingegen schon, die klingen da auch noch gut. Gehen aber dann nicht so tief runter in einem so kleinen Volumen...

Aber hey, ringsum je ein FR 10 in 0,5L oder so. Der geht dann auch noch bequem bis 200Hz. Vielleicht sogar 150Hz. Da kann man noch schön tief trennen.
lifthrasil01
Stammgast
#14 erstellt: 13. Jun 2018, 08:17

Aber hey, ringsum je ein FR 10 in 0,5L oder so. Der geht dann auch noch bequem bis 200Hz. Vielleicht sogar 150Hz. Da kann man noch schön tief trennen.


Finde den FR 10 jetzt auch nicht verkehrt. Hatte den mal in einer kleinen mono Box und der klingt finde ich wirklich gut, auch im Hochton. Dann oben einen 8-10" Sub rein, müsste man halt mal schauen wie viel Liter letztendlich übrig bleiben und ob das überhaupt Sinn macht.

@Reference_100_Mk_II hätte jetzt eigentlich gemeint, dass ich von dir für den "Rundumsound" Vorschlag eine auf den Deckel bekomme bzgl. Klang, Interferenzen usw.
Rein interessehalber, wie kritisch siehst du das bei solch einem Konstrukt und denkst du der Sub kommt mit den Breitbändern mit? Kann gerade schlecht einschätzen wie laut die wirklich werden, da man ja als Zuhörer eigentlich nur einen immer direkt abbekommt und die anderen in andere Richtungen spielen. Denkst du das ist überhaupt zielführend? Oder doch lieber gerichtete Abstrahlung und ein ordentliches 2-Wege Konzept oder dergleichen? Denke mir halt persönlich, dass ein richtiger Sub in so einer Kiste schon eine feine Sache wäre, damit auch mal ordentlich Bass rauskommt. Einfach nur laut mit ein paar Breitbändern, befriedigt finde ich überhaupt nicht

Bin zwar nicht der Threadersteller, aber ich finde das Thema fette Bierkistenanlage irgendwie interessant.


[Beitrag von lifthrasil01 am 13. Jun 2018, 08:18 bearbeitet]
Reference_100_Mk_II
Inventar
#15 erstellt: 13. Jun 2018, 09:38

lifthrasil01 (Beitrag #14) schrieb:
Finde den FR 10 jetzt auch nicht verkehrt.

Klanglich, mit Sperrkreis, recht angenehm, ja.
Jedoch finde ich jeglichen Versuch diesem BB in irgendeiner Weise Tiefton abzuverlangen irgendwie komisch ^^ Selbst wenn es der KBH ist, es gibt einfach andere Chassis die in so einem Volumen bessere Ergebnisse erzielen würden.
Aber das ist ein anderes Thema.

Jedoch auch bei deinem Anwendungsfall wären speziell angepasste Sperrkreise pflicht. Sonst ist das eher Kettensäge anstatt Musik


lifthrasil01 (Beitrag #14) schrieb:
@Reference_100_Mk_II hätte jetzt eigentlich gemeint, dass ich von dir für den "Rundumsound" Vorschlag eine auf den Deckel bekomme bzgl. Klang, Interferenzen usw.

Hmm, nein. Wieso? Da wo es sich anbietet spricht nichts gegen 360°.
Ein Breitbänder auf jeder Seite einer Box ist etwas vollkommen anderes, als zwei (oder mehrere) Breitbänder auf nur EINER Seite einer Box.


lifthrasil01 (Beitrag #14) schrieb:
Rein interessehalber, wie kritisch siehst du das bei solch einem Konstrukt und denkst du der Sub kommt mit den Breitbändern mit?

Kritisch hinsichtlich den oben angesprochenen Dingen? Gar nicht. So ein FR 10 strahlt ja bei 10kHz kaum 20° breit ab wenn ich mich recht entsinne. Da wirste selbst bei 1kHz vermutlich noch keine nennenswerten Probleme bekommen.
Ich würde sogar sagen, dass so Chassis wie die Mission CP-10X oder vergleichbare Car-HiFi 4"er mit Hochtöner bestens in einem solchen Konstrukt funktionieren würden.
Ob der Sub mitkommt? Hmm.
Also einem 8"er würde ich nicht mehr als zwei 4" Satelliten zur Seite stellen.
Jedoch, da jeder der vier Satelliten in eine andere Himmelsrichtung arbeitet, sie sich somit vom Pegel her nicht ergänzen, könnte das durchaus funktionieren.
Je nach Volumen würde ich aber doch lieber auf einen 10" Subwoofer gehen.


lifthrasil01 (Beitrag #14) schrieb:
Denkst du das ist überhaupt zielführend? Oder doch lieber gerichtete Abstrahlung und ein ordentliches 2-Wege Konzept oder dergleichen?

Das Problem ist, eine wie beschrieben aufgebaute Bierkiste taugt wirklich nur dann, wenn man auch die 360° braucht.
Stell dir vor, du bist dann aber mal daheim in deiner Werkstatt und bist am Schrauben. Die Box steht auf der Werkbank an der Wand, vielleicht sogar in einer Ecke.
Außer absolut wildem Klangbrei wird da nichts weiter rauskommen...
Ein weiterer Nachteil der 360°: Man beschallt natürlich auch alle anderen Camper die rings um einen ihre Zelte aufgeschlagen haben. Und wir alle wissen wie doof es ist, wenn vom Nachbarzelt andere Mucke rüberschallt, möglicher Weise lauter als die Eigene, mit der man nicht wirklich was anfangen kann.
(Defqon1, wir Hardstyle und Raw, die Nachbarn nur Terror und Frenchcore. Und natürlich so laut wie geht...)

Eine Box die gerichtet oder jedenfalls nicht so breit abstrahlt (ich pers. finde die Kid Rock und die Monacor Momo sehr interessant) hat hier klare Vorteile.
Und mit einem gut abgestimmten Hochton-Teil, hat auch so eine Box eine Abstrahlung von teils über 60°(120° total) bei 10kHz.
Bei einem Festival, wo 5-10 Leute unter einem 3x3m Pavillon sitzen und saufen, gäbe es dann zwei Aufsstellungsmöglichkeiten:

- die Box müsste auf den Rücken gelegt werden wenn sie in der Mitte der Leute sein soll. So bekommt jeder "den gleichen Sound", sind die Chassis jedoch ungeschützt können Gegenstände und Flüssigkeiten reinlaufen --> ungeil weil kaputt
- die Box müsste an einer Ecke des Pavillons aufgestellt werden, am besten etwas erhöht, und dann auf die schräg gegenüber liegende Ecke ausgerichtet werden. So bekommen zwar die Leute direkt an der Box etwas mehr Pegel ab (ca. 6-10dB ; 6dB Verlust pro Entfernungsverdopplung im Freifeld), aber dafür beschallt man auch nur die anderen Camper, die in der Abstrahlrichtung der Box ihr Zelt aufgeschlagen haben. Nicht alle anderen die rings um das eigene Camp sind.

Hat beides Vor- und Nachteile


lifthrasil01 (Beitrag #14) schrieb:
Denke mir halt persönlich, dass ein richtiger Sub in so einer Kiste schon eine feine Sache wäre, damit auch mal ordentlich Bass rauskommt.

"Ein richtiger Sub" ist bei so einem kleinen Volumen auch nur eingeschränkt laut.
Baut man eine Multiplexkiste mit den Abmessungen einer Bierkiste, 30x40x30cm, aus 12mm Material, so ergeben sich gerade mal ca. 29L netto.
Zieh da noch mal 3-4L für die BB-Gehäuse ab, 2L für Akku und Versteifungen und noch mal ca. 2L für das Sub-Chassis und das BR-Rohr, dann sinds nur noch ca. 22L netto.
Da wäre dann ein Monacor SPH-250TC schon das höchste der Gefühle. Der kostet aber auch etwas mehr.
Etwas günstiger wäre der Monacor SPH-200TC.
Und das ist jetzt mit einer Kiste gerechnet, die von der Größe her einer Bierkiste gleichgestellt ist.

Kleidest du aber eine Bierkiste mit 12mm Material aus, wird das ja nochmal erheblich kleiner!
Wie "dick" ist so ne Kiste, 1,5cm? Dann liegen die Innenmaße mit 12mm MPX nur noch bei 24,6x34,6x24,6cm , was ein Volumen von schlappen 21L bedeutet.
Abzüglich der ganzen Einbauten bleiben gut 14L netto übrig.
mivoc AW2000 oder Gradient MDS 08 wären dann passende Kandidaten...
Wirkungsgrad? Um 85dB bei 50Hz. Laut ist was anderes.



Ich hoffe dass mein Text okay ist, da er sich ja nicht direkt auf das Anliegen des TE bezieht.

VG Reference
B-MoN
Stammgast
#16 erstellt: 13. Jun 2018, 09:51
Danke für deine Antwort, natürlich ist das okay

Ich hatte mir überlegt, optional den "Surround-Sound" abschaltbar zu machen. Dann könnte man das auch problemlos drinnen betreiben, und würde die Mitmenschen beim Campen auch nicht mehr stören als nötig.

Ja, mehr als 15L Nettovolumen wird das nach Abzügen für Technik und Chassis wohl nicht. Der Mivoc AW2000 ist mir da auch ins Auge gefallen, anstatt BR hatte ich aber eigentlich an Passivmembranen gedacht, da gerade beim Zelten Feuchtigkeit ins Gehäuse ziehen könnte, und mir ein versiegeltes Gehäuse da sicherer wäre. Was meint ihr dazu? Bin auf dem PM-Gebiet noch unerfahren.

Danke für euren Input!
lifthrasil01
Stammgast
#17 erstellt: 13. Jun 2018, 12:14
@Reference danke für die ausgiebige Antwort, denke von dem Input konnte der TE auch ordentlich von profitieren : Du hast Recht der 360° Sound hat seine Vor und Nachteile. Eventuell dann nur nach 3 Seiten strahlen lassen, dann hat man auch an einer Wand kein Problem. Die 85dB bei 50hrz finde ich jetzt gar nicht so schlecht, wenn man die Baugröße berücksichtigt. Klar ist das kein PA, aber eine Kid Rock macht z.B. auch nicht mehr und jede BG20 Box macht unter 80hrz gar nichts mehr und man kann ja nicht immer einen 15" Sub mich sich rumschleppen... klar wäre der geiler Aber um die 90dB Wirkungsgrad und f3 von 50-55hrz wäre doch für so eine kleine Anlage ganz nett oder nicht?

B-MoN das abschaltbare 360° ist auch eine Idee, aber dann trägt man halt ständig ein Chassis mit sich rum, welches man oft nicht braucht. Irgendwie ist das dann auch nicht so sinnvoll bei dem begrenzen Bauraum.
Passivmembranen sind halt schwierig abzustimmen. Würde da ganz normal BR bauen.. hatte da auch nie ein Problem wegen der Feuchtigkeit trotz teilweise 3 Tage regen auf dem Festival. Würde mit MPX auskleiden und verleimen mit wasserfesten Leim, dann passt das.


[Beitrag von lifthrasil01 am 13. Jun 2018, 12:17 bearbeitet]
B-MoN
Stammgast
#18 erstellt: 14. Jun 2018, 18:59
Ich glaube, wenn ich schon eine "Surround-Box" mache, dann soll die auch richtig Surround sein und nicht nur drei Seiten so schlimm fände ich es nicht, die zusätzlichen drei FR10 mit rumzutragen. Das wäre dann halt eher eine Outdoor-Surround-Box mit optionalem Modus für Indoor

Mit PMs wollte ich mal rumexperimentieren. Wenn das aber geringe Erfolgsaussichten hat, kann das ganze auch gerne als BR laufen. Die Frage ist dann nur, wohin das BR-Rohr kommt und wie man das optisch anspruchsvoll in den Bierkasten integriert...

Für den Subwoofer (der soll ja nach oben) hatte ich mir Folgendes überlegt: Den Deckel bildet eine 15mm MPX Platte (etwas stärker, da das 20er Loch ja doch recht groß ist). In die Mitte kommt das Loch für den Sub. Der Sub wird von unten verschraubt. Oben auf die MPX Platte kommt ein dünnes Blech. Da, wo das Loch für den Sub ist, kommen Löcher in das Blech rein. Der Lochkreisausschnitt wird oben ein bisschen eingefräst, sodass man noch eine runde Acrylglasplatte (in opak oder transparent) zwischen MPX und Blech kleben kann. In das Loch der MPX Platte (da sind ja noch gute 10mm zwischen Acrylglas und Subwoofer) kommt dann ein LED Streifen, der das ganze beleuchtet. Das sollte einen ganz ansprechenden optischen Effekt geben. Macht es dem Klang des Subs/ dem Pegel viel aus, wenn da eine dünne Acrylglasplatte zwischen ist? Mir kam die Idee, weil so ein nach oben gerichteter Lautsprecher ja immer irgendwie Dreck und Staub und Regen etc. anzieht... Was meint ihr?
lifthrasil01
Stammgast
#19 erstellt: 15. Jun 2018, 08:41
Naja in 3 Richtungen hast du ja mit dem Abstrahlwinkel der Chassis mindestens 200° Abdeckung. Das reicht ja eigentlich für jeden Anwendungszweck. Reference hat sicher nicht ganz unrecht, dass der hintere Lautsprecher eigentlich nur den Zweck hat die Nachbarn zu ärgern Wenn im Indoor Modus nur noch 1 FR10 spielt, ist das glaube ich etwas mau, gerade was die Pegelreserven angeht.

Was dir halt im Klaren sein muss ist, dass du allgemein mit solch einem Konstrukt zwar verhältnismäßig viel Bass bekommst aber der Wirkungsgrad wahrscheinlich nicht über 88-90 dB kommt. Das ist zwar ganz in Ordnung aber 2 BG17 sind halt schon ein gutes Stück lauter bei gleicher Leistung, dafür halt null Bass. Da gibt es wieder den Konflikt Größe/Bass/Wirkungsgrad. Kommt halt auch darauf an in welche Richtung du gehen möchtest.

Das mit der Plexiglasplatte funktioniert nicht. Damit baust du eine Art Bandpass mit komplett falscher Abstimmung. Wenn du den Bass nach oben strahlen lässt müsstest du eine 2te Platte mit ausreichend Abstand drüber machen, wodurch du rundum einen Schlitz hast aus dem er rausspielt. Denke der Schlitz sollte dann aber schon 4-5cm haben, sonst hast du wieder das Bandpass Problem. Deshalb meinte ich ja oben eventuell eine Sitzauflage draufmachen.

Mit PM habe ich null Erfahrung. Gibt schon ein paar gute Bundles, wo es die Membran passend zum Bass dazu gibt. Das ganze komplett selbst zusammenzuwürfeln ist aber denke ich nicht so einfach.

Abschließend gibt es nicht die perfekte Lösung, es kommt halt drauf an was man möchte.

Möchtest du laut in kleinen Gehäuse würde ich eher Richtung kleines PA Top oder PA-Koax oder Breitbänder gehen, jedoch mit mittelmäßigen Bass und Tiefgang.

Möchtest du mehr Wert auf Bass legen ist solch eine Sub-Sat Lösung das Richtige, jedoch mit weniger Wirkungsgrad. Da müsste man dann halt etwas mehr Verstärkerleistung bereit stellen.

Gruß


[Beitrag von lifthrasil01 am 15. Jun 2018, 08:43 bearbeitet]
Reference_100_Mk_II
Inventar
#20 erstellt: 15. Jun 2018, 09:01
Die BG 17 klingen aber selbst mit Sperrkreis noch nach Kettensäge.
Würde ich nur kaufen, wenn ich ausschließlich Sprache wiedergeben möchte...
lifthrasil01
Stammgast
#21 erstellt: 15. Jun 2018, 09:05
Bin auch kein Fan davon. Hauptsache laut ist halt auch nicht das gelbe vom Ei Ich bin inzwischen eher auf dem Trip lieber etwas mehr Verstärkerleistung anzulegen und für den Klang etwas auf Wirkungsgrad zu verzichten....
Reference_100_Mk_II
Inventar
#22 erstellt: 15. Jun 2018, 09:19
Wie wäre es denn mit einer Sub-Only Bierkiste und zwei externen Satelliten?

Die Kiste hat ja, wenn man sie auskleidet, gut 21L netto.
Da könnte man schon einen Monacor SPH-200TC einbauen, welcher auf immerhin 89dB bei 70Hz kommt.
Dazu noch den Akku und die Verstärkertechnik einbauen.
Dein LiPo frisst ja wohl auch nicht so viel Volumen.
Und zur not kleidest du die Kiste mit 9mm MPX aus, das sollte bei einem 20er auch noch reichen.
Dann wären es ca. 22L netto.

Als externe Sats dann was fertiges. Die Bierkiste vernünftig auszubauen wird schon schwierig genug.
Zwei Stück Canton Plus X findet man in den Kleinanzeigen ab 30€.
Die sind für ihre Größe echt laut, relativ robust und klingen auch echt nice.
Die Bierkiste könnte ja dann einen wirklich DICHTEN aber abnehmbaren Deckel haben, sodass im Transportfall die Satelliten in der Kiste selbst verstaut werden können.

Den Sub dann seitlich in der Bierkiste verbauen, so können die Satelliten dann auf die Kiste gestellt werden.



Geil wäre dann natürlich noch ein Stativflansch im Subwoofer, ein leichtes Distanzrohr und ne selbsgebaute T-Bar oben drauf für die Satelliten

Selbstgebaute T-Bar: Einfach ein Flansch mit aufgeschraubtem 35x35mm Kantholz in der Breite die du brauchst.

So wären die Satelliten auf angenehmer Höhe zum Musik hören und könnten mit der T-Bar auch schön angewinkelt werden. Dadurch dass die Canton Plus X relativ kleine HTs haben strahlen sie SEHR breit ab, mit zweien kommst du locker über 180°
lifthrasil01
Stammgast
#23 erstellt: 15. Jun 2018, 10:00
@Reference Denke das werden netto maximal 18 Liter mit Akkus, Technik und Chassis, welche da noch reinmüssen.
Meinst das reicht für den SPH-200TC noch? Kenne das Chassis nicht.

Das mit den Satelliten ist auch eine gute Idee. Ich pers. würde bei einer Bierkistenanlage die all in one Lösung bevorzugen.

Aber jetzt hat der TE zumindest mal ordentlich Input und kann sich etwas davon rauspicken
turbo_rolf
Stammgast
#24 erstellt: 17. Jun 2018, 12:23
Just my 2 Cents:

An alle Seitenwände (N,O,S und W) jeweils ein kleines getrenntes Volumen mit eigenem Mittel-Hochton-Chassis. N und O kriegen das linke Signal aus der Stereoquelle, S und W das rechte. Dann mache ich die einzelnen Chassis abschaltbar, so dass ich diverse Modi einstellen kann:
- N, O, S und W => 360°-Rundum-Sound
- O und S => Stereo in einer Raumecke
- O und W => Stereo an einer Wand
- N und O => nur links mit Subwoofer, wenn ich eine weitere Box für rechts habe
- S und W => dito für rechts

Ich weiß, dass die ersten drei keine saubere rechts-links-Trennung bringen. Aber immerhin kann ich es so einstellen, dass Nachbarn etwas weniger geärgert werden. Als single-cube-Box an einem tragbaren CD-Spieler hatte ich die Variante O und S schon mal. War für den Einsatzzweck akzeptabel!

Disclaimer: Der Sub kriegt natürlich sein gemischtes/addiertes Stereosummensignal.

Gruß
Rolf
B-MoN
Stammgast
#25 erstellt: 10. Jul 2018, 11:01
Hey,
Danke für das ganze Feedback bzw. die Inspirationen!
So spannend das ganze Konzept klingt - ich muss erst nochmal in mich gehen und mir überlegen, was für meinen Einsatzzweck voraussichtlich am besten funktionieren wird bzw. was am sinnvollsten ist. Im Moment denke ich nämlich eher, dass ich etwas mehr Pegel brauche und dafür auch ein größeres Volumen in Kauf nehmen würde (ich war vor kurzem auf einem Festival, wo es dermaßen laut rundherum war [unsere Nachbarn liefen die ganze Zeit mit zwei Soundboksen rum ], da kommt man ins Grübeln, ob ein FR10 pro Seite viel Sinn macht).

Da das Vorhaben dann wahrscheinlich auf etwas anderes als Bierkastengröße abzielt, werde ich dafür einen neuen Thread aufmachen, wir können hier aber trotzdem gerne über Bierkastenanlagen theoretisieren
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