Suche DAP für die nächsten 3-4 Jahre

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Illum1nat0
Stammgast
#1 erstellt: 25. Okt 2017, 15:51
Hallo Hifi Freunde,

ich suche einen Audio Player für die nächsten 3-4 Jahre. Das größte Augenmerk lege ich auf die musikalische Darbietung, d. h. Auflösung, Instrumenten Separation, die Bühne in Tiefe und Weite sowie Neutralität. Darüber hinaus sollte das Display nicht so verpixelt sein, wie z. B. beim Astell & Kern Junior und die Software sollte in der Lage sein 20.000 ALAC und MP3 Dateien vernünftig zu verarbeiten.

Als Kopfhörer nutze ich den StageDiver 2s und den Denon AH-MM400.
Ich höre alle Musik Genres, obgleich ich Klassik und Jazz bevorzuge.

Welche Player könnt ihr mir empfehlen?

PS: Vielleicht kann Jemand etwas zum Questyle QP1R schreiben.


[Beitrag von Illum1nat0 am 25. Okt 2017, 15:59 bearbeitet]
Bookutus
Stammgast
#2 erstellt: 25. Okt 2017, 17:29
Also da fällt mir - unabhängig der Tatsache daß ich gerade einen zu verkaufen habe - der iBasso DX80 ein....
StephanK14
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 26. Okt 2017, 10:08
Zum Questyle QP1R kann ich dir folgendes sagen:

* Batterieanzeige funktioniert nicht
* UI ist schlecht / Display+Schrift sehr klein
* Wheel funktioniert überhaupt nicht (kann man aber leicht beheben)
* Keine Anbindungsmöglichkeiten wie Bluetooth / WLAN
* Kein USB DAC

Aber gibt es auch positive Aspekte?

JA, die Klangqualität. Ich habe folgende Player getestet und nur der Questyle QP1R ist geblieben:

FiiO X5 III
FiiO X7
Ibasso DX200
AK Jr
AK 70
TheBit Opus #1
TheBit Opus #3
Lotoo Paw Gold
Cowon Plenue 1
Cowon Plenue S
Cowon Plenue D
Onkyo DP-X1b

Im Forum hier wird es oft sehr skeptisch gesehen, denn prinzipiell tut jeder DAC/AMP ja dasselbe. Dennoch gibt es meiner Meinung nach signifikante Unterschiede in der Musikwiedergabe.

Wenn du mit den Schwachstellen des QP1R leben kannst, dann würde ich ihn dir sehr ans Herz legen. Das von Haus aus "defekte" Wheel kann man geschickt mit "Schutzpuffern" reparieren. 70 Stk. kosten ein paar EUR und damit kommst du ewig aus. Gerne gebe ich dir den Link zu den von mir gekauften.

Sollten dich die oben erwähnten Aspekte aber abschrecken würde ich dir den bald erscheinenden Cowon Plenue R empfehlen. Cowon baut qualitativ sehr hochwertige Player und bietet mit JetEffect 7 eine unerreichte Flexibilität. Preislich wird er im 600 EUR Bereich liegen.

Beste Grüße aus Österreich,
Stephan
Illum1nat0
Stammgast
#4 erstellt: 26. Okt 2017, 19:21
Inwiefern ist den das UI schlecht? Wäre es in der Lage eine 20.000 Musikstücke umfassende Sammlung zu verwalten? Und ist die Ordnernavigation brauchbar? Wird bei der Ordnernavigation der Titel eines Stücks in Fliesstext eingeblendet oder ist er bis zur Begrenzung des Displays "abgehakt"? Ich habe viele Titel, die recht lang sind in der Form: Klavierkonzert Nr.3 (Die Feine) op.3 in D-Dur - I. Allegro con Brio. Da würde es mir wenig bringen, wenn nach "op.3" Ende wäre. Ansonsten wären die anderen negativen Punkte zu verschmerzen, wenn die Klangsignatur stimmt. Wie ist denn der Klang hinsichtlich Auflösung und Bühne in Tiefe und Weite?


[Beitrag von Illum1nat0 am 26. Okt 2017, 19:22 bearbeitet]
StephanK14
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 26. Okt 2017, 20:59
Einfach umständlich gestaltet. Das Anlegen einer Playlist ist nur mit dem PC möglich und auch da nur sehr kompliziert.

Ja, es gibt einen Lauftext. Dieser läuft allerdings so langsam, dass man dass Gerät am Liebsten gegen die Wand schmeißen möchte.

Dynamisch ist das richtige Wort. Weder zu warm noch zu kalt abgestimmt. Die Bühnendarstellung is ähnlich breit wie bei den mir bekannten ESS Sabre 9018 chips (wie im ibasso dx200 oder onkyo dp-x1)

Ich würde an deiner Stelle wirklich ein Auge auf die aktuellen Cowon Player werfen (plenue 2 und plenue r)

Grüße
Stephan
Illum1nat0
Stammgast
#6 erstellt: 27. Okt 2017, 17:30
Wie ist denn die Bühnendarstellung und Auflösung des Plenue 2 im Vergleich zum Questyle? Wenn ich meine Songs irgend wie auf dem Questyle finde, um sie abzuspielen, dann wäre mir auch ein schlechtes UI egal, wenn der Klang stimmt.


[Beitrag von Illum1nat0 am 27. Okt 2017, 17:31 bearbeitet]
milio
Stammgast
#7 erstellt: 27. Okt 2017, 21:29

StephanK14 (Beitrag #5) schrieb:
Die Bühnendarstellung is ähnlich breit wie bei den mir bekannten ESS Sabre 9018 chips (wie im ibasso dx200 oder onkyo dp-x1)

Es würde mich sehr wundern, wenn die Bühnendarstellung primär am DAC-Chip, also im digitalen Bereich, festgemacht werden könnte.
Für die "Bühne" wird wohl eher der analoge Part, also Verstärker etc. verantwortlich sein.
Du musst nicht versuchen, den Bit-Klangfarben-Unterscheidern von head-fi Konkurrenz zu machen.
Entschuldige, konnte es mir nicht verkneifen, ist aber nicht gegen Dich.
StephanK14
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 28. Okt 2017, 10:24

Illum1nat0 (Beitrag #6) schrieb:
Wie ist denn die Bühnendarstellung und Auflösung des Plenue 2 im Vergleich zum Questyle? Wenn ich meine Songs irgend wie auf dem Questyle finde, um sie abzuspielen, dann wäre mir auch ein schlechtes UI egal, wenn der Klang stimmt. :)


Fand ich persönlich am QP1R besser. Dennoch würde ich den Cowon Plenue R aufgrund des EQ, der Bluetooth-Schnittstelle, der UI und der Akkulaufzeit von 16h empfehlen.

Ich bin mir sicher, dass du mit JetEffect7 den Klang am besten nach deinem Wunsch gestalten kannst. Ich werde - sobald er verügbar ist - ebenfalls zugreifen.

Grüße
Illum1nat0
Stammgast
#9 erstellt: 28. Okt 2017, 12:39
In dem Cowon Plenue R wird der TI PCM5242 DAC verbaut, der auch im Fiio X1 II und X3 III (Doppelt) eingesetzt wird. Die Frage ist inwieweit er sich auflösungstechnisch von den Fiios absetzen kann, denn diese kosten nur einen Bruchteil eines Cowon.


[Beitrag von Illum1nat0 am 28. Okt 2017, 12:40 bearbeitet]
StephanK14
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 28. Okt 2017, 14:38
Der preisliche Sprung zum Cowon Plenue 2 ist schon heftig.

Aktuell gibt es den QP1R um 600 eur auf Amazon, was schon verlockend ist.

Ich weiß leider nicht wie der R von Haus aus klingt, aber wie gesagt: durch die enotmen eq-settings kannst du den sound wie bei keinem andren Hersteller beeinflussen
AG1M
Inventar
#11 erstellt: 28. Okt 2017, 14:49

milio (Beitrag #7) schrieb:

StephanK14 (Beitrag #5) schrieb:
Die Bühnendarstellung is ähnlich breit wie bei den mir bekannten ESS Sabre 9018 chips (wie im ibasso dx200 oder onkyo dp-x1)

Es würde mich sehr wundern, wenn die Bühnendarstellung primär am DAC-Chip, also im digitalen Bereich, festgemacht werden könnte.
Für die "Bühne" wird wohl eher der analoge Part, also Verstärker etc. verantwortlich sein.


Nicht nur das, der DX200 hat keinen ES9018 DAC, sondern zwei ES9028 Pro, der DX-1 hat auch keinen ES9018, sondern zwei ES9018K2M welche die mobile Varinate des ES9018 sind.


Illum1nat0 (Beitrag #9) schrieb:
In dem Cowon Plenue R wird der TI PCM5242 DAC verbaut, der auch im Fiio X1 II und X3 III (Doppelt) eingesetzt wird. Die Frage ist inwieweit er sich auflösungstechnisch von den Fiios absetzen kann, denn diese kosten nur einen Bruchteil eines Cowon.


Zwei DACs im symmetrischen Aufbau und am symmetrischen Ausgang liefern bessere Werte und Leistung, benötigen aber mehr Strom.
StephanK14
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 28. Okt 2017, 18:25
Richtog, ändert aber an meiner Aussage nichts dass der QP1R mir im Vergleich zu den anderen Modellen besser gefällt und meiner Meinung nach technisch überlegen ist.

Ich bin auch nicht technisch versiert genug um sagen zu können ob der Klangunterschied von den verschiedenen Chips kommt, oder es ein Implementierungs-Thema ist, dass es Klangunterschied besteht ist für mich jedoch unbestritten.

Grüße,
Stephan
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