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CD-Recorder brennt nicht!

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HubiXS
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 21. Mai 2019, 10:24
Hallo und herzliche Grüße aus München!

Ich habe kürzlich bei Amazon einen angeblich "neuwertigen" und "voll funktionsfähigen" CD-Recorder gekauft, Typ

Pioneer PDR-609.

Diesen Recorder wollte ich gegen meinen alten des exakt selben Typs ersetzen, den ich mehr als 20 Jahre lang benutzte und der mir hervorragende Ergebnisse lieferte. Mithin war dadurch für mich sichergestellt, mit der Handhabung des neuen Gerätes keinerlei Schwierigkeiten zu haben.

Nun stellte sich heraus, dass der auch augenscheinlich völlig neuwertige Recorder zwar jegliche Aktion im Display korrekt anzeigt, aber dennoch nicht brennt! Das heißt, er "erkennt" jeden CD-Typ - gebrannt oder als Rohling -, und jeder Schritt während des Brennens ist am Display zu sehen, inclusive der Reaktionen des Audio-Pegels, so, wie es sein sollte. Doch wenn man dann "Stop" drückt, erscheint nach unterschiedlichen Anzeigen am Ende "CHECK DISC" und danach "NEW DISC" - und die CD ist leer.

Laut BA sollte es nur zweier Möglichkeiten der Fehlerbehebung bei der Anzeige "CHECK" oder "CHECK DISC" bedürfen: Entweder die CD reinigen oder sie, weil evtl. beschädigt, ersetzen, oder einmal den Netzstecker ziehen und wieder anschließen. - Ersteres kommt bei neuen Rohlingen wohl eher nicht in Betracht, und letzteres habe ich auch mehrfach versucht - ohne Erfolg. -

Die Anschlusskombination für die Analog-Signale - die ich ausschließlich nutze - habe ich unverändert vom alten Gerät her übernommen. Sogar deren mögliche vier Kombinationsmöglichkeiten (IN/OUT) habe ich am Gerät noch ausprobiert - und selbstverständlich auch hieran keine Fehlerursache feststellen können.

Der Verkäufer versicherte mir, dass das Brennen bei seinem "Test" vor dem Versand noch einwandfrei funktioniert habe, und dass "manche Geräte" beim Brennen "so ihre Eigenheiten" hätten. Warum aber gerade das Gerät, das er selber noch getestet und als einwandfrei funktionierend befunden haben will, plötzlich solcherlei "Eigenheiten" aufweist - darauf wusste er keine Antwort. Aber immerhin bot er mir eine kostenfreie Überprüfung und Reparatur an. -

Was ist mit dem Gerät nicht in Ordnung? Rentiert sich eine Reparatur - oder soll ich es besser wieder zurückgeben? -

Ich freue mich auf fachkundigen soliden Rat!

Herzlichst

HubiXS
sir_dan_seesaw
Schaut ab und zu mal vorbei
#2 erstellt: 21. Mai 2019, 11:43
Hallo HubiXS,

probiere mal folgendes: lege eine Leer-CD ein ( Rohling) und finalisiere ( Finalize ) diese. Es kann sein, das der Vorbesitzer vergessen hat, die letzte CD, die gebrannt wurde, zu finalisieren. Pioneer mochte
diesen Fehler ( habe 17 Jahre mit dem Pioneer PDR555 gearbeitet).

Vielleicht klappt es ja.. Viel Glück

Gruß Sir Dan Seesaw
Ingor
Inventar
#3 erstellt: 21. Mai 2019, 11:47
Zurückgeben. Wenn das Gerät keine CDs brennt, dann ist es defekt. Eine Reparatur kann nur ein Fachmann durchführen, da wahrscheinlich die Lasereinheit defekt ist, oder nicht korrekt angesteuert wird.

Die berühmte Sicherung wird es nicht sein und natürlich kann es ein defektes Bauteil für ein paar Cent sein, nur wer sollte das finden?
HubiXS
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 21. Mai 2019, 21:49
Hallo, Sir Dan, es hat leider nicht funktioniert, nach dem Drücken von "Finalize" tut sich rein gar nichts, auch nicht nach längerem Warten; alles bleibt stumm... -

Trotzdem vielen Dank für Deine Teilnahme!
HubiXS
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 21. Mai 2019, 21:59
Hallo Ingor,

vielen Dank für Deinen Hinweis!

Ja, ich werde das Teil wohl zurückgeben. Habe heute den Verkäufer gefragt, ob er die Reparatur wirklich aus eigener Tasche bezahlt, und er hat es mir nochmals zugesichert. - Hoffentlich kann man den Fehler beheben...
Wuhduh
Inventar
#6 erstellt: 21. Mai 2019, 22:24
Nabend !

Ich würde erstmal den Verkäufer einen Reparaturversuch starten lassen. Sollte das nicht klappen, muß er sowieso das Gerät zurücknehmen, oder ?

Sofern Messungen und Test zeigen, daß es an der Lasereinheit liegt, wird es wieder eine gebrauchte werden. Es ist zu hoffen, daß der Verkäufer bzw. sein Techniker nicht nur Brenntests mit einem Rohlingtyp macht. Wie bekannt, gibt es seit Jahrzehnten Hinweise auf Inkompatibilitäten mit den verschiedenen Rohlingen. Dann rennt man plötzlich nur noch den Philips oder Bestmedia hinterher. Nur um 2 Beispiele zu nennen.

Viel Glück,
Erik
sir_dan_seesaw
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 22. Mai 2019, 07:55
Hallo HubiXS,

Schade dass nicht geklappt hat.
Aber erlaube mir eine Frage: Wie alt ist das Gerät und was hast Du bezahlt ( neue und gute
CD-Recorder gibt es z.B. von TEAC ab 300,-€, Vorteil neue Technik und Du hast Garantie
darauf.)
Ich weiß, das Pioneer sehr gute CD-Recorder herstellt, besonders geeignet für Analogaufnahmen,
aber der PDR 609 ist ja auch nicht mehr der Jüngste und die Lasereinheit wird auch nicht besser,
vor allen Dingen, wenn der Vorbesitzer mit dem Gerät nicht nur aufgenommen hat ( Ich habe meinen
CD-Recorder nur zum brennen benutzt, vielleicht hat er deshalb 17 Jahre gehalten ).
Ein neuer Laser kostet so um und bei 200,- bis 300,- inkl. Einbau.............
Und selbst wenn der Verkäufer das Gerät noch einmal "nachbessert", es bleibt halt ein gebrauchtes
Gerät.
Ich wünsche Dir alles Gute bei Deinen Entscheidungen.....

Gruß Sir Dan Seesaw
HubiXS
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 22. Mai 2019, 10:40
Hallo, Sir Dan!

Das Gerät bekam ich für rd. 270,- €. Es scheint wirklich nur quasi ein- oder zweimal benutzt worden zu sein: Kein Kratzerchen, keine Fleckchen, kein Staubkorn - alles blitzeblank und sauber. - Nun ja, im Nachhinein wird mir schon klar, warum der Recorder gar so ungenutzt blieb. Dem verführerischen Prädikat "so gut wie neu" werde ich künftighin kritisch gegenübertreten...

Ja, ich benutzte meinen alten Recorder ebenfalls ausschließlich für Aufnahmen - im Schnitt waren es pro Woche an die 3 CDs á 12 Titel; (den Ausgang zum Verstärker hatte ich von Anfang an schon gar nicht angelegt.) das ließ ihn von 2001 bis heuer einwandfrei funktionieren.

Ich werde die Marke "TEAC" mal ins Auge fassen - danke für den Tip! Bei solider Qualität spielt der Preis für mich nicht die Hauptrolle.

Servus und schönen Tag!

Hubert
dobro
Inventar
#9 erstellt: 22. Mai 2019, 12:41
Hallo,

genanntes Phänomen hatte ich auch schon bei dem Gerät. Letztlich lag es an dem verwendeten Rohling. Gut funktionierte es mit den TDK-RW Rohlingen. Da mir die Music-Rohlinge auf die Dauer zu teuer waren, habe ich auf Audacity + Brennen über Computer gewechselt.

Gruß
Peter
HubiXS
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 22. Mai 2019, 22:08
Hallo Dobro,

auch Dir vielen Dank für Deinen "Beistand"!

Mich verwirrt, dass das "neuwertige" Gerät jeden Rohling zunächst akzeptiert und die Akzeptanz auch durch den - scheinbar! - anlaufenden Brennprozess bestätigt; derart hat aber mein altes Gerät nicht regiert: Es hat sofort jeden(!) inkompatiblen Rohling als solchen kenntlich gemacht und den Brennprozess auch augenscheinlich erst gar nicht eingeleitet, was am stillgelegten Audio-Pegel ersichtlich war. Deshalb bezweifle ich, dass das Gerät diverse andere Rohlingsmarken annehmen wird. Mit TDK-Rohlingen habe ich meine ersten Aufnahmen begonnen, später auch auf andere Marken wie z.B. PHILLIPS zurückgegriffen, mit besten Ergebnissen. Nicht akzeptiert hat er Rohlinge von MAXELL, teilweise auch nicht von SONY. Von Billigrohlingen hingegen wurden durch die Bank sämtliche Marken akzeptiert, die ich getestet hatte - das dürften an die sieben gewesen sein. -

Mehrere Rohlingsmarken zu Testzwecken gleichzeitig zu bekommen ist darüber hinaus ein spezielles Problem, denn offensichtlich werden Audio-Rohlinge allmählich vom Markt verdrängt. Selbst die großen Elektromärkte, die noch vor zehn Jahren reichlich sortiert waren, führen nunmehr nur noch zwei, wenn's hochkommt drei Marken. TDK und PHILLIPS etwa gibt's bei SATURN und in manch anderen früher besser sortierten Geschäften überhaupt nicht mehr; da bleibt nur noch das Internet... -

Über PC brenne ich alles auf meinem WMP geladene. Den Rekorder brauche ich, um individuelle Programme zusammenschneiden zu können, wobei ich zusätzlich die Möglichkeit habe, gezielt mit den Reglern am Equalizer zu experimentieren. -

Nach der Ansicht von @Wuhduh denke ich auch, dass das Gerät schlichtweg deffekt ist und ich mit meinem Kauf auf die Nase gefallen bin. Ich habe es schon zum Rückversand verpackt, morgen geht's ab zur Post. Und dem Verkäufer werde ich seine Lust am Verkauf von "neuwertiger Ware" gründlich austreiben...

Schönen Abend noch!

Hubert
dobro
Inventar
#11 erstellt: 23. Mai 2019, 07:44
Hallo Hubert,

ich denke, die Rücksendung ist die richtige Entscheidung. Dennoch würde ich mir einmal Gedanken über die Aufnahme per Laptop / PC machen. Ich habe eine Alesis Soundkarte, die per USB Verbindung mit dem Laptop hat. Ansonsten wird das Gerät, wie der Pioneer auch, direkt an den Verstärker angeschlossen. Ich habe damit Radiosendungen aufgezeichnet und später geschnitten und zu Audio-CD's gebrannt. Dabei hast du den enormen Vorteil, normale Rohlinge verwenden zu können.

Gruß
Peter
HubiXS
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 23. Mai 2019, 08:51
Wie funktioniert das genau? Was brauche ich dazu? -
Ingor
Inventar
#13 erstellt: 23. Mai 2019, 10:55
Ach das kennst du gar nicht? Witzig. Du brauchst nur eine gute Soundkarte entweder zum Einbauen oder als USB-Version. Da schließt du die Audioquelle an. Dann benötigst du ein einfach zu bedienendes Programm. Im kommerziellen Bereich ist das Audiocleaning Studio von Magix mal einen Blick wert. Damit nimmst du in der von dir gewünschten Qualität auf. Sinnvollerweise 44,1 kHz 16 Bit und kannst dann die Titel auf einen ganz normalen CD Rohling brennen. Vorher kannst du sie noch bearbeiten. Also z.B kürzen zusammenfassen und Störgeräusche reduzieren oder den Klang aufpeppen. Musst du aber nicht. Das ist alles sehr einfach. Vorteil du kannst die Dateien auch als mp3 abspeichern, oder auf einer Festplatte sichern.
HubiXS
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 24. Mai 2019, 09:17
Nun, wenn ich mit etwas vollauf zufrieden bin, schaue ich mich nicht nach Alternativen um. Ich habe noch Kollegen/Bekannte, die die PC-Komponenten kennen und nutzen, nach ihrem Urteil darüber befragt - und die fielen insgesamt nicht überwiegend positiv aus. - Na ja, Ich werde schon eine Lösung für mich finden. Ggf. melde ich mich hier wieder zurück...

Trotzdem danke für Deinen gutgemeinten Rat!

Lieben Gruß

Hubert


[Beitrag von HubiXS am 24. Mai 2019, 09:23 bearbeitet]
langsaam1
Inventar
#15 erstellt: 25. Mai 2019, 01:53
- es gab gibt gab spezielle Audio CD Rohlinge für Audio CD Rekorder
- Rohlinge haben eine individuelle Kennung welche vom Rekorder "gelesen" wird,
wird nun diese Kennung "unpassend" oder "fälschlich" verwendet,
so ist der Rekorder verwirrt und produziert Ausschuss
- " Heim " Audio-CD Rekorder haben intern eine Liste dieser "Kennungen"
Pigpreast
Inventar
#16 erstellt: 25. Mai 2019, 02:18

HubiXS (Beitrag #14) schrieb:
Nun, wenn ich mit etwas vollauf zufrieden bin, schaue ich mich nicht nach Alternativen um.

Da bin ich ganz bei Dir.
mcleod1689
Inventar
#17 erstellt: 25. Mai 2019, 02:24
Dann haben wir den Sinn des Lebens beantwortet und können das Forum erfolgreich schließen.

HubiXS
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 25. Mai 2019, 09:29
… Soll aber hier nicht als versteckte Parteienwerbung betrachtet werden...
HubiXS
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 25. Mai 2019, 09:36
- Wo bekommt man solche speziellen Recorder-Audiorohlinge? Könnte die GA entsprechende Hinweise enthalten? -

Mein alter Recorder funktioniert noch; könnte der im Fall des Falles durch eine Reparatur anders "ticken"? Dann könnte ich entsprechend vorsorgen...
Fan_großer_Schwingspule...
Stammgast
#20 erstellt: 25. Mai 2019, 10:14
lese doch mal bitte die BDA genau welche CD Rohlinge bei Pioneer verwendet werden dürfen. Ich kann mich auch nur gut erinnern, daß es nur mit den alten speziellen Audio CD Rohlingen funktioniert und nicht mit normalen CD Rs.

Mein Tascam CD RW 2000 zieht auch normale Rohlinge durch aber auch da gab es von Tascam schon Vorgaben welche genauen Typen funkionieren und welche nicht.

Ob die alten teueren Audio Rohlinge für Rekorder noch gibt kann ich aber auch nicht beantworten

lg Carsten
felixbo
Stammgast
#21 erstellt: 25. Mai 2019, 10:43
Hallo Hubert,
schau Dir mal die Recorder von Tascam an, das ist die Teac Profi Marke. CD-RW 900 (Cinch Anschlüsse) oder 901 (mit XLR Steckern). Den 900 gibts neu zw. 350-450.-€. Er frisst alle CD oder RW Rohlinge. Empfehlen kann ich da die blau-grünlichen Taiyo Yuden CD Rohlinge. Da habe ich letzes Jahr noch 500 Stk. bestellt. Genaue Bezeichnung müsste ich erst noch raussuchen.
Die speziellen Audio CDs werden meiner Erinnerung nach, mangels Nachfrage, gar nicht mehr hergestellt. Wenn überhaupt wird eh nur noch auf dem PC gebrannt. Ein reiner Audio CD Brenner wäre also eine Fahrt aufs Abstellgleis.

Gruß Felix
HubiXS
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 25. Mai 2019, 23:14
Hallo Carsten,

das Problem bei dem "neuwertigen", der ja exakt meinem alten Rekorder entspricht ist, dass er fünf(!) Rohlingstypen nicht gebrannt hat, die mein altes Gerät aber allesamt annimmt. Mein alter PDR-609 brennt alle Audio-Typen/Marken außer die von "Maxell" - das dürften bislang(!) mehr als 18 sein. - Von daher bin ich mir ziemlich sicher, dass mit dem Gerät etwas nicht stimmt...
JBeck
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 26. Mai 2019, 00:30
Dann würde ich mal vermuten, er ist älter als dein bisheriger. Vielleicht hat er die Brennparameter für diese Typen noch nicht im ROM. Kann man das Gerät firmwareupdaten?
lini
Inventar
#24 erstellt: 26. Mai 2019, 08:52
Hubert: Kommt's Dir denn überhaupt noch auf CD-R/RWs als Speichermedium an? Denn mittlerweile gibt's auch schon seit Jahren Digital-Rekorder, die auf Flash-Speicher(-Karten) aufnehmen. Sprich, wenn Du nicht unbedingt mit 'nem Rechner aufnehmen willst, sondern lieber ein dediziertes Gerät hättest, wär so ein Modell durchaus eine gute Alternative zum CD-Rekorder. Ich selber zum Beispiel benutze, obwohl ich alternativ auch diverse Soundkarten und externe Sound-Interfaces für Firewire und USB nutzen könnten, sehr gern den Sony PCM-M10 - das ist ein kleines Gerätchen aus der Riege der "portable field recorder", nicht arg viel größer als 'ne Zigarettenschachtel. Für mich "best of both worlds", denn ich muss mich nicht mit Konfigurations- wie auch möglichen Brummproblemen rumschlagen, die die Einbindung eines Rechners in ein Hifi-System mit sich bringen kann, und hab auf der anderen Seite auch eine gute PC-Anbindung entweder über die USB-Schnittstelle am PCM-M10 oder einfach über 'nen Kartenleser am Rechner. Den kleinen Sony gibt's zwar inzwischen nicht mehr (und den ähnlich guten Roland R-05 auch nicht, soweit ich weiß...), sehr wohl aber noch andere Alternativen wie etwa den jüngeren Roland R-07. Manche davon lassen sich sogar sowohl dediziert als auch als USB-Sound-Interface nutzen.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Pigpreast
Inventar
#25 erstellt: 26. Mai 2019, 10:59

HubiXS (Beitrag #14) schrieb:
wenn ich mit etwas vollauf zufrieden bin, schaue ich mich nicht nach Alternativen um.

HubiXS
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 26. Mai 2019, 17:51
Hallo Manfred,

vielen Dank für Deine Vorschläge.

Ja, die CD ist momentan das Ideal für meine persönlichen Ambitionen. Wie ich fand, sind die Kosten für Alternativen auch nicht eben gering. Ohne vorherige eigenohrige(!) Tests und Prüfungen bleibt da für mich noch dazu die Frage um die Ton- und Soundqualität offen, auf die ich allerhöchsten Wert lege.

Jetzt warte ich erst noch die bereits laufende und für mich kostenlose Reparatur ab; nacha schau' ma moi weida…

Lieben Gruß aus Starnberg

Hubert


[Beitrag von HubiXS am 26. Mai 2019, 17:52 bearbeitet]
Pigpreast
Inventar
#27 erstellt: 26. Mai 2019, 18:05

HubiXS (Beitrag #26) schrieb:
Ohne vorherige eigenohrige(!) Tests und Prüfungen bleibt da für mich noch dazu die Frage um die Ton- und Soundqualität offen

Echt jetzt?
HubiXS
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 26. Mai 2019, 22:01
Ja logisch! Auch jeden Käse oder Wein, der mir wärmstens empfohlen wird, möchte ich ergiebig austesten, ehe ich ihn kaufe! Und was für viele Ohren vergleichsweise "spitzenmäßig" klingt, lässt mich feinste Nuancen erspüren, die mir den Genuss des gesamten Stückes verunmöglichen. In dieser Hinsicht wurde ich bislang vom CD-Rekorder bislang nie enttäuscht...
Pigpreast
Inventar
#29 erstellt: 26. Mai 2019, 23:10
Wo vermutest Du denn, dass Unterschiede entstehen könnten? Bei der A/D-Wandlung oder beim Schreiben auf das Medium?
Kefianer
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 26. Mai 2019, 23:51
Popcorntüte auf
HubiXS
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 27. Mai 2019, 08:43
Bei der Umwandlung, da ich nach dem direkten Brennen mit dem Rekorder keinerlei Qualitätsverluste bemerke.
HubiXS
Schaut ab und zu mal vorbei
#32 erstellt: 27. Mai 2019, 08:46
Diesem Konsumententypus kann ich gemäß meiner individuellen Ansprüche sicher nicht entsprechen...
Apalone
Inventar
#33 erstellt: 27. Mai 2019, 09:09

HubiXS (Beitrag #26) schrieb:
....bleibt da für mich noch dazu die Frage um die Ton- und Soundqualität offen, auf die ich allerhöchsten Wert lege. ...


die ist -was die Digitalkopie selber angeht- überall identisch.
Pigpreast
Inventar
#34 erstellt: 27. Mai 2019, 09:27

HubiXS (Beitrag #32) schrieb:
Diesem Konsumententypus kann ich gemäß meiner individuellen Ansprüche sicher nicht entsprechen...

Es ging wohl auch eher um den "Konsum" des zu erwartenden Dialoges.

Ich will mich auch gar nicht zoffen, sondern tatsächlich nur sachte nachfragen, da ich nicht weiß, welche Parameter bei einer A/D-Wandlung unterschiedlich sein können. Bei D/A würde ich mal sagen: Nüscht. Aber bei der Aufnahme könnte ich mir das zumindest vorstellen.
JBeck
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 27. Mai 2019, 19:33
In diesem Video wird gezeigt, dass die A/D-D/A Wandlung absolut transparent ist.

https://www.youtube.com/watch?v=cIQ9IXSUzuM

Und noch viel mehr, was man wissen kann...

Aber noch mal zum Thema. Kann man anhand der Seriennummer oder der Firmwareversion feststellen, welches Gerät älter ist?
Pigpreast
Inventar
#36 erstellt: 27. Mai 2019, 23:57
Ich kenne das Video. Was mir fehlt, sind Informationen, wie das mit der Aussteuerung bei Digitalaufnahmen ist, welche Rolle Kompression spielt, Stichwort Headroom usw...
Fan_großer_Schwingspule...
Stammgast
#37 erstellt: 28. Mai 2019, 00:04
ist doch auch völlig egal. Die alten CD Rekorder machen super Aufnahmen und nicht jeder möchte sowas am Rechner machen.
Ich liebe es meinen TV einfach per Toslink an den Tascam Rekorder zu hängen und richtig geile Aufnahmen direkt auf CD zu bekommen. Genauso wie anloge Aufnahmen von jeder Quelle.

Lasst es doch einfach gut sein und stellt nicht immer alles in Frage was ihr selbst nicht hören oder beurteilen könnt.
Pigpreast
Inventar
#38 erstellt: 28. Mai 2019, 00:20

Fan_großer_Schwingspulen (Beitrag #37) schrieb:
Die alten CD Rekorder machen super Aufnahmen und nicht jeder möchte sowas am Rechner machen.

Das kann ich gut nachvollziehen.


Lasst es doch einfach gut sein und stellt nicht immer alles in Frage was ihr selbst nicht hören oder beurteilen könnt.

Darum geht es mir gar nicht. Es hätte mich nur interessiert. Aber egal. Scheint ja irgendwie ein wunder Punkt zu sein.
Kefianer
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 28. Mai 2019, 00:59

Fan_großer_Schwingspulen (Beitrag #37) schrieb:
Ich liebe es meinen TV einfach per Toslink an den Tascam Rekorder zu hängen und richtig geile Aufnahmen direkt auf CD zu bekommen. Genauso wie anloge Aufnahmen von jeder Quelle.


Was nimmst du denn da so auf?
HubiXS
Schaut ab und zu mal vorbei
#40 erstellt: 28. Mai 2019, 11:12

Apalone (Beitrag #33) schrieb:

HubiXS (Beitrag #26) schrieb:
....bleibt da für mich noch dazu die Frage um die Ton- und Soundqualität offen, auf die ich allerhöchsten Wert lege. ...


die ist -was die Digitalkopie selber angeht- überall identisch.


Ja nun, das höre ich allzumal; nur die Beurteilungen, die ich bislang gehört/gelesen habe, reichen von "ideal" bis "mangelhaft". -

Allerdings, als gewöhnlicher arbeitender Mittelständler kann und will ich mir weder die Zeit noch die Kosten antun, die notwendig sind, um unter den zahlreichen Versionen und Marken gerade diejenige herauszufiltern, die meinen persönlichen Ansprüchen und Möglichkeiten genügen.
HubiXS
Schaut ab und zu mal vorbei
#41 erstellt: 28. Mai 2019, 11:22

Fan_großer_Schwingspulen (Beitrag #37) schrieb:
ist doch auch völlig egal. Die alten CD Rekorder machen super Aufnahmen und nicht jeder möchte sowas am Rechner machen.
Ich liebe es meinen TV einfach per Toslink an den Tascam Rekorder zu hängen und richtig geile Aufnahmen direkt auf CD zu bekommen. Genauso wie anloge Aufnahmen von jeder Quelle.

Lasst es doch einfach gut sein und stellt nicht immer alles in Frage was ihr selbst nicht hören oder beurteilen könnt.


Da spricht mir jemand aus der Seele - und wohl aus eigener positiver Erfahrung! Auch ich nehme mit meinem Rekorder von den unterschiedlichsten Audio-Quellen auf - mit minimalen Mitteln und geringstmöglichem Aufwand - und selbst Youtube-Musik übertrage ich per schlichtem Chinch-Kabel via Verstärker auf meinen PDR-609 in bester Tonqualität, wodurch sich so manche (teuren) Käufe erübrigen...


[Beitrag von HubiXS am 28. Mai 2019, 11:23 bearbeitet]
Kefianer
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 28. Mai 2019, 12:42
Kann man das nicht als Datei auf einem Rechner/FP/NAS/SDHC etc mit noch weitaus geringerem Aufwand u. Mitteln speichern? Mir hat sich der Sinn eines CD-Recorders nie so recht erschlossen. CD's habe ich am Rechner vor Jahren auch gebrannt. Dazu brauchte es keinen CDR, den Rechner hatte ich sowieso. Das ist aber im Zeitalter von Streaming auch längst Schnee von gestern. Vor über 20 Jahren habe ich mal Analoges auf MD mitgeschnitten. ZB Mugge, an die man sonst schwer kam. War aber auch nur von kurzer Dauer - u. somit Fehlkauf.
Einen CDP benötige ich nur zum Wiedergeben von Multikanal-CD (SASD). Das macht mein 50 €uro-BDP (Sony BDP S-480) problemlos. SACD brennen funzt ja leider nicht, das wäre für mich der einzige Grund pro Recorder.


[Beitrag von Kefianer am 28. Mai 2019, 12:46 bearbeitet]
evw
Inventar
#43 erstellt: 28. Mai 2019, 13:08
Hallo,
ich kann verstehen, wenn Leute sich nicht mit PCs herumärgern wollen, die nicht damit aufgewachsen sind. Bei der Verwendung von CD-Recordern sollte man sich aber klar machen, dass deren Zeit als Consumer-Geräte schlicht abgelaufen ist und man brauchbare Geräte nur noch in den Bereichen findet, die beruflich damit arbeiten: Broadcast oder Musiker-Fachhandel. Die Liste der potenziellen Probleme der alten Consumer-Geräte ist von der fehlenden Anpassung der Rohlinge über die Kopierschutzproblematik bis zur Alterung der Laufwerke so lang, dass es sich nicht lohnt, da noch Arbeit oder Geld reinzustecken.
Fan_großer_Schwingspule...
Stammgast
#44 erstellt: 28. Mai 2019, 19:23
nehme zb Konzertmitschnitte vom Deutschlandfunk direkt vom TV/Radio auf und diese Aufnahmen sind einfach richtig top. Gehören seltsamerweise zu meinen besten CDs welche ich besitze und da sind viele audiophile Werke dabei,
Letztens hat mein Kumpel das selbe Konzert zur selben Uhrzeit vom DLF übers Internet auf seinen Rechner geladen und dann auf CD gebrannt. Als wir diese beiden Aufnahmen später verglichen stellte sich heraus, daß meine CD vom Rekorder nicht nur minimal besser klang sondern sogar recht deutlich.

Gerade bei digitalen Aufnahmen kann der Rekorder punkten. Auch ist sein gesamter Wandlerbereich vom Netzteil bis zur Ausgangsstufe jedem normalen PC überlegen. Selbst wenn er nur 48khz verarbeiten kann


[Beitrag von Fan_großer_Schwingspulen am 28. Mai 2019, 22:59 bearbeitet]
JBeck
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 28. Mai 2019, 20:01
Ich würde den Kumpel mal fragen, mit welcher Datenrate er die Sendung empfangen hat.

Da vertut man sich gern mal und erklärt dann das ganze ungerechtfertigterweise für Mist.
HubiXS
Schaut ab und zu mal vorbei
#46 erstellt: 28. Mai 2019, 20:17

evw (Beitrag #43) schrieb:
Hallo,
ich kann verstehen, wenn Leute sich nicht mit PCs herumärgern wollen, die nicht damit aufgewachsen sind. Bei der Verwendung von CD-Recordern sollte man sich aber klar machen, dass deren Zeit als Consumer-Geräte schlicht abgelaufen ist...


Gerade das ist das Drama! Manches Gute, das sich unübertroffen bewährt, wird durch scheinbar besseres ersetzt, in dem schieren (Aber-)Glauben, dass das Neue dem Alten immer überlegen sei. Ich erinnere z.B. an den Wechsel von der Vinyl-Platte zur CD: Nur wenige Jahre nach der Einführung der CD als Tonträgermedium - als also die CD sich zur Vinyl hinzugesellt hatte und für viele Musik-Sensitive ein direkter Vergleich zwischen beiden möglich war - war man unabhängig voneinander weltweit davon überzeugt, dass die CD der Vinyl gegenüber "hart", "kalt", "trocken" und "künstlich" klinge. Dennoch hat sich sehr schnell die CD durchgesetzt - aus rein pragmatischen bzw. wirtschaftlichen Gründen, die ja ohnehin in nahezu allen Bereichen als erstes erwogen werden. - Und was erleben wir nunmehr seit etwa 15 Jahren auf dem Musikmarkt? Ein rasantes und unaufhaltbares "Come Back" der klassischen Vinyl! Freilich wird sie die CD beiweitem nicht mehr einholen, geschweige denn übertrumpfen; aber sie wird etwas bleiben, dessen sie ihrem Rang als ideales Klangmedium vollumfänglich würdig ist: Ein "Geheimtip" für echte Musikkenner- und liebhaber.


[Beitrag von HubiXS am 28. Mai 2019, 20:18 bearbeitet]
Kefianer
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 28. Mai 2019, 21:08
Na, Hauptsache du sitzt da nicht irgendeinem Glauben auf. Ich befürchte es fast.
Somit sind also alle Digitalos keine echten Musikkenner u. -liebhaber, brennst aber selber CD's. Und natürlich auch nur mit dem von dir favorisierten CDR.
Na, vielen Dank auch, du wirst mir immer suspekter.


[Beitrag von Kefianer am 28. Mai 2019, 21:15 bearbeitet]
Pigpreast
Inventar
#48 erstellt: 28. Mai 2019, 21:30
Ich enthalte mich auch seit einiger Zeit der Nachfragen, die mir in den Fingern jucken, damit ich nicht als Streithammel da stehe, der "alles in Frage stellt, was er nicht beurteilen kann." Immerhin hat sich HubiXS mit einem Anliegen an die Community gewandt, bei dem man auch behilflich sein kann, ohne die Beweggründe zu hinterfragen. Wenn dieses nicht gewünscht ist, sollte er sich der der Fairness halber dann aber auch mit fragwürdigen Begründungen seinerseits zurückhalten.
HubiXS
Schaut ab und zu mal vorbei
#49 erstellt: 28. Mai 2019, 22:20

Kefianer (Beitrag #47) schrieb:
Na, Hauptsache du sitzt da nicht irgendeinem Glauben auf. Ich befürchte es fast.
Somit sind also alle Digitalos keine echten Musikkenner u. -liebhaber, brennst aber selber CD's. Und natürlich auch nur mit dem von dir favorisierten CDR.
Na, vielen Dank auch, du wirst mir immer suspekter.


Er ist mein Favorit - finde Dich damit ab! - Und: Suspekt wäre es wohl eher, wenn ich nicht objektiv und un-voreingenommen die Tatsachen akzeptieren würde! ("Der Fuchs und die Trauben")
JBeck
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 28. Mai 2019, 22:34

HubiXS (Beitrag #49) schrieb:
Er ist mein Favorit - finde Dich damit ab! - Und: Suspekt wäre es wohl eher, wenn ich nicht objektiv und un-voreingenommen die Tatsachen akzeptieren würde! ("Der Fuchs und die Trauben")



Ich verstehe dich jetzt nicht. Welche Tatsachen wurden nicht akzeptiert?
dobro
Inventar
#51 erstellt: 29. Mai 2019, 08:07
Hallo,

ich kann den Einsatz von CD-Rekordern durchaus verstehen. Einschalten, Aufnahme starten, fertig. Mit PC/Laptop usw. ist dies aufwendiger, wenn auch komfortabler, wenn es darum geht vor allem längere Aufnahmen zu erstellen, Dateien zu konvertieren usw. Dies war für mich seinerzeit der Grund, warum ich vom Rekorder auf PC umgestiegen bin. Zudem kann der PC zeitgesteuert aufnehmen und unerwünschte Wortbeiträge löschen. Die Qualität hat sich zwischen Rekorder / PC nicht unterschieden. Vielleicht ist sie bei Aufnahmen über den Mikro-Eingang schlechter - kann ich nicht beurteilen, habe ich nie gemacht.

Ansonsten soll es doch jeder machen wie er will, oder?

Gruß
Peter
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