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Suche CD-Recorder

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nakamichi_holger
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 25. Feb 2007, 22:09

Hallo, bin auf der suche nach eine gebrauchten CD-Recorder, da ich meine LP s auf CD archivieren möchte. Welche Marken und Modelle sind zu empfehlen; welche nicht? Was ist beim Kauf zu beachten?
Wer einen funktionsfähigen CD-Recorder zu verkaufen hat, kann mir dies gerne hier mitteilen (Marke, Modell, Preisvorstellung)
Danke und Gruss
Holger
2wheel
Stammgast
#2 erstellt: 25. Feb 2007, 22:16
Hallo und willkommen im Forum!
Ich habe mir im Jahr 2001 den Pioneer PDR-609 gekauft. Damaliger Neupreis bei Media-Markt, 580,- D-Mark (!!!) und der Pio läuft bis heute klaglos. So, wie er bei mir steht, kann ich ihn vorbehaltlos empfehlen, klanglich wie technisch. Gebraucht, je nach Zustand bei Ebay für ca. 100 - 150,- € zu haben. (Meiner ist allerdings nicht zu verkaufen!).
Grüße,
armindercherusker
Inventar
#3 erstellt: 25. Feb 2007, 23:44
Ich habe einen Philips CDR-765 für unter 100 Euro via ebay gekauft und bin zufrieden.

Gibt verschiedene Modelle - kosten aber in etwa gleich viel.

Angeblich haben Philips-Geräte eher Probleme mit Rohlingen oder der Aufnahmedauer.
Bei mir läuft aber alles problemlos.

Gruß
2wheel
Stammgast
#4 erstellt: 25. Feb 2007, 23:57
Ich müsste irgendwo noch einen Test herumliegen haben, wonach bei einigen Einsteigermodellen von Phillips ein leichtes "Krispeln" im Hintergrund bei Analogaufnahmen zu hören gewesen sein soll. Der Test war vor ein paar Jahren, weiss jetzt nicht, wo ich das Heft habe.
weistlo
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 26. Feb 2007, 00:48
Ich hatte ebenfalls den Pioneer PDR-609. War echt ein super Teil, habe ihn aber inzwischen verkauft. Kann ihn aber ebenfalls sehr empfehlen.

Gruß
-Frank-
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 26. Feb 2007, 21:12
Hallo,

wenn ich Schallplatten auf eine CD Kopiere mache ich das wegen des besseren A/D Wandlers sowie der besseren Editiermöglichkeit, über den Umweg DAT-Recorder.
Mein CD Recorder, ein Phillips CDR 775 kann da nicht ranreichen.
Mein Fazit ist eher negativ, was Direktkopieen von analogen Tonträgern auf CDR betrifft. Leider.


Beste Grüße aus der Magdeburger Börde.

Frank.
2wheel
Stammgast
#7 erstellt: 27. Feb 2007, 01:39
Hallo Frank! Wie sieht denn der Rest Deiner Anlage aus, also Plattenspieler, Verstärker, welchen DAT-Recorder benutzt Du? Oder sind das alles Geheimtipps? Ich überspiele auf CD-RW in den Pioneer und bearbeite dann mit Steinberg Wavelab 4.0 im PC nach, die fertige Nachbearbeitung brenne ich dann im PC auf CDR. Wenn ich Analogplatten auf ein digitales Medium speichere, erwarte ich ohnehin keinen echten Analogsound als Endergebnis. Habe mir auch schon überlegt, ein Gerät wie das "SPL Charisma" zuzulegen, ist aber teuer und ich weiss nicht so recht, ob sich der "Bandsättigungseffekt" des SPL für mich wirklich lohnt. Beim Brennen auf CD für mich persönlich aber vielleicht doch eher besser geeignet als "via Röhre auf CD". CD klingt für mich doch irgendwie immer nach CD. Naja, das Fass "Digitalklang" ist wohl schon oft genug aufgemacht worden...


[Beitrag von 2wheel am 27. Feb 2007, 01:41 bearbeitet]
-Frank-
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 27. Feb 2007, 23:59
Hallo 2wheel,

mein Plattenspieler ist ein Marantz TT-15, der Tonabnehmer ein Clearaudio Virtuoso - ein MM System.
Der Dat Recorder ist ein Sony DTC-ZE700. Als Verstärker dient ein Marantz PM7001, dessen integrierter Phono-Pre die Tonabnehmersignale verarbeitet.

Der CD Recorder steht nicht im Rack, den hole ich nur raus wenn ich mal ein Analogmedium kopieren will. Bei Nichtgebrauch steht er im Schrank. Die billig wirkende Plastikfront passt einfach nicht zum Rest der Anlage.
Klanglich ist der DAT dem CDR um Längen überlegen, besonders bei analogen Medien.

Ach noch was, das analoge Erlebnis bleibt bei mir eigentlich erhalten, da ich die Schallplatten nach der Überspielung nicht am Computer bearbeite, ich setze lediglich die Startmarken neu und das geht mit dem DAT Recorder wunderbar.

Ich bin der Meinung, wenn analoge Medien auf CD überspielt weden sollen ist ein DAT Recorder als "Zwischenspeicher"ein nicht zu verachtendes Gerät, vorrausgesetzt man kann auf entrauschen, entknistern und Frequenzgangkorrekturen verzichten.



Beste Grüße aus der Magdeburger Börde.

Frank.
2wheel
Stammgast
#9 erstellt: 28. Feb 2007, 01:17
Hmmm, jetzt muss ich mich outen: Ich hatte zwar selbst noch keinen eigenen DAT-Rekorder, aber bei Freunden hatte ich den Eindruck, DAT klingt irgendwie anders als CDR, so auch vom Grundsound her. (????!!!)! Also, das "Fass" Digitalklang wollte ich aber eigentlich lieber nicht aufmachen...
Meine Eindrücke gingen aber durchaus in die Richtung, dass ich mir auch schon überlegt hatte, richtig gut klingende Platten auf DAT zu überspielen. Vielleicht kann ich mir mal einen DAT-Rekorder leihen, um das genauer auszutesten.
dr.matt
Inventar
#10 erstellt: 28. Feb 2007, 18:54
Hallo,

ich besitze einen Pioneer PDR-05 CD-Recorder und einen Sony ZA5-ES DAT-Recorder.
Beides sind Ausnahmegeräte, jedenfalls so nach meiner bescheidenen Meinung.

Trotzdem ist in jedem Falle der DAT das bessere Aufnahmegerät.

http://puschpull.org/bazar_foto/pioneer_pdr_05_front.jpg


http://puschpull.org/bazar_foto/pioneer_pdr_05_back.jpg





http://www.geocities.jp/yoshi_p_theater/img/DAT/dat020-1.jpg


http://www.happymedium.com/sonyza5.htm





Liebe Grüße,
Matthias


[Beitrag von dr.matt am 28. Feb 2007, 19:00 bearbeitet]
Amin65
Inventar
#11 erstellt: 28. Feb 2007, 20:37

dr.matt schrieb:

Trotzdem ist in jedem Falle der DAT das bessere Aufnahmegerät.


Hallo Matthias,

die Qualität von DAT in allen Ehren, aber DAT ist inzwischen völlig mausetot. Die Festplatte hat das DAT-Band längst abgelöst und der Chip-Speicher steht in den Startlöchern.


Grüße, Amin
dr.matt
Inventar
#12 erstellt: 01. Mrz 2007, 16:40
Hallo Amin,

wohl wahr, aber trotzdem bin ich froh so ein archaisches Gerät zu Besitzen.

War immer ein Traum von mir.


Liebe Grüße,
Matthias
vampirhamster
Inventar
#13 erstellt: 01. Mrz 2007, 18:22
Hi,
kann auch nur den schon erwaehnten Pioneer PDR-609 empfehlen.
Grüße
Amin65
Inventar
#14 erstellt: 01. Mrz 2007, 19:37
Und ich kann noch den Philips CD-R 880 empfehlen. Den habe ich schon seit Jahren selbst und das Teil hat mir immer sehr gute Dienste geleistet. Allerdings mag er nur die 74 Min. Rohlinge. Aber die kann man immer noch von Fuji bekommen.


Grüße, Amin
hal-9.000
Inventar
#15 erstellt: 01. Mrz 2007, 19:47
Ich werf mal noch den CD-Recorder: Philips CDR 796(silber; 795 ist schwarz) in die Runde - nutze ihn persönlich nur für 1:1 CD-Kopien.
Meines Wissens erkennt er automatisch Pausen zw. Liedern, was sicherlich recht komfortabel für das Überspielen von LP wäre. Ob das allerdings 100%ig funktioniert, kann ich mangels Erfahrung nicht sagen. Weiterhin akzeptiert er ausschließlich CDR-Audio Rohlinge und keine normalen CDR's (Vorteil - Kopie ist AFAIK legal).
Ansonsten schönes zuverlässiges Gerät mit ansprechender Optik und Imho gutem P/L-Verhältnis (habe in perfektem Zustand 150€ bezahlt).
Spielt obendrein MP3-CDs ab - wenn mans brauch.


[Beitrag von hal-9.000 am 01. Mrz 2007, 19:48 bearbeitet]
Amin65
Inventar
#16 erstellt: 01. Mrz 2007, 19:53
Hallo Mario,

mein Philips lässt sich noch mit dem "Schubladentrick" überlisten und nimmt dann auch PC-Rohlinge. Aber leider gibt es keine 650 MB PC-Rohlinge mehr. Jetzt füttere ich ihn eben mit Audio Rohlingen.


Grüße, Amin
hal-9.000
Inventar
#17 erstellt: 01. Mrz 2007, 19:58

Amin65 schrieb:
mein Philips lässt sich noch mit dem "Schubladentrick" überlisten und nimmt dann auch PC-Rohlinge.

Ist ja interessant - Wie funktioniert(e) denn der??

Amin65 schrieb:
Jetzt füttere ich ihn eben mit Audio Rohlingen.

So richtig üppig ist das Angebot an diesen Dingern aber auch nicht - haben im Makromarkt hier nur eine Sorte stehen, aber es gibt sie.
Amin65
Inventar
#18 erstellt: 01. Mrz 2007, 21:48

hal-9.000 schrieb:

Amin65 schrieb:
mein Philips lässt sich noch mit dem "Schubladentrick" überlisten und nimmt dann auch PC-Rohlinge.

Ist ja interessant - Wie funktioniert(e) denn der??


Das gilt nur für eine ganz bestimmte Gerätetypen von den Philips CD-Recordern. Später hat Philips diese Lücke in der jeweiligen Baureihen geschlossen!

Der Trick funktioniert zumindest bei manchen älteren Geräten folgendermaßen:
Audio-Rohling in den Recorder einlesen lassen. Dann die Schublade von Hand (mit dem Finger von unten herausziehen) und den Rohling entfernen. PC-Rohling einlegen und die Schublade von Hand schließen! Betätigt man stattdessen die Eject-Taste, liest der Recorder den Rohling erneut und verweigert den PC-Rohling. Schließt man von Hand, "denkt" er, es sei immer noch der Audio-Rohling im Laufwerk.

Wichtig ist aber, dass beide Rohlinge (Audio + PC) nur 74 Min. Spielzeit haben, bei den neueren 80er Versionen ist das nicht mehr möglich. Und soweit mir bekannt, gibt es auf dem gesamten PC-Rohling Markt keinen mehr mit 650 MB.

Ich vermute aber, Dein Philips gehört einer späteren Generation von Recordern an als meiner. Und wie gesagt, bei den neuen Generationen hat Philips diesen "Fehler" beseitigt. Glück für die Besitzer, die noch einen alten haben!


Grüße, Amin


[Beitrag von Amin65 am 01. Mrz 2007, 21:52 bearbeitet]
dr.matt
Inventar
#19 erstellt: 02. Mrz 2007, 16:52

Amin65 schrieb:

Das gilt nur für eine ganz bestimmte Gerätetypen von den Philips CD-Recordern. Später hat Philips diese Lücke in der jeweiligen Baureihen geschlossen!


Hallo,

meines Wissens nach ging dieser "Trick" nur mit dem 870er.

Kann aber gut sein, dass ich mich auch täusche.


Liebe Grüße,
Matthias
hifi_raptor
Inventar
#20 erstellt: 10. Mrz 2007, 18:21
Archivieren auf selbstgebrannte CD's.

Ich befürchte damitwirst Du nicht lange Freude haben.

Das Deutsche Musikarchiv bekommt seit 83 alle Musik CD's die in D erscheinen.

Selbst unter den idealen Bedingungen unter denen die dort lagern lösen sich die ersten CD's auf!

Den Thread dazu gibt's in Heise News. Ich hab leider den Link jetzt nicht "zur Hand".

Bei gebrannten CD's sieht es noch katastrophaler aus.

Kauf Dir besser einen Plattenspieler - ist kein Witz.

Auf lange Sicht ganz offensichtlich das klar bessere Medium.

Happy Weekend.
Amin65
Inventar
#21 erstellt: 12. Mrz 2007, 19:50
Da auch viel Panikmache mit im Spiel. Meine ersten gekauften CDs seit 1985, haben bei normaler Lagerung bisher noch keine Alterungserscheinungen gezeigt.

Grüße, Amin
Foto_Christian
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 21. Mrz 2007, 18:50
Besitzt jemand den Pioneer PDR-555RW CD-Recorder?

Ist der gut?

Kennt jemand den Unterschied zwischen dem PDR-555RW und dem PDR-509 / PDR-609?

Bei eBay werden oft PDR-555RW angeboten, von denen manche allerdings keine CDs mehr einlesen können. Der Fehler stellte sich meist schleichend ein, schreiben die Verkäufer.

Manche Verkäufer schreiben auch lediglich, dass das Gerät ab und zu spinnt.

Kann jemand etwas dazu sagen?



Danke schon mal!
vampirhamster
Inventar
#23 erstellt: 22. Mrz 2007, 17:31
>Kennt jemand den Unterschied zwischen dem PDR-555RW und dem PDR-509 / PDR-609?<

Hallo der 555RW ist der aelteste von den drei Playern. Diesen wuerde ich heute nicht mehr kaufen. Der 509 ist der direkte Vorgaenger des 609. Er hat ein spartanischeres Display (z.B. weniger Aussteueranzeigen).
Kroenung ist dann der 609, welcher m.E. im Klang dem 509 ueberlegen ist.
Der 509 ist nicht schlecht, da fuer ein paar Euro Aufpreis die 609er weggehen, wuerde ich an Deiner Stelle nach so einem Recorder suchen .

Gruss vom vampirhamster
cr
Moderator
#24 erstellt: 23. Mrz 2007, 15:39
Ich kann nur die Tascam-Recorder empfehlen (Studiogeräte), gibts neu ab 500. Gebraucht vermutlich sehr selten.
Außerdem kann man damit auch PC-CDRs brennen (Achtung, nicht jede liefert gute Ergebnisse, manche aber schon), was von Vorteil ist, da die Audio-CDRs sowieso aussterben und die Auswahl oft schon sehr schlecht ist.
Soviele Probleme wir mit Brennern auf Philips-Basis hatte ich noch nie, einen gebrauchten aus diesen Serien würde ich daher nicht anrühren.
Foto_Christian
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 23. Mrz 2007, 22:05
@vampirhamster

Danke.
Was mich nur dabei wundert:
Der PDR-555RW hat mal neu 1150 DM gekostet (als Auslaufmodell im Jahr 2000 als Sonderpreis 999 DM).

Der PDR-609 jedoch nur 375 Euro. Laut Stiftung Warentest 03/2002 der billigste CD-Recorder im Vergleich. Zwar mit der besten Tonwiedergabe (da streiten sich aber die Fachzeitschriften!!), aber z.B. bei der Fehlerkorrektur nur ein GUT(2,4).

Soll der 609er wirklich besser sein als der sehr teure 555rw? Der PDR-555RW soll gänzlich getrennte Digital- und Analogplatinen besitzen.

Der PDR-609 ist ja, glaube ich, sogar vom Gehäuse her viel kleiner.




@cr

Mince!
Wie kopieren wir dann bloß unsere UN-CDs, wenn es keine "CD-R(W) AUDIO" Rohlinge mehr zu kaufen gibt?
Diese Frage ist ernst gemeint!

Siehe auch:
ct-Magazin: UN-CDs, nein, danke!


[Beitrag von Foto_Christian am 23. Mrz 2007, 22:25 bearbeitet]
cr
Moderator
#26 erstellt: 24. Mrz 2007, 01:13
1) Es gibt ja CD-Rekorder, die nicht auf Audio-CDRs beschränkt sind.
2) es gibt eh keine neuen Un-CDs mehr, dh dieses Problem läuft sich tot.
3) CD-Player, Soundkarte
4) ein paar Audio-CDR/Ws wirds schon zu Apothekerpreisen immer geben, vielleicht nicht gerade von den besten Herstellern.
5) es genügt auch eine einzige AudioCDRW, die man immer wieder neu bespielt, nachdem man sie am PC auf CDR übertragen hat.
2wheel
Stammgast
#27 erstellt: 24. Mrz 2007, 01:30

cr schrieb:
1) 5) es genügt auch eine einzige AudioCDRW, die man immer wieder neu bespielt, nachdem man sie am PC auf CDR übertragen hat.


So mache ich das. Und meistens mit grosser Zufriedenheit, auch wenn der Prozess etwas Zeit erfordert. Das Ergebnis sieht, vorrausgesetzt der Ur-Sound auf der Schallplatte lässt es zu, dann oft so aus:
Bekannte, denen ich erzähle das man Vinyl so auf CD überspielen kann , dass das Ergebnis von einer Kauf - CD praktisch nicht mehr zu unterscheiden ist, glauben mir das oft dann erst, wenn sie es gehört haben. Dann ist in vielen Fällen das Erstaunen recht groß: Dynamik, Transparenz, Durchzeichnung - alles wunderbar. Soviel auch zu den Fähigkeiten des PDR-609.
vampirhamster
Inventar
#28 erstellt: 24. Mrz 2007, 02:03
Hallo 2wheel,

so mache ich es auch gerne: einfach eine Audio CD-RW nehmen und in den PC damit . Ich glaube wer einmal einem guten Plattenspieler und dem PDR-609 verfallen ist hat keine Chance auf Bekehrung .
BS3095
Stammgast
#29 erstellt: 24. Mrz 2007, 11:33
Kann den Sony RCD W3 empfehlen, ein Gerät mit Lese- und Schreiblaufwerk.
Als Zuspieler habe ich auch den Sony-Dat ZE 700
Es gibt neu den Nachfolger RCD W 1000 (mit MP3-Wiedergabe)
in Silber oder schwarz für ca. 264€ bei

http://www.fotopreissturz.de/de/index.php

steht unter DVD-Video -> Festplattenrecorder
Foto_Christian
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 26. Mrz 2007, 13:04
@2wheel


Bekannte, denen ich erzähle das man Vinyl so auf CD überspielen kann , dass das Ergebnis von einer Kauf - CD praktisch nicht mehr zu unterscheiden ist, glauben mir das oft dann erst, wenn sie es gehört haben.


Was hast du für eine Plattennadel und welches System verwendest du?



@cr

Keine UN-CDs mehr?
Da macht doch die Plattenindustrie einen Rückzug, der wieder Umsatzeinbußen für sie bedeutet.
Solange sich die UN-CDs auf normalen CD-Spielern wiedergeben lassen, hat doch der Käufer kein Recht auf Reklamation!
Es ist somit sein Problem, wenn's am DVD-Player nicht geht oder am PC unter Windows(R) - auf der Hülle findet sich ja ein Hinweis darauf.

Oder sind es die neuen "Küchenbrüllwürfel" mit MP3, CD-RW, Audio-CD Wiedergabe sowie USB-Port und natürlich die diversen Kompaktanlagen mit den Selben Abspielmöglichkeiten, welche diese UN-CDs verweigern?

Ich kenne mich mit dem neuen Zeug noch nicht so aus...
cr
Moderator
#31 erstellt: 26. Mrz 2007, 22:42
Es gab etliche Berichte, dass die Erzeugung von kopiergeschützten CDs eingestellt wurde - auch hier im Forum (Suchfunktion) (ob dies auch für die Bravo-Sampler gilt, weiß ich nicht, normale neue Pop-CDs sind mir keine mehr untergekommen).
Abspielbarkeit: hängt von der Art des Kopierschutzes ab und vom Laufwerk. Prinzipielle kann JEDES Laufwerk herstellerseitig so programmiert werden (READ FIRST SESSION ONLY!), daß es kopiergeschützte abspielt - man hat das früher nur nicht bedacht, weil es ja keinen Kopierschutz gab) (da dies für CDROM-Laufwerke auch gilt, ist der Kopierschutz eben sinnlos, anscheinend hat man das inzwischen gemerkt, und er kostet Lizenzgebühren).

Der einzige Effekt war nach meiner Erfahrung, daß jetzt weniger CDs gekauft werden. Ich kenne etliche Leute, die sich darüber so geärgert haben, daß sie das CD-Kaufen eingeschränkt haben.


[Beitrag von cr am 26. Mrz 2007, 22:48 bearbeitet]
2wheel
Stammgast
#32 erstellt: 26. Mrz 2007, 23:20

Foto_Christian schrieb:
@2wheel


Bekannte, denen ich erzähle das man Vinyl so auf CD überspielen kann , dass das Ergebnis von einer Kauf - CD praktisch nicht mehr zu unterscheiden ist, glauben mir das oft dann erst, wenn sie es gehört haben.


Was hast du für eine Plattennadel und welches System verwendest du?


Für diesen Zweck benutze ich z.Zt. am liebsten ein Ortofon MC Nr.2.
Skeptisch
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 27. Mrz 2007, 12:56

2wheel schrieb:

Bekannte, denen ich erzähle das man Vinyl so auf CD überspielen kann , dass das Ergebnis von einer Kauf - CD praktisch nicht mehr zu unterscheiden ist, glauben mir das oft dann erst, wenn sie es gehört haben. Dann ist in vielen Fällen das Erstaunen recht groß: Dynamik, Transparenz, Durchzeichnung - alles wunderbar. Soviel auch zu den Fähigkeiten des PDR-609.


Ich hab' meine Schallplatten direkt auf den PC aufgenommen, Edirol Soundkarte und Audacity. Gibt auch teurere Soundkarten und teurere Software. Welchen Vorteil hat der Zwischenschritt über einen CD-Rekorder?

Gruss Walter
cr
Moderator
#34 erstellt: 27. Mrz 2007, 13:59
Die gegebenenfalls bessere Qualität des AD-Wandlers (je nach Rekorder und Soundkarte).
Skeptisch
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 27. Mrz 2007, 15:54

cr schrieb:
Die gegebenenfalls bessere Qualität des AD-Wandlers (je nach Rekorder und Soundkarte).


Gibt's keine Soundkarten, deren Qualität mit der eines CD-Rekorders mithält?

Gruss Walter
cr
Moderator
#36 erstellt: 27. Mrz 2007, 18:59
Doch, die kosten aber auch entsprechend.
Gerade was die AD-Wandlung betrifft, ists mM mit einer 50 Euro-Soundkarte nicht getan.
Ein guter Tip aus dem Studiobereich ist RME.
2wheel
Stammgast
#37 erstellt: 28. Mrz 2007, 00:50

Skeptisch schrieb:

2wheel schrieb:

Bekannte, denen ich erzähle das man Vinyl so auf CD überspielen kann , dass das Ergebnis von einer Kauf - CD praktisch nicht mehr zu unterscheiden ist, glauben mir das oft dann erst, wenn sie es gehört haben. Dann ist in vielen Fällen das Erstaunen recht groß: Dynamik, Transparenz, Durchzeichnung - alles wunderbar. Soviel auch zu den Fähigkeiten des PDR-609.


Ich hab' meine Schallplatten direkt auf den PC aufgenommen, Edirol Soundkarte und Audacity. Gibt auch teurere Soundkarten und teurere Software. Welchen Vorteil hat der Zwischenschritt über einen CD-Rekorder?

Gruss Walter


Ich habe im Augenblick noch eine billige Soundkarte im PC, weiss nicht mal auswendig wie sie heisst, werde wohl demnächst auf Terratec oder M-Audio umsteigen.
Dann mal sehen... Soundkarten, die unterhalb des 24Bit/196kHz Standards liegen, dürften meinen Erfahrungen nach fast alle keine Chance gegen den Pioneer haben, es sei denn gebrauchte High End Teile die früher unbezahlbar waren, kenne mich da aber nicht so aus.
Mir persönlich wird der Pioneer wohl noch einige Zeit gute Dienste leisten, zumal Hauptanlage und PC zur Zeit noch in verschiedenen Zimmern stehen und bei einigen Sachen wüsste ich im Augenblick eigentlich nicht, was ich ernsthaft verbessern sollte. (Meine derzeitige Plattensammlung sehe ich mit dem Ortofon Nr.2 auch als ausgereizt an, ein Goldring 1042 an Phonovorstufen wie Supa 2.0 PSA oder dem Kenwood KA-907 klingt mir dann nicht nur zu hell, sondern bei zuvielen Schallplatten wird mir dann der Verschleiss schon etwas zu sehr hörbar.

P.S.: Müsste mal nachsehen, was für Wandler im Pio eingebaut sind, bin aber auch heute , nach Jahren, immer wieder überrascht, was da für's Geld geboten wird. Anders im CD-Wiedergabebetrieb, hier habe ich meistens den Pio nach kurzer Zeit wieder abgeschaltet und den DP 7050 laufen lassen.


[Beitrag von 2wheel am 28. Mrz 2007, 00:58 bearbeitet]
BarFly
Stammgast
#38 erstellt: 29. Mrz 2007, 10:29
Hallo,


cr schrieb:
Die gegebenenfalls bessere Qualität des AD-Wandlers (je nach Rekorder und Soundkarte).

Ich lese immer wieder, dass die CDRekorder die besseren WAndler hätten, belegt wird das hier aber nirgends.
Also, ob die Wandler der durchschnittlichen CD - Rekorder an die einer M-Audio oder einer Juli@ ranreichen, wage ich doch zu bezweifeln. Bei vereinzelten Geräten vielleicht. Mal abgesehen von der Fähigkeit mit 88,2 oder höher und 24 Bit aufzunehmen. Und dazu auch noch die deutlich besseren Möglichkeiten der Bearbeitung...
Ich denke da werden die Fähigkeiten der HiFigeräte etwas glorifiziert.
Ok über OnBoardsound und Billigkarten brauchen wir nicht zu Reden. Wie wollen ja nicht Äpfel mit Kaugummi vergleichen, oder?
Nichtsdestotrotz überleg ich mir auch die Anschaffung solch eines Teiles + Dat-Rekorder + Tonbandgerätes aus Sammlergründen Deswegen hab ich ja nur hier angefangen mitzulesen. Denn funktionieren sollte das dann auch möglichst gut.


[Beitrag von BarFly am 29. Mrz 2007, 10:50 bearbeitet]
cr
Moderator
#39 erstellt: 29. Mrz 2007, 13:31

Mal abgesehen von der Fähigkeit mit 88,2 oder höher und 24 Bit aufzunehmen


Die neueren Tascam Rekorder haben auch einen 24 Bit-Wandler, und reduzieren dann fachgerecht (einfach Abschneiden genügt ja nicht) auf 16 bit.
Aber nochmals: Von einem Consumer-Rekorder würde ich dir abraten. Ich bin inzwischen wirklich nur mehr von den Tascam-Rekordern überzeugt, vor allem wenn du sie als Sammelobjekt haben willst, das auch in 10 Jahren noch funktioniert. Die beiden neuen haben noch ein interessantes Feature: Die CDRW 1-4x wird ja wohl bald aussterben. Daher können diese auch 4-10x-Typen beschreiben.

Für den derzeit besten Rekorder halte ich den Tascam 900
http://www.tascam.de/cd-rw900.html
(die deutlich teurere Ausführung 901 hat studiogerechte sym. Ausgänge, sonst ist er aber gleich wie der 900).
Dieses Gerät ist mM State-of-the Art. Man muß halt einige 100 Euro lockermachen (zB www.thomann.de).


[Beitrag von cr am 29. Mrz 2007, 13:36 bearbeitet]
2wheel
Stammgast
#40 erstellt: 29. Mrz 2007, 16:01
549,- € bei Thomann, wenn ich das richtig gesehen habe. Geht ja eigentlich noch...falls ich mal einen Ersatz für den PDR-609 suche.
Jürgen_B
Stammgast
#41 erstellt: 29. Mrz 2007, 18:57

cr schrieb:
Für den derzeit besten Rekorder halte ich den Tascam 900


Der CD-RW900 reizt mich auch schon, wobei der Nutzen eines CD-Recorder ohne Festplatte fraglich ist, denn wie soll ich vernüftig Aufnahmen editieren, z.B. Radiokonzerte die ich primär aufnehme.

Ich weiß nicht ob es praktisch und machbar ist, ein Radiokonzert auf CD-RW aufzunehmen, zu editieren und dann vom CD-Player nochmal auf den CD-Recorder zu überspielen, um eine entgültige unveränderbare CD-R zu erstellen.

Zurzeit mache ich alles mit einem MD-Recorder, der beim Editieren so praktisch ist, wo ich aber mittelfristig auf CD-Speicherung umsteigen will.

In der nächsten "Stereo" wird übrigens der Tascam DV-RA1000HD getestet, der über 2.000 Euro kostet. Mal sehen wir der im Verhältnis zum schon getesteten Alesis ML-9600 abschneidet.
cr
Moderator
#42 erstellt: 29. Mrz 2007, 19:13
Für deine Zwecke erscheint mir ein Profi-Flashrekorder wohl sinnvoller. Über die Details der dzt. erhältlichen Geräte (Marantz, Tascam, Roland) bin ich aber nicht am laufenden.
CDR-Rekorder mit kleiner Festplatte gibts oder gabs zumindest von Alesis (wurde später sehr billig, brennt keine RWs)
Es gibt irgendwo einen ausführlichen Thread zum Alesis im Forum.

Bei deiner Ablaufbeschreibung erscheint mir die Vorgangsweise zu umständlich. Wenn, dann würde ich eine CDRW am Rekorder erstellen, am PC schneiden und gleich am PC die CDR brennen.
Foto_Christian
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 29. Mrz 2007, 20:41
@Jürgen_B
Zurzeit mache ich alles mit einem MD-Recorder, der beim Editieren so praktisch ist, wo ich aber mittelfristig auf CD-Speicherung umsteigen will.


So auch ich. Einen MDS-JE700. Wer sich am ATRAC4 dieses Gerätes stört, sollte bedenken, dass bereits ATRAC3.5 das DAT-Niveau erreicht hat und, dass mit dem ATRAC4.5 des MDS-JA50ES das beste DAT-Gerät von Sony knapp übertroffen wurde (mit Ausnahme eines Prüfkritteriums; da ganz knapp darunter). Näheres unter www.minidisc.org

@Skeptisch
Welchen Vorteil hat der Zwischenschritt über einen CD-Rekorder?


Man braucht eben keinen Rechner.
Ich finde es umständlicher über einen PC.
Besitze selbst eine M-AUDIO Delta Audiophile 2496 - 24Bit/96kHz Soundkarte.

Und überhaupt: Wo braucht denn der Ottonormalkopierer eine Analogaufnahme, bei der ein S/N bzw. eine Dynamik von oder über 104 dB sinnvoll werden?

Ich persönlich nehme nur von Schallplatten oder Kassetten Analog auf. Das sind übrigens z.T. wertvolle Kassetten, echte Sammlerstücke, Kassetten, die für ein paar Zig-Euro das Stück versteigert werden. Die Überspielung auf CD/MD dient dem Klangerhalt. Nach all den Jahren haben sich nämlich bereits sog. Echos gebildet, genau dort, wo die Bandwicklungen übereinander liegen.
Foto_Christian
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 01. Apr 2007, 20:02
Halt, nein!

Ich hatte es nicht mehr richtig in Erinnerung:

Der Sony MDS-JA50ES ist bei Analogaufnahmen nicht besser als der DTC-ZA5ES.

Hier ist der Testbericht:

http://www.minidisc.org/ja50es_review.html

German Stereo Magazine, April 1997, pp 20-23.
by Reinhard Paprotka



---
Der MDS-JE700 wird bei Analogaufnahmen mit S/N 94 dB und Dynamik 94 dB angegeben.
Für mich mehr als ausreichend, denn so gut ist noch nicht einmal mein Phono-MM/MC-Verstärker.
Uli72
Stammgast
#45 erstellt: 22. Jul 2007, 15:14

Kennt jemand den Unterschied zwischen dem PDR-555RW und dem PDR-509 / PDR-609?


Hallo, ich habe hier den PDR-555RW und den PDR-609.

Dem 555 sagt man einige Probleme nach, die ich aber bisher nicht nachvollziehen kann.
Der 555RW besitzt keine automatische Titelnummerierung bei Digitalsignalen, was für mich ein großer Nachteil ist. Das Display fällt ebenfalls etwas mager aus. Im Inneren findet man noch Potis zum Abgleich des Lasers (=Schwachpunkt ?)

Der 609 ist praktisch gesehen ausgereifter und von der Bedienung deutlich besser. Es kommen weniger Bauteile zum Einsatz, der innere Aufbau ist wesentlich kompakter.

Aber: Die Preisdifferenz erklärt sich wohl auch mit der Detailverarbeitung und der Bauteilauswahl: Vergoldetete Cinch-Buchsen, Audio-Kondensatoren, Taktgeber am DAC etc. sucht man beim PDR-609 vergeblich. Dieser besitzt übrigens ein Schaltnetzteil.

Für mein Empfinden liefert der 555RW ein erstaunlich musikalisches Klangbild. Der 609 kann da m.E. nicht mithalten, der klingt da doch eher irgendwie gewöhnlich, während der 555RW zum weiterhören animiert. Der Analogteil der Wiedergabe ist, soweit ich das beurteilen kann, bei beiden Geräten ansonsten ziemlich identisch.


[Beitrag von Uli72 am 22. Jul 2007, 15:19 bearbeitet]
carrera
Stammgast
#46 erstellt: 23. Jul 2007, 14:17
Hi,

also ich besitze auch den PDR 555RW von Pio.

Habe bis jetzt noch nie ein Prblem gehabt, benutze ihn allerdings ausschliesslich zum kopieren von CDs, und nicht als CD Player (da gibts sicher besseres).

Bzgl. der Rohlinge verwende ich auch die speziellen Audiorohlinge, CDRs gehen wohl eh nicht.

Bzgl. der Rohlinge meine ich einmal gelesen zu haben, dass Audiorohlinge besser / haltbarer ??? sein sollen als CDRs.
Sollte ich daher jemals in die Verlegenheit kommen mal geschwind ne CD mit dem PC copieren zu müssen, verwende ich auch Audio Rohlinge.

Viele Grüsse
Carrera
Uli72
Stammgast
#47 erstellt: 23. Jul 2007, 18:00

carrera schrieb:
Hi,

Bzgl. der Rohlinge verwende ich auch die speziellen Audiorohlinge, CDRs gehen wohl eh nicht.

Bzgl. der Rohlinge meine ich einmal gelesen zu haben, dass Audiorohlinge besser / haltbarer ??? sein sollen als CDRs.
Sollte ich daher jemals in die Verlegenheit kommen mal geschwind ne CD mit dem PC copieren zu müssen, verwende ich auch Audio Rohlinge.

Viele Grüsse
Carrera



Hmmm, also meiner Information nach sind die Audio-Rohlinge nicht besser als die für den PC, eben nur teurer. Warum sollten die auch irgendwie "besser" sein ?

Wenn ich einen PC-Rohling mit meinen PDR-609 brennen möchte, schraube ich die Kiste auf, und Tausche nach dem Einlesen den Audio-Rohling gehen den PC-Rohling aus (Haltebügel über dem Laufwerk kann einfach ausgeclipst werden).

Mit der Methode kann ich übrigens eine CD-RW überspielen, ohne diese vorher gelöscht zu haben.
Die Brennqualität ist übrigens sichergestellt, da das "Set up" erst kurz vor den eigentlichen Brennvorgang durchgeführt wird.
cr
Moderator
#48 erstellt: 23. Jul 2007, 18:01
Die bessere Haltbarkeit kann ich nicht bestätigen, je nach Hersteller ist sie von hundsmiserabel bis exzellent. Die Verwendung von Audio-Rohlingen (wenn man nicht muß) bringt absolut keine Vorteile.
Ich verwende meine Reste von Audiorohlingen, da ich keine mehr brauche, zum kurzfristigen Datensichern, da ist es egal, wenn sie nur 1-2 Jahre halten.
Für dauerhafte Brennungen weiß ich wirklich bessere Rohlinge, die auch nach 20 J noch hgervorragend sind.


[Beitrag von cr am 23. Jul 2007, 18:01 bearbeitet]
rstorch
Inventar
#49 erstellt: 24. Jul 2007, 23:29
Es wurden hier bereits sehr viele und gute Tipps gegeben. Plattenlaufwerk, Tonabnehmer und Phono Entzerrer sollten eine gute Qualität haben, wenn man sich die ganze Arbeit macht.

Beim digitalisieren von LPs würde ich ein gutes digitales Audiointerface und einen Computer benutzen. Der Computer ist nicht nur viel komfortabler, es gibt auch noch andere Vorteile.

Anders als mit einem Stand-Alone-CD-Rekorder kann ich mit einem üblichen Audioprogramm 24 bit speichern und meine Samplingfrequenz frei wählen. Mit einem CD Rekorder gehen nur 16 bit bei 44,1 kHz. Selbst wenn der Rekorder über 24 Bit Wandler verfügt, passen auf die CD nur 16 Bit.

Die Haltbarkeit von selbst gebrannten CDs ist bergrenzt und nicht mit CDs aus dem Presswerk vergleichbar. Beim Computer bietet sich eine Festplatte an, die eine höhere Datensicherheit als der beste CD-Rohling hat. 500GB gibt es schon unter 200 €. Damit ist die Fesplatte unwesentlich teuerer als 714 Rohlinge, die ich bei gleicher Kapazität für 16/44,1 Files brauche.

Mit einem Audioprogramm kann ich sehr schnell und genau Start- und Endmarken setzen und die Tracks sauber schneiden. An einem CD-Rekorder ist das eine anstrengende Prozedur.
Über ein Programm wie iTunes könnte man dann Alben erstellen und wenn man dann doch mal eine CD fürs Auto braucht, ist die aus iTunes schnell gebrannt.

Wenn man nicht mit Computer arbeiten will, dann wäre ein professioneller DVD Rekorder wie der Tascam DV-RA1000HD interessant.
http://www.tascam.com/details;8,11,42.html
Mit diesem Gerät kann man 24 Bit Files auf Festplatte spielen, und dann in aller Ruhe Playlisten erstellen und CDs oder DVDs davon brennen - alles in einem Gerät. Sogar DSD Aufnahmen sind möglich. Die Wandlerqualität würde ich in dieser Preisklasse als einzigartig bezeichnen.

Ein ähnliches Gerät wäre der Alesis Masterlink
http://www.alesis.de/produkte/masterlink.html
Ähnlich leicht zu bedienen und durch die interne Festplatte mehr Komfort als bei einem reinrassigen CD Rekorder. Allerdings ist für mich der Tascam klanglich das bessere Gerät.

Sowohl Masterlink als auch der Tascam DV-RA1000 sind einem CD-Rekorder klanglich überlegen. Das gilt auch für die Computerlösung, wenn das Audiointerface vernünftige Wandler besitzt. Für 400 € gibt es da schon recht gute USB Interfaces. Die etwas besseren verfügen meist über eine Firewire Schnitstelle.

Gerade wegen Datensicherheit, aber auch aus klanglichen und Komfortgründen würde ich von einem CD-Rekorder abraten.
cr
Moderator
#50 erstellt: 25. Jul 2007, 01:13

Die Haltbarkeit von selbst gebrannten CDs ist bergrenzt


Wieso hältst du deren Haltbarkeit generell für so begrenzt?
Meine ältesten CDRs (Taiyo Yuden) sind nunmehr 8 Jahre alt und haben alle Fehlerraten von c1-average 1 bis 2, c1-max von 15-30, das sind die Werte von sehr guten neu gebrannten - dh die Raten sind total konstant geblieben über 8 Jahre und sehr sehr weit unter dem zulässigen Höchstwert.
Gute CDRWs (zB Verbatim) halte ich für noch haltbarer als CDRs darüber hatte ich eine sehr aufschlußreiche Korrespondenz mit Verbatim (auch hier bleiben bei meinen CDRWs alle Fehlerraten auf tiefstem Niveau konstant).
rstorch
Inventar
#51 erstellt: 25. Jul 2007, 09:15
Ich habe in meinem Mastering Studio auch eine CD Kopierstation, auf der bis jetzt etwas 40.000 Kopien für Kleinserien erstellt wurden. Nach verschiedenen Tests mit Koch- oder Clover Tester (ist aufschlussreicher als Nero) nehme ich nur noch Tayo Yuden (Verbatim ist auch nicht schlecht). Die Rückläufer sind extrem gering. Jedoch gibt es bei älteren Master CDs schon erste Erscheinungen der Alterungen. Bei einer war es schon so weit, dass ich sie nicht mehr über en Computer einladen konnte - mit einem CD Player über den Digitalausgang ging es zum Glück noch. Diese CD war gerade mal 5 Jahre alt und wurde bei konstanter Temperatur im Dunkeln gelagert. Von befreundeten Studios höre ich auch immer wieder mal, das ein Master beim Einlesen Probleme gemacht hat.

Nach 5 Jahren werde ich deswegen nervös, auch wenn die meisten Master CDs schon älter sind und noch laufen. Selbst die meisten CDs, die ich im Auto habe laufen nach über 5 Jahren immer noch, aber vermutlich läuft die Fehlerkorrektur da schon am Limit.

Der sicherste Weg ist ein kleines Raid. Ich kenne kein Mastering Studio, dass sich auf CD-R oder CD-RW verläßt, das wäre fahrlässig. Nur die DVD-RAM bietet eine gute Sicherheit, aber mit einem kleinen Raid ist man am sichersten.

Unabhängig davon ist das Speichern als Audiofile besser als eine Audio CD zu erstellen, weil die Redundanz bei Audiofiles viel höher ist als die recht rudimentäre Fehlerkorrektur einer Audio CD.
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