CD-Player Digitalklangunterschiede

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HiFioldi
Stammgast
#1 erstellt: 18. Jan 2026, 22:15
Warum klingen verschiedene CD-Player am SPDIF- Ausgang nicht identisch ?
Diese Frage ergab sich für mich, als ich mit Kopfhörern bei Hifiman Arya und HE1000 Stealth angekommen war und 3 Hörplätze dafür habe. Davon sind 2 Hörplätze mit dem RME adi2 DAC FS bestückt, einer an Marantz CD60 bei mir seit ca 1990 mit dem guten Philips CD4 Schwenkarmlaser und der zweite war am neueren Marantz CD6005. Die Kette mit dem CD6005 klang im Bass gut, aber verrundeter als CD60, der da deutlich mehr Kontouren liefert und die Mitten waren beim CD6000 auch irgendwie geschönt weicher. Nach ein paar Kabelversuchen Coax und Optisch ohne Erfolg habe dann einen gebrauchten Onkyo C7030 gekauft, der gut bewertet wird. Der war in den Mitten gefühlt ehrlicher aber im Bass zu schlank und insgesamt fehlte der Musik der Kick, die Seele in Schwingung zu versetzen. Also einen zweiten CD60 ca 35 Jahre alt gekauft und dann war die akustische Welt wieder perfekt.
Meine Suche im Netz, wieso das gleiche digitale Signal an gleichem DAC unterschiedlich klingt, wenn der CD Player nicht der gleiche ist war ergebnislos.
Haben wir im Forum Spezialisten, die das erklären können ?
AusdemOff
Inventar
#2 erstellt: 18. Jan 2026, 23:29
Ich verstehe nicht ganz, was du meinst.

Deine Frage war: "Warum klingen verschiedene CD-Player am SPDIF- Ausgang nicht identisch ?"

Verglichen wurden folgende Ketten:

CD60 -> optisch/coax -> RME adi2 DAC FS -> Hifiman Arya
CD6005 -> optisch/coax -> RME adi2 DAC FS -> Hifiman Arya
C7030 -> optisch/coax -> RME adi2 DAC FS -> Hifiman Arya

sowie

CD60 -> optisch/coax -> RME adi2 DAC FS -> HE1000 Stealth
CD6005 -> optisch/coax -> RME adi2 DAC FS -> HE1000 Stealth
C7030 -> optisch/coax -> RME adi2 DAC FS -> HE1000 Stealth

Die Lautstärken der Kopfhörer waren jeweils gleich? Wenn ja, wie gemessen?
Kunibert63
Inventar
#3 erstellt: 19. Jan 2026, 03:12
Meint ihr nicht die Hersteller könnten nach ihren Vorlieben auch am Digital-Ausgang Hand anlegen, sprich sounden? Nur mal laut gedacht.
Apalone
Inventar
#4 erstellt: 19. Jan 2026, 03:35

Kunibert63 (Beitrag #3) schrieb:
Meint ihr nicht die Hersteller könnten nach ihren Vorlieben auch am Digital-Ausgang Hand anlegen, sprich sounden? Nur mal laut gedacht.


grdsätzl ja.

Es gibt ja -so meine Erinnerung, konkrete Geräte müsste ich auch googln- ein paar Player, die schaltbare Digitalfilter als feature haben.

Aber:
wenn sowas nicht explizit als Ausstattungsmerkmal vorhanden ist, eher nicht.
Dass ein Hersteller den Digitalausgang wie auch immer pimpt und das nicht vermarktet - ich glaube, das gibts nicht.

Die SPDIFs dieser Welt sind mMn seit 1983 nicht gepimpt. Wie gesagt, es sei denn...
hifi_raptor
Inventar
#5 erstellt: 19. Jan 2026, 10:49
Morgähn
Also wir reden vom Digitalausgang der CD-Player - richtig?
Genau am Digitalausgang eines jeden funktionierenden CD-Player kommt das selbe digitale Signal raus. Ist Fakt und keine Meinung.

Der RME wandelt die Signale. Werden keine Einstellungen an Filtern, oder sonst was von Player zu Player, geändert, ist auch das am Ausgang anliegende, gewandelte Signal das selbe. Auch das ist keine Meinung, sondern Fakt.
Also bis dahin alles gut.
Ob der RME sich von anderen Wandler unterscheidet.......möge jeder selber entscheiden. Aber für deinen Test ohne Belang.

Zwei verschiedene KH werden auch anders klingen.
Also mein Beyerdynamik klingt auch anders als mein Sennheiser aus den 80zigern.

Aber Hey du entscheidest!

Schöne Woche
AusdemOff
Inventar
#6 erstellt: 19. Jan 2026, 10:54
CD-Player, oder Geräte mit integriertem DAC lassen sich und sind, wenn man so will, "gesoundet".
Oftmals lässt sich das sogar im Menü einstellen.

Im wesentlichen geht es hier um das Tiefpassfilter (TPF) nach dem DAC. Je nach dem wie der Roll-off gewählt ist
unterscheiden sich die TPFs ob sie phasen- oder frequenzganglinear oder eine Mischung von beidem mit entsprechenden
Kompromissen, sind.

Im vom TE erstellten Kontext kommt das aber nicht zum tragen. Wenn man sich das Blockschatbild eines CD-Players
näher anschaut stellt man fest, das die Daten für das digitale Interface, ob coax oder optisch, vor dem DAC abgegriffen werden.

Der einzige Bereich in dem sich die CD-Player an dieser Stelle unterscheiden ist die Fehlerkorrektur und -verdeckung.
Eine Fehlerkorrektur ist so gut wie unhörbar. Wenn es zur Verdeckung kommt ist das fast nicht überhörbar aber derart
gravierend das wir uns außerhalb des beschriebenen Kontextes des TE bewegen.
Al1969
Inventar
#7 erstellt: 19. Jan 2026, 12:46
...also Einbildung.
Maxjonimus
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 19. Jan 2026, 13:37

Al1969 (Beitrag #7) schrieb:
...also Einbildung.

... Also das, was am meisten den Unterschied im HighEnd-Bereich ausmacht😉
Just_music
Stammgast
#9 erstellt: 19. Jan 2026, 13:43
hier sind ja ganz schlaue am Start

digital klingt nicht alles gleich.


[Beitrag von Just_music am 19. Jan 2026, 13:46 bearbeitet]
hifi_raptor
Inventar
#10 erstellt: 19. Jan 2026, 14:15
Morgen
Es gibt nun mal Fakten an denen man nicht vorbeikommt.
Ein CD-Player der das digitale Signal nicht unberührt lässt erfüllt schlicht seine Aufgabe nicht.
Wenn ein CD-Player eine CD nicht sauber auslesen kann und Fehler nicht korrigieren kann kommt es zu hörbaren Störungen,.nicht zu Klangunterschieden. Oder er liest erst gar nichts aus.
Egal - ist ja ein Diskussionspunkt in vielen ähnlichen Threads.
Gruß und schöne Woche
AusdemOff
Inventar
#11 erstellt: 19. Jan 2026, 14:30

Just_music (Beitrag #9) schrieb:
hier sind ja ganz schlaue am Start

digital klingt nicht alles gleich.

Geht es auch ein wenig genauer und themenbezogener, oder ist der Kommentar in die Kategorie einzuordnen: "Aber ich höre es doch?"
dan_oldb
Inventar
#12 erstellt: 19. Jan 2026, 14:32

Just_music (Beitrag #9) schrieb:
digital klingt nicht alles gleich.


Ich bin ja immer versucht darum zu bitten uns Unwissende zu erleuchten, aber eigentlich will ich das wilde Geschwurbel (wenn denn überhaupt etwas kommt) gar nicht lesen.
Trotzdem: Welche Komponente soll denn deines Wissens (!) nach für eine Klangbeeinflussung bei einem CD-Spieler dessen Digitalausgang genutzt wird sorgen? Fehler bzw. Fehlerkorrekturen können wir ausschliessen, die sorgen für Fehler im Signal bzw. dafür das eben keine Fehler im Signal sind, sie können aber nicht für "Kontouren und weichere Mitten" sorgen. Audio-/Soundprozessoren kommen nicht zum Einsatz. DACs werden nur für die Analogausgänge verwendet.
Also was ist da mystisches in CD Spielern eingebaut was nur ausgewählte und ausgeleuchtete Menschen kennen?
pogopogo
Inventar
#13 erstellt: 19. Jan 2026, 14:43

hifi_raptor (Beitrag #5) schrieb:
Genau am Digitalausgang eines jeden funktionierenden CD-Player kommt das selbe digitale Signal raus. Ist Fakt und keine Meinung.

Das ist nicht ganz korrekt.
Mache eine Augendiagrammmeßung und du wirst Unterschiede sehen.
Am Eingang sieht es dann nochmals anders aus.
hifi_raptor
Inventar
#14 erstellt: 19. Jan 2026, 14:48
Morgen
"Augendiagrammmessung" Gut ich dachte immer hören hätte was mit den Ohren zu tun ich

Bin ja auch ein Verrückter, sonst würde ich ja nicht behaupten das es einen Unterschied zwischen CD und HDD gibt.
Aber ich bin mir meiner Aussage bewusst.

Egal ......

Kleine Ergänzung: Das Blusoundmodul holt sich via SMB die Digitalfiles von einem NAS. Also von einer HDD über ein Netzwerkkabel und Switch (kein HiFi tauglicher) . Kein Unterschied auch wenn ich das File auf einer USB SSD direkt anstöpsel, oder vom PC auf das Modul streame.


[Beitrag von hifi_raptor am 19. Jan 2026, 14:56 bearbeitet]
pogopogo
Inventar
#15 erstellt: 19. Jan 2026, 14:50
Manchmal muss man etwas visualisieren, um es zu verstehen
hifi_raptor
Inventar
#16 erstellt: 19. Jan 2026, 14:59
@Pogopogo
Dann bitte jetzt aber visualisieren
Nicht dumm sterben lassen.
Du hast bestimmt einen Link zur Hand.
Schöne Woche
flexiJazzfan
Inventar
#17 erstellt: 19. Jan 2026, 15:08
Ein Augendiagramm dient aber nicht dazu logische Fehler im Datenstrom aufzufinden oder ?

Gruß
Rainer
AusdemOff
Inventar
#18 erstellt: 19. Jan 2026, 15:39
Nein, ein Augendiagramm wird dazu verwendet die physikalische Signalqualität eines digitalen Datenstroms zu bewerten.

Dies ist eine relative grobe Methode. Schließlich gibt die Öffnung des Auges nur an, ob die Entscheidungsschwellen der
Komparatoren unter- oder überschritten wurden oder durch Jitter zu verwaschen sind.

Wieder einmal eine Halbwahrheit und gefährliches Halbwissen von Pogopogo. Diese Messmethode sagt rein gar nichts
über die vom TE geschilderten Klangunterschiede auf. Auch nach der Übertragung der digitalen Daten über coax/optisch
kommt eine Fehlerkorrektur zum Tragen. Also gleiches Schauspiel im Vergleich zum Auslesen der CD.

Wer genaueres über das Augendiagramm wissen möchte, der möge hier klicken.
pogopogo
Inventar
#19 erstellt: 19. Jan 2026, 15:41

flexiJazzfan (Beitrag #17) schrieb:
Ein Augendiagramm dient aber nicht dazu logische Fehler im Datenstrom aufzufinden oder ?

Welche logischen Fehler tatsächlich auftreten, kannst du darüber nicht ermitteln.


[Beitrag von pogopogo am 19. Jan 2026, 15:42 bearbeitet]
AusdemOff
Inventar
#20 erstellt: 19. Jan 2026, 15:45
Also, was hat uns Beitrag #13 gebracht? Rein gar nichts. Nichts als heiße Luft.
hifi_raptor
Inventar
#21 erstellt: 19. Jan 2026, 15:51

Letzte Frage, dann bin ich raus - was sind logische Fehler in einem Datenstrom?
Gruß und schöne Woche
pogopogo
Inventar
#22 erstellt: 19. Jan 2026, 15:52

AusdemOff (Beitrag #20) schrieb:
Also, was hat uns Beitrag #13 gebracht? Rein gar nichts. Nichts als heiße Luft.

Es kommt auf die Implementation im Empfänger an, wie dieser mit den unterschiedlichen Verschleifungen zurecht kommt.


[Beitrag von pogopogo am 19. Jan 2026, 15:53 bearbeitet]
AusdemOff
Inventar
#23 erstellt: 19. Jan 2026, 16:30
Äh, nein. In der Digitalwelt ist das ganz einfach: Geht, oder geht nicht.
Wenn es nicht geht muss überlegt werden was man verbessern kann.
Nicht aber kann man dann auf Klangunterschiede schließen.
pogopogo
Inventar
#24 erstellt: 19. Jan 2026, 16:31

hifi_raptor (Beitrag #21) schrieb:
Letzte Frage, dann bin ich raus - was sind logische Fehler in einem Datenstrom?

Die können z.B. beim Auslesen entstehen, wenn die Fehlerkorrektur nicht mehr greift und der letzte valide Wert wiederholt wird.


[Beitrag von pogopogo am 19. Jan 2026, 16:32 bearbeitet]
AusdemOff
Inventar
#25 erstellt: 19. Jan 2026, 16:34

hifi_raptor (Beitrag #21) schrieb:
:D
Letzte Frage, dann bin ich raus - was sind logische Fehler in einem Datenstrom?
Gruß und schöne Woche

Ich glaube nicht das du von pogopogo hierauf eine Antwort bekommst. Seine Nebelkerze hat wieder einmal nicht gezündet.

Logische Fehler in einem Datenstrom werden oft die Fehler genannt die auftreten wenn der Datenstrom nicht mehr dem Original
entspricht. Hier geht es auf der Bitebene darum, ob ein einzelnes Bit das eine logische Eins oder logische Null hätte entsprechen
sollen dies eben nicht mehr ist. Das Bit ist also "umgefallen" (von 1 auf Null oder 0 nach eins). Dies kann an jeder Stelle der
digitalen Signalverarbeitung auftreten.


[Beitrag von AusdemOff am 19. Jan 2026, 17:13 bearbeitet]
jandus
Stammgast
#26 erstellt: 19. Jan 2026, 16:52

Hier ab Minute 26 hört man,wenn es im Digitalen Datenstrom Fehler gibt,da bricht keine Bühne ein ...man hört nur ein klicken.
dan_oldb
Inventar
#27 erstellt: 19. Jan 2026, 16:58

pogopogo (Beitrag #24) schrieb:

Die können z.B. beim Auslesen entstehen, wenn die Fehlerkorrektur nicht mehr greift und der letzte valide Wert wiederholt wird.


Ja, sorgt für Knacksen oder Stille, aber nicht für "Kontouren" oder sanftere Mitten oder sonst etwas derartiges.
Meiler
Stammgast
#28 erstellt: 19. Jan 2026, 17:15
Hallo zusammen,

Theoretisch müsste am Digital Ausgang ein Bit- identisches Signal anliegen. Es sei denn, der Hersteller schraubt daran rum, was problemlos möglich ist.

Ist mir selber schon passiert: an meiner Anlage liegen Signale von meinem Pioneer Streamer und meinem MacBook digital an meiner RESTEK M-DAC + Vorstufe an .Ich konnte gar nicht glauben, dass es deutlich hörbare Unterschiede gab, im Klang und in der Lautstärke.
Des Rätsels Lösung: da ich meinen Mac meist an kleineren Lautsprechern an meinem Arbeitsplatz betreibe, läuft ab und zu die App EQ Mac im Hintergrund mit, das ist ein Equalizer, den ich mir etwas Loudness mässig eingestellt habe. Und den hatte ich vergessen zu deaktivieren.
App beendet, und schon hatte sich das mit den Klangunterschieden auf digitaler Ebene....

Aber es ist ja durchaus denkbar, dass ein Hersteller hier minimal "nachwürzt" um einen Markenklang zu erzeugen, kann man ja sehr subtil machen.

Gruss,
Meiler


[Beitrag von Meiler am 19. Jan 2026, 17:17 bearbeitet]
pitufito
Inventar
#29 erstellt: 19. Jan 2026, 17:52

Meiler (Beitrag #28) schrieb:


Aber es ist ja durchaus denkbar, dass ein Hersteller hier minimal "nachwürzt" um einen Markenklang zu erzeugen, kann man ja sehr subtil machen.

Gruss,
Meiler


Dafür müsste er dann aber nach meinem Verständis einen DSP einsetzen, oder? WIe soll das anders gehen? Und den würde man dann im Schaltplan sehen, bzw. würde der Hersteller direktd amit werben, nehme ich an.
AusdemOff
Inventar
#30 erstellt: 19. Jan 2026, 17:54
So kreiert man Legenden und Mythen. Ein CD-Player ist hierfür schlicht ungeeignet.
Ebenso der massive Gegenwind aus der Vinylecke zum Zeitpunkt der CD-Einführung und Jahrzehnte danach
hat dazu beigetragen das man am CD-Player eben keine klangverändernden Baugruppen implementierte.

Jahre nach der Einführung der CD begannen einige wenige Hersteller Filtereinstellungen in den CD-Playern
anzubieten. Das war ein klares und gewolltes Sounding. Hat das irgendetwas geändert? Nein. Der Großteil
der CD-Player blieb von diesem Feature "verschont".

Aber wie oben geschrieben, dieses Sounding findet nach dem DAC statt.

Derjenige der hier ein Blockschaltbild posten kann das eindeutig eine Soundingstufe im digitalen Ausgangsbereich
eines CD-Players aufzeigt möge sich umgehend melden und dieses hier publizieren - oder für immer schweigen.
stoske
Inventar
#31 erstellt: 19. Jan 2026, 18:07

Meiler (Beitrag #28) schrieb:
Theoretisch müsste am Digital Ausgang ein Bit- identisches Signal anliegen. Es sei denn, der Hersteller schraubt daran rum, was problemlos möglich ist.

Aber es ist ja durchaus denkbar, dass ein Hersteller hier minimal "nachwürzt" um einen Markenklang zu erzeugen, kann man ja sehr subtil machen.


Das ist überhaupt nicht „problemlos möglich“ und auch nicht „subtil machbar“.

Es ist nicht so, dass die digitalisierte Musik auf einer CD einfach den Frequenzgang abbildet, wie bei einer Schallplatte; oder dem RAW-Format bei digitalen Kameras. Der Datenstrom(!) ist eine ziemlich komplexe Codierung aus Blöcken, Frames und zusätzlichen Daten, vor allem für die mehrschichtige Fehlerkorrektur. Von den 588 Bits eines „Frames“ sind z.B. nur 192 Bits echte Nutzdaten.

Wollte man den „Klang“ verändern, dann müsste man zuerst den Datenstrom komplett dekodieren, bis zur digitalen Wellenform. Im Gerät musste dann zusätzlich ein kleiner Rechner installiert sein, auch um akustische(!) Änderungen ausführen zu können (ASIC), das setzt auch Wandlungen voraus, die danach wieder rückgeführt werden müssen. In einem normalen CD-Player gibt es sowas nicht.


[Beitrag von stoske am 19. Jan 2026, 18:10 bearbeitet]
pogopogo
Inventar
#32 erstellt: 19. Jan 2026, 18:23

dan_oldb (Beitrag #27) schrieb:
Ja, sorgt für Knacksen oder Stille, aber nicht für "Kontouren" oder sanftere Mitten oder sonst etwas derartiges.

Korrekt - wo wir wieder bei Verschleifungen wären. Teil 1 ist auch sehr interessant: Link
jandus
Stammgast
#33 erstellt: 19. Jan 2026, 18:41

Vieleicht haben einige übersehen das die Audiodaten immer in einem definierten Takt ausgegeben werden. Dieser ist festgeschrieben. Bei der CD werden immer 44100 Werte pro Sekunde ausgelesen/übertragen/gewandelt. Selbst wenn nun Werte bei der Übertragung um 100 Pico-Sekunden (und um diese Größenordnung gehts ungefähr) zu lange unterwegs sind, fangen dies die Buffer der D/A Wandler ab. Hier braucht man nicht, wie oft geschrieben wurde Puffer im MB Bereich, sondern es befinden sich Buffer von mehreren Datenwörten auf den Wandlern, der Takt mit dem ein D/A-Wandler die Daten in analoge Signale wandelt, wird nicht von externen Geräten bestimmt, sondern der Wandler wandelt die Daten (bei oversampling sogar mehrfach) mit einem eigenen sehr sehr genauen Takt. Jegliche Laufzeitdiffernz wird durch den Buffer absolut aufgefangen.

http://www.hifi-foru...hread=333&postID=1#1

Nur zur Information
speedhinrich
Inventar
#34 erstellt: 19. Jan 2026, 21:12
Moin,
falls es hier darum gehen sollte, wie sich unterschiedliche CD Laufwerke klanglich auswirken können, meine 2 Cents:

Ende der 80er bis Anfang der 90er gab es von Sony tolle CDP .Alle 17 KG schwer, leise, schnelle Metallschublade, Holzseitenteile, extrem wertig. Alle Testsieger, um 3.000 DM teuer. Alle 2 Jahre ein Nachfolger. Der erste hieß 557 ESD, dann kam der X7 ESD, dann X77 und X777.

Ich hatte die ersten drei, also 557, X7 und X77. Natürlich alle gebraucht gekauft.
Der 557 klang noch normal, der X7 schon frischer, der X77 dann für mich richtig spitz.

Alles klar, auf der CD sind nur Nullen und Einsen. Der Klang kommt also vom DAC und der Ausgabgsstufe. Klare Sache. Also einen besonders warm klingenden Röhrenwandler von Musical Fidelity an die digitalen Ausgänge des X77 gehängt. Also richtiger einen "DAC mit Röhrenausgangsstufe".
Klangliche Änderung: nahe Null.

Dann von einem angeblich guten Laufwerk gelesen: Philips CDM 1 MK2. Dieses wurde in einigen Playern verbaut. Z.B. Marantz CD16 und einem gewissen Proceed, einer günstigen Schwester von Mark Levinson. Den habe ich gekauft, komplett aus Plastik, rappelnde Schublade, das Gegenteil von Sony. Aber auch klanglich. Da war er, der schöne Klang, ob solo oder mit dem vorher erfolglos (mit Sony Laufwerk) probierten Musical Fidelity Röhrenwandler.

Ergo: das Laufwerk kann für mich einen sehr großen Effekt haben. Deswegen habe ich jetzt beim Streamer neben einem guten DAC einen sehr guten wandlerlosen Streamer gekauft, der die Nullen und Einsen hoffentlich pfleglich behandelt


[Beitrag von speedhinrich am 19. Jan 2026, 21:13 bearbeitet]
Just_music
Stammgast
#35 erstellt: 19. Jan 2026, 21:16
Hast du schon einen ersten Eindruck vom Statement gewinnen können?
speedhinrich
Inventar
#36 erstellt: 19. Jan 2026, 21:44
Habe ihn am laufen, und er ist toll.
Sehr wertig. Klingt phantastisch. Das tat der Naim NDX2 mit DRS Netzteil vor 2 Wochen aber auch.
Habe noch nicht lange hören können. Schnellschuss: ähnliche Klasse. Eher Real gegen Bayern, als Bayern gegen Cottbus.
Falls Karsten mitliest
HiFioldi
Stammgast
#37 erstellt: 19. Jan 2026, 23:46
Die Kopfhörer ARYA und HE1000 St habe ich nur erwähnt, um den Qualitätslevel zu zeigen, bei dem mir der Unterschied aufgefallen ist. Und noch einmal – es geht nur um den Digitalausgang von CD-Playern also ohne den internen DAC. Bei den einzelnen Playern habe ich keinen Unterschied zwischen den optischen und Coax-Ausgängen gehört. Der Onkyo C7030 war übrigens am Digitalausgang leiser als Marantz CD6005 und CD60, auch das hat mich gewundert.
Radiowaves
Inventar
#38 erstellt: 20. Jan 2026, 00:18
Wenn einer der Player leiser ist, muss der am S/PDIF ausgegebene Datenstrom manipuliert sein im Gerät. Möglich ist das. Die simpelste Variante ist die einer Pegelabsenkung, realisiert letztlich durch die Multiplikation der Samplewerte mit einem entsprechenden (konstanten) Vorfaktor. Es gibt DVB_Receiver, die diesen - aus meiner Sicht - Unsinn an ihren S/PDIF machen, namentlich alles, was mir bislang von TechniSat untergekommen ist. Da wirkt die Lautstärkeeinstellung via Fernbedienung nicht nur auf die analogen Ausgänge, sondern auch auf den S/PDIF. Irre, man kann also vor dem D/A-Wandler den Audiopegel absenken, um ja nicht die verfübare Wandlerdynamik ausnutzen zu müssen. Wozu auch immer das gut sein soll...

CD-Player, die so etwas machen, sind mir keine bekannt bislang, aber ich kenne auch nicht viele Geräte und möglich ist es. Ob dahinter irgendeine Absicht steckt oder ein "Konstruktionsfehler", wer weiß schon. Eine Idee wäre, dass man im Audiodaten-Pfad (leider schon vor dem "Abzweig" der Daten für den S/PDIF) etwas Pegel absenkt, um in nachfolgenden Stufen vor dem CD-Player-internen D/A-Wandler keine Intersample-Übersteuerung zu bekommen, wenn brutal auf 0 dBFS gemasterte CDs (schlimmstenfalls noch mit absichtlichem Clipping) abgespielt werden.

Hier sind Vortagsfolien dazu, leider ohne den Vortrag nicht allzu selbsterklärend:

http://magnetic.beep...Counting_Samples.pdf

Seiten 9-12, aber leider für die, die nicht bereits wissen, worum es geht, nicht selbsterklärend.

Man käme aber bei den hier genannten CD-Playern ohne viel Voodoo und Rätselraten zu klarem Ergebnis, wenn man die S/PDIF-Daten bitgenau in einen Rechner einfüllen würde (Einspielen der immer gleichen Tracks einer CD via S/PDIF) und dann in einer geeigneten Audiosoftware auf Bit-Ebene vergleicht. Die Daten sollten stets identisch sein, wenn die Geräte die CD fehlerfrei lesen können. ImF alle individueller Lesefehler schlecht lesbarer CDs hat man Einzelsample-Abweichungen, in einer synchronisierten Differenz kratzt oder zirpt es dann ab und an.

Echte Abweichungen würden das Audio in der Differenzbildung zweier S/PDIF-Ausgaben deutlich hörbar machen, im Falle reiner Pegelabsenkung würde man den kompletten Titel leise in der Differenz hören mit "vollem Klang".

Letztlich ist das eine der einfachsten Analysen, die man machen kann (vorausgesetzt, man hat ein definitiv bitgenau einspielendes S/PDIF-Interface). Bitte das machen mit diesen 3 CD-Playern, die Ergebnisse posten und dann kann weiter diskutiert oder orakelt werden.
speedhinrich
Inventar
#39 erstellt: 20. Jan 2026, 00:23
Wie gesagt, falls Karsten mitliest, ich habe alles wichtige gesagt. Ende
pogopogo
Inventar
#40 erstellt: 20. Jan 2026, 05:26

HiFioldi (Beitrag #37) schrieb:
Der Onkyo C7030 war übrigens am Digitalausgang leiser als Marantz CD6005 und CD60, auch das hat mich gewundert.

Welche Auflösung wird am RME angezeigt?
Ansonsten könnte das hier zutreffen, sprich man möchte Intersample Distortions umgehen: Link

Btw. kann man über DeltaWave sehr gute Analysen fahren und sogar Unterschiede hörbar machen
Hier mal ein Beispiel dazu, wie das aussehen könnte: Link


[Beitrag von pogopogo am 20. Jan 2026, 06:15 bearbeitet]
AusdemOff
Inventar
#41 erstellt: 20. Jan 2026, 11:14
Geht es noch ein wenig peinlicher?
Bollze
Inventar
#42 erstellt: 20. Jan 2026, 11:18
Es gibt CD-Player, mit einen variablen S/PDIF Ausgang. Ich glaub es war ein Yamaha mit variablen analogen Ausgang, der auch den S/DIF-Ausgang laut bzw leiser machte.

Mein letztes Hemd würde ich aber nicht darauf verwetten, dass das S/DIF-Signal immer eine 1 :1 Kopie der CD ist. Fehlerkorrektur und vielleicht noch der Digitalfilter können noch was ändern.
Bollze


[Beitrag von Bollze am 20. Jan 2026, 11:19 bearbeitet]
Just_music
Stammgast
#43 erstellt: 20. Jan 2026, 11:57

speedhinrich (Beitrag #39) schrieb:
Wie gesagt, falls Karsten mitliest, ich habe alles wichtige gesagt. Ende


ich verzichte hier auch bewusst auf aktive Teilnahme

Lieber die Zeit nutzen um mit unseren Statements hervorragend Musik hören


[Beitrag von Just_music am 20. Jan 2026, 11:58 bearbeitet]
flexiJazzfan
Inventar
#44 erstellt: 20. Jan 2026, 12:24
Wir stellen also bisher fest, dass technisch die Elektronik keinerlei Schwierigkeiten haben sollte, eine CD auszulesen, zu entpacken und auf jeden Fall die Table of Contents mit den Albuminformationen fehlerfrei an die Laufwerksteuerung zu liefern. Wenn ich z.B. eine CD rippe, läuft das Ganze mit etwa 20facher Geschwindigkeit gegenüber der normalen Lesegeschwindigkeit ab. In diesem Fall ist die Regelung der Geschwindigkeit und mehrfaches Lesen, Rechnen und Vergleichen der Daten in der Regel schneller möglich als das normale Abspielen.

Während im Normalfall die extrahierten Audiodaten direkt im Gerät an den DAC geleitet werden, muss bei der Bereitstellung am S/PDIF Ausgang noch eine (unidirektionale) Umcodierung in das vorgesehene Transportformat erfolgen – und das entsprechende Auslesen im Empfänger erfolgen. Mir ist nicht ganz klar, was passiert, wenn ich während eines Abspielvorgangs noch ein Gerät an den S/PDIF Ausgang anschließe. Der Empfänger weiß ja in diesem Fall nicht, was gerade ankommt, eine Audio CD ist ja keine CD ROM. Werden also jederzeit parallel Zusatzinformationen über S/PDIF geschickt, die ein Erkennen des Audioformats und der TOC noch ermöglichen - und könnte so auch eine Datenmanipulation im Sinne eine Klangbeeinflussung vorgenommen werden?
(immer vorausgesetzt, dass die berichteten Wahrnehmungen eben wahr sind)

Gruß
Rainer
Radiowaves
Inventar
#45 erstellt: 20. Jan 2026, 18:32

flexiJazzfan (Beitrag #44) schrieb:
Mir ist nicht ganz klar, was passiert, wenn ich während eines Abspielvorgangs noch ein Gerät an den S/PDIF Ausgang anschließe.

Dann kommt bei PCM mit von der Senke verwertbaren Parametern (bei CD also 44,1 kHz / 16 Bit, das kann jede senke) Ton. Bei AC-3-Rohdatenstrom auf dem S/PDIF kommt bei halbwegs zivilisierten Senken nichts, die erkennen keine Audio-Frames und geben nichts an ihren D/A-Wandler weiter. Lausige Geräte geben dann brutal laut Rauschen aus. Sollte man vorsichtig testen, wenn man Quellen mit AC-3-Bitstream-Möglichkeit verfügbar hat, nicht das man das mal versehentlich bei hoher Lautstärke ausgibt.


flexiJazzfan (Beitrag #44) schrieb:
Der Empfänger weiß ja in diesem Fall nicht, was gerade ankommt, eine Audio CD ist ja keine CD ROM.

Eine CD-ROM (bzw. deren Dateninhalt) kann sowieso nicht über einen S/PDIF geschickt werden. PCM-Audio via S/PDIF wird in einer Block-/Rahmenstruktur übertragen mit Präambeln und abwechselnd den Samplewerten von linkem und rechtem Kanal zum gleichen Zeitpunkt. Also immer L-R-Paare seriell. Da kann man jederzeit als Senke einsteigen, sobald das erkannt wird, ist es verarbeitbar. Es kommt da also nicht zum Anfang des Abspielens ein Datenhinweis "achtung, jetzt kommt ein Karton" oder so, es kommt letztlich ständig das Formatkorsett, in dem S/PDIF gemacht wird. Da drin werden einige Parameter signalisiert, u.a., ob Preemphasis gesetzt ist, dann der leidige SCMS-Kopierschutz, die Samplerate, ...

https://www.mikrocontroller.net/articles/S/PDIF

https://www.st.com/r...microelectronics.pdf

Gibt dabei schöne Fehlermöglichkeiten. Einer meiner Satreceiver hatte das Preemphasis-Flag dauerhaft aktiviert, was bei den eigentlich imemr "glatt" übertragenen TV- und Radiotonspuren an normgerechtem externen Wandlern zu deutlich dumpfer Wiedergabe führte. Hatte ich dann mal gemeldet, wurde im letzten Softwarupdate noch gefixt. War nicht das einzige Gerät, das das machte.

Und ich kenne zwei (völlig unterschiedliche) DVB-Sat/Kabelreceiver, die bei Problemen mit dem Sync am S/PDIF auch mal den Aufbau der seriellen Daten fehlerhaft machen und dann statt Links-Rechts-Paaren zum gleichen Zeitschritt Rechts-Links-Paare mit einem Sample Versatz zwischen beiden Kanälen senden. Die Senke hat dann Kanalvertauschung und ein Sample Versatz zwischen den Stereokanälen.

Das geht auch beim professionellen Geschwister von S/PDIF: AES3. Eine ARD-Anstalt hat es fertiggebracht, jahrelang (!) aus einem ihrer Funkhäuser alle Wortwege mit einem Sample Versatz zwischen den Kanälen zu fahren. Das betraf alles Wort beim Landesprogramm und auch bei der DAB-Schlagerwelle, somit zog es sich dann über die Nachtversorgung auch auf eine andere Schlagerwelle durch. Kanalvertauschung hatte man da sicher auch, aber da das alles Wortwege waren und da immer das Audio mittig war, fiel es nicht auf. 1 Sample Versatz sind bei 48 kHz Samplerate und 12 kHz Audio schon 90 Grad. Entsprechend hatten vor allem Frauenstimmen bei S-Lauten immer "Wolke" auf dem Goniometer.

Ursache war soweit mir bekannt ein mackiger Audioprocessor in den Wortwegen, der AES3 fehlerhaft ausgab. Mit Softwareupdate verschwand der Spuk.
speedhinrich
Inventar
#46 erstellt: 20. Jan 2026, 22:37

Just_music (Beitrag #43) schrieb:

speedhinrich (Beitrag #39) schrieb:
Wie gesagt, falls Karsten mitliest, ich habe alles wichtige gesagt. Ende


ich verzichte hier auch bewusst auf aktive Teilnahme

Lieber die Zeit nutzen um mit unseren Statements hervorragend Musik hören :hail

Der Innuos Support ist übrigens auch super. Ich hatte es in der Aufregung nicht geschafft, Qobuz Connect zu verbinden. Die haben sofort und persönlich geantwortet und Hilfen angeboten. Aber der Fehler lag nur bei mir. Ich hatte über die Innuos App versucht, Qobuz Connect zu finden. Geht nicht. Innuos App aus oder weg. Qobuz öffnen, findet sofort den Innuos, und los geht's
Bollze
Inventar
#47 erstellt: 21. Jan 2026, 07:55
Die Preemphasis-Flag bei meiner SD-Dreambox 500 plus war auch dauerhaft aktiviert, der Ton dumpf und auch etwas leise. Der deutsche Vertrieb konnte nichts machen weil man wahrscheinlich auf die Funktion des DACs per Software keinen Zugriff hatte. Um das Problem zu lösen, hat man selbst bei den DACs IC einen Pin auf Masse oder Plus gelegt, damit war die Emphasis abgeschalten. also per Eingriff in das Gerät. Der Murks ging noch weiter, über den S/PDIF Ausgang fehlten 6 dB Pegel.
Bollze


[Beitrag von Bollze am 21. Jan 2026, 08:02 bearbeitet]
Radiowaves
Inventar
#48 erstellt: 21. Jan 2026, 11:02
Ach herrlich. Da hätten wir also ein Consumer-Gerät, dessen Audio via S/PDIF 6 dB leiser ist. Also ein Beweis: sowas gibt es leider auch.

Das Preemphasis-Flag war vor dem D/A-Wandler der Dreambox aktiv? Oder auch am S/PDIF, so dass das auch dort ausgegebene Audio z.B. via Sony-DAT als Wandler abgehört dumpf war?

bei SD-Receivern ist es gut möglich, dass der MPEG 1 Layer II - Audiodecoder hart in Silizium geritzt ist, also als dedizierter Chip im Gerät steckt. Dann ist natürlich nichts mit "Software fixen". Dann muss man an die Hardware gehen. Dazu wäre aber jetzt fürs Verständnis die schaltung und die Pinbelegung sowie das Verhalten der beteiligten Chips nötig.

Bei meinem Technotrend TT-select S845HD+ (Ende 2021 von der ARD dann final entwertet) war bis zur vorletzten Softwareversion das Emphasis-Flag gesetzt am S/PDIF, während der interne D/A-Wandler völlig ok war:

Fehlerhaft gesetztes Emphasis-Statusbit am Technotrend S845

Das war aber dann auf Software-Ebene gefixt. Die verbaute STMicroelectronics-CPU hätte auch Bibliotheken für AAC bis hinauf zu HE-AAC in 5.1 verfügbar gehabt, die aber in das Gerät nicht eingebaut wurden, da es als zertifiziertes HD+-Gerät nur in Deutschland auf den Markt konnte und der deutsche Markt kein AAC nutzte und auch keine Anzeichen hatte, dass es je genutzt werden wird. Hat man 99 US-Cent je Gerät gespart. Damit schweigt der Receiver seit 14.12.2021 beim ARD-Radio (außer NDR Kultur).

Und hier wurde von einem Kathrein-Kabelreceiver berichtet, der das Emphasis-Flag gesetzt hatte:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-234-878.html

So sieht das übrigens aus:

https://sengpielaudio.com/PCMPreemphasis.gif
Bollze
Inventar
#49 erstellt: 21. Jan 2026, 12:38
Sorry , der hab ich mich unverständlich ausgedrückt. Der analoge Ausgang der Box war dumpf, weil der DAC die Höhen immer absenkte , weil der entsprechende Ansteuerungspin an dem DAC IC , ich glaube fest auf Masse gelegt war, der CPU hatte keinen Zugriff auf diesen PIN, Ich hab die Box aufgeschraubt und mit einer Brücke diesen Pin am DAC auf High gelegt bzw umgepolt sozusagen, um die Höhen über Scart und den analogen Audioausgang wieder zu erlangen,
Wenn man jetzt den digitalen Ausgang dieser Dreambox nutzen wollte, um einen guten Klang zu haben, dann die nächste Überraschung es fehlten 6 dB. Die Höhen waren da.
Ein Technisat PVR 1 über den S/DIF-Ausgang zum Vergleich damit erreichte man die Vollausteuerung. "Gemessen" mit einen Technics DAT-Recorder

Bollze


[Beitrag von Bollze am 21. Jan 2026, 12:53 bearbeitet]
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