JBL CS1214 GHP

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Friwe
Stammgast
#1 erstellt: 02. Mrz 2017, 09:54
Moin liebe Hifi-Gemeinde,
bin momentan am Rätsel welche Kondensatoren ich brauche um meine jetzigen Subs noch ein bisschen zu "pimpen" im Bezug auf den Tiefgang.
Es handelt sich um zwei CS1214 von JBL die ich in jeweils 50l Gehäuse gebaut habe. Bin soweit zufrieden, gehen auch tief genug...eigentlich. Nur kommt ab ca. 35/30hz abrupt garnichts mehr im Vergleich zu 40hz.
Kenne mich mit AJ-Horn und GHP auch nicht wirklich aus und frage deshalb einfach mal nach bevor ich was bestelle was nicht passt.
Verstehe ich das richtig, dass man dadurch kaum Wirkungsgrad verliert und den Kondensator einfach nur zwischen den Plus und Minus Pol anklemmen muss? Wäre ja zu einfach
Reference_100_Mk_II
Inventar
#2 erstellt: 02. Mrz 2017, 10:46

Nur kommt ab ca. 35/30hz abrupt garnichts mehr im Vergleich zu 40hz.

So ein Verhalten liegt in aller Regel eher am Raum als am Subwoofer...
Stichwort Raummoden.

Stell den Sub mal wo anders auf und teste dann noch mal.
Friwe
Stammgast
#3 erstellt: 02. Mrz 2017, 11:01
Aufstellort ist leider fest. Die Subs stehen zwischen den Front-LS einer links, einer rechts.
Dort klingt es aber auch am besten, habe ich bevor ich das Zimmer eingerichtet habe ausgetestet.
Ja, bei 40hz habe ich eine leichte Raummode (so 10db )
Mit EQ Apo habe ich ab 150hz auch schonnmal linearisiert, aber das hat mir auch nicht gefallen. Die Endstufe war viel zu früh am Limit unter 40hz.
Deswegen hatte ich gehofft, dass man mit GHP ohne großen Leistungsverlust noch etwas an Tiefgang rausholt.
Reference_100_Mk_II
Inventar
#4 erstellt: 02. Mrz 2017, 11:07
GHP erzeugt den Tiefgang ausschließlich über "noch mehr Leistung".
Einen "Pegelgewinn" wirst du damit also nicht haben.


Leider hat auch die Einrichtung eines Raumes eine maßgebliche Auswirkung auf die Ausbreitung des Schalls im Bassbereich.
Ist deine Sub-Position wirklich fest bleibt dir nur der Weg weiter mit einem DSP zu korrigieren...
Friwe
Stammgast
#5 erstellt: 02. Mrz 2017, 11:19
Nun ich dachte der Wirkungsgrad würde nicht darunter leiden, wenn man einen Kondensator dazwischen schaltet.
Aber rein theoretisch würde ich mehr Tiefgang durch die GHP Bauweise bekommen oder?
Dann muss wohl eine dicker Endstufe her. Und ich dachte 1KW reicht für die JBL's

Wie gesagt, ich habe ja mit EQ APO einen fast linearen F-Gang hinbekommen, aber da hat mir bei Musik was gefehlt. Wahrscheinlich die Überhöhung bei 40hz
Reference_100_Mk_II
Inventar
#6 erstellt: 02. Mrz 2017, 11:25
Der Kondensator lässt in dem Bereich in dem er Pegel drauf packt die Impedanz absacken, das bedeutet es wird mehr Leistung "benötigt".

Bei einem DSP/EQAPO ist es genau das gleiche: Packst du bei xHz ydB oben drauf wird auch z-mal so viel Leistung benötigt.

Ohne eine pegelsteigernde Veränderung des Gehäuses (BR, 4th BP, 6th BP, Horn, TH, TML, ...) musst du deinen Pegel immer elektrisch steigern, egal ob durch den Kondensator oder einen EQ...



Mehr als 200-300W würde ich den JBLs geschlossen eh nicht zutrauen, dafür sind sie nicht gebaut.
Friwe
Stammgast
#7 erstellt: 02. Mrz 2017, 12:16
Ok, Impedanz absacken heisst soviel wie, dass die angegebenen 4 Ohm fallen je tiefer der Sub spiel? Also weniger als 4 Ohm traue ich meiner Endstufe nicht zu. Dann belasse ich es so wie es jetzt ist und schaue wenn Geld da ist nach einem Receiver der XT32 hat. Scheint mir die einfachste Lösung zu sein.

200-300W? Da fängt der JBL erst richtig an
Ich hab's auch nicht für möglich gehalten, aber die E800 mit ihren 500W an 4Ohm pro Kanal ist vorher am Ende. Und die JBL's hören sich dann keineswegs an als wenn sie am Limit wären.
Mechanisch kann der einiges vertragen, da sind die 1000W die vorne drauf stehen sicherlich möglich. Elektrisch ist wiederum eine andere Sache, da macht bestimmt die kleine 50mm Schingspule nicht lange mit.
Das ganze bezieht sich jetzt aber nur auf die geschlossene Bauweise.
Wholefish
Inventar
#8 erstellt: 02. Mrz 2017, 14:35
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Endstufe vor den Subwoofern an die Grenze kommt. Ich denke, da passiert etwas anderes.

GHP ist wohl so einfach. Du kannst dir ja einfach mal ein paar Kondensatoren kaufen und probieren. Kann man ja eigtl auch außerhalb des Gebäudes zwischen geklemmt werden.
Friwe
Stammgast
#9 erstellt: 02. Mrz 2017, 15:00
Okay...kenne nur den AWX184 GHP. Da kommen ja neun 100mF Kondensatoren zum Einsatz.
Wie viele brauch ich denn dann beim JBL? Und wie teuer wird das, geht ja immer noch um Subwoofer die nur 60 Tacken kosten
Wholefish
Inventar
#10 erstellt: 02. Mrz 2017, 17:35
Die Kondesatoren werden ja in Reihe zum Chassis angeschlossen und die Kondesatoren dann parallel zueinander. So addieren sich die Kapazitäten. Warum 9 Kleine da einen Vorteil haben, weiß ich nicht. Hab auch noch nie GHP probiert.

Lade dir Boxsim runter und schaue eine youtube Anleitung. Dann solltest du an einem Abend den Subwoofer mit deinen Bedürfnissen abstimmen können.

Was das Chassis kostet, ist ja eigentlich Nebensache. Im Endeffekt ist das Chassis Teil einer Kette von Komponenten und Bauteilen. Und am Ende zählt das Ergebnis. Ein teures Chassis an billigsten Komponenten oder im schlecht konstruierten Gehäuse wird auch nicht funktionieren.


[Beitrag von Wholefish am 02. Mrz 2017, 17:41 bearbeitet]
Friwe
Stammgast
#11 erstellt: 02. Mrz 2017, 18:50
Ich hatte gehofft jemand hätte schon ein wenig Erfahrung mit dem JBL in GHP. Hab eigentlich keine Lust mir jetzt noch Boxsim beizubringen, WINISD und Hornresp reicht mir eigentlich

Nagut da hast du wohl Recht, aber die Kondensatoren für den Mivoc kosten ca. 20€ das Stück. Da wäre man bei neun schon bei knapp 200€ für nur einen Subwoofer. Da passt dann das Verhältnis nicht wirklich

Nun sehe ich es gibt auch günstige die schon 800µF haben. Dieser zum Beispiel. Zum Testen sollte der wohl reichen oder?
Wholefish
Inventar
#12 erstellt: 02. Mrz 2017, 19:07
Ich vermute, dass mehrere kleine belastbarer sind.
Und wenn man keine High End Ambitionen hat sind vermutlich die gunstigen bei Intertechnik schon gut

Bei Reichelt gibt es Tonfrequenzelkos die alle unter 2 3 Euro kosten.würde aber auch eher bei Intertechnik einkaufen.

Aber wenn du das selbst abstimmst, hast du die Chance deinen Raum miteinzubeziehen. Das kann keiner von uns mit einem Bauvorschlag umsetzen.


[Beitrag von Wholefish am 02. Mrz 2017, 19:09 bearbeitet]
Friwe
Stammgast
#13 erstellt: 02. Mrz 2017, 23:22
Nagut, dann versuche ich mich doch mal mit AJ-Horn. Damit klappt das berechnen eines GHP ja auch.
herr_der_ringe
Inventar
#14 erstellt: 02. Mrz 2017, 23:46
büddesehr

JBL CS1214 GHP-CB

schwarz: 50ltr CB
rot: 50ltr GHP, 1680µF


Reference_100_Mk_II (Beitrag #4) schrieb:
Einen "Pegelgewinn" wirst du damit also nicht haben

siehe SPLmax
Friwe
Stammgast
#15 erstellt: 03. Mrz 2017, 09:52
Super danke.

Habe mich schon ein wenig bei Reichelt umgeschaut. Was haltet ihr davon, wenn ich mir mal jeweils vier von diesen bestelle?
Käme ich auf 1880µF.
Was bedeutet eigentlich die Volt-Angabe? Dass die Kondensatoren nur bis zu dem Volt-Wert funktionieren und danach kaputt gehen oder was?
Weil die Kondensatoren die mehr abkönnen kosten gleich auch um einiges mehr. Aber 200V und drüber brauche ich ja eigentlich auch nicht. Habe mit Hornresp simuliert und bei einem JBL mit 500W @4 Ohm sind das knappe 50V die fließen.

Und noch eine Frage:
Wenn ich die Kapazität erhöhe, also noch mehr Kondensatoren nehme und beispielsweise auf 3000µF komme. Spielt dann der Subwoofer noch tiefer? Ist das unbegrenzt möglich? Sonst könnte man ja mit genug und vor allen Dingen großen Kondensatoren jeden Speaker zu einem Subwoofer transformieren.
Reference_100_Mk_II
Inventar
#16 erstellt: 03. Mrz 2017, 10:13
Wie groß die kapazität sein muss hängt vom Gehäuse und den TSP ab. Das geht auch nur bis zu einem gewissen Punkt wirklich gut soweit ich weiß.

Die Cs die du rausgesucht hast sind gepolte Kondensatoren!
Du brauchst aber ungepolte!
Sonst fliegt dir das Ding beim ersten Takt schon um die Ohren.

Nimm 5x diesen hier: VISATON Tonfrequenz-Elko rau 330µF, 63 VDC (3,15€)

Ja, die Spannung gibt sozusagen die Belastbarkeit an.
Bei HiFi ist man mit 63V aber eigentlich immer sicher.
Viper780
Inventar
#17 erstellt: 03. Mrz 2017, 12:35
genau schau nach "bipolare" oder "Tonfrequenz" Elko
Alles ab 50V sollte reichen, um so mehr Spannung und höhere Temperatur aushält um so länger hält der Elko.

schau mal hier http://stores.ebay.a...i.html?_fsub=9145941 oder http://stores.ebay.d...trksid=p4634.c0.m322

Ansonsten bei den "üblichen Verdächtigen" (Intertechnik, Strassacker, Quint, Conrad,...) schauen - gibt auch immer wieder Angebote.
herr_der_ringe
Inventar
#18 erstellt: 03. Mrz 2017, 12:59
1680µF = 3x 560µF
Reference_100_Mk_II
Inventar
#19 erstellt: 03. Mrz 2017, 13:02
5x 330µF = 1650µF (-1,8%)

Friwe
Stammgast
#20 erstellt: 03. Mrz 2017, 23:53
Okay danke für die vielen Antworten. Dann halte ich mal Ausschau nach Angeboten
Kyumps
Inventar
#21 erstellt: 08. Mrz 2017, 09:53
ich parke mal meinen stuhl hier
Black-Devil
Inventar
#22 erstellt: 12. Mrz 2017, 15:52
Friwe hat es zwar schon angesprochen, aber nochmal zur Sicherheit:

Friwe (Beitrag #1) schrieb:
und den Kondensator einfach nur zwischen den Plus und Minus Pol anklemmen muss? Wäre ja zu einfach :D


Die Kondensatorenbatterie kommt NICHT zwischen + und - sondern entweder in die Plus- oder Minusleitung!

Was heißt eigentlich, du hast mit EQApo linearisiert? Hast du auch die Löcher aufgefüllt oder nur die Spitzen runter geregelt?
Friwe
Stammgast
#23 erstellt: 12. Mrz 2017, 16:44
Ah okay, gut zu wissen

Habe den gesamten Pegel erstmal auf -10db abgestuft. Dort wo Löcher waren nach Gehör aufgefüllt und bei Moden teilweise noch weiter runtergeregelt.
Bis ca. 25hz war dann mächtig Druck da. Ab dann hab ich eine Art Subsonic eingestellt, sodass der Bass unter 20hz 40db leiser war.
Aber wie gesagt, die Endstufe war unter 40hz sehr schnell am Limit, obwohl es für mein Empfinden noch nicht wirklich laut war.

Glaube ich baue mir lieber noch zwei weitere JBL als so viel Geld für Kondensatoren auszugeben. Sind ja nicht so groß

Das mit EQApo habe ich dann sein gelassen, weil ich ja auch gerne mal lauter höre und ich den EQ beim Filme schauen über den BluRay-Player eh nicht nutzen kann. Auch hat das Programm manchmal gebuggt, sodass ich garkeinen Bass hatte. Fragt nicht warum, ich weiß es auch nicht
Black-Devil
Inventar
#24 erstellt: 12. Mrz 2017, 17:22
Das Auffüllen war der Fehler - das ist extrem Leistungsintensiv und da bringt es auch rein gar nix, dass du alles erst mal um 10dB abgesenkt hast.
Friwe
Stammgast
#25 erstellt: 12. Mrz 2017, 17:28
Okay, also Pegel normal lassen und bei Moden absenken.
Aber was mache ich dann bei Löchern? Wenn ich da zu viel drauf regele verzerrt das Signal.
Reference_100_Mk_II
Inventar
#26 erstellt: 12. Mrz 2017, 17:31
Nicht drauf packen ist die Lösung.
Einen schmalen Einbruch merkt man viel weniger als eine schmale Überhöhung
Friwe
Stammgast
#27 erstellt: 12. Mrz 2017, 19:34
Okay, dann werde ich das nochmal ausprobieren wenn ich zuhause bin.
Danke.
Viper780
Inventar
#28 erstellt: 13. Mrz 2017, 12:38
wenn die Überhöhungen (eher Breitbandig filtern) raus sind werden auch die Löcher weniger
Friwe
Stammgast
#29 erstellt: 13. Mrz 2017, 20:45
Ich kann mich dran erinnern, dass ich bei 42hz eine krasse Überhöhung hatte, allerdings hab ich bei 45hz ein riesen Loch. Wenn ich breitbandig dann die 42hz rausfilter, dann höre ich bei 45hz ja garnichts mehr
Habe per Sinus-Generator einfach die Frequenzen in 1hz Schritten durchgespielt. Das sind also rein subjektive Eindrücke die ich hier schilder.
lonelybabe69
Inventar
#30 erstellt: 13. Mrz 2017, 21:13
Warum lässt du dir die Filter nicht automatisch generieren?
Ist doch so einfach

Friwe
Stammgast
#31 erstellt: 13. Mrz 2017, 21:19
Habe weder Messmikrofon noch einen Mikrofoneingang am Laptop
Reference_100_Mk_II
Inventar
#32 erstellt: 13. Mrz 2017, 22:08
Und wie hast du dann Löcher und Überhöhungen gemessen?
lonelybabe69
Inventar
#33 erstellt: 13. Mrz 2017, 23:31
ich denke mal mit ner Handyapp und dem Sinuston Generator.
Dann einfach Werte aufschreiben und händisch einen FG erzeugen. Ist zwar mühsam, aber man kann so zumindest die grössten Übeltäter ausfindig machen

Friwe
Stammgast
#34 erstellt: 14. Mrz 2017, 09:05
Nichtmals per Handyapp.
Einfach nur die einzelnen Töne gehört. Hab bei 150hz gestartet und dann jeweils immer leiser oder lauter gemacht.
Das Gröbste hab ich damit schon rausbekommen. Dass das nicht besonders genau ist weiß ich selber
Kyumps
Inventar
#35 erstellt: 14. Mrz 2017, 09:14
wie sieht deine Konstruktion überhaupt aus?
Befriedige meine Sucht mit Bildern
Friwe
Stammgast
#36 erstellt: 14. Mrz 2017, 10:19
Aber gerne

1

2

3


Auf dem unteren Bild sieht man als Vergleich zu den JBL den The Box 12-280/A. Dieser ist um einiges robuster gebaut und wiegt auch fast 3kg mehr.
lonelybabe69
Inventar
#37 erstellt: 14. Mrz 2017, 11:12
die 1000Watt wirken aber bestimmt sehr potenzsteigernd
Reference_100_Mk_II
Inventar
#38 erstellt: 14. Mrz 2017, 12:03
• BR-Rohre der Klipsch Lautsprecher verschließen.
• Alle Lautsprecher am Verstärker auf <small> stellen oder den Hochpass bei ~80-100Hz setzen.
• Subwoofer Tiefpass knapp unter dem Hochpass setzen (~60-80Hz).

WinISD hat einen eingebauten Tongenerator :
Oben auf "Signal Gen." klicken,
"Output mode" auf "Normal" lassen,
dann die Frequenz eintippen
und "Start" anklicken.

In 5 Hz schritten von 150Hz runter gehen, Excel-Tabelle machen, werte eintragen, hier als Bild (oder Rohdaten) einfügen und deine Raummaße angeben.
Dann kann geschaut werden wo du Moden hast die bekämpft werden müssen.
Friwe
Stammgast
#39 erstellt: 14. Mrz 2017, 14:43
Okay, wenn ich nochmal daheim bin werde ich das ausprobieren.
Aber was für Werte soll ich dann in die Excel Tabelle eintippen? Habe wie gesagt nichts da um zu messen.


Ach kommt schon. So schlecht sehen die JBL's doch garnicht aus. Das orange des Logos passt jedenfalls zu den Chassis der Klipschs
Und wie gesagt. 500W verträgt einer locker. Das sage ich nicht einfach so, denn wenn man will kann man mit den Zweien die T-Amp in den Protect schicken und die Lüfter richtig aufheulen lassen. 1000W vertragen sie bestimmt auch....kurz
Black-Devil
Inventar
#40 erstellt: 14. Mrz 2017, 16:18

Friwe (Beitrag #29) schrieb:
Ich kann mich dran erinnern, dass ich bei 42hz eine krasse Überhöhung hatte, allerdings hab ich bei 45hz ein riesen Loch. Wenn ich breitbandig dann die 42hz rausfilter, dann höre ich bei 45hz ja garnichts mehr


Hat ja hier auch keiner behauptet, du sollst breitbandig absenken.
Genau dafür kann man die Güte bei Filtern einstellen.
Friwe
Stammgast
#41 erstellt: 14. Mrz 2017, 16:28
Viper780 schrieb:

wenn die Überhöhungen (eher Breitbandig filtern) raus sind werden auch die Löcher weniger


Selbst wenn ich das per PC schön linearisiert bekomme habe ich ja immernoch das Problem, dass ich größtenteils nicht den PC als Signalquelle benutze.
Also würde sich der Aufwand nicht so wirklich lohnen.
Frage am Rande: Wie viele Subwoofer kann man mit XT32 einmessen lassen?
Unter allen Alternativen und DSP Möglichkeiten erscheint mir der Kauf eines neuen (gebrauchten) AVR am sinnigsten und einfachsten.
Viper780
Inventar
#42 erstellt: 14. Mrz 2017, 18:05
kommt halt drauf an was man als Breitbandig sieht. Ich hab mit sehr schmalbandigen Filtern ( wenige Hz Breit) keine gute ERfahrung gemacht.
Friwe
Stammgast
#43 erstellt: 19. Mrz 2017, 16:17
Es gibt ein paar Neuigkeiten:
Habe versucht mit dem Mikrofon vom Laptop mit Carma den F-Gang zu messen. Allerdings nimmt das Mic. so gut wie keine Freqeunzen unter 200hz wahr. Also ungeeignet zum Messen. Ebenso das Mikrofon des Handys.
Also wieder EQApo gestartet und ab 20hz in 5hz Schritten rauf bis 150hz EQ-Punkte gesetzt. Dann mit Sinus Generator nach Gehör dröhnende Frequenzen abgesenkt.
Demnach habe ich Moden bei: 40hz (-6db) 45hz (-12db) 60hz (-6db) 90hz (-6b) 95hz(-12db) 100hz (-6db).

Spürbar tiefer nimmt man den Bass dadurch aber nicht wahr..
Das sagenumwobene Hosenbeinflattern bleibt also aus. Aber das hatte ich mit meinen beiden Hybrid-Hörnern auch nicht
Caperucita
Stammgast
#44 erstellt: 20. Mrz 2017, 09:21
Bei 4 Stück der CS1214 geht schon mehr, Du brauchst eben viel Membranfläche um die Hosen zu bewegen.
Reference_100_Mk_II
Inventar
#45 erstellt: 20. Mrz 2017, 09:45
Probier mal nur die 3 Hauptmoden deines Raumes, zwischen den Wänden und Decke/Boden, sehr schmalbandig und stark abzusenken.
Also ruhig sowas wie
Filter: ON PK Fc xx Hz Gain -18.0 dB Q 8.00
Q vielleicht sogar auf 10 hochsetzen.

Frequenz einer Raummode:
Fm = 343m/s : ( 2 x L)

Bei einem 5m langen, 4m breiten und 2,5m hohen Raum ergeben sich also folgende Frequenzen:
5,0m - 34Hz
4,0m - 43Hz
2,5m - 69Hz

Diese drei, welche Frequenz sie auch immer bei dir haben werden, würde ich absenken, mehr erst mal nicht.
Die höchste Mode, vermutlich die vertikale (außer du wohnst in einer Scheune ) , würde ich am stärksten weg nehmen.
woody32
Stammgast
#46 erstellt: 10. Mai 2017, 08:03
... gibts schon was neues....?
Friwe
Stammgast
#47 erstellt: 10. Mai 2017, 08:30
Nope

Betreibe die Fronts jetzt doch wieder auf Fullrange und ab 60hz kommen die Subs dazu. Klingt irgentwie stimmiger.
Für einen AVR mit XT32 fehlt momentan einfach das Geld. Für andere Subwoofer auch. Aber bin so auch zufrieden....wenn auch hier und da mal ein Ton unter 35hz nicht kommt.
Habe auch schon überlegt mir eine TA2400 für die Sub's zu besorgen, die E800 muss doch schon gut arbeiten um die beiden zu befeuern
Aber da das Geld vorerst woanders benötigt wird bleibt erstmal alles so wie es ist.

Hatte auch schonmal überlegt die JBL in jeweils 100l BR zu stecken und auf 25hz zu tunen. Aber 100l scheinen mir dann doch etwas groß
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