Sensation von Philips - 21:9 Player

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DUSAG0211
Inventar
#1 erstellt: 25. Apr 2009, 09:26
Der erste Player, der 21:9 darstellen kann... OHNE Balken...


Philips hat einen Blu-ray-Player angekündigt, der hochauflösendes Filmmaterial im Format 21:9 wiedergeben kann.
DerBDP9100 soll den neuen Philips Kinoformat-Fernseher Cinema 21:9 ohne schwarze Balken bespielen können. Wie auch der neue BDP7300 kann de rPlayer hochauflösende 7.1-Audio-Formate wie Dolby True HD sowie DTS-HD Master Audio wiedergeben. Beide Player haben einen internen Speicher von einem Gigabyte – für das Streamen von Filmen aus dem Internet oder interaktive Anwendungen. Der BDP9100 ist ab Juni für 450 Euro erhältlich, der BDP7300 ab Mai für 350 Euro.


Das ist doch Quatsch, oder?
Foofth
Stammgast
#2 erstellt: 25. Apr 2009, 13:40
So wie ich das sehe, brauchst du da noch das 21:9 Display für zwölfzigzilliarden Euro. Nach Adam Riese kommt man aber bei 1080i nicht auf 21:9, was wiederum bedeutet, dass eine Komponente immer rechnen muss.
hanspampel
Inventar
#3 erstellt: 25. Apr 2009, 13:44

Foofth schrieb:
So wie ich das sehe, brauchst du da noch das 21:9 Display für zwölfzigzilliarden Euro. Nach Adam Riese kommt man aber bei 1080i nicht auf 21:9, was wiederum bedeutet, dass eine Komponente immer rechnen muss.


So siehts aus. Ist doch egal ob der Tv rechnet oder der Player. Fakt ist das die lästigen schwarzen auch mit Informationen belegt sind und so immer umgrechnet werden muss.
Pommbaer84
Inventar
#4 erstellt: 25. Apr 2009, 17:02
Und wenn man dann normales Fernsehen schaut kriegt man entweder das Kotzen oder 50% der Bildschirmfläche bleiben ungenutzt oder was?
Saint1974
Stammgast
#5 erstellt: 25. Apr 2009, 18:26
Also wenn ich das richtig verstanden habe, ist der Phillips in der lage Untertitel in der höhe zu verschieben, so daß diese auf dem 21:9 Philips TV angezeigt werden können und nicht verloren gehen.

Das ganze hat nichts mit Auflösung oder sonstigem zu tun sondern nur mit den Untertiteln.
hanspampel
Inventar
#6 erstellt: 25. Apr 2009, 19:00
Trotzdem muss das Bild skaliert werden. Das er die Untertitel verschieben kann ist wohl nur ne Hilfe für den passenden Tv der sie ja dann abschneiden würde.
bob_dole
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 29. Apr 2009, 13:39
mMn muss da garnichts skaliert werden, lediglich beschnitten, und das geht im besten Fall ohne großartige Rechnerei bzw Recodierung, einfach ein paar(128) Zeilen oben und unten wegfallen lassen, die neue Auflösung des Signals (und des Panels!) muss dann 1920*822 Pixel sein, damits wieder 1:1 Pixelmapping geben kann. Alles andere wäre in meinen Augen riesiger Blödsinn
hanspampel
Inventar
#8 erstellt: 29. Apr 2009, 15:10
Was? Was soll das bringen. Dann wird das Bild hoch gezoomt. Das ist für mich nix anderes wie neu skalieren.
bob_dole
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 29. Apr 2009, 16:06

Der Unterschied zwischen Skalieren/Zoomen und Beschneiden ist bekannt?
Zoomen wäre zum Beispiel, wenn das ganze 16:9 Bild auf dem 21:9 TV angezeigt werden würde.
Was ich meine ist, dass die Balken oben und unten abgeschnitten werden und der Rest (das Bild) 1:1 auf dem TV angezeigt wird, der ja mit 21:9 das selbe Seitenverhältnis hat wie der Film.
Also ich seh da nix von einer Skalierung

Edit:
Ich seh grad, dass die Auflösung des 21:9 TVs 2560*1080 beträgt
Dann ist das natürlich alles hinfällig was ich geschrieben hab, dann MUSS skaliert werden.
Allerdings halte ich diese Auflösung für völligen Blödsinn - da baut man schon ein Display im Kinoformat und zerstört dann das Bild durch eine hirnrissige Auflösung
Dann noch lieber Letterbox mit pixelgenauer Darstellung, sonst tuts auch SD
(Oder wir warten bis die Bluray Sepzifikationen zugunsten von 21:9 geändert werden, juhu wieder ein neuer Standard )


[Beitrag von bob_dole am 29. Apr 2009, 16:13 bearbeitet]
Jäger_Schnitzel
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 01. Mai 2009, 08:33
Ich hab den TV gestern Im MM gesehen und war eigentlich ganz angetan. Lief leider nur AnixeHD, kein Blu Ray. Und das gestreckte Bild sah ganz gut aus. Vielleicht läßt sich 16:9 auf 21:9 unauffälliger strecken als 4:3 auf 16:9.
Wenn sich evtl. noch 1-2 Hersteller dran machen und die Preise fallen könnte ich mir so ein Gerät gut vorstellen.
bob_dole
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 01. Mai 2009, 10:59
Was die Streckung angeht, der Faktor bleibt ungefähr gleich..
1,33 bei 4:3 auf 16:9 und 1.31 bei 16:9 auf 21:9.
Wurschtler
Stammgast
#12 erstellt: 06. Mai 2009, 10:22
Ich denke Philips wäre besser gefahren, wenn sie anstatt stur die 1080 zu behalten, die 1920 Zeilen behalten hätten.

Das wäre bei 21:9 eine Auflösung von 1920x823.

So könnte ein 21:9-Film, wofür dieser Fernseher ja gedacht und optimiert ist, in seiner nativen Auflösung dargestellt werden.

Nachteil ist, dass ein 16:9 Film dann nicht mehr nativ dargestellt werden kann, sondern leicht runterskaliert werden muss.
Aber 16:9 ist dort so und so scheiße, weil das Bild viel kleiner ist.
Da hätte man sich wenigstens gleich darauf konzentrieren können, 21:9 zu perfektionieren.
Aber eine „kleinere“ Auflösung von 1920x823, welche ja nicht mehr offiziell „Full-HD“ ist, lässt sich wahrsheinlich nicht so gut gut vermarkten. Ich denke das könnte ein Grund für die Entscheidung von Philips gewesen sein.
Jogobo
Stammgast
#13 erstellt: 06. Mai 2009, 11:07
Ich denke, das Beibehalten von 1080 Zeilen macht mehr Sinn, weil dann ein 16:9 nicht in voller Breite (links und rechts jeweil 320 Spalten schwarz), dafür aber ohne Skalierung dargestellt werden kann. Bei einer Auflösung von 1920x823 müsste jedes 16:9 Format skaliert werden und native Auflösung wäre für die Mehrzahl der erhältlichen Medien nicht mehr möglich. Selbst Philips wird nicht vollkommen gegen den Strom schwimmen wollen und einen neuen Standard ohne Unterstützung irgendwelcher Studios in den Markt drücken.
Wird im Kino doch genauso gemacht. Bei "Cinemascope" werden die dunklen Vorhänge links und rechts vor der Leinwand weiter zurück gezogen. Da unterliegt niemand dem Zwang, durch irgendeine verzerrte Skalierung immer die volle Größe der Leinwand nutzen zu müssen.
Wurschtler
Stammgast
#14 erstellt: 06. Mai 2009, 11:27

Jogobo schrieb:
Ich denke, das Beibehalten von 1080 Zeilen macht mehr Sinn, weil dann ein 16:9 nicht in voller Breite (links und rechts jeweil 320 Spalten schwarz), dafür aber ohne Skalierung dargestellt werden kann. Bei einer Auflösung von 1920x823 müsste jedes 16:9 Format skaliert werden und native Auflösung wäre für die Mehrzahl der erhältlichen Medien nicht mehr möglich.



Falsche Argumentation, weil dann kann man sich gleich einen 16:9-Fernseher holen.

Der Philips-Fernseher ist für Leute gedacht, die hauptsächlich 21:9 anschauen und Kinofilme sind nunmal zu 90% (grob) im 21:9-Format.
Und dafür wäre die native Auflösung, also 1920x823 auch sinnvoller.
bob_dole
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 06. Mai 2009, 13:23
Sehe ich genauso, die eierlegende Wollmilchsau gibts eben nicht, also sollte dieser TV auch für 21:9 Puristen gebaut werden, sprich native Bluray-Auflösung ohne Balken. Dass er damit ein Nischenprodukt wird sollte klar sein und ich denke auch, dass genau da das Problem liegt weswegen Philips nicht diesen Weg geht.
Schade eigentlich, denn fürs reine Heimkino wäre das ne gute Alternative zum Beamer bzw. würde es das TV-Angebot sinnvoll erweitern. Die paar 16:9 Streifen kann man sich dann auch gescaled anschauen wenn man sich so ein Gerät holt - meine Meinung.
Jogobo
Stammgast
#16 erstellt: 06. Mai 2009, 14:24

Wurschtler schrieb:
Falsche Argumentation, weil dann kann man sich gleich einen 16:9-Fernseher holen.

Falsches Verständnis des zur Verfügung stehenden Ausgangsmaterials. DVD und BluRay liegen (abgesehen von alten 4:3 Aufnahmen auf DVD) im 16:9 Format vor. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Jetzt habe ich zwei unterschiedliche Möglichkeiten (als Hersteller), das 16:9 Format, dessen Bildinformationen im 21:9 Format mit ergänzenden schwarzen Balken auf 16:9 vorliegt, auf einem 21:9 Display formatfüllend darzustellen:

  1. ich erhöhe am Display die Spaltenzahl (Philips)
  2. ich verringere am Display die Zeilenzahl (Wurschtler)

Habe ich 16:9 mit Balken als Ausgangsmaterial, muss ich im Fall 1 das Material auf 21:9 skalieren und die Balken wegschneiden, da ich sonst nicht auf meine 2560 Spalten komme. Dagegen kann ich Ausgangsmaterial mit formatfüllendem 16:9 nativ ohne Skalierung auf dem Display darstellen, in dem ich rechts und links jeweils 320 Spalten ungenutzt lasse. Dadurch erhalte ich dieselbe Bildgröße wie bei einem 16:9 Panel mit gleicher Höhe.
In Fall 2 kann ich mir das Skalieren bei Ausgangsmaterila 16:9 mit Balken sparen, da "einfach" nur die Balken weggeschnitten werden müssen. Bei formatfüllendem 16:9 Ausgangsmaterial kann ich aber nicht nativ darstellen, sondern muss das Bild auf 823 Zeilen Skalieren. Wenn ich das Seitenverhältnis bei der Darstellung wahren will, erhalte ich ein Bild von 1463x823 Punkten, kann also links und rechts jeweils 258 Spalten nicht nutzen.
Mit anderen Worten: Deine angedachte Lösung bietet gegenüber der Philips-Lösung keinen Vorteil, sondern verhindert sogar, dass 16:9 Full HD nativ dargestellt werden kann. Philips erfüllt also mit seinem Panel immer noch die Spezifikationen, Deine Lösung ist "voll daneben". Insbesondere auch, weil der Weg von Philips reines Upscaling voraussetzt, Deine Lösung aber sowohl Up- als auch Downscaling (wobei Downscaling = Qualität wegschmeißen).

Egal, ob für Puristen gemacht oder für den Technikfreak oder einfach nur für Lieschen Müller mit Geldbeutel = unlimited: Es bleibt ein Display für HD-Material. Sich dafür unterhalb der Spezifikationen zu bewegen, statt den Weg nach oben für eine (vielleicht kommende) Erweiterung der Specs bereits jetzt zu gehen, wäre kontraproduktiv und wenig zukunftsträchtig.

Wenn man mal voraussetzt, dass hochbezahlte Ingenieure sich sinnvolle Gedanken über dieses Gerät gemacht haben, dann finde ich es schon ganz witzig, dass sofort Leute da sind, die es besser wissen, sobald sie die erste Ankündigung gelesen haben...


[Beitrag von Jogobo am 06. Mai 2009, 14:27 bearbeitet]
bob_dole
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 06. Mai 2009, 16:42
In meinen Augen gehts hier nicht um "besser wissen", sondern um persönliche Meinung. Ich würde mir keinen 21:9 TV kaufen wenn ich weiß, dass ich dann zwar rahmenfüllendes Bild habe, dieses allerdings aufgeblasen ist, weil ich mir dadurch in meinen Augen mehr Qualität kaputt mache als ich durch den Verlust der Balken oben und unten gewinne.
Was up- und downscaling betrifft: in Version 2 sehe ich nur Downscaling, was zwar korrekterweise Qualitätsverlust bedeutet, in meinen Augen jedoch weniger schlimm ist als Upscaling, ist wohl Ansichtssache. Außerdem muss man das wohl relativ sehen selbst wenn der Qualitätsverlust bei beiden Versionen gleich ist, denn mit 1920 Spalten müssen nur 16:9 formatfüllende Filme gescaled werden (angenommene 10%), bei 1080 Zeilen sinds wiederum alle Filme im 21:9 Format, angenommene 90%. Da nehm ich doch lieber die Version, die mir mehr Scaling erspart.
Wie du schon sagtest, es ist ein Display für HD-Material. Und genau da macht es meiner Meinung nach Sinn, auf 1:1 Pixelmapping zu setzen. Displays mit 1366x768 Pixeln sind genauso "HD-Ready" wie jene mit 1920x1080, also sind auch 1920x823 Pixel "HD-Ready". Und ich hab so meine Zweifel ob der nächste HD-Standard 2560x1080 Pixel beträgt, nur weil Philips jetzt ein Display mit dieser Auflösung herstellt

Aber wie gesagt, das sind alles Meinungen und Anschauungen, ich will natürlich nicht den heiligen Ingenieuren ihr Können absprechen (Bitte nicht übel nehmen)
Wurschtler
Stammgast
#18 erstellt: 06. Mai 2009, 16:45

Jogobo schrieb:

Wurschtler schrieb:
Falsche Argumentation, weil dann kann man sich gleich einen 16:9-Fernseher holen.

Falsches Verständnis des zur Verfügung stehenden Ausgangsmaterials. DVD und BluRay liegen (abgesehen von alten 4:3 Aufnahmen auf DVD) im 16:9 Format vor. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Jetzt habe ich zwei unterschiedliche Möglichkeiten (als Hersteller), das 16:9 Format, dessen Bildinformationen im 21:9 Format mit ergänzenden schwarzen Balken auf 16:9 vorliegt, auf einem 21:9 Display formatfüllend darzustellen:

  1. ich erhöhe am Display die Spaltenzahl (Philips)
  2. ich verringere am Display die Zeilenzahl (Wurschtler)

Habe ich 16:9 mit Balken als Ausgangsmaterial, muss ich im Fall 1 das Material auf 21:9 skalieren und die Balken wegschneiden, da ich sonst nicht auf meine 2560 Spalten komme. Dagegen kann ich Ausgangsmaterial mit formatfüllendem 16:9 nativ ohne Skalierung auf dem Display darstellen, in dem ich rechts und links jeweils 320 Spalten ungenutzt lasse. Dadurch erhalte ich dieselbe Bildgröße wie bei einem 16:9 Panel mit gleicher Höhe.
In Fall 2 kann ich mir das Skalieren bei Ausgangsmaterila 16:9 mit Balken sparen, da "einfach" nur die Balken weggeschnitten werden müssen. Bei formatfüllendem 16:9 Ausgangsmaterial kann ich aber nicht nativ darstellen, sondern muss das Bild auf 823 Zeilen Skalieren. Wenn ich das Seitenverhältnis bei der Darstellung wahren will, erhalte ich ein Bild von 1463x823 Punkten, kann also links und rechts jeweils 258 Spalten nicht nutzen.
Mit anderen Worten: Deine angedachte Lösung bietet gegenüber der Philips-Lösung keinen Vorteil, sondern verhindert sogar, dass 16:9 Full HD nativ dargestellt werden kann. Philips erfüllt also mit seinem Panel immer noch die Spezifikationen, Deine Lösung ist "voll daneben". Insbesondere auch, weil der Weg von Philips reines Upscaling voraussetzt, Deine Lösung aber sowohl Up- als auch Downscaling (wobei Downscaling = Qualität wegschmeißen).


Ich glaube, du denkst das alles zu kompliziert.
21:9-Filme sind auf Blu-ray zwar als 16:9 gespeichert, aber im Letterbox-Format.
Da müssen lediglich die schwarzen Balken abgeschnitten werden, jegliches Scaling ist unnötig.




Jogobo schrieb:

Wenn man mal voraussetzt, dass hochbezahlte Ingenieure sich sinnvolle Gedanken über dieses Gerät gemacht haben, dann finde ich es schon ganz witzig, dass sofort Leute da sind, die es besser wissen, sobald sie die erste Ankündigung gelesen haben... :hail


Tja, nur leider haben viele Firmen auch eine hochbezahlte Marketing-Abteilung und die pfuscht gerne mal dazwischen.
Da werden technische Vorteile zu Gunsten von besseren Vermarktungsmöglichkeiten aufgegeben.
Dazu kommt der heutzutage übliche Kostenspar-Wahnsinn, wo auch so einige "Sparschäden" entstehen.


[Beitrag von Wurschtler am 06. Mai 2009, 16:45 bearbeitet]
Jogobo
Stammgast
#19 erstellt: 07. Mai 2009, 05:50

Wurschtler schrieb:
Ich glaube, du denkst das alles zu kompliziert

Und ich glaube mittlerweile, Du hast überhaupt keine Ahnung. Mit HDMI 1.3 wurde die max. Auflösung mit 1440p definiert. Das entspricht 2560x1440 Bildpunkten im 16:9 Format. Erkennst Du eine der Zahlen wieder?
bob_dole
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 07. Mai 2009, 08:49
Oh, da war ich wohl etwas zu vorschnell und uninformiert.
Dann haben sich die werten Inschenöre doch was dabei gedacht, in der Hoffnung dass der HDMI-Standard auch zum HDTV-Standard gemacht wird, davon sind wir aber noch weit entfernt, erstmal muss sich 1080p richtig durchsetzen.
Also halte ich für mich fest: Im Moment ist das Display mit dieser Auflösung für Blurays Blödsinn, für zukünftige Formate vielleicht (hoffentlich?) sinnvoll.
(Wobei sich da dann natürlich auch wieder so viel geändert haben kann/wird, dass man sich eh nen neuen TV zulegt, aber ich zieh mich hier jetzt zurück )
Wurschtler
Stammgast
#21 erstellt: 07. Mai 2009, 10:13

Jogobo schrieb:

Wurschtler schrieb:
Ich glaube, du denkst das alles zu kompliziert

Und ich glaube mittlerweile, Du hast überhaupt keine Ahnung. Mit HDMI 1.3 wurde die max. Auflösung mit 1440p definiert. Das entspricht 2560x1440 Bildpunkten im 16:9 Format. Erkennst Du eine der Zahlen wieder?



Wen interessiert das?
HDMI ist nur eine Schnittstelle.

Die Filme auf Blu-ray sind nur in max. 1920x1080 gespeichert, bei 21:9 im Letterbox-Format, was effektiven 1920x823 entspricht und ich bezweifle, dass sich das ändern wird.

Nochmal:
Wer diesen Philips-Player oder Fernseher kauft, dann nur, weil er primär 21:9-Filmmaterial ansieht und damit ist man garantiert besser dran, wenn nicht skaliert werden muss, da auch ein Upscaling mit Qualitätsverlusten gegenüber der nativen Auflösung behaftet ist.

Reine 16:9-Filme könnten dann NATÜRLICH nur mit 1463x823 dargestellt werden, aber dafür hat Philips das Zeug auch garnicht gemacht.

Und als „21:9-Fan“ sehe ich es nicht ein, die schlechtere Bildqualität durch das Upscaling hinnehmen zu müssen. Da ist ein größerer 16:9-Fernseher mit gleicher Bildbreite + schwarzen Balken die bessere Lösung.


[Beitrag von Wurschtler am 07. Mai 2009, 10:13 bearbeitet]
Jogobo
Stammgast
#22 erstellt: 07. Mai 2009, 13:28

Wurschtler schrieb:
Wen interessiert das?

Dich offensichtlich nicht, wenn es gegen Deine verquere Meinung geht...



Wurschtler schrieb:
HDMI ist nur eine Schnittstelle.

Schon wieder falsch, aber das interessiert Dich wahrscheinlich auch nicht...



Wurschtler schrieb:
Die Filme auf Blu-ray sind nur in max. 1920x1080 gespeichert, bei 21:9 im Letterbox-Format, was effektiven 1920x823 entspricht und ich bezweifle, dass sich das ändern wird.

Genau...
Deshalb wurde ab HDMI 1.3 ja auch eine höhere Auflösung definiert. Die hatten einfach langeweile und haben mal ein paar Zahlen geändert...



Wurschtler schrieb:
Wer diesen Philips-Player oder Fernseher kauft, dann nur, weil er primär 21:9-Filmmaterial ansieht und damit ist man garantiert besser dran, wenn nicht skaliert werden muss, da auch ein Upscaling mit Qualitätsverlusten gegenüber der nativen Auflösung behaftet ist.

Und das garantierst Du...
Erstens wäre dieser Fernseher kein FullHD, wenn er Standardmaterial im 16:9 Format nicht nativ mit 1920x1080 wiedergeben könnte. Das könnte unter Umständen der Marketingabteilung nicht gefallen haben. Zweitens glaube ich viel eher, dass es ein Fernseher ist, der HDMI 1.3 zumindest in der horizontalen Auflösung gemäß der max. spezifizierten Auflösung unterstützt, damit standardkonform und einigermaßen zukunftssicher für kommende Formate.



Wurschtler schrieb:
Reine 16:9-Filme könnten dann NATÜRLICH nur mit 1463x823 dargestellt werden, aber dafür hat Philips das Zeug auch garnicht gemacht.

Auch das ist Deine nicht nachvollziehbare persönliche Meinung, die Standards zuwider läuft. Wie Du selbst mehrfach angemerkt hast, gibt es kein natives 21:9 Material. Philips baut kein Gerät für Material, dass es nicht gibt. Natürlich ist der Fernseher auch für 16:9 gemacht, sonst wäre es kein Fernseher sondern ein Monitor.



Wurschtler schrieb:
Und als „21:9-Fan“ sehe ich es nicht ein, die schlechtere Bildqualität durch das Upscaling hinnehmen zu müssen.

Was Du in Ermangelung eines Testgerätes oder sogar eigenen Gerätes gar nicht beurteilen kannst. Insbesondere im Hinblick auf die Qualität, die mit geeigneten Bluray-Playern aus DVDs heraus geholt werden kann, ziehe ich Deine Behauptung sehr stark in Zweifel.



Wurschtler schrieb:
Da ist ein größerer 16:9-Fernseher mit gleicher Bildbreite + schwarzen Balken die bessere Lösung.

Das widerum kann gut sein. Da das meiste Quellmaterial (HD-TV, DVDs, BluRays) in 16:9 vorliegt, ist das Gerät von Philips seiner Zeit voraus und wird in den nächsten Jahren kein voll nutzbarer Ersatz für ein 16:9 Gerät sein. Trotzdem ist das ungenutzt lassen von 640 Spalten die bessere Alternative als das "verkrüppeln" von FullHD-Material im Zuge der Skalierung nach unten.
bob_dole
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 07. Mai 2009, 14:01
Entschuldigung, dass ich mich doch nochmal melde, aber das kann ich so nicht stehen lassen:

Du weißt, was HDMI bedeutet, oder?
Dann denke nochmal drüber nach, ob es nicht vielleicht doch nur eine Schnittstelle ist
Was soll es denn deiner Meinung nach sein?

Und ich hoffe nicht, dass das Bluray HD-Format allzu bald geändert wird, denn dann wird schon wieder ein neuer Player und evtl ein neuer TV nötig um das auszunutzen, da komm ich mir dann doch vera**t vor. Und da würde ich nicht alleine stehen..

Jetzt halt ich mich endgültig raus, wünsch euch noch viel Spaß hier
Jogobo
Stammgast
#24 erstellt: 07. Mai 2009, 14:46

bob dole schrieb:
Du weißt, was HDMI bedeutet, oder?

High Definition Multimedia Interface



bob dole schrieb:
Dann denke nochmal drüber nach, ob es nicht vielleicht doch nur eine Schnittstelle ist
Was soll es denn deiner Meinung nach sein?

HDMI wird im Sprachgebrauch unpräzise verwendet. Prinzipiell ist es richtig, dass die Abkürzung HDMI allein die Schnittstelle beschreibt. Wir reden hier aber über die technischen Daten, und die werden in den technischen Spezifikation zur Schnittstelle HDMI festgelegt und haben Versionsnummern (aktuell 1.3 a/b/c).
Die Schnittstelle HDMI allein sagt noch gar nichts aus. Erst im Zusammenhang mit der Spezifikation wird es konkret. Es stand nie zur Debatte, dass die Zuspielung des Kontents zum Fernseher über HDMI (also die Schnittstelle an sich) geschieht. Die Diskussion, so wie ich sie verstanden habe, drehte sich um Darstellung von HD-Material jenseits der Spezifikationen, wie sie seit HDMI 1.0 (die techn. Spezifikation) vorgesehen sind. Und letztlich habe ich nur versucht, klar zu machen, dass die vorgeschlagenen Panelauflösungen nicht HDMI-Standardkonform sind und Philips kein inkompatibles Gerät heraus bringt, nur weil es irgendjemandem gefällt, gerade etablierte Standards in Frage zu stellen.
son-goku1
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 01. Aug 2009, 14:52
Da ich mich auch sehr für das 21:9 Format begeistern kann, habe ich als Laie, mir im hiesigen MM den 21:9 mehrmals angeschaut. Ich kann hier leider nur meinen visuellen Eindruck wiedergeben, da ich wie gesagt ein absoluter Laie bin. Für künftiges BD schauen absolut zu empfehlen, da das "aufzoomen" bzw. skalieren visuell nicht zum tragen kommt. Die Qualitätseinbußen sind doch sehr gering, sodaß ich damit leben könnte. Nach langer Einstellerei, konnte ich auch keine Bewegungsunschärfe mehr erkennen. Bin dann heute nochmal los, um das ganze mal mit meiner "Test-DVD" "300" anzuschaun, da ich bestimmt nicht alle meine kompletten Lieblingsfilme in BD zulegen werde. "300" ist allerdings bestimmt auch einer vom Bildmaterial her schwirigeren Vertretern, da es doch vom Bildmaterial doch sehr künstlich wirkt bzw. mit starkem Rauschen behaftet ist. Ergebnis: leider ernüchternt. Dagegen kommt mein alter RCF 3001 Röhrenprojektor defenitiv besser mit dem Material klar. Meines Erachtens macht sich grad hier, beim DVD schauen, das skalieren extremst negativ bemerkbar. Durch das aufzoomen wirkt alles sehr pixelig mit einem unschönen Treppeneffekt. Fast schon "Youtube" Niveau :-( Beim unskaliert gucken war es besser, allerdings erreicht er damit ja nur die Größe eines etwa 46" mit Balken.
Also bin ich jetzt auch nich schlauer als vorher. Die Frage welcher LCD für mich geeignet ist, wird erstmal vertagt ... schaue mir nach Erscheinen des 52" 9704H dessen Bildquali an u. dann kommt einer der beiden ins Haus.


[Beitrag von son-goku1 am 01. Aug 2009, 17:08 bearbeitet]
DUSAG0211
Inventar
#26 erstellt: 02. Aug 2009, 08:05
Der 21:9 zoomt doch gar nicht?!

Ausserdem geht es hier um den 21:9 Bluray Spieler und nicht um den Fernseher
maris_
Inventar
#27 erstellt: 02. Aug 2009, 08:25
Zudem ist 300 auch eine schlechte DVD für diese Zwecke. Das Pixelige ist bei dieser DVD ja ein beabsichtigtes Stilmittel. Je besser der Player, desto stärker fällt das auf.

Mit vielen Grüßen, maris
son-goku1
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 02. Aug 2009, 09:34
@ Sternenfeuer

sorry wegen falschen thread ... bin doch noch neu u. unwissend

tut er wohl !!!
zumindest hab ich das im 16:9 Format nativ vorliegende Bildmaterial mit der FB des LCD's upskaliert (wenn man das so nennt ?!) u. nicht mit der des BD Players

als Demo lief im MM "Der Schuh des M." der im 2,20:1 Format abgemischt wurde - u. selbst upskaliert wurde oben u. unten ein bissel Bildmaterial gekappt

wie schon in früheren Beiträgen gesagt wurde, ist der TV also gar kein "echter" 21:9'ner ... was mir imo bei BD egal wär, nur dieses bescheidene DVD-Bild k... mich etwas an u. das kann kein derzeit erhältlicher BD-Player ausgleichen

@maris

logisch, dass ich mir keine Referenz-DVD mitnehme zum angucken ... bei "300" ist das Rauschen ein Stilmittel (keine Ahnung warum ?) aber die "Klötzchendarstellung" ... mit Sicherheit nicht ...

stell dir einfach mein Avatar-Bild mit Bart vor ... u. du bekommst einen Eindruck wie Leonidas in 300 ausschaut

da heute aber verkaufsoffener Sonntag is, renn ich nachher nochmal in den MM mit der "transformer"-DVD ... falls es einen interessiert, kann ich ja nochmal berichten ...

Gruß Hagen


[Beitrag von son-goku1 am 02. Aug 2009, 09:51 bearbeitet]
Pommbaer84
Inventar
#29 erstellt: 02. Aug 2009, 19:51
Zum 21:9-Player fehlt aber das passende Material...

Wenn Philips den entsprechenden PLayer rausbringt, dann wird dieser wohl über HDMI die Auflösung des TV bringen.
Solange die Filme aber nur in 16:9 + Balken auf den SCheiben daherkommen bringt denen ihr Player garnichts.

Aber ich erinnere in dem Zusammenhang gerne daran, dass hier in einem örtlichen Elektromarkt auch schon 1995 ein Plasma-TV zum Verkauf hing.. der Preis wurde von ursprünglich 39.999 DM halbjährlich runterkorrigiert bis 4999 DM dann verschwand er..

Manche Hersteller wollen einfach gerne schon was präsentieren womit sie Vorreiter sind.. Alltagstauglichkeit spielt da noch keine Rolle..
BooStar
Stammgast
#30 erstellt: 02. Sep 2009, 18:36
Die Auflösungsdebatte oben ernüchtert schon ein bißchen und nimmt mir die Begeisterung für dieses Gerät. Bei der Bildhöhe müßte es mit einem 46" 16:9 Gerät konkurrieren. Bei der Breite mit 59" (falls ich mich nicht verrechnet habe).

Um aber noch mehr Freude aufkommen zu lassen: TV kommt im 720p Format - juhu, noch was, was nicht dazupaßt.
Mir ist z.B. auch schleierhaft, weshalb es keine x720 TVs gibt, nur x768 Zeilen...
Entweder die Technik entwickelt sich Richtung analog, also keine Pixelübergänge mehr (eher unwahrscheinlich) oder irgendwann gibt mit einer noch höheren Auflösung mal deckungsgleiche Standards.
hanspampel
Inventar
#31 erstellt: 03. Sep 2009, 13:41

BooStar schrieb:
Die Auflösungsdebatte oben ernüchtert schon ein bißchen und nimmt mir die Begeisterung für dieses Gerät. Bei der Bildhöhe müßte es mit einem 46" 16:9 Gerät konkurrieren. Bei der Breite mit 59" (falls ich mich nicht verrechnet habe).

Um aber noch mehr Freude aufkommen zu lassen: TV kommt im 720p Format - juhu, noch was, was nicht dazupaßt.
Mir ist z.B. auch schleierhaft, weshalb es keine x720 TVs gibt, nur x768 Zeilen...
Entweder die Technik entwickelt sich Richtung analog, also keine Pixelübergänge mehr (eher unwahrscheinlich) oder irgendwann gibt mit einer noch höheren Auflösung mal deckungsgleiche Standards.



Wieso? Der Standard besagt das es mindesten 720 Zeilen haben muss. Das wärste ja bei 768 schon drüber. Zur damaligen Zeit als die Standards definiert wurden gabs noch Rückpros die genau die native Auflösung von 720p hatten.
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