Grundig sxv 6000 spinnt rum

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_kAiZa_
Gesperrt
#1 erstellt: 07. Sep 2007, 22:05
ich bin es mal wieder bezüglich meine preamps...
ich betreibe den erst seit heute...
mir ist eben etwas extremen aufgefallen....
erstmal das setup:
-rotel rmb1048
-sxv6000
-heco mythos 500
-klisch ksv 10
usw.

wenn ich den preamp auf linear stelle,klingt es selbst mit voll aufgedrehtem subwoofer total schwachbrüstig und lasch...
wenn ich alle einstellungen rausnehme(so das die klagregelung funktioniert) muss ich den 40hz regler auf nicht mal ein viertel drehen damit ich ohne den sub einzuschalten megatiefbass habe....
sobald ich wieder auf linear stelle klingt es als hätte man alle tiefen rausgeregelt....

ist das normal bei dem preamp? oder woran könnte das liegen?
es stöhrt mich einfach da ich für mein gewissen gerne die klangregelung umgehen würde!

jetzt ist mir noch aufgefallen das ein kanal deutlich lauter ist als der andere! ...ich dreh noch durch bei dem teil


[Beitrag von _kAiZa_ am 07. Sep 2007, 22:25 bearbeitet]
Bertl100
Inventar
#2 erstellt: 08. Sep 2007, 19:08
Hallo!
die Taste zur Abschaltung der Klangregler heißt beim SXV6000 "defeat".
Die "Lin" Taste ist im Prinzip die Loudness-Taste.
Aber genau umgekehrt.

Also: Lin draußen, Loudness ein!
Lin gedrückt, Loudness aus.

Durch Loudness werden abhängig von der STellung des LS-Regler vor allem bei niedrigen Lautstärken Höhen und vor allem Bässe angehoben. Das soll die Ohrempfindlichkeit kompensieren. Die Loudness war bei Grundig traditionell sehr stark eingestellt, aber fast immer sehr gut abgestimmt.

Gruß
Bernhard
dks
Neuling
#3 erstellt: 10. Sep 2007, 00:34
Hallo,

ich habe auch den SXV6000.
Wegen der unterscheidlichen Pegel auf den Kanälen: Besteht der Unterschied über den ganzen Einstellbereich des Lautstärkestellers?
Arbeitet der Balance-Regler auf beiden Kanälen?
Ändert sich der Unterschied, wenn Du den LEVEL dB Drehschalter durchschaltest?
Es gibt auch ein Drehpoti auf der Platine, mit dem man die Kanalgleichheit einstellen kann. Daran würde ich aber erst drehen, wenn der Rest überprüft ist. Hast Du schon Endstufe, Lausprecher, Verkabelung geprüft?

Bis denn
Detlef
_kAiZa_
Gesperrt
#4 erstellt: 10. Sep 2007, 01:08
es ändert sich durch diesen vor level steller .... da geht auch kratzen im klang von weg.... der balance regler funktioniert nun auf beiden kanälen ... durch kontaktspray...also das gewicht der klangs lagert einfach auf der linken seite.... total komisch.... hab mich aber shcon dran gewöhnt...hast du auch das problem das er auf linear keine bässe hat? und ohne loudness sowieso?
dks
Neuling
#5 erstellt: 10. Sep 2007, 02:05
Hm,

alle Regler mit Kontaktspray einsprühen und paarmal dran drehen, dann sollte das Kratzen erstmal weggehen.
Der Sinn der LIN-Taste (Loudness abgeschaltet wenn gedrückt) und der DEFEAT-Taste (Klangregler überbrückt wenn gedrückt) kommt aus dem HIFI-Bereich. Soll heißen, das Signal, das reinkommt soll auch möglichst originalgetreu verstärkt wieder rauskommen. Ohne aufgeblasene Bässe und schrille Höhen, ist z.B. für Klassik wichtig. Bei Pop etc. kann man Loudness einschalten, da wird anders gehört.

Mit dem LEVEL dB - Regler läßt sich die Stärke des Loudness-Effektes einstellen.
_kAiZa_
Gesperrt
#6 erstellt: 10. Sep 2007, 14:02
dann weiß ich ja schonmal bessr bescheid bezüglich der loudnessstärke...

ich habe die loudness drin weil es sonst nach nichts klingt...
meinen alten vollverstärker hatte ich imer auf direkt stehen und der klang einfach gut... der preamp allerdings mieserabel.... aber ich denke mal das er sich mit der rotel endstufe nicht verträgt...
dernachtwerker
Neuling
#7 erstellt: 31. Aug 2012, 19:42
Aug. 2012 da schreibt jemand:

" Hm, alle Regler mit Kontaktspray einsprühen und paarmal dran drehen, dann sollte das Kratzen erstmal weggehen. "

Das ist natürlich absolut kontraproduktiv, denn "erstmal weg" bedeutet doch wirklich, es kommt wieder, nach unserer Erfahrung recht schnell und der ganze Verstärker fängt an, zu korridieren und auf allen freien und offenen Kupferbahnen Grünspan anzusetzen.
Nachzulesen bei uns im Hifimuseum - Hersteller - Braun - CEV 550 (Regie 550). Also Kontaktspray hat in Adiogeräten wirklich nichts verloren. Es zerstört mehr, als es repariert.

Und zweitens sollte jeder Vorverstärker nach einer Reparatur zumindest mit einem 600 Ohm Widerstand am Ausgang mal von 20 bis 20.000 Hz durchgemessen werden, ob da nicht doch noch ein Kondensator spinnt.
seychellenmanus
Inventar
#8 erstellt: 31. Aug 2012, 19:50
Wie machst du das von 20 bis 20000 Hz durchmessen?
Geb mal ein paar Hinweise, finde ich interessant deine Aussage.
Gruß Manfred
hf500
Moderator
#9 erstellt: 31. Aug 2012, 19:59
Moin,
definiere: "Kontaktspray, das Gruenspan erzeugt".

Es gibt naemlich mehrere solcher Mittelchen und nicht alle davon sind korrosiv. Was Du wahrscheinlich meinst, ist "Kontakt 60" (rot), das tatsaechlich sauer ist und mit "Kontakt WL" ausgewaschen werden muss. "Kontakt 61" (blau) ist dagegen chemisch neutral, harmlos und in fast allen Faellen ausreichend.

Bei kratzenden Potis ist auch zu untersuchen, ob an diesen Gleichspannung anliegt. Mein XV7500 hatte sowas, es war ein Koppelkondensator am Lautstaerkepoti "undicht". Bei Gleichspannung auf dem Poti hilft nichts, nur diesen Misstand beseitigen.

73
Peter

ps.: Erzaehl mir nichts von Gruenspan in Geraeten. Ich habe hier einen XV5000, dessen Klangstellerplatine (die gleiche haben SXV6000 und XV7500) mit K60 "behandelt" wurde. Sieht uebel aus... OK, war ein sehr guenstiges Schnaeppchen aus der Bucht und auch als defekt angeboten. Wenn einem beim oeffnen des Geraetes der typische Geruch von K60 entgegenschlaegt, muss man sich auf etwas gefasst machen.
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