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Geiger : Die größten Geiger aller Zeiten - ZWISCHENSTAND vom 4.3.2004

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Beitrag
Alfred_Schmidt
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 24. Feb 2004, 02:46
Hallo liebe Forianer,

wir haben uns nun schon vielen Themen zugewandt, allein
die Violinvirtuosen haben noch nicht behandelt.
Das werden wir in Kürze mal versuchen und schaun ob hiefür Interesse besteht.
Die Sache funktioniert genauso, wie bei der "Wahl der beliebtesten Dirigenten in diesem Forum, mit dem Unterschied, daß ich diesmal wirklich nur die ersten 10
Nennungen pro Person in die Wertung einbeziehe, aber IMO sollte das kein Problem sein, es gibt weniger bekannte Geiger als Dirigenten. Alle Geiger sind zugelassen, Nachwuchstalente oder Legenden, *ihr* sagt, wer euch am liebsten ist.
Wer will kann kommentieren, aber bitte so, daß ich mich beim Zählen noch auskenne, das Ganze ist aufwändiger als es
zunächst den Anschein hat.

Genauer nehmen wir dann die interessantesten Künstler sowieso einzeln an die Reihe.

Wie stets, betone ich, daß es sich hier um rein subjektive
"Publikumsmeinungen" innerhalb des Forums handelt, das Ergebnis also ein relatives ist.

BTW: Neue Forenmitglieder, die bei den Dirigenten noch nicht mitgestimmt haben, können dies, so sie wollen, noch tun. Demnächst werde ich einen neuen Zwischenstand veröffentlichen.

Grüße an alle
Alfred
Le_Canadien
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 24. Feb 2004, 08:34
HURRA, ERSTER!

1. Isaac Stern
2. Jascha Heifetz
3. David Oistrach
4. Gideon Kremer (um einen noch Lebenden zu nennen)

Kommentar eruebrigt sich eigentlich, oder? Wenn mir jemand widersprechen moechte, bin ich gerne bereit, meine Auswahl zu "begruenden".

P.S.: Schande ueber mich! Da hab ich doch glatt den grandiosen Itzak Perlman vergessen. Der gehoert auf alle Faelle vor Kremer und eigentlich auch Oistrach (sofern meine Aufzaehlung ueberhaupt ein Ranking darstellen soll...).


[Beitrag von Le_Canadien am 24. Feb 2004, 08:39 bearbeitet]
Cliowa
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 24. Feb 2004, 09:12
Für mich ist es schwer, eine klare Reihenfolge anzugeben. Bei solchen Stars geht das irgendwie einfach nicht. Ohne Reihenfolge deshalb:

Isaac Stern, Yehudi Menuhin, Iztak Perlman, Jascha Heifetz, Gidon Kremer
Etwas weiter unten:
Chung, Mullova,...
Grüsse...Cliowa
sound67
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 24. Feb 2004, 09:23
Die Frage ist in sofern unsinnig, als von vielen Geigern nicht genug Aufnahmen erhalten sind, als dass man ihren STatus beurteilen könnte. Erica Morini, Ida Haendel und x andere waren Stars zu ihren Zeiten, aber auf CD hat es nur sehr wenig geschafft.

Wenn man nach der Berühmtheit eines Geigers zu seinen Lebzeiten geht, dann kann es nur einen Namen geben:

Paganini.

Um keinen Geiger ranken sich so viele Geschichten, kein Leben eines Geigers war so sehr Gegenstand von Klatsch und Skandalgeschichten. Er war ein Popstar seiner Zeit, und seine Technik galt als ungluablich - nicht umsonst nannte man ihn den "Teufelsgeiger"

Von den "bekannteren" des letzten Jahrhunderts würde ich Jascha Heifetz relativ eindeutig als den technisch besten Violinisten nennen, wobei er auch sehr viel Wert auf seine Diskographie gelegt hat, was mit Sicherheit das Gesamtbild seiner Bedeutung verzerrt.

Gruß, Thomas
Peter
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 24. Feb 2004, 09:35
Hallo,

here are the nominees:

Anne Sophie Mutter
Gideon Krämer
Sascha Heifetz
David Oistrach

und Rachel S., die vor vielen Jahren beinahe meine Freundin
geworden wäre

Grüße
Peter
Oliver67
Inventar
#6 erstellt: 24. Feb 2004, 10:44
Eine Umfrage nach Cellisten fehlt auch noch! Und nach Streichquartetten und ...

Bei Geigern bin ich leidenschaftslos:

Oistrach
Menuhin


Oliver
ceti
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 24. Feb 2004, 12:24
Hallo Freunde .

Wie schön dass Ihr über so ein Tema sprechen möchtet .

Das was Ihr da so gerade nennt werde ich nur so ein wenig vergleichen mit Sony,Denon,Onkyo,Yamaha.
Was ich damit sagen will ist dass es gibt besere Geigenspieler als nur diese in etwar von den Medien geblasten bekannten Namen .

Die sache ist das dass Heute zu Tage was auch immer Ihr auf dem Markt zu kaufen bekommt ,(besonderes die neue Aufnahmmen)sind Aufnahmmen (von diesen Namen die oben genannt wurden) die nur einem zweck dienen (Platten-hersteller und Medien so gut wie möglich Geld zu verdienen).

Früher hat man mit noch mehr Herz Geige gespielt und dabei hat man ganz normal , oder wenig Geld verdient , was ich damit sagen will dass wichtig bei Geigespielen ist ganz mit Sele und Herz auf das Stück auf dem Komponisten , auf seine Welt hinein zu gehen was er damit gemeint hat und welchen Bottschafft er die Welt hnterlassen wollte .

Wenn man das begreift dann kann man sagen ist man auf dem richtigen Weg , aber was soll ich Euch erklähren dass bei den Heutigen Solisten (wie Namen da oben) das erste was die fragen ist WIE VIEL, .

So jetzt könnt Ihr selber etwas darüber nach dennken und wenn hoffentlich jemand in der Lage sein kann das zu verstähen was ich ich Euch mitteilen wollte dann Ihr wiesst worauf wir alle das Geigenspiel bewerten sollten .

Ein schönnen Tag noch und biß dem nächst .


Mit Freundlichen Grüssen
Ceti .
Albus
Inventar
#8 erstellt: 24. Feb 2004, 13:07
Morgen,

viele Namen kommen wie von allein (Heifetz, Stern, Menuhin, Szeryng), in der Erinnerung sind mir, tweilweise auch aus Konzerten, diese großen Geiger (schließt die Geigerinnen ein):
Ginette Neveau, die wie ein Mann spielte, Sibelius und Brahms, selbst Orchestermitglieder erinnern sich an ihr Brahms-Konzert in Hamburg, ein Flugzeugabsturz brachte den frühen Tod. Frau Neveau mit Sibelius (1952), und Heifetz, Stern, Haendel, Szeryng, sie alle verblassen;
Wolfgang Schneiderhahn, auch dann unerschütterlich, wenn im Konzert bei Beethoven eine Saite riß (der Griff zur Geige des Konzertmeisters und der musikalische Fluß war wieder da), Disziplin und Sinnlichkeit im Ton;
Artur Grumiaux, der Belgier, Mozart war seine Ausdrucksdomäne, auch die Kammermusik;
Michael Rabin, der Virtuose, die Wiederkehr Paganinis;
Konstanty Kulka, der seriöse Pole, seine Mendelsohn-Interpretation (Opus 64) ist unvergänglich (keine Spur von Süßlichkeit oder Sentimentalität, der Komponist als Mann).

Sternstunden, hier nicht gefragt, erlebten wir mit: Uto Ughi (Italienener), Wolfgang Marschner (Norddeutscher), Leonidas Kavakos (Grieche). - Und dann, natürlich die vier Streicher, die Formation des Streichqaurtetts. Ach, taucht unter Gedanken.

MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 24. Feb 2004, 13:58 bearbeitet]
sound67
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 24. Feb 2004, 13:13


Die sache ist das dass Heute zu Tage was auch immer Ihr auf dem Markt zu kaufen bekommt ,(besonderes die neue Aufnahmmen)sind Aufnahmmen (von diesen Namen die oben genannt wurden) die nur einem zweck dienen (Platten-hersteller und Medien so gut wie möglich Geld zu verdienen).


Und welch ein äußerst verderblicher Zweck. Böse, böse Plattenfirmen.


Früher hat man mit noch mehr Herz Geige gespielt und dabei hat man ganz normal , oder wenig Geld verdient , was ich damit sagen will dass wichtig bei Geigespielen ist ganz mit Sele und Herz auf das Stück auf dem Komponisten


Das ist doch arg naiv. Es gab nie eine "gute alte Zeit". Musiker, die aus Freude an der Musik spielen, gibt es heute genauso wie damals. Nur, dass sie heute wirklich gutes Geld verdienen *können* - und wer wollte es ihnen verdenken?

Geiger werden technisch auch immer besser (gilt für alle Instrumentalisten) und dadurch "leider" auch gleicher. Janos Starker hat es in bezug auf Cellisten richtig gesagt: Musiker, die heute von der Akademie kommen, finden kaum noch einen Platz in einem Sinfonieorchester. Früher hätten Leute mit dieser Technik als Solisten groß Karriere gemacht. Außerdem gibt es eine viel größere Transparenz des Musikermarktes - gute Talente haben eine *größere* Chance, entdeckt zu werden.

Auch die viel beschworenen "besseren" Einspielungen alter Tage sind mehr ein Produkt weniger homogener Orchester (aufgrund unterschiedlicher spieltechnischer Voraussetzungen) und begrenzter Aufnahmetechnik als dass es je einen tatscählichen "Rückschritt" gegeben hätte.

Gruß, Thomas


[Beitrag von sound67 am 24. Feb 2004, 13:15 bearbeitet]
drbobo
Inventar
#10 erstellt: 24. Feb 2004, 13:19
Hallo

mehrfach genannt und sicher über jeden Zweifel erhoben

Heifetz
Stern
Menuhin
Oistrach

auch jenseits des oben genannte Medienhypes stehend.

Bei den noch lebenden Geigern fällt mir eine Einordnung schon schwerer. Ehrlich gesagt habe ich auch nicht genügend Aufnahmen/Konzerte gehört um mir ein Urteil zu erlauben.
Ganz abgesehen von der Unfähigkeit das Instrument auch nur zu halten.
Albus
Inventar
#11 erstellt: 24. Feb 2004, 13:25
Tag,

eine Nebenbemerkung doch, ich kann überhaupt nicht finden, im Gegensatzz zu Thomas, dass Geiger, und, überhaupt alle Instrumentalisten, immer besser werden. Was da zuletzt beim NDR-Violinwettbewerb in Hannover im Finale geboten wurde (zwei Mal Sibelius, ein Mal Brahms) und mit einem 1. Preis belohnt worden war, dass war Durchschnitt. Die ARD-Musikwettbewerbe vergeben seit Jahren immer seltener Erste Preise, mit guten Gründen. Und die durchreisenden und die stehenden Orchester, die sind auch längst nicht über jede Kritik erhaben. Nein, nein, es herrscht Normalität - auch im Musikleben. Aus der Normalität ragt selten ein Künstler heraus, was herausragend heißt. Diese, meine Ansicht, ist nicht zu bewegen.

MfG
Albus
sound67
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 24. Feb 2004, 13:43

Nein, nein, es herrscht Normalität - auch im Musikleben. Aus der Normalität ragt selten ein Künstler heraus


Eben. Weil bereits ein hoher Standard erreicht wurde, v.a. technisch. Das ist es schwerer, noch zu glänzen.


Diese, meine Ansicht, ist nicht zu bewegen.


Genauso wenig wie die Dinosaurier.

Gruß, Thomas
Albus
Inventar
#13 erstellt: 24. Feb 2004, 14:03
Tag,

heutzutage jeder ein Carl Flesch, ein Taschner, ein Fritz Kreisler? Es ist ein kategorialer Unterschied zwischen einem Musiker (Geigenvirtuose in altertümelnder Sprechweise) und einem Geigenspieler.
Wir stehen auf den Schultern der Dinosaurier! Danke.

MfG
Albus
sound67
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 24. Feb 2004, 14:13

heutzutage jeder ein Carl Flesch, ein Taschner, ein Fritz Kreisler?


Nein. Aber viel mehr als früher sind dran an einem Carl Flesch, einem Taschner, einem Fritz Kreisler.


Wir stehen auf den Schultern der Dinosaurier!


Aber nicht, um dort stehen zu bleiben.

Gruß, Thomas
habakuk
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 24. Feb 2004, 14:17
mich überrascht, dass noch niemand nigel kennedy genannt hat. sein vier jahreszeiten sind wirlich grossartig anzuhören.

also:

1. nigel kennedy
2. heifetz
3. oistrach
meierzwo
Stammgast
#16 erstellt: 24. Feb 2004, 14:22
Hi!

kenn mich mit der Violin-Literatur nicht so aus....
Aber was ist denn mit Michael Rabin? Vielleicht klärt mich jemand auf, wie der in Fachkreisen beurteilt wird.

--meierzwo--
sound67
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 24. Feb 2004, 14:29

mich überrascht, dass noch niemand nigel kennedy genannt hat. sein vier jahreszeiten sind wirlich grossartig anzuhören.


Vielleicht, weil er sich seitdem (fast) völlig von der Klassik verarbschiedet hat und nur noch trendigen Crossover macht - oder, wenn er denn noch mal ein Klassikwerk einspielt, nichts Gutes mehr dabei herauskommt (siehe Neuaufnahme der Vier Jahreszeiten - von denen es auch interessantere Einspielungen gibt, v.a. im HIP-Bereich, oder das Elgar-Remake unter Rattle).

Gruß, Thomas
embe
Stammgast
#18 erstellt: 24. Feb 2004, 14:30
Hallo,
meine Favoriten ohne Rangfolge:
Hahn, Mutter, Haendel, Mullova, Josefowitz, Chung, Midori, Chang, Mordkovitch, Little bei den Damen.
Heifetz, Oistrach, Stern, Perlman, Kremer, Zimmermann, Turban, Tetzlaf, Vengerov, Rabin, Accardo, Carmingnola,
Francescatti, Ricci, Bell, Tellefsen, Storgards, Kavakos, Kennedy der Clown.
Mehr fallen mir grad nicht ein.
Gruß
embe
sound67
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 24. Feb 2004, 14:40

Hallo,
meine Favoriten ohne Rangfolge:
Hahn, ... Little bei den Damen.


!!!!!

Gruß, Thomas
Albus
Inventar
#20 erstellt: 24. Feb 2004, 15:04
Tag meierzwo,

wie ich oben schrieb, Michael Rabin, als "die Wiederkehr Paganinis". Dies ist ein stehendes Urteil aus Fachkreisen. Mein Dilettanten-Urteil steht in deren Reihe.

MfG
Albus
Alfred_Schmidt
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 24. Feb 2004, 15:17
Hallo, dieser Thread scheint ja ein Renner zu sein...

So schnell kamen die Antworten bisher noch nie .
ich meine natürlich die ersten, es folgt sicher noch einiges.

Mein Voting folgt etwas später, hier möchte ich noch ein
paar persönliche Anmerkungen machen.

Zunächst zum Titel des Threads:

Wenn man einen Thread eröffnet und ihn "tauft", dann muß
man sich Gedanken machen *wie*.
Da bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, sachlich,
witzig, publikumswirksam, originell, genau etc.
Jede Titelwahl ist ein Kompromiss, so bin ich überzeugt, daß
mehr Leute sich für "Die Hochzeit des Figaro" interessiert hätten, als für "Der tolle Tag".
*Dieser* Thread hätte *eigentlich* heissen müssen:
"Liste der in diesem Forum beliebtesten Geiger gewertet anhand vorhandener Tonaufzeichnungen"
Genau so war es nämlich gemeint, aber so kann man ein Thema nicht nennen.
Damit sind bereits einige Betrachtungen bezüglich der Gerechtigkeit abgehandelt. Bei den Dirigenten hatte ich
noch vorgeschlagen, keine Interpreten der Monozeit aufzuliesten. Es hat sich sowieso niemand dran gehalten, so hab ichs akzeptiert. Toscanini und Furtwängler strahlen sichtlich bis heute nach.
Bei Geigern habe ich aus díesem Grund kein Zeitlimit gesetzt. Paganini als Lieblingsgeiger ist natürlich eine
sparsame Sache, weil die Anzahl seiner Tonaufnahmen ja eine runde Zahl ist.

Zur Qualitätsbeurteilung Künstler gestern-heute
Gibts noch heute einen eigenen Thread. Danke für die Idee.

Viel Spaß weiterhin
Alfred


[Beitrag von Alfred_Schmidt am 25. Feb 2004, 19:21 bearbeitet]
embe
Stammgast
#22 erstellt: 25. Feb 2004, 01:17
Hi,
wie konnte ich nur Milstein, Grumiaux und Szeryng vergessen?

Vergebt mir.
embe
drbobo
Inventar
#23 erstellt: 25. Feb 2004, 16:07

Tag meierzwo,

wie ich oben schrieb, Michael Rabin, als "die Wiederkehr Paganinis". Dies ist ein stehendes Urteil aus Fachkreisen. Mein Dilettanten-Urteil steht in deren Reihe.

MfG
Albus



Hallo,

interessant ist allerdings, wie Paganini selbst (als Virtuose) einzuschätzen ist.
Natürlich gibt es viele Berichte, aber keinerlei Tondukumente.
Eine Einordnung kann daher nur spekulativ erfolgen.
meierzwo
Stammgast
#24 erstellt: 25. Feb 2004, 16:17

interessant ist allerdings, wie Paganini selbst (als Virtuose) einzuschätzen ist.
Natürlich gibt es viele Berichte, aber keinerlei Tondukumente.
Eine Einordnung kann daher nur spekulativ erfolgen.


Hallo,

das Zitat war zwar von Albus - egal.
Aber gibt es eigentlich einen Fall, bei dem der Komponist nicht in der Lage war, seine eigene -technisch anspruchvolle- Schöpfung zu spielen?
Zumindest bei den Pianisten/Komponisten fällt mir höchstens Robert Schumann ein (Press Clara for Play)
Von daher würde ich mal davon ausgehen, das Paganini ein großer Virtuose war...."Beweise" gibts natürlich keine.

--meierzwo--
drbobo
Inventar
#25 erstellt: 25. Feb 2004, 16:49
Hallo,

wusste schon, dass das von Albus war, habe aber aus Fauleheit den ganzen Text zitiert.

Es ist bekannt, dass Paginini seine eigenen Kompostitionen perfekt spielen konnte und ohne Zweifel war er ein grosser Virtuose, interessant wäre aber gerade der direkte Vergleich mit den "Grossen" des letzten Jahunderts.

Meines Wissens haben aber viele Komponisten auch für Instrumente komponiert, die sich nicht (virtuos) beherrschten.
(z.b. Beethoven - Violininenkonzert)
embe
Stammgast
#26 erstellt: 25. Feb 2004, 17:13
@ Alfred,
mein Thread lässt sich nicht mehr verändern.
Also nochmal aber nur 10:
1. Hilary Hahn
2. Viktoria Mullova
3. Midori
4. Frau Mutter
5. Heifetz
6. Milstein
7. Stern
8. Kavakos
9. Perlman
10. Kremer

Gruß
embe
Albus
Inventar
#27 erstellt: 25. Feb 2004, 17:23
Tag,

komponieren für vom Komponisten selbst nicht beherrschte Instrumente? Dazu gehört Brahms, der Klavier aber nicht Violine spielte - sein Berater für das Violinkonzert war Joseph Joachim. Bartok, spielte Klavier, aber nicht Violine, weshalb er für sein Violinkonzert die praktische Hilfe seines Freundes S. benötigte (Name fällt mir nicht ein, Verzeihung). Richard Strauss spielte nicht das Horn (sein Hornkonzert ist dennoch ein Hit). - Der Schöpfer ist überhaupt nicht stets sein bester Interpret oder Dirigent, wie der Autor eines Romans nicht zugleich sein kongenialer Kommentator ist. Werke haben etwas Selbständiges.

MfG
Albus

PS: Darf ich noch einen Geigenvirtuosen nachbenennen? Dann folgt noch der Teufelsgeiger unter den 'Historikern': Andrew Manze, mittlerweile Nachfolger von Trevor Pinnock beim English Concert, als Dirigent auch noch. Ja, das Veloziferische, alle wollen nur das Eine: Alles.
A.


[Beitrag von Albus am 25. Feb 2004, 17:27 bearbeitet]
sound67
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 25. Feb 2004, 18:13

Meines Wissens haben aber viele Komponisten auch für Instrumente komponiert, die sich nicht (virtuos) beherrschten.
(z.b. Beethoven - Violininenkonzert)


Und meist haben die, die ein Instrument virtuos beherrschten, eben auch nur solche Werke geschrieben: Virtuosenstücke, die sich allein auf technische Raffinessen stützen (siehe Spohr Violinkonzerte).

Gruß, Thomas
drbobo
Inventar
#29 erstellt: 25. Feb 2004, 20:41
Hallo

würdest du/ihr das Violinenkonzert von Paganini auch al "Virtuosenstück" bezeichnen?
Wie oben schon erwähnt, sind Violinenkonzerte nicht mein Steckenpferd...
sound67
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 25. Feb 2004, 21:15
Ganz bestimmt. Es handelt sich um technisch schwierige Stücke, die aber in der Form und im Einfall absolut konventionell sind. Showpieces eben. Allerdings unterhaltsame.

Gruß, Thomas
Alfred_Schmidt
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 25. Feb 2004, 21:33
@drbobo


würdest du/ihr das Violinkonzert von Paganini auch als "Virtuosenstück" bezeichnen?
Wie oben schon erwähnt, sind Violinkonzerte nicht mein Steckenpferd...


Paganinis Violinkonzerte sind geradezu der "Inbegriff des Virtuosenkonzertes", der "musikalische Gehalt" tritt hinter der "Virtuosität" in den Hintergrund. Die Konzerte waren ursprünglich für den eigenen Gebrauch geschrieben, Paganini versteckte die Noten geradezu,um sie nicht in die Hände der "Konkurrenz" gelangen zu lassen.

Zu Paganinis zeiten war er bestimmt Einzigartig, das glaube ich auch ohne Tonaufzeichnung, glaubwürdige Zeitgenossen berichten dies. Jedoch *heute* gibt es etliche Geiger, die
Paganinis Griffe beherrschen, so wäre er nicht mehr einzigartig.
Spohr ist im Gegensatz zu Paganini *kein* "Virtuose" um des Effektes willen, er bietet eher "musikalische Werte" (sein Stil ist allerdings momentan aus der Mode)und seine Werke weisen keine "akrobatischen Einlagen" des Effektes willen auf.
So ist auch zu verstehen, daß Spohr und Paganini sich, als sie sich trafen, ausgezeichnet verstanden und jeder den anderen achtete: Sie waren zu verschieden um Konkurrenten zu sein.....

Gruß
aus Wien
Alfred
ceti
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 25. Feb 2004, 22:28
Hallo Freunde .

Ich habe es gewust dass an Euch mehr drin ist als nur nur zu zählen wie viel Ihr kennt.

Ich werde Euch ein wenig versuchen diesen so genannte grossen Geigern zu beschreiben wer für welche Musikrichtung zur zeit interesant spiel .

Anna-sopfie Mutter .
Sie spiel besonderes gut Alte Musik , dazu gehören die Barockzeiten mit dem Komponisten wie Vavaldi-Tartini und etwas spätere zeit wie Mozart und Bethoven .
Alles andere was Sie auch immer versucht zu spielen kling wie möchte gerne Geigerin sein .

Gideon Kremmer .
Er spielt besonderes gut die Grossen Violin Konzerte der Romantik-zeit wie , Brachms , Tschaikowski , Paganini , Sibelius geht so und vielleicht noch etwas anderes apunzu .

Itzak Perlman .
Er war in meinen jugendjahr ein von den belibsteten Geigern .
Alles was ich auch immer hörte hätte ich gerne von ihm gehört und die Aufnahmme gehabt .
Nur um erlich zu sagen zum Glück dass man nicht immer in den selben alter bleibt habe ich festgestellt dass der Perlman hat den oberflüsigsten Klang die man von alle Viertuosen die zur zeit angebotten werden und wenn ich es noch mal ganz kurtz fassen sollte dann ist er nur interesant für kleine viertuose stücke und vileeicht noch genauer ausgedruckt für Musikfilm .

Menuin .

Der war tatsächlig ein sehr Talentierter Junger man damahls und hatte wirklich dass zeug zum richtigen Geigenspieler zu sein , nun ich weiss es nicht was mit ihm schon in seine jugendzeit geschehn ist den leider zum schluss hatte er grosse schwirigkeiten Violine zu spielen .

Oistrack , ich meine David und nicht der erbe .

Er war ein sehr ordentlicher , tüpisch Rusischer geschmack Violinist die die möglichkeit bekamm seit er den zweiten platz bei Wieniawski Violin Wettbewerb in Poznan(Polen) gewann und da er fast der erste Rusischer Violinist führer in diesen Jahren war wird dann deswegen so bekannt in erinnerung bleiben .
Als Lehrer war er warscheinlich sehr machthaben und gut .
Wer auch immer in seiner Klasse war zählter später auch zu den bekanntesten denn es ist ja klar dass wie bei den Guarneris oder Stradivaris Werkstadt nicht alle Intrumente die man Heute hat sind aus den Meistern von vorne biß zum schluss selber gemacht sondern von deren schülern ,wichtig war es aber das zum schluss Gusseppe Guarneri oder Antonio Stradivari zättel drin stand und keiner konnte es merken oder etwas da gegen unternehmmen , wie in den Heutigen Zeiten , Ihr verstäht schon was ich meine .

Ich werde jetzt meinen berschreibung est mal eine pause machen denn ich habe noch etas anderes zu tun am Tag , ich werde den aber bald wieder fortführen .

Biß dann wünsche ich Euch alles gute .


Mit Freundlichen Grüssen
Ceti .


Ach noch etwas .
Wenn jemand von diesen meinungen sich betroffen fühlt dann tut es mir leid , das ist unsere meinung und wenn man beser Violine gespielt hätte dann gebe es hier auch bessere kritik .
sound67
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 25. Feb 2004, 22:35
Wieviel kriegt man, wenn man alle Rechtschreibfehler findet?

Gruß, Thomas
gereon
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 25. Feb 2004, 23:13
meine bescheidene auswahl

jascha heifetz
henryk szeryng
nathan milstein
david oistrach
isac stern

hilary hahn
vadim repin
maxim vengerov
benjamin schmid
shlomo mintz
Albus
Inventar
#35 erstellt: 26. Feb 2004, 13:20
Tag ceti,

ein interessantes Maß, das Dir Frau Mutter so zu schätzen aufdrängt. Du bist doch sicherlich der Geige mächtig. Wie kann man als Geiger finden, der 2. Satz des Beethoven Violinkonzertes sei die Gebetsszene, die auch Frau Mutter süßlich daraus macht?, gegen die Noten, gegen den Raum möglicher Interpretationen. Nach meiner nicht-geigerischen Ansicht ist Frau Mutter als Künstlerin eine Manieristin.

MfG
Albus
drbobo
Inventar
#36 erstellt: 28. Feb 2004, 01:19
Hallo,
für die Leute die einen Fernseher besitzen kommt
am Sonntag den 29.2. von 19.00-19.45 auf Arte eine Serie über die "Stars der Violine"
unter anderem mit Ausschnitten aus Aufzeichnungen mit Kreisler, Oistrach und Menuhin

Viel Spass
Alfred_Schmidt
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 29. Feb 2004, 22:33
Hoppala,
Bin gerade dabei diesen Thread auszuwerten.
Dabei ist mir aufgefallen, daß ich selbst noch nicht abgestimmt habe.
Also dann, in willkürlicher Reihenfolge:

Isaac Stern
David Oistrach
Itzhak Perlman
Jehudi Menuhin
Henryk Szeryng
Wolfgang Schneiderhan
Artur Grumiaux
Hilary Hahn
Nathan Milstein
Christian Ferras

Wie man sofort sehen kann, habe ich mich bemüht, auch die französisch-belgische Geigenschule im Bewußtsein zu erhalten.

Grüße aus Wien
Alfred
Alfred_Schmidt
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 04. Mrz 2004, 21:37
ZWISCHENSTAND der "GRÖSSTEN GEIGER ALLER ZEITEN"


Da hier das Voting abgeschlossen erscheint, bringe ich euch nun die Liste mit den Bestplatzierten:

1 Platz

Jascha HEIFETZ
David OISTRACH


ex equo mit je 8 Stimmen
--------------------------------------------------

2. Platz

Isaac STERN

mit 7 Stimmen
---------------------------------------------------
3. Platz

Jehudi MENUHIN

mit 6 Stimmen
----------------------------------------------------
4. Platz

Gideon KREMER
Itzhak PERLMAN

ex equo mit je 5 Stimmen
-----------------------------------------------------

5. Platz

Nathan MILSTEIN
Anna Sophie MUTTER
Henryk SZERYNG

ex equo mit je 3 Stimmen

------------------------------------------------------


Geiger unter 3 Stimmen sind zwar in der EDV, werden aber nicht genannt.

Ich glaube es haben einige Forianer noch nicht abgestimmt.
Solten sie , der neu hinzugestoßene, hier noch ihre
Stimmen (wie im Posting 1 dieses Threads beschrieben)
nachtragen, wird bei Gelegenheit der Zwischenstand aktualisiert.

Das Ergebnis sagt lediglich über Beliebtheits- und Bekanntheitsgad der Künstler in diesem Forum etwas aus ist daher subjektiv. Eine "Wertung" ist damit nicht verbunden.

Wer kommentieren will ist hiezu herzlichst eingeladen.

Grüße aus Wien
Alfred
Alfred_Schmidt
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 14. Mai 2004, 10:53
Hallo liebe Forianer,

Vielleicht hat der Satz:
"Das Voting ist nun abgeschlossen", vielleicht aber die Tatsache, daß der Link vom Thread-Directory fehlerhaft war, dazu beigetragen, daß, im Gegensatz zum Dirigenten-Voting-Thread dieser seit zwei Monaten von niemand mehr erweitert wurde.

Also: Der Link ist nun repariert, und alle jene, die neu zu uns gestoßen sind, bzw alle die hier noch nicht abgestimmt haben, können das nun tun.

Spielregeln findet Ihr im ersten Posting diese Threads

Viel Spaß
Alfred
op111
Moderator
#40 erstellt: 14. Mai 2004, 13:27
Dann gebe ich auch mal meinen Senf dazu.

Nach Durchsicht meiner schmalen CD Sammlung mit Violinliteratur und nach den Konzerteindrücken (es lebe die Statistik 3x hoch):

Gidon KREMER
Jascha HEIFETZ
und ohne jede Wertung in der Reihenfolge hab ich noch:
David OISTRACH
Hilary HAHN
Isaac STERN
Jehudi MENUHIN
Itzhak PERLMAN
Zino FRANCESCATTI
Josef SZIGETI
Anne-Sophie MUTTER

Gruß
Franz


[Beitrag von op111 am 14. Mai 2004, 13:30 bearbeitet]
Susanna
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 05. Jun 2004, 22:58
Hallo,

aus für mich aktuellen Anlaß habe ich dieses Thema nochmal nach oben geholt.

Alfred schrieb:
Christian Ferras
Wie man sofort sehen kann, habe ich mich bemüht, auch die französisch-belgische Geigenschule im Bewußtsein zu erhalten.


Neulich bekam ich nämlich eine CD mit der Geigerin Viktoria Mullova geschenkt, leider mit den Mozartkonzerten. Leider deshalb, weil ich die nicht gerade zu den bedeutenden Werken Mozarts zähle.
Für mein Empfinden spielt Mullova gut, geschmeidig, aber zu "dünn", also auf keinen Fall überragend. (Die Paganinisachen soll sie angeblich überzeugender spielen.)
Daraufhin kramte ich eine lange nicht gehörte LP mit eben den Konzerten heraus, gespielt von Christian Ferras. Den Namen nenne ich, weil ihn dankenswerter Weise Alfred als einziger erwähnt und es doch m. M. nach ein großer Geiger war. Sein Spiel im Vergleich zur Mullova kraftvoll, die Melodiebögen hervorragend herausgeholt.
Kennt überhaupt noch jemand Ferras und hat eine Meinung über ihn? Und was hat's mit dieser franz.- belg. Geigenschule auf sich? Wer gehört noch dazu?

Gruß,
Susanna
mefisto
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 06. Jun 2004, 19:54
Hallo Alfred, hier noch mal meine Geigen-Favoriten:GERHARD TASCHNER (zu Unrecht vergessen),GEORG KULENKAMPFF,ZINO FRANCESCATTI,JULIAN SITKOVETSKY,DAVID OISTRACH,HILARY HAHN.Ich weiß übrigens nicht,was die Leute an Frau Mutter so toll finden..Gruß Guido.
cris
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 07. Jun 2004, 14:43
Hallo zusammen,

wusste noch gar nicht, dass so eine Umfrage existiert.
Hier also meine Favoriten:

David Oistrach
Anne-Sophie Mutter
Itzhak Perlman
Nathan Milstein
Yehudi Menuhin

Schöne Grüße
Christoph
Pati333
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 07. Jun 2004, 16:16
Wenn ich das richtig sehe, hat hier noch keiner den Geiger "Gil Shaham" erwähnt.
Er ist sehr jung und hat, wie ich finde, eine außergewöhnlich gute Tonqualität, achtet aber trotzdem darauf, die jeweiligen Stücke emoional zu gestalten. Meiner Meinung nach wird man in Zukunft noch öfter von ihm hören, denn er ist, soweit ich weiß, noch unter 30 Jahren. Einige Zeitungen handeln ihn bereits als "Titanen" ab und er wird des öfteren mit den "Großen" wie Yehudi Menuhin,Gidon Kremer etc. verglichen.
Allerdings weiß ich auch nicht, was einige an Ann-Sophie Mutter so gut finden, da gefällt mir Gil Shaham tausendmal besser.

Mfg Patrick H.
joerggr
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 06. Jul 2004, 01:52
Also:

Oistrach: 1973 gesehen in Berlin mit Brahms Violinkonzert, die Geige sah aus wie ein Spielzeug, das jeden Moment zerbricht, wenn er es ansetzte. Aber der Klang!!

Mullova: Leider noch nie im Konzert, zuerst die Vivaldi Jahreszeiten gehoert, seitdem jede Einspielung gekauft, die ich kriegen konnte. Zuletzt: Beethoven Violinkonzert, erschienen 2003 bei Phillips, einfach umwerfend! Aber auch: 'through the looking glass' unbedingt anhoeren!

Leila Josefowich: Hat sie ueberhaupt schon jemand erwaehnt? Vor kurzem gehoert im Konzert mit Schostakowich (wenn schon Hillary Hahn...)

Michael Rabin: Perlman hat seine Einspielung der Paganini-Capricen diesem Geiger gewidmet. Er lebte um 1960 und wurde nur 26 oder so. Es gibt 6 CDs mit allem, was er eingespielt hat, unbedingt anhoeren!

Gruss, Joerg
RS1500
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 06. Jul 2004, 11:13
Nachfolgend meine Favoriten:

1. David Oistrach
2. Jascha Heifetz
3. Gidon Kremer
4. Michael Rabin
5. Wolfgang Schneiderhan
6. Artur Grumiaux

Überzeugenderen Brahms+Tschaikowsky als von Oistrach gibts's nicht, perfekter als von Heifetz gehts'nicht, analytischer als von Kremer auch nicht, feurigeren Paganini als von Rabin ebensowenig, und schöneren Mozart als von 5. und 6. auch nicht.

Gruß
Gerd
maniK
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 10. Mrz 2005, 19:58
[quote="Susanna"]
Kennt überhaupt noch jemand Ferras und hat eine Meinung über ihn? Und was hat's mit dieser franz.- belg. Geigenschule auf sich? Wer gehört noch dazu?

Hallo, Susanna,
ich bin etwas spät zum Thema gestoßen und finde toll, daß noch jemand Christian's Musik kennt. Ich habe ihn über viele Jahre (seit er Anfang der 60er Karajan's Vorzeigegeiger wurde)verfolgt. Dann "verschwand" er plötzlich von der Bildfläche bis ich in Paris lebte und 1980 erfuhr, daß er Conservatoire de Musique lehrte. Einige Monate nachdem ich ihm geschrieben hatte und ermunterte, wieder aufzutreten, trat er (das war sicher Zufall)dann tatsächlich, in kleinem Rahmen und zusammen mit seinem langjährigen Partner, Pierre Barbizet, auf. Ich sah ihn in 2 Konzerten in Paris bevor er, kurz vor dem dritten Konzert, Selbstmord beging.
Er ist sicher einer der ganz großen Violonisten, besonders seine Interpretationen der Konzerte von Sibelius und Brahms sowie der Sonate von Franck sind m.E. unerreicht.
Für mich ist daneben besonders Perlman in seiner großen Zeit unerreicht. Seine Aufnahme der Symphonie Espagnole ist für mich eine der bedeutendsten Aufnahmen in der klassischen Musik.
Ich möchte noch einen weiteren Violonisten hinzufügen, der wegen seiner besonders eigenwilligen Interpretationen interessant ist: Bronislav Hubermann

Gruß ManiK
Susanna
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 10. Mrz 2005, 21:59

maniK schrieb:
Er ist sicher einer der ganz großen Violonisten, besonders seine Interpretationen der Konzerte von Sibelius und Brahms sowie der Sonate von Franck sind m.E. unerreicht.

Hallo ManiK,

danke für Deine interessanten Ergänzungen zu Chr.Ferras!
Wenn Du's noch nicht entdeckt hast, hier wird das Thema Ferras auch behandelt, und Du kannst sehen, daß es ein paar Leute mehr gibt, die diesen Geiger gut finden:

http://www.hifi-foru...ead=522&postID=13#13

http://www.hifi-foru...=173&back=&sort=&z=2

Grüße,
Susanna
AcomA
Stammgast
#49 erstellt: 10. Mrz 2005, 22:58
hallo,

heinrich ignaz v. biber
louis spohr
niccolo paganini

pablo de sarasate
joseph joachim
eugene ysaye

fritz kreisler
bronislav huberman

jascha heifetz
nathan milstein
david oistrach
yehudi menuhin
isaac stern

itzhak perlman
gidon kremer
thomas zehetmair


gruß, siamak
Ifukube
Stammgast
#50 erstellt: 10. Mrz 2005, 23:58
Ich möchte mal einen anderen Aspekt der "größten Geiger" einbringen:

Da ich eine Einspielung eines neuen Werkes immer interessanter finde, als die 300. Einspielung von Bartoks 2., mag ich besonders die Geiger, die sich für unbekannteres Repertoire einsetzen. Meine Wahl fällt daher auf folgende Leute:

Irvine Arditti
Christina Astrand
Christiane Edinger
Rebecca Hirsch
Gidon Kremer
Tasmin Little
Elmar Oliveira
Lydia Mordkovitch
+ einige "lokale" Größen


Gruß,
Ifukube
Susanna
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 11. Mrz 2005, 00:28

Ifukube schrieb:
Ich möchte mal einen anderen Aspekt der "größten Geiger" einbringen:

Da ich eine Einspielung eines neuen Werkes immer interessanter finde, als die 300. Einspielung von Bartoks 2.,

.....
Christiane Edinger

.....ist sehr gut! Ich konnte sie mal live hören.


+ einige "lokale" Größen

Was verstehst Du darunter?

Gruß,
Susanna
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