Orgelmusik für Lautsprechertests gesucht.

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kempi
Inventar
#1 erstellt: 18. Sep 2009, 15:25
Hallo Forenten,
habe gestern zum ersten Mal bewusst Orgelmusik gehört und war sehr überrascht, wie tief so eine kleine Kirchenorgel in die Bässe hinabsteigt und dass man jedes Padal und jedes Blasen leise hören kann.
Jetzt denke ich, dass das eine gute Musik für Lautsprechertests ist und wüsste gerne, welche Aufnahmen empfehlenswert sind.
für die Tipps
Kings.Singer
Inventar
#2 erstellt: 20. Sep 2009, 20:32


Keine Kirchenorgel, aber dafür Telarc typischer giftiger Bass.

Muss mich korrigieren: Für die Aufnahmen wurden verschiedene Orgeln benutzt, darunter auch einige Kirchenorgeln.


[Beitrag von Kings.Singer am 20. Sep 2009, 20:47 bearbeitet]
teleton
Inventar
#3 erstellt: 23. Okt 2009, 10:22
Hallo Kempi,

wenn Du fabelhafte Klangtechnik in TOP-DECCA-Qualität suchst, dann sind alle Decca-CD´s mit Peter Hurford ein gefundenes Fressen für Dich.
Egal ob es um Bach-Orgelwerke, oder Orgelwerke aus der Romantik von Liszt, Widor, Frank, Mendelssohn, Brahms geht, dann Peter Hurfort bei Decca !



Decca, ADD/DDD

Ich weis ja jetzt nicht welche Werke Du suchst, deshalb habe ich mal diese CD abgebildet, die mit 25Stücken einen bunten Querschnitt bietet.
Aber man kann mit Hurford auch Bach, Händel und die Romantiker (eine Decca-Doppel-CD) bekommen.

TIPP: Bei amazon Hurford Decca eingeben, dann siehst Du was es so gibt.
Laser12
Stammgast
#4 erstellt: 22. Nov 2009, 13:16
Moin,

ich teste mit Toccata und Fuge d-moll von Johann Sebastian Bach, BWV 565.

Das Stück ist relativ bekannt und wird daher häufig gespielt. Dadurch hat man die Möglichkeit, auch mit dem Original zu vergleichen.

Meine beste Aufnahme ist die von Florian Wilkes auf der Johann Adam Berner-Orgel in Sillenstede.



Die gibt es für 10,- bei der Kirchengemeinde Sillenstede (http://www.kgsill.de/ ist gerade unpässlich) oder bei Amazon für 22,99.
Kings.Singer
Inventar
#5 erstellt: 26. Nov 2009, 20:55
Hi.


Laser12 schrieb:
Das Stück ist relativ bekannt und wird daher häufig gespielt. Dadurch hat man die Möglichkeit, auch mit dem Original zu vergleichen.


Vielleicht ist die Frage blöd, aber.... Mit dem Original vergleichen? Lebt Bach etwa noch und hat eine CD aufgenommen?


Viele Grüße,
Alex.
op111
Moderator
#6 erstellt: 26. Nov 2009, 21:11
Hallo Alex,

Kings.Singer schrieb:
Mit dem Original vergleichen? Lebt Bach etwa noch und hat eine CD aufgenommen?

meine Frage klingt vielleicht noch blöder,
aber hat Bach das Werk jemals gespielt?
pc-bsd-marco
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 05. Jul 2012, 10:38
Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit Ben van Oosten bei MDG-Musikproduktion Dabringhaus & Grimm

Die Aufnahmen die Ich habe sind von der Cavaillé-Coll-Orgel St. Ouen, Rouen

Guilmant: Orgelsonaten Nr. 1 - 8

Vierne: Orgelsinfonien Nr. 1 - 6


[Beitrag von pc-bsd-marco am 05. Jul 2012, 10:56 bearbeitet]
op111
Moderator
#8 erstellt: 05. Jul 2012, 11:30
Wenn Vierne genannt wird sollte auch Charles-Marie Widor (1844–1937) nicht unerwähnt bleiben.
Seine 10 Sinfonien für Orgel solo sind so etwas wie Standardwerke ihrer Epoche geworden.
pc-bsd-marco
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 06. Jul 2012, 10:20

Widor: Das Orgelwerk (3)
Cavaillé-Coll-Orgel St. -Ouen, Rouen


Stimmt hast Recht, die Guilmant Aufnahmen gefallen mir nur besser
pc-bsd-marco
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 21. Jul 2012, 18:45
Sanug
Stammgast
#11 erstellt: 29. Aug 2012, 19:37
Danke für den Tipp mit Peter Hurford! Beim Planeten habe ich heute für nur 3,99 € folgende CD erstanden:

amazon.de

Organ Spectacular - Peter Hurford, Simon Preston

Ganz brauchbar als preiswerte Einstiegsdroge!
Sanug
Stammgast
#12 erstellt: 07. Sep 2012, 17:01

Laser12 schrieb:
Meine beste Aufnahme ist die von Florian Wilkes auf der Johann Adam Berner-Orgel in Sillenstede.
Die gibt es für 10,- bei der Kirchengemeinde Sillenstede (http://www.kgsill.de/ ist gerade unpässlich)

Diese CD habe ich mir besorgt, danke für den Tipp. Ich finde sie wenig spektakulär, aber dafür musikalisch gut und klanglich sehr ausgewogen.

Hier die URL der Kirchengemeinde Sillenstede, mit denen ich telefonisch und per Mail sehr freundlichen Kontakt hatte. Die CD ist dort weiterhin für 10 Euro + 1,45 Versand zu haben. Wer dort anrufen will, sollte die Bürozeiten beachten, sonst landet man auf dem Anrufbeantworter: Mo.-Fr. 9.00-12.00 Uhr, Do 14.00-17.00 Uhr.
h-hannah
Stammgast
#13 erstellt: 19. Nov 2012, 18:35
Für spannende Klangfarben mal die Messiaen-Aufnahmen bei BIS anhören
laminin
Stammgast
#14 erstellt: 30. Jan 2014, 21:09
Auch wenn ich ein wenig spaet bin, mag die Fragestellung nach Orgelmusik zum Anlage (vornehmlich Lautsprecher) testen noch fuer einige (wieder) interessant sein.

Ich bin ueberrascht, dass bislang noch niemand die CD Pomp and Pipes mit dem Dallas Wind Orchester erwaehnt hat: da geht es quer duch den Frequenzbereich von 16Hz bis nach oben offen (limitiert durch die altersbedingten Hoehrschwaechen), und Dynamik ist da auch noch zu finden.

Vom musikalischen Gesichtspunkt vielleicht nicht das Feinste (da sind einige der oben genannten Beispiele wohl besser), aber aufnahmetechnisch hervorragend (mit SACD mag es besseres geben) und zum LS testen wirklich geeignet.
op111
Moderator
#15 erstellt: 31. Jan 2014, 08:45
Hallo,
die CD
jpc.de
ist möglicherweise untergegangen, weil sie wegen ihres Titels weniger den typischen E-Musik-Fan anspricht, der klingt so wie typische Demo-Häppchen CDs aus den 1970ern (HiFi-Karajan )
Werke(Teile) f. Orgel, Bläser & Percussion von Karg-Elert, Reed, Gigout, Wills, Grainger,
Dupre, Nelson, Widor, Weinberger sind durchaus als Klassik anzusehen.
JPC führt irritierenderweise die CD unter "Kammermusik".
Doc-Brown
Stammgast
#16 erstellt: 02. Sep 2014, 19:40
Was soll es dem Tester nützen, eine Aufnahme zu empfehlen, wenn er die Orgel gar nicht kennt? Was soll man dabei beurteilen können ohne das Ausgangsmaterial genau zu kennen?

Müsste die Frage nicht heißen: Ich kenne die Orgel XY, weil ich dort Organist/Kantor bin oder sie regelmäßig in Aufführungen höre. Wer kann mir von dem Instrument eine gute Aufnahme empfehlen?

Sogar wenn das Instrument und die Akustik schlecht klingt, ist das für einen Test hilfreich, wenn es sich dann bei der Wiedergabe genauso anhört. Es zählt doch der Vergleich zum Original. Alles andere ist nur Effekthascherei: Man kann einen Klang so erzeugen (durch Manipulation oder synthetisch), dass es auf jedem quäkigen MP3-Player beeindruckend klingt. Das hat aber imho mit HighFidelity wenig zu tun.

p.s.: Vielleicht sollte man überlegen, selber eine Aufnahme anzufertigen.
dktr_faust
Inventar
#17 erstellt: 03. Sep 2014, 16:41
Gerade bei Orgel bringt das in meinen Augen nichts sich an der Live-Erfahrung zu orientieren (zu dem Großteil der Aufnahmen die man so hört, hat man diesen Vergleich eh nicht)....ich bin jahrelang in jedes Konzert im Kölner Dom gegangen und kannte daher die Orgel recht gut - trotzdem hab ich sie auf Aufnahmen nie wirklich wiedererkannt. Daher ist es IMO deutlich wichtiger das Stück und die spezielle Aufnahme zu kennen wenn man damit Lautsprecher testen will - ob man evtl. Effekte und technische Optimierungen dann nutzt bleibt schließlich jedem selbst überlassen.

Grüße
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