USB Interface für DT-770

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g0nky
Neuling
#1 erstellt: 28. Mrz 2020, 14:14
Grüße!

An meinem PC nutze ich seit Jahren einen Beyerdynamic DT-770 Pro 80 Ohm. Zu meiner Schande bisher immer über Onboard-Audio Das soll sich jetzt ändern! Zunächst hatte ich den Creative SoundBlaster G6 im Auge. Bin dann aber schnell auf die "normalen" USB Interfaces gestoßen. Focusrite ist super beliebt, so war das Scarlett Solo fix als Kaufwunsch definiert.

Mein günstiges Lavalier Mikrofon für Discord/Zoom hätte ich dann per XLR-Adapter ans Interface angeschlossen. Kostenpunkt insgesamt ~125 Euro.

Dann habe ich das Behringer XENYX 302USB entdeckt. Krasser Preis, zudem kann ich das Mikrofon ohne Adapter betreiben und zusätzlich noch Höhen/Tiefen regulieren - so eine kleine EQ-Spielerei find' ich super.

Meine Frage ist nun ob der Sound, der mich beim Behringer über die KH erreicht, eurer Expertise nach annähernd an den des Scarletts heranreicht. Ein bisschen schlechter wäre nicht schlimm, ich betreibe die DT-770 wie gesagt seit Jahren mit Onboard-Sound... Wenn der Klang des Scarletts allerdings deutlich besser ist, würde ich's trotz geringerem Funktionsumfang hinsichtlich Mikrofon nehmen - der Fokus liegt schließlich beim Klang. Wäre Mixer + "echter" KH-Verstärker ohne Mic-Support auch eine gute Lösung?

Beide bestellen und ausprobieren möchte ich ungerne, bin kein Freund von Retouren

Falls ihr weitere Alternativen parat habt, bin ich auch sehr dankbar! Max. 130 Euro inkl. nötigen Adaptern wäre prima.



Beste Grüße und schon mal vielen Dank im voraus. Bleibt gesund!
noexen
Inventar
#2 erstellt: 28. Mrz 2020, 20:20

Meine Frage ist nun ob der Sound, der mich beim Behringer über die KH erreicht, eurer Expertise nach annähernd an den des Scarletts heranreicht

nein.

was möchtest du mixen das du dir sowas wie das scarlet kaufen willst?
ansonsten kauf dir nen einfaches usb-interface mit KHV für deine kopfhörer und gut.
dein lavalier mic läuft auch so einwandfrei am onboard audio.
SMSL M3 für 80euro und gut ist.


[Beitrag von noexen am 28. Mrz 2020, 20:42 bearbeitet]
g0nky
Neuling
#3 erstellt: 28. Mrz 2020, 22:40
Ich würde gerne mehr aus dem Mikrofon rausholen - mit Equalizer soll da von der Qualität her noch einiges gehen. Auch für Voice-Over etc. denkbar.
CharlesDreyfus
Stammgast
#4 erstellt: 29. Mrz 2020, 11:38
UMC202HD mit VXLR+.
Dazu kannst du EQ APO installieren und auf den Mikrofoneingang anwenden. Damit kannst du die Stimme entzerren.

Wäre in meinen Augen das Einfachste.
noexen
Inventar
#5 erstellt: 29. Mrz 2020, 14:54

Dazu kannst du EQ APO installieren und auf den Mikrofoneingang anwenden. Damit kannst du die Stimme entzerren.


das geht übrigens ohne jegliches interface...
für voice-over (was auch immer da gemeint ist, kann ja alles sein) ist nen mixer natürlich keine sinnlose sache...
CharlesDreyfus
Stammgast
#6 erstellt: 29. Mrz 2020, 16:17
Das Interface ist in dem Fall für die Aufnahmequali zuständig. Wenn der Sound trotz Interface nicht genügt, ist das Mikro der Flaschenhals.
Der Kopfhörerausgang ist auch nicht schlecht, wäre für einen 80 Ohm Hörer gut geeignet.

Wäre in meinen Augen das bessere Gesamtpaket, als ein Xenyx 302 oder AG03.


[Beitrag von CharlesDreyfus am 29. Mrz 2020, 16:24 bearbeitet]
JackA$$
Inventar
#7 erstellt: 30. Mrz 2020, 14:29
1. Behringer UMC Geräte sind klanglich gleich gut wie Focusrite Scarlett, kosten aber die Hälfte wenn nicht weniger.
2. Ein SMSL M3 ist maßlos überteuert für die Leistung, die er liefert.
3. Mit einem UMC22 und UMC202HD konnte Ich problemlos einen 250 Ohm DT 770 antreiben auf übermäßig hoher Lautstärke.
4. Muss ein Onboard nicht zwangsweise schlecht sein. Wenn deiner gut implementiert ist, wirst du keine klanglichen Verbesserungen erfahren durch ein USB-Interface oder Mischputl.
CharlesDreyfus
Stammgast
#8 erstellt: 30. Mrz 2020, 15:01

JackA$$ (Beitrag #7) schrieb:
1. Behringer UMC Geräte sind klanglich gleich gut wie Focusrite Scarlett, kosten aber die Hälfte wenn nicht weniger.

https://www.audiosci...ested-adc-png.41097/
https://www.audiosci...surements-png.38619/
https://www.audiosci...surements-png.41079/

Gleichwertig?
Basstian85
Inventar
#9 erstellt: 30. Mrz 2020, 15:11
SMSL M3 - Ein KHV mit integriertem DAC (optisch, coax, USB) für ca 75€... "maßlos überteuert"? Die "Leistung" - mW ist ja erstmal zweitrangig, je nach KH der verwendet wird kann das absolut ausreichend sein. Ist das Gehäuse aus Metall? Edit: anscheinend ja Berichten nach...


[Beitrag von Basstian85 am 30. Mrz 2020, 15:15 bearbeitet]
g0nky
Neuling
#10 erstellt: 30. Mrz 2020, 15:14
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten!

Ich konnte in der Zwischenzeit das XENYX 302USB von einem Kumpel testen, der hatte das noch als mobilen Ersatz rumliegen.
Der Klang ist nicht besser als mit meiner Onboard-Soundkarte und das Mikro wird, warum auch immer, nicht erkannt. Also ist das wohl sicher raus.

Das UMC202HD sieht gut aus. Wäre das FX-Audio DAC-X6 auch eine Alternative?
Von dem Interface verspreche ich mir einen besseren Klang, um die Lautstärke geht es mir eigentlich gar nicht. Aktuell platzen mir schon die Ohren wenn ich die KH voll aufdrehe. Ist das Wunschdenken? Habe häufiger das Gefühl, dass etwas Volumen und Kraft fehlt, aber vielleicht brauche ich einfach neue KH und bin schon an der Grenze der DT-770?

Bezüglich Onboard-Sound kann ich noch sagen dass ich mit meinem neuen Mainboard (MSI MEG x570 Unify) gefühlt etwas besseren Klang habe als vorher. Konnte ich aber leider nicht direkt vergleichen, ist also etwas subjektiv.

Zur Mikro-Situation: Habe mir EQ APO angeschaut und es funktioniert auch ganz gut. Fine eine analoge Lösung zwar cooler, wäre aber natürlich mehr eine Spielerei für meine amateurhaften Einsatzzwecke.

Danke nochmal & beste Grüße
Basstian85
Inventar
#11 erstellt: 30. Mrz 2020, 15:20
vom DAC X6 würde ich abraten. Der war messtechnisch schon nix und hat wohl eine Revision bekommen - ist deutlich schwächer geworden. Ausserem berichten Einige von Störgeräuschen/Defekten.

Ich befürchte viel Besser wird der DT770 nicht klingen, Verstärker hin oder her. KHs sind halt subjektiv. Was gefällt eigentlich an dem Klang nicht?.

EQ APO ist schon sehr cool, da hat man die volle Kontrolle.
g0nky
Neuling
#12 erstellt: 30. Mrz 2020, 17:13

Basstian85 (Beitrag #11) schrieb:
Ich befürchte viel Besser wird der DT770 nicht klingen, Verstärker hin oder her. KHs sind halt subjektiv. Was gefällt eigentlich an dem Klang nicht?


Mir fehlt etwas Kraft und Bumms. Ich weiß, das sind jetzt wenig wissenschaftliche Aussagen aber ich bin auch wahrlich kein Experte. Die Beyerdynamic klingen etwas analytisch? Damit etwas los ist, muss ich schon recht doll aufdrehen und ich höre auch gerne bei niedrigerer Lautstärke. Dachte mit einem Verstärker/Interface könnte man das beheben und mehr Leben in die Bude bekommen. Ich höre hauptsächlich 70/80s Rock, Hiphop und Synthwave - muss also Allroundsound sein.
CharlesDreyfus
Stammgast
#13 erstellt: 30. Mrz 2020, 17:34
noexen
Inventar
#14 erstellt: 30. Mrz 2020, 17:54

Von dem Interface verspreche ich mir einen besseren Klang, um die Lautstärke geht es mir eigentlich gar nicht.


kauf dir doch bitte für diesen zweck ein interface, das NACHWEISLICH (durch korrektes messen mit qualifizierten elektronischen geräten!) 1. von der leistung für deinen kopfhörer vollkommen ausreichend ist und 2. der frequenzgang so linear wie möglich, also möglichst keine frequenzgangsverzerrung DURCH den DAC oder KHV erfolgt.

und JA, genau das ist beim SMSL M3 der fall und NEIN, das gerät ist mit 80euro nicht nur nicht überteuert sondern eher spottbillig weil es im bereich sub-100euro nämlich (auch wenn das gerät sicher nicht mal annähernd perfekt ist) gar nix vergleichbares gibt!

der frequenzgang am scarlett am KHV-out ist ebenfalls absolut einwandfrei, aber es gibt eben fast keine leistung: 25mW gegen 32Ohm! das ist so gut wie GAR NIX.
das M3 kommt immerhin auf über 100, was trotzdem ziemlich wenig ist.

der DT770 80Ohm ist nicht grade ein hochempfindlicher kopfhörer der wenigstens ETWAS leistung gebrauchen kann um anständig zu klingen und davon hat selbst das M3 nicht grade viel.

ein techn. mehr oder weniger (für die preisklasse) makelloses interface wie der dx3pro kommt auf die 20fache leistung des scarlett.


Ist das Wunschdenken? Habe häufiger das Gefühl, dass etwas Volumen und Kraft fehlt, aber vielleicht brauche ich einfach neue KH und bin schon an der Grenze der DT-770?

das könnte sein. wobei der DT770 eben SOWIESO schon einen ganz eindeutig angehobenen frequenzgang im bassbereich hat.
wenn dir das nicht genug ist brauchst du eben nen KH der da eben noch mehr hat, klar, das gibts.

aber anfangen würde ich doch erst mal damit, mir ein ordentliches interface zuzulegen (linearer ausgang ohne abfall imtieftonbereich), mit nem ordentlichen KHV um mangelnde verstärkerleistung als ursache auszuschliessen. und ja, dazu bietet sich als neugerät z.b. das dx3pro an und ja, mmn. auch das SMSL M3 wenn man nicht grade laut hört und keine geringen eingangspegel hat, die heftig verstärkt werden müssen.

wenn du das günstigste haben willst was den job absolut einwandfrei erledigt und noch nen legacy PCI slot auf deinem mainboard frei hast, kauf dir die asus xonar essence st soundkarte, gibts bei ebay kleinanzeigen ab 50euro gebraucht, das ding hat nen einwandfrei linearen frequenzgang am KHV-out und mehr als genug leistung (ca 200mW/80ohm) und ja, die würde ich einem smsl m3 jederzeit vorziehen.

https://www.ebay-kle.../1354881383-225-6110


Mir fehlt etwas Kraft und Bumms

warum nicht, das kann ja sein.


Dachte mit einem Verstärker/Interface könnte man das beheben

das kannst du dann damit beheben, wenn der vorherige verstärker eindeutig zu wenig leistung für die KH hatte, was bei onboard sound sehr wohl sein kann. aber auch das ersetzt keinen stark basslastigen KH wie k.a. z.b. den MEZE 99, der dazu noch ohnehin einen deutlich höheren wirkungsgrad hat und deutlich weniger verstärkerleistung benötigt.


Wäre Mixer + "echter" KH-Verstärker ohne Mic-Support auch eine gute Lösung?

auf jeden fall, wenn man bspw. an den scarlett line-out einen ordenlichen analogen KHV anschliesst (geringste investitionskosten würde hier wohl topping a30 für 110euro verursachen) dann sollte das absolut einwandfrei sein und aus deiner perspektive auch sinn machen, aber ganz sicher zusammen nicht 130euro kosten sondern 200+... und dann kannste dir den spass auch sparen und dir gleich ein motu m2 kaufen. problem solved!

meine meinung, bin dann raus hier, ist ja auch fast alles 3x gesagt worden zu dem thema.
Basstian85
Inventar
#15 erstellt: 30. Mrz 2020, 18:27
Jo, das könnte man gut mit EQAPO hinbekommen. Probier mal die Settings aus, die CharlesDryfuss gepostet hat. Ich habe den 250ohmigen und probier die die Tage auch mal aus. Verstehe aber nicht ganz was der Unterschied zwischen "fresh" und "New" Earpads sein soll

Edit: @Dryfuss: Was heißt "The first 5 filters can be used independently. When using independent subset of filters, apply..."?

In meinem eigenen Setting hatte ich auch den Bereich 200 - 300 Hz angehoben, da der DT770 hier recht wenig Energie hat. Das lässt ihn IMO kühl, manchmal "dünn" - obwohl viel Bass - und analytisch wirken, evtl. meinst du das mit es fehlt dir an "Kraft"...


[Beitrag von Basstian85 am 30. Mrz 2020, 18:33 bearbeitet]
CharlesDreyfus
Stammgast
#16 erstellt: 30. Mrz 2020, 19:40
@Basstian85:
Die "fresh" und "new" Messreihen von Oratory wurden einmal mit neuen und einmal mit alten Ear Pads gemacht. Mit dem Alter der Pads verändert sich schon mal der Sound. Zum Beispiel, weil der Schaumstoff nachgibt und sich dadurch der Abstand zwischen Ohr und Treiber verringert. Je nach Material und Anpressdruck passiert das früher oder später.
Neue Pads vs alte Pads
Kann aber auch eine Messungenauigkeit sein.

Mit "independently" ist glaube ich gemeint, dass diese Filter die grobe Abstimmung vorgeben und daher so schon genutzt werden können. Alles danach scheint mir Feintunig zu sein.
Der Hinweis ist denke ich für Hardware-EQs mit eingeschränkter Anzahl von Filtern interessant.

Zu den Korrekturen insgesamt muss natürlich angemerkt werden, dass die Ergebnisse je nach persönlicher Präferenz (Targets) und Messverfahren abweichen können.


[Beitrag von CharlesDreyfus am 30. Mrz 2020, 19:40 bearbeitet]
JackA$$
Inventar
#17 erstellt: 31. Mrz 2020, 10:24

CharlesDreyfus (Beitrag #8) schrieb:

Gleichwertig? :Y

jop.



[Beitrag von JackA$$ am 31. Mrz 2020, 10:25 bearbeitet]
noexen
Inventar
#18 erstellt: 31. Mrz 2020, 14:05
auch das behringer interface egal ob 202 oder 204 ist KEINESWEGS! dazu geeignet, einen KH wie den DT770/80 optimal anzutreiben... der KHV ist GROTTENMÜLL! (entschuldigung, mir fällt dazu nix anderes ein...). habt ihr da schon mal nen KH wie den DT770 angeschlossen? wir haben das mal versucht, den KHV kann man vielleicht bis kurz nach mittag aufdrehen, dann ist schluss mit sauberem klang...

allerhöchstens würde ich da zum dauerhaften betrieb einen niederohmigen und/oder sehr wirkungsstarken KH wie nen HD-25 anschliessen (aber wer will schon nen HD-25 länger als 30min aufsetzen )

mmn. gilt für das behringer das gleiche wie das scarlett: als mixer wenn man da nen 0815 mic anschliessen will (beim scarlett auch bessere) ist das ok wenn man den line-out verwendet, (der übrigens auch nicht grade sehr laut ist, vorsichtig formuliert ), aber als interface zum betreiben von KH eben auch besser line-out verwenden und da einen separaten KHV anschliessen, und auch wenns "etwas" günstiger wird als mit dem scarlett solo, mit nem ordentlichen budget KHV wie dem a30 ist man dann trotzdem mind. bei 175euro und damit im preisbereich der motu... warum sollte man das machen, macht für mich keinen sinn mit einem DT770/80, der an der motu einwandfrei laut genug wird, und das man das behringer nicht mit der m2 (oder IRGENDEINER motu) vergleichen kann sollte klar sein, auch wenn ich die haptik vom umc204 sonst besser fand als erwartet.

ich check auch einfach die erwartungshaltung nicht: irgendwelche chinesischen buden wie topping oder smsl schaffen es grade mal so, für 100euro ENTWEDER einen ordentlichen dac ODER einen khv für 100euro zu bauen... schon das M3 für 80euro ist mir ein absolutes rätsel (aber "wenigstens" dabei keineswegs sehr gut und auch nicht für hochohmige KH geeignet).

und hier in europa erwarten die leute ernsthaft BEIDES zusammen in einem gerät mit mechanik dran (4 potis und 5 buttons!) und noch mic-preamps an gleich 2 (!!) eingängen für 65euro (202HD) könnte auch nur annähernd gute ergebnisse in allen funktionen abliefern... (echt jetzt?)

ist doch LOGISCH das das nicht geht. das ding ist halt völlig ok wenn man da nen budget mic anschliesst und nix erwartet und dazu ordentliche aktivmonitore anschliesst auch wenn der ausgangspegel low ist (der tontechniker so: arghl! -- der homeuser so: egal ), und na klar kann man da zu kontrollzwecken auch "irgendwas" über KH abhören...
zum dauerhaften KHV betrieb ist das ding aber suboptimal bis (je nach KH eben) nicht zu gebrauchen (weil, nicht zu fassen, die leistung nicht reicht), bzw kann man da klanglich dann halt nix erwarten wenn der KH leistung braucht aber der KHV auf dem letzten loch pfeift und dazu dann noch verzerrt.

wünsche allen einen angenehmen iso-tag!


[Beitrag von noexen am 31. Mrz 2020, 14:38 bearbeitet]
CharlesDreyfus
Stammgast
#19 erstellt: 31. Mrz 2020, 16:26
Wisch dir mal den Schaum vom Mund!
Hoffentlich ist es nicht Corona...

JackA$$ (Beitrag #17) schrieb:

CharlesDreyfus (Beitrag #8) schrieb:

Gleichwertig? :Y

jop.
[...]
[...]

Fehlen nur leider die Hinweise auf eventuelles Clipping. Insbesondere was den KH-Ausgang betrifft.

Laut ASR ist beispielsweise das 204HD bis ca.12 Uhr okay. Ist nur die Frage, ob der Wirkungsgrad da mitspielt und bereits für ausreichend Pegel sorgt. Mit den 80 Ohm Beyer dürfte es eigentlich keine Probleme geben.

Ob ein besser DAC/AMP den Klang insgesamt aufwerten kann, muss wohl jeder für sich selbst herausfinden.
JackA$$
Inventar
#20 erstellt: 31. Mrz 2020, 21:21
Aus der Praxis kann Ich dir sagen, dass da nur bei anstrengenden Lautstärken bei einem 250 Ohm DT 770 das Clipping beginnt, bei mir stand der Regler auf 14Uhr. Außerdem schneiden da die Scarlett Geräte auch nicht besser ab.


[Beitrag von JackA$$ am 31. Mrz 2020, 21:30 bearbeitet]
CharlesDreyfus
Stammgast
#21 erstellt: 31. Mrz 2020, 21:26
Womit nun auch beide Extreme der Skala aufgeführt wären...
Basstian85
Inventar
#22 erstellt: 01. Apr 2020, 12:59
Ich hab die EQsettings aus #13 mittlerweile probiert. Meine Polster sind schon älter, das fresh klingt besser als new (war zu dumpf). Interessant, dass mein eigenes Profil in eine sehr ähnlich Richtung geht, habe ungefähr die gleichen Stellen abgesenkt/angehoben. Das Fresh-Preset war mir allerdings etwas zu "extrem" habe ein paar dB der Änderung abgeschwächt und minimal Q angepasst, find es echt toll so!

@TE probier sie doch mal. Sie können auch ein guter Startpunkt sein. Stock klingt der DT770 dagegen recht schrill.


Hier noch meine Anpassung zum copypasten, falls es Jemanden interessiert:

Preamp: -4,5 dB
Filter: ON PK Fc 30 Hz Gain -2 dB Q 1
Filter: ON PK Fc 60 Hz Gain -3 dB Q 1
Filter: ON PK Fc 12508 Hz Gain -3.8 dB Q 1
Filter: ON PK Fc 18012 Hz Gain -4 dB Q 0.58
# Filter: ON PK Fc 20482 Hz Gain -5 dB Q 1.18
Filter: ON PK Fc 104 Hz Gain 3 dB Q 4
Filter: ON PK Fc 137 Hz Gain -3 dB Q 2
Filter: ON PK Fc 212 Hz Gain 5 dB Q 1.5
Filter: ON PK Fc 3441 Hz Gain 2 dB Q 3
Filter: ON PK Fc 6138 Hz Gain -4 dB Q 3


[Beitrag von Basstian85 am 01. Apr 2020, 13:22 bearbeitet]
CharlesDreyfus
Stammgast
#23 erstellt: 08. Apr 2020, 16:50
Zum Thema Behringer:
Habe heute ein UMC202HD bekommen und direkt den Kopfhörerausgang mit meinem Babyface Pro durchgemessen.

THD+N:
Behringer UMC202HD THD+N / IMD+N bei 11h / 12h /15h Lautstärke

IMD+N:
Behringer UMC202HD THD+N / IMD+N bei 11h / 12h /15h Lautstärke

Mit meinem DT 990 Pro 250 Ohm reichen mir bereits 9 Uhr. Ab 10 Uhr wirds unangenehm und bei spätestens 12 Uhr fliegen mir die Löffel weg. Der Ausgang hat für meine Begriffe massig Headroom!

Werde bei Gelegenheit noch einen A/B-Vergleich mit angeglichenem Pegel gegenüber meinem Babyface Pro + Violectric HPA V200 machen. Bisher klingt das, was da raus kommt aber schon ganz gut.
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