Kef Hochtöner eingedrückt - Reperatur!

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derkuerb
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 14. Feb 2012, 15:54
Guten Tag.
Bei einem Freund sind die Hochtöner von zwei KEF Q4
Lautsprecher eingedrückt.
Lässt sich das wieder hinbekommen?
mfG,Jakob


[Beitrag von derkuerb am 14. Feb 2012, 15:55 bearbeitet]
derkuerb
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 14. Feb 2012, 17:00
push
Pizza_66
Inventar
#3 erstellt: 14. Feb 2012, 17:11
Solange die Funktion gegeben ist, sprich, der Hochtöner funktioniert tadellos, lebe mit dem optischen Mangel. Ansonsten müsste das ganze UNI-Q Chassis getauscht werden. Das kostet fast so viel wie der gesamte Lautsprecher.

Ich habe mal versucht, den eingedrückten Hochtöner meiner IQ 1 zu "bearbeiten". Mit der Staubsauger Technik klappte es gar nicht. Mit Tesa habe ich es verschlimmbessert, indem die Beule etwas kleiner wurde. Dafür hat sich die Titan farbene Beschichtung der Membran gelöst und nun habe ich anstatt einer kleinen Delle einen kleinen schwarzen Fleck.

Insofern: Lass´es und lebe damit, mein Tipp.

Gruß
derkuerb
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 14. Feb 2012, 17:38
Ok, wo würde es denn die Lautsprecherchassis einzeln geben?
Pizza_66
Inventar
#5 erstellt: 14. Feb 2012, 18:03
Kannst mal bei

www.hifi-schluderbacher.de

anfragen.
CHICKENMILK
Inventar
#6 erstellt: 08. Apr 2014, 13:58
Wenn sie nur eingedrückt sind, lässt sich das reparieren.
Jedoch muss der Hochtöner dafür zerlegt werden.

Per Tesa, Strohhalm und Staubsauger bekommt man Metallkalotten auf jeden Fall NICHT wieder hin.
Da ruiniert man höchstens noch mehr, da die Membrane anscheinend noch zusätzlich beschichtet sind und das Material sehr dünn
und leicht ist.

Ich warne daher davor, den Hochtöner per Selbstversuch zu reparieren, wenn man noch keine Erfahrung mit einer Hochtöner Reparatur gemacht hat.
Die Schwingspule kann sich verziehen, die Membran ist sehr schnell irreperabel durchlöchert, oder die sehr feinen Lizen reißen bei diesen Hochtönern gerne ab, wenn man es falsch handhabt.

Ist aufwändig, aber es lohnt sich und wenn man es gut macht, ist es zu 99% nicht sichtbar.
Auch die Knicke bekommt man raus.

Wenn allerdings mal ein Loch in der Membran sein sollte, ist die Sache natürlich hoffnungslos.


LG,
Flo


[Beitrag von CHICKENMILK am 08. Apr 2014, 14:00 bearbeitet]
P.W.K._Fan
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 09. Apr 2014, 21:55
Metallkalotten mit "Knick" sind definitiv schrott. Denn durch das Eindrücken ist die ganze Struktur hin, heißt das Chassis erzeugt Patrialschwingungen, das sich hauptsächlich durch höheren Klirr äußert.
Ob man das nun hört, sei mal dahin gestellt, aber messbar ist es auf jeden Fall.
Habe da auch schon "Experimente" durchgeführt, und bin zu dem Schluss gekommen das es am besten ist das Diaphragma komplett zu tauschen. Alles andere ist schlichtweg Pfusch.
Im Übrigen hat so eine eingedrückte Kalotte ein "interessantes" Rundstrahlverhalten
CHICKENMILK
Inventar
#8 erstellt: 10. Apr 2014, 23:43

P.W.K._Fan (Beitrag #7) schrieb:
Metallkalotten mit "Knick" sind definitiv schrott. Denn durch das Eindrücken ist die ganze Struktur hin, heißt das Chassis erzeugt Patrialschwingungen, das sich hauptsächlich durch höheren Klirr äußert.
Ob man das nun hört, sei mal dahin gestellt, aber messbar ist es auf jeden Fall.
Habe da auch schon "Experimente" durchgeführt, und bin zu dem Schluss gekommen das es am besten ist das Diaphragma komplett zu tauschen. Alles andere ist schlichtweg Pfusch.
Im Übrigen hat so eine eingedrückte Kalotte ein "interessantes" Rundstrahlverhalten :D


Ja stimmt, eine eingedrückte Kalotte.
Die der KEF konnte aber zu 99% wieder hergestellt werden, ohne daß Knicke oder Unebeheiten zurück blieben.
99% deshalb, da man an der Oberfläche ganz ganz feine Spuren von der Bearbeitung sah ( Keine Beschädigungen ).
Die Kalotte funktioniert seitdem tadellos.

Das ist definitiv kein Pfusch, wenn die Kalotte ihre ursprüngliche Form wieder erhält.
Wenn du möchtest, mach ich am Samstag ein Foto davon und stelle es hier rein.

Die Kunst dabei ist eben zu wissen, wie man mit diesem Material umgehen muß und das nötige Feingefühl, sowie Zeit dafür.

Schöne Grüße,
Flo


[Beitrag von CHICKENMILK am 10. Apr 2014, 23:47 bearbeitet]
P.W.K._Fan
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 11. Apr 2014, 10:04
Viel interessanter wäre eine Messung davon, da lege ich meine Hand dafür ins Feuer das Du den HT nicht wiedererkennen wirst.
Falls du aus der Nähe kommst könnten wir deine KEF ja gerne mal vermessen, selbstverständlich für lau
Die Sache ist nämlich die, ein Material das einmal geknickt wurde ist an der Knickstelle geschwächt auch wenn die originale Form wieder hergestellt wird.
Das hat zur Folge das die Membrane an dieser Stelle "aufbricht" und deswegen "Schweinereien" macht.
Wie gesagt, ob man es hört ist eine andere Sache, denn unser Gehör ist beiweiten nicht so präzise wie das Messmikrofon. Mich würde es aber trotzdem stören, da es eben da ist
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