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Denon 2807 & Stereo Klangproblem

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mr_brax
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Jun 2007, 21:03
Hi Leuts,

nachdem mein 12 Jahre alter Onkyo ausgedient hatt, habe ich habe mir am Wochenende mal einen neuen AVR von Denon gegönnt... Viele Tests sagen ja das dass Teil für das Geld sowohl im Stereo als auch im Suround Sound sehr gut sein soll.

Mit dem Suround Sound bin ich echt gut zufrieden nur im Stereo-Betrieb bin ich absolut enttäuscht Im Gegensatz zu meinem alten Onkyo fehlt mit dem Denon so ein großes Stück Grundton und damit wäre in der Musik. Wo der Onkyo bei elektronischer Musik richtig zugelangt und Spaß gemacht hat, gibt der Denon nur ein dünnes "Bässchen" von sich, schon fast so als ob die Lautsprecher gar nicht den kompletten Frequenzbereich von sich geben. Auch im pure Direkt Modus und was man da alles einstellen kann gibt es keine Änderung.
Ich habe natürlich schon alle Einstellungen durchprobiert, LS-Größe, Trennfrequenzen etc.

Ach ja, ich habe als Frontlautsprecher Elac 208A und selbstverständlich auch den kompletten Rest der 200er Serie als Suround LS inkl. einen 211er Sub.

Vieleicht hat von euch jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir einen Tip geben ob ich zu dumm bin das Teil einzustellen oder ob Denon halt einfach so dünn klingt.
Ich überlege mir den Verstärker wieder zurück zu geben deshalb.

Gruß
Sven
Summerset
Stammgast
#2 erstellt: 11. Jun 2007, 22:21
Mahlzeit!
Der Receiver klingt nicht dünn! Evtl. hast Du im Setup Menü unter "Advanced Play" noch keine oder falsche Einstellungen vorgenommen. Es gibt dort zwei Punkte: 1. Basic:Dann spielt der Sub auch bei Stereo Signalen mit 2. Custom: Dann laufen nur die 208er und das evtl. nur ab der Trennfrequenz die Du vorher eingegeben hast. Dann klingt's natürlich gar nicht gut...
Alles knorke?
Gruß, Summerset
mr_brax
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 13. Jun 2007, 13:11
So, der Denon wurde zurückgegeben....

Nachdem ich noch mit einem Techniker von Denon telefoniert hatte und dieser mir bestätigt hatte das die Einstellungen korrekt seien, hatte ich mich sofort entschlossen das Teil zurück zu geben.

Auch wenn jetzt wahrscheinlich manche Denon-Jünger widersprechen werden aber so einen entäuschenden Stereo-Sound habe ich wirklich nicht erwartet und auch noch nicht gehört.

Instrumente und Stimmen klangen wie festgenagelt an den Lautsprechern, ein warmer angenhemer Grundtonbereich war nicht mal ansatzweise vorhanden und was viele vielicht als "hochauflösend" deklarieren hörte sich an wie ein grausames gezischel von einem 20 Cent Hochtöner. Von Räumliches Auflösung braucht man gar nicht erst zu reden...

Ob die 208 von Elac nun der Weißheit letzte Schluss ist oder nicht, so schlecht das es keinerlei Räumlichkeit mehr gibt sind die LS wirklich nicht. Ich habe meinen alten Onkyo wieder angeschlossen und siehe da, es hört sich einfach nach "ich will länger und mehr hören" an.

Wie dem auch sei, vieleicht habe ich ja einfach nur eine äußerst ungünstige Kombi in einem "komischen" Raum erwischt, ich bin auf alle Fälle von Denon nicht begeistert...

Gruß
Sven
BolleY2K
Inventar
#4 erstellt: 13. Jun 2007, 14:13
Ich glaube kaum, daß es am 2807 lag, mein derzeitiger 2106 schlägt sich wirklich gut bei Musik, grade in Punkto Bühnentiefe, Breite und Fokus. Alles sehr schön locker und luftig, macht Spaß. Natürlich ist ein anständiger Stereoamp was ganz anderes, aber anhören kann man sich das durchaus.


[Beitrag von BolleY2K am 13. Jun 2007, 14:13 bearbeitet]
dharkkum
Inventar
#5 erstellt: 13. Jun 2007, 14:53

BolleY2K schrieb:
Ich glaube kaum, daß es am 2807 lag, mein derzeitiger 2106 schlägt sich wirklich gut bei Musik, grade in Punkto Bühnentiefe, Breite und Fokus. Alles sehr schön locker und luftig, macht Spaß. Natürlich ist ein anständiger Stereoamp was ganz anderes, aber anhören kann man sich das durchaus.



Der 2106 ist grausam im Stereo-Betrieb.

Im Vergleich zu dem Onkyo hat der 2106 überzogene Höhen und schwammige Bässe, so als ob immer Loudness aktiviert wäre.

Ich hatte den 2106 und habe ihn nach 4 Wochen wieder zurückgegeben weil er im Stereobetrieb auch gegenüber dem Sony 940 den ich vorher hatte nicht zu ertragen war.
BolleY2K
Inventar
#6 erstellt: 13. Jun 2007, 14:59

Der 2106 ist grausam im Stereo-Betrieb.


Das wir alle die gleichen Räume, Boxen, CD-Player, Kabel etc. haben, lässt sich das natürlich ganz einfach pauschal auf den 2106 zurückführen...

Ich kann schon hören und vergleichen, da schlägt sich der 2106 durchaus nicht schlecht, wobei mir meine alten DualMono-Verstärker doch irgendwie lieber sind...
dharkkum
Inventar
#7 erstellt: 13. Jun 2007, 16:05

BolleY2K schrieb:

Der 2106 ist grausam im Stereo-Betrieb.


Das wir alle die gleichen Räume, Boxen, CD-Player, Kabel etc. haben, lässt sich das natürlich ganz einfach pauschal auf den 2106 zurückführen...


Ja, vor allem die richtigen Kabel werden aus dem 2106 einen richtigen Klassen-Primus machen.

Nicht alle haben das gleiche Equipment aber ich kann wohl noch die Unterschiede hören wenn ich nur den Receiver wechsle und mein restliches Equipment das gleiche ist und da war der 2106 im Vergleich zum Onkyo 703 mindestens 1-2 Klassen schlechter im Stereo-Betrieb. Im Surround-Modus konnte ich kaum Unterschiede ausmachen, aber der war mir auch nicht so wichtig.
BolleY2K
Inventar
#8 erstellt: 13. Jun 2007, 17:02
Der 703 hat aber auch eine deutlich höhere UVP.

Ich kann zumindest
überzogene Höhen und schwammige Bässe, so als ob immer Loudness aktiviert wäre.
nicht bestätigen, ich kann mit dem Teil sehr entspannt und neutral zB. Sinatra hören...

Der Weisheit letzter Schluss ist er sicherlich nicht, mich stört eher die leichte Schlappheit der Endstufen am meisten.
dharkkum
Inventar
#9 erstellt: 13. Jun 2007, 17:09

BolleY2K schrieb:
Der 703 hat aber auch eine deutlich höhere UVP.


Der Strassenpreis lag aber nur 20 € auseinnander.
BolleY2K
Inventar
#10 erstellt: 13. Jun 2007, 18:31
Geht, am Ende gabs den 2106 für 255 Euro und den 703 für 399 - das waren immernoch 150 Euro Differenz.

Ist ja auch egal, schadet doch nix wenn wir da andere Meinungen haben...


[Beitrag von BolleY2K am 13. Jun 2007, 18:32 bearbeitet]
deepmac
Inventar
#11 erstellt: 18. Jun 2007, 20:31
hab ähnliche erfahrungen mit dem 2805 von denon gemacht(schwammige undefinierbare bässe)
schade eigentlich,denn die räumlichkeit bei DD/DTS fand ich selber besser als bei yamaha,aber für musik war der denon nicht so toll
demnächst muss ich mal onkyo ausprobieren,hatte ich noch nie


[Beitrag von deepmac am 18. Jun 2007, 20:33 bearbeitet]
Argon50
Inventar
#12 erstellt: 18. Jun 2007, 20:41

dharkkum schrieb:

Der 2106 ist grausam im Stereo-Betrieb.

...überzogene Höhen und schwammige Bässe...


Kann ich (leider) nur bestätigen!

Im Surround Betrieb für Filme gibt es nichts auszusetzen.



[Beitrag von Argon50 am 18. Jun 2007, 21:14 bearbeitet]
dharkkum
Inventar
#13 erstellt: 18. Jun 2007, 21:10
Ich möchte nochmal was dazu sagen, bevor man mich als Denon-Hasser abstempelt.

Vor zig Jahren hatte ich mal einen Denon Stereo-Verstärker, der sehr gut mit meinen Infinity Kappy 7 harmonierte, ich glaube das war ein Denon PMA 720.

Aber irgendwann wollte ich Surround-Sound und habe mir irgendwas von Technics gekauft, allerding wegen diverser Mängel wieder nach einer Woche in Zahlung gegeben für einen Onkyo Stereo-Receiver und dann später als DVD aktuell wurde gegen einen Receiver von Sony ausgetauscht.

Immer wenn ich nach Dortmund in die grossen Kaufhäuser gegangen bin, habe ich mir die Nase an diversen Denon-Surround-Receivern plattgedrückt weil ich so gute Erfahrungen mit dem Stereo-Amp hatte.

Als letztes Jahr der Kauf eines neuen Receivers wegen mehreren YUV-Eingängen anstand, habe ich natürlich sofort wieder an Denon gedacht.

Leider entsprach der von mir gekaufte 2106 garnicht mehr dem Bild, was ich noch von dem PMA 720 in Erinnerung hatte.

Ob sich das Klangbild vom 2106 auf die grösseren Modelle übertragen lässt weiss ich nicht, aber der 2106 ist jedenfalls kein empfehlenswerter Receiver wenn es um reine Stereo-Wiedergabe geht.
Summerset
Stammgast
#14 erstellt: 23. Jun 2007, 20:01
Hm, bei allem Respekt: Einen 2106 zu nehmen um eine Kappa zu befeuern erscheint mir sehr naiv...Das würde ich nicht mal mit einem 3806 wagen...
Andi1987
Inventar
#15 erstellt: 24. Jun 2007, 07:49
die einfachste loesung waere wohl einen stereo amp mit einem avr kombinieren, dann hat man zum einen guten mehrkanal ton und einen entlasteten avr und zum anderen richtig guten stereo ton.
dharkkum
Inventar
#16 erstellt: 24. Jun 2007, 08:18

Summerset schrieb:
Hm, bei allem Respekt: Einen 2106 zu nehmen um eine Kappa zu befeuern erscheint mir sehr naiv...Das würde ich nicht mal mit einem 3806 wagen...


An dem 2106 hatte ich Wharfedale 8.4 als Frontspeaker.
Ueli
Inventar
#17 erstellt: 24. Jun 2007, 11:16
Was ich nicht nachvollziehen kann, ist, dass ein AV-Verstärker z.B. bei einer Stereo-Spur von einer SACD schlecht klingen, soll, bei der Wiedergabe der Mehrkanalspur der selben SACD aber gut??

Bei letzterem muß der Verstärker doch 5 Känale mit Strom versorgen statt nur zwei.

Ueli
Andi1987
Inventar
#18 erstellt: 24. Jun 2007, 11:50
mit mehrkanal meine ich heimkino, also filme und musik dvds
bassgerd
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 24. Jun 2007, 14:29
Hallo,

muß sagen, daß ich schon ein wenig erschrocken bin, wie schlecht die Denon-AVR's gemacht werden. Bin mit meinem 2807 eigentlich ganz zufrieden, auch im Stereobetrieb. Vielleicht liegt's an meinen doch eher geringen Vergleichsmöglichkeiten. Bin etwas verunsichert, ob es wirklich solche gewaltigen Verbesserungsmöglichkeiten (z. B. bei Onkyo) gibt wie von Euch beschrieben?

Gerd
Andi1987
Inventar
#20 erstellt: 24. Jun 2007, 14:39
die leute sind nur dann entäuscht, wenn sie von stereo auf mehrkanal wechseln, da stereo amps einfach mehr leistung bei 2 kanal liefern
bassgerd
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 24. Jun 2007, 15:11
naja, was soll's, so lange ich zufrieden bin, ist es wohl schon okay - aber es nagen leise zweifel!
Andi1987
Inventar
#22 erstellt: 24. Jun 2007, 15:20
du musst zufrieden sein, nur das zählt!



*kannst dir ja mal probehalber den ax-596 von yamaha bestellen und schaun ob der dir mehr bringt
bassgerd
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 24. Jun 2007, 15:24
ja, das könnte ich mal versuchen - sozusagen hinter den denon hängen?
Andi1987
Inventar
#24 erstellt: 24. Jun 2007, 15:31
bekommt man ja recht preiswert und auftrennbar is er auch
bassgerd
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 24. Jun 2007, 15:34
ja, hab' ihn gerade für 250 € bei ebay gesehen - neu!
Andi1987
Inventar
#26 erstellt: 24. Jun 2007, 16:27
fuer die kohle kannste nix falsch machen. ist ein solides gerät
funnystuff
Inventar
#27 erstellt: 25. Jun 2007, 09:22
Möchte auch mal meinen Senf dazugeben:

Ich betreibe den 2106 im Bi-Amping-Modus an Studio-Monitoren (Soundcraft Absolute Spirit 2) und finde den Klang sehr angenehm, weder schwammig im Bass noch stechend in den Höhen. Da die LS auf Neutralität getrimmt sind sollte mancher sich vor einem Urteil über den Stereo-Klang der Denon-AVRs also evtl. erst mal fragen, inwiefern die eigenen LS den Klang einfärben.

Je nach Einstellung verändert sich natürlich die Wiedergabe: In "Pure Direct" klingt das Ganze eher voluminös und sehr brilliant, mit den normalen Stereo-Einstellungen lässt sich dann aber für Unzufriedene wirklich alles nach Gusto einstellen. Man kann den Denon auch fast schon darauf trimmen, das er so flach klingt wie ein Yamaha-Surround AVR

Und auch wenn man nicht viel drauf geben soll, irgendwo bleiben die diversen Testergebnisse ja doch im Hirn hängen: Der Denon macht gute Stereo-Arbeit! Wer hat behauptet das man mit einem Surround-AVR eine Stereo-Kette aufwerten kann? Aber im Rahmen des Machbaren ist der 2106, vor allem in der Preisklasse, eine echter Gewinner. Und die grösseren Denons sind bestimmt nicht schlechter. Mit passenden LS lässt sich durchaus wunderbar Stereo hören, mit unpassenden/schlechten eben weniger. Ich denke da mit Graus an eine Session mit dem Teufel Theater 1 :L.

Und auch im direkten Vergleich mit einer "echten" Stereo-Kette mit Equippment von Onkyo und Elac macht mir meine Anlage doch mehr Spass. Im Rahmen des machbaren eben
Klez
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 25. Jun 2007, 17:03

das er so flach klingt wie ein Yamaha-Surround AVR

Halte ich für ein weit verbreitetes Vorurteil. Alle Yammis der letzten Jahre fand ich durchweg gut. Mal mehr, mal weniger. Ein Freund von mir betreibt an einem 3 Jahre alten Mittelklasse Modell sogar einen passiven 15" Sub. Von Dünn kann da keine Rede sein.


die leute sind nur dann entäuscht, wenn sie von stereo auf mehrkanal wechseln, da stereo amps einfach mehr leistung bei 2 kanal liefern

NUR meine Meinung: Mein Onkyo 703 hält lässig mit gewöhnlichen Stereo Amps bis 600€ mit. Und das bei Pegeln jenseits der angenehmen Lautstärke... Teilweise ist die aufgebaute Bühne sogar besser. Die Denon Eindrücke muss ich teilweise bestätigen. Ich konnte zwar nur den 1907 hören, aber das war echt dünn. Liegt vielleicht auch am fehlenden Room-EQ... Keine Ahnung. Für mich steht jedenfalls fest: Wenn ein AVR für Surround UND Stereo, dann Onkyo oder ein neuer Yamaha.


[Beitrag von Klez am 25. Jun 2007, 17:16 bearbeitet]
Ueli
Inventar
#29 erstellt: 25. Jun 2007, 19:05
Ich glaube ganz einfach, dass ein AV-Verstärker, der in Stereo schlecht klingt, auch in Surround schlecht klingt.

Mit Musik-DVD´s oder SACD´s müßte sich das gut überprüfen lassen. Einmal das Stück in Stereo, dann das selbe in Mehrkanal. Bei Musik-DVD´s dabei am besten auch den Decoder des Players benutzen und diesen 6 oder 8 x analog mit dem Verstärker verbinden. So werden tatsächlich nur die Verstärkereigenschaften des Receivers getest.

Man darf allerdings nicht die Qualität der CD-Wiedergabe mit der Qualität des Filmtons vergleichen wollen. Bei CD-Wiedergabe fällt vielen der mäßige Klang sofort auf, weil sie noch ihren alten Stereoverstäker als Vergleichsmaßstab "im Ohr" haben. Bei Filmton dagegen fehlt der Bezugspunkt.


Ueli
Klez
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 25. Jun 2007, 19:24
Prinzipiell gebe ich Dir vollkommen recht, aber das hier...

Bei Musik-DVD´s dabei am besten auch den Decoder des Players benutzen und diesen 6 oder 8 x analog mit dem Verstärker verbinden. So werden tatsächlich nur die Verstärkereigenschaften des Receivers getest.

...bitte nicht. Wenn dann sollte man einen Verstärker als ganzes Testen. Inklusive seiner Wandler. Es bringt ja nichts wenn er nur mit "externen" Wandlern gut klingt. Ansonsten müsste man auf sämtliche seiner Digital Eingänge verzichten und das solls ja nicht sein
Ueli
Inventar
#31 erstellt: 25. Jun 2007, 19:34
Ein Stereo-Verstärker wird ja auch analog angesteuert wird, und hier geht es um den Vergleich.

Selbst wenn man bei den Musik-DVD´s den verstärkereigenen Decoder benutzt, wird einer kläglichen Stereo-Performance kaum ein überzeugender Mehrkanalauftritt gegenüberstehen.
Wobei man dabei natürlich die jeweilige Abmischung berücksichtigen muß und den Umstand, dass ein gut gemachter Livemitschnitt in Surround meist besser rüber kommt als in Stereo.

Ueli
bassgerd
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 25. Jun 2007, 22:00
hallo funnystuff,

kannst du mir sagen, ob bi-amping bei deinem 2106 einen großen unterschied zum normalen anschluß brachte? auch darüber gehen ja die meinungen auseinander. werde es bei meinem 2807 aber auch mal testen.

gerd
Radiologe
Inventar
#33 erstellt: 26. Jun 2007, 07:45

bassgerd schrieb:
naja, was soll's, so lange ich zufrieden bin, ist es wohl schon okay - aber es nagen leise zweifel! ;)



Bei mir auch,denn die Vergleiche hinken doch sehr.Einfach Versärker
in größeren Zeitabständen,die sich nunmal duch umklemmen der Komponenten ergeben vergleichen,können/sollten nicht als aussagekräftig gewertet werden.Von daher ist es dein gutes Recht mit dem Denon zufrieden zu sein.
Die Denons sind übrigens ganz traditionell mit diskret gebauten Endstufen aufgebaut.Nichts anderes also,als das,was auch in vernünftigen Vollverstärkern Verwendung findet.

MfG Markus
funnystuff
Inventar
#34 erstellt: 26. Jun 2007, 08:37
@bassgerd: Das Bi-Amping hat bei mir schon was bewirkt, die LS bringen ein bischen mehr Bass und "atmen" insgesamt etwas auf. Stand aber auch explizit in der Anleitung der LS, dass durch Bi-Amping der Klang lediglich geringfügig besser würde. Ausserdem ist es subjektiv ein schönes Gefühl zu wissen, dass die Teile mit doppelter Power gefahren werden

Probieren geht über studieren; wenn du die Möglichkeit hast teste es einfach mal
bassgerd
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 26. Jun 2007, 09:00
Ja, die Möglichkeiten sind vorhanden, nur die Zeit fehlt im Moment. Werde es aber auf jeden Fall probieren. Habe gestern noch mal intensiv Musik gehört und finde nach wie vor die Stereoleistungen des 2807 gut. Aber der Mensch strebt ja ständig nach Verbesserung. Vielleicht hat mich auch nur der Aufrüstwahn gepackt. Bi-Amping ist auf jeden Fall einen Versuch wert!

Gruß
Gerd
timpy
Neuling
#36 erstellt: 30. Jun 2007, 14:11
Hallo Gerd,

lass Dich nicht durch irgendwelche Beiträge in Deinem Hörgenuß beeinflussen, auch die Stereoleistungen des 2807 sind mehr als gut!!

Betreibe das gute Stück seit mittlerweile knapp zwei Wochen,
hatte davor einen alten Technics SA-700 im Einsatz, der im Stereo-Einsatz bereits eine Klasse für sich war.
Der 2807 toppt ihn um Längen, sicher auch, weil im Technics die Elkos in die Jahre gekommen waren.

Die Stereotrennung und der Detailreichtum des 2807 machen einfach nur Spaß!
Habe mir die Zeit genommen den Raum EQ des 2807 manuell einzustellen und bin vom Sound des 2807 vollkommen begeistert.
Von schwammig und undefinierbar kann in keiner Frequenz die Rede sein!

Evtl. hinkt hier auch der Vergleich, spielt doch der 2807 als "kleiner" Bruder zum 3806 und 4306 in einer ganz anderen Liga. Die Topklasse bei Denon wird noch immer in Japan gebaut.

Also kannst stolz sein, auf Deinen 2807;
Da werden wir noch viele Jahre unsere Freude dran haben!

Und wie funnystuff schon sagte, alles im Rahmen des Machbaren eben.
Klar, dass die Audiophilen unter uns, die fünfstellig investieren die teuer erkauften letzten Prozente zur Fast-Perfektion ganz anders bewerten wollen.
Toni78
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 30. Jun 2007, 15:37

Andi1987 schrieb:
die leute sind nur dann entäuscht, wenn sie von stereo auf mehrkanal wechseln, da stereo amps einfach mehr leistung bei 2 kanal liefern


Sprichst Du von klanglicher Leistung, oder der Ausgangsleistung?

Zumindest mal ab der oberen Mittelklasse (so ab 1.000 EUR) sind die stromliefernden Bauteile und Endstufen in den AVR schon recht üppig dimensioniert. Und zwar so üppig, das diese bei Mehrkanal zwar immernoch etwas einbrechen, aber im Zweikanalbetrieb im Grunde überdimensioniert sind. Klar, schliesslich sollen die Geräte ja auch noch mit dem Betrieb von bis zu 7 Endstufen klarkommen. Liess mal die Messprotokolle von grösseren AVR im Stereobetrieb. Da werden oft Leistungen von weit über 200 Watt/Kanal erreicht.

Aber selbst die oftmals nur noch 50-100 Watt die davon im Mehrkanal übrig bleiben sind mehr als ausreichend.

Es gibt hier so einige, die Pauschalurteile über die Klangunterschiede zwischen Stereo- und Surroundgeräten sehr skeptisch sehen. Verallgemeinern sollte man das nicht. Was aber nicht heissen soll das es in jeder Gerätekategorie nicht auch negative Ausreißer gibt.


[Beitrag von Toni78 am 30. Jun 2007, 15:40 bearbeitet]
Hansdampfi
Stammgast
#38 erstellt: 01. Jul 2007, 22:09
Passt hier zwar eigentlich nicht ins Thema, aber ich wollte nicht extra einen neuen Thread aufmachen...


Kann der 2807 auch beim Component Out deinterleacen?
Also das heisst, eine Composit oder S-video Quelle auf Component konvertieren und deinterleacen?


Diese Frage konnte mir die Bedienungsanleitung leider nicht schlüssig beantworten.


Danke
Amperlite
Inventar
#39 erstellt: 01. Jul 2007, 22:51
Ähnliches hatte ich mit einem 2105 festgestellt:
http://www.nubert-forum.de/nuforum/fpost225013.html#225013

Ich kann es mir nur durch eine absichtliche Abstimmung oder einen Defekt in der Vorstufe erklären, was ich da gehört habe.

Nicht einmal ein Bausatz mit TDA-Chip erzeugt so einen komischen "Sound".
techrobb
Schaut ab und zu mal vorbei
#40 erstellt: 22. Jul 2007, 16:44
Hallo,
Deine Beschwerden kann ich leider nachvollziehen, denn genau das klangliche Problem habe ich auch mit meinem 2807.
Ich habe zwei Boxensets ausprobiert und während es ansonsten nix zu meckern gab, ist die Basswiedergabe deutlich zu schwach.Als vergleich diente mein vorheriger Receiver von HarmanKardon, der 10 Jahre alt ist und nur ein drittel der Leistung hat.Und das bei allem Respekt, kanns einfach nicht sein, oder was meint Ihr?
glotze44
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 23. Jul 2007, 08:19
Hi,

alles oben erwänte kann ich irgendwie nachempfinden. Ich hatte zuvor so einen Mittelklasse Pioneer-AVR. Dort konnte man einstellen, obs große oder kleine Boxen sind in wie weit die entfernt stehen. Dann habe ich irgendwann die Nubertboxen bekommen und war sofort begeistert.

Dann kam irgendwann die nächste Evolutionsstufe: Ein gescheiter AVR muss her. Den Denon habe ich mir gekauft, wg. in meinem Fall passender Anschlussmöglichkeiten und vieler positiver Berichte. Dann habe ich das Teil bekommen, angeschlossen und eingemessen. Das Ergebnis war so: naja. Vielen der hier öfter genannten Probleme hatte ich auch: Null Bass, ganz schlechter Stereo-sound ....

Ich habe dann insgesamt 3-4 Wochen damit zugebracht mich einzulesen, neu einzumessen, Einstellungen vorzunehmen etc. Mittlerweile bin ich sehr zufrieden. Je besser das Setup geworden ist, desto geringer wurden interessanterweise die Unterschiede zwischen Stereo und Normalbetrieb, so dass ich jetzt eigentlich nicht sagen kann in welchem Modus sich Musik besser anhört, was wohl auch (sorry liebe Stereohörer) für die Qualität der digitalen Soundbearbeitung spricht.

Mein Fazit: Entgegen allgemeiner Annahme ist es wohl nicht so, dass ein hochwertigerer AVR auch trotz Audyssey etc. leichter in Betrieb zu nehmen ist. Gerade die grössere Anzahl von Einstellmöglichkeiten erlaubt es jedem seinen AVR auch so richig schön kaputt zu konfigurieren. Aber das trifft dann wohl auf jeden gleich welcher Marke zu.

Gruß
Arno
Chrüter
Inventar
#42 erstellt: 23. Jul 2007, 08:44

Klez schrieb:

das er so flach klingt wie ein Yamaha-Surround AVR



die leute sind nur dann entäuscht, wenn sie von stereo auf mehrkanal wechseln, da stereo amps einfach mehr leistung bei 2 kanal liefern

[...]Mein Onkyo 703 hält lässig mit gewöhnlichen Stereo Amps bis 600€ mit. Und das bei Pegeln jenseits der angenehmen Lautstärke... [...]


Du hättest mal den 702er in Stereo hören sollen War für mich der beste AVR in Stereo bis zur 1000er Preisklasse. ...da musste sich auch manch Stereo-Amp. strecken.

Gruess
Dani
fd150
Stammgast
#43 erstellt: 23. Jul 2007, 08:56
Habe den 2807 nun auch seit 2 Wochen. Anlaß war der Rausschmiß meines alten 1801, der in Stereo gern noch etwas zulegen könnte. Stereobetrieb erfolgt mit Canton Ergo 72.

Kann auch nicht klagen. Haptisch ist das Gerät sowieso ein Traum und klanglich gibt es keinen Anlaß zu meckern. Sofern das Quellmaterial natürlich stimmt, ein unaufdringlich-aufgeräumtes Klangbild. Schlechte Platten werden aber durch ihn nicht besser, es ist wie bei jeder Klangsteigerung: DIe guten Aufnahmen klingen noch besser und die schlechten eher schlechter
Hansdampfi
Stammgast
#44 erstellt: 23. Jul 2007, 09:03
Ich frag mich sowieso, was man denn beim 2807er alles einstellen will...

Lässt man Audyssey mal aussen vor, bleibt da praktisch nichts Wesentliches mehr, was man noch einstellen könnte.


Hab übrigens auch einen Denon 2807 und kann absolut nicht klagen.
glotze44
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 23. Jul 2007, 09:14
@Hansdampf:

Dann hörst du wohl zu den Glücklichen bei denen die Standardeinstellungen gepasst haben. Bei mir war das nicht so. Audyssey erkannte meine Boxen als large, was schon mal einen sehr bescheidenen Klang produziert. Einstellung small passt wesentlich besser. Auch an Trennfrequenzen habe ich Änderungen vorgenommen sowie dem Pegel für den Subwoofer. Mit den Fabrikeinstellungen wäre mein Verstärker zurückgegangen.

Gruß
Arno
Hansdampfi
Stammgast
#46 erstellt: 23. Jul 2007, 09:20
Ich habe Audyssey einfach gar nicht erst ausgepackt und alles schnell von Hand eingestellt. Da das Denonmenue erstaunlich selbsterklärend ist, geht das auch ganz leicht von der Hand.

Von künstlichen Frequenzgangverbiegungen halte ich sowieso nichts und warum auch mein klangliches Schicksal einem billigen Mikrofon auferlegen, wenn ich es doch selber einiges besser tragen kann
JokerofDarkness
Inventar
#47 erstellt: 23. Jul 2007, 09:31
Dann sei froh das bei Dir die Raumakustik passt. Leider ist dies bei den wenigsten so .
Hansdampfi
Stammgast
#48 erstellt: 23. Jul 2007, 09:47
Entweder das oder ich bin einfach weniger anspruchsvoll als die meisten hier
JokerofDarkness
Inventar
#49 erstellt: 23. Jul 2007, 09:50

Hansdampfi schrieb:
Entweder das oder ich bin einfach weniger anspruchsvoll als die meisten hier :)

So wollte ich es nicht ausdrücken
Argon50
Inventar
#50 erstellt: 23. Jul 2007, 13:37
Hallo Leute!

Ursprünglich geht es doch um den Klang bei Stereo, oder?

Um Stereo zu hören schließ man normal zwei Lautsprecher an und stellt den Receiver für gute Stereo ergebnisse auf dirct oder pure direct und dann sollte das gut klingen.

Wenn ich, um Stereo in gutem Sound hören zu können, erst an zig Einstellungen spielen muß, dann verbiege ich doch das ursprüngliche Signal. Ist das dann wirklich im Sinne des Erfinders?
Dann könnte ich mir ja auch einen billig Receiver kaufen und einen billigen EQ dranhängen.
Würde vermutlich billiger kommen und wenn ich lange genug an den Frequenzen rumbiege wird der Sound auch irgend wann brauchbar sein.

Bei Filmen oder Musik DVDs bzw. Musik im surround Modus ist das natürlich etwas Anderes.

Für meine Begriffe läuft da schon was verkehrt, oder sehe ich das falsch?

Grüße,
Argon

Chrüter
Inventar
#51 erstellt: 23. Jul 2007, 14:09

Argon50 schrieb:
Hallo Leute!


Für meine Begriffe läuft da schon was verkehrt, oder sehe ich das falsch?

Grüße,
Argon

:prost


Hi Argon

Jain Das optimalste wäre, wenn der Raum nicht in die Akustik eingreift - das tut er jedoch immer. So gesehen, gibts so gut wie immer irgendwelche Frequenzen die - meist im Bassbereich - über Gebühr angehoben werden...oder man hat zuviel Hall im Raum, ungünstige Spiegelungen etc. Es ist sogut wie immer etwas.

Die Frage ist nur, wo hörts auf, resp. wo werden die Freques am meisten verbogen. Eigentlich müsste man immer zuerst den Raum optimieren - nur eben, meist geht das nicht, oder nur mit sehr viel Mühe...und wie sich das Ganze dann ansehen lässt, davon noch gar keine Rede.

...und viele meinen aber auch, ich lass mal die autom. Einmessung drüber und gut is - mit vielleicht etwa 5 - 12 Bändern, was imho wieder ein Trugschluss sein kann. Dieser Sound kann zwar gefallen, aber ob es so dann "richtiger" ist?

Ich würde mal versuchen, die grundlegendsten Sachen richtig zu machen, nämlich Boxen raus aus den Ecken, nicht zuviel Glas, etc.. *Ich* würde den EQ aussen vor lassen, das ganze im PureAudio-Modus betreiben, die Boxen korrekt aufstellen und evt. da und dort ein wenig Retouschen an der Raumakustik anbringen So packt man das Problem am ehesten an den Wurzeln.

Gruess
Dani
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ruphus_b am 02.08.2009  –  Letzte Antwort am 18.09.2009  –  2 Beiträge
Denon AVR 2807 verkaufen
newneothrill am 22.07.2009  –  Letzte Antwort am 22.07.2009  –  6 Beiträge
Überspannung! Denon AVR-2807
Rawe68 am 10.06.2014  –  Letzte Antwort am 14.06.2014  –  10 Beiträge
DENON AVR 2807 STUMM !
Marco1402 am 10.10.2015  –  Letzte Antwort am 15.10.2015  –  5 Beiträge
Denon avr 2807
D.W am 09.10.2017  –  Letzte Antwort am 18.10.2017  –  18 Beiträge
Denon AVR-2807 oder 2808
Montesodi am 16.04.2012  –  Letzte Antwort am 17.04.2012  –  2 Beiträge
Denon 2807 wird sehr heiss ?
100Octane am 10.09.2006  –  Letzte Antwort am 05.10.2006  –  51 Beiträge
Denon AVR 2807 Display verschwindet
keusche am 23.12.2009  –  Letzte Antwort am 24.12.2009  –  5 Beiträge
Denon 2807, kein Digitaleingang HILFE
HaPe_31 am 02.09.2009  –  Letzte Antwort am 02.09.2009  –  2 Beiträge
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