DAC Zuspieler? MacBook, NAS, Squeezebox? Hilfe!

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FirstofNine
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Jan 2010, 15:48
Hallo, liebe HiFi Gemeinde,

meine kleine aber feine High End Anlage wächst und gedeiht, und jetzt bin ich trotz längerer Suche immer noch zu einem guten Ergebnis gekommen:
Fangen wir mit der Anlage an:
Sonics ARKADIA auf Mission Stance
NAIM Uniti mit Stageline
Rega Planar 3 mit Goldring 1022 GX

Da ich meine CD Sammlung digitalisiert habe (sowohl als FLAC als auch Apple Lossless) höre ich so, dass ich mein MacBook über Digital Out (optisch) mit dem DAC des Uniti verbunden habe. Ich kann dann also meine Nicht-Analoge Musik-Sammlung über iTunes hören und bequem verwalten.

Nur: Taugt das MacBook als Digitaler zuspieler überhaupt? Wäre eine Squeezebox besser (evtl. die Touch), oder vielleicht irgendwas anderes? Was ist klanglich optimal, mal abgesehen von irgendwelchen Accuphase CD-Laufwerken im 5stelligen Bereich.

Die Frage konkret: Bei hochweriger Qulität der digitalen Musik: Wie groß ist der klangliche Einfluß des Zuspielers VOR dem DAC?

Eine Idee?

Gruß, fon
DesisfeiHiFi
Stammgast
#2 erstellt: 18. Jan 2010, 16:01
Hallo Fon,

Du schickst Nullen und Einsen zum Naim, da sollte es keinen Unterschied machen, welches Gerät die sendet.
Lehne Dich entspannt zuück und genieße Deine Musik :prost.
Wenn Du was tüfteln möchtes, rate ich Dir, den Raum einzumessen, die Boxenstellung zu optimieren. Und das gesparte Geld investierst Du in Musik .

Grüße,
Christian
FirstofNine
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 18. Jan 2010, 16:06
Hallo Christian,

ja, so in der Richtung geht meine Tendenz auch. Aber....
auch CDs haben ja "nur" Nullen und Einsen und der Klangunterschied zwischen CD Playern ist ja nicht unerheblich. Der Naim Uniti im Vergleich zu meinem Denon SACD Player ist um Welten besser.

Aber generell scheint der Klangunterschied bei den Netzwerk-Zuspielern ja doch seehr gering zu sein.....

Und ich geb Die vollkommen Recht:
Boxenaufstellung und Raum - DAS sind die Faktoren mit den größten Auswirkungen auf den Klang!
DesisfeiHiFi
Stammgast
#4 erstellt: 18. Jan 2010, 16:17
Hi Fon,

die Software zum Auslesen der CDs kann über z.B. AccurateRip die Daten optimal fehlerkorrigiert einlesen, das soll wohl der Grund sein, warum das besser klingt (naja).
Im CD Spieler werden die Daten ja erst in eine Speicher gefüllt und von dort dann verarbeitet. Was man als Qualitätsunterschied hört, sollten die jeweiligen DACs der Spieler sein (imho).

Klar macht es immer wieder Spaß, was neues auszuprobieren.Ich gehe aber davon aus, dass das bei Dir nicht nötig ist. (Traurig, wenn es in den Fingern juckt).

Ich habe meine Musik ebenfalls auf HD, nutze aber MediaMonkey (PC) über eine externen DAC.
Die Bequemlichkeit auf die Musik zuzugreifen ist Atemberaubend, meine Frau und ich sind immer wieder begeistert!

Grüße,
Christian
FirstofNine
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 18. Jan 2010, 16:37
Die Digitalisierung meiner CD war eine wissenschaft für sich und hat ewig gebraucht, bis ich die optimale Einstellung bei EAC, etc. gefunden hatte. Davor noch die CD mit "High End" Spray reinigen. Ich denke, die digitalen Musikstücke sind nahe an perfekt. Übrigens ist das Einlesen von CDs in iTunes (Apple Lossless) veon gleich guter Qualität. Wer mir mit einem halbwegs reproduzierbaren Unterschied zwischen FLAC und ALAC kommt, ne ne.....

Und stimmt: Die Bequemlichkeit IST atemberaubend. Vor Allem: Man hört Lieder, von denen man gar nicht wusste, dass man sie hat. Mit dem MacBook auf dem Schoß, einem Glas Wein durch die Datenbank zu surfen - das hat schon was....

Also kurz und Gut: Du denkst, dass Digital Out an einem LapTop/MacBook keine qualitativen Nachteile mit sich bringt?
DesisfeiHiFi
Stammgast
#6 erstellt: 18. Jan 2010, 18:07

FirstofNine schrieb:
...Also kurz und Gut: Du denkst, dass Digital Out an einem LapTop/MacBook keine qualitativen Nachteile mit sich bringt?


Ich glaube nicht, dass es Nachteile bringt, kann es aber nur mit dem Argument belegen, dass Du halt einen digitalen Datenstrom bekommst. Der sollte immer gleich sein.

Vielleicht poppt ja doch noch wer anderes hoch und kann noch auf irgendwelche Fussangeln hinweisen.

Ich hatte das Rippen mit EAC begonnen, bin dann aber auf dbPoweramp umgestiegen. In beiden sollte AccurateRip integriert sein, das zeigt Dir an, ob die CD perfekt eingelesen / korrigiert wurde, oder nicht.
Nur dass dbPoweramp halt die Metdaten und Cover besser findet und integriert und mehrere CPUs unterstützt.
"High End" Spray braucht man da eigentlich nicht, es sei denn Du futterst ständig Erdnüsse und fummelst auf der CD rum :D. Aber hey: Wenn es Spaß macht...

So wie Du es beschreibst geht es mir auch: In den Liedern stöbern, hier und da was pflegen, herausfinden, was man so alles hat - herrlich!

Hatte über die Feiertage alles mit bei meiner Family, die waren echt begeistert.

Abschließend:
Lass den MAC mal ruhig dran, zumal Du dann doch auch mit Apple Remote arbeiten kannst.

Musikalische Grüße,
Christian
Silvercloud
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 19. Jan 2010, 04:20
Entscheidend ist in deinem Fall ja der DAC. Wenn du ihn extern betreibst stellt es keinen qualitativen Unterschied dar von welchem Zuspielgerät ein digitales Signal abgegriffen wird.
Der preisliche Unterschied bei CD Playern kommt auch durch die verbauten D/A Wandler zustande. In deinem Fall ersetzen Macbook + externen DAC einen entsprechend hochwertigen CD Player.
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