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DAC in der HiFi-Kette bzw. Kaufberatung DAC/KHV

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Nasreddin
Stammgast
#1 erstellt: 19. Mai 2012, 14:21
Liebes Forum,

meine Anlage soll durch einen ordentlichen KH erweitert werden (HD 650 in der engeren Wahl), derzeit betreibe ich einen AKG 141 an der KH-Buchse meines Yamaha RX V 1500.

Durch recherchieren sind ein paar Fragen aufgekommen, bei denen ich mir nicht ganz sicher bin.

Ich möchte gerne einen KHV anschaffen um das Potential des HD 650 nutzen zu können. Als Zuspieler verwende ich einen Yamaha CDC 697 (per Cinch zum AVR), einen Yamaha BD-S1065 (Ton geht per Toslink zum AVR) und ein Macbook Pro - da ich leider regelmäßig mp3s hören muss (Ton ebenfalls per Toslink zum AVR). Andere Geräte wie SAT-Receiver, Apple TV schleifen den Ton über den Fernseher zum AVR per Coax durch.

Nun möchte ich den neuen KH für alle Quellen einsetzen können, also das Signal am besten vom Tape Out des AVR beziehen. Um auch die digitalen Signale zu bekommen, per Toslink. Sprich ich brauche zusätzlich zum KVH auch einen DAC. Am besten geeignet erscheint mir der Dr. DAC Prime, da ich so ein ordentliches Gerät hätte was als KVH + DAC fungiert.

Mein eigentliche Frage: wie ist es um die Qualität der dann drei D/A-Wandler in meiner Kette bestellt? Lohnt es sich dann auch das Macbook und den CD-Player digital zum Dr. DAC zu leiten um sämtliche Wandlungen dort vorzunehmen? Ursprünglich wäre der Dr. DAC nur per Toslink mit dem AVR verbunden (da ich weiterhin mit meine LS Musik hören werde), wodurch das Signal erst im CD-Player zu analog, im AVR zu digital und dann wieder zu analog gewandelt werden würde. Lieber den CD-Player erst zum Dr. DAC und dann analog zum AVR?

Natürlich werde ich das alles ausprobieren können, ich hoffe aber auf ein paar Tipps vorab um meine Kaufentscheidung zu festigen oder zu hinterfragen.

Besten Dank schonmal für die hilfreichen Antworten, die man hier immer bekommt.

Nasreddin
cr
Moderator
#2 erstellt: 19. Mai 2012, 21:47
Am einfachsten nützt du das Potential des KHs, indem du den KH am Lautsprecherausgang des Endverstärkers niederohmig ankoppelst.
Meine Empfehlung wäre ein Spannungsteiler 10:10 Ohm in Form von Zementwiderständen zu 10 Watt Belastbarkeit.
Auch kein KHV kann das besser.
Etwas Bastelkenntnisse halt vorausgesetzt.
Für mich sind KHVs daher völlig unnötig, wenn man bereits einen brauchbaren Endverstärker hat.
Nasreddin
Stammgast
#3 erstellt: 20. Mai 2012, 08:50
Mit dem basteln habe ich es nicht so. Unabhängig von der Thematik ob KHV oder Kh-Ausgang am Verstärker stellt sich für mich ja die Frage nach den verschiedenen Wandlern und ob es da hörbare Unterschiede geben würde.

Aber danke schonmal;)
cr
Moderator
#4 erstellt: 20. Mai 2012, 11:08
Die einen sagen ja, die anderen nein. Siehe Thread
http://www.hifi-foru...m_id=158&thread=2909 (Klingen wirklich alle CDPs gleich).

Ich tendiere dazu, eine gewisse Mindestqualität vorausgesetzt (d.h. Geräte von den üblichen HiFi-Herstellern ab 150 Euro für CDPs, nicht China-30-Euro-Geräte), dass es keine hörbaren Unterschiede gibt und dass Unterschiede eigentlich nie wirklich nachgewiesen werden konnten (auch wenns zuvor immer behauptet wurde).
Amperlite
Inventar
#5 erstellt: 20. Mai 2012, 22:04
Vom Wandler würde ich mir überhaupt nichts erwarten. Allenfalls Unterschiede bei CDs, die nicht standardkonform sind.

Größere Differenzen können sich (je nach Kopfhörerimpedanz) an Verstärkern mit unterschiedlicher Ausgangsimpedanz ergeben. Hier sollte man den Hersteller des KH fragen, was er empfiehlt.
Nasreddin
Stammgast
#6 erstellt: 24. Mai 2012, 19:40
Ok, die "Sorge" um die verschiedenen Wandler brauche ich mir anscheinend nicht zu machen. Den Dr. DAC ziehe ich aber nach wie vor in Betracht um relativ ortsungebunden Musik über KH zu hören.

Nach meiner Anfrage bei Sennheiser über die optimale Paarung mit einem KHV kam folgende Antwort

"Der HD 650 hat eine Impedanz von 300 Ohm.

Der Kopfhörerverstärke sollte also min. 300 Ohm liefern können, damit der Hörer sein volles Potenzial entfalten kann."

Was genau soll man sich unter "300 Ohm liefern" vorstellen?


Eine andere Frage hätte ich noch: bei der Wiedergabe von Mehrkanalquellen hört man am KH-Ausgang des Yamaha einen DownMix (a.k.a. Silent Cinema), wie ist das denn wenn ich den digitalen Mehrkanalton über den Dr. DAC höre?
cr
Moderator
#7 erstellt: 24. Mai 2012, 19:58
"300 Ohm liefern" ist der größte Quatsch, den ich in diesem Zshg je gehört habe.

Ein 300 Ohm Kopfhörer ist so hochohmig, dass es an üblichen KHVs bis hin zu den KH-Ausgängen von normalen Verstärkern keine nennswerten Frequenzgangänderungen geben kann.
Also unproblematisch. Er verlangt nur eine gewisse Spannung (bis zu 5V (= knapp 100mW) vermutlich oder so, kann man sich ausrechnen, wenns nicht im Manual steht) und wird an Kleinstgeräten wie iPhone (noch dazu gedrosselt) nicht sonderlich laut sein.
Amperlite
Inventar
#8 erstellt: 25. Mai 2012, 11:29

Nasreddin schrieb:
wie ist das denn wenn ich den digitalen Mehrkanalton über den Dr. DAC höre?

Angeschlossen digital über Lichtleiter oder Coax? Dann wirst du nur Störgeräusche hören, denn ein Stereogerät kann mit mehr als 2 Kanälen nichts anfangen.
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