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Music Hall Dac - Mods?

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CommaFullStop
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 02. Dez 2010, 23:46
hi,

ich wollte gerne den experten aus diesem forum ein paar fragen bzgl des "tunings" eines music hall dac 25.2 stellen.

ich besitze besagten dac und liebe (!) ihn. es ist in meiner kette vll nicht ganz das teuerste glied, aber definitiv mein liebstes.
ich hab neulich herausgefunden, dass aus dem gerät noch wesentlich mehr herauszuholen sei, z.b. durch den wechsel der vorstufenröhre. das ist recht billig und einfach machbar, weswegen ich es auf jeden fall versuchen werde.

bei vielen anderen tuning-möglichkeiten bin ich mir jedoch nicht ganz sicher:

1. eine person hat die 2 euro opamps gegen burson opamps getauscht, die fast das 100-fache kosten:

opamp mod

hat jemand erfahrungen mit einem solchen mod? ist er empfehlenswert? kommen andere opamps als besagte burson opamps in frage?
die anleitung von der person ist unheimlich knapp, so dass mir nicht ganz klar wieviele chips ich brauche und welche genau.

2. es lassen sich scheinbar sehr viele der komponenten austauschen. ist neben röhre und opamp irgendein anderer mod "empfehlenswert"?

3. welche röhre im bereich bis 100 euro wäre empfehlenswert, wenn ich nicht will, dass der bass zu unpräzise wird (was meinen "recherchen" zufolge vorkommen soll/kann).

entschuldigt die vielen fragen, vor allem wenn einige davon nicht viel sinn machen sollten. ich genieße guten klang, habe jedoch nicht sehr viel ahnung von der elektronik dahinter (daher würde ein bekannter von mir die erwähnten änderungen für einen kasten bier vornehmen ).
aber eben deswegen hätte ich gerne eure meinungen, die mir bisher in der vergangenheit immer unglaublich geholfen haben.

vielen dank im voraus und beste grüße!


[Beitrag von CommaFullStop am 02. Dez 2010, 23:49 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#2 erstellt: 03. Dez 2010, 04:03
Es gibt leider viele "Küchentischtuner", die praktisch willkürlich Bauteile austauschen, weil sie das mal irgendwo im Internet gelesen haben.

Ohne Messgeräte ist von solchem "Tuning" (ich nenne es eher Gerätevergewaltigung) strikt abzuraten.
Wenn jemand auf seiner Website solche Tuningtipps veröffentlicht und dabei nicht mal eine einzige Messung (vorher/nachher, sowie die genauen Bedinungen der Messung) präsentiert, kannst du davon ausgehen, dass es sich um so einen "Küchentischbastler" handelt. Finger weg!


[Beitrag von Amperlite am 03. Dez 2010, 04:06 bearbeitet]
CommaFullStop
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 03. Dez 2010, 13:29
danke, amperlite! "verschlimmbessern" will ich das gerät auf keinen fall. dazu bin ich viel zu zufrieden damit.
deswegen möchte ich hier nach erfahrungen mit mods des music halls fragen.
die auswechslung der opamps gegen chips der marke burson, scheint (nicht nur) für den music hall sehr beliebt zu sein - sowohl bastler als auch professionelle bastler nehmen diesen mod vor. deswegen bin ich zuversichtlich, dass ich hier bald messwerte posten kann
Amperlite
Inventar
#4 erstellt: 03. Dez 2010, 14:34

CommaFullStop schrieb:
deswegen bin ich zuversichtlich, dass ich hier bald messwerte posten kann

Aus welcher Quelle?
CommaFullStop
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 03. Dez 2010, 14:49
sorry, ich meinte, da der mod recht beliebt scheint, müssten sich messwerte finden lassen. sobald ich diese finde, werd ich sie mal hier posten.
Amperlite
Inventar
#6 erstellt: 03. Dez 2010, 16:19

CommaFullStop schrieb:
sorry, ich meinte, da der mod recht beliebt scheint, müssten sich messwerte finden lassen.

Sei dir da mal nicht allzu sicher. Wenn man einen Operationsverstärker ersetzt (der nicht ab Werk völlig falsch beschaltet wurde) werden sich die Veränderungen zwar messen lassen, aber hörbar sind sie üblicherweise nicht.
Das hierfür nötige Mess-Equipment geht im Anschaffungspreis sehr schnell in den fünfstelligen Bereich.

Einer der Gründe, warum es unwahrscheilich ist, dass ein Hobbybastler ein besseres Ergebnis erzielt, als die großen Anbieter der Fertiggeräte.

Solltest du dennoch aussagekräftige Dokumentationen finden, wäre ich dir verbunden, wenn du sie hier mitteilen könntest.


[Beitrag von Amperlite am 03. Dez 2010, 16:20 bearbeitet]
engel_audio
Stammgast
#7 erstellt: 13. Dez 2010, 21:27
die Veränderungen durch ausgetauschte Operationsverstärker sind als eher marginal einzustufen, es verändern sich, wenn überhaupt wahrnehmbar, nur Nuancen im Klangbild. Echte Verbesserungen ergeben sich hier selten.

Aber wenns unbedingt sein soll, gibt es auch schon hervorragende OPs im Bereich unter 5€. Als Beispiel seien hier der praktisch überall verfügbare OPA604 (als Dual OP 2604) und der NE5534 (Dual NE5532) genannt....
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