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Musical Fidelity V-Dac II interne Clock auch für SPDIF Eingang?

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Autor
Beitrag
shuff13
Neuling
#1 erstellt: 28. Dez 2011, 17:17
Hi allerseits,

ich finde leider keine genauen Informationen. Vielleicht weiß es ja jemand hier.

Wird der SPDIF und Coax Eingang am V-Dac II auch reclockt, wie der asynchrone Usb Eingang? Oder ist die Clock nur für den Usb Eingang zuständig?

Ich hab ein optisches Signal mit relativ hohem Jitter und es wäre genial, wenn der V-Dac II das direkt eigenständig clocken könnte.

Ich bin für jede Information dankbar.

Schöne Brückentage!


ps: Ich hoffe dies ist das richte Unterforum.
Jeck-G
Inventar
#2 erstellt: 28. Dez 2011, 22:28
Das Gerät muss sich auf das ankommende Digitalsignal einstellen, läuft also als Slave. Der Takt kommt von der Quelle.
Im USB-Betrieb generiert das Teil selber das Signal, muss also die interne Clock benutzen.
So ist es zumindest in der Regel... Im Studiobereich gibt es die sogenannte Wordclock (quasi einen zentralen Taktgeber) und die Geräte haben einen Eingang, so dass alle Digitalgeräte synchron sind.

Woran merkst Du den Jitter? Hast Dropouts oder Knackser?


[Beitrag von Jeck-G am 28. Dez 2011, 22:29 bearbeitet]
shuff13
Neuling
#3 erstellt: 28. Dez 2011, 23:06
Danke für die Info!
Es sind noch nicht alle Teile für meiner Anlage da, deswegen sind es bis jetzt nur Überlegungen

Ich lese nur überall, dass der Airport Express bzw der Apple Tv ganz und gar nicht jitterarme Signale liefern.
Einer von beiden soll den V-Dac über den SPDIF Eingang füttern. Und wenn der sich auf das extern geclockte Signal lockt (wenn er es überhaupt schafft) kommt es ja durchaus zu unschönen Timingfehlern.

Ich hoffe es fällt beim Hören nicht weiter auf. Ist aber trotzdem blöd zu wissen, dass die Musik nicht gleichmäßig abgespielt wird, rein theoretischer Sicht


[Beitrag von shuff13 am 28. Dez 2011, 23:11 bearbeitet]
Jeck-G
Inventar
#4 erstellt: 29. Dez 2011, 02:35
Ich halte den Jitter für ein dummes Geschwätz. Die Geräte müssen schon Normen erfüllen, damit die Signalübertragung klappt. Entweder es kommt das raus, was rauskommen soll, oder mit starken Störungen oder auch garnichts. Der Vorteil bei digitaler Signalübertragung nunmal!

Wenn Jitter ein Problem wäre: Warum funktionieren PCs einwandfrei trotz wesentlich höherer Frequenzen? Schonmal eine SATA-3 Schnittstelle (zum Anschluss von Festplatten) mit SPDIF verglichen? Dazu kommt auch, dass sich keine Fehler bei der Datenübertragung einschleichen dürfen, bei Audio wären Fehler nicht tragisch, bei Daten schon, da reicht ein einzelnes falsches Bit um eine Datei unbrauchbar zu machen.
shuff13
Neuling
#5 erstellt: 29. Dez 2011, 17:16
Ich meine den Jitter im Timing. Heutzutage sollte man davon ausgehen können, dass alle Bits fehlerfrei geschickt werden

Im PC ist das Timing meistens egal, da will man einfach nur schnell Daten von A nach B bekommen, egal ob der Datenstrom zwischendurch unterbrochen wird oder nicht.
Ein Audiosignal muss hingegen ein konstantes Timing haben, da dürfen nichtmal schnell alle Bits auf einmal gesendet werden, dann wäre das Hörerlebnis ja nach wenigen Sekunden vorbei. Der Chip muss die Audiodatei über mehrere Minuten wiedergeben, idealerweise ja mit konstantem Takt. Da Chips aber zwischendurch andere Sachen berechnen müssen, wird das Ausgangsignal ungleichmäßig, mal braucht es etwas länger zum Senden der nächten Bits mal etwas kürzer und die Ungenauigkeit ist der Jitter den ich meine. Theoretisch heißt das, dass Bereiche im Lied mal schneller, mal langsamer abgespielt werden.
In einem englischsprachigem Forum findet man einen Jitterwert von 4ns für Apple Produkte. Im Vergleich der V-Dac hat ~10ps.
Apples Jitter wäre damit ~400 mal höher.

Würde der V-Dac seine Clock auch zum neutakten der anderen Eingänge benutzen wäre das optimal. Aber dem ist wohl leider nicht so. Hat der V-Dac evtl einen Jitterbuffer für die digitalen Signale, wo er sie kurzzeitg abfangen kann, bevor er sie weiterverarbeitet?

Ob es nun dummes Geschwätz ist oder nicht, sei mal dahin gestellt, es sind einfach nur interessante Tatsachen die mich zum Nachdenken anregen. Und wie immer kann ich natürlich auch super falsch liegen


[Beitrag von shuff13 am 29. Dez 2011, 17:18 bearbeitet]
Jeck-G
Inventar
#6 erstellt: 29. Dez 2011, 18:46

Der Chip muss die Audiodatei über mehrere Minuten wiedergeben, idealerweise ja mit konstantem Takt. Da Chips aber zwischendurch andere Sachen berechnen müssen, wird das Ausgangsignal ungleichmäßig, mal braucht es etwas länger zum Senden der nächten Bits mal etwas kürzer und die Ungenauigkeit ist der Jitter den ich meine. Theoretisch heißt das, dass Bereiche im Lied mal schneller, mal langsamer abgespielt werden.
In der Regel wird mit einem FiFo-Puffer gearbeitet, darum ist es egal, welche Schwankungen durch Berechnungen entstehen, der Puffer wird mit einem konstantem Takt ausgelesen. Ist der Puffer aus irgendwelchen Gründen mal leer, dann ist an der Stelle solange Stille (Dropout).
Übrigens haben auch die Übertragungen im Computer feste Taktfrequenzen (die auch mal eben das 1000fache vom S/PDIF sein können)!

In einem englischsprachigem Forum findet man einen Jitterwert von 4ns für Apple Produkte. Im Vergleich der V-Dac hat ~10ps.
Apples Jitter wäre damit ~400 mal höher.
Aber immer noch 1/5 von dem, der erlaubt ist (+/- 20ns) und das nach der im Profibereich verwendeten AES/EBU-Spezifikation.
Wo ist jetzt nochmal das Problem?


Ob es nun dummes Geschwätz ist oder nicht, sei mal dahin gestellt, es sind einfach nur interessante Tatsachen die mich zum Nachdenken anregen.
Hast Du eine Quelle für diese "Tatsachen"?


[Beitrag von Jeck-G am 29. Dez 2011, 18:47 bearbeitet]
shuff13
Neuling
#7 erstellt: 29. Dez 2011, 19:57

Jeck-G schrieb:
In der Regel wird mit einem FiFo-Puffer gearbeitet, darum ist es egal, welche Schwankungen durch Berechnungen entstehen, der Puffer wird mit einem konstantem Takt ausgelesen. Ist der Puffer aus irgendwelchen Gründen mal leer, dann ist an der Stelle solange Stille (Dropout).

Genau so hoffe ich ja macht es der VDac ..

Jeck-G schrieb:
Wo ist jetzt nochmal das Problem?

.. , dass ich es nicht weiß. Da die Clock, die man ja zum Auslesen des Buffers bräuchte, in der Beschreibung nur zum Usb Eingang erwähnt wird. Leitet der VDac das ankommende Signal jetzt direkt weiter oder "entjittert" er es voher mit beschriebenen Buffer? Es geht mir nur um das Wissen was da abläuft

Jeck-G schrieb:
Hast Du eine Quelle für diese "Tatsachen"?

Quellen dafür, dass Chips nicht jitterfreie Signale schicken? Oder das sich es nur im entferntesten auf die Musik auswirkt? Nein, es geht mir nur um die Theorie

Jeck-G schrieb:
Aber immer noch 1/5 von dem, der erlaubt ist (+/- 20ns) und das nach der im Profibereich verwendeten AES/EBU-Spezifikation.

Die Spezifikation kenne ich nicht, danke dafür!
Jeck-G
Inventar
#8 erstellt: 30. Dez 2011, 02:07
Mit Puffer meinte ich den Puffer, der vor dem Ausgang ist (also im Quellgerät), nicht hinter dem Eingang.
shuff13
Neuling
#9 erstellt: 30. Dez 2011, 02:25
Achso. Was im Dac genau abläuft bleibt dann wohl ein Geheimnis.
Danke soweit aufjedenfall!
akem
Inventar
#10 erstellt: 06. Jan 2012, 18:30
Nönö, ganz so einfach ist das nicht! Der Signalempfänger braucht schon auch so nen Puffer, da er ja seinen eigenen (höheren)Systemtakt mit dem SPDIF-Takt synchronisieren muß. Er generiert aus dem ankommenden Signal einen Takt, nach dem der Puffer befüllt wird. Dieser Puffer wird dann nach dem internen Takt ausgelesen und weiterverarbeitet mit Oversampling, Upsampling, Digitalfiltern, Wandlern und was man sonst noch so braucht oder auch nicht. Das alles sitzt ja im DAC und nicht in der Quelle! Und jeder der Chips braucht noch dazu potentiell einen anderen Takt, je nachdem, was da intern so abläuft. Ich kann mir nicht vorstellen, daß das alles ohne Neusynchronisierung geht.

Gruß
Andreas
Amperlite
Inventar
#11 erstellt: 10. Jan 2012, 09:30
Lies doch mal auf dem Blog von Pelmazo, er hat die möglichen Betriebsarten dort kurz beschrieben.

http://pelmazosblog.blogspot.com/2011/12/faq-usb-audio.html
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