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Rothwell Pegelminderer - Qualität?

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Autor
Beitrag
Maddin1078
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Jul 2012, 11:18
Ich habe den Philips BDP7600 an meinem NAD 326bee Verstärker angeschlossen. Leider kann ich nur schwer die Lautstärke steuern. Kleinste Veränderungen am Pegel bewirken große Lautstärkensprünge. Eine Feineinstellung der Lautstärke ist mi der Fernbedienung fast nicht möglich.

Ich habe die Pegelminderer von IMG getestet. Leider machen diese den Klang kaputt. Gibt es eine andere Alternative?

Kennt einer die Rothwell In-Line Pegelminderer?
detegg
Administrator
#2 erstellt: 16. Jul 2012, 16:14
Hi,

ein Line-Pegelminderer besteht aus 2 Widerständen (ct Artikel) und ist dann nicht klangbeeinflussend, wenn die verwendeten Widerstände zu Ausgangs- bzw. Eingangswiderstand der zu verbindenden Geräten passen.
Also erst techn. Daten von Quelle/NAD ermitteln, dann hier nachfragen und entsprechenden Spannungsteiler in die Cinchstecker einlöten.

;-) Detlef
kölsche_jung
Inventar
#3 erstellt: 16. Jul 2012, 16:26

Maddin1078 schrieb:
...

Ich habe die Pegelminderer von IMG getestet. Leider machen diese den Klang kaputt. ...

Ich hab die auch, bei mir funktionieren die völlig einwandfrei, also scheinen deine defekt zu sein, ich würde sie einfach reklamieren und mir ein funktionierendes Päärchen geben lassen.

Klaus
Amperlite
Inventar
#4 erstellt: 16. Jul 2012, 18:46

Maddin1078 schrieb:
Ich habe die Pegelminderer von IMG getestet. Leider machen diese den Klang kaputt.

Was ist deiner Meinung nach daran "kaputt"?
detegg
Administrator
#5 erstellt: 16. Jul 2012, 21:03
Hi,

kaputt kann eigentlich nur der Umschalter am IMG-Pegelabschwächer sein. Ob das allerdings gleichzeitig an 2 Exemplaren passieren kann?

;-) Detlef
Maddin1078
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 17. Jul 2012, 07:33
Hi,

kaputt bedeutet, dass sich der Klang anhört, als wären die Lautsprecher hinter einer Gardine. Die Dynamik und das klare Klangbild verschwinden. Der Klang wirkt träge und monoton.

@detegg

Kannst Du mir da einen Tipp geben. Ich kenn mich da nicht so aus. Bin halt Hifi-Anfänger - Danke
kölsche_jung
Inventar
#7 erstellt: 17. Jul 2012, 07:59

Maddin1078 schrieb:
...

Kannst Du mir da einen Tipp geben. ...

Weniger Werbeblättchen ääähhh Fachzeitschriften lesen ...

ein pegelminderer ist technisch eine recht einfache sache, die von dir beschriebenen Symptome kann ein Pegelminderer nicht verursachen ...

lass dich nicht kirre machen, hör einfach nur Musik

klaus
Maddin1078
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 17. Jul 2012, 08:11
Ich muss Dir da widersprechen. Es ist deutlich zu hören. Das "weshalb" ich die LS mir gekauft habe verschwindet bei dem Einsatz der Pegelminderer. Die Lautsprecher verlieren Ihren Charm.

Evtl. harmonieren Sie mit den BDP7600 nicht. Diese Pegelminderer sind schaltbar 10-20 db. Evtl. beeinflusst interne Schaltung etwas. I dont know - zu hören ist es aber.

Die Rothwell sind nicht schaltbar - evtl. funktionieren diese besser. Ich werde diesemal testen.
kölsche_jung
Inventar
#9 erstellt: 17. Jul 2012, 08:14
dann mach mal ... ist ja dein geld
Maddin1078
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 17. Jul 2012, 08:16
Sind ja nicht wesentlich teurer - liegen bei 58 Euro für ein Paar
richi44
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 17. Jul 2012, 08:19
Hast Du die Loudness eingeschaltet? Dann wäre es klar, dass sich deren Wirkung in Abhängigkeit von der Poti-Stellung am Verstärker ändert. Und das hörst Du natürlich. Das restliche Geschwurbel ist aber nicht nachvollziehbar, weil ein Dämpfungsglied sowas nicht fertig bringt.
-mm19-
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 17. Jul 2012, 08:34
kauf dir einfach vier Widerstände

zb: 2*5MOhm 2*10MOhm

die beiden in serie schalten dann da den BRP anhängen und an den 5MOhm hängst du deinen Verstärker an, würde warscheindlich auch niederohmiger gehen aber so bist du sicher auf der sicheren Seite.

Schon hast du den Pegel vom BPR halbiert

mfg
Maddin1078
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 17. Jul 2012, 08:52
Nein kein Loudness - der Verstärker hat diese Funktion nicht. Ich habe aber "tone defeat" an. Ich kann es nicht erklären, ist aber wirklich so.

Das mit den Widerständen wäre noch ein Überlegung wert. Man könnt sich da was basteln


[Beitrag von Maddin1078 am 17. Jul 2012, 08:56 bearbeitet]
detegg
Administrator
#14 erstellt: 17. Jul 2012, 09:02
Moin zusammen,

zur richtigen Dimensionierung vgl. bitte hier und ff

;-) Detlef
hf500
Moderator
#15 erstellt: 17. Jul 2012, 20:00

-mm19- schrieb:
kauf dir einfach vier Widerstände

zb: 2*5MOhm 2*10MOhm

die beiden in serie schalten dann da den BRP anhängen und an den 5MOhm hängst du deinen Verstärker an, würde warscheindlich auch niederohmiger gehen aber so bist du sicher auf der sicheren Seite.

Schon hast du den Pegel vom BPR halbiert

mfg


Moin,
grundsaetzlich (fast) korrekt, aber mit diesen Widerstandswerten kann man sich bei Transistorgeraeten den Klang wirklich "kaputtmachen". Zu hochohmig und damit Hoehenverlust, abgesehen davon, dass der Teilerfaktor bei den ueblichen Eingangswiderstaenden der Transistorverstaerker nicht mehr 0,33 ist.

Die Widerstandswerte des Spannungsteilers muessen sich am Innenwiderstand der Quelle und dem Eingangswiderstand der Senke orientoieren.

Ich finde es allerdings seltsam, dass der Verstaerker nicht mit den NF-Pegeln eines CD-(oder sonstein Discspieler) zurechtkommt. Die Dinger gibt es seit inzwischen 30 Jahren und sie liefern idR. bei Vollaussteuerung 2Veff. Damit kommen auch Dampfradios klar.

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 17. Jul 2012, 20:01 bearbeitet]
_ES_
Administrator
#16 erstellt: 17. Jul 2012, 20:30
Hi Peter,

Ist aber leider kein Einzelfall..
Maddin1078
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 17. Aug 2012, 14:25
So, habe nun seit einigen Wochen die Rothwell In-Line Pegelminderer Cinch in Betreib. Ich muss sagen, die sind SUPER. Im Gegensatz zu den IMG's sind bei den Rothwell In-Line Pegelminderen keine akustischen Einbußen zu hören.
Janus525
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 17. Aug 2012, 14:36
Prima...
Shimodax
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 05. Mai 2014, 09:52
Der Thread ist zwar schon etwas alt, aber hier trotzdem noch ein Beitrag für alle die das per Google finden :-).

Die IMG Stage-Line ILA-1020 Dinger hab ich probiert, sind sind für 28 EUR viel zu teuer (lausiger Umschalter, haarfeine Kabel im Inneren, noch dazu war einer der beiden bei der ersten Lieferung kaputt). Die Rothwell kann ich nicht beurteilen, aber ich wüßte auch nicht was da für 58 EUR drin sein sollte.

Ansonsten finden sich solche Teile auch im Ausland unter dem Namen "RCA Line Level Audio Attenuator" (für $4, das ist so etwa der Preis was sowas realistischwerweise wert ist) or "Harrison Labs FMOD In line Attenuator" (um die 17 GBP).

Wer möchte, kann das mit Spannungsteiler folgerdermaßen selbst aufbauen (die Werte sind aus dem IMG ILA-1020 gemessen, und machen natürlich auch rechnerisch einigermaßen Sinn):

-20 db: 10 kOhm zu 1 kOhm (Dämpfung auf ca. 10%)
-15 db: 10 kOhm zu 2,2 kOhm (Dämpfung auf ca. 20%)
-10 db: 10 kOhm zu 4,7 kOhm (Dämpfung auf ca. 30%)

Den 10k Widerstand an der Quelle längs in den Signalweg, der Variable Widerstand *danach* als Brücke zwischen Signal und Masse.


[Beitrag von Shimodax am 05. Mai 2014, 13:23 bearbeitet]
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