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Tracking-Probleme beim Onkyo DX-7711

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mb81
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Feb 2003, 02:50
Ich habe mit meinem Onkyo recht häufig Tracking-Probleme, die sich darin äußern daß der Player während des Vorspulens manchmal die Spur verliert oder beim Zappen zum nächsten Track sehr lange braucht. Beides wird durch das typische CD-Anlaufgeräusch begleitet.

Kann es sein daß der Player irgendwie dejustiert ist?
Oder hat schon jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Vielen Dank im Voraus!
Edede
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 10. Feb 2003, 08:37
Du wirst mit Deiner Vermutung recht haben. Das kommt vor. Erste Anzeichen für Dejustierung fangen meist bei überlangen CD`s an.
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 10. Feb 2003, 12:52
Hi,
bei einem Sony-CD-Player, dem CDP 101, hatte ich das gleiche. Ich habe diverse mechanische Teile geschmiert, die den Laser betreffen, seitdem läufts wieder wie geschmiert.
Edede
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 10. Feb 2003, 13:42
Mutig, mutig ohne die vom Hersteller verwndeten Schmiermittel zu kennen. Kann ganz schön ins Auge gehen. Immer noch. (kann, nicht muß)
Wiesonik
Inventar
#5 erstellt: 10. Feb 2003, 14:17
Hallo,
ich habe den gleichen Player, der genau bis vor 4 Wochen dasselbe Problem hatte !! Mein DX 7711 ist ca. 6 Jahre alt und hat vor ca. 0,5 Jahr damit angefangen die höher nummerierten Titel auf einer CD (meist ab Track 6) nur nach sehr langem suchen oder auch gar nicht zu finden.
Da der Player Zigarettenrauch ausgesetzt ist, habe ich den Laser vorsichtig mit einem Wattestäbchen und reinem Alkohol gereingt. Es wurde für 2 Tage besser, dann dasselbe Problem wieder !
Und nun der endgültige Abhilfetipp:
Die Lasereinheit läuft beim DX 7711 auf einer polierten Metallstange (links) und einer Kunststoffschiene(rechts).
Diese Baugruppe ist sehr einfach zu erreichen (Gerät spannungsfrei schalten - Gehäusedeckel abheben - den silberfarbenen Deckel abschrauben (6 Schrauben)und hochheben).
Darunter befindet sich die Lasereinheit. Mit mehreren Wattestäbchen die Metallstange und die Kunststoffschiene gut reinigen (bei beiden wirst du einen schwarzen Abrieb feststellen). Anschließend beide mit einem nicht verharzenden Öl hauchdünn einreiben (auch mit Wattestäbchen).
Dein Player wird dann so gut wie am ersten Tag funktionieren.
Laß Dir nichts von Laseralterung erzählen ! Du müßtest, wenn der Laser gealtert sein sollte, das Gerät mehrere Jahre nicht ausgeschaltet haben. Auch Dejustierung ist eher unwahrscheinlich.
Ob die Führungen des DX 7711 jemals etwas geschmiert waren konnte ich nicht eroieren. Aber die Fehlerursache ist klar. Der Laser muß zum sauberen finden der Tracks im mikrometerbereich justiert werden. Wenn er dabei auf trockenen Führungsschienen "ruckelt" ist das nicht möglich !

Als Öl habe ich ein spezielles von SK verwendet (8 Euro die Dose). Ich kann Dir morgen die genaue Bezeichnung nennen.

Falls Du zur "Reparatur" noch Fragen hast, wende Dich über das Forum an mich. Sende das Gerät bloß nicht zur Reparatur. Die tauschen Dir die komplette "Mimik" und Du bist ca. 200 Euro für die Reparatur los.

Gutes Gelingen wünscht Dir Wiesonik
mb81
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 10. Feb 2003, 14:59
@Wiesonik: Vielen Dank für den Tip! Wäre echt klasse, wenn du die Bezeichnung des Öls hättest! Das Geld für eine Rep hätte ich momentan sowieso nicht übrig... Da nimmt man so einen Fehler auch mal zähneknirschend in Kauf...

Bei mir tauchen die Probleme mit dem Spulen meistens so zwischen 1:30 und 2:00 absoluter Spielzeit auf und beim zappen meist wenn ein Track fast zuende ist und man zum nächsten will. Das deutet wohl alles auf die von dir beschriebene Fehlerursache hin!

Hab auch noch mal bei Google zu dem Thema Tracking beim Onkyo gesucht und folgenden Link gefunden:

http://hjem.get2net.dk/mhjembaek/body_onkyo.html

Hatte dein 7711er auch zwei Ringe am Laserschlitten?
Wiesonik
Inventar
#7 erstellt: 10. Feb 2003, 15:26
Hallo MB 81,
habe mir mal den Link angesehen. Mein Player hat nur einen Ring, der übrigens aus Filz besteht und als dämpfender Anschlag für den Laserschlitten dient.
Das hat aber nichts mit unserem Problem zu tun. Das erwähnte "ruckeln" tritt bereits mitten auf dem Weg der Führungsschienen auf und nicht erst am Ende des Weges bzw. der CD.
Die CD wird übrigens anders als einen Schallplatte von innen nach aussen abgestastet. Aussen sind die höheren Rotationsgeschwindigkeiten, deshalb tritt das Problem erst bei höheren Tracks auf, weil hier genauer positioniert werden muß.
Nach dem vorsichtigen schmieren hat der Player insgesamt schnellere Zugriffszeiten bei mir.
Die genaue Bezeichnung des Ölsprays (wird auch für solche Zwecke im Computerbereich eingesetzt und verharzt nicht, was hier wichtig ist)schreibe ich Dir morgen hier auf diese Seite. Ich muß erst nach Hause und im Keller die Dose suchen.
Grüße
Wiesonik
cr
Moderator
#8 erstellt: 10. Feb 2003, 15:38
Aussen ist die Rotiationsgeschwindigkeit geringer. Innen 500 UpM, außen 200 UpM. In m/s sind es immer 1,2 oder 1,4 (je nachdem, ob die längere oder kürzere Pit-Variante gewählt wird; bei CDs über 70 min immer 1,2 m/s)
Edede
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 10. Feb 2003, 16:21
Vorsicht mit Ölen auf Kunststoff- oder Gummiteilen. Da gehören fettfreie Schmiermittel hin. Das Zeug wird von Ölen angegriffen. Auch von Säurefreien.
Wiesonik
Inventar
#10 erstellt: 11. Feb 2003, 10:50
Hallo,
hier wie versprochen die Daten vom Sprühöl.
Es nennt sich Sprühöl 88 und ist auf der Homepage von Conrad-Elektronik zu finden (Sprühöl 88 als Suchbegriff eingeben).
Es gibt als PDF-File auch eine ausführliche Produktinformation. Aus ihr geht hervor, das Sprühöl 88 auch für Kunststoffe geeignet ist. SK-Chemie verweist aber auch für "empfindliche" Kunststoffe auf Silikonsprays (Typen werden in der Produktinfo genannt).
Da wir also nicht wissen aus welchem Kunststoff die Führungsschiene im DX 7711 ist, kann jetzt jeder selber abwägen, welches Öl er verwenden will.
Wie gesagt, ich habe das Sprühöl 88 verwendet und bisher keine "Auflösungserscheinungen" an der Kunststoffführungsschiene oder in der Umgebung befindlicher Kunststoffteile feststellen können.

Wichtig !! Kein Fett zum schmieren verwenden. Es ist zu zäh. Der Motor für die Lasereinheit würde den "Widerstand" des Fettes wahrscheinlich nicht überwinden können, d. h. es geht dann gar nichts mehr.
Grüße
Wiesonik
Edede
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 11. Feb 2003, 12:07
Bei manchen hochwertige Geräten laufen die Schlitten in Sinterlagern. Auf keinen Fall Schmiermittel verwenden, egal welche. Die Führungen nur mit einem fuselfreien Lappen säubern.

Wisonik, das dauert schon `ne Weile bis der Kunststoff im Eimer ist. Anfänge werden durch Schlieren oder dunkle Rückstände auf den Führungsschienen sichtbar. Die Fette auch die von Contaktchemie, sind ja säurefrie und klar.
Wiesonik
Inventar
#12 erstellt: 11. Feb 2003, 15:04
Hallo Edede,

hast Du denn mal einen konkreten Tipp mit welchem Schmiermittel man dem DX 7711-Problem beikommen könnte ohne den Kunststoff in Auflösung zu bringen ?
Mit Sinterlager ist jedenfalls nix beim Onkyo. Der Laserschlitten läuft links mit einer Metallbuchse auf der Metallstange und rechts Kunststoff auf Kunststoff.

PS: Die Problematik der Werkstoffe war mir vor dem Schmieren schon klar, .....aaaaber das Ölen kostet ca. 5 Euro, die Reparatur im Minimum 150-200Euro mit der Gefahr das es in einem halben Jahr wieder nicht tut (ich vermute nämlich einen konstruktiven Fehlgriff seitens Onkyo).
So habe ich jetzt für 5 Euro wieder einen funktionierenden Player. Wenn er jetzt wegen der Schmieraktion in einem Jahr endgültig die Segel streicht kommt eh nur ein neuer Player in Frage. Die werden einem ja mittlerweile für 150-200 Euro hinterhergeworfen.
Schade ist nur, das der Onkyo ansonsten ein sehr robust aufgebautes Gerät ist, was man heute in diesen Preisklassen so nicht mehr bekommt
Letztendlich sollte man sich das Ganze mal unter Kostenaspekten durchdenken.
Edede
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 11. Feb 2003, 16:18
Na, ob das ölen reicht siehst Du sowieso erst hinterher. Ich würde mal versuchen vom Onkyo-Service zu erfragen was, wenn überhaupt, genommen werden kann. Konstruktionsfehler glaub ich nicht. Es gibt nicht viele Hersteller für CD-Laufwerke. Die verstehen ihr Handwerk schon. Diese Problematik taucht bei CD-Laufwerken immer mal auf.
Die deutschen Hersteller halten für solche Fälle immer winzig kleine Tuben mit diesen speziellen Schmiermitteln bereit. Die kosten auch nur ein paar Euro. Es kann aber sein das die ganze Geschichte absolut wartungsfrei ist.
Dann wird nicht geschmiert oder geölt. Dann wird höchstens gereinigt (oder eingestellt). Metallbuchse auf Metallstange hört sich sehr nach Sinterlager oder ähnlichem an. Das darf dann auf keinen Fall geschmiert werden. Total fettfrei ist z.B. Abasil von Abacus. Greift garantiert keinen Kunststoff an. Ich weis aber nicht was für einen Brei das gibt wenns mit alten Ölen zusammen kommt.

Geh doch mal mit einem frischgewaschenen, trockenem Finger vorsichtig über die Stangen und sieh Dir Deinen Finger an ob was glänzt. Wenn das geschmiert ist müßtest Du Rückstände am Finger haben.

Du must halt wissen was Dir die Kiste wert ist. Wenn der Wert für Dich nicht hoch ist kannst Du ja experimentieren. Frag doch mal bei Onkyo vorsichtig nach einer gefaxten Seite über diesen Punkt aus den Wartungsunterlagen.

Solche Lager werden ungern geschmiert. Die Stangen liegen ja frei. Wenn da Fett oder Öl dran ist ergibt das zusammen mit Staub einen Brei der statt zu schmieren bremst.
Wiesonik
Inventar
#14 erstellt: 12. Feb 2003, 08:50
Hallo Edede,
also leicht geölt habe ich ja bereits und seitdem funktioniert der Player wieder einwandfrei. Vor dieser Aktion hatte ich den Player bereits 4mal geöffnet. Zuerst habe ich vorsichtig den Laser gereinigt, keine Abhilfe.
Ich habe mich dann bei einem ziemlich fitten Radio/Fernsehtechniker schlaugefragt. Er sagte aus der Erfahrung kämen folgende Punkte in Frage:
1. Alterung des Lasers (entfällt bei mir, da das Gerät erst 6 Jahre alt ist und relativ selten in Betrieb ist (max. 2h die Woche, was ca. 600h Betriebszeit bedeutet). Onkyo gibt für den Laser ca. 4000h Betriebszeit an !
2. Dejustage des Lasers (Glaube ich auch nicht dran, weil dann der Fehler bei jedem Track hätte auftreten müssen. Ist aber erst ab Track 6-9 (CD-abhängig)aufgetreten.Alle Tracks die gefunden wurden, wurden einwandfrei abgespielt.
3.Verschmutzung des Lasers (entfällt, da ich bereits gereinigt hatte. Wirklich verschmutzt war da nichts ! Will heißen der alkohogetränkte Q-Tip war nach Reinigug des Lasers immer noch strahlendweiss.)
4. Der entscheidende Tip ! Der Techniker meinte, das die Laserführungen verunreinigt seien. Also habe ich den Player geöffnet. Die komplette Lasereinheit mitsamt der Mechanik ist sehr gut gekapselt. In dem Bereich war nicht ein Staubkorn vorzufinden ! Kontrolle der beiden Führungsschienen ergab auch keine Verschmutzung (hier auch mit Q-Tip mehrfach drübergefahren, er ist weiss geblieben)und auch keine Spuren irgendeiner Schmierung (was deine Argumentation stützt).
Danach habe ich den Player erneut getestet, keine Abhilfe bei den Trackingproblemen.
Dann habe ich den letzten "Schuß" gewagt, will heißen den Tipp vom Techniker zu probieren, die Führungsschienen leicht zu ölen (mit dünnflüssigem, nocht verharzendem Öl). Alternative wäre gewesen einen neuen Player zu kaufen. Also habe ich es gewagt.
Das Öl auf einen Q-Tip aufgebracht und vorsichtig 2-3mal über beide Führungen gefahren.
Kontrolle mit dem Finger. Es war ein kaum fühlbarer Schmierfilm vorhanden. Player zusammengebaut und getestet.
Er funktioniert seitdem wieder einwandfrei !!!

Sollten sich aufgrund des Öls nun Verunreinigungen bilden werden die einfach abgewischt und frisch geölt.

Der Tip mit dem Onkyo-Service ist ja schön und gut.
....aaaaber wenn ich mich an die Leute wende, werde ich alle "Könnte-Fehler" zu hören bekommen die mit Lasereinheiten zusammenhängen. Letztendlich wird mir der Rat gegeben werden das Gerät einzusenden. Was wird der Onkyo-Service tun ? Kann ich Dir sagen. Aus Zeit und Kostengründen wird die Lasereinheit komplett getauscht und eine detaillierte Fehlersuche bzw. -behebung findet nicht statt.
Der Player tut dann wieder aber ich bin auch 150-200 Euro los (dafür bekomme ich dann auch einen neuen Player, d.h. die Reparatur ist unwirtschaftlich).

So, ich glaube mit unserer Diskussion haben wir jetzt den eigentlichen Fragesteller völlig verwirrt !?
Wie gesagt, mein Tipp mit dem Ölen muß den Fehler bei seinem Player nicht beheben. Nach meinen Erfahrungen ist die Wahrscheinlichkeit aber sehr groß, das er anschliessend wieder tut.
Das durch das Öl eventuell die Kunststoffführungsschiene angegriffen wird ist theoretisch möglich, halte ich aber eher für unwahrscheinlich (denkt daran, wir haben seit einiger Zeit eine neue Produkthaftung und als Folge davon zieht sich jetzt jeder Hersteller zu seinem Gürtel noch die Hosenträger an, wenn es darum geht irgendwelche "offiziellen" Aussagen zu machen).

Also Ende ich hier einmal "salomonisch". Die Entscheidung ob nun geölt wird oder nicht überlasse ich dem ursprünglichen Fragesteller.
Wenn er Glück hat tut der Player wieder. Wenn nicht ist halt ein Neuer fällig (siehe meine Kostenbetrachtungen).
Ich werde dann halt auch einen neuen Player für mich kaufen müssen, denn ich habe bereits geölt.
Edede
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 12. Feb 2003, 11:46
Sind ja nicht alle doof. Er hat sich sicher seinen Teil rausgelesen.
Natrlich kannst Du das alles machen. Es funzt evtl. auch. Wenn man solche Tipps aber an Leute gibt die Ihr Gerät vielleicht lieben und sich nicht nach`m Jahr `nen neuen Player kaufen wollen oder können, sollte man auch vor evtl. Risiken warnen. Ich jedenfalls habe schon Geräte in der Werkstatt gesehen die dadurch defekt und für `nen vernünftigen Preis nicht mehr reparabel waren. Machen oft sogar die Werkstätten falsch. Kassieren und `nen 3/4 Jahr später haste den gleichen Mist.
Die Service-Niederlassungen sagen einem schon was für Schmiermittel verwendet werden, nur geradeaus direkt danach fragen. (evtl. per Mail) Notfalls für ein paar Euro die Service-Unterlagen besorgen.
Es muß ja nicht alles zutreffen, was ich gesagt habe, es ist ja nur generell. Bei einer Dejustierung sind es immer die letzten Tracks mit denen es anfängt. Nicht bei allen. Wenn Du dem Gerät das dann etwas leichter machst mit ölen, hilfts `ne Weile. Die Lesefehler sind dann bei den äußeren Tracks trotzdem schon recht groß. Er setzt halt `ne Weile nicht mehr aus.
Bei Billiggeräten, also wenn ein Werkstattbesuch nicht lohnt, kannst Du ja ruhig `ne ganze Kanne Öl reinkippen. Da zählt ja nur das mommentane Ergebniss.

Produkthaftung kannst Du vergessen. Gilt nicht für Fehler die während des Betriebs auftreten sondern nur für Fehler die von Anfang an (auch unbemerkt) da waren. Nach `nem halben Jahr mußt Du dem Händler aber BEWEISEN das der Fehler schon bei der Auslieferung existierte oder auf einen von Anfang an vorhandenen Fehler zurückzuführen ist. Viel Spaß dabei. In dem Punkt hat man alle Kunden verarscht. Viele denken jetzt sie haben 2 Jahre Garantie. Garantie hast Du nur wenn der Hersteller oder Verkäufer es Dir Aufschreibt. (Garantiekarte) Verschleiß fällt nicht unter Gewährleistung.


[Beitrag von Edede am 12. Feb 2003, 11:55 bearbeitet]
mb81
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 13. Feb 2003, 18:19
@Wiesonik&Edede: Danke euch beiden für eure Mühen! Verwirrt bin ich auch nicht! Lieber eine etwas ausführlichere Darlegung vieler Positionen als ein 3-zeiler mit "mach xy." :-)

Ich werd mein Baby demnächst mal aufschrauben und das Laufwerk mal näher unter die Lupe nehmen, dann werd ich überlegen ob ich den Fehler erstmal so lasse oder eine (letzte) Ölung durchführe ;-) Der Fehler stört ja auch nicht so sehr, da er nur beim Vorspulen und Zappen auftritt. Sowieso höre ich in letzter zeit 95% meiner Mukke per Rechner, den Onkyo benutze ich nur dann wenn ich mal wirklich ausspannen will, weil dann stört der Geräuschpegel des Rechners...

@Wiesonik: Du würdest deinen Onkyo gegen einen 150 Euro CD-Player eintauschen??? Wie du schon sagtest, sowas wird heute in der Klasse (fast) nicht mehr hergestellt! Ich wäre bereit bis zu 150 Euro für ne Rep auszugeben - das Teil hat ja nen Wert von 500 Euro!

Weiß jemand von euch wie teuer der Austausch einer Kopfhörerbuchse ist, oder ob man sowas auch notfalls selbst machen kann, wenn man kein Radio/Fernsehtechniker ist? Hab die Buchse nämlich durch einen billigen 6,3 auf 3,5 Adapter ruiniert (1 Jahr rumwackeln wegen Wackelkontakten...)

Gruß
mb81
Edede
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 13. Feb 2003, 18:44
Wenn Du handwerklich geschickt bist und gut löten (keine Dachrinnen) kannst, dürfte das kein Prob für Dich sein.
mb81
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 13. Feb 2003, 18:55
Naja, bin nicht so der Lötfreak, hab vor langer Zeit mal ein Schulpraktikum bei nem Radio/Fernsehtechniker gemacht und mir vor zwei Jahren meine NF-Strippen selbst zusammengelötet... Außerdem hab ich nur nen 5-Mark-Lötkolben von Conrad *g*

Bei sowas muss doch bestimmt die ganze Platine ausgebaut werden?!?
Edede
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 13. Feb 2003, 19:50
Nicht unbedingt. Erstmal nachsehen. Manchmal sitzt ne kleine Extraplatine an der Buchse und von da aus gehts mit Draht und Stecker auf Platine weiter.


[Beitrag von Edede am 13. Feb 2003, 19:51 bearbeitet]
mb81
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 13. Feb 2003, 20:12
Ich glaub bei meinem Onkyo sitzt die Buchse direkt auf der Hauptplatine... aber da werd ich später nochmal nachschauen!
Edede
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 13. Feb 2003, 20:23
Pech, dann ists etwas mehr Arbeit.
Wiesonik
Inventar
#22 erstellt: 14. Feb 2003, 09:23
Hallo mb81,

keine Sorge,ich stehe halt auf mechanisch etwas massiver aufgebaute Geräte (deshalb auch der DX7711).
Wenn er platt gehen würde (was ich ja nicht glaube und hoffe), käme auch nur ein robuster neuer Player in Betracht und nicht eine Plastikwackelbüchse für 150 Euro.

Den DX 7711 bekommst Du zur Zeit für ca. 325 Euro! Ich würde ihn aber nicht mehr kaufen, weil ich einen konstruktionsbedingten Mangel in dem auftretenden Fehler sehe. Also hier hilft nur mal grundsätzlich den Hersteller zu wechseln. In Frage käme z.B. ein Denon DCD 1450, ist auch ein schöner, stabiler Player (ca. 300 Euro über Versender).

Auf die Gefahr hin, das ich hier eine CD-Player-Diskussion lostrete. Ich habe mal spassenshalber den Yamaha CDX 396 meiner Frau an meine Anlage angeschlosssen und mit dem Onkyo verglichen. Da gibt es keine Unterschiede mehr zu hören ! Was ich meinte an Unterschieden zu hören, war im nächsten Moment nicht mehr reproduzierbar. Der Onkyo ist vielleicht marginal etwas "sanfter" im Klang und hat eine etwas stabilere Raumabbildung. Wie gesagt über meine Anlage in meinem Hörraum, das kann unter anderen Bedingungen ganz anders aussehen.

Der Yamaha ist halt ne Wackelbüchse (auch wenn es meine Frau ungern hört).

Grüße von Wiesonik
Edede
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 14. Feb 2003, 10:52
Das ist wahrscheinlich kein konstrucktiver Mangel. Das passiert früher oder später bei fast allen Playern. Insofern ist Deine Endscheidung den Player, alt, nicht nochmal zu kaufen richtig. Der Fehler wäre schnell der Gleiche. Ist das Gerät aber neu, dann wäre es zu überlegen. Allerdings kann es auch gut sein das bei der Justage werkseitig (evtl. ausnahmsweise) geschlust worden ist. Dann wäre ein Werkstattbesuch billiger wie alles andere. Es gibt sehr viele wenn und aber. Du solltest jedoch davon ausgehen das eine Wartung von einem guten Werksservice bei Deinem Gerät nicht so teuer wird wie eine Neuanschaffung.
Geschützt bist Du ja heute, durch die neuen Gesetze, auch ganz gut. Die Gewähleistung bei Reparaturen ist ja jetzt länger. Ruf doch mal einen guten Onkyo-Service an, lass Dir einen Techniker geben, erzähl im Deine Überlegungen und bitte um ehrlichen Rat.
cr
Moderator
#24 erstellt: 14. Feb 2003, 12:02
Der Yamaha ist zwar wackelig, aber einer der wenigen Geräte, der praktisch alle CDRs fehlerfrei abspielt und auch 1:1-Kopien (bitidentisch) zuläßt und unempfindlich auf CD-Fehler reagiert.
Der Denon mag stabiler sein, reagiert aber sehr empfindlich auf Fehler der CD-Oberfläche oder CD-Datenspur und ist daher auch nicht wirklich ein brauchbares Gerät. Ich würde daher einmal vermuten, dass er sich auch bei CDRs keine Lorbeeren verdienen wird.
Wiesonik
Inventar
#26 erstellt: 14. Feb 2003, 13:00
Hallo CR,

stimmt, der Yamaha "frißt" alles an CD-R und CD-RW, der Onkyo übrigens auch.

Danke für den Hinweis zum Denon. Hast Du das mit den CD-R mal am Denon probiert ?
cr
Moderator
#27 erstellt: 14. Feb 2003, 13:28
Den Yamaha habe ich. Beim Denon weiß ich es von Bekannten und einem Test.
Ausführlich habe ich mir nur mit den aktuellen CDPs von Yamaha, Technics, Sony, Marantz 4000 und Teac 1850 befasst.
Von allen das kleinste Übel ist der Yamaha, zumindest wenn man unproblematisch CDRs aufnehmen/abspielen will. Wirklich begeistern tut mich keines dieser Geräte.
Unter fehlerfrei meine ich, dass nicht nur keine hörbaren Fehler (Fehler sind da, aber wegen Interpolation nicht hörbar) auftreten, sondern definitiv keine.
Bestanden haben hier nur Yamaha, Marantz und Teac; die beiden letztgenannten haben aber andere Mängel.
cr
Moderator
#28 erstellt: 14. Feb 2003, 13:38
Spielt der Onkyo auch CDRWs ab. Was ist eigentlich so toll an diesem Gerät, dass du es nicht austauschen willst und sogar die Reparatur zahlen würdest?
Edede
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 14. Feb 2003, 14:26
Hat er weiter oben beschrieben. Er liebt ihn halt.
cr
Moderator
#30 erstellt: 14. Feb 2003, 14:37
Habe es überlesen, dass oben gesagt wird, er spiele CDRWs. Was mich aber wundert ist, dass auch das Nachfolgemodell 7733 nicht auf CDRW spezifiziert ist (zumindest nicht in der Produktbeschreibung der Homepage).
Worin besteht der Unterschied zw. 7733 und 7711?
mb81
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 14. Feb 2003, 23:55
@cr: Seit wann gibt es ein Nachfolgemodell des Onkyo 7711??
Du meinst wohl den DX-7333 - das ist ein Standard-Modell und kein Gerät der Integra-Reihe! Mein 7711 spielt allerdings keine CDRWs ab...

Schau dir doch nur mal die letzten Modelle der integra-reihe an! Der Verstärker A-9711 (15 kg Gewicht, gebaut für die Ewigkeit, Mehrkammerdesign...) und der besagte CD-Player sind einfach nur zum lieben, wenn man sich keine High-End-Geräte leisten kann :-)

So weit ich weiß wird die Integra-Reihe im HiFi-Bereich nicht mehr weitergeführt. Lohnt sich wohl nicht mehr... Jetzt gibts nur noch die Integra-Research-Modelle in der oberen Sourround-Klasse.

Schade drum :-(
cr
Moderator
#32 erstellt: 18. Feb 2003, 14:59
Leider gibt es keine soliden CD-Player mehr (außer HighEnd-Geräte mit unvertretbaren Preis/Leistungsrelationen und teils dubiosen Konzepten). Ich habe dasselbe Problem, dass ich für meinen Sony 333 ES (BJ 1992; 8 kg) kein befriedigendes stabil gebautes Nachfolgemodell finde, das sowohl von der Abtastsicherheit gut ist (insb. auch CDR/W) als auch Bedienungskomfort bietet und einen korrekt arbeitenden Digitalausgang hat
Olli2006
Gesperrt
#33 erstellt: 11. Dez 2006, 19:13

mb81 schrieb:
Ich habe mit meinem Onkyo recht häufig Tracking-Probleme, die sich darin äußern daß der Player während des Vorspulens manchmal die Spur verliert oder beim Zappen zum nächsten Track sehr lange braucht. Beides wird durch das typische CD-Anlaufgeräusch begleitet.

Kann es sein daß der Player irgendwie dejustiert ist?
Oder hat schon jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Vielen Dank im Voraus!

Hallo,
ich habe den gleichen Player und ähnliche Probleme... bist Du dem Problem irgendwie selbst beigekommen?
Gruß,
Oliver
Olli2006
Gesperrt
#34 erstellt: 12. Dez 2006, 20:03

Wiesonik schrieb:
Hallo,
ich habe den gleichen Player, der genau bis vor 4 Wochen dasselbe Problem hatte !! Mein DX 7711 ist ca. 6 Jahre alt und hat vor ca. 0,5 Jahr damit angefangen die höher nummerierten Titel auf einer CD (meist ab Track 6) nur nach sehr langem suchen oder auch gar nicht zu finden.
Da der Player Zigarettenrauch ausgesetzt ist, habe ich den Laser vorsichtig mit einem Wattestäbchen und reinem Alkohol gereingt. Es wurde für 2 Tage besser, dann dasselbe Problem wieder !
Und nun der endgültige Abhilfetipp:
Die Lasereinheit läuft beim DX 7711 auf einer polierten Metallstange (links) und einer Kunststoffschiene(rechts).
Diese Baugruppe ist sehr einfach zu erreichen (Gerät spannungsfrei schalten - Gehäusedeckel abheben - den silberfarbenen Deckel abschrauben (6 Schrauben)und hochheben).
Darunter befindet sich die Lasereinheit. Mit mehreren Wattestäbchen die Metallstange und die Kunststoffschiene gut reinigen (bei beiden wirst du einen schwarzen Abrieb feststellen). Anschließend beide mit einem nicht verharzenden Öl hauchdünn einreiben (auch mit Wattestäbchen).
Dein Player wird dann so gut wie am ersten Tag funktionieren.
Laß Dir nichts von Laseralterung erzählen ! Du müßtest, wenn der Laser gealtert sein sollte, das Gerät mehrere Jahre nicht ausgeschaltet haben. Auch Dejustierung ist eher unwahrscheinlich.
Ob die Führungen des DX 7711 jemals etwas geschmiert waren konnte ich nicht eroieren. Aber die Fehlerursache ist klar. Der Laser muß zum sauberen finden der Tracks im mikrometerbereich justiert werden. Wenn er dabei auf trockenen Führungsschienen "ruckelt" ist das nicht möglich !

Als Öl habe ich ein spezielles von SK verwendet (8 Euro die Dose). Ich kann Dir morgen die genaue Bezeichnung nennen.

Falls Du zur "Reparatur" noch Fragen hast, wende Dich über das Forum an mich. Sende das Gerät bloß nicht zur Reparatur. Die tauschen Dir die komplette "Mimik" und Du bist ca. 200 Euro für die Reparatur los.

Gutes Gelingen wünscht Dir Wiesonik



Hallo,ich habe auch den 7711 und meine Möhre spielt manche CD (orginal) gar nicht mehr... Wenn ich sie mit dem Rechner kopiere, gehts besser...
Hast Du das Problem dauehaft in den Griff bekommen??
Habe nach Deiner Anleitung operiert, eine Schmierschicht habe ich aber weder auf der Metall- noch Kunststoffschine gehabt.
Gruß,
Oliver
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