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Welchen Dat-Recorder?

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Beitrag
WXJL
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 24. Mrz 2004, 15:06
Hallo,

ich will mir einen gebrauchten Dat-Recorder kaufen um meine Schallplatten aufzunehmen. Welcher Recorder ist da empfehlenswert? Ich dachte an Sony DTC 59 oder 670 (oder etwas anderes in dieser Preisklasse). Ein absolutes Spitzenmodell muss es nicht sein. Was empfiehlt der Fachmann?

Gruß

Peter
cr
Moderator
#2 erstellt: 24. Mrz 2004, 15:33
1. Wenn du mehr als LPs überspielen willst, solltest du darauf achten, dass er Startmarken übernimmt (die der ersten Generation tun dies nicht).
2. ProfiGeräte sind immer die bessere Wahl.
3. Warum nimmst du nicht lieber gleich auf CDR auf (über Audiorekorder oder PC?)
WXJL
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 24. Mrz 2004, 15:55
Hallo,

bei 200-350 Euro Anschaffungskosten (gebraucht) kommt wohl eher kein Profigerät in Frage. Ich finde bei DAT die Editiermöglichkeiten ganz nützlich, aus diesem Grund soll es auch ein DAT-Recorder sein.

Gruß

Peter
cr
Moderator
#4 erstellt: 24. Mrz 2004, 16:05
Die einzige Editiermöglichkeit ist Startmarkenverschieben!!
Editieren geht über PC besser.

Hochwertige Soundkarte >>> Festplatte >> Editieren >>> Brennen.
WXJL
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 24. Mrz 2004, 16:29
Danke für die Info, ich dachte DAT wäre ähnlich komfortabel wie MiniDisc. Ist wohl ein Irrtum gewesen.

Viele Grüße

Peter
ms-technik
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 21. Aug 2004, 17:00
Kauf Dir um Himmles Willen keinen DAT aus der nicht-ES Serie, ist alles Schrott! Der 59 oder der 60 sind hingegen recht empfehlenswert. Ich würde aber für Deine Anwendung den 60er vorziehen, weil Du da mit SBM in 44.1 kHz aufnehmen kannst und nach dem Titelmarken setzen ohne Abtastratenwandlung (!) auf CD-R gehen kannst.

Gruß
Ralf
TBS-47-AUDIOCLUB
Stammgast
#7 erstellt: 22. Aug 2004, 05:31
Hallo,

Danke für die Info, ich dachte DAT wäre ähnlich komfortabel wie MiniDisc. Ist wohl ein Irrtum gewesen.
Peter

...und zwar ein RIESENIRRTUM !
Die MINI-Disc hat wesentlich bessere "Bearbeitungsmöglichkeiten". - Auch wir haben uns sehr schnell vom DAT-System verabschiedet... weil man als aktiver Tonamateur damit wenig anfangen kann.

Herzliche Grüße, Euer Gunther
RealHendrik
Inventar
#8 erstellt: 24. Aug 2004, 06:50

und zwar ein RIESENIRRTUM !
Die MINI-Disc hat wesentlich bessere "Bearbeitungsmöglichkeiten".


Stimmt.


Auch wir haben uns sehr schnell vom DAT-System verabschiedet... weil man als aktiver Tonamateur damit wenig anfangen kann.


Stimmt. DAT ist mehr was für Leute mit professionellen Ambitionen.

Gruss,

Hendrik
John_Bowers
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 24. Aug 2004, 09:36
Hi WXJL!

Ich würde dir zu MD raten.
Du kannst jeweils 2 LPs auf eine MD überspielen.
Du hast ein kleines robustes Medium, keine Bandsalat-Gefahr.
Du hast Zugriffszeiten wie bei CD statt langwieriges Herumspulen.
Du kanst editieren: Pausen rauschneiden, Trackreihenfolge verändern. Einzelne Tracks löschen. Das ganz mit UNDO-Funktion und in Sekundenschnelle.

DAT kannst du in all diesen Punkten vergessen.

Alternative: Audio-CD-Brenner. Ist aber viel umständlicher zu handhaben und weniger flexibel.

LPs über den PC auf CD zu brennen, halte ich für ein schwieriges Unterfangen, u.a. hatte ich dabei mit Brummschleifen zu kämpfen. Das Editieren ist viel umständlicher und zeitraubender als mit MD.


[Beitrag von John_Bowers am 24. Aug 2004, 09:37 bearbeitet]
dr.matt
Inventar
#10 erstellt: 24. Aug 2004, 14:25
Hallo,

Kauf Dir um Himmles Willen keinen DAT aus der nicht-ES Serie, ist alles Schrott!

Stimmt so nicht, ich selbst besitze einen Sony ZA5 ES und ich muß sagen,das ich doch klanglich sehr zufrieden bin.


Auch wir haben uns sehr schnell vom DAT-System verabschiedet... weil man als aktiver Tonamateur damit wenig anfangen kann.

Na ja, der Punkt ist doch ob man gewillt ist mit Aufnahmegeräten zu arbeiten die komprimieren,oder ?

Gruß,
Matthias
TBS-47-AUDIOCLUB
Stammgast
#11 erstellt: 25. Aug 2004, 04:30
Guten Morgen!



Auch wir haben uns sehr schnell vom DAT-System verabschiedet... weil man als aktiver Tonamateur damit wenig anfangen kann.

Na ja, der Punkt ist doch ob man gewillt ist mit Aufnahmegeräten zu arbeiten die komprimieren,oder ?
Gruß,
Matthias ;)

Nein, nein! Der entscheidende Punkt ist die Tatsache, daß man wesentlich mehr Möglichkeiten beim MD-System hat, seine Aufnahmen zu bearbeiten... und zwar direkt auf der Original-MD!!!

Die Lengende von den komprimierten Daten hält sich leider so hartnäckig wie das Ungeheuer von LOCH NESS. - Leute: Es werden doch nur die Daten reduziert (nicht komprimiert), die sowieso kein Mensch hören kann!

Gruß, Euer TONAMATEUR Gunther
Sinclair
Stammgast
#12 erstellt: 25. Aug 2004, 06:00
@dr.matt



Kauf Dir um Himmles Willen keinen DAT aus der nicht-ES Serie, ist alles Schrott!

Stimmt so nicht, ich selbst besitze einen Sony ZA5 ES und ich muß sagen,das ich doch klanglich sehr zufrieden bin.


ms-technik hat nichts anderes geschrieben.. genau lesen


Wobei der 670er damals sogar Spitzenklasse getestet wurde.
Der 670er und der 57ES haben z.B. absolut das gleiche Laufwerk und genau das ist der Grund, warum ich mindestens einen 59ES oder einen 57ES aus der letzten Serie nehmen würde. Die Laufwerke zicken nämlich gerne mal beim Spulen - irgendwas an der Mechanik ist da Murks, bzw. Motoren sind ein bissel schwach.

Ich selber habe den 670er den 55ES und den 57ES.
Benutzt wird der 57ES und klanglich ist das Ding schon recht genial. Vorteil gegenüber Minidisc: der frisst auch die günstigen DDS DAT Bänder. Ein 120m DDS2 Band entspricht so 240min - also 4h Aufnahmezeit in CD-Qualität!

Vor ein paar Jahren war das Master für eine CD eigentlich immer ein DAT. Wie's heute aussieht, weiß ich nicht, aber es wird sicher keine MD sein.

Wenn du deine Platten noch klanglich aufwerten möchtest (entknistern usw.) solltest du wirklich mit dem PC arbeiten, wobei das auch eine heiden Arbeit ist....
Du kannst natürlich aber auch erst auf DAT aufnehmen und danach immernoch am PC bearbeiten.

Gruß,
Marian
dr.matt
Inventar
#13 erstellt: 25. Aug 2004, 07:53

@dr.matt



Kauf Dir um Himmles Willen keinen DAT aus der nicht-ES Serie, ist alles Schrott!

Stimmt so nicht, ich selbst besitze einen Sony ZA5 ES und ich muß sagen,das ich doch klanglich sehr zufrieden bin.


ms-technik hat nichts anderes geschrieben.. genau lesen :)


Stimmt

Gruß,
Matthias
RealHendrik
Inventar
#14 erstellt: 25. Aug 2004, 08:54

Nein, nein! Der entscheidende Punkt ist die Tatsache, daß man wesentlich mehr Möglichkeiten beim MD-System hat, seine Aufnahmen zu bearbeiten... und zwar direkt auf der Original-MD!!!


Ja, es soll Leute geben, die brauchen das.


Die Lengende von den komprimierten Daten hält sich leider so hartnäckig wie das Ungeheuer von LOCH NESS. - Leute: Es werden doch nur die Daten reduziert (nicht komprimiert), die sowieso kein Mensch hören kann!


Stimmt. Die Daten auf einer MD sind nicht komprimiert, sondern reduziert. Merkwürdigerweise gibt es immer noch Leute, die (der Werbung) glauben, dass man das nicht hören könnte...


TONAMATEUR


Aha.

Gruss,

Hendrik
John_Bowers
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 25. Aug 2004, 09:21


Merkwürdigerweise gibt es immer noch Leute, die (der Werbung) glauben, dass man das nicht hören könnte...


Auch du hörst im Blindtest mit einer über Zufall hinausgehenden statistischen Signifikanz nicht heraus, wann ein CD-Player und wann ein MD-Recorder spielt.
dr.matt
Inventar
#16 erstellt: 25. Aug 2004, 09:29

Auch du hörst im Blindtest mit einer über Zufall hinausgehenden statistischen Signifikanz nicht heraus, wann ein CD-Player und wann ein MD-Recorder spielt.

Hi John_Bowers,

ich bezweifle das und würde mich diesbezüglich,jederzeit für einen Blindtest zu Verfügung stellen.

Gruß,
Matthias;)
John_Bowers
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 25. Aug 2004, 09:32


Auch du hörst im Blindtest mit einer über Zufall hinausgehenden statistischen Signifikanz nicht heraus, wann ein CD-Player und wann ein MD-Recorder spielt.

Hi John_Bowers,

ich bezweifle das und würde mich diesbezüglich,jederzeit für einen Blindtest zu Verfügung stellen.

Gruß,
Matthias;)


Schön, aber das Problem wird wieder sein, einen passenden Treffpunkt zu organisieren. Irgendwo las ich, daß wieder ein Kabeltest von Forumsmitgliedern in Planung sei. Möglicherweise könnte man ja MD und evtl. MP3 da mit einbauen.
RealHendrik
Inventar
#18 erstellt: 25. Aug 2004, 13:56


Merkwürdigerweise gibt es immer noch Leute, die (der Werbung) glauben, dass man das nicht hören könnte...


Auch du hörst im Blindtest mit einer über Zufall hinausgehenden statistischen Signifikanz nicht heraus, wann ein CD-Player und wann ein MD-Recorder spielt.


Da irrst Du. Kommt natürlich auf das Tonmaterial an, aber selbst DU (!) wirst mit dem von mir ausgewählten Tonmaterial den Unterschied MD und CD heraushören. Im Übrigen arbeite ich gerne mit eigenem Tonmaterial, das industrielle Geschichten qualitativ idR locker übertrifft.

Gruss,

Hendrik
Sinclair
Stammgast
#19 erstellt: 25. Aug 2004, 15:20
Den Unterschied hört man vielleicht aufgrund der DACs, ansonsten eher nicht. Bei mp3 eher ja, da habe ich auch einige Stücke, die egal wie encoded ziemlich verwaschen klingen.

Also um das wirklich zu testen, sollte man einen Externen DAC organisieren... gleiche DA Wandlung für beide.. alles andere macht keinen Sinn... weiterhin sollten beide Geräte möglichst GENAU den gleichen Ausgangspegel aufweisen, sowie möglichst GENAU gleichzeitig gestartet werden, so dass man im Betrieb ohne Störgeräusche umschalten kann.
Meinetwegen auch mit 1sek. Pause dazwischen und auf einem Zettel schreiben was man wann zu hören meint. Dabei das Umschalten auch mal vortäuschen :)...



Die Lengende von den komprimierten Daten hält sich leider so hartnäckig wie das Ungeheuer von LOCH NESS. - Leute: Es werden doch nur die Daten reduziert (nicht komprimiert), die sowieso kein Mensch hören kann!


Wenns komprimiert wäre, wär's gut! Denn das könnte man verlustfrei rückgängig machen. Beim Komprimieren bleib das Original original.
Beim Reduzieren verliert man unwiederbringlich Daten des Originals.

Interessant wäre, was passiert, wenn man eine MD auf eine andere MD überspielt... werden die Daten nochmal Reduziert bzw. die Qualität schlechter? Das müsste ja schon bei der 1. Aufnahme passiert sein und beim 2. Überspielen dürfte es nichts mehr zu redzieren geben, gleiche Atrac Version vorausgesetzt.

Aber hey, wir sind in einem DAT Thread

Gruß,
Marian


[Beitrag von Sinclair am 25. Aug 2004, 15:26 bearbeitet]
LovelyMick
Stammgast
#20 erstellt: 28. Aug 2004, 12:51
Guten Tag.

Ich würde keines der bisher genannten Geräte ernsthaft in Betracht ziehen wollen.

MD lässt großen Bearbeitungsspielraum, klingt durch Datenreduktion für meine Ansprüche nicht gut genug.

Der PC bietet sicherlich den größten Bearbeitungsspielraum, allerdings müsste man für klanglich wirklich (!) überzeugende Resultate richtig hochkarätige Hardware einsetzen. Teuer.

CD-R(W) ist sehr gut, schränkt allerdings den Bearbeitungsspielraum ein. Gleiches gilt für DAT.

Mein Tipp: Alesis Masterlink ML-9600 (Marktpreis ca. 800,--Euro; der in der Zeitschrift "Stereo" abgedruckte Preis "ab 2000,-- Euro" resultiert vermutlich daher, dass das Gerät irgendwann mal 3800,-- DM gekostet hat, die aber kein wacher Mensch bezahlt haben dürfte. Der Preis wurde wahrscheinlich blind in Euro umgerechnet. Möglicherweise schlafen einige Menschen immer noch tief ). Mit dem Masterlink dürften alle Probleme vom Tisch sein.

Ich habe übrigens mit allen oben genannten Systemen Erfahrungen sammeln können .
John_Bowers
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 28. Aug 2004, 13:39


MD lässt großen Bearbeitungsspielraum, klingt durch Datenreduktion für meine Ansprüche nicht gut genug.

Dumm nur, dass du gar keine Unterschiede wahrnehmen kannst.



Mein Tipp: Alesis Masterlink ML-9600 (Marktpreis ca. 800,--Euro


Und was soll das für eine Technik sein?
Schärfer_mit_Senf
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 28. Aug 2004, 18:37
>>>>>Dumm nur, dass du gar keine Unterschiede wahrnehmen kannst. <<<<<

Du musst nicht von dir auf andere schliessen. Es gibt Unterschiede, sogar hörbar.

Ich weiss, du willst Beweise, was nützt es dir, du scheinst sie nicht zu hören.

Gruß
BERND


[Beitrag von Schärfer_mit_Senf am 28. Aug 2004, 18:51 bearbeitet]
John_Bowers
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 29. Aug 2004, 08:30

Schärfer_mit_Senf schrieb:
>>>>>Dumm nur, dass du gar keine Unterschiede wahrnehmen kannst. :D<<<<<

Du musst nicht von dir auf andere schliessen. Es gibt Unterschiede, sogar hörbar.

Ich weiss, du willst Beweise, was nützt es dir, du scheinst sie nicht zu hören.

Gruß
BERND


Und wenn du das noch 1000 mal schreibst. An deine übermenschlichen Fähigkeiten glauben würde ich erst, wenn du sie in einem überprüfbaren Blindtest unter regulären Bedingungen nachweist.
Schärfer_mit_Senf
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 29. Aug 2004, 11:15
@ John_Bowers:

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil! Wie bereits erwähnt, würdest du ein klares Ergebnis meinerseits nicht anerkennen, da für dich dein noch nicht ausgereiftes Gehör die Referenz zu sein scheint. Ich habe beileibe keine übermenschlichen Fähigkeiten. Vielleicht stimmt auch was in deiner Kette nicht, wenn sich alles gleich anhört.

Gruß
BERND

PS: Genug der Polemik, ich höre Unterschiede, du nicht. Einer von uns beiden ist ein "Spinner", und wir sind beide anderer Meinung, was das anbelangt.
John_Bowers
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 29. Aug 2004, 18:29

Schärfer_mit_Senf schrieb:
@ John_Bowers:

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil! Wie bereits erwähnt, würdest du ein klares Ergebnis meinerseits nicht anerkennen, da für dich dein noch nicht ausgereiftes Gehör die Referenz zu sein scheint. Ich habe beileibe keine übermenschlichen Fähigkeiten. Vielleicht stimmt auch was in deiner Kette nicht, wenn sich alles gleich anhört.

Gruß
BERND

PS: Genug der Polemik, ich höre Unterschiede, du nicht. Einer von uns beiden ist ein "Spinner", und wir sind beide anderer Meinung, was das anbelangt. :D


Mach doch einfach den Blindtest, statt ständig dumme Sprüche abzusondern.
Schärfer_mit_Senf
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 29. Aug 2004, 21:29
@ J_B

Warum sollte ich einen Blindtest wiederholen. In einem anderen Thread (Tip: Suchfunktion) hatte ich bereits darüber berichtet (wo du auch ausserordentlich gestänkert hast).

Nochmal: Ich habe das Thema schon durch, kann sein, daß ich in 20 Jahren die Unterschiede nicht mehr wahrnehme, dann können wir gemeinsam den Hörenden "dumme Sprüche" und "billige Polemik" um die Ohren hauen.

Gruß
BERND

PS: und komm mir nicht wieder mit Versuchsaufbau, Bedingungen und anderem Firlefanz, der Aufbau war ausgepegelt und direkt umschaltbar.
RealHendrik
Inventar
#27 erstellt: 29. Aug 2004, 21:40


Schärfer_mit_Senf schrieb:
>>>>>Dumm nur, dass du gar keine Unterschiede wahrnehmen kannst. <<<<<

Du musst nicht von dir auf andere schliessen. Es gibt Unterschiede, sogar hörbar.

Ich weiss, du willst Beweise, was nützt es dir, du scheinst sie nicht zu hören.


Und wenn du das noch 1000 mal schreibst. An deine übermenschlichen Fähigkeiten glauben würde ich erst, wenn du sie in einem überprüfbaren Blindtest unter regulären Bedingungen nachweist.


Hut ab vor der Leistung der Datenreduzierer, sei es ATRAC, sei es MP3 oder Ogg Vorbis! Verdammt nah am "Original"!!Aber Unterschiede sind hörbar, wenngleich gering - da kann die Werbung und einige fanatische Nutzer noch so viel versuchen zu suggerieren. (Und wer die Unterschiede wegdiskutieren will, ist einfach nur ignorant.)

Was mich an dieser Diskussion immer wieder überrascht: MD kam aus einer Zeit, wo Medien bzw. deren Speicherplatz verhältnismässig teuer waren und Datenreduktion eine preislich interessante Alternative waren. Heute sind "unreduzierte" Speichermedien derart preisgünstig verfügbar, dass eben reduzierte Medien keine wirkliche Berechtigung mehr haben.

Also: Was soll's?

Gruss,

Hendrik
TBS-47-AUDIOCLUB
Stammgast
#28 erstellt: 30. Aug 2004, 05:05
Hallo,
RealHendrik schrieb:

Was mich an dieser Diskussion immer wieder überrascht: MD kam aus einer Zeit, wo Medien bzw. deren Speicherplatz verhältnismässig teuer waren und Datenreduktion eine preislich interessante Alternative waren. Heute sind "unreduzierte" Speichermedien derart preisgünstig verfügbar, dass eben reduzierte Medien keine wirkliche Berechtigung mehr haben.

Hendrik

Schon richtig, was Du schreibst. Doch für einen richtigen Tonamateur, der möglichst für wenig Geld ein digitales Aufnahmesystem braucht, mit dem er auch schnell arbeiten kann, ist das MD-System z.Z. das Einzige was in Frage kommt.

Und bevor wieder jemand mit dem PC anfängt... ich sagte ja für wenig Geld und schnelles Arbeiten.

Gruß, Euer Gunther
RealHendrik
Inventar
#29 erstellt: 30. Aug 2004, 07:35

Doch für einen richtigen Tonamateur, der möglichst für wenig Geld ein digitales Aufnahmesystem braucht, mit dem er auch schnell arbeiten kann, ist das MD-System z.Z. das Einzige was in Frage kommt.

Und bevor wieder jemand mit dem PC anfängt... ich sagte ja für wenig Geld und schnelles Arbeiten.


Eben drum! PC ist meistens vorhanden - sollte man bei den Forumsteilnehmern annehmen; wie könnten sie sonst posten!? CD-Brenner ist heute de facto auch Standard, ebenso wie halbwegs brauchbare Soundhardware. Billiger geht es praktisch nicht.

Und der Komfort? Ist eher grösser als bei einer MD: Es ist einfach übersichtlicher, an einem 17-Zöller eine Wav-File zu bearbeiten, zumal man i.A. auch viel mehr Möglichkeiten als nur das reine "Schneiden" hat - es ist ein Leichtes, klangliche Manipulationen vorzunehmen. Der einzige "Nachteil" bei einem PC ist das allgemein gebräuchliche Umkopieren auf einen Rohling, was bei der MD wegfällt. Da man sich aber - wg. digitalem Medium - dabei keine grossartigen Gedanken machen muss, sehe ich diesen "Zeitfaktor" als vernachlässigbar an, insbesondere, weil man sich in der Zeit ohne Probleme mit etwas anderem beschäftigen kann: Kaffee trinken, die nächsten Soundfiles bearbeiten etc.

Weiterer entscheidender Vorteil PC/gebrannte Audio-CD-R gegenüber MD: Die Verfügbarkeit von Abspielgeräten ist ungleich grösser, so dass man ggf. viel mehr Leute "erreichen" kann. (Nur als Beispiel: Ich hatte unlängst eine Gesellschaft von ungefähr 80 Personen. Wärst Du bei denen mit einer MD angekommen, hätte genau einer (!) die Möglichkeit gehabt, diese wiederzugeben. (Wenn man den DJ mitzählt, wären es zwei...) Hingegen hätte so ziemlich jeder eine mitgebrachte CD-R wiedergeben können.)

Vom Preisvorteil oder der Audioqualität will ich nicht reden. MDs sind auch mittlerweile sehr preiswert geworden, und die Atrac-Audioqualität ist für durchschnittliche Ansprüche sehr ordentlich.

Aber das willst Du sicher alles nicht hören...

Btw.: Ich erwäge ernsthaft, mich mit dem HiMD-System auseinanderzusetzen. Für den mobilen, schnellen Einsatz scheint das eine ausgezeichnete Lösung zu sein. Aber trotzdem würden MDs bei mir dann erst auf PC umkopiert* und erst dann weiterbearbeitet (und auf CD-R gebrannt etc.)

Gruss,

Hendrik

*) Da soll es irgendwelche Einschränkungen geben: Das Kopieren PC -> MD macht wohl keine Schwierigkeiten, aber MD -> PC ist angeblich nicht (so ohne Weiteres) möglich.
John_Bowers
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 30. Aug 2004, 15:52

Schärfer_mit_Senf schrieb:
@ J_B

PS: und komm mir nicht wieder mit Versuchsaufbau, Bedingungen und anderem Firlefanz, der Aufbau war ausgepegelt und direkt umschaltbar.


Über denselben D/A-Wandler? Ansonsten hast du vielleicht nur deren Unterschiede gehört.



Schärfer_mit_Senf schrieb:


Vielleicht stimmt auch was in deiner Kette nicht, wenn sich alles gleich anhört.



Normalerweise schreibe ich sowas nicht. Aber bei dir mache ich mal ne Ausnahme: Ich denke, meine "Kette" kann es mit deiner in jeder Hinsicht locker aufnehmen.

Übrigens gehöre ich zu denjenigen, die meinen, Klangunterschiede bei LS-Kablen wahrzunehmen. Das wird sicherlich in dein Weltbild jetzt nicht hineinpassen


[Beitrag von John_Bowers am 30. Aug 2004, 16:02 bearbeitet]
Schärfer_mit_Senf
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 30. Aug 2004, 19:53

John_Bowers schrieb:

Schärfer_mit_Senf schrieb:
@ J_B

PS: und komm mir nicht wieder mit Versuchsaufbau, Bedingungen und anderem Firlefanz, der Aufbau war ausgepegelt und direkt umschaltbar.


Über denselben D/A-Wandler? Ansonsten hast du vielleicht nur deren Unterschiede gehört.images/smilies/insane.gif



Schärfer_mit_Senf schrieb:


Vielleicht stimmt auch was in deiner Kette nicht, wenn sich alles gleich anhört.



Normalerweise schreibe ich sowas nicht. Aber bei dir mache ich mal ne Ausnahme: Ich denke, meine "Kette" kann es mit deiner in jeder Hinsicht locker aufnehmen.

Übrigens gehöre ich zu denjenigen, die meinen, Klangunterschiede bei LS-Kablen wahrzunehmen. Das wird sicherlich in dein Weltbild jetzt nicht hineinpassen :D


1. Über denselben Wandler, versteht sich von selbst.
2. Apropos Ausnahme:
Normalerweise schreibe ich sowas nicht à la "meiner ist länger", du scheinst ein Problem damit zu haben.
3. Schon mal drüber nachgedacht, ob deine Monoblöcke glücklich mit deinen Boxen sind? Deine LS können noch Besseres vertragen, der AMP ist das schwächste Glied deiner Kette. Sorry, nicht ganz meine Klasse und die deiner Nautilusse schon gar nicht. Tu dir selbst mal einen Gefallen und schliesse mal einen gestandenen 1000€-Vollverstärker an, dann wird auch dir ein Licht aufgehen.
3a. Aber hübsch anzusehen sinds ja.
4. Jede weitere Diskussion ist hier überflüssig, da du standfest behauptest (weisst), daß es keine Unterschiede geben kann.

Wie kannst du behaupten, mein 55€-Schein sei falsch, hast ja noch nie einen gesehen.

Gruß
BERND


[Beitrag von Schärfer_mit_Senf am 30. Aug 2004, 21:48 bearbeitet]
dr.matt
Inventar
#32 erstellt: 30. Aug 2004, 21:05
Hallo,

nur mal so als Info:

TRAC-1 (1992) - [292 kbit/s]
ATRAC-2 (1994) - [292 kbit/s]
ATRAC-3 (1995) - [292 kbit/s]
ATRAC-3.5 (1996) - [292 kbit/s]
ATRAC-4 (1996) - [292 kbit/s]
ATRAC-4.5 (nur MD-Decks) (1996) - [292 kbit/s]
ATRAC3 (mit MDLP) (2000) - [132/105/66 kbit/s]
ATRAC DSP Type-R (2001) - [292 kbit/s]
ATRAC DSP Type-S (2002) - [292 kbit/s]
ATRAC3Plus (2003) - [256/64/48 kbit/s]

Wobei ich aber sagen möchte,die MD vor ATRAC-4.5 klang einfach nur grausam.
Seitdem nähert man sich langsam dem klanglichen "Ideal"an, ohne aber bisher das klangliche Ergebnis eines guten Dat Tapes zu erzielen !
Wer dies behauptet, hat meiner Meinung nach nicht ausgiebig verschiedene Geräte und Formate verglichen,oder kann den Unterschied zwischen "Komprimierung" und "Livehaftigkeit" einfach nicht wahrnehmen.

Nichts für ungut,
Matthias
dj_ddt
Inventar
#33 erstellt: 30. Aug 2004, 22:00
ich hab heute bei media markt noch ein MD-deck gesehn und gedacht "hey, es gibt es ja noch".
yangtze
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 30. Aug 2004, 23:18
Der MD-Recorder dürfte inzwischen schon etwas eingestaubt sein

MD-Recorder scheinen fast unverkäuflich zu sein,
Ausstellungsstücke/Auslaufmodelle bekommst Du schon ab €100
TBS-47-AUDIOCLUB
Stammgast
#35 erstellt: 31. Aug 2004, 04:47
Hallo,

RealHendrik schrieb:


Aber trotzdem würden MDs bei mir dann erst auf PC umkopiert* und erst dann weiterbearbeitet (und auf CD-R gebrannt etc.)
Gruss,Hendrik


Was mich noch interessiert: Was mußt Du denn so genau "bearbeiten", wenn Dir die fast hundertstelsekundengenaue Editiermöglichkeit der MD nicht ausreicht???

Und wenn Du die MD-Aufnahmen erst auf den PC umkopierst mußt Du ja wahnsinnig viel Zeit haben...

Ach ja: Es soll auch noch Leute geben, die keinen PC haben!

Gruß, Euer Gunther
golf2
Inventar
#36 erstellt: 31. Aug 2004, 06:42
Mit gebrauchten DAT'Recordern würde ich sehr viel Vorsicht walten lassen.Die Teile sind in einem Alter,wo Sie doch recht anfällig sind.Mechanik wir halt auf Dauer auch nicht besser.
Der (fast) einzige Vorteil ist wirkich,Platten aufzunehmen.Aber warum eigentlich?
Hör Dir doch die Platte(n) glich auf einem guten Plattenspieler an.
Ausserdem sind die DAT Bänder auch bald nicht mehr so ohne weiteres zu bekommen.

golf2
RealHendrik
Inventar
#37 erstellt: 31. Aug 2004, 07:17

Was mich noch interessiert: Was mußt Du denn so genau "bearbeiten", wenn Dir die fast hundertstelsekundengenaue Editiermöglichkeit der MD nicht ausreicht???


Es geht mir nicht ums Zeiteditieren. Das ist ausserdem eine ziemlich "billige Nummer" und ich erwarte das von den primitivsten Edit-Programmen. (Übrigens genügt mir die framegenaue Editierung einer 1/75 s voll und ganz.)

Es geht hier um die klangliche Beeinflussung des Ausgangsmaterials, das bei mir schon seit geraumer Zeit nur noch auf der rein digitalen Ebene stattfindet. - Das habe ich übrigens schon ziemlich oft hier geschrieben, auch in Zusammenhang mit Deinen Postings. Aber da scheint jemand schwer von Begriff zu sein.


Und wenn Du die MD-Aufnahmen erst auf den PC umkopierst mußt Du ja wahnsinnig viel Zeit haben...


Nö. Das geht automatisch. Nur Knöpfchen drücken und der Rechner und der Recorder rödeln in aller Friedlichkeit im Hintergrund, frisst kaum Ressourcen und bremst einen Rechner kaum aus. Geht bei mir meistens über Nacht, wenn ich z.B. mit dem Aufnahmematerial eines abendlichen Konzerts nach Hause komme. Ich kann dann am nächsten Morgen mich ganz entspannt ans Mastern machen. ((Noch)Mangels MD-Deck überspiele ich MD-Aufnahmen nicht erst auf den PC. Es sind z.Zt. meistens Aufnahmen auf DAT.)


Ach ja: Es soll auch noch Leute geben, die keinen PC haben!


Hier in diesem Forum? Eher nicht. Mir ist noch niemand begegnet, der ohne PC, allein aus dem Modempfeifen die Teilnahme an einem Forum wie diesem gelungen ist.

Gruss,

Hendrik
John_Bowers
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 31. Aug 2004, 16:17

Schärfer_mit_Senf schrieb:
Schon mal drüber nachgedacht, ob deine Monoblöcke glücklich mit deinen Boxen sind? Deine LS können noch Besseres vertragen, der AMP ist das schwächste Glied deiner Kette. Sorry, nicht ganz meine Klasse und die deiner Nautilusse schon gar nicht. Tu dir selbst mal einen Gefallen und schliesse mal einen gestandenen 1000€-Vollverstärker an, dann wird auch dir ein Licht aufgehen.


Zunächst bin ich überzeugt, daß du die Denons nie gehört hast, weshalb mich deine Bewertung erstaunt. Der Listenpreis lag bei 2.000 DM/Stück. Vorher hatte ich einen Luxman L-410 (um 1150 DM). Die Denons waren in jeder Hinsicht deutlich überlegen. Zum Vergleich hatte ich auch einen Marantz PM-14 II für 5.000 DM dranhängen. Der hat mich nicht überzeugt, klang viel zu schlank. Die Denons übertrugen ein viel massiveres Baßfundament. Sie haben eine gute Stromlieferfähigkeit (150 W an 8 Ohm/300 W an 4 Ohm) und sind im Preis-/Leistungsverhältnis mE kaum zu schlagen.(Die Lautstärke kann ich nur bis zur 10-Uhr-Position regeln, danach wird es unerträglich laut.) Mittelfristig werde ich mich sicher nochmal mit der Verstärkerfrage beschäftigen, sehe aber z.Z. keinen Bedarf.
Schärfer_mit_Senf
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 31. Aug 2004, 18:08
@ J_B

So kann man sich irren. Hatte 1995 meine Onkyo-Kombi in Rente geschickt, war auf der Suche nach Höherem. Deine Denons sehen edel aus, so wollte ich sie auch hören. Gegen meine seinerzeit gekaufte AVM V3/M3 haben sie aber das Nachsehen gehabt. Nicht, daß die Dinger schwachbrüstig sind, aber hör dir mal einen gestandenen Flügel darauf an.

So hab ich denn AVM`s schwarze Kisten gekauft (chrom klingt nicht strahlender). Bis letztes Jahr haben sie gute Dienste geleistet, bis ich bei V4/M5 gelandet bin. Ist eine andere Welt, so muss ein Klavier ausschwingen. Härteprobe für die Teile ist auch "Brainscapes - `Rising Eagle`". Zu Weihnachten wechsel ich noch meine Boxen aus, das wars dann erstmal die nächsten Jahre.

Gruß
BERND

PS: die N802 war auch in der Auswahl (jeden Cent wert).

So, jetzt aber gut mit offtopic, sonst gibt`s Mecker vonne Forumspolizei.


[Beitrag von Schärfer_mit_Senf am 31. Aug 2004, 18:11 bearbeitet]
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