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Taktet der DAT-Recorder das Digitalsignal neu?

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ronmann
Inventar
#1 erstellt: 09. Mai 2006, 17:35
Ich habe den CD-Player mit einem Glasfaserkabel an den DAT-Recorder (DTC-A8) angeschlossen. Für Aufnahmen und um das Signal zum Wandler (Swoboda59) mit Coaxkabel durchzuschleifen. Das der DAT die Aufnahme neu taktet ist klar, aber wenn ich das Signal durchschleife
(optisch-->coaxial) muß ich auch die REC-Taste drücken. Wird es einfach weitergereicht, oder ähnlich einem JitterBUG neugetaktet?
ronmann
pelmazo
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 09. Mai 2006, 18:09
Das hängt vom Gerät ab, es dürfte aber wahrscheinlich neu getaktet werden.
ronmann
Inventar
#3 erstellt: 09. Mai 2006, 18:16
Wenn das so ist, wird das Signal ein wenig "aufgewertet". Die Signalflanken der Opto-Übertragung sind ja ein wenig verrundet und jitterbehaftet. Deshalb klingt die Coax-Verbindung ja meist besser. Jitter-Bugs zum dazwischenschalten verbessern ja durch Neutakten den Klang. Also müßte beim Wandler etwas Besseres ankommen, als noch im Glasfaserkabel fließt. Ich will hier keine Diskussion auslösen, ob Klangunterschiede zwischen Digitalkabeln bestehen. Kann die Aussage von pelmazo jemand bestätigen?
ronmann
richi44
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 10. Mai 2006, 08:33
Bestätigen kann ich zuerst mal, dass das vom Gerät abhängt.
Es kann sein, dass das DAT bei 44kHz Aufnahmeeinstellung die Referenz (Wordclock) aus dem Digitalsignal bezieht oder bei einem Reclocking vom internen Quarz oder (mit gelegentlichen Klicklauten) bei Schaltung auf externen Wordclock frei und unsynchronisiert am internen Quarz läuft.
Wenn eine Signalausgabe nur bei gedrückter Recordtaste stattfindet, ist davon auszugehen, dass das Signal ausgegeben wird, das auch tatsächlich aufgezeichnet wird, also reclockt oder asynchron oder auf das Eingangssignal (üblich) synchronisiert.

Nicht bestätigen kann ich, dass die Signalverrundung oder der Jitter irgendwelche klanglichen Auswirkungen haben. Man kann (mit entsprechenden Geräten) Jitter selbst erzeugen oder die Phase zwischen Wordclock und Eingangssignal verschieben oder die Flankensteilheit verringern. Solange das ankommende Signal noch eindeutig identifizierbar ist, wird es sauber detektiert. Wenn die Signale eine gewisse Abweichung überschreiten, ist eine Detektion nicht mehr möglich und es ist Ruhe. Allenfalls kann es bei unkonstanten Verhältnissen (Steckerkontakte) zu spontanen Verschlechterungen kommen, die zu Aussetzern wie bei analoger Übertragung führen. Nur eine Klangbeeinflussung gibt es nicht. Es geht oder es geht nicht. Alles andere ist
silberfux
Inventar
#5 erstellt: 10. Mai 2006, 19:40
Hi, ein Problem gibt es soweit ich weiß eher in der anderen Richtung, d.h. wenn Du vom DAT digital in den PC aufnehmen willst. Gruß Silberfux
ronmann
Inventar
#6 erstellt: 10. Mai 2006, 19:56
Sowas perverses mache ich nicht Bleibt schön getrennt. Ich habe etwas gegen unzuverlässige Geräte und spätestens wenn Reset-Tasten zum Neustart an HiFi-Geräten eingeführt werden, gebe ich mein Hobby auf.
ronmann
Übrigens bei Antworten immer bedenken, dass ich ein armer Irrer bin, der Klangunterschiede bei Digitalstrippen nicht unbedingt ausschließt. Die Gehirnwäsche der Fachzeitschriften wirkt
richi44
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 11. Mai 2006, 05:17
Darf ich Dich daran erinnern, dass bereits die erste Generation von Revox Kassettengeräten vor über 20 Jahren einen Reset-Knopf hatte, um den Mikroprozessor im Störungsfall zurückzusetzen...
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